Schweiz
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Legalize it? Neee! Nationalrat setzt bei Cannabis auf Repression



ARCHIV - ZUM SPARBESCHLUSS DES NATIONALRATS BEI DEN BUNDESFINANZEN 2017 STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Sicht in den Saal vor der Debatte waehrend der Sondersession im Nationalrat, am Dienstag, 26. April 2016, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Der Nationalrat will kein Hanfgesetz. Er hat am Dienstag eine parlamentarische Initiative der Grünen abgelehnt, die eine umfassende Regulierung von Cannabis verlangten.

Das Gesetz sollte Anbau, Handel, Konsum, Jugendschutz und die Besteuerung regeln. Ziel ist laut Maya Graf (Grüne/BL) ein verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis. Alkohol und Tabak seien Genuss-, aber auch Suchtmittel und würden deshalb reguliert, sagte sie. Das gleiche wollen die Grünen für Cannabis erreichen.

Rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung habe bereits Hanf konsumiert, argumentierte Graf. Schätzungsweise 300'000 Personen täten es regelmässig - trotz Bestrafung. 2015 habe die Polizei 45'700 Verzeigungen und Bussen wegen Hanfbesitz ausgesprochen. Graf bezifferte die jährlichen Kosten auf 200 Millionen Franken. «Das Verbot hat versagt», stellte sie fest.

Hohe Steuereinnahmen

Laut Graf untergräbt die gescheiterte Repression die Glaubwürdigkeit der Prävention. Die Kriminalisierung bringe einen florierenden Schwarzmarkt hervor. Die Zusammensetzung der Ware werde nicht kontrolliert. Heute seien die Produkte oft gestreckt und mit Pflanzenschutzmittel verseucht. Ausserdem entgehen der öffentlichen Hand laut Graf Steuereinnahmen zwischen 300 und 600 Millionen Franken jährlich.

Unterstützung erhielten die Grünen von der Linken, Teilen der FDP, Grünliberalen und BDP. Es sei Zeit, den Wildwuchs zu beenden, sagte Lorenz Hess (BDP/BE). Seiner Meinung nach ist es sinnlos, wenn die Polizei ihre Kräfte dafür einsetzt, Kiffer zu jagen. Mit einer Liberalisierung könne Cannabis auch gleich wirtschaftlich und steuerlich auch neu geregelt werden.

Die Mehrheit des Nationalrats überzeugten diese Argumente nicht. Hanf sei keine harmlose Droge, argumentierte Kommissionssprecher Mauro Tuena (SVP/ZH). Viele Jugendliche kifften schon auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, und das führe zu grossen Problemen. Laut Tuena würde ein Hanfgesetz den Jugendschutz behindern. Beim Alkohol funktioniere dieser ebenfalls nur mässig.

Verbot durchsetzen

Die Mehrheit vertraut auch weiterhin auf Repression. Die vorberatende Kommission hatte in ihrem Bericht gefordert, dass den Schulen ein besonderes Augenmerk gelten müsse. Der erste Kontakt mit Hanf finde häufig schon früh statt. Mit einer konsequenten Durchsetzung der Ordnungsbussen könnte bereits heute ein effektiver Jugendschutz erreicht werden, heisst es im Bericht.

Tuena erinnerte im Nationalrat auch daran, dass bisher sämtliche Anstrengungen für eine Liberalisierung von Cannabis gescheitert sind. Die Initiative «für eine vernünftige Hanfpolitik» ist im Jahr 2008 mit wuchtigen 64 Prozent abgelehnt worden. Die parlamentarische Initiative der Grünen scheiterte mit 104 zu 89 Stimmen. (sda)

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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wädenswiler 12.09.2018 06:41
    Highlight Highlight Wieder mal typisch SVP: Sinnfreies, unfundiertes Gelaber aus dem vorletzten Jahrhundert. Höchstwahrscheinlich stehen auch noch ein paar Lobbyisten der Pharma dahinter, die ein Wegbrechen ihrer Einnahmen befürchten. Es wird Zeit, diesen rechtsbürgerlich dominierten Nationalrat abzuwählen.
    16 4 Melden
  • Hallosager 11.09.2018 23:03
    Highlight Highlight Ach Politik, welche ein tolles Geschäft. Man braucht keine Ahnung von einem Thema zu haben, palavert ein paar Stammtischsprüche die einem von Lobbyvertreten eingetrichtert wurden und erhält dafür noch Geld. Leider fallen auch noch zu viele Menschen darauf rein. Es gab auch mal eine Zeit, als man glaubte Geld an die Kirche zu zahlen hilft, nicht in der Hölle zu landen. Je länger desto mehr denke ich, dass unsere Gesellschaft bald wieder auf dem Stand des Mittelalters angelangt ☺️
    34 1 Melden
  • 1833lst 11.09.2018 19:53
    Highlight Highlight Gut wäre eine Doppel-Initiative, damit sich das Volk mal wirklich mit den Drogen auseinander setzen muss. 1. Canabis legalisieren. 2. Alkohol verbieten. Jeder der gegen die Legalisierung von Canabis ist, müsste logischerweise im Gegenzug auch Alkohol verbieten. Alles andere wäre unlogisch. Zudem ist Alk als Nervengift viel gefährlicher als Canabis. Vielleicht würde so bei ein paar Leuten die Lichter aufgehen.
    33 3 Melden
  • Forrest Gump 11.09.2018 19:49
    Highlight Highlight "Viele Jugendliche kifften schon auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, und das führe zu grossen Problemen. Laut Tuena würde ein Hanfgesetz den Jugendschutz behindern." Der Jugendschutz scheint ja aktuell gut zu funktionieren, wenn viele bereits auf dem Weg zur Schule kiffen. Überlegt der sich vorher was er da rauslässt?
    52 2 Melden
    • Gähn 11.09.2018 20:01
      Highlight Highlight Willst du da drauf wirklich eine Antwort?
      18 3 Melden
    • Forrest Gump 11.09.2018 21:43
      Highlight Highlight Ja, aber von ihm.. ;-)
      26 1 Melden
    • Gähn 12.09.2018 04:42
      Highlight Highlight @Forest
      Da schliesse ich mich höchst gerne an.
      Könnte äusserst amüsant werden. 😂
      5 0 Melden
  • Gähn 11.09.2018 18:59
    Highlight Highlight Mal wieder viel dummes Gelaber von der SVP.
    Ein Wunder dass nicht wieder das Argument, "im Gegensatz zu Hanf ist Alkohol gesund und wichtig für unsere kulturelle Identität" gebracht wurde.
    31 2 Melden
  • Mynamesjeff 11.09.2018 18:33
    Highlight Highlight @Mauro Tuena
    Ich möchte nicht schon wieder den Vergleich zu Alkohol herziehen, aber ich kenne leute aus meinem Freundeskreis die als Jugendliche Bier vor dem Unterricht tranken!!! Also gleich verbieten!
    Nein bitte es ist doch nur noch lächerlich...
    Den gesunden Umgang mit diesem Rauschmittel muss jeder erst selbst lernen, wie bei anderen Drogen auch. Umso bewusster wenn es Legal ist.
    21 1 Melden
  • Angelo C. 11.09.2018 17:59
    Highlight Highlight Idioten darf man ja nicht schreiben, ergo belass‘ ich es bei Ignoranten 🙄!

    Wie ist es nur möglich, dass sich diese Moosrücken im Parlament gegen informierter und realistischer denkende Zeitgenossen durchzusetzen vermögen - und das erst noch mit verhältnismässig grossem Mehr 🤔?!

    Dies nicht zuletzt nach den bekannten Gesetzesänderungen in etlichen US-Bundesstaaten und Uruguay, der offenen Haltung der Niederlande, und sogar Tschechiens und anderen Ländern, welche dem Staat zudem Abermillionen in die Steuerkassen generieren.

    Die AHV-Finanzierung wäre jedenfalls auf lange Sicht gewährleistet!
    33 2 Melden
  • Lowend 11.09.2018 16:17
    Highlight Highlight By the way: Für die SVP scheint Cannabis so etwas ähnliches zu sein, wie für streng gläubige Muslime der Alkohol und eine weitere Gemeinsamkeit besteht auch noch. Wer auch immer an ihren faktenfreien Vorurteilen rüttelt, löst schnell einen veritablen Glaubenskrieg aus.
    100 7 Melden
    • Echo der Zeit 11.09.2018 18:42
      Highlight Highlight Die SVP ist dagegen weil die Kiffer - alles Linke sind oder man davon Links wird - ein anderer Grund sehe ich nicht.
      28 1 Melden
  • Lowend 11.09.2018 16:10
    Highlight Highlight Eines ist jedenfalls sicher. Wer heute kiffen will, der kifft und oft ist es schwieriger, sonntags irgendwo Milch zu bekommen, als Shit oder Gras zu kaufen.

    Wer da nach Jahrzehnten der Prohibition behauptet, dass dieser Ansatz nicht voll gescheitert ist, dem ist echt nicht mehr zu helfen!
    140 8 Melden
    • Mynamesjeff 11.09.2018 18:34
      Highlight Highlight Genau meine Meinung
      19 1 Melden
  • Snowy 11.09.2018 16:07
    Highlight Highlight Es reicht! Volksinitiative jetzt!
    123 3 Melden
  • Simon Probst 11.09.2018 16:06
    Highlight Highlight Als langjähriger kiffer mit besten quellen für mich absolut ok. qualität ist top, preise sind bei meinem dealer top, also gibt es nichts zu ändern.

    eine legalisierung würde sich sicherlich negativ auf (meine bezogene) qualität sowie (meine bezahlten) preise auswirken.

    danke liebe politiker :)
    38 32 Melden
    • aglio e olio 11.09.2018 18:13
      Highlight Highlight Wieso negativ bezüglich Qualität?
      Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen.
      23 3 Melden
    • Swaghetti Yolonese 11.09.2018 18:32
      Highlight Highlight @aglio: Wenn der Staat seine Finger im Spiel hat wird das abgegebene Gras getestet. Die Qualität steigt dann zwar in bezug auf Reinheit und Streckmittel, allerdings wird es auch eine THC-Obergrenze geben. Das Gras ist also weniger Potent und hochgezüchtetes Indoor Gras mit einem THC gehalt jenseits von gut und böse wird es nicht mehr geben.
      20 4 Melden
    • Mynamesjeff 11.09.2018 18:35
      Highlight Highlight Weniger die Qualität, eher die Menge
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 11.09.2018 16:03
    Highlight Highlight Langsam verliere ich die Glaubwürdigkeit in unseren Nationalrat
    64 5 Melden
  • lily.mcbean 11.09.2018 16:01
    Highlight Highlight In welchem Universum leben die Parlamentarier das sie ernsthaft denken das Repressalien hier irgend etwas nützt?! Ich wurde mit 16 auch mit Gras erwischt und musste 1 Woche Sozialstunden abackern (die wirklich sehr lustig waren im Endeffekt) aber dadurch habe ich trotzdem nicht aufgehört zu konsumieren. Und junge Schüler oder Lehrlinge die schon am morgen das erste Bier trinken sind dann ganz unproblematisch 🤔.
    Ausserdem glaube ich das die Dunkelziffer der kiffenden die millionen locker übersteigt!
    92 3 Melden
  • Maranothar 11.09.2018 15:51
    Highlight Highlight Diese Diskussion ist hirnrissig solange die beliebtesten Drogen Alkohol und Tabak legal bleiben. Und wie das endet wenn man die verbieten will, wissen wir.
    52 3 Melden
    • Liselote Meier 11.09.2018 17:04
      Highlight Highlight Die ganze Drogenpoltik ist Sinnfrei wie sie heute in der Schweiz geführt wird.

      Was legal ist und was nicht bestimmen nicht wissenschaftliche Kriterien sondern schlicht Ideologie sprich weil es mal gbrandmarkt wurde, ist es so und bleibt so.

      Sprich ich habe nichts gegen jemanden der seine Konservative Werthaltung aus sich selber heraus begründen kann, aber bei der Mehrheit der Konservativen ist es eben "ist so weil ist so". Die schlimmste Geissel der Menscheit, damit würd übrigens auch in Saudi Arabien die Steinigung legitmiert, traditio.












      46 3 Melden
  • Derpsie 11.09.2018 15:47
    Highlight Highlight "Viele Jugendliche kifften schon auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, und das führe zu grossen Problemen."

    Naja solche Problemfälle konsumieren oft auch Tabak und Alkohol. Sehe (zu Recht) kein Politiker in Bunderbern für den Verbot beider Drogen.
    51 3 Melden
  • Gzuz187ers 11.09.2018 15:00
    Highlight Highlight Lächerlich..., anstatt eine vernünftige Drogenpolitik zu betreiben will man noch mehr Geld für die eh schon gescheiterte Prohibition aus dem Fenster werfen?
    125 6 Melden
    • Oberon 11.09.2018 15:09
      Highlight Highlight Ja so sieht es aus.
      66 4 Melden
  • Brienne von Tarth 11.09.2018 14:59
    Highlight Highlight Liebes Watson Team, anscheinend braucht es nicht nur Aufklärung bei den Jugendlichen sondern auch in der Politik. Man kann es ihnen ja nicht verübeln, sie haben ihr ganzes Leben lang gelernt das Hanf schlecht ist. Darum wäre es jetzt doch mal an der Zeit zu zeigen wieso es denn überhaupt verboten worden ist. Ich wünsche mit von euch einen Artikel darüber wieso eine ganz normale Pflanze verboten ist. Das bildliche Aufzeigen mit Grafiken und Jahreszahlen hilft vielleicht beimVverständnis. Ihr könnt da sicher einen Interessanten bericht machen. Harry Jacob Anslinger mal vorstellen undso... DANKE!
    120 5 Melden
    • karl_e 11.09.2018 15:16
      Highlight Highlight Wie ich zu wissen glaube, haben wir das Hanfverbot unseren amerikanischen Freunden zu verdanken. Immerhin wurde es jüngst in einigen Bundesstaaten abgeschafft. Es besteht also Hoffnung, denn was in Kalifornien beginnt, findet auch alsbald den Weg nach Europa und in die alkoholumnebelten Schädel unserer SVP-Vertreter.
      64 3 Melden
  • meine senf 11.09.2018 14:53
    Highlight Highlight Jaja, SVP die Partei, die für die Freiheit und Eigenverantwortung der mündigen Bürger einsteht, die was gegen ausländische Kriminelle hat und Schweizer Bauern unterstützen will ... Meinte ich zumindest.
    128 4 Melden
  • T13 11.09.2018 14:34
    Highlight Highlight Amerika als vorbild.
    Der" "War on drugs" da drüben funktioniert ja auch so erfolgreich. Not
    96 3 Melden
  • Lilywhite 11.09.2018 14:27
    Highlight Highlight Da steckt vermutlich die Pharma-Lobby dahinter.
    THC kann künstlich hergestellt werden, somit geht es nur ums Geld welches der Pharmaindustrie damit entgehen könnte
    85 17 Melden
  • x4253 11.09.2018 14:14
    Highlight Highlight "Mit einer konsequenten Durchsetzung der Ordnungsbussen könnte bereits heute ein effektiver Jugendschutz erreicht werden"

    @alle Polizisten
    Ihr müsst jetzt also in den Wäldli aller Hintertupfikons herumschleichen und die 14-16 jährigen Kiffer jagen gehen.
    Tipp: Mittwoch Nachmittag habt ihr am meisten Erfolg.
    160 2 Melden
    • Devilduck 11.09.2018 15:16
      Highlight Highlight Genau! Um 16.20 Uhr 😉
      41 2 Melden
    • EvilBetty 11.09.2018 18:49
      Highlight Highlight «Hinder de Chile» ist auch beliebt.
      18 0 Melden
  • Dan Ka 11.09.2018 14:11
    Highlight Highlight Genau, weil Jugendliche kiffen müssen wir Repression fahren. Am liebsten in den Knast mit den Bälgern.

    Liebe SVP und Bürgerliche, falls es euch noch nicht aufgefallen ist... Egal wie repressiv der Staat fährt, die Menschen konsumieren Drogen. Das zeigen die Philippinen, Thailand, Saudi Arabien etc. Wo‘s erlaubt ist, wird der Konsum geregelt und der Staat verdient mit. Portugal, USA oder Holland als Beispiel. Durch die Legalität wird‘s dann wohl auch ein bisschen weniger Interessant für die Teens.
    124 3 Melden
  • Gollum27 11.09.2018 14:02
    Highlight Highlight Wir solltens in solchen fällen einfach alle 4 jahre mit einer volksinitiative versuchen, bis es klappt
    124 2 Melden
  • riqqo 11.09.2018 13:55
    Highlight Highlight Dieser Satz ist einfach nur lächerlich:
    «Mit einer konsequenten Durchsetzung der Ordnungsbussen könnte bereits heute ein effektiver Jugendschutz erreicht werden, heisst es im Bericht.»

    1. Es können keine Ordnungsbussen gegen Minderjährige ausgesprochen werden. Diese werden bei der Jugendanwaltschaft verzeigt. (Korrigiert mich, falls ich falsch liege.)

    2. Werden bei Geschwindigkeitsübertretungen auch konsequent Ordnungsbussen ausgesprochen und trotzdem werden viele immer und immer wieder geblitzt, …
    109 1 Melden
    • Liselote Meier 11.09.2018 16:34
      Highlight Highlight Ist zwar schon über ein Jahrzehnt her, aber zwischen 16-18 wurde ich 4 mal erwischt und waren stest Ordnungsbussen. Mit der Jugendanwaltschaft hatte ich nie was zu tun.

      Gilt glaubs nur für unter 16 Jährige bei geringfügiger Menge.

      Hätte auch nie gehört, dass einer mit 16-18 was mit der Jugendnwalschaft zu tun gehabt hätte, ausser wenn man mit 17 mit grösseren Mengen dealt, dann klar.

      Kenn ein paar die unter 16 erwischt wurden und dann ja.

      Da machen Programme, Gespräche etc. auch Sinn.

















      10 4 Melden
  • LiquidIce 11.09.2018 13:49
    Highlight Highlight "Viele Jugendliche kifften schon auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, und das führe zu grossen Problemen."
    Das zeigt doch genau, wie unwirksam dieses Verbot ist? Jugendliche gehen trotz Verbot bekifft zur Arbeit oder Schule. Ihnen muss der gescheite Umgang, sowie die Gefahren und Risiken im Zusammenhang mit Cannabis beigebracht werden. Aber ein Verbot, ohne eine Art von Aufklärung, bringt die ganze Sache keinen Schritt weiter.

    111 2 Melden
  • Ruggedman 11.09.2018 13:42
    Highlight Highlight Hat der Schwarzmarkt eine Lobby im NR? Fragen über Fragen...
    111 2 Melden
    • Mietzekatze 11.09.2018 14:38
      Highlight Highlight Ja... nennt sich Pharma!
      87 9 Melden
  • Raphael Conca 11.09.2018 13:40
    Highlight Highlight Das ist schade. Repression hat noch nie funktioniert.
    72 3 Melden
  • AlphaRatte 11.09.2018 13:35
    Highlight Highlight "Mit einer konsequenten Durchsetzung der Ordnungsbussen könnte bereits heute ein effektiver Jugendschutz erreicht werden"....der witz des tages! durch bussen, wird kaum jugendlicher aufhören zu kiffen! spreche da aus erfahrung. Im gegenteil, es macht es für jugendliche nur atraktiver solange es verboten ist!!
    70 2 Melden
  • Rhabarber 11.09.2018 13:35
    Highlight Highlight Hanf ist sicher harmloser als Alkohol. Nur schon weil es nicht körperlich süchtig macht wie Alk.

    CH-Zahlen:
    - Alk tötet jährlich 1600 Leute
    - jeder 12. Todesfall ist Alk-bedingt
    - jeder 8. Verkehrsunfall mit schwer Verletzten oder Toten ist Alk-bedingt; an WE sogar jeder 2.
    - Alk kostet die Wirtschaft jährlich 4.2 Mrd.

    Cannabis zu verbieten, während Alkohol erlaubt ist, ist unlogisch und dumm! Werft diese ignoranten Dinosaurier aus dem Nationalrat und ersetzt sie durch denkfähige Leute!

    Nein, ich kiffe nicht und ich saufe nicht. Aber ich bin ein grosser Fan von Fakten und Logik.
    160 3 Melden
    • lily.mcbean 11.09.2018 16:04
      Highlight Highlight Ach, schön das du wieder mitmischst Rhabarber!
      22 4 Melden
    • Rhabarber 11.09.2018 16:20
      Highlight Highlight @lily :-)
      Brauchte nur eine ausführliche Pause. Mal gucken, wie lange ich es diesmal aushalte. Aber schön, so begrüsst zu werden. Danke. Ich les dich auch immer gern :-)
      21 3 Melden
    • EvilBetty 11.09.2018 18:51
      Highlight Highlight 🍸
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • H.P. Liebling 11.09.2018 13:33
    Highlight Highlight Sind es nicht dieselben Leute, die Gesetze verabschieden, dass z.B. der "WG-Mörder" und mutmassliche Leichenschänder Therapie statt Knast erhält, wie diejenigen, die hier nun gegen eine vernünftige Handhabe mit Cannabis vorgehen? Soviel zu unserem Parlament... unsäglich!

    Repression nützt... rein gar nichts! Nada. Aber offensichtlich reichen +/- 100 Jahre Erfahrung noch nicht für diese Einsicht.

    Nun muss ich mich als steuerzahlender Bürger und vollwertiges Mitglied der Gesellschaft eben weiterhin in der Illegalität bewegen, um dem Genussmittel meiner Wahl frönen zu können. Schade...
    130 4 Melden
    • Silent_Revolution 11.09.2018 13:57
      Highlight Highlight Ein vollwertiges Mitglied einer Gesellschaft wird nicht für den Konsum eines Genussmittels kriminalisiert.

      Das mit den Steuern würde ich mir vielleicht nochmal überdenken. Ich für meinen Teil bezahle bestimmt nicht dafür, dass ich von Justiz und Polizei für meinen Konsum schikaniert und verfolgt werde.
      17 31 Melden
    • H.P. Liebling 11.09.2018 14:15
      Highlight Highlight Hä? Also dann soll ich lieber keine Steuern mehr bezahlen, oder wie soll ich das verstehen?

      Und doch, sehr wohl werde ich wegen des Konsums dieses Genussmittels kriminalisiert. Kann dir wirklich nicht ganz folgen...
      37 2 Melden
    • Silent_Revolution 11.09.2018 14:44
      Highlight Highlight Was du tun sollst, musst du selbst wissen. Ich machs so. (Mwst ausgenommen) Ist mir schon klar, bin selbst Kiffer, sehe mich nur nicht als vollwertiges Mitglied.

      Wer anderer Meinung ist, soll mir mal erklären weshalb ein vollwertiges Mitglied nicht Auto fahren darf.

      Wer abends kifft, darf auch am nächsten Tag nicht fahren. Jemand der täglich kifft darf nie fahren. Ich kenne zig Konsumenten die ihre Prüfung mehrmals machen mussten, tausende Franken in Psychologen / Ups investieren und ihren Konsum einstellen mussten um wieder fahren zu können und das obwohl sie nie bekifft gefahren sind.
      26 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gondeli 11.09.2018 13:27
    Highlight Highlight Danke Nationalrat! Es ist doch noch schön zu wissen, dass die Schweiz kein Drogenparadies wie Amsterdam, Colorado oder Kanada wird! Repression ist bei Drogen das einzige richtige Mittel - war so, ist so, bleibt so!
    9 267 Melden
    • FabianK 11.09.2018 13:36
      Highlight Highlight Gib mir bitte ein Beispiel wo Repression funktioniert hat?
      152 4 Melden
    • Paesq 11.09.2018 13:43
      Highlight Highlight Du hast Portugal vergessen, bei denen ist unglaublicherweise der Besitz aller Drogen seit über 15 Jahren straffrei.. Und kaum zu glauben, es gibt weniger Todesfälle durch Drogen, weniger Jugendliche Drogekonsumenten, weniger Beschaffungskriminalität.. Die haben wohl einfach nicht verstanden, dass Repression das einzig wahre Mittel ist........
      176 3 Melden
    • jhuesser 11.09.2018 14:06
      Highlight Highlight Georgien legalisiert Cannabis btw auch.
      39 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cucina 11.09.2018 13:27
    Highlight Highlight Also entweder wird hier Vetterli-Wirtschaft betrieben(Bezüglich Schwarzmarkt) oder der Nationalrat ist einfach nur beschränkt und naiv.
    377 5 Melden
    • drüber Nachgedacht 11.09.2018 14:39
      Highlight Highlight Ist doch ganz einfach:

      Die SVP lebt davon, wenn viele Kriminelle Taten begangen werden. Am besten von Ausländern. So kann allen gezeigt werden, wie gefährlich es in der Schweiz ist, und das unbedingt die Reinemachepartei gewählt werden muss.

      Wenn nun jemand kommt und das Problem löst, warum sollte dann das Volch noch SVP wählen???

      Das Selbe mit der Verkehrs und Asylpolitik. Lösungen sind von der SVP nicht erwünscht, sonst gäbe es ja keinen Grund mehr dass man gewählt wird.
      54 4 Melden
    • MykillWF 11.09.2018 15:25
      Highlight Highlight Vetterli-Wirtschaft: Die schweizer Verniedlichung von Korruption. Bin aber ganz deiner Meinung. Wahrscheinlich ist es eine Mischung von beidem.
      14 1 Melden
    • Hercules Rockefeller 11.09.2018 16:39
      Highlight Highlight ich tippe mal auf zweiteres.
      2 1 Melden
  • bytheway 11.09.2018 13:20
    Highlight Highlight Laut Tuena würde ein Hanfgesetz den Jugendschutz behindern. Haha! Aber mit Repression funktioniert das natürlich prächtig.
    383 6 Melden
    • Oh Dae-su 11.09.2018 13:37
      Highlight Highlight Aber sicher doch. Der Dealer im Park kümmert sich immer vorbildlich um den Jugendschutz ;)
      102 3 Melden
  • Garp 11.09.2018 13:19
    Highlight Highlight Die Leute da oben in Bern, kann man derzeit in der Pfeife rauchen.
    76 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 11.09.2018 14:18
      Highlight Highlight Das konnte man bei einigen schon lange, zum Glück sind Pfeiffen noch legal... Aber seit FDP und SVP im Nationalrat die Mehrheit haben wird es immer schlimmer... Da wird eine neoliberale Grosskonzernpolitik gemacht, die dem kleinsten noch die letzten 5 Rappen vergönnt und danach wird alles mit ein wenig konservativität und Ballenbergromantik geschönt und die Schuld an allem den bösen Linken (seit jeher in der Minderheit in beiden Räten) und den noch böseren Ausländern zugeschoben, die lustigerweise weder viel Geld und "Sponsoren" in der Wirtschaft, noch wahnsinnige politische Macht haben...
      49 2 Melden
    • karl_e 11.09.2018 15:28
      Highlight Highlight @Dominik, das ist nicht ganz richtig. Zu Zeiten der Ballenberg'schen Schweiz rauchten viele bodenständigen Bauersleute in der Freizeit gemütlich ein Pfeifchen - ein Hanfpfeifchen. Solches scheinen die SVPler nicht zu wissen. Das sollte ihnen ihr Parteihistoriker Dr. iur. Ch. B. gelegentlich beibringen.
      24 2 Melden
    • Dominik Treier (1) 11.09.2018 16:21
      Highlight Highlight Ja da sieht mans, die Hungersnöte, Hexenverbrennung und die Leibeigenschaft würde die SVP wohl alle wieder einführen, aber des Bauers Hanf? Teufelszeug!...
      23 2 Melden
  • Ferdinend 11.09.2018 13:11
    Highlight Highlight Es ist traurig, dass Cannabis immernoch als Teufelsdroge angesehen wird, obwohl die Auswirkungen auf Gesundheit wesentlich kleiner sind als z. B Alkohol oder Zigaretten. Hier ein gutes Video dazu:
    Play Icon
    69 3 Melden
  • DemonCore 11.09.2018 13:10
    Highlight Highlight Wenn Alkohol als Droge nur halb so hart bekämpft würde wie Cannabis... Wir reden hier immerhin von jedem 12. Toten oder 1600 p.a. in der Schweiz. Der Nationalrat votiert feige und bigott, wie immer.
    93 3 Melden
  • Against all odds 11.09.2018 12:58
    Highlight Highlight "Tuena erinnerte im Nationalrat auch daran, dass bisher sämtliche Anstrengungen für eine Liberalisierung von Cannabis gescheitert sind." Ach, was für ein durchschlagendes Argument...
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    • Tilman Fliegel 11.09.2018 14:36
      Highlight Highlight Genau: wir ändern nichts, weil wir bisher auch nichts geändert haben.
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«Fraglos illegal»: Das musst du zur AfD-Grossspende aus der Schweiz wissen

Nach Recherchen von WDR, NDR und «Süddeutscher Zeitung» sollen zwischen Juli und September 2017 gut 130'000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma in mehrere Tranchen von meist 9000 Franken gestückelt an den AfD-Kreisverband Bodensee geflossen sein, in dem die jetzige Fraktionsvorsitzende Weidel für den Bundestag antrat. Als Spendenzweck habe der Geldgeber angegeben: «Wahlkampfspende Alice Weidel».

Parteienrechtler Martin Morlok erklärte, es sei «fraglos eine illegale Parteispende, weil sie aus …

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