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Mami und Papi erhalten bei jedem neuen Eintrag eine Push-Nachricht, sofern sie die entsprechende Funktion aktiviert haben.  bildmaterial: shutterstock / nubana. bildbearbeitung: watson

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Drei Schweizer Kitas teilen Eltern mit einer neuen App in Echtzeit mit, dass ihr Kind auf dem Wickeltisch liegt oder isst. Ein Experte ist skeptisch. 



«10 Uhr: Clara zeichnet. 12.30 Uhr: Sie hat zwei Portionen gegessen. 14 Uhr: Jetzt ist ihre Haut gerötet.»: Betreuer dreier Kitas im Raum Zürich und Aargau informieren Eltern neu in einer Art Liveticker in Echtzeit über den Tagesablauf ihrer Kinder. Es handelt sich um ein Pilotprojekt. 

In der Kita Erdmännli in Zürich ist die Web-App «nubana» seit diesem Sommer im Einsatz, wie Geschäftsführerin Tanja Küpfer zu watson sagt: «Mit dem Tool geben wir den Eltern mit Fotos und einem Tagesrapport Einblick in den Alltag ihrer Kinder. Ausserdem informieren wir sie über allgemeine Kita-Geschehnisse oder Termine.» Die Einträge können Mami und Papi jederzeit auf der App abrufen. Wenn die Eltern die entsprechende Funktion aktiviert haben, erhalten sie bei jedem neuen Eintrag auch eine Push-Nachricht.

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Die Kita-Betreuer können den Eltern auch Anhänge schicken.  bild: zvg 

Der Tagesrapport in Echtzeit bringe mehrere Vorteile mit sich, so Küpfer: «Bei den Übergabegesprächen am Abend kann Zeit gespart und der Fokus auf die wirklich wichtigen Geschehnisse und Themen gelegt werden. Ausserdem sind damit Mutter und Vater gleichzeitig informiert.»

Weiter sei alles, was das Kind betrifft, auf einem Tool gebündelt, denn die App beinhaltet auch ein digitales schwarzes Brett, einen Terminkalender, automatische Erinnerungen und ein Absenzmeldesystem. Das erleichtere den Betreuern die Administration und spare den Eltern viel Zeit und Nerven. 

Hinter der App steckt Raphaela Cusati, Mutter eines Mädchens im Kita-Alter. Die Idee zum Tool kam ihr, als sie nach Monaten entdeckte, dass die Kita-Kleiderbox ihrer Tochter gleichzeitig auch als Briefkasten fungierte. Da hatte sie bereits zwei Anmeldeformulare übersehen. 

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter

Michael Frei, Fachpsychologe und Leiter der Beratungsstelle für Eltern und Kinder, steht dem Tool skeptisch gegenüber: «Warum sollte ich wissen, dass mein Kind gerade mit der Eisenbahn spielt oder Spagetti isst? Ausserdem möchte ich nicht, dass die Kita-Mitarbeiter ihre wertvolle Zeit am Handy verbringen, um mir diese Nachrichten zu schicken.» Es gebe aber bestimmt verunsicherte Eltern, die ständig alles über ihr Kind wissen wollen, meint Frei.

Viele Mütter und Väter hätten mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen, wenn sie ihr Kind in die Kita bringen: «An diese elterliche Sorge appellieren solche Hilfsmittel. Die Trennung wird damit in gewisser Weise überspielt.» Das müsse nicht per se schlecht sein, dennoch befürchtet er: «Eltern könnten zunehmend einen Druck verspüren, solche Tools anzuwenden, um als gute Eltern zu gelten.» 

Alle Informationen gebündelt

Kita-Inhaberin Küpfer sagt, das Feedback der Eltern sei bisher positiv ausgefallen. Zudem sei die App nicht nur ihnen, sondern auch den Betreuern nützlich: «Damit sind alle Mitarbeitenden auf demselben Stand. Das gibt Sicherheit und macht die Arbeit effizienter.» Auch vergangene Informationen seien dokumentiert und nachlesbar, das vermeide Missverständnisse. Laut Küpfer ist das Eintragen für jedes einzelne Kind kein Mehraufwand für die Betreuer: «Früher notierten wir den Tagesablauf der Kleinen auf Papier, jetzt halt auf dem Tablet.»

Die Kitas lassen für das Tool 29 bis 99 Franken pro Monat springen, je nach Anzahl der gemeldeten Kinder. Die Testphase läuft noch bis Januar 2019. 

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Was hältst du von der App?

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  • Dass damit alles in einem Tool gebündelt wird, ist toll! Ich bin sicher, das spart Zeit und Nerven. Der Live-Tagesrapport hingegen ist unnötig.36%
  • Mir ist es wichtig, zu wissen, was mein Kind den ganzen Tag lang tut. Das Protokoll in Echtzeit finde ich deshalb super.3%
  • Nicht viel. Es reicht mir, wenn ich am Abend erfahre, was mein Kind den ganzen Tag lang getan hat. Für alles Weitere gibt es E-Mails, SMS und Co.61%

Das können die Landkinder besser als Stadtkinder

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • CumDumpster 13.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Das digitale schwarze Brett, der Terminkalender, die Erinnerungen und das Absenzmeldesystem finde ich an sich nicht eine schlechte Idee. Ich denke für vielbeschäftigte Eltern kann das von Vorteil sein. Jedoch finde ich den Tagesrapport unnötig. Ich denke die meisten Eltern wollen nicht ständig darüber informiert werden was ihr Kind isst oder mit was es spielt. Zeichnungen etc. können am Abend einfach mit nach Hause gegeben werden und ich denke für Kind und Eltern ist es gut, sich manchmal zu trennen. Sonst gewöhnen sich die Eltern daran und können im späteren Leben nicht loslassen.
  • pierre_kitaclub 12.12.2018 23:43
    Highlight Highlight Jede Kita muss für sich entscheiden, wie weit sie in die Digitalisierung gehen will. Dafür braucht es aber zuerst eine gute Übersicht der Möglichkeiten. Dann müssen die Eltern für sich entscheiden, ob sie ihr Kind in eine 'digital-affine' Kita schicken wollen oder nicht. Natürlich solange sie die Wahl haben...

    Mit unserer Veranstaltung "Kita 2.0 - Digitalisierung heute und morgen" haben wir im Mai 2018 den Kitas zeigen wollen, was heutzutage möglich ist. Am nächsten Event (9.5.2019) werden wir natürlich wieder einige Aussteller dabei haben, die ihre Lösungen vorzeigen werden.
  • Miikee 12.12.2018 19:49
    Highlight Highlight Helikopter Eltern werden es lieben. 🤦🏽‍♂️
  • Olf 12.12.2018 19:39
    Highlight Highlight Hat gewisse Parallelen zu einer Folge von The Black Mirror.
    • werther 12.12.2018 22:44
      Highlight Highlight haha...hab ich mir auch gedacht. 1984 all over again.
  • Gsnosn. 12.12.2018 19:14
    Highlight Highlight @Kitä Müttern: Ist es nicht mühsam bzw. Enttäuschend wenn die eigenen Kindern neues Lernen und selber es nicht sieht bzw. verpasst? Ich bin froh das meine Frau das alles kann miterleben...
    • esmereldat 12.12.2018 20:51
      Highlight Highlight Und wie ist das so als Vater, der es nicht mitbekommt?
  • Voll de Morty 12.12.2018 18:57
    Highlight Highlight Ich will dann aber auch online Biodaten der Kleinen haben, wie bei Alien 2.
    „Oh, nein wir haben den kleinen Timmy verloren~~~~_____________“
    Und schon steht Mama Ripley schweissgebadet vor der Kita Tür.
    „Keine Angst Frau R. es ist nur ein Update“
  • Rainbow Pony 12.12.2018 18:26
    Highlight Highlight Finde die Überwachungskomponente jetzt auch ein wenig überflüssig, aber die Aussage bzgl. den Eintragungen in Papierform stimmt doch. Wieso sollte das nicht sauber digital dokumentiert und so die Doku etwas strukturiert werden können? Auch das die Kommunikation, Absenzen, Mutationen etc. vereinheitlicht auf einem Tool abgebildet wird finde ich nachvollziehbar und durchaus nützlich. Wir erhalten immer Emails, mündlich, sms etc. - das ist jetzt nicht wirklich besser und bestimmt auch nicht weniger aufwändig.
  • Don Alejandro 12.12.2018 18:21
    Highlight Highlight Wir verblöden noch mehr Digitalisierung. Dies ist genau so behämmert, wie die Expats, welche ihre Kinder mit den SUVs in die Privatschule fahren. Sehr wahrscheinlich gibt es schon Anwälte der Helikoptereltern, die sich auf das Ausbleiben von Tweets spezialisiert haben. Ich krieg da echt einen Hals.
  • barbablabla 12.12.2018 18:14
    Highlight Highlight Am Steuer sind Handys verboten, Unfallgefahr.
    In den Kitas muss das Personal Raport erstellen. Das Personal ist abgelenkt. So ein Blödsinn. Dann noch wird immer wieder erwähnt das die Multimedia rund um Kleinkinder wenn möglich nicht benutzt werden sollen. Als Hortleiterin widme ich die Zeit lieber den Kindern. Die Eltern könnrn auch besser und konzentrierter Arbeiten. Wichtig ist das die Eltern vertrauen haben zu den Erzieher/Innen. Für mich als Pädagogin und Mutter ein totales no go.
  • Lagom4 12.12.2018 18:08
    Highlight Highlight Ich hab 'nen heli, heli, heli, heli, helikopter... ich hab 'nen heli, heli, heli, heli, hey!
  • River 12.12.2018 18:03
    Highlight Highlight Die armen Kinder..Papi und Mami ständig am Handy. Fast null Augenkontakt. Denn wenn sich die Eltern mal dem Kind zuwenden, dann auch nur mit Blick durch die Handykamera. Und nun also bei den Kita das selbe...
    Die heutigen Kinder sind so einsam wie noch nie.
  • Jiri Lala 12.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Krank! Weitere stupide Veramerikanisierung!
    • arni99 12.12.2018 21:30
      Highlight Highlight Veramerikanisierung? Die App würde in der Schweiz entwickelt. Aber entweder die SVP, die USA, oder Trump müssen schuld sein.
    • Jiri Lala 13.12.2018 09:02
      Highlight Highlight Es geht nicht um die App, sondern um die beängstigende gesellschaftliche Tendenz der Überbehütung und der Überkontrollierung der immer mehr werdenden Hellikoptereltern. Das ist äusserst ungesund für eine eigenständige Identitätsentwicklung. Und dieser Trend zur vollständigen Überwachung der Kinder stammt aus Amerika, dort gibt es Quartiere, in welchen die Kinder nur beaufsichtigt auf Spielplätzen spielen dürfen, sonst kommt die US Kesb (s. Magazin vor etwa einem Jahr)
  • WID 12.12.2018 17:17
    Highlight Highlight Leider der absolut falscheste Ansatz um sicher zu sein ob es dem Kind gut geht in der Krippe.
  • Else 12.12.2018 17:17
    Highlight Highlight Können die Betreuerinnen und Betreuer dann die "Errungenschaften" der Kinder auch gleich direkt aus der App in Instagram teilen? Dann müssten die Eltern das auch nicht mehr machen!
  • pluginbaby 12.12.2018 17:08
    Highlight Highlight Dann geben Eltern also Geld aus dafür dass jemand auf sie aufpasst während sie Geld verdienen gehen & bekommen nun den selben Service, wie wenn sie selber auf die Kinder aufpassen.

    Ha, welch Ironie!
    • Rasti 12.12.2018 17:58
      Highlight Highlight Heute müssen ja alle modern sein, 2 Teure Autos haben und 5 mal im Jahr in die Ferien gehen. Und wenn die Kinder gross sind sagen sie, sie hätten es verpasst, wie die Kinder gross geworden sind.
    • Rainbow Pony 12.12.2018 22:00
      Highlight Highlight Das ist keine Ironie, sondern die Blüten der Emanzipation. Das ist jetzt nicht irgendwie frauenfeindlich gemeint, im Gegenteil. Es ist aber eine Tatsache: die Beschäftigung bei beiden Geschlechter nimmt mit dem Bedürfnis nach externer Betreuung zu. Mich erstaunt, dass ihr Kommentar (und darüberhinaus viele weitere hier!) so viele Likes erhält.
  • BigMic 12.12.2018 17:05
    Highlight Highlight Die armen Kita MitarbeiterInnen...
    Müssen nun wortwörtlich jeden Scheiss eintragen!
    • mAJORtOM95 12.12.2018 17:33
      Highlight Highlight witz des tages xD
  • HPOfficejet3650 12.12.2018 16:56
    Highlight Highlight Und die Eltern sind ständig bei der Arbeit abgelenkt um zu sehen, was ihr Kind so macht. Früher waren es Newsportale, morgen der Liveticker des Kindes.
  • Der Tom 12.12.2018 16:37
    Highlight Highlight Und man kann live dabei sein wenn das Kind vom Wickeltisch fällt während die Betreuerin den Status aktualisiert.
  • Lukas Hässig 12.12.2018 16:26
    Highlight Highlight Traurige Welt.
  • öpfeli 12.12.2018 16:06
    Highlight Highlight Ich würde es weder als Eltern wollen noch als Erzieherin.
    Klar, das Ziel ist, dass der Kontakt beim Abholen effizienter genutzt wird bzw. für "wichtigere" Themen. Oft sind aber wichtigere Themen weder für alle Kinder- & Elternohren geeignet noch für "Tür-und-Angelgespräche.
    Und, wenn ich mein Kind abgebe, dann übe ich mich gleich in der Ablösung. Da gehört es dazu, dass man halt nicht weiss was das Kind den ganzen Tag macht.
  • banda69 12.12.2018 16:02
    Highlight Highlight nöd nötig., danke.
  • regen 12.12.2018 16:02
    Highlight Highlight Oje, diese armen kinder......
  • Sauäschnörrli 12.12.2018 16:01
    Highlight Highlight In den USA haben sie seit etwa 20 Jahren in Kitas Webcams. Finde ich viel besser, sonst kannst du ja gar nicht überprüfen ob das ganze auch stimmt. Und am Abend kannst du gleich noch die Betreuer zusammenscheissen, wenn sie zu streng zu deinem Kind waren. 🙃
    • River 12.12.2018 17:59
      Highlight Highlight Kannst aber auch grad direkt hinfahren wenn dir was nicht pass! Oder wenn Kevin-Donald deiner Charlotte-Rihanna denn Ball weggenommen hat!
  • jjjj 12.12.2018 16:00
    Highlight Highlight Titel suggerriert totale Überwachung und triggert anti-Helikopter Eltern Kommentare.
    Inhaltlich siehts dann aber anders aus. Wer selber Kita Kids hat, weiss, dass die Übergabegespräche meist viel Leerlauf beinhalten und die Kommunikation schwierig ist. So schlecht ist das tool nicht!
    • öpfeli 12.12.2018 16:12
      Highlight Highlight Naja, dann wirds Zeit dies in deiner Kita anzusprechen. Übergabegespräche sind wichtig.
    • Hans Jürg 12.12.2018 16:18
      Highlight Highlight Also ich hatte 2 Kita Kids. Das Uebergabegespräch hatte nie Leerläufe, sondern man informierte mich darüber, was gut gelaufen war, oder auch manchmal, was schlecht war. Wenn es nichts zu berichten gab, dann hiess es, dass alles wie üblich gewesen sei.
      Lieber mit den Betreuern mündlich und Aug in Aug kommunizieren statt per Liveticker informiert zu werden und am Abend möglichst effizient und wenn möglich ohne ein Wort mit den Betreuern zu wechseln, das Kind abholen.
    • In vino veritas 12.12.2018 16:28
      Highlight Highlight Vielleicht hat dein Kind aber wirklich nicht gerade einen funktionstüchtigen Fusionsreaktor entwickelt und es gibt halt wirklich nichts wissenswertes zu berichten, was mehr als drei Sätze rechtfertigen würde. just saying...
  • G. 12.12.2018 15:57
    Highlight Highlight Die Eltern-Kind Beziehung als statistisch nachvollziehbares Produkt, welches marketingmässig ausgeschlachtet wird?

    Ich selber habe zwar keine Kinder, aber nein Danke, trotzdem.
  • Corgon15 12.12.2018 15:51
    Highlight Highlight Meine Kita macht das auch (andere App, kein Pilotprojekt, scheint nichts neues zu sein), und da ich wegen Eingewöhnung im Moment mit meiner Tochter täglich da bin, sehe ich, wie die Mitarbeiter ständig am Handy was erfassen. Obwohl ich ein digital native bin, finde ich das befremdlich. Emir würde es reichen, abends zu hören ob mein Kind wenig/viel geschlafen und gegessen hat und bei einem Notfall gibts Telefone.. ?
  • Frausowieso 12.12.2018 15:50
    Highlight Highlight Wer den ganzen Tag wissen will, was sein Kind macht, der kann es ganz einfach selbst betreuen.
    • Camillemarlene 13.12.2018 15:14
      Highlight Highlight wefsdv
  • Nymeria 12.12.2018 15:37
    Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass ich den 'unnützes Wissen' Puscheli aktiviert habe 😏
    • Jemima761 12.12.2018 15:50
      Highlight Highlight Wenn du ihn Puscheli nennst, hast du ihn angemacht! 😉
    • Nymeria 12.12.2018 16:16
      Highlight Highlight Noooo.. War sicher der Dalmatiner!
      Benutzer Bild
  • space birb 12.12.2018 15:36
    Highlight Highlight Und paar jahre später sind die eltern totale Controlfreaks, die die kinder oder jugendlichen nichts mehr ohne statusmeldungen machen lassen

    tolle entwicklung
    • Camillemarlene 13.12.2018 15:14
      Highlight Highlight dw
  • Neunauge 12.12.2018 15:33
    Highlight Highlight Ich würde es zudem sehr begrüssen, wenn meiner Tochter ein Chip implantiert würde, damit ich jederzeit live verfolgen kann, wo im Raum sie gerade hinkrabelt. Zudem könnte mir der Chip auch melden, wann sie gerade eine gross gemacht hat. Wenn die Kita-MA auch noch gechipt würden, dann könnte ich sogar noch auswerten, wer wieviel Zeit mit meinem Kind verbracht hat. Eine Livekamera über dem Wickeltisch würde es mir ermöglichen ihre Wickeltechnik mit Sternchen zu bewerten. Auch würde ich es sehr begrüssen, wenn ich ende Praktikumsjahr online voten dürfte, welche Praktikant die Lehrstelle erhält.
    • Latryx 12.12.2018 15:51
      Highlight Highlight haahhahahahahhaa great! Danke!!!!
    • thomsson 12.12.2018 17:43
      Highlight Highlight Made my day!
    • AleTee 12.12.2018 17:48
      Highlight Highlight Einstellungs-voting finde ich eine super idee! :D das sollte man gleich bei jedem beruf einführen. Starte gleich mal eine petition dafür ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musta Makkara 12.12.2018 15:31
    Highlight Highlight Puscheli statt Buscheli? Da steckt doch sicher der Grosse Bruder vom Erdmännli dahinter.
  • UncleHuwi 12.12.2018 15:28
    Highlight Highlight kann man so machen🤦
  • HeroOfGallifrey 12.12.2018 15:27
    Highlight Highlight Wie lange geht es, bis wir die Folge "Arkangel" aus Black Mirror in Realität erleben?
    Play Icon
    • Angel_ 12.12.2018 15:56
      Highlight Highlight Der Artikel hat mich auch sofort an diese Folge erinnert...
      Digitalisierung ist ja grundsätzlich nichts schlechtes, aber ab irgendeinem Zeitpunkt wird es dann doch kritisch. Wir müssen sehr gut aufpassen dass wir eine gewisse Grenze nicht überschreiten.
    • snobilikali 12.12.2018 16:45
      Highlight Highlight Seit ich Black Mirror schaue, bin ich paranoid.

      Es wird langsam aber sicher alles wahr.....

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