Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07294580 (FILE) - ILLUSTRATION - A person sits in front of a computer screen in Moers, Germany, 04 January 2019 (reissued 19 Jauary 2019). Media reports on 17 January 2019 state that a record with numerous stolen user data has been published on the Internet. The collection named Collection #1 contained almost 773 million different email addresses, more than 21 million different passwords and more than a billion combinations of credentials, according to a Australian IT security expert. Internet users shall be affected worldwide.  EPA/SASCHA STEINBACH

Laut SRF sind 20'000 Schweizer Mailadressen betroffen. Bild: EPA/EPA

Zehntausende Schweizer von Datenleck betroffen – darunter viele Armeeangehörige



Fast 2.2 Milliarden gehackte Login-Daten: Das ist der Inhalt der seit Anfang Jahr im Internet kursierenden Sammlungen («Collection #1-5»), die gestohlene Passwörter und Mailadressen enthalten. Betroffen sind exponierte Personen. Allerdings: Zu einem grossen Teil handelt es sich um alte Daten.

Gemäss einer Recherche des Data-Teams von SRF befinden sich über drei Millionen E-Mail-Adressen mit Schweizer Endung inklusive Passwörtern unter den gehackten Daten. Betroffen sind rund 20'000 unterschiedliche Nutzerprofile von Angestellten von Schweizer Behörden und Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen.

Darunter mehr als 6000 E-Mail-Adressen von Angestellten der Kantone und 2500 von solchen des Bundes. Rund ein Fünftel der betroffenen Bundes-Adressen gehören der Schweizer Armee, wie am Mittwoch bekannt wurde.

Der SRF-Journalist über seine Recherche.

Gemäss Spezialisten für Cybersicherheit handelt es sich bei «Collection #1-5» mit über 2.2 Milliarden unterschiedlichen E-Mail-Adressen (inklusive Passwörtern) und rund 900 Gigabyte Datenvolumen um die bisher grösste zusammenhängende Ansammlung von gehackten Nutzerprofilen.

Die Experten relativieren aber auch: «Wir haben diese Daten analysiert und alle betroffenen Departemente informiert. Ein grosser Teil der Daten sind ziemlich alt, manche Adressen betreffen Personen, die nicht mehr für den Bund arbeiten», sagte Max Klaus, der stellvertretende Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) des Bundes gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS.

Ob eine deiner E-Mail-Adressen inklusive Passwort darin vorkommt, kannst du über die Webseite des Sicherheitsexperten Troy Hunt haveibeenpwned.com überprüfen.

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Macron führt «Anti-Randalierer-Gesetz» ein

Link zum Artikel

Boeing 737 Max 8: Diese europäischen Airlines setzen ebenfalls auf die Unglücksmaschine

Link zum Artikel

«Er hatte keine Zeit für mich» – Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert

Link zum Artikel

Mein Abstieg in die Finsternis – Wie ich zur Katzenfrau wurde

Link zum Artikel

So ticken die Putinversteher

Link zum Artikel

Es lebe die Superheldin! Steckt euch euren «Feminismusscheiss» sonstwohin

Link zum Artikel

5 Elektroauto-Gerüchte im Check: Ein paar sind richtig, ein paar aber kreuzfalsch

Link zum Artikel

Hat das Parlament gerade unser Internet gerettet? – Es soll kein Zwei-Klassen-Netz geben

Link zum Artikel

Kevin Schläpfer – Oltens verpasste «Jahrhundert-Chance» und Langenthals «Anti-Anliker»

Link zum Artikel

«Vielleicht sind die Regeln einfach falsch» – VAR-Penalty sorgt für hitzige Diskussionen

Link zum Artikel

«Doping ist wie beim Hütchenspiel. Du weisst, dass es Betrug ist. Aber du spielst mit»

Link zum Artikel

Man liebt den Verrat, aber selten die Verräterin – nein, Galladé verdient Lob

Link zum Artikel

Der EHC Kloten, die Hockey-Titanic – so viel Talent, so miserabel trainiert und gecoacht

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz! Heute mit einer Premiere!

Link zum Artikel

«Rape Day»: Gaming-Plattform bringt Vergewaltigungsgame raus – und löst Shitstorm aus

Link zum Artikel

Schär ist der beste Verteidiger in England – nach dem Supertor dreht sogar Shearer durch

Link zum Artikel

Warum die FDP (vielleicht) gerade unsere Beziehung zu Europa gerettet hat

Link zum Artikel

Erleuchtung für 190 Franken: Ist diese 17-Jährige die neue Uriella?

Link zum Artikel

10 Schauspieler, die ihre grössten Rollen nicht mehr leiden können

Link zum Artikel

Papst Franziskus – der Reformer, der keiner ist

Link zum Artikel

Stellt das Popcorn bereit: Trumps Anwalt Michael Cohen will auspacken

Link zum Artikel

Samsung hat das Galaxy Fold enthüllt, das unsere Smartphones für immer verändern könnte

Link zum Artikel

Im Juni wurde «The Beach» geschlossen – jetzt zeigt sich, wie gut dieser Entscheid war

Link zum Artikel

Warum der Schweizer Klubfussball auf dem absteigenden Ast ist

Link zum Artikel

5 Promi-Seitensprünge und ihre Ausgänge (und was diese Dame damit zu tun hat)

Link zum Artikel

9 Grafiken rund um das Elektroauto in der Schweiz

Link zum Artikel

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Hacker finden Schwachstelle im E-Voting-System

abspielen

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • morales 07.03.2019 11:47
    Highlight Highlight Ich muss da was anmerken. Die Info seit dem 25.01.2019 auf heise.de bekannt.
    https://www.heise.de/security/meldung/Neue-Passwort-Leaks-Insgesamt-2-2-Milliarden-Accounts-betroffen-4287538.html
    Es handelt sich hierbei um diese Collection 1-5 bzw. im Artikel 2-5. Die Collection 1 ist noch viel früher veröffentlicht worden. Von wegen, "wie am Mittwoch bekannt wurde"
  • sierra2011 07.03.2019 09:25
    Highlight Highlight Das ist das schlechteste Hacker-Symbolbild, das ich je gesehen habe :-D
  • Jean Milburn 07.03.2019 08:25
    Highlight Highlight kann da jemand weiterhelfen?
    Ich hatte alle Passwörter vor zwei Wochen geändert und heute den Test gemacht mit dem Resultat "Pwned on 2 breached sites and found no pastes"
    Muss ich jetzt alle nochmals ändern?
    • Dörfu 07.03.2019 09:11
      Highlight Highlight Grundsätzlich nicht. Die Daten sind alt, und die Datenbank weiss nicht, dass du die Passwörter schon geändert hast.
      Die einzige Gefahr wären die Accounts, die du vergessen hast: jede Internet-Seite, bei welcher du dich mit deiner E-Mail als Benutzername angemeldet hast und ein ähnliches Passwort verwendet hattest, wie diese die geklaut wurden.
      Heikel erst bei Paypal oder so, wenn jemand in deinem Namen Posts auf Watson macht, ist es weniger schlimm ;-)
    • Tavares 07.03.2019 09:18
      Highlight Highlight Nein, die Passwörter sind uralt, bzw, sicher älter als 2 Wochen. Dein damaliges Passwort inkl E-Mail bleibt Aber natürlich in dieser Liste drin. Daher bei KEINEM Dienst mehr dieses Passwort verwenden!
    • Jean Milburn 07.03.2019 09:29
      Highlight Highlight Vielen Dank Tavares.
      Ich überlege mir sowieso seit geraumer Zeit eine neue Mailadresse zu machen. Meine ist uralt und es kommen mehr Werbemails an als relevantes rein.
  • stookie 07.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Ohne zu verharmlosen jedoch um es in Kontext zu bringen. Es handelt sich hierbei um die bisher grösste Sammlung von gephishten Daten. Das ist das einzigartige dabei.
    Die Daten sind aber weitestgehend veraltet aus den alt bekannten lecks von LinkedIn (2016), LastFM (2012), Myspace (2008) und weiteren.
    Wer seine Zugangsdaten damals schon nicht angepasst hat der hat tendenziell so oder so ein Problem.
    • Out of Order 07.03.2019 10:43
      Highlight Highlight Das ist falsch. Die Daten stammen nicht aus Phishing-Aktivitäten, sondern aus Hacks. Diese Menge an Accounts lässt sich nicht phishen.
    • stookie 07.03.2019 12:31
      Highlight Highlight @OOO:
      Mea culpa dass ich den Begriff "Phish" disziplinübergreifend verwendet habe. ;-)
      Hacks in welchen Benutzerdaten entwendet werden sehe ich ebenso in der Kategorie "Phish".
      Dann halt nicht mit der Angel sondern mit dem Schleppnetz. ;-)
  • Out of Order 07.03.2019 07:09
    Highlight Highlight «Grosses Datenleck in der Schweiz»

    Wieder einmal eine reisserische Headline, die nichts mit dem Inhalt zu tun hat! Es handelt sich nicht um ein Schweizer «Datenleck», wie ihr suggeriert.
    • @schurt3r 07.03.2019 08:40
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.
      Titel geändert.

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

Artikel lesen
Link zum Artikel