Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mastercard Kreditkarte mit Fingerabdruck-Sensor
Screenshot: Engadget

Beim PIN-Eintippen ist es passiert: Statt 23.70 bezahlte die Kundin über 7700 Franken. Bild: Engadget

Trinkgeld-Fail: Russin zahlt im New Point für Kaffee und Kuchen über 7700 Franken

Einer Russin ist wegen eines Missgeschicks bei der Kreditkartenzahlung der Besuch eines Imbisses in Dietikon teuer zu stehen gekommen. Sie bezahlte statt 23.70 über 7700 Franken. Das viel zu hohe Trinkgeld erhielt sie (bislang) nicht zurück.



Die 37-jährige in Frankreich wohnende Russin war mit ihrem Sohn und einer Freundin Mitte Februar im «Café New Point». Beim Bezahlen mit Kreditkarte tippte sie im Lesegerät aus Versehen ihren damaligen PIN-Code 7686 als Trinkgeld ein, wie Olesja Schemjakowa in einem Videointerview mit dem «Blick» erzählte. Den Fauxpas bemerkte sie laut eigenen Angaben erst, als sie die Kreditkartenrechnung Ende Monat erhielt.

Seither versuchte die Kundin vergeblich, die Trinkgeldsumme zurückzuerhalten. Für die Kreditkartenfirma und die Polizei handle es sich nicht um einen Betrugsfall, sagte die Russin. Die Sache könne lediglich zwischen dem Geschäfts-Inhaber und ihr geregelt werden. «Ich habe den Chef des Cafés mehrmals angerufen und bin auch mit der Polizei zu ihm gegangen», erzählt Schemjakowa.

Der Verantwortliche des Lokals habe ihr zunächst versprochen, das Geld zurückzuzahlen. Seit März habe sie allerdings nichts mehr von ihm gehört. «Er ist verschwunden», so die 37-Jährige. 

Das Problem: Das Restaurant ist wegen Geschäftsübergabe temporär geschlossen. Gegenüber «20 Minuten» sagte Cengiz Gökduman von New Point: «Ich kann versprechen, dass die Kundin ihr Geld zurückerhalten wird.» Zuständig sei aber sein Bruder, New-Point-Gründer Erdogan Gökduman. Dieser weile derzeit in der Türkei.

Seltsam an der Geschichte bleibt, warum ein so hohes «Trinkgeld» überhaupt abgebucht wurde. Dass es es sich um einen Irrtum handelt, war offensichtlich.

(oli/sda)

So manipulieren Kreditkarten unser Kaufverhalten

abspielen

Video: srf

Mark Wahlberg gibt viel Trinkgeld und wird per Zufall dabei fotografiert

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 29.04.2018 12:56
    Highlight Highlight Ich hatte in einem Steakhaus in Deutschland schon mal eine Rechnung über 25000€ mit Kreditkarte bezahlt, weil die Bedienung die falsche Taste (die 00 Taste) auf dem Gerät gedrückt hat.
    Die Frau ist uns durch die halbe Stadt hinterhergelaufen um den Fehler zu korrigieren.
  • Dragonlord 29.04.2018 07:56
    Highlight Highlight Diese Geschichte stinkt zum Himmel. Irgendwas ist hier doch faul.
    Wenn eine Kreditkartenkundin glaubhaft darlegen kann, dass die Transaktion ein Irrtum ist, wird die Transaktion vom Kreditkarteninstitut storniert/korrgiert.
    Die Quittung über Fr. 23.70 liegt ja vor, bzw. ist im System als Umsatz gebucht. Es ist offensichtlich, dass hier ein Irrtum vorliegt. Ein seriöses Kreditkarteninstitut würde die Transaktion korrigieren.
  • fräulein wunder 29.04.2018 05:46
    Highlight Highlight mir hat auch schon ein gast aus unachtsamkeit über 6000 fr. trinkgeld gegeben. da man als servicekraft den beleg aber immer noch einmal kontrolliert ist mir der fehler gleich aufgefallen und ich konnte mit einem anruf bei der firma die das kartenlesegerät herstellt den fehler korrigieren.
    leider hat der gast mich dann aber blöd angepampt, dass das ganze mein fehler sei und da wurde ich dann doch etwas säuerlich. man muss jeden schritt mit ok bestätigen und lesen was da auf dem gerät steht.
    inakzeptabel ist aber das verhalten des gastrobertiebs der das geld der frau nicht rückerstattet hat.
  • Donald 29.04.2018 01:44
    Highlight Highlight In Zürich trifft man tatsächlich auf Bezahlterminals, bei denen man anstelle der gewohnten Pin-Eingabe, nich eine Trinkgeldeingabe kommt. Ist mir auch schon beinahe passiert.
  • Basmati-Reis 28.04.2018 19:21
    Highlight Highlight Ich hoffe sie hat nun wenigstens den PIN von ihrer Karte geändert 😁
    • road¦runner 29.04.2018 10:42
      Highlight Highlight Hat sie, Zitat: "...ihren damaligen PIN-Code..."
  • Geophage 28.04.2018 19:16
    Highlight Highlight Genau dasselbe wäre mir beinahe auch passiert. Ich bin zwar nicht reich (Kartenlimit und so), aber mein Pin-Code ist immerhin 6-Stellig.
  • pcrail 28.04.2018 19:09
    Highlight Highlight Das Fiese an der Geschichte ist, dass es offenbar nur in der Schweiz üblich ist, dass das ATM Gerät nach der Eingabe von Trinkgeld fragt. In der ganzen übrigen Welt bin ich mir gewöhnt, den Gesamtbetrag zu nennen, den ich bezahlen möchte, und nur den PIN in das Gerät einzugeben. Ist aus meiner Sicht sehr wohl eine Angelegenheit der Kreditkartenfirma, die sich in diesem Fall etwas bucklig benimmt - zumindest sollten da die Alarmglocken läuten, wenn das Trinkgeld das Zigfache der Grundausgabe ist. Sie erkennt ja Betrugsfälle auch sofort.
    • Schlafwandler 29.04.2018 03:15
      Highlight Highlight Das Gerät fragt dies damit das Trinkgeld auch bei den Angestellten ankommt. Ansonsten würde das Trinkgeld mit allem anderen zum Umsatz hinzugezählt. Natürlich könnte das Personal die Karte entgegennehmen und den Schritt mit dem Trinkgeld selber übernehmen aber mit der Karte des Kunden/der Kundin im Gerät daran rumzutippen ist auch nicht gerade sexy...
    • Hayek1902 29.04.2018 06:39
      Highlight Highlight Nein, ist in den usa auch so üblich.
    • Mira Bond 29.04.2018 06:57
      Highlight Highlight In den USA muss man das Trinkgeld auch zuerst einmal eintippen
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf 28.04.2018 19:09
    Highlight Highlight Dann hoffe ich schwer, dass die Veröffentlichung der Vorfalles dazu beiträgt, dass sie das Geld endlich zurückerherhält.

Die neue EU-Chefin hält an Schweiz-Deal fest

Gut möglich, dass die Frau an der EU-Spitze das Schweiz Dossier höchstpersönlich betreuen wird. Ihr Kabinett ist das weiblichste in der Geschichte der EU.

Wer nimmt in Brüssel das Telefon ab, wenn der Schweizer Bundesrat anruft? Das weiss Ursula von der Leyen noch nicht. Bei der Vorstellung ihres Teams sagte die designierte EU-Kommissionspräsidentin gestern: «Wo das Dossier hinkommt, ist noch nicht entschieden.»

Klar ist: Die Schweiz soll weiterhin eine «besondere Bedeutung» haben. Beim Rahmenabkommen will von der Leyen am Verhandlungsergebnis vom Dezember festhalten. «Ich glaube, dass die Vertragsverhandlungen zwischen der jetzigen Kommission …

Artikel lesen
Link zum Artikel