Schweiz
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SVP-Delegierte tagen in Appenzell, einziges Traktandum: Referendum gegen Energiegesetz



Die Delegierten der SVP Schweiz treffen sich am Samstag in Appenzell. Einziges Traktandum ist das Referendum gegen das Energiegesetz.

Die Partei steht im Abstimmungskampf fast allein da. Weil die SVP das Referendum ergriffen hatte, stimmt das Volk am 21. Mai über das Energiegesetz ab. Kernpunkte der Vorlage sind eine Reduktion des Energieverbrauchs um 43 Prozent bis im Jahr 2035, ein schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie und eine stärkere Förderung erneuerbarer Energie.

Der Umbau des bewährten Energiesystems sei zu teuer, findet die SVP. Bauern, Mieter, Hausbesitzer, Gewerbetreibende und die Bevölkerung auf dem Land seien die Verlierer der «massiven Umerziehungsmassnahmen». Alle grossen Parteien unterstützen die erste Etappe der Energiestrategie 2050, die Wirtschaftsverbände sind gespalten. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigu91 25.03.2017 12:22
    Highlight Highlight Und wenn es immer mehr Überschwemmungen, Erdrutsche und sonstige Naturkatastrophen als Folge der Klimaerwärmung gibt, dann verlieren wir alle.
  • Majoras Maske 25.03.2017 08:40
    Highlight Highlight Also alle, die die SVP zu vertreten vorgibt, werden laut SVP wegen der "Umerziehung" leiden. Wie praktisch für die SVP!
    • Majoras Maske 25.03.2017 16:26
      Highlight Highlight Es ist aber sehr wohl praktisch wenn Bauern ihre Ställe mit subventionierten Solarpanels überziehen konnten und diese z. B. durchschnittlich für 1.5 Haushalte Strom erzeugen, aber niemals so viel Strom benötigen (zumindest das Beispiel, dass ich kenne). Dieser Bauer war zwar sehr konservativ, aber mochte die SVP gar nicht.

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