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Riemenstalden liegt hoch über dem Vierwaldstättersee. Die «Ehe für alle» hatte hier keine Chance.
Riemenstalden liegt hoch über dem Vierwaldstättersee. Die «Ehe für alle» hatte hier keine Chance.
bild: reto fehr

Diese Gemeinde hat den tiefsten Ja-Anteil – 5 Punkte zur «Ehe für alle»-Abstimmung

27.09.2021, 20:17

Die Ja- und Nein-Regionen

Die «Ehe für alle» wurde gestern mit 64,1 Prozent der Stimmen klar angenommen. Alle 26 Kantone stimmten für die Vorlage. Beim Blick auf die einzelnen Gemeinden zeigen sich aber einige Regionen, in denen die Vorlage abgelehnt wurde.

So lehnten auffällig viele Gemeinden im Kandertal, der Region um das Emmental/Entlebuch, dem Berner Jura oder dem Nordtessin und dem Toggenburg die Initiative ab. In Riemenstalden SZ sagten gerade mal 24,1 Prozent Ja, der tiefste Wert der Schweiz. Die Städte sagten derweil deutlich ja.

Die unentschiedenen Gemeinden

Wenn wir gerade bei den ausgeglichensten Gemeinden sind: In zwölf ergab die Auszählung ein Verhältnis von 50:50:

  • Villarsel-sur-Marly FR
  • Zwischbergen VS
  • Mettembert JU
  • Innerthal SZ
  • Walliswil bei Niederbipp BE
  • Pohlern BE
  • Ferden VS
  • Soazza GR
  • Finhaut VS
  • Aranno TI
  • La Ferrière BE
  • Hasle LU

Anteile der Ja- und Nein-Gemeinden

In sechs Kantonen der Schweiz stimmten sämtliche Gemeinden für ein Ja. Es sind dies: Basel-Stadt, Genf, Glarus, Nidwalden, Obwalden und Zug. Auch Schaffhausen, Solothurn, Basel-Landschaft und Zürich kratzten an der 100%-Marke.

Schwer zu kämpfen hatte das Gesetz dagegen in Appenzell-Innerrhoden, wo es von vier der sechs Bezirke abgelehnt wurde (insgesamt aber mit 50,8 Prozent angenommen wurde). Der zweite Kanton, in welchem mindestens ein Drittel aller Gemeinden gegen das Gesetz war, ist der Kanton Schwyz, wo 11 von 30 Gemeinden dagegen stimmten.

(fox)

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