Schweiz
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epa06713980 A man prepares a cannabis joint during a march in favor of marijuana in Santiago, Chile, 05 May 2018. Some 80,000 people marched today along Santiago's main avenue in a demonstration in favor of self-cultivation and the use of cannabis for medicinal and recreational purposes, the organizers of the march informed.  EPA/Alberto Valdes

Cannabis: Nach der Ständeratskommission stimmt auch die Kommission des Nationalrates für einen Experimentierartikel. Bild: EPA/EFE

Liebe Kiffer, wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht

18.05.18, 15:53 18.05.18, 16:21


Wissenschaftliche Studien zu Cannabis sollen erlaubt werden, nicht aber Cannabis selber. Das hat die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK) am Freitag entschieden.

Sie hat mit 12 zu 11 Stimmen eine Motion von Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) für einen Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz angenommen. Dieser soll Versuche zur regulierten Abgabe von Cannabis ermöglichen.

Die Mehrheit der Kommission verspricht sich davon wertvolle Impulse für die Bewältigung der Probleme im Umgang mit Cannabis, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Freitag heisst. Eine starke Minderheit lehnt die Motion ab, weil sie darin eine Liberalisierung des Cannabiskonsums durch die Hintertüre sieht.

Hintergrund des Vorstosses ist die verweigerte Bewilligung für eine Studie. Die Universität Bern hatte erforschen wollen, wie sich die Legalisierung von Cannabis auf die Konsumenten und den Markt auswirkt. Laut Bundesamt für Gesundheit gibt es dafür jedoch keine Rechtsgrundlage.

Keine harmlose Droge

Mit 14 zu 11 Stimmen abgelehnt hat die Kommission eine parlamentarische Initiative der Grünen, die ein neues Hanfgesetz verlangen. Hanfprodukte sollen entkriminalisiert, Anbau, Handel, Konsum, Jugendschutz und die Besteuerung jedoch reguliert werden. Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass Hanf keine harmlose Droge ist. Es gelte, die Erkenntnisse aus den Studien abzuwarten, die gestützt auf den Experimentierartikel gemacht würden.

Keine Einwände hat die SGK gegen die ärztliche Abgabe von Cannabis als Medikament an chronisch Kranke. Sie hat eine Initiative des St.Galler CVP-Nationalrats Thomas Ammann mit dieser Forderung ohne Gegenstimme in eine Kommissionsmotion umgewandelt. (leo/sda)

Kiffen bildet – auch wenns nur die andern sind

Video: srf

Diese bürgerlichen Politiker sagen: «Legalize it!»

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blamethecondom 19.05.2018 16:50
    Highlight Traurig, aber es ist irgendwie auch logisch, da die Mehrheit der 50+ Parlamentarier eher konservativ und zurückgeblieben ist. Spätestens die Volksinitiative wird es richten. Übrigens, seit dieser Woche gibt's in einer grossen Kooperations-Genossenschaft Caffe Latte mit Cannabisöl 😏
    1 0 Melden
  • Walser 19.05.2018 14:22
    Highlight Wohin liberale Drogenpolitik führt, hat uns Holland herrlich vordemonstriert. Holland ist bald ein Narko Staat. Ein Drogenland erster Güte. Deutschland ist mit seiner „laisser-faire “ Politik auch auf dem Weg dahin. Wer weiche Drogen erlaubt, zieht das harte Drogenmilieu an. Es braucht das Gegenteil. Harte und konsequente Repression.
    1 7 Melden
  • Walser 19.05.2018 11:51
    Highlight Merkwürdig dass die Befürworter immer sofort mit dem Alkoholargument kommen. Reichen denn hunderttausende Alkoholkranke nicht? Braucht’s denn zusätzlich noch Canabisgeschädigte?
    1 14 Melden
  • badbart 19.05.2018 06:26
    Highlight Konsumiert wird immer, egal ob legal oder nicht. Nur legal wüsste was man kauft, und könnte sich die stärke raussuchen.
    Dazu würden noch ordentlich Summen an Steuern dazu kommen.
    Aber das ganze wird vermutlich erst in 100 Jahren legal....
    Wieso nur sind die Menschen so dumm????
    29 3 Melden
  • Professor Chaos 19.05.2018 03:00
    Highlight Warum wollen denn alle Konsumenten dass es legal wird? Verstehe ich nicht. Denkt Ihr dass es dadurch billiger wird? Wollt Ihr etwa zu den 50 Fr für 5 g noch 90 Franken Tabaksteuern zahlen?

    Ich als Konsument sage: Bitte NICHT legalisieren!!! Wie es rauskommt sieht man bei diesem hässlichen CBD-Unkraut. Dieser Müll ist teurer als das Richtige, und der Rausch fehlt dann auch noch. Einfach 5 Tage nach dem letzten Jolly nicht autofahren, dann kann nichts passieren. Verzichte darauf dass mein Hobby von denen die ich nicht mag akzeptiert wird.
    4 19 Melden
  • büezer83 18.05.2018 19:43
    Highlight "liebe kiffer..." ach herjee...

    also jede person, welche gelegentlich oder regelmässig alkohol trinkt ist ab jetzt ein SÄUFFER!

    sorry, aber kiffer ist ein veraltetes wort und denuziert canabis konsumenten zu randständigen/drogensüchtigen etc...

    canabiskonsument ist für mixh eigentlich das salonfähige wort
    48 15 Melden
  • Skater88 18.05.2018 19:29
    Highlight ... und das sind die Jahrgänge welche in den 60er und 70er nicht nur Cannabis geraucht haben...
    30 2 Melden
  • Cillit Bang 18.05.2018 19:26
    Highlight Willkommen in der Steinzeit, in der Cannabis keine harmlose Droge ist, aber Alkohol schon.😐
    54 5 Melden
  • fischbrot 18.05.2018 18:56
    Highlight Unsere Schweiz. Mal wieder 100 Jahre hinterher. Seufz.
    71 7 Melden
  • tnr 18.05.2018 18:50
    Highlight Ich habe in der Pupertät JEDEN tag gekifft. Es gab NiE ein moment in dem ich nüchtern war. Körperlich macht es nicht abhängig psychisch,bisschen vielleicht. Aber kiffen sollte man in der PUBERTÄT auf keinen fall!
    Ich habe es selber erlebt, wie es Psychisch einen fertig macht! Zuerst lacht man usw. Aber mit der Zeit kommt Paranoia, Extreme Angstgefühle. Kifft mal und setzt euch in ein SBB-Zug dass Voll ist mit Fremden Menschen! Am besten so, dass jemand neben dir sitzt und 2fremde Vor euch. Sitzt ganz aussen dass Ihr den Gang im Zug und alle Fremde sehen könnt Viel Spass...bitte nur 1mal xD
    15 60 Melden
    • meine senf 18.05.2018 19:16
      Highlight Ist sicher so. Das mit der Paranoia kenne ich deutlich weniger ausgeprägt (z.B. wenn man bekifft nachts durch eine fremde Grossstadt spaziert, aber nicht im CH-Zug), aber dafür das, was man vielleicht mit "Blockierung der Persönlichkeitsentwicklung" umschreiben könnte.

      Nur, wer hält sich eher an Altersschutzgrenzen? Der Strassendealer oder Darknet-Händler oder ein Laden, der vielleicht ähnliche Bestimmungen hätte, wie jene, die Alkohol verkaufen dürfen?

      Ausserdem hätten manche Extrem-Kiffer ansonsten einfach (legal) extrem gesoffen und würden jetzt schon unter der Erde liegen.
      37 4 Melden
    • tnr 19.05.2018 09:27
      Highlight Versteht mich nicht falsch,Ich bin FÜR die
      Legalisierung aber mit Altersbeschränkung.
      Für die Jungen Leute die unter 18 Jahren sind,
      also für die, die Pubertät nicht hinter sich haben, sollte man es verbieten. Es ist Wissenschaftlich hundertmal bewiesen worden dass kiffen in der Pubertät sehr schädlich für die Psyche ist. Ich kenne es aus eigener erfahrung, wie ich als 15jähriger im Zug sass voll mit Fremden und es kam mir vor als jeder mich anschauen würde, obwohl es nicht so war. Und diese Angstgefühle wenn um mich viele Leute waren und ich mir so vorkam als stände ich im mittelpunkt usw..
      4 0 Melden
  • meine senf 18.05.2018 18:49
    Highlight Kommt noch drauf an, wie "chronisch krank" genau definiert ist und wer bestimmen darf, wer das ist.

    Irgendetwas, dass man mit etwas Fantasie als chronische Krankheit ansehen könnte, dürfte man doch bei jedem Menschen finden.

    In den meisten US-Bundesstaaten, in denen es jetzt legal ist, begann es auch so.
    16 3 Melden
    • JoeyOnewood 18.05.2018 23:00
      Highlight Cannabis ist eine psychoaktive Droge und wirkt daher bei jedem Mensch etwas anders. Ich kenne Personen, die sehr viel kiffen, die wurden paranoid. Andere wurden emotionaler/labiler, wieder andere abgestumpft und letzteren merkte man es gar nicht erst an. Manche werden gesellegier, andere ziehen sich zurück.

      Drogen sind kompliziert und die Menschheit muss einen Umgang mit Ihnen finden. Dafür braucht es regulierungen, aber keine Verbote. Süchtige sind keine kriminelle und Gelegenheitskonsumenten schon mal gar nicht.
      13 0 Melden
    • Butschina 19.05.2018 04:49
      Highlight Da sind ziemlich sicher Menschen mit chronischen Schmerzen (vorwiegend in Muskeln und Nerven), MS, Krebs, Spastik, gemeint.
      3 0 Melden
  • simiimi 18.05.2018 18:48
    Highlight Also ich sehe in dem Artikel gar keine schlechte Nachricht. Durch die Annahme des Experimentierartikels ist es eigentlich sonnenklar, dass die Legalisierung bald wieder aufs Tapet kommt, dann aber untermauert von aussagekfräftigen, inländischen Studien.
    33 3 Melden
  • Arabra 18.05.2018 18:47
    Highlight Ja Alkohol ist die schlimmere Droge darum legalisieren wir eine weniger schlimmere Droge. Mol... macht Sinn...
    8 46 Melden
    • Nico Rharennon 18.05.2018 20:12
      Highlight Ja legalisieren, damit der Staat auch etwas vom Kuchen bekommt. Weil so wie es jetzt läuft kostet das nur Unsummen von deinen und meinen Steuern!
      Der Mensch (und andere Säuger) hat wie uns Geschichte lehrt ein starkes Bedürfnis nach verschiedenen Arten von Drogen. Kein einziges Verbot auf diesem Planeten wird das jemals ändern. (Die Todesstrafe mit einbezogen!)
      Deswegen: Legalize it! (Und ja ich meine jede Droge nicht nur Cannabis!)
      20 8 Melden
    • elmono 18.05.2018 22:11
      Highlight Lieber Nico Rharennon, ich hoffe es schwer, bezweifle jedoch noch schwerer, dass ich irgendwann unsere heiligen Sozialwerke unterstützen kann, indem ich mir lupenreines Spasspulver - in schweizer Staats-Qualität versteht sich - durch die Nase ballern kann. Das wäre doch was.
      8 2 Melden
    • Arabra 19.05.2018 00:02
      Highlight Das Problem ist nicht die Droge, sondern der Umgang damit. Ich will es nicht erleben, dass jemand eines meiner Kinder tot fährt, nur weil er sich noch eine Linie reinhauen musste. Das selbe mit allen anderen psychotropen Stoffen. Sobald sich was verändert im Kopf, halte ich es für das falsch. Und zwar nicht, wenn er sich einen Joint gmütlich Zuhause auf dem Sofa reinzieht, sondern wenn er sich noch ins Auto setzt und nicht 100% bei der Sache ist. Zuviele sitzen uns auf der Tasche weil sie es mit dem Zeug übertieben haben. Eine bessere Lösung als es zu verbieten sehe ich daher nicht.
      4 15 Melden
    • keplan 19.05.2018 07:36
      Highlight Arabra wenn eines deinee Kinder von einem besoffenen Überfahren wird ist das ok für dich?
      Glaubst du im ernst das es heute keine zugekoksten Autofahrer gibt?

      Und mit einer legalisierung wird ja nur der Konsum legal, unter Drogen einfluss ein Fahrzeug zu lenken wird weiterhin zum Führerschein entzug führen
      13 1 Melden
    • Nico Rharennon 19.05.2018 08:04
      Highlight Arabra, Zürich war letztes Jahr Europameister und dieses Jahr auf dem zweiten Platz was den Kokainkonsum angeht.
      Unser Cannabiskonsum wird auch irgendwo weit oben sein, der Alk-konsum ebenso. Es spielt schlicht keine Rolle ob legal oder nicht, die Chance das ein Idiot auf einer psychotropen Substanz ein Unfall baut sinkt oder steigt nicht.
      Ich bin hauptsächlich mit dem Velo unterwegs und gerade gestern beinahe von einer mit dem Handy am Steuer über den Haufen gefahren worden.
      Wenn es legal wäre könnte man immerhin unbefangene Aufklärung betreiben und der Kick des illegalen würde entfallen.
      10 2 Melden
    • Arabra 19.05.2018 09:35
      Highlight Hört mal auf mit dem Alkohol vergleich. Mir ist auch klar das Alkohol und Fahren bei weitem schlimmer ist als Kiffen und Fahren. Aber genau da sieht man es doch, es ist legal, es ist frei zugänglich, da ein schluck, da noch einer und dann heim fahren.... Wer sagt dass es mit weiteren legan Drogen nicht genau so laufen wird? Noch mehr zugedröhnde Menschen??? Alkohol ist schon ein Problem, jetzt wollt ihr das Risiko mit weiterem Dreck erhöhen.... Das leuchtet mir nicht ein...
      2 2 Melden
    • keplan 19.05.2018 12:02
      Highlight Sie gehen grundsätzlich davon, dass es schwieriger sei an illegale Drogen zu kommen als an legale und deswegen werden sie weniger konsumiert. Leider ist dies ein Irrtum, Drogen (auch harte) können sie heute schon problemlos innert ein paar Minuten organisieren und dies 24h am Tag.
      2 1 Melden
    • Arabra 20.05.2018 16:21
      Highlight Keplan, die hemschwelle diese zu erwerben ist trotzdem höher wenn sie ilegal ist.
      0 2 Melden
  • Señor Ding Dong 18.05.2018 18:37
    Highlight Methodisch gesehen der richtige Weg. Erst versuchsweise, dann langsam liberalisieren. 20 Jahre zu spät, aber was wottsch.
    24 3 Melden
  • Jesses! 18.05.2018 18:36
    Highlight Einfach weiter kiffen. So oder so. Wen kümmert das noch? Die Politik ist zu langsam für den Zeitgeist.
    38 4 Melden
  • RemoAchilles 18.05.2018 18:30
    Highlight Leute ganz im ernst? Ist doch ****egal obs legal oder illegal ist! Gekifft wird sowieso!

    Und falls es in der CH legal werden sollte, werden die Kiffer mit Auflagen, Kontrollen etc auskommen müssen! Anonymer Bezug könnt ihr bei einer legalisierung vergessen... und wollt ihr das? Ich nicht!
    12 8 Melden
    • somethin'witty 18.05.2018 19:13
      Highlight Logisch ist die Legalisierung hauptsächlich mühsam für den gemeinen Kiffer. Mein Kifferalltag wird nicht einfacher, aber für den Jugendschutz nehm ich das gerne in Kauf.
      17 2 Melden
  • Katzenseekatze 18.05.2018 18:13
    Highlight Legalize. Subito.
    42 5 Melden
  • Silent_Revolution 18.05.2018 18:08
    Highlight Seit 15 Jahren konsumiere ich fast täglich Cannabis und habe über die Jahre diverse Verfahren inkl. Hausdurchsuchungen nur wegen meines Konsums hinter mir. Ich muss mich selbst darum kümmern, dass ich an saubere, nicht verdüngte und anständig ausgewaschene Ware komme, was sich als sehr schwierig gestaltet.
    Als Kiffer bin ich dank eines Parlaments voller Lobbyisten und einer rückständigen Bevölkerung kein Teil dieser Gesellschaft. Und so verhalte ich mich natürlich auch.
    Als kriminalisierter Bürger sehe ich keinen Grund mich zu integrieren, zu arbeiten oder Steuern zu zahlen.
    50 35 Melden
    • Arabra 18.05.2018 18:41
      Highlight Ja klar der andere ist gemein zu mir darum trotz ich in meiner Ecke und pisse bei jeder Gelegenheit denen ans Bein die vorbei kommen.... Rückständig ist deine Ansichten wie man untereinader umgehen sollte. Du stellst dich selbst ins Abseits und das ist nicht wegen deiner Kifferei.
      16 25 Melden
    • SUF 18.05.2018 19:18
      Highlight Ich versuche deine Aussage in meinen Worten zusammenfassen: Du findest das Betäubungsmittelgesetz passt nicht OK, deshalb musst du es nicht befolgen. Mehr noch, du siehst es deshalb als legitim an, dass du dich auf dem Buckel der - offensichtlich von dir verachteten - Gesellschaft durchfüttern lässt. Und deinem Nickname nach fühlst du dich damit als Revolutionär.
      Stimmt das so in etwa?

      Ich bin für eine Legalisierung. Deshalb bitte ich dich inständig, dich in diesem Thema politisch NICHT zu engagieren!

      Lies besser die anderen, gescheiten Kommentare und such dir einen Job!
      21 7 Melden
    • Silent_Revolution 18.05.2018 19:20
      Highlight Ist noch ziemlich gewagt zu behaupten, dass ich mich selbst ins Abseits stelle, wenn mein Konsumverhalten kriminalisiert wird.

      Die rückständige Jesusmentalität "halt die andere Wange hin" liegt mir nun mal nicht.

      Ich gehe mit Mitmenschen ganz freundlich um, aber der Staat kriminalisiert mich, da kann er nicht von mir erwarten dass ich auch noch gehorsam das tue, was er verlangt.

      Da werde ich wo es nur geht, Kosten verursachen die der Staat zu bezahlen hat. Wer restriktiv und gewaltsam gegen eine Pflanze vorgeht, kann nicht erwarten dass der Konsument friedlich und verständnisvoll bleibt.
      15 14 Melden
    • Silent_Revolution 18.05.2018 20:13
      Highlight SUF

      Der restriktive Umgang mit illegalen Substanzen ist das Resultat von Lobbyzusammenschlüssen aus Tabak - Alkohol - Pharma und Industrie.
      Natürlich passt das nicht. Die Kriminalisierung des Cannabis ist zurückzuführen auf die USA der 30er Jahre, in welchen sich die Papier- Chemie und Baumwollindustrie zusammengetan hat um durch ein Cannabisverbot ihren Absatz zu stärken.

      Als antidemokratischer Geschädigter einer demokratischen Gesellschaft die es für zulässig hält, dass die Wirtschaft die Politik bestimmt ist es legitim, dieser Gesellschaft finanziell zu schaden.
      10 13 Melden
    • Arabra 18.05.2018 23:55
      Highlight Was glaubst du woher der Staat sein Geld hat? Zumal ich behaupten würde wir sind der Staat....
      2 2 Melden
    • Arabra 19.05.2018 00:04
      Highlight Und ich bin mir ziemlich sicher silent, wenn es legalisiert wird und du dadurch kein Krimineller im Sinne des Staates bist, wirst du uns alle immer noch ein haufen Geld kosten oder wie du es nennst den Staat ein haufen Geld kosten.
      5 3 Melden
    • SUF 19.05.2018 00:39
      Highlight du glaubst ungerecht behandelt worden zu sein. mag vielleicht ja sein, lassen wir das mal so stehen.

      aber seit deiner geburt profitierst du von der gesellschaft und ihrer institutionen. es wäre also an der zeit mal was zurückzugeben!

      dir passen die regeln der gesellschaft nicht? dann verlasse sie und lebe in abgeschiedenheit als selbstversorger. das wäre wenigstens konsequent.

      so machst du auf mich den eindruck, als wärst du ein schmarotzer, der seine faulheit mit verschwörungstheorien zu kaschieren versucht und sich in seiner opferrolle suhlt.
      9 2 Melden
    • SUF 19.05.2018 00:58
      Highlight ach ja, es sei ja legitim „dieser“ gesellschaft zu schaden. also dem kleinen süssen mädchen von nebenan, das aufgrund eines geburtsfebrechens behindert ist? das nimmt gerne kürzungen bei der IV in kauf, weil leute wie du das sozialsystem aus trotz überbelasten.
      oder dem forscher, der die erde zu zu einem etwas besseren ort machen könnte, aber kein budget hat, weil man das zu gunsten der sozialausgaben streichen musste? oder den babies in flüchtlingscamps, die krepieren wegen budgetredimensionierungen?
      wir reden da schon von derselben gesellschaft, gell?
      7 2 Melden
    • Silent_Revolution 19.05.2018 15:18
      Highlight arabra

      Natürlich, nur aufgrund einer allfälligen Graslegalisierung nach einem Kampf der nun ein Jahrhundert andauert um eine harmlose Pflanze zu legalisieren löst sich das Hauptproblem der massiven Korruption, was hierzulande unter dem Begriff Lobbyismus erschreckende Zustände angenommen hat nicht auf.

      Ich bin nicht bereit solche Zustände aus freiem Willen zu unterstützen, zumal ich ja nicht einmal die alleinige Cannabislegalisierung befürworte. Ich bin für die Legalisierung aller Substanzen, Cannabis betrifft mich einfach.

      Ja, ich werde euch noch einen Haufen kosten und bin stolz darauf.
      2 1 Melden
    • Silent_Revolution 19.05.2018 15:23
      Highlight SUF

      Gerne, habe ich sogar schon versucht. Ist leider illegal, da jedes Stück Land in der Schweiz einem Besitzer zugeordnet wurde und der Rest der Staat für sich beansprucht.

      Versuchen sie doch mal als Selbstversorger im Wald zu leben, zu jagen, zu fischen und sich von der Natur zu ernähren. Sie werden schneller eingesperrt als sie ein Abendessen haben.

      An dem Tag, an dem ein autonomes Leben legalisiert wird und die Natur jedem verfügbar gemacht wird, bin ich raus.

      Aber ich lasse mich bestimmt nicht einsperren, für den Wunsch in Freiheit zu leben.
      2 0 Melden
    • Silent_Revolution 19.05.2018 17:22
      Highlight Ja wir reden von der selben Gesellschaft. Jene die es zulässt, dass Milliardäre, die ihr Vermögen in der Rohstoffausbeutung, im Bankenbereich oder sonstigen dubiosen Wirtschaftsfeldern gemacht haben fast steuerbefreit neben dem Mädchen mit Rentenkürzungen und dem Forscher ohne Budget leben kann. Eine Gesellschaft die Kriegsmaterial exportiert und mit Staaten Geschäfte betreibt die den Krieg und somit Flüchtlingscamps überhaupt erst verursachen, wessen Zustände du beklagst.

      Ich sehe nichts gutes an unserer Gesellschaft, solange unsere Werte Profit, Gier und Egoismus darstellen.
      2 2 Melden
  • Magnum44 18.05.2018 17:56
    Highlight Ach ja, wer kennt sie nicht im Bundeshaus, die Geschichte vom bösen Cannabis und dem guten Alkohol. Gut gibt es die Volksinitiative.
    57 4 Melden
  • Lowend 18.05.2018 17:25
    Highlight Ein Entscheid ganz im Sinne der Pharmalobby. Die haben doch einen Riesenangst, dass keine Sau mehr ihre ganzen Medis schlucken würde, wenn man sich auch mit einem natürlichen Grastee oder einem milden Dampf aus dem Vaporizer entspannen könnte.

    Übrigens, fällt sonst noch jemandem auf, wie laut die ganze Basler Pharma zu diesem ganzen Themenkomplex der berauschenden Substanzen schweigt, obwohl dort die Spezialisten arbeiten und ettliche Basler Vermögen darauf beruhen, dass man bis 1919 Kokain und Heroin ganz legal verkaufte, da das Haager Abkommen durch die Schweiz nicht ratifiziert wurde?
    64 9 Melden
    • Wombat94 18.05.2018 17:45
      Highlight Du hast schon auch mitbekommen das der Medizinsche Konsum ohne Einwände durchgekommen ist?
      15 4 Melden
    • Hallosager 18.05.2018 18:57
      Highlight @Wombat: leider sind viele Ärzte auf seiten der Pharma. Lieber werden Medis anstelle von Cannabis verschrieben, weil den meisten Ärzten die Erfahrung/der Mumm fehlt, mal etwad neues zu probieren.
      13 4 Melden
    • Lowend 18.05.2018 20:15
      Highlight Ich dachte immer, dass die Gesundheit und allgemein der Konsum in der Eigenverantwortung des Konumenten liegt, wenigstens wenn ich den rechten Parlamentariern zuhöre, aber wenn es sich um Hanf handelt, soll ich erst das OK von einem Arzt einholen?

      Irgendwie sehr unlogisch oder suchen australische Beuteltiere erst einen Doktor auf, bevor sie an einer Staude knabbern?
      9 3 Melden
    • gusg 18.05.2018 22:25
      Highlight @Lowend: Das ist etwas gar simpel. Ich habe selber auf dem Gebiet geforscht. Ja Cannabis hat einige medizinisch interessante Effekte - aber zu glauben dass Cannabis ein Wundermittel ist, welches die Pharmaindustrie zu Boden zwingt, ist doch etwas naiv. Viele Pharmafirmen arbeiten an Substanzen, welche das Endocannabinoid System modulieren, diese haben den Vorteil dass Sie relativ selektiv mit den verschiedenen Komponenten dieses Systems interagieren, THC und andere Cannabinoide sind da wesentlich unselektiver und führen deshalb zu unzähligen (teilweise) unerwünschten Effekten.
      5 4 Melden
  • Pasch 18.05.2018 17:03
    Highlight Das Symbolbild bewirkt wie die Regierung nur Verwirrung!
    Wieviele Hände braucht ein Blunt und warum sieht es so aus als würde das Pflänzchen wieder zurück in den Grinder geschüttet?
    32 3 Melden
    • Hugo Wottaupott 18.05.2018 17:14
      Highlight Eine Hand verkifft die andere oder so.
      21 1 Melden
  • Freydenker 18.05.2018 17:03
    Highlight Welche Probleme mit Cannabis meinen sie etwa die etwa die Kriminalität weil es illegal ist? Oder das durch die dämonisierung und krimanilisierung Menschen eher in Kontakt mit wirklich gefährlichen Drogen kommen?

    43 2 Melden
  • Gar Manarnar 18.05.2018 16:48
    Highlight Bei diesem Tempo geht das noch Jahre... Zuerst noch ca. 10 Jahre Studie machen... Es sei denn die Initiative kommt bald.
    66 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 18.05.2018 16:45
    Highlight Ich mach eine wissenschaftliche Studie zur Gesamtlegalisierung wer unterstütz mich?
    67 5 Melden
    • P. Hodel 18.05.2018 16:56
      Highlight Ich.
      Die Details können wir bei einem guten Joint besprechen.
      56 5 Melden
  • Gondeli 18.05.2018 16:45
    Highlight Und was als nächstes? Heroin zum Eigenbedarf? Crystal zu medi-Zwecken?!?!
    Immer dieses Gejammere von den Kiffern betreffend der Legalisierung ihrer, ach so harmlosen, DROGE! Cannabis ist eine EINSTIEGSDROGE in einen immerwährenden Teufelskreis! Von daher bin ich froh schiebt unsere Landesregierung, zum Schutze unserer Kinder, dem weiterhin einen Riegel!
    13 225 Melden
    • LibConTheo 18.05.2018 16:52
      Highlight Der beste Schutz ist Aufklärung und nicht ein Verbot. Oder siehst du, dass in der Schweiz dank der Gesetzgebung erfolgreich nicht gekifft wird?
      106 4 Melden
    • Gar Manarnar 18.05.2018 16:54
      Highlight Jaja immer die Kinder.

      Und Alkohol ab 16 ist kein Problem?

      Nur weil die Mehrzahl Abhängiger von harten Drogen mal gekifft hat heisst das nicht, dass die Mehrzahl der Kiffer zu härteren Drogen greift.
      94 5 Melden
    • will.e.wonka 18.05.2018 16:57
      Highlight alkohol ist auch eine einstiegsdroge. caps lock gibt dir nicht recht
      80 4 Melden
    • P. Hodel 18.05.2018 16:57
      Highlight Aber besoffene Kinder und Schwerstalkis sind gut?
      Auch Alkoholst eine "Einstiegsdroge"!
      73 4 Melden
    • Duscholux 18.05.2018 16:58
      Highlight Kriegt man diese Einstiegsdroge legal im Laden ist sie schon viel weniger "Einstieg" da man nicht gezwungenermassen Kontakt mit "Drogenhändlern" (Das klingt immer so Hollywood) hat.
      57 3 Melden
    • Freydenker 18.05.2018 17:08
      Highlight Wieso nicht leben ist sowieso tödlich soll jeder selber entscheiden wie er das erreichen wird!
      18 3 Melden
    • UncleHuwi 18.05.2018 17:15
      Highlight Heroingestützte Behandlung gibt es schon lange in der Schweiz. Es wird Zeit dass Kiffen resp. der Verkauf legalisiert wird.
      46 2 Melden
    • Sauäschnörrli 18.05.2018 17:34
      Highlight Ich kenne viele Kiffer, jeder davon hat zuerst Alkohol konsumiert. Den stibitzt man den Eltern nämlich einfach aus dem Keller. Ist Alkohol also eine Einstiegseinstiegsdroge?
      51 2 Melden
    • Sapere Aude 18.05.2018 17:40
      Highlight "Kriegt man diese Einstiegsdroge legal im Laden ist sie schon viel weniger "Einstieg" da man nicht gezwungenermassen Kontakt mit "Drogenhändlern" (Das klingt immer so Hollywood) hat."

      Was nur ein weiteres Argument für die Legalisierung wäre. Dann wäre Canabis im Laden erhältlich, der Gang zum Dealer würde entfallen.
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    • swisskiss 18.05.2018 18:10
      Highlight Gondeli: Politoximanie, sogenannter Mischkonsum: Alk und Cannabis; 87% Alk und MDMA:80%
      Alk und Kokain: 75% Alk und Heroin: 69%

      ABER Cannabis und Kokain, MDMA, Speed, LSD: Alle unter 30%

      Erstens ist Deine Behauptung der Einstiegsdroge "Cannabis" falsch und Zweitens sollte Alkohol als enthemmende Droge zum Konsum härterer Substanzen genannt werden.

      Quelle: Gundula Barsch, Joachim Eul, Tibor Harrach: Drogenmischkonsum anders verstehen - Prävalenzen und Konsumbewertungen.
      36 1 Melden
    • Duscholux 18.05.2018 18:55
      Highlight @Sapere Aude

      Genou des meini. I bi Spanier süsch.
      9 0 Melden
    • Hallosager 18.05.2018 19:04
      Highlight So ein Schwachsinn hab ich noch nie gehört 😂😂
      Und mastubieren macht blind oder so? 😉
      Ich habe jahrelang gekifft und noch nie harte Drogen genommen, bzw. bestand nie der Drang danach. Gelegenheiten gabs genügend bei meinem Dealer. Im Laden gäbe es diese Gelegenheiten nicht! Und vor meinem ersten Joint hab ich schon Alkohol getrunken und Zigaretten geraucht, was demnach Tabak und Ethanol zur Einstiegsdroge machen. Und auch aus reiner Erfahrung kann ich sagen, mit Gras aufzuhören ist locker machbar. Hab vom einen auf den anderen Tag damit aufgehört 😉
      17 2 Melden
  • LibConTheo 18.05.2018 16:45
    Highlight Ja, Cannabis ist nicht ungefährlich, man muss zuerst die wissenschaftlichen Untersuchungen abwarten.

    Für die Prohibition hatten die absolut verwerflichen Thesen von J. Anslinger damals aber gereicht.

    Lustig und traurig zugleich.
    42 6 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.05.2018 16:22
    Highlight Die Mühlen mahlen langsam in der Schweiz, vielleicht brauchts am Schluss trotzdem die Volksinitiative.
    54 3 Melden
    • alessandro 18.05.2018 17:23
      Highlight Hauptsache sie malen für den Blunt auf dem Titelbild...
      12 1 Melden
  • You will not be able to use your remote control. 18.05.2018 16:08
    Highlight Eine Prohibition ist auch nicht harmlos. Bei Cannabis sind die Folgen der Prohibition schlimmer, als die Folgen des Konsums.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition#Marktgeschehen:_Auswirkungen_einer_Prohibition
    204 24 Melden
  • Frances Ryder 18.05.2018 16:08
    Highlight Und ein weiteres mal, wird die Legalisierung abgelehnt mit Argumenten gegen die Droge selbst, anstatt mit Argumenten gegen die Folgen einer Legalisierung.
    79 6 Melden
  • Sapere Aude 18.05.2018 16:04
    Highlight "Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass Hanf keine harmlose Droge ist."

    Harmloser als Alkohol allemal, was durch diverse Studien bewiesen wurde.
    479 45 Melden
    • Triumvir 18.05.2018 19:27
      Highlight Kannst du bitte eine konkrete Studie nennen. Das würde mich nämlich echt interessieren. Vielen Dank dafür.
      1 3 Melden
    • derlange 18.05.2018 19:35
      Highlight An jeder anderen Stelle käme jetzt:
      Gefälschte Studien, finanziert durch die Industrie, profitgierige Unternehmen....
      Ich vertraue dieser Studie, und jeder anderen auch.
      Vertraut den Behörden, die machen einen guten Job.
      3 2 Melden
    • trio 19.05.2018 08:51
      Highlight @Triumvir
      Gib einfach mal "Studie Cannabis Alkohol" bei Google ein 😉
      0 1 Melden
    • Tsunami90 19.05.2018 08:54
      Highlight Link zu einer aktuellen Studie.

      https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/add.13923
      0 0 Melden
  • D(r)ummer 18.05.2018 16:04
    Highlight Naja, weiter geht's.

    42 5 Melden
  • Datsyuk 18.05.2018 16:02
    Highlight Vor und nach der Sitzung saufen die meisten dieser Kommissionsmitglieder Alkohol. Mit welchen Recht dann? Hanf ist weniger gefährlich für Menschen und die Gesellschaft als Alkohol.
    371 30 Melden
    • Hugo Wottaupott 18.05.2018 16:41
      Highlight Während vergessen?
      32 3 Melden
    • Datsyuk 18.05.2018 16:57
      Highlight Ich habe noch darüber nachgedacht...😀
      11 1 Melden
    • Duscholux 18.05.2018 16:59
      Highlight "Mit welchem Recht dann?" Naja, mit dem Schweizer Recht.
      14 2 Melden
    • Freydenker 18.05.2018 17:05
      Highlight Ja kiffen macht vergesslich😂😂😂
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