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ZUM THEMA ENERGIESTRATEGIE 2050 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Nightly production of energy at the nuclear power plant Leibstadt in the canton of Aargau, Switzerland, pictured on May 28, 2011. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

AKW Leibstadt: Zwei Pannen in weniger als vier Wochen.
Bild: KEYSTONE

AKW Leibstadt bleibt wegen Panne noch über eine Woche abgeschaltet – jeder Tag kostet 1.3 Millionen Franken



Das Atomkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau geht voraussichtlich erst Ende nächster Woche wieder ans Netz. Die Anlage war am Samstag 17. Oktober 2015 wegen eines Defekts im nicht-nuklearen Kühlwasserkreislauf des Generator-Stators abgeschaltet worden.

Man gehe derzeit davon aus, dass die Anlage am Freitag nächster Woche wieder hochgefahren werden könne, hiess es am Donnerstag auf Anfrage bei der Medienstelle der Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL).

Die Inspektionen am Generator dauerten an, um den Defekt lokalisieren und anschliessend reparieren zu können. Der Generator verfügt über zwei Kühlkreisläufe, einer für den sogenannten Stator und einer für den Rotor.

1.3 Millionen Franken pro Tag

Während der Rotor mit Wasserstoff gekühlt wird, benötigt der Stator eine konventionelle Wasserkühlung. Dieser Teil der Anlage hat keinen Zusammenhang zum nuklearen Teil.

Trotz der ungeplanten Abschaltung des AKW fallen pro Tag Kosten von 1.3 Millionen Franken an. Zuletzt war die Anlage Ende September wegen eines Öllecks am Turbinenregelsystem vorübergehend abgeschaltet gewesen. (whr/sda)

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