Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Keine neuen AKWs, mehr erneuerbare Energien – Parlament einigt sich auf Energiestrategie



Corrado Pardini (SP-BE, links) arbeitet an seinem Pult im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 15. Dezember 2015 in Bern. Die Sonne scheint hell durch die Tuere in den Saal.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Heftig diskutiert: Energie im Parlament. Bild: KEYSTONE

Keine neuen Atomkraftwerke, mehr erneuerbare Energien, weniger Energieverbrauch: Das sind die Pfeiler der Energiestrategie. Das Parlament hat das erste Massnahmenpaket dazu bereinigt. Die Debatte geht jedoch weiter.

Am Montag hat der Ständerat die letzten Differenzen ausgeräumt. Das Geschäft ist damit bereit für die Schlussabstimmungen. Dass es dort scheitert, wird nicht erwartet. Die SVP und die Mehrheit der FDP lehnen die Vorlage zwar ab. Für ein Nein müsste die FDP aber geschlossen dagegen stimmen.

Offen ist, ob am Ende das Stimmvolk entscheiden wird. Die Gegner ziehen ein Referendum in Betracht. Die SVP will dieses indes nur ergreifen, wenn die Wirtschaft mitzieht. Die Abstimmung könnte frühestens am 21. Mai 2017 stattfinden.

Bereits vorher dürften im Parlament die Beratungen zur zweiten Etappe beginnen, dem Klima- und Energielenkungssystem (KELS). Zudem wird das Stimmvolk im November über die Atomausstiegs-Initiative entscheiden, die nicht nur ein Verbot neuer Atomkraftwerke, sondern auch eine Begrenzung der Laufzeit für die bestehenden verlangt.

Heftige Kontroversen

Corrado Pardini, SP-BE, links, und Sylvia Flueckiger-Baeni, SVP-AG, rechts, sprechen an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 14. September 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Dort sorgte das Paket für heftige Kontroversen, obwohl es nichts Revolutionäres beinhaltete: Der Bundesrat schlug vor, die bestehenden Instrumente auszubauen, insbesondere jene zur Förderung erneuerbarer Energien und für Gebäudesanierungen. Am Ende blieb das Parlament zwar auf Bundesratskurs, schwächte das Paket insgesamt aber ab.

Am meisten zu reden gab der Betrieb der alten Atomkraftwerke. Hier bleibt jedoch alles beim Alten: Die AKW dürfen so lange am Netz bleiben, wie die Aufsichtsbehörde sie als sicher einstuft. Die Beratungen waren von ideologischen Grabenkämpfen geprägt, aber auch von den sich rasch ändernden Rahmenbedingungen. Der Strompreis fiel in den Keller, die Wasserkraftwerke gerieten unter Druck. Die Photovoltaik entwickelte sich schneller und die Windenergie langsamer, als 2011 angenommen worden war.

Mehr erneuerbare Energien

Das erste Massnahmenpaket sieht vor, dass die Stromproduktion aus neuen erneuerbaren Energien von heute rund 3 Terawattstunden bis 2035 auf mindestens 11,4 Terawattstunden steigt. Das wäre etwa halb so viel wie heute die Schweizer Atomkraftwerke produzieren. Der Bundesrat hatte ein ehrgeizigeres Ziel vorgeschlagen.

Den Strom müssen die Betreiber der Anlagen künftig grundsätzlich selber am Markt absetzen. Zum Erlös aus dem Stromverkauf erhalten sie jedoch eine technologiespezifische Einspeiseprämie, mit welcher der ökologische Mehrwert abgeglichen wird.

Höherer Netzzuschlag

Spezialisten der Firma Be Netz AG montieren die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Swissporarena auf der Allmend in Luzern am Freitag, 2. September 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Für die Förderung steht mehr Geld zur Verfügung als heute. Der Netzzuschlag, den Stromkonsumenten berappen, steigt auf 2,3 Rappen. Eine vierköpfige Familie kostet das rund 100 Franken im Jahr, 44 Franken mehr als heute. Ab dem sechsten Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes werden keine neuen Anlagen mehr ins Fördersystem aufgenommen, 2031 sollen auch Einmalvergütungen und Investitionsbeiträge gestoppt werden.

Stromintensiven Unternehmen wird der Netzzuschlag wie bisher zurückerstattet. Anders als heute sind die Unternehmen aber nicht mehr verpflichtet, einen Teil des Geldes für Effizienz-Massnahmen einzusetzen. Zur Förderung erneuerbarer Energien soll auch beitragen, dass der Bau von Produktionsanlagen in Naturschutzgebieten erleichtert wird. Die Formulierung war bis zuletzt umstritten. Nun wird im Gesetz verankert, dass Schutz- und Nutzungsinteressen gleichrangig sind. Energieministerin Doris Leuthard betonte, das gelte im Allgemeinen, nicht im Einzelfall.

Wasserkraft-Subventionen

Das Parlament machte aber auch Konzessionen an den Naturschutz: Wasserkraftwerke mit einer Leistung von weniger als einem Megawatt werden nicht mehr über das Einspeisesystem gefördert. Das Parlament kam zum Schluss, diese hätten im Verhältnis zum Eingriff in die Natur einen zu geringen Nutzen. Investitionsbeiträge für Erweiterungen oder Erneuerung sind allerdings für kleine und grosse Wasserkraftwerke vorgesehen.

0,2 Rappen aus dem Netzzuschlag sind für Subventionen an bestehende Grosswasserkraftwerke reserviert. Die Betreiber erhalten eine Prämie von maximal einem Rappen pro Kilowattstunden für Strom, den sie unter den Gestehungskosten verkaufen müssen. Diese Massnahme hat das Parlament wegen der tiefen Strompreise eingebaut.

Gebäude sanieren

Solar panels are shown on top of a Multifamily Affordable Solar Housing-funded (MASH) housing complex in National City, California, U.S. on November 19, 2015.      REUTERS/Mike Blake/File Photo

Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Neben der Förderung erneuerbarer Energien ist mehr Energieeffizienz angesagt: Der Energieverbrauch pro Person und Jahr soll – gemessen am Stand des Jahres 2000 – bis 2035 um 43 Prozent sinken, der Stromverbrauch um 13 Prozent. Zentrales Instrument bleibt das Gebäudeprogramm, das mit der Energiestrategie gestärkt wird. Künftig dürften pro Jahr 450 Millionen Franken statt wie heute 300 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe dafür eingesetzt werden.

Energetische Gebäudesanierungen sollen auch mit steuerlichen Anreizen stärker gefördert werden. Steuerabzüge können neu über insgesamt drei Steuerperioden verteilt werden. Zudem können bei Ersatzneubauten die Kosten für den Rückbau des alten Gebäudes abgezogen werden. Diese Massnahmen hatte der Bundesrat nicht vorgesehen.

Intelligente Steuersysteme

Auf Benzin gibt es weiterhin keine CO2-Abgabe. Damit umweltfreundlichere Autos eingeführt werden, gelten jedoch strengere Regeln für Autoimporteure. Neu werden auch für Lieferwagen und leichte Sattelschlepper Werte festgelegt.

ZUR HERBSTSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE VOM MONTAG, 12. SEPTEMBER, BIS FREITAG, 30. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der Kuehlturm des Kernkraftwerks Goesgen, am Montag, 5. April 2010, in Obergoesgen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Ferner kann der Bundesrat Vorgaben zur Einführung intelligenter Mess-, Steuer und Regelsysteme beim Endverbraucher machen. So kann er die Netzbetreiber dazu verpflichten, Smart Meter zu installieren. Verzichtet hat das Parlament auf die geplanten Anreize für Elektrizitätsunternehmen, das Stromsparen zu fördern.

Laut dem Bundesamt für Energie sind nach der parlamentarischen Beratung etwa 80 Prozent des ursprünglichen Pakets übrig geblieben. Offen ist, wie sich das Parlament zur zweiten Etappe stellen wird, dem Klima- und Energielenkungssystem. In der Vernehmlassung sind die Pläne auf heftige Kritik gestossen. (sda)

Energiewende

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

Link zum Artikel

ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

Link zum Artikel

Lohnt sich Teslas Super-Batterie für Schweizer Hausbesitzer? Das sagen die Experten

Link zum Artikel

Wenn es ums Klima geht, sind wir schizophren: Die Politik blockt, die Wirtschaft investiert

Link zum Artikel

Du glaubst immer noch nicht an Wind- und Sonnenenergie? Die neuesten Entwicklungen sollten dich eines Besseren belehren!

Link zum Artikel

Dieser ETH-Professor mag keine Subventionen. Die Energiewende ist für ihn trotzdem kein Luxus – sondern ein glänzendes Geschäft

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Energiewende

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

199
Link zum Artikel

ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

138
Link zum Artikel

Lohnt sich Teslas Super-Batterie für Schweizer Hausbesitzer? Das sagen die Experten

10
Link zum Artikel

Wenn es ums Klima geht, sind wir schizophren: Die Politik blockt, die Wirtschaft investiert

26
Link zum Artikel

Du glaubst immer noch nicht an Wind- und Sonnenenergie? Die neuesten Entwicklungen sollten dich eines Besseren belehren!

35
Link zum Artikel

Dieser ETH-Professor mag keine Subventionen. Die Energiewende ist für ihn trotzdem kein Luxus – sondern ein glänzendes Geschäft

24
Link zum Artikel

Energiewende

Das Energiegesetz ist «alternativlos»: Die Gegner wissen nur, was sie NICHT wollen

199
Link zum Artikel

ETH-Professor: «Man müsste halt ein Tal mit Solaranlagen zupflastern»

138
Link zum Artikel

Lohnt sich Teslas Super-Batterie für Schweizer Hausbesitzer? Das sagen die Experten

10
Link zum Artikel

Wenn es ums Klima geht, sind wir schizophren: Die Politik blockt, die Wirtschaft investiert

26
Link zum Artikel

Du glaubst immer noch nicht an Wind- und Sonnenenergie? Die neuesten Entwicklungen sollten dich eines Besseren belehren!

35
Link zum Artikel

Dieser ETH-Professor mag keine Subventionen. Die Energiewende ist für ihn trotzdem kein Luxus – sondern ein glänzendes Geschäft

24
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

55
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

55
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

105
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

23
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 19.09.2016 18:59
    Highlight Highlight Das bedeutet nun, dass die Schweiz, ähnlich wie auch schon Deutschland, mit Windmühlen in der Landschaft regelrecht zu gekleistert wird?
    Passend dazu veröffentlichte in D vor kurzem das Max-Planck-Institut eine Studie, welche die Auswirkungen dieser Windmühlen auf das lokale Klima bewirkt.
    (Kurzer Auszug) Energie, welche dem Wind entzogen wurde um Strom zu generieren, fehlt in den unteren Luftschichten, so dass die Vermischung mit den oberen Schichten langsamer vonstatten geht und sich somit sog. lokale Unwetterzellen bilden können.
  • fuegy 19.09.2016 16:36
    Highlight Highlight Die Atomenergie war zu "bequem", deshalb bliebt sie stehen. Es ist endlich Zeit dort weiter zu machen, wo aufgehört wurde weil die Reaktoren laufen ja. Wir sollten die Energietechnologie weiter entwickeln, nicht einfach abstellen und auf das Beste hoffen. Das Klima verändert sich, soviel steht fest. Wie genau kann niemand genau voraussagen. Ob es dann noch so klappt wie bis jetzt mit den "erneuerbaren" Energien ist fraglich, nicht?
    Schliesslich wurde das Mobile auch immer weiter entwickelt und angepasst, um den immer grösseren Ansprüchen zu genügen. Warum nicht auch mit der Atomtechnologie?
    • 7immi 19.09.2016 16:50
      Highlight Highlight die reaktoren wurden sehr wohl weiterentwickelt. es wurden vielmehr die anderen technologien ausgebremst. trotz hochmodernen und hochsicheren reaktoren bleibt die atomenergie gefährlich. ein allfälliger unfall, der unwahrscheinlich, aber dennoch möglich ist (wie die geschichte zeigt), hätte so weitreichende folgen, dass es untragbar ist. da es ja genügend andere energiquellen gibt, sollte der ersatz möglich sein. es braucht seine zeit, ist aber realisierbar.
    • FrancoL 19.09.2016 16:57
      Highlight Highlight Wohl nur in Unkenntnis der Tatsachen und Alternativen kann man einen solchen Kommentar schreiben. Bleibt nur das Kopfschütteln bei Ihren Aeusserungen.
    • Energize 19.09.2016 17:38
      Highlight Highlight Die Atomtechnologie wurde und wird ebenfalls weiterentwickelt. Neuere Modelle sind aber momentan schlicht zu teuer (siehe Finnland und Hinkley Point in England) - die europäischen Atomkonzerne müssem vom Staat gestürzt werden. Momentan sieht es nach einer Sackgasse aus für diese Technologie. Von einer definitiven Endlagerung (oder in der Schweiz definitiven geologischen Tiefenlager) mal abgesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuegy 19.09.2016 16:32
    Highlight Highlight Für mich ist der Ausstieg aus der Atomkraft der falsche Weg in die Zukunft. Damit wird der bis jetzt entstandene Abfall einfach vergraben und"vergessen", was sehr schwierig ist wegen der hohen Halbwertzeit u.s.w. Es gibt bereits die Technologie und erfolgreiche Tests, sogar bald den ersten Prototypen eine Reaktors, welche mit "Atomabfall" läuft und die Wertzeit auf ca. 300 Jahre reduziert. Wäre nicht das der "richtigere" Weg in die Zukunft, in welcher immer mehr Energie benötigt werden wird? Den Abfall haben wir bereits, warum also nicht nutzen?
    • Stellklaus 19.09.2016 16:37
      Highlight Highlight Auch wenn die Haltung zz nicht sehr beliebt ist, sehe ich das ähnlich. Man sieht was Deutschland mittlerweile für Probleme hat mit der Energiewende. Die Erneuerbaren scheinen als Primärenergiequelle, aufgrund der Volatilität nicht wirklich geeignet zu sein.
    • Madison Pierce 19.09.2016 16:39
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass diese sehr technische Diskussion von Leuten geführt wird, die zwar sicher viel guten Willen haben, aber nur wenig Verständnis von Kernphysik.
    • trio 19.09.2016 16:47
      Highlight Highlight Wir haben genug Atommüll, um damit zu forschen. Das ist kein Grund die AKWs weiter laufen zu lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kurt Bucher 19.09.2016 16:11
    Highlight Highlight Wir lassen einfach die AKWs noch 100 Jahre in Betrieb.

«Langsam drehende vertikale Windräder sind leise und töten keine Vögel»

Erneuerbare Energie ja, aber bitte keine Windräder. Das sagen selbst überzeugte Umweltschützer, denn Windräder verschandeln die Landschaft, sind laut und töten Vögel. Der Unternehmer Patrick Richter hat die Antwort auf diese Probleme gefunden: grosse vertikale Windräder.

Windräder seien krebserregend, hat Donald Trump kürzlich erklärt. Was würden Sie ihm entgegnen? Hat er das wirklich gesagt? Dann sollte er besser darauf achten was er sagt…

Trump behauptet auch, Windenergie sei unzuverlässig. Es komme immer wieder zu Blackouts. Das stimmt. Solar- und Windenergie sind, wie es in der Fachsprache heisst, stochastisch. Will heissen: Die Menge kann sehr stark fluktuieren.

Setzt also das TV-Gerät aus, wenn der Wind nicht bläst, wie Trump behauptet? In den …

Artikel lesen
Link zum Artikel