Schweiz
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Swiss Federal Councillor Doris Leuthard enjoys the view over Ho Chi Minh City from the Bitexco Tower during Leuthard's state visit to Vietnam, in Ho Chi Minh City, Vietnam, Friday, April 6, 2018. Leuthard visits Vietnam with a Swiss delegation from April 3 till April 6. (KEYSTONE/Alexandra Wey)..

Doris Leuthard nutzt Whatsapp, aber nur unter Freunden und Bekannten. Bild: KEYSTONE

Datenrisiko Whatsapp: Bund plant eine eigene App für Kurznachrichten

Selbst Datenschützer streiten über den Messenger, und die Bundesverwaltung erhält eine eigene App.

Othmar von Matt / Schweiz am Wochenende



Soll man den Messenger Whatsapp benutzen oder nicht? Selbst die Datenschützer sind sich darin nicht einig.

Adrian Lobsiger, Eidgenössischer Datenschützer, gestand in der «NZZ», er nutze Whatsapp privat, weil sein Umfeld das tue. «Ich wollte sensibilisieren, dass sich alle in einer Art ‹Geiselhaft› befinden mit Apps wie Whatsapp», sagt er. «Selbst ich als Datenschützer.»

«Es gibt kein Dilemma. Mit dem Gebrauch von Whatsapp verletze ich die Rechte der Personen in meinem Kontaktverzeichnis, die Whatsapp oder Facebook nicht nutzen.»

Bruno Baeriswyl, Zürcher Datenschützer

Bruno Baeriswyl hingegen, Zürcher Datenschützer, geht keine Kompromisse ein: «Ich nutze keine Messengerdienste, ausser klassische SMS.» Lobsigers Dilemma kann er nicht nachvollziehen: «Es gibt kein Dilemma. Mit dem Gebrauch von Whatsapp verletze ich die Rechte der Personen in meinem Kontaktverzeichnis, die Whatsapp oder Facebook nicht nutzen.» Baeriswyl schreibt im «Datenschutzlexikon Volksschule», die Whatsapp-Nutzung durch Lehrpersonen sei «nicht rechtmässig». Durch das Herunterladen der App würden alle Kontaktdaten in die USA weitergeleitet. Dafür seien Bewilligungen nötig, die kaum jemand einhole.

Die Situation hat sich verschärft, seit Whatsapp die Geschäftsbedingungen angepasst hat: Wer den Messenger weiter nutzen möchte, muss bis Ende Juni einwilligen, dass alle Kontakte an Facebook weitergegeben werden dürfen.

In der Bundesverwaltung ist man sich der Problematik bewusst. Whatsapp ist auf Diensthandys für den privaten Gebrauch erlaubt. Geschäftsdaten dürfen aber «nur in einer speziell verschlüsselten Anwendung» auf Smartphones gespeichert werden, betont Sonja Uhlmann-Haenni, Sprecherin des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT). Es ist das Mobile- Device-Management, das die Kontakte in einem speziell gesicherten Gefäss speichert, der «Sandbox». «Dank ihr sind Daten geschützt vor einem Abfluss an Hersteller, andere App-Betreiber oder Hacker», sagt Agnès Schenker, Co-Informationschefin des Justizdepartements (EJPD). «Damit hat Whatsapp keinen Zugriff auf diese Daten.»

Recherchen in den Departementen zeigen: Whatsapp wird vor allem im Wirtschafts- (WBF) und Aussendepartement (EDA) auch geschäftlich genutzt. In beiden Departementen soll es Gruppenchats geben, teilweise gar gemischt zwischen WBF und EDA. Der Messenger werde im WBF «zu geschäftlichen Zwecken nicht systematisch genutzt», betont Sprecherin Irène Harnischberg.

«Ihre Sicherheitseinstellungen erlauben es nicht, Whatsapp auf dem Diensthandy herunterzuladen»

Renato Kalbermatten, Sprecher VBS

Er komme vereinzelt zur Anwendung wie etwa am WEF. Dort konnten sich Schweizer Journalisten in einer Whatsapp-Gruppe über Medientermine des WBF informieren lassen. Im EDA komme es vor, dass Mitarbeiter Whatsapp während Veranstaltungen «für organisatorische Aspekte» benutzten, sagt Sprecherin Noémie Charton. Wie Harnischberg betont auch sie, dass keinerlei vertrauliche Informationen über Whatsapp ausgetauscht würden.

Im EJPD nutzt der Informationsdienst den Schweizer Messenger Threema für organisatorische Absprachen. Gar kein Thema ist Whatsapp im VBS. Dort ist die Funkunterstützungsbasis (FUB) für die Kommunikation zuständig. «Ihre Sicherheitseinstellungen erlauben es nicht, Whatsapp auf dem Diensthandy herunterzuladen», sagt Sprecher Renato Kalbermatten.

Es gibt auch zwei Bundesräte, die Whatsapp nutzen: Aussenminister Ignazio Cassis und Verkehrsministerin Doris Leuthard. Cassis «zu privaten Zwecken», sagt Sprecherin Charton. Und Doris Leuthard nutze Whatsapp für die Kommunikation unter Freunden und Bekannten, sagen Kenner.

Kommt bald ein Verbot?

Ob sich Whatsapp noch lange auf Bundes-Diensthandys benutzen lässt, ist fraglich. Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) plant eine deutliche Verschärfung der Regeln. «Sie betreffen den richtigen Umgang der Kommunikation von klassifiziertem Inhalt mit Dienst-Smartphones und deren Einstellungen», sagt Gisela Kipfer, Sprecherin des ISB. Whatsapp sei heute davon nicht betroffen, da es «keinen dienstlichen Zweck» erfülle. Der Bund beobachtet aber sehr genau, wie sich die Datenabflüsse durch Applikationen entwickeln. Kipfer: «Er behält sich vor, sicherheitskritische Applikationen auf Dienst-Smartphones zu verbieten.»

Schon im Herbst will der Bund eine eigene Messenger-App in Betrieb nehmen. Sie soll eine vollständig verschlüsselte Kommunikation in der Bundesverwaltung ermöglichen. Das beinhaltet Sprache (Telefone, Sprachmitteilungen) und Daten (Chats, Dateiübertragungen). Sie soll allen Mitarbeitern der Bundesverwaltung offenstehen, die über ein Dienst-Smartphone verfügen, das zentral verwaltet wird. Das ISB will «aus Sicherheitsgründen» keine Auskunft geben, wer die App entwickelt hat und wie viel sie kostet. Die App ist als «sichere Ergänzung» zu Skype for Business gedacht, sagt Kipfer.

Auch Datenschützer Lobsiger hat Vorkehrungen getroffen. «In meiner privaten Adressdatei, die Whatsapp zugänglich ist, habe ich nur Personen aus dem engsten Freundes- und Familienkreis», sagt er. Sie hätten eingewilligt, dass er die Daten weitergebe. Auf einen «riesigen Datenfriedhof» mit hunderten von Kontaktdaten könne Whatsapp bei ihm nicht zugreifen. (aargauerzeitung.ch)

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 11.06.2018 14:29
    Highlight Highlight ...weiss der Bund, dass es Matrix.org gibt?
  • Midnight 11.06.2018 10:30
    Highlight Highlight Schützt das die Daten dann besser als Johann Schneider-Ammann es tut? 😄
  • Makatitom 10.06.2018 11:03
    Highlight Highlight Und welcher würgerlichen oder nationalblocheristischen Firma wird da wieder erlaubt, die Staatskasse zu plündern mit einem "Projekt, dass am Schluss sowieso nichts weiter als Kosten generiert? Kann jemand den Trotteln beim Bund sagen, dass Threema oder Signal bereits existieren und nicht noch extra entwickelt werden müssen?
  • Masche 10.06.2018 11:02
    Highlight Highlight Zitat Baeriswyl: „Mit dem Gebrauch von Whatsapp verletze ich die Rechte der Personen in meinem Kontaktverzeichnis, die Whatsapp oder Facebook nicht nutzen“. Das gilt doch auch für jedes WebMail, wie Gmail, iCloud oder MSN etc. Oder was ist der Unterschied?
    • Pachyderm 10.06.2018 18:00
      Highlight Highlight Bei all den Services musst du nicht dein komplettes Telefonbuch hochladen wenn du mit jemandem kommunizieren möchtest, sondern brauchst nur die Kontaktdaten derjenigen Person (und für den jeweiligen Sefvice, also keine Handynummer für eMail). Klar, ohne gehts schlecht.

      Wenn du aber WhatsApp dein Telefonbuch nicht gibst kannst du niemanden anschreiben, nur angeschrieben werden.
  • Alpaka 8 10.06.2018 10:57
    Highlight Highlight Ich wollte mir letztens Threema runterladen. Ich wäre gerne bereit die CHF 3 zu zahlen, aber erst NACHDEM ich die App testen konnte und schauen konnte, wie viele Kontakte von mir diese nutzen. Ich kaufe doch nicht die Katze im Sack...
    • ben_fliggo 10.06.2018 13:34
      Highlight Highlight Es werden nicht viele sein... aber 3.– sind ja auch nicht die Welt. Zudem kannst du zumindest im App Store von Apple dein Geld zurückfordern wenn dir die App nicht gefällt. ( Wie das geht? Einfach kurz googeln).
  • Ovolover 10.06.2018 10:49
    Highlight Highlight Liebe Bundesverwaltung, ich hätte da eine Lösung: XMPP/Jabber. Gab es schon als Handys nur SMS konnten. Frei und quelloffen, verschlüsselt, intern betreibbar. Server und Clients gibts genug als Basis, geänderten Quellcode müsst ihr wegen der GPL halt offen legen, aber das erhöht nur die Sicherheit.
  • Miikee 10.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Swisscom iO oder ein Deal mit Threema machen. Aber doch nicht Geld für etwas neues eigenes verbraten. Schaut doch ein wenig auf unsere Steuergelder. 🙈🙄
    • ben_fliggo 10.06.2018 14:00
      Highlight Highlight Swisscom iO wiederbeleben, Swisscom gehört ja eh teilweise dem Bund.
  • Stinkender Wookie 10.06.2018 09:30
    Highlight Highlight Wieso gilt Whatsapp eigentlich als eine Datenkrake? Man gibt doch gar mich viel Preis, oder liege ich da vollkommen falsch. Die Chats sind ja verschlüsselt und werden von Whatsapp nicht verfolgt. Und etwas anderes mache ich ja nicht mit dieser App. Oder etwa nicht?
    • ben_fliggo 10.06.2018 13:59
      Highlight Highlight Die App lädt deine gesamte Handy-Kontaktliste auf die Server von Facebook hoch.
  • Leider Geil 10.06.2018 08:56
    Highlight Highlight Der Bund will wieder ein eigenes IT Süppchen kochen. Mir schwant nichts gutes...
  • Sharkdiver 10.06.2018 08:29
    Highlight Highlight Sobald man ein Android Handy nutzt kann man die Gedanken über Datenschutz getrost seinlassen. Hat kein Sinn mehr
    • The Punisher 10.06.2018 10:05
      Highlight Highlight da stimme ich ihnen zu,aber es ist egal ob android oder iphone,bei beiden ist datenschutz nicht vorhanden.
    • Schizo 10.06.2018 10:29
      Highlight Highlight Ja klar, dann lieber ein iPhone oder Windows mobile. Weil Microsoft und Apple schützen meine Daten und behandeln sie mit Respekt. ;-)
    • owlee 10.06.2018 10:34
      Highlight Highlight In der Bundesverwaltung werden iPhones als Geschäftshandys verwendet.
  • Skulblaka 10.06.2018 08:14
    Highlight Highlight Es gibt ja schon DIE Lösung: Threema
    Schweizer Produkt, läuft supper, sicher!
    • Sarkasmusdetektor 10.06.2018 10:00
      Highlight Highlight Sicher ist relativ. Als Schweizer Firma müssen auch die Verbindungsdaten speichern und rausrücken, wenn der NDB anfragt. Dank allen, die dem Nachrichtendienstgesetz zugestimmt haben.
    • reaper54 10.06.2018 12:08
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor na gut 6 Monate Verbindungsnachweis ist das eine. Was mir jedoch gerade in den Sinn gekommen ist, weiss jemand wie es aussieht, wenn die Staatsanwaltschaft eine Telefonüberwachung anordnet, muss Threema dann wie ein Provider auch die Inhalte Preisgeben?
  • Carry62 10.06.2018 08:05
    Highlight Highlight Ich habe es aufgegeben, in meinem Bekanntenkreis die Leute zu sensibilisieren. Selber nutze ich iMessage/SMS, Threema und Viber. Installiert ist zusätzlich Telegram und WhatsApp.
    Wenn ich die Leute frage, warum sie so an WhatsApp hängen, kommen folgende Argumente:
    -alle haben WhatsApp 😳
    -ich zahle doch nichts für Threema 😳👿
    -WhatsApp übermittelt Filme und Fotos schneller... (Kunststück... bei DER heruntergerechneten Grösse und Qualität 🤮)
  • Petersilly 10.06.2018 05:39
    Highlight Highlight Danke, ist lieb gemeint aber nehmt doch einfach Threema. Ist auch eine Schweizer Entwicklung und läuft prima.
  • schrat 10.06.2018 02:51
    Highlight Highlight Wie viele weisse Länder gibt es?
  • Ökonometriker 10.06.2018 02:43
    Highlight Highlight Europa muss hier einfach griffigere Gesetze zum Schutz der eigenen Interessen hinkriegen. Es geht hier nicht nur um Datenschutz, sondern am Ende auch darum, dass man es US-Geheimdiensten zu einfach macht, europäische Schlüsselpersonen (und das können z.B. auch niederrangige Bankmanager mit Zugang zu heiklen Daten sein) zu profilieren und sie so zu manipulieren.

    Die Schweiz... nunja, wir sind jetzt echt keine Grossmacht. Wenn wir im Alleingang irgendwelche Gesetze erlassen, reagieren Konzerne einfach mit IP-Sperren für unser Land.
  • G.Oreb 10.06.2018 02:02
    Highlight Highlight “Dank ihr sind Daten geschützt vor einem Abfluss an die Hersteller...”
    *geschützter
  • stadtzuercher 10.06.2018 01:29
    Highlight Highlight "Bund plant eigene App" endet dann wohl wie üblich mit "Mio Franken verschwinden in IT-Fass ohne Boden".
    • frnrsch 10.06.2018 09:41
      Highlight Highlight Da muss ich dir leider voll Recht geben. Es werden haufen von Franken ausgegeben für eine Lösung die nie funktioniert. Es sind ja nur Steuergelder. Mit dem Geld von anderen ist man grosszügig.
  • Ass 10.06.2018 01:27
    Highlight Highlight Jammern wegen wathsapp, aber letzen September ja sagen zum Überachungsgesetz! Und die Netzsperren werden wohl auch akzeptiert.
  • DjRedflame 10.06.2018 01:08
    Highlight Highlight Er nutzt nur SMS, alls könnte man diese nicht abfangen xD
    • Hierundjetzt 10.06.2018 11:19
      Highlight Highlight Jup. Kann man in der Schweiz nicht.
    • DjRedflame 10.06.2018 12:38
      Highlight Highlight Hehe, funktioniert hier genau so gut, unsere liebe Polizei kann dies sogar nutzen wenn ein Richter zustimmt.
  • fireboltfrog 10.06.2018 01:05
    Highlight Highlight „Geht keine kompromisse ein“ und nutzt SMS statt WhatsApp, der ist aber auch nicht vom Fach und interessiert sich mehr für die Formalitäten. Weiss zwar WA mit wem ich wann schreibe, Apple / Google haben die Kontaktdaten ja auch und im gegensatz zu SMS ist der inhalt wenigstens verschlüsselt.
    • Ovolover 10.06.2018 10:29
      Highlight Highlight Für SMS muss das Adressbuch nirgends hochgeladen werden. Und bzgl. Verschlüsselung: nur wenn der Quellcode offen liegt, ist sie vertrauenswürdig, was kommerzielle Anbieter nicht machen. Metadaten sind auch mit Verschlüsselung in fremden Händen.
  • Hierundjetzt 10.06.2018 00:41
    Highlight Highlight Nemmt doch das sterbende iO von Swisscom. Dann hat unser Staatskonzern wenigstens nicht für nichts Milionen (Entwicklung, Infrastruktur, Werbung) aus dem Fenster geworfen. Merci.
  • Mimimimi 10.06.2018 00:31
    Highlight Highlight Ich dachte, whatsapp sei end-to-end verschlüsselt. Welche daten sind da genau heikel?
    • fireboltfrog 10.06.2018 00:50
      Highlight Highlight Kontaktdaten + Metadaten
      z.B. weiss WhatsApp ganz genau, wann du wie oft mit wem schreibst.
    • PhilippS 10.06.2018 01:04
      Highlight Highlight Du musst alle Daten deiner Kontakte an WhatsApp übermitteln, um es nutzen zu dürfen. Dazu müsstest du streng genommen gem. DSG aber vorher das Einverständnis all deiner Kontakte einholen.
      Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Daten von denjenigen Kontakten übermittelt werden, die gar kein WhatsApp nutzen. Indirekte Zustimmung ist also kein Argument. Zudem geht das alles auf Server in USA. Vor der Übermittlung sensibler Daten nach USA müsstest du das sogar zuerst beim eidg. Datenschützer anmelden. Mit dem neuen EU DSG kommt noch weiteres hinzu....
    • PhilippS 10.06.2018 01:08
      Highlight Highlight Ist im Artikel eigentlich ja ganz gut beschrieben. Hierbei gehts nicht um Datensicherheit (Verschlüsselung) sondern Datenschutz. Ist nicht dasselbe....

      Gleichwohl sehe ich keinen Grund, weshalb hier der Bund selbst was realisieren sollte. Das ist nun wirklich keine öffentliche Aufgabe....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 09.06.2018 23:33
    Highlight Highlight Wenn schon gegen Whatsapp geschossen wird, sollte sich das VBS die Arbeit der Stabsoffiziere bei Übungen ansehen - zumindest aus meiner Erfahrung bei der Infanterie (Führungsstaffelsoldat) läuft ohne Whatsapp nichts!
    • Ueli der Knecht 10.06.2018 01:44
      Highlight Highlight Parmelin möchte eine Cybertruppe aufbauen. Aber er scheitert, weil alle fähigen Köpfe, die in der Lage wären, eine wirksame Cyber-Resistance aufzubauen und zu betreiben, Parmelin nicht über den Weg trauen, weil sie ihn ihm einen Kollaborateur vermuten. Soll das VBS doch seine Cyberwar-Technik gleich alles in den USA einkaufen. Dann macht's auch nichts, wenn der ganze Führungsstab über Whatsapp kommuniziert. Das ist doch schliesslich Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Und es läuft vermutlich auch auf Link-16. ;)))

      Da hat sich Väterchen Staat mit dem NDG ein Ei gelegt.
    • F11 10.06.2018 08:05
      Highlight Highlight Privathandy!!!
  • leu84 09.06.2018 23:24
    Highlight Highlight Bundesverwaltung und Informatik das passt zusammen...
    • Madison Pierce 10.06.2018 10:17
      Highlight Highlight iO habe ich gerne verwendet, hat gut funktioniert. Man könnte wirklich das nehmen beim Bund.

      Aber die jetzt wohl engagierten 50 externen Berater werden eine Neuentwicklung bei einer externen Firma empfehlen und die Arbeiten dann beaufsichtigen.

      Nach fünf Jahren und 100 Millionen kauft man dann eine fertige Lösung.
    • ben_fliggo 10.06.2018 10:48
      Highlight Highlight Das war aber eine gute App eigentlich, keine Ahnung wieso die sie wieder eingedampft haben. Wohl zu wenige Nutzer...
  • milchkannen 09.06.2018 23:05
    Highlight Highlight Als gäbe es nicht bereits genug Kurznachrichten-Dienste!? Signal, Threema, Telegram etc. Letzteres kann auch ohne Telefon genutzt werden.
    • Masche 10.06.2018 07:57
      Highlight Highlight Privacy Policy von Telegram: „Telegram uses phone numbers as unique identifiers, so that it is easy for you to switch from other messaging apps (SMS, WhatsApp, etc.)“. Man braucht zwar kein Telefon, aber eine Telefonnummer sowie Name und Vorname.
    • The Destiny // Team Telegram 10.06.2018 10:46
      Highlight Highlight @masche
      Die Telefonnummer wird nur benötigt um den Account zu erstellen und für 2FA, danach brauchst du die Nummer nicht mehr.
      Im Gegensatz zu WhatsApp kannst du auch Freunde hinzufügen ohne dass du der app Zugriff auf die Kontakte gibst.

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