Schweiz
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Die Schweiz streitet über das Atommüll-Endlager: Bestehe das Quiz oder du wirst entsorgt

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Der Zufahrtsstollen zum Nagra Felslabor Grimsel. Bild: KEYSTONE

Im Streit um den Bau eines Endlagers für radioaktiven Abfall in der Schweiz beginnt ein neues Kapitel. In drei ausgewählten Gebieten geht die Untersuchung des Bodens in die finale Phase. Atommüll – ein wichtiges Thema. Doch wie viel weisst du darüber?



1.Eine einfache Frage zum Einstieg: Wie viele Atomkraftwerke gibt es in der Schweiz?
Vier.
Fünf.
Fünfhundert.
2.Was schätzt du, wie viel Strom die Schweizer AKW in der Schweiz pro Jahr produzieren?
Ein Arbeiter haelt ein Seil waehrend der Konstrukion eines Hochspannungsmasts am Montag 27. Februar 2017, in Vezia im Tessin. Der Strommast des Schweizer Stromnetzes von Swissgrid wird durch die Firma Kummler und Matter erstellt. Der fertiggestellte Pilon erreicht eine Hoehe von 45 Metern und ein Gewicht von 30 Tonnen Stahl. Die Konstruktion eines Masts vom Betonsockel bis zur vollstaendigen Montage dauert drei Tage. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)
KEYSTONE/TI-PRESS
25 Milliarden Kilowattstunden.
50 Milliarden Kilowattstunden.
Puh....keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht.
3.Auch das solltest du beantworten können: Wo entsteht am meisten radioaktiver Abfall?
Radioaktiv Strahlung Symbol (Shutterstock)
In der Forschung, Industrie und Medizin.
Im Solarium, damit die Menschen auch im Winter einen guten Teint haben.
In Atomkraftwerken zur Gewinnung von Energie.
4.So, und jetzt zu den spannenden Fragen: Wie viel radioaktiver Abfall hat sich in fünfzig Jahren AKW-Betrieb in der Schweiz angesammelt?
ARCHIV - Gelbe Fässer für Atommüll stehen am 26.10.2011 in rund 500 Metern Tiefe im Endlager für schwach und mittelradioaktiven Atommüll in Morsleben (Bördekreis). (zu dpa
DPA dpa-Zentralbild
So viel, dass man damit das ganze Zürcher Hallenstadion füllen.
So viel, dass man damit ein Olympiaschwimmbecken füllen könnte.
So viel, dass man damit die Halle des Zürcher Hauptbahnhofs füllen könnte.
5.Bevor radioaktiver Abfall in ein Endlager gebracht werden kann, muss er gekühlt werden. Weisst du, wohin der Schweizer Atommüll zur Kühlung gebracht wird?
Wenn schon Aargau, dann so richtig Aargau! Der Atommüll kommt in ein Zwischenlager im Atom-Kanton.
Zur Abkühlung wird der radioaktive Abfall an einer besonders tiefen Stelle im Meer versenkt.
Der grösste Teil des Schweizer Atommülls landet auf dem afrikanischen Kontinent. Dort wird er in Lagern unter der Erde gekühlt.
6.Früher wurde der Schweizer Atommüll in den Atlantik geworfen – insgesamt 7420 Fässer mit einem Gewicht von 5321 Tonnen. Was schätzt du, wann diese Praxis in der Schweiz verboten wurde?
Two German tourists walk on the seashore after swimming at the Atlantic ocean in a beach in Cadiz, southwest Spain, on Wednesday, Jan. 1, 2014. (AP Photo/Emilio Morenatti)
AP
Das ist bestimmt schon länger her. Ich schätze in den 50er-Jahren wurde das verboten.
In den 90er-Jahren. Zu dieser Zeit begann man, alles zu verbieten. Zum Beispiel auch LSD.
Es ist nicht verboten. Die Schweiz schmeisst bis heute einen Teil ihres Atommülls in den Atlantik.
7.Oben haben wir gelernt, dass hochradioaktiver Abfall zur Auskühlung zuerst in ein Zwischenlager transportiert wird. Danach kommt er in ein Endlager. Wie viele Endlager gibt es weltweit?
In jedem Land in dem es ein AKW gibt, gibt es auch mindestens ein Endlager.
Was für Endlager? Das klingt irgendwie nach 2. Weltkrieg. So etwas gibt es nicht.
Alle 52 Endlager stehen in Russland.
8.Der radioaktive Abfall strahlt mehrere Millionen Jahre. Darum muss er in einem Endlager möglichst gefahrenfrei eingeschlossen sein. In der Schweiz wird derzeit über verschiedene Gebiete gesprochen, die für ein Endlager infrage kommen. Welche?
ZUM SDA-TEXT
KEYSTONE
Ganz sicher im Aargau!
Unterhalb der Berner Reitschule soll das erste Endlager entstehen. So hofft man, endlich die Autonomen aus der Stadt zu vertreiben.
Die Gebiete Jura Ost, Zürich Nordost und Nördlich Lägern werden für den Bau eines Endlagers untersucht.
9.Es gab schon die verrücktesten Ideen, wo überall Atommüll-Endlager gebaut werden könnten. Eine davon haben wir uns aber selber ausgedacht. Findest du heraus, welche?
Australische Wissenschaftler machten sich in den 1980er-Jahren für die Idee stark, sämtliche Bewohner der Neuseeländischen Südinsel auf die Nordinsel umzusiedeln. Auf der freigewordenen Insel könnte dann ein Tiefenlager gebaut werden, ohne dass Anwohner zu Schaden kommen würden.
Münchner Physiker schlugen in den 50er-Jahren vor, den Atommüll über der Antarktis aus dem Flugzeug zu schmeissen. So würden sich die Behälter von selber in die Tiefe schmelzen.
Amerikanische Wissenschaftler setzten sich mit der Idee auseinander, die radioaktiven Abfälle auf die Sonne zu schiessen.
10.Derzeit wird in Europa das weltweit erste Endlager für Atommüll gebaut. Weisst du, in welchem Land?
ZUR MITTEILUNG DER NAGRA, DASS IN BOEZBERG UND IM ZUERCHER WEINLAND SONDIERUNGSBOHRUNGEN FUER ATOMENDLAGER GEPLANNT SIND, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, DEM 16. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Transport- und Lagerbehaelter fuer hochradioaktive Abfaelle stehen am 9. November 2010 im Behaelterlagergebaeude im Zwischenlager ZWILAG in Wuerenlingen, Kanton Aargau. Die Behaelter enthalten verglaste Abfaelle aus den Wiederaufbereitungsanlagen und ausgediente Brennelemente aus den schweizerischen Kernkraftwerken. Das ZWILAG behandelt schwach- und mittelradioaktive Abfaelle, und lagert diese sowie abgebrannte und wiederaufbereitete Brennelemente aus den schweizerischen Kernkraftwerken, bis sie einer endgueltigen Lagerung zugefuehrt werden koennen. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
Russland!
Aargau! ...äh Land? Ah, Sorry. Schweiz!
Finnland!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luegi 29.04.2017 11:32
    Highlight Highlight Erst Sagen es giebt nur 4 Atomkraftwerk und dann in der Antwort 5 Nennen! Beznau hat 2 Reaktoren! Es sind glaub ich auch zwei Tourbinen also 2 Kraftwerke an einem standort. Oder nicht?
    2 0 Melden
  • Schneider Alex 27.04.2017 14:14
    Highlight Highlight Tiefenlager für Atommüll: International nach Lösungen suchen!

    Muss denn wirklich jedes Land mit Atomkraftwerken ein eigenes Tiefenlager betreiben? Sind die Risiken einer Vielzahl von Tiefenlagern, womöglich noch an nur bedingt geeigneten Standorten, nicht höher als bei international koordinierten, geologisch am besten geeigneten Standorten? Für alles und jedes werden internationale Lösungen gesucht, nur beim Atommüll scheint dies nicht zu funktionieren.
    1 0 Melden
  • Paprika 27.04.2017 09:35
    Highlight Highlight Ziemlich viel falsch im Artikel.

    Letztes Jahr spazierte ich durch ein Endlager in Frankreich. Davon weiss Watson nichts.

    Atommüll ist der Treibstoff der IV Generation und wird dort verbraten. Davon weiss Watson nichts.

    Und bei der Hälfte der Fragen funktioniert das Quiz nicht.

    Soviel zur Information, die uns die 4. Kraft im Staat bringt.
    3 3 Melden
  • Daylongultra 27.04.2017 06:19
    Highlight Highlight Da wird mal wieder vermischt: Die Volumina betragen hochaktiv <10'000m3 und mittel- schwachaktiv <65'000m3. Zudem gilt dies für 60 Jahre Laufzeit (ausser KKM). Endlager für SMA gibt es bereits viele (, für die HAA jedoch noch nicht. Allerdings wird ja in Finnland eines gebaut (wie ihr erwähnt) und auch auf die Nagra wird verwiesen, der Kommentar "und eine 'gute' Lösung wie der Müll langfristig gelagert werden kann gibt es es ebenfalls nicht." ist daher etwas unverständlich.
    2 3 Melden
  • Reto Disk 26.04.2017 21:13
    Highlight Highlight Frage 4 liefert die korrekte Antwort, wo man genug Platz für all den atomaren Abfall hat.

    Grüsse aus Basel...
    2 2 Melden
  • Maett 26.04.2017 19:58
    Highlight Highlight Erste Antwort: vier ist korrekt. Nur weil Beznau zwei Reaktoren hat, ist es nicht schizophren. Das havarierte AKW in der japanischen Präfektur Fukushima war ja auch "ein Kraftwerk" und nicht "sechs Kraftwerke". Es hatte lediglich sechs Reaktoren.

    Bei dieser Qualität muss ich mich ja gar nicht an den anderen Fragen versuchen...
    6 3 Melden
  • Ökonometriker 26.04.2017 18:50
    Highlight Highlight Was für eine uninspirierende Diskussion.
    Die Regierung weiss genau, dass am Ende niemand diese Abfälle 100'000 Jahre lagern wird - daher müssen sie rückholbar sein.
    Sie werden genau so lang gelagert, bis es politisch opportun ist, einen schnellen Brüter zu bauen oder sie in ein Land zu exportieren, welches einen solchen gebaut hat.
    4 1 Melden
  • Polybertarian 26.04.2017 18:04
    Highlight Highlight 10/10.

    Die Diskussion ist aber Mangelhaft. Kaum Unterschied zwischen "Abfall"-sorten (Betrieb, Rückbau, abgebrannter Brennstoff und Aktivitäten & Halbswertzeiten). Es gibt sogar mehrere Endlager auf der Welt, sind aber nicht für abgebrannter Brennstoff ausgelegt, sondern übrige schwachaktive Abfälle.

    Schade!
    6 10 Melden
  • Toerpe Zwerg 26.04.2017 17:11
    Highlight Highlight Man sollte keine Endlagerung planen.
    6 20 Melden
    • Energize 26.04.2017 18:26
      Highlight Highlight Wird in der Schweiz auch nicht. Deshalb wird von Tiefenlagerung gesprochen (die Abfälle müssen "rückholbar" sein).
      17 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 26.04.2017 19:35
      Highlight Highlight Also Wording anpassen. Ist sowieso ein Rohstoff mit 97% "Rest"-Energie. Diese wird man nutzen können und wollen und dabei das Lagerungproblem weitgehend lösen.
      2 2 Melden
  • Kopold 26.04.2017 16:59
    Highlight Highlight Erste Antwort, ok, Kraftwerk = Reaktor, sure
    17 1 Melden
    • Pat the Rat (der Echte) 26.04.2017 20:03
      Highlight Highlight Bin genau deiner Meinung!
      4 Kraftwerke, davon eines mit 2 Reaktoren (Beznau)
      2 0 Melden
  • Makatitom 26.04.2017 16:35
    Highlight Highlight Ich will aber kein Bauer werden ;)
    User Image
    19 8 Melden
    • Florian Grimm 26.04.2017 18:18
      Highlight Highlight Ich Muesch halt besser si. Ich bin ERbauer
      User Image
      4 1 Melden
  • Wehrli 26.04.2017 15:54
    Highlight Highlight Ich würde gern zwei Fass bei mir in den Keller stellen um mein Gemüse länger haltbar zu machen. Leider macht die NAGRA keine Hauslieferung.
    43 4 Melden
    • Normi 26.04.2017 17:22
      Highlight Highlight Als heizung oder dirty-bomb matrial ?🤓
      13 1 Melden
    • Wehrli 26.04.2017 20:22
      Highlight Highlight Gamma-strahlen machen den Salat haltbar aber nicht Radioaktiv.
      Aber eine Öko-tussi kanst damit nicht abschleppen.
      5 1 Melden
    • pamayer 26.04.2017 20:33
      Highlight Highlight HEIZUNG.

      wärmt bis meine... etwas äh missgebildete Urenkel gestorben sein werden.
      Für eine einmalige Liefergebühr von CHF 350.

      Wer rechnen kann, rechnet.
      3 0 Melden

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