Schweiz
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Andreas Meyer, CEO SBB, links, Der Schweizer Bundespraesident Alain Berset, Mitte, und Marc Walder, CEO Ringier, rechts, machen ein Foto mit dem Mobiltelefon, bei der Eroeffnung des Digitaltags, am Donnerstag, 25. Oktober 2018 im Hauptbahnhof in Zuerich. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Maximal digital: SBB-Chef Andreas Meyer, Bundespräsident Alain Berset und Ringier-CEO Marc Walder am Digitaltag. Bild: KEYSTONE

Killt die Digitalisierung unsere Jobs? Nicht wirklich, aber ...

Zum zweiten Mal fand die grosse PR-Show namens Digitaltag statt. Einmal mehr nur am Rande thematisiert wurden unbequeme Fragen: Gibt es genug Arbeit? Sind unsere Daten sicher?



Marc Walder platzte fast vor Stolz. Der CEO von Ringier und Gründer des Vereins Digitalswitzerland freute sich nicht nur über die Anwesenheit von Bundespräsident Alain Berset am zweiten Schweizer Digitaltag. Er betonte in seiner kurzen Begrüssung im Hauptbahnhof Zürich auch, der Anlass, der in gewisser Weise sein Baby ist, sei «europaweit einzigartig».

Die Zahlen sind durchaus beeindruckend. Der Digitaltag fand am Donnerstag an 14 Standorten in der ganzen Schweiz statt, mit Zürich als Zentrum oder neudeutsch Hub. 70 Partnerorganisationen nahmen teil und präsentierten mehr oder weniger sinnvolle Errungenschaften aus der schönen neuen Digitalwelt. Der Andrang war gross, denn das Thema Digitalisierung bewegt die Menschen.

Der Schweizer Bundespraesident Alain Berset testet eine Virtual Reality Brille beim Digitaltag, am Donnerstag, 25. Oktober 2018 im Hauptbahnhof in Zuerich. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Berset mit VR-Brille: Hat die Politik den Durchblick? Bild: KEYSTONE

Es dürfte in so ziemlich jedes reale Gehirn eingedrungen sein, dass Künstliche Intelligenz und Automatisierung Teile eines Prozesses sind, der sich nicht aufhalten lässt. Und mit dem wir irgendwie umgehen müssen. «Wir dürfen nicht einer digitalen Euphorie verfallen, aber auch keinem Fatalismus», betonte Berset in seiner Eröffnungsrede.

Disruptive Entwicklung

Ein nüchterner Umgang mit einer Entwicklung, die der Bundespräsident selbst später im «Blick»-Talk als disruptiv bezeichnete, ist nicht ganz einfach. Die Digitalisierung wird unsere Welt fundamental verändern. Spielereien wie der von Valora servierte Selfieccino, bei dem man sich das eigene Konterfei mit Kakao auf den Cappuccino-Schaum zeichnen lassen kann, können darüber nicht hinwegtäuschen.

Die kritischen Aspekte wurden an der PR-Show nicht verschwiegen, sondern in diversen Podiumsdiskussionen durchaus thematisiert. Weil die Teilnehmer überwiegend aus den am Digitaltag beteiligten Partnerfirmen stammten, überwogen jedoch die optimistischen Stimmen. «Keine Angst vor der Künstlichen Intelligenz!», lautete eine Aussage, die die Richtung vorgab.

Kritisiert wurde höchstens, dass die Schweiz ungenügend auf die Digitalisierung vorbereitet oder gar in Rückstand sei. Die Entlassungen bei Novartis, die kürzlich für Schlagzeilen sorgten, wurden als Beispiel erwähnt. Oder die Tatsache, dass Sozialwerke und Sozialpartnerschaft für Trends wie die Gig Economy schlecht gerüstet sind.

Mehr als eine Million Jobs fallen weg

Diese Punkte verweisen auf eine Frage, die als Motto eines Panels diente: «Geht uns schon bald die Arbeit aus?» Mehr als einmal wurde am Digitaltag eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey erwähnt, über die die «NZZ am Sonntag» kürzlich berichtet hat. Sie geht davon aus, dass bis 2030 gegen 1,2 Millionen Jobs in der Schweiz gestrichen werden, also etwa jede vierte Stelle.

So baut ein Roboter einen Pavillon in Winterthur

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Video: srf

Zwar geht McKinsey davon aus, dass bis eine Million neue Arbeitsplätze entstehen werden, teilweise in Bereichen, die heute noch gar nicht existieren. Die grosse Herausforderung ist, jene Arbeitnehmer, deren Job verschwinden oder sich markant verändern wird, umzuschulen oder weiterzubilden. Marco Ziegler von McKinsey sprach in der «NZZ am Sonntag» von einer «Herkulesaufgabe».

Diffuses Unbehagen

Sind wir uns dessen bewusst? Die Antwort darauf ist von grosser Dringlichkeit, denn 2030 ist quasi übermorgen. Und gefährdet sind nicht zuletzt viele der schönen Bürojobs, in denen wir Schweizer uns so behaglich eingerichtet haben. Wer nicht viel mehr als eine KV-Lehre hat und etwa als Sachbearbeiter arbeitet, könnte wegalgorithmisiert werden. Teilweise geschieht dies schon heute.

In der wohlstandsgesättigten Schweiz aber scheinen viele diese Entwicklung zu unterschätzen. Man verspürt zwar ein diffuses Unbehagen, hofft aber, man werde irgendwie verschont. Dabei zeigen die Musik- oder die Medienbranche, dass der Begriff Tsunami dafür keine Übertreibung ist. Einst kräftig sprudelnde Einnahmequellen sind versiegt oder zu einem Rinnsal verkommen.

Mittelschicht ist bedroht

So leistet sich Riniger den Journalismus bald nur noch aus nostalgischen Gründen. Mit «Blick» und Co. verdient der Traditionsverlag längst nicht mehr das grosse Geld, dafür mit Entertainment oder E-Commerce. Denn auch den Detailhandel hat es erwischt, er wird von Amazon, Alibaba oder Zalando bedrängt. Weshalb in kleineren und mittelgrossen Städten immer mehr Ladenlokale leer stehen.

Eine Person vor einem leerstehenden Geschaeft in der Altstadt Luzern, fotografiert am Dienstag, 26. Juni 2018. Der Detailhandel in der Stadt Luzern leidet. Viele Traditionsgeschaefte und Firmen haben in den letzten Monaten ihren Betrieb geschlossen oder die Stadt Luzern verlassen.
(KEYSTONE/Alexandra Wey)

E-Commerce verdrängt Läden: Leere Lokalität in Luzern. Bild: KEYSTONE

Die Digitalisierung wird viele neue Jobs erzeugen. Aber nicht alle werden den Umstieg schaffen. Die McKinsey-Studie geht davon aus, dass bis 2030 etwa 150'000 bis 200'000 Arbeitnehmer mit tiefer Mobilität ohne Arbeit dastehen werden. Treffen dürfte es ausgerechnet die Mittelschicht, da Berufe mit mittlerer Qualifikation besonders bedroht sind. Neue Jobs werden vor allem im unteren und oberen Segment entstehen.

Gig Economy und Familie

Auch die Art des Arbeitens ändert sich. Die Gig Economy bedeutet maximale Verfügbarkeit. Häufig muss man mehrere Jobs gleichzeitig ausüben. Das ist nicht nur eine Challenge für eine geregelte Altersvorsorge. «Was bedeutet die hoch flexible Gig Economy für die Familiengründung, die viel Planbarkeit erfordert?» fragte Alain Berset am Digitaltag.

Diese Probleme betreffen in erster Linie die Jungen. Es erstaunt wenig, dass sie gemäss einer letzte Woche vorgestellten Umfrage des Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmens EY zu einem beträchtlichen Teil den Staat in der Pflicht sehen, für zukunftssichere Jobs zu sorgen. Denn auch sie wollen ein geordnetes Familienleben führen und eine gute Altersrente beziehen.

Google was Tabak?

Es besteht somit Handlungsbedarf, doch bislang hat man nicht den Eindruck, dass die Politik die Tragweite dieser Herausforderung erkannt hat. Gleiches gilt für den Datenschutz, ein weiteres heisses Eisen in Zusammenhang mit der Digitalisierung. Am Stand von Google, einem Hauptpartner des Digitaltags, konnte man seine Datenschutzeinstellungen optimieren.

ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER HERBSTSESSION, AM  MONTAG, 17. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - A privacy notification of social networking Facebook on a smart phone photographed in Zurich, Switzerland, on November 13, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Datenschutz Nachricht sozialen Netzwerk Dienstes Facebook auf einem Smartphone, aufgenommen am 13. November 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Daten- und Jobsicherheit sind zentrale Herausforderungen der Digitalisierung. Bild: KEYSTONE

Man fühlte sich dabei an die Tabakindustrie erinnert, die vor den Gefahren des Rauchens warnt. Dabei ist der Zigarettenkonsum ihr Geschäftsmodell. Genauso sind die Internet-Giganten darauf angewiesen, dass die Nutzer ihre Daten möglichst uneingeschränkt zur Verfügung stellen. Ein Aspekt, auf den Sara Stalder verwies, die Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz.

Die Politik ist gefordert

Sie war eine der wenigen kritischen Stimmen, die am Digitaltag auftreten durften. Zuvor hatte sie vor dem Warenhaus Globus die von der WoZ verfasste Broschüre «Eine kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung» verteilt. Stalders Forderung an die Politik: Anbieter sollen per Gesetz verpflichtet werden, beim Datenschutz stets die restriktivste Einstellung vorzuinstallieren.

Daten- und Jobsicherheit sind zentral für eine erfolgreiche Digitalisierung. Die Politik hat in dieser Hinsicht noch einige Arbeit vor sich. PR-Veranstaltungen wie der Digitaltag können die Sensibiltät erhöhen. Einen echten Beitrag zur Bewältigung diese epochalen Herausforderung aber sind sie nicht, so lange die kritischen Punkte nur als Beigemüse abgehandelt werden.

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Henry Eden 27.10.2018 18:52
    Highlight Highlight Hoffentlich gehen unzählige Jobs verloren. Nur dann wird das Grundeinkommen mehrheitsfähig.

    Die meisten Leute hierzulande müssen sich leider erst die Hand verbennen, damit sie glauben, dass die Herdplatte heiss ist. Erst wenn richtig viele Menschen arbeitslos sind, werden genügend Leute das aktuelle System ändern wollen.
  • giguu 27.10.2018 17:11
    Highlight Highlight Hmmm...
    Benutzer Bild
  • Marco Leisi 27.10.2018 16:47
    Highlight Highlight Leere Lokalität in Luzern: Haha, das metaphorische Ladengeschäft steht wohl eher deshalb leer, weil der Vermieter neu 5000.–/Monat Miete verlangt und kaum wegen der Digitalisierung.
  • Münz 27.10.2018 16:40
    Highlight Highlight Der Wandel schreitet schnell voran. Schneller als gedacht.

    Wer gewinnt wohl das Rennen?

    Die Digitalisierung oder doch eher der Klimawandel?

    Also an Herausforderung fehlt es der Menschheit bestimmt nicht.

    Auf ein fröhliches Lamentieren und maximal pragmatisches umsetzen der halb sinnvollen Entscheide. 😊
  • m. benedetti 27.10.2018 16:10
    Highlight Highlight Herrlich, habe letzthin dieses bald 40jährige Video reingezogen. Angst vor der Arbeitspaltzvernichtung durch die Digitalisierung, hiess damals noch Computer, gab es schon damals.
    Play Icon
  • Arthur Philip Dent 27.10.2018 15:50
    Highlight Highlight Man lese dazu den letzten Abschnitt des Artikels "Das Elend des Liberalismus – und wie es überwunden werden kann" hier au watson :-)
    • Arthur Philip Dent 27.10.2018 16:02
      Highlight Highlight auf* ;-)

      ...überfüllte Busse beeinträchtigen die Tippfähigkeit. 😅
  • Röleböle 27.10.2018 15:40
    Highlight Highlight Gute Artikel der versucht, in einem kurzen Abriss, das gigantische Ausmass der digitalisierung unserer Gesellschaft darzustellen.
    Sicher kann die Politik etwas machen.
    Wir als User und Bürger aber auch.
    Gerade den Jungen empfehle ich, im Hinblick auf die Gig-Economie die uns Uberfällt, sich für das bedinnungslose Grundeinkommen stark zu machen.
    Und zwar Radikal! 5000chf/monat solltens schon sein.
    • 7immi 27.10.2018 17:43
      Highlight Highlight oder aber man investiert die energie in eine gute, zukunftsträchtige ausbildung und ist nicht vom staat abhängig...
    • Arthur Philip Dent 27.10.2018 17:59
      Highlight Highlight @7immi
      Wenn man davon ausgeht, dass so viele Jobs überflüssig werden, dass ein wesentlicher Teil der Bevölkerung (sagen wir 20, 30%, mal für den Anfang) keiner bezahlten Arbeit mehr nachgehen muss, funktioniert das eben genau nicht mehr (für alle).

      Da brauchts dann eben neue Gesellschaftsmodelle und irgend eine Form von Grundeinkommen (wie auch immer man es dann nennen will) wird da zwangsläufig dazugehören.
    • Röleböle 27.10.2018 18:07
      Highlight Highlight sicher auch eine idee, türlich. sehr unterstützenswert.
      und am besten hohe bildung und entfaltung für alle zugänglich machen!
      bei der gig economie wird angenommen, das wir alle zu freelancer werden, zu den cheff@s unserer eigenen ich-ag.
      also: bis die ausbildung abgeschlossen ist und die ich-ag läuft, sind 5000chf/monatlich ein gutes startkapital, oder?!
      es ist nichts schlimmes dabei, wenn der staat gleiche chancen für alle eröffnet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 27.10.2018 15:10
    Highlight Highlight Eigentlich ist es ja nichts Neues. Ein Lokführer erledigt den Job von 100 Postkutschenfahrer. Ein Kranführer erledigt den Job von 100 Hafenarbeitern usw.

    Die entscheidende Frage ist aber, wie die "Dividende" der Technologisierung verteilt wird.

    Früher bekamen auch die Arbeitnehmer etwas davon ab, etwa in dem Samstag nicht mehr als normaler Werktag galt oder es immer mehr Ferien gab. Und das milderte auch die Folgen ein wenig.

    Seit einigen Jahrzehnten ist das aber nicht mehr so.
    • Miisli 27.10.2018 16:43
      Highlight Highlight Die Dividende der Technologiesierung fehlt dir? Du tippst wahrscheinlich gerade dein mimimimi darauf. Consumer-elektronik ist die Dividende. Hightech aus jahrzehnten Verteidigungs- und Raumfahrtsforschung, integriert in einem handlichen Gerät, erhältlich zu einem 10-tel des Minimallohnes. Wäre unvorstellbar gewesen für deinen Kranführer. Was für ein einfältiger Kommentar.
    • 7immi 27.10.2018 16:58
      Highlight Highlight @meine senf
      es waren vielleicht nicht mehr so grosse schritte. dennoch gab es immer wieder fortschritte. arbeitsschutzvorschriften zu gunsten der mitarbeiter wurden immer weiter verbessert, gesundheitliche risiken minimiert. in anderen branchen gibt es immer flexiblere arbeitsmodelle, uvm. vielleich stagniert man zunehmend, es ist aber dennoch einiges geschehen.
    • Röleböle 27.10.2018 18:12
      Highlight Highlight @7i
      verglichen mit dem kapital-klumpen, der sich bei den big5 (und den anderen der super- und wenigersuperreichen) der weltwirtschaft angehäufft hat, ein klacks!
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  • Markus Bürgi 27.10.2018 14:13
    Highlight Highlight Ok. Schweizerische Firma schauen nur das Geld wichtig als Menschen. Dann gehe ich weg nach dem Ausland. Grund habe ich hier schon über 160 Bewerbungsabsagen als Informatiker in 8 Monaten bekommen. Oder soll ich mir die Umorientierung machen? Keine Ahnung was für die Schweiz.
    • birdiee 27.10.2018 14:58
      Highlight Highlight Wenn du schon so viele Absagen bekommen hast, würde ich mir vielleicht überlegen, was du ändern kannst! Dein Dossier überprüfen (lassen), Weiterbildungen anschauen, für dein Profil entsprechende Stellen suchen oder etwas in diese Richtung. Ich kenne viele IT'ler (bin auch da zu Hause) und KEINER aus meinem Umfeld schreibt mehr als 10 Bewerbungen!
    • El Vals del Obrero 27.10.2018 15:06
      Highlight Highlight Gib uns Bescheid, wenn du ein Land gefunden hast, in welchem das nicht so ist.
    • Töfflifahrer 27.10.2018 15:43
      Highlight Highlight @MArkus: Bei dem Deutsch sag bitte was du eigentlich meinst.
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