Schweiz
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Roger Schawinski, Bastien Girod und Doris Fiala debattierten gestern über das Energiegesetz. screenshot: srf

Fiala redet und redet – doch Girod macht in nur 40 Sekunden alles klar

Doris Fiala hatte bei Schawinski viel mehr Redezeit. Doch es war Bastien Girod, der dem Zuschauer einen klaren Plan für die Zukunft präsentieren konnte. Dafür brauchte er nicht einmal viel Zeit.



In der gestrigen Talkshow mit Roger Schawinski debattierte FDP-Nationalrätin Doris Fiala mit Grünen-Nationalrat Bastien Girod. Das Thema: Energiestrategie 2050. Nächsten Sonntag findet die Abstimmung statt.

Nach gut zwei Dritteln der Sendung stellte der Talkmaster fest, dass die bürgerliche Politikerin, welche die Energiestrategie ablehnt, bereits drei Minuten mehr Redezeit auf ihrem Konto hatte als ihr Gegenüber. Also sollte Girod nochmals etwas länger reden dürfen, meinte Schawinski, doch Fiala textete unbeirrt weiter.

Genützt hat es ihr allerdings wenig.

In der rund 30-minütigen Sendung verpasste es die FDP-Nationalrätin, dem Zuschauer klar zu machen, wie denn die Alternative bei einem «Nein» zur Energiestrategie aussehen würde.

Und eine Strategie braucht es. Denn eines, da waren sich die Gesprächspartner einig, steht fest: Die aktuell bestehenden Schweizer Atomkraftwerke werden über kurz oder lang altersbedingt vom Netz genommen. Es droht also eine Lücke. 

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,570

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  • Nein.18%
  • Weiss nicht.7%

Fiala sagt nur, was sie nicht will

Neue Atomkraftwerke will Fiala jedenfalls nicht. Ihr Mann sei bei den Aufräumarbeiten in Tschernobyl dabeigewesen, sagte sie, deswegen sei sie bei diesem Thema «eher defensiv». Auch mit Gas-Kombi-Kraftwerken, «die CO2 ausstossen», möchte sie nichts zu tun haben. 

Bleibt also noch die Wasserkraft, die Fiala fördern möchte. Doch damit steht sie gar nicht im Widerspruch zu Girod und zur Energiestrategie. 

Alternative Lösungen für die Zukunft präsentierte die FDP-Politikerin gestern keine. Viel eher ging es ihr darum, zu sagen, was sie nicht will. Die Energiestrategie gleiche einer «Planwirtschaft» und es würden massenweise «Subventionen» ausgeschüttet, kritisierte Fiala. Zudem sei es «utopisch» zu glauben, dass man mit Photovoltaik Energie für den Winter produziere könne. 

Doch mit diesem Argument spielte sie Girod direkt in die Karten.

Girod präsentiert Lösungen

Bei einem «Nein» zur Energiestrategie habe man kein Kilowatt mehr Energie zur Verfügung im Winter, konterte der Grüne. Anders sähe dies bei einem «Ja» aus.

abspielen

Bastien Girod sagt in 40 Sekunden, was Sache ist. Video: streamable

«Dann haben wir zusätzlich Bio-Energie, Wind-Energie und Sonnenenergie.» Diese Massnahmen würden dazu führen, dass die Schweizer Wasserkraftwerke im Sommer entlastet würden und somit im Winter mehr Kapazitäten hätten.

Ausserdem, argumentierte Girod weiter, würde dank Energie- und Stromeffizienz der Stromverbrauch gesenkt. «Also ist die Versorgungssicherheit im Winter mit der Energiestrategie viel höher.» 

Gegen diese Argumente hatte die sonst so redselige Fiala dann auch nicht mehr viel einzuwenden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zern 17.05.2017 06:06
    Highlight Highlight Es kann einfach nicht sein, dass die grössten Energieverbraucher subventioniert werden, das ist wie, wenn für Alkoholprävention die Alk.-Steuer erhöht wird, die grössten Säufer aber nicht belangt werden.
    Wir müssen Grundlagen schaffen, dass Windräder (Appenzell), Solarpanels (Walensee), und Wasserkraft (Grimsel) unkomplizierter/kostengünstiger/schneller gebaut werden können (z.B. Verbandsbeschwerderecht eindämmen). Man muss wissen, Subventionen werden nie gekürzt, wenn sie einmal beschlossen sind... (Siehe spez.MWSt.). Energiewende auf dem Buckel der kleinen, toll!
  • amore 16.05.2017 20:53
    Highlight Highlight Was Frau Fiala hier abgeliefert hat ist unterste Schublade. Sie sollte nächstes Mal nicht mehr in den NR gewählt werden. Auch Stadträtin von Zürich sollte sie nicht werden.
  • dF 16.05.2017 16:40
    Highlight Highlight @alleNeinsagerhier

    Was ist denn die Alternative? Fakt ist, die heutigen AKW's werden mit der Zeit abgeschaltet. Also was WOLLT Ihr? Und nicht was Ihr NICHT wollt.
    • Barracuda 16.05.2017 17:25
      Highlight Highlight Genau, auch die Nein-Sager sind sich einig, dass kein normaler Mensch auch nur einen Rappen in ein neues AKW investieren wird. Die Alternative der Nein-Sager ist, dass wir das Unvermeidliche aufschieben und in 15 Jahren nochmals über das Gleiche diskutieren (mit der Folge, dass wir dann einen Schnellschuss riskieren, weil es dann eilt und wir die 15 Jahre Vorsprung nicht genutzt haben).
    • Kaviar 16.05.2017 18:09
      Highlight Highlight Die Ja-Sager sind sich einig, dass Umwelt-, Natur-, Landschafts- Heimat- und Denkmalschutz über allem stehen und darum kein Windkraftwerk auf einen Hügel gestellt werden darf, kein weiteres Tal geflutet, kein neues Flusskraftwerk gebaut und schon gar nicht ein Kirchenturm mit Solarpanels bestückt. Aber immer schön nach der Energiewende plärren und die CO2-freien KKWs beschimpfen ...
    • Fabio74 16.05.2017 21:57
      Highlight Highlight @Peter: Mit Utopien kommen wir nirgendwo hin.
      Die AKW sind von gestern, es braucht keine. Weder ist heute die Müllgeschichte gelöst, noch interessiert die Verschmutzung bei der Urangewinnung
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 16.05.2017 15:19
    Highlight Highlight Liebe Leute überlegt und denkt doch mal selber.
    Wenn eine Öl und Gas Lobby mit Albert Rösti SVP gegen das neue Energie Gesetzt ist warum wohl??
    Sie haben Angst um ihre Einnahmen und das heißt doch wir sparen mit einem ja Energie.
    Darum ein überzeugtes Ja
    • Richu 16.05.2017 15:54
      Highlight Highlight " Liebe Leute überlegt und denkt doch mal selber": Wenn u.a. auch ein grosser Fachspezialist mit jahrzehntelanger Umwelterfahrung wie Ph. Roch, ex. Direktor vom Bundesamt für Umwelt und ex. Direktor vom WWF ein NEIN zu diesem Energiegesetz empfiehlt, so ist sicher ein überzeugtes NEIN die richtige Antwort auf dieses "untaugliche" Gesetz!
    • FrancoL 16.05.2017 15:58
      Highlight Highlight Doch da sind wir einmal gleicher Meinung. Ein überzeugtes JA.
    • Kaviar 16.05.2017 16:12
      Highlight Highlight Dito für die Lobbyisten der erneuerbaren Energien. Darum "Nein".
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:49
    Highlight Highlight dass wir steuerzahler am schluss die zeche inklusive entsorgung des nuklearen abfalls und den abriss der AKW`s berappen werden, steht ausser frage.

    das ist neoliberalismus in reinkultur, und irgend jemand hat ja diese lobbygesteuerte rechtsbürgerliche mehrheit in vollem wissen um deren arbeitsweise nach bern gewählt.

    2016 haben die vier atomkraftwerke offiziell einen verlust von 617 mio eingefahren - aber das ist sicher nur ein teil der wahrheit. die massivst unterdeckten rückbau- und versicherungskosten, sowie die ungelöste entsorgungs-thematik sind darin noch nicht berücksichtigt.
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:45
    Highlight Highlight wer die stromkosten mit deutschland vergleicht, vergleicht birnen mit aepfel.


    die tatsächlich sehr hohen stromkosten sind eine folge der privatisierung der stromanbieter (die zwei grössten EON und RWE sind dax-unternehmen), und somit ausschliesslich den aktionären rechenschaft schuldig.

    die stromkosten sind nicht erst mit der energiewende gestiegen, sondern schon viel früher, kurz nach der privatisierung.
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:42
    Highlight Highlight der freisinnig war schon immer ein dienstfertiger politischer komplize der atombarone.
    die meisten FDP`ler haben weder aus tschernobyl noch aus fukushima etwas dazu gelernt.

    eine stromversorgung mit erneuerbaren energien ist eine gefahr für die monopolisten und profiteure des jetzigen systems, da ist schon nachvollziehbar, dass diese hier nichts unversucht lassen, um die energiewende zu bekämpfen.

    die SVP lügt wie gedruckt - sie kann in keiner art und weise erklären, wie die lösung aussehen soll, die energie-importe zu reduzieren.

  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:35
    Highlight Highlight die SVP, die uns glauben lassen will, dass sie sich für uns stromkonsumenten einsetzt und deshalb gegen die energiestrategie 2050 ist, unterstützt die subventionsbestrebungen der strombarone.

    die haushalte als milchkühe der SVP-stromlobby.

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-haushalte-sind-die-milchkuehe-der-stromlobby/story/14275283#

    die grossen unternehmen sind vom bezugszwang ausgenommen, und profitieren zudem von mengenrabatten. die zeche zahlen tun haushalte und kmu.
    in der EU können auch haushalte den stromlieferanten wählen. hierzulande nicht.

    welcome to SVP!
    • piedone lo sbirro 16.05.2017 15:03
      Highlight Highlight für staatliche milliarden-subventionen hat der SVP-übervater schon immer viel übrig gehabt (bauern), auch wenn er seit jahrzehnten jammert.
      der mann ist zwar alt geworden, aber als demagoge ist er immer noch spitze.

      vor rund 15 jahren verkauften die damaligen lonza-hauptaktionäre blocher und martin ebner die lonza-wasserkraftwerke für 450 millionen franken an die deutsche energie baden-württemberg (EnBW).
      wenn's ums geld geht ist sich blocher am nächsten. das volch kommt später - wenn überhaupt.

  • Paraflüger 16.05.2017 14:32
    Highlight Highlight Leider fehlen von beiden Seiten die Lösungen. Der Atomstrom ist zu Zeit einfach nötig ((k)eine Alernative wäre noch Kohlenstrom). Meiner Meinung nach haben auch viele der Diskutierenden keine Ahnung davon, wie unser Stromnetz funktioniert.
    • Ion Karagounis 16.05.2017 15:25
      Highlight Highlight Keine Lösung? Das sehe ich doch anders: Erneuerbare Energien sind eine Lösung. Seit bald zehn Jahren haben wir eine Fotovoltaikanlage auf unserem Hausdach, seit fünf Jahren heize ich mit Holzpellets. Beides funktioniert bestens. Beides wird mit der Energiestrategie zusätzlich gefördert, weshalb ich jat stimmen werde.
    • Paraflüger 16.05.2017 20:32
      Highlight Highlight (1) Wenn das alle genau so machen bricht das Stromnetz zusammen (es muss zu jedem Moment exakt gleich viel Strom produziert werden wie verbraucht wird). Bis vor ein paar Jahren funktionierte dies auch sehr gut dank den AKWs, welche ständig mehr oder weniger gleich viel Strom lieferten. Wenn viel Strom verbraucht wird, können die Speicherseen diesen sehr schnell liefern und somit die Spitzen abdecken. In der Nacht, wenn weniger Strom verbraucht wird, konnten die Pumpspeicherseen mit günstigem Strom gefüllt werden. Mit denn Solarzellen und Windrädern wird das ganze viel unberechenbarer.
    • Paraflüger 16.05.2017 20:36
      Highlight Highlight (2) Die Solarzellen liefern zur Mittagszeit, und nehmen den Speicherseen so die Möglichkeit, ihren Strom gewinnbringend verkaufen zu können. In der Nacht, liefern die Solarzellen gar kein Strom, die Speicherseen müssen aber geleert werden, um den Grundbedarf an Strom zu decken, damit das Netz nicht zusammenbricht. Die folge davon ist, dass sicherlich niemand mehr ein Wasserkraftwerk bauen wird. Was für die Energiestrategie fehlt ist ein Speichermedium, welches den Strom ohne Verluste über das gesammte Jahr speichern könnte.
  • piedone lo sbirro 16.05.2017 14:30
    Highlight Highlight die warmduscher-kampagne der SVP dient der fake-news propaganda:

    http://www.tageswoche.ch/de/2017_16/schweiz/747893/So-dreist-ist-die-Warmduscher-Kampagne-der-SVP-gegen-die-neue-Energiestrategie.htm

    SVP-präsi rösti ist präsident der lobbyverbände für wasserkraft, AKW und heizöl:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Rostis-energiepolitischer-Spagat-ist-zirkusreif

    die tochter des patriarchen will billiger importstrom und AKW:

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Martullos-Strategie-EU-Importstrom-und-neue-AKW
  • simiimi 16.05.2017 14:03
    Highlight Highlight Falls zu irgendeinem Thema eine Debatte stattfindet ist es gemäss Watson immer der linkere, nettere und progressivere Redner, der seinen Gegner "abtrocknet", "zerstört", "alt aussehen lässt" etc.
    Jeder neutrale Zuschauer hat gestern gemerkt, dass es sich bei Girod um einen Gläubigen handelt, der die ES2050 aus ideologischen Gründen will (Atomausstieg), und dafür lügt bis sich die Balken biegen was die wahren Kosten angeht. Und hier wird der Typ noch zum Debattensieger hochstilisiert. Lächerlich.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:20
      Highlight Highlight Mit den ersten vier Zeilen Ihres Kommentars haben Sie recht. Aber ab "Jeder neutrale Zuschauer" fängt es mit dem recht haben böse an zu hapern.

      Was macht Sie so sicher, dass Girod lügt?

      Etwa, weil er etwas anderes sagt als die SVP?
    • atomschlaf 16.05.2017 14:30
      Highlight Highlight Hat man auch thematisiert, dass das Energiegesetz NULL Einfluss auf die Abschaltung unserer Uralt-Reaktoren hat und somit nur schon in dieser Beziehung ein Rohrkrepierer ist?
    • simiimi 16.05.2017 16:29
      Highlight Highlight @Bruno Würhrich Wer behauptet, die Welt im Jahr 2050 so gut zu kennen, dass dafür schon Gesetze gemacht werden können, ist in meinen Augen ein Lügner. Mit der SVP hat das überhaupt nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 16.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Bin auch für ein Ja - lieber eine Strategie als gar keine. Aber man muss ehrlich sein - dass Ganze wird eine hochsubventionierte Planwirtschaft (endet hoffentlich nicht so wie in D). Erneuerbare Energien sind die Zukunft, und schon heute billiger als bspw. Atomenergie - da kann man doch das Selbstbewusstsein haben, dass sich diese auch ohne Staatshilfen durchsetzen. Nicht nur die Subventionen selbst werden teuer sein, sondern auch der ganze Verwaltungs- und Justizapparat, um das Ganze zu kontrollieren. Schade, aber lieber ein teures JA als ein Nein.
    • atomschlaf 16.05.2017 14:18
      Highlight Highlight Die erneuerbaren Energien werden so oder so kommen. Ohne staatliche Zwangsmittel und Subventionen halt ein paar Jahre später.
      Lieber ein vernünftiges NEIN statt ein ruinöses Ja.
    • neutrino 16.05.2017 15:44
      Highlight Highlight Für mich überwiegen die Vorteile, deshalb ein JA! Aber der ganze Verwaltungsapparat, sowie die Verordnungsflut, welche das (schlechte) Gesetz vorsieht, geht mir schon jetzt auf die Nerven.

      Und man darf sich nichts vormachen: ein JA wird Jobs generieren - aber vorallem für Juristen und Subventionsjäger.
    • Barracuda 16.05.2017 17:38
      Highlight Highlight Für mich überwiegen die Vorteile auch massiv. Natürlich gehe ich davon aus, dass das Ganze etwas mehr als nur Fr. 40.- pro Person kosten wird. Die SVP tut mit ihrer irrsinnigen und verlogenen Kostendiskussion (Fr. 3'200 p.P) jedoch so, als gäbe es eine Lösung, die nichts kosten würde. Die Energiewende kommt und die Energiewende wird nicht gratis. Selbst wenn wir weiterhin auf AKWs setzten würden, käme das ebenso teuer!
  • atomschlaf 16.05.2017 13:18
    Highlight Highlight Schönes Beispiel für die Umverteilung von unten nach oben unter dem Deckmantel von Gebäudesanierungen:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/rechtsfragen/ein-viertel-mehr-miete-nach-umbau-ist-das-erlaubt/story/10542294

    Und sowas noch stärker fördern? Nein, danke!
    • FrancoL 16.05.2017 16:19
      Highlight Highlight Was Wollten Sie mit dem Artikel genau aussagen? Die wertvermehrenden Investitionen, also wertvermehrende Baukosten MINUS Subventionen können zu Mietaufschlägen führen. Somit können die Subventionen NICHT in Mietaufschläge umgemünzt werden. Die Nebenkosten werden geringer und dem Mieter weiter gegeben und nun was soll nun dabei eine Umverteilung von unten nach oben sein, wenn die Nebenkosten abnehmen?
      Haben Sie eine Pensionskasse? Wenn ja, jammern Sie da auch wenn die PK eignen Liegenschaften über das Gebäudeprogramm subventioniert werden und dann eine Mehrmiete abwerfen?
    • Barracuda 16.05.2017 17:45
      Highlight Highlight Hä? Alles klar bei Ihnen Atomschlaf? Müssen jetzt schon so zusammenhangslose Beispiele herhalten für die "Argumentation"? ;-) Wertvermehrende Investitionen dürfen heute schon teilweise auf die Mieter abgewälzt werden. Da ändert die Abstimmung am Wochenende überhaupt nichts dran, weil es schlicht und einfach nichts mit dieser Frage zu tun hat. Wenn ihr Vermieter mit dem Mietpreis aufschlägt, weil Sie eine nigelnagelneue Küche und Bad bekommen, dann wird das auch in Zukunft so sein, ob Sie jetzt Ja oder Nein stimmen!
  • Hercules Rockefeller 16.05.2017 12:39
    Highlight Highlight Bin überhaupt kein Fachmann und deshalb hier meine Frage: Schweden produziert/"recyclet" Energie ja aus der Abfallverbrennung. Könnte dies nicht auch ein Konzept für die Schweiz sein oder wird dies bereits gemacht? (oder ist es gar nicht so gut wie es klingt?) Wir könnten super günstigen Abfall von unseren Amici aus dem Süden bekommen, falls wir nicht genug produzieren (was ich mir allerdings nur schwer vorstellen kann). Wäre doch ein win/win - wir lösen unser Energie- und die Italiener ihr Abfallproblem :-)

    weis da jemand mehr dazu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sandbe 16.05.2017 12:30
    Highlight Highlight Danke Watson und Danke Bastien Girod! Da sieht man sehr schön, wie unseriös die Argumente der ES2050-Gegner sind... die können eine knappe halbe Stunde irgend etwas labern und am Ende haben sie trotzdem nichts Gescheites gesagt, geschweige denn eine vernünftige Alternative präsentiert. Selten so eine Demontage einer Politikerin gesehen...sorry Doris Fiala, aber das war einfach nur ein kläglicher Auftritt von A bis Z. In 40 Sekunden die Vorteile der ES2050 aufgezeigt, so muss es sein! Mein JA zur ES2050 ist sicher und ich hoffe, nach dieser Sendung werden auch die Letzten noch ein JA einwerfen!
    • atomschlaf 16.05.2017 14:29
      Highlight Highlight Bloss weil Frau Fiala offenbar eine schlechte Falle gemacht hat, ist das noch lange kein Grund Ja zu stimmen.
      Das Gesetz wird deswegen nicht besser.
    • Richu 16.05.2017 16:01
      Highlight Highlight @atomschlaf: Eine so "schlechte Falle" hat Frau Fiala auch nicht gemacht, wie in diesem Bericht fälschlicherweise behauptet wird. Dass Girod nach nur 40 Sekunden alles klar gemacht hat entspricht ebenfalls absolut nicht der Wahrheit!
  • Daniel Heusser 16.05.2017 12:25
    Highlight Highlight Beeindruckend, wie Frau Fiala über Planwirtschaft und Gaskombikraftwerke redet, ohne dass man versteht, was sie sagen will. Der Eindruck entsteht, dass sie einfach Statments des Nein-Lagers platziert, aber selber keine Ahnung hat. In der Schule haben wir alle rechnen gelernt. Wenn man etwas abzieht (AKWs gehen vom Netz) muss man etwas dazutun, damit es wieder gleich viel ist wie vorher. Fiala hat KEINE Idee, wie man den wegfallenden Strom ersetzen soll. Und sie würde den Zubau der Erneuerbaren in der CH dafür verantwortlich machen, dass wir mehr CO2-Strom importieren müssen. RECHNEN!
    • atomschlaf 16.05.2017 14:28
      Highlight Highlight @Heusser: Wir werden mindestens während einer Übergangsphase ohnehin mehr Strom aus CO2-emittierender Produktion benötigen, entweder durch importierten Kohlestrom oder durch eigene Gaskombikraftwerke.

      Das ist bestimmt kein Argument für das Energiegesetz.
  • Dirk Leinher 16.05.2017 12:22
    Highlight Highlight Girod wusste noch nicht mal das Plastik aus Erdöl hergestellt wird. Das war ein peinlicher Moment für ihn.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:25
      Highlight Highlight Woraus schliessen Sie. dass er das nicht wusste?

      Ich habe die Szene eher so in Erinnerung, dass Fiala Girod gar nicht zu Wort kommen liess und dann so tat, als wüsste er dies nicht.

      Girod hatte die besseren Argumente und konnte die auch besser erklären... - wenn er denn zu Wort kam.
    • Dirk Leinher 17.05.2017 13:25
      Highlight Highlight Dass er selten ausrden konnte stimmt tatsächlich, soweit bin ich damit einig. Bei dieser Szene hatte ich aber schon den Eindruck dass sich Girod in eine Sackgasse redete. Die bisherigen Energieeffizienzmassnahmen, zum Beispiel in der Gebäudetechnik wären ohne Erdöl zur Zeit wirklich nicht zu realisieren.
  • Ursus ZH 16.05.2017 12:09
    Highlight Highlight Es geht ja bei der Energiestrategie genau darum, die Innovation der erneuerbaren Energiequellen zu fördern um auch nicht von Kohlestrom abhängig zu sein. Wer also behauptet, bei der Annahme der ES2050 müssten wir Kohlestrom importieren ist rücksichtslos und hat keine vernünftige Alternative ausser Stillstand, bei Gefahr in sich implodierende Kernkraftwerke und Kohlestromimport. Ganz klar JA zu einer Zukunft für unsere Nachkommen.
  • Regas 16.05.2017 11:53
    Highlight Highlight Wenn jemand wie Girod behauptet: "dass die Schweizer Wasserkraftwerke im Sommer entlastet würden und somit im Winter mehr Kapazitäten hätten" Beweist nur: Dieser Mann hat von Energieerzeugung überhaupt keine Ahnung und sollte, wie so viele Andere auch, sich besser mal über die technischen zusammenhänge informieren, anstatt solchen Schwachsinn zu labern.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:27
      Highlight Highlight Dann erklären Sie uns doch mal die technischen Zusammenhänge.
    • FrancoL 16.05.2017 16:22
      Highlight Highlight Ja wenn Sie es sagen bin ich gerne bereit die aller einfachsten Berechnungen als Makulatur zu betrachten.
      Erkläre uns wieso eine Entlastung im Sommer nicht mitunter dem Winter zu Gute käme.
    • Regas 16.05.2017 17:36
      Highlight Highlight Die Flusskraftwerke sind nicht regelbar und liefern je nach Wasserstand mehr oder weniger Strom. Im Sommer wenn zufiel Sonnenenergie eingespeist wird müssen die sogar teilweise abgeschaltet werden. Der teure hoch subventionierte Sonnenstrom hat immer Vorrang.
      Die meisten Speicherseen sind im Herbst auch ohne Sonnenenergie vom Schmelzwasser gefüllt und die Kapazität der Stauseen reicht nur um die Lastspitzen durch den Winter auszugleichen. Es gibt also nirgends zusätzliche Kapazitäten bei den Wasserkraftwerken im Winter wenn im Sommer mehr alternative Energie zur Verfügung steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • devilazed 16.05.2017 11:31
    Highlight Highlight Sorry, der Bastien Girod finde ich sowieso peinlich! Dem hätte ich null Sekunden für das reden gegeben. ESR 2050 ist eine Mogelpackung, darum stimme ich Nein! Und dass hat nix mit irgendeiner Partei zu tun, sondern mit Logik und überlegen des Iniativtextes, der über unübersichtliche paragraphen enthält!
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 14:28
      Highlight Highlight Welche Logik meinen Sie?
    • Kaviar 16.05.2017 14:52
      Highlight Highlight Wer den Gesetzestext liest, kommt zum Schluss, dass kein AKW ausser Betrieb genommen wird, beliebig Gaskraftwerke errichtet und zur Beruhigung der grünen Hysteriker noch ein paar dekorative Windrädchen hingeklatscht werden sollen. Jeder Lobby von KKW bis Windkraft sollen kräftig Subventionen ausgeschüttet werden, für Technologien, die sich entweder ohne Subventionen durchsetzen werden, oder trotz Subventionen nie den Durchbruch schaffen. Dank diesem "Anreiz" sind alle grün Angehauchten ebenso dafür, wie korrupt.
      Und darum sage ich "Nein!", ganz nach der Ich-lasse-mich-nicht-verarschen-Logik.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 15:40
      Highlight Highlight Ich lese in Ihrem Kommentar von "grünen Hysterikern" und von "korrupten grün Angehauchten". Dazu zwei Fragen und eine (vorsorgliche) Anmerkung:
      1.) Wie kommen Sie auf diese Bezeichnungen?
      2.) Als was würden Sie sich selbst bezeichen?
      Anmerkung: Diejenigen, die sich selbst als Realisten bezeichnen, sind oft am realitätsfernsten. Womit keinesfalls gemeint sein soll, Sie könnten sich als Realisten bezeichnen wollen.
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  • atomschlaf 16.05.2017 11:17
    Highlight Highlight Es ist so gut wie sicher, dass wir um Gaskombikraftwerke nicht herum kommen werden und zwar unabhängig davon, wie die Abstimmung am 21. Mai ausgehen wird und auch unabhängig davon, ob Frau Fiala kein CO2 möchte.

    Wer etwas anderes behauptet, der argumentiert nicht seriös.

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/bund-plant-fuenf-gaskraftwerken/story/30175474


    • gelb 16.05.2017 15:15
      Highlight Highlight Und was ist an Gaskraftwerken schlecht?

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Energiegesetz-Gaskraftwerke-Elektroautos-NZZ

      Die Energieeinsparung ist liegt bei diesem Beispiel bei 50%.
      Du solltest deine Argumente fertig rechnen.
      Ausserdem wird bei der ES2050 nicht bloss der Strom berücksichtigt. Die Gegner reduzieren die ES2050 gerne auf den Strom. Den beispielsweise bei der Raumwärme ist die Technologie bereits heute soweit die Ziele der ES2050 ohne Probleme zu erreichen.
    • atomschlaf 16.05.2017 15:44
      Highlight Highlight @gelb: An Gaskraftwerken ist gar nichts schlecht.
      Es ist bloss unredlich, dass von Politikern und Medien weitgehend unterschlagen wird, dass wir auch im Falle einer Annahme des Energiegesetzes mehrere Gaskraftwerke brauchen werden.
      Stattdessen wird suggeriert, man würde allein mit Effizienzsteigerungen, Sonne und Wind auskommen.

  • BrigitteL 16.05.2017 10:52
    Highlight Highlight Klarer Fall: Eine Alternative zur ES2050 gibt es nicht, die Gegner haben keine Argumente und schon gar keine Lösungen. Darum: JA am 21. Mai.
    • Kaviar 16.05.2017 14:57
      Highlight Highlight Falsch! Es gibt zwei Möglichkeiten.
      Entweder Du stimmst "Ja", und lässt Dich nach Strich und Faden über den Tisch ziehen (à la USR II), oder Du stimmst "Nein" und bist ein Pionier und kaufst Ökostrom und fährst elektrisch, und dann hast Du wirklich etwas für die Umwelt getan.
  • Thom Mulder 16.05.2017 10:45
    Highlight Highlight Das Problem bei dieser Abstimmung ist dass so viele Politiker mitreden die zwar keine Ahnung haben von alternativen Energien, aber ums Verrecken die Linie ihrer Partei durchbringen wollen. Also erzählen sie irgendwelchen Chabis, ja plakatieren damit die Schweiz zu. Keine Strategie ist perfekt, aber eine Strategie zu haben ist besser als wie die SVP einfach irgendwas herumzuwursteln ohne Hintergrundwissen.
    • atomschlaf 16.05.2017 11:18
      Highlight Highlight Nein, lieber keine Strategie als eine mit derart vielen planwirtschaftlichen Elementen und Subventioen.
    • Ursus ZH 16.05.2017 12:11
      Highlight Highlight Auch grosse Teile der FDP wursteln herum und habenn keine stichhaltige Argumente!
    • thepusher 16.05.2017 12:28
      Highlight Highlight Ich denke da spielt der Lobyismus eine grosse Rolle... Die Energiewende ist auch eine umverteilung von Macht und das gefällt den aktuellen Enegieproduzenten nicht.
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  • thepusher 16.05.2017 10:33
    Highlight Highlight Herr giraud macht nen guten job!
    Kenne ihn erst seit der arena wo es um die cannabis frage ging. Auch dort hatte er gute argumente eingebracht..
  • TheMan 16.05.2017 10:13
    Highlight Highlight Kann mir jemand, Zahlen bringe wie Teuer der Rückbau der AKWs sein wird und wer das bezahlt? Danach die Zahlen für den Aufbau von Solarzelle, Wasser und Windkraftwerke und wer dies bezahlt?
    • Fabio74 16.05.2017 11:18
      Highlight Highlight Der Steuerzahler wird zahlen. Kosten einige Milliarden siehe Deutschland
    • atomschlaf 16.05.2017 11:19
      Highlight Highlight Wer den AKW-Rückbau zahlt? Na, wir Konsumenten und Steuerzahler natürlich.
      Entweder über die Stromtarife oder über die Steuern, kommt schlussendlich nicht wirklich drauf an.
    • Laut_bis_10 16.05.2017 11:19
      Highlight Highlight Gemäss einer Studie von Nuclear Swiss kostet der Rückbau der schweizer Atomkraftwerke 3.6 Milliarden. Davon sollen ein Drittel von den Betreibern und zwei Drittel vom Bund übernommen werden.

      Die Entsorgung des Mülls aus Tiefenlagern wird 19.2 Milliarden Franken kosten.

      Quelle: www.nzz.ch/amp/schweiz/aktuelle-themen/akw-stilllegung-das-ende-des-atom-zeitalters-wird-teurer-ld.135082
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  • danski 16.05.2017 10:03
    Highlight Highlight Danke Bastien! Mir ist die Energie frisch vom Bauern dank Biomasse und die Energie der Sonne dank Fotovoltaik aauch lieber als Uran und Erdöl von irgendwelchen Diktatoren oder Terroristen. Logisch, dass die SVP und Frau Fiala dies anders sieht mit ihren Verbandlungen.
    • Groovy 16.05.2017 10:41
      Highlight Highlight Ist mir grundsätzlich auch lieber. Aber dass Subventionsempfänger noch mehr Subventionen erhalten stört. Wir brauchen Bandenergie, keine subventionsgesteuerte Schwankversorgung.
    • sheimers 16.05.2017 11:04
      Highlight Highlight @Groovy: Norwegen hat wie die Schweiz viele Stauseen. Norwegen hat aber nur ein Pumpspeicherwerk, die Schweiz viele. Wieso? Norwegen hat keine Kernkraftwerke! Die Schweiz und Frankreich haben mit den Kernkraftwerken eben zu viel Banenergie, und brauchen deshalb Speicher um diese in der Nacht auszulasten. Es ist also nicht die Solarenergie, sondern die Kernenrgie welche Speicher benötigt um rentabel betrieben zu werden. Solarenergie kommt am Tag, wo der Verbrauch am grössten ist. Das entlastet die Speicher.
    • Nick Name 16.05.2017 13:09
      Highlight Highlight Groovy, in allererster Linie brauchen wir eigentlich nachhaltige Energie (die weder Ressourcen noch Lebensraum "vernichtet"). Und dann müssten wir schauen, wie wir diese als Bandenergie bekommen. Und das Ganze am besten ohne Subventionen, da bin ich einverstanden.

      Ich befürchte bloss, wir Menschen sind ohne Zwang einfach zu blöd (zu egoistisch und kurzfristig denkend und handelnd), um früh genug zwanglos auf wirklich erneuerbare Energien umzusteigen...
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  • Jannnsen 16.05.2017 10:01
    Highlight Highlight Angucken: Ja stimmen. Ansonsten: nochmal angucken und dann Ja stimmen.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 13:34
      Highlight Highlight Nein gestimmt.
    • FrancoL 16.05.2017 16:33
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg; Mit ihrem Nein war zu rechnen, wenigstens bleiben Sie Ihrer Linie treu.
  • Paprika 16.05.2017 09:39
    Highlight Highlight Dann rechnen wir mal.

    Für 16 Wochen Leistung der AKW müsste man rund 190 Limmern bauen, also rund 400 Milliarden ausgeben. (Limmern kostete 2,1 Milliarden, 45 Stunden 1000MW)

    Und: Bei einer Bauzeit von 7 Jahren und gleichzeitigem Bau von 10 Stück würde man 133 Jahre lang bauen. Wenn wir heute beginnen, sind wir 100 Jahre nach 2050 damit fertig.
    • TheMan 16.05.2017 10:11
      Highlight Highlight Der Rückbau der Atomkraftwerke dazu gerechnet?
    • René Obi 16.05.2017 10:14
      Highlight Highlight Paprika. Atomkraft ist nicht verantwortbar. Punkt. Menschengemachte Klimaerwärmung ist kein Märchen. Punkt. Dazu kommt, dass die Industrie, wenn die Rahmenbedingungen klar sind, eine grosse Innovationskraft hat. Eine vernünftige Energiestrategie wie sie vorgelegt ist, ist also absolut notwendig. Auch wenn sie nicht ganz perfekt ist. Länger warten um klare Verhältnisse zu schaffen, ist schlicht fahrlässig.
    • sheimers 16.05.2017 10:47
      Highlight Highlight Man muss ja nicht die gesamte Energie speichern. Nur den Unterschied zwischen Produktion und Verbrauch. Der Verbrauch ist am Tag am höchsten. Solarenergie wird nur am Tag produziert. Wir haben bereits 60% Wasserkraft. Nachts reicht die Wasserkraft vermutlich schon fast. Man muss also nur den Mehrverbrauch am Tag mit Solarenergie ersetzen.
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  • Paprika 16.05.2017 09:38
    Highlight Highlight Gemäss Untersuchung des Bundes von 2015 ist die gewählte Strategie nur mit Verlagerung von Produktion ins Ausland, einschneidender Einschränkung der Bürger und international koordiniertem Vorgehen möglich.

    Also gar nicht.

    https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/klima/fachinfo-daten/treibhausgasemissionenderschweiz-emissionsperspektivenbis2050.pdf.download.pdf/treibhausgasemissionenderschweiz-emissionsperspektivenbis2050.pdf
    • moep 16.05.2017 10:42
      Highlight Highlight Ich hab mir die Mühe gemacht und zumindest die Schlussfolgerungen gelesen. Allerdings sehe ich deine Aussage nicht wirklich bestätigt.
    • El Vals del Obrero 16.05.2017 11:54
      Highlight Highlight Warum reklamiert eigentlich z.B. bei Autos niemand, dass 100% im Ausland produziert werden? Oder bei sehr vielen anderen Gütern.

      Nur beim Strom will man unbedingt Autarkie à la Nordkorea.
    • atomschlaf 16.05.2017 12:06
      Highlight Highlight "nur mit Verlagerung von Produktion ins Ausland, einschneidender Einschränkung der Bürger und international koordiniertem Vorgehen möglich"

      Das sagt man den Leuten natürlich nicht.
      Frau Leuthard verspricht das Blaue vom Himmel herunter und wenn das Gesetz dann erst mal angenommen ist, kommen die bösen Überraschungen, sprich die drakonischen Massnahmen und ein guter Teil der naiven Ja-Sager wird sich verwundert die Augen reiben.
      So wie beim BÜPF und den öffentlichen WLANs. Bloss geht es dort um eine Kleinigkeit, was beim Energiegesetzt nicht der Fall ist.
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  • Paprika 16.05.2017 09:36
    Highlight Highlight Girods Erfindungsgeist in Ehren, aber das stimmt nicht. Die Solarpanels führen nur dazu, dass a) mehr Easser ungenutzt durch die Flusskraftwerke laifen, und b) mehr Wasser der Speicherseen für Regelung verbraucht wird. Am Ende mehr Schaden durch Solar.
    • Fabio74 16.05.2017 09:54
      Highlight Highlight Wie kommst zu diesem Schluss? Quellen?
    • danski 16.05.2017 09:59
      Highlight Highlight Leider nicht korrekt! Fotovoltaik produziert im Winter oft mehr Energie als viele Kleinwasserkraftwerke, welche dann stillstehen und dies am Tag wenn wir Spitzenstrom brauchen. Zudem gibt es im Winter mehr Wind als im Sommer, welcher das System weiter entlastet. Biomasse kann auch in den Winter verschoben werden. Die Haupteinsparungen im Gebäudebereich fallen auch im Winter an. Das Ganze macht Sinn! Klar JA!
    • FrancoL 16.05.2017 11:56
      Highlight Highlight @Sorry, weisst Du was Du schreibst? Wieso soll das Wasser ungenutzt durch die Flusskraftwerke laufen? Wenn die Flusskraftwerke Energie generieren dann ist das ja eine gute Ergänzung, da das Wasser auch in der Nacht fliesst.
      Eigenartige Begründungen, so in Richtung ich kommentiere da was.
  • Kaviar 16.05.2017 09:35
    Highlight Highlight Welche Argumente? Hier wurden nur die üblichen, leeren Behauptungen Girods wiedergegeben.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 09:49
      Highlight Highlight War nur Girod bei diesem Gespräch dabei? Mir war, als hätte ich da noch jemand anderes gesehen.

      Ich finde es ja auch schrecklich, dass die Pfründe von Rösti und Konsorten künftig etwas kleiner sein werden, weil diese es verpassten, ihre Erdöl- und Atomkraft-Aktien rechtzeitig in Aktien von erneuerbaren Energiequellen umzutauschen.

      Aber Sie müssen keine Angst haben. Rösti & Co. werden unsere Sozialwerke wohl deswegen nicht belasten. Da sprudeln noch andere Geldquellen, deren Sprudeln sie dereinst Gelegenheit haben werden, sie erfolgreicher zu verteidigen.
    • Fabio74 16.05.2017 09:54
      Highlight Highlight Dann widerleg die Argumente mit Fakten.
    • Pafeld 16.05.2017 10:07
      Highlight Highlight Wenn diese Sendung etwas bewiesen hat, dann nur, dass die wenigen Querköpfe der FDP, die gegen die ES2050 sind, lediglich nicht über ihren antigrünen, neoliberalen Schatten springen können. Aber argumentativ stehen sie auf verkorenem Posten
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  • infomann 16.05.2017 09:27
    Highlight Highlight Was gestern Fiala geboten ist ist peinlich.
    Überlegt doch mal, jeder Kilowatt Strom wo wir in der Schweiz mehr produzieren und jeder Liter Öl wo wir einsparen mindert doch auch die Kosten.Die ganze Öllobby mit den SVP Rösti usw. Will doch das nicht.......warum wohl?
    • danski 16.05.2017 09:56
      Highlight Highlight Genau, es ist sehr einfach ein besseres Gesetz zu fordern und nur zu kritisieren ohne auch nur einen einzigen Verbesserungsvorschlag darzulegen. Die SVP hat im Parlament genau nichts für eine enkeltaugliche Energiezukunft gemacht. Wo bleibt die eisige Duschen für die SVP, die regt zum Denken an!
    • Kaviar 16.05.2017 10:33
      Highlight Highlight Einkaufen kann kostengünstiger sein, als selber machen.
      Bzw.: Importierwen kann billiger sein. Deine Argumentation ist also nicht stichhaltig. Bloss weil es in der Schweiz produziert wird, sparen wir noch lange nichts. Im Gegenteil fast alles Swiss Made ist viel teurer.
    • Thom Mulder 16.05.2017 10:50
      Highlight Highlight Es gibt eine Interessengruppe der es ganz offensichtlich egal ist was wir der Nachwelt für eine Welt hinterlassen. Rechtskonservative Kreise sind per Definition egoistisch, ignorant und habgierig. Die interessiert nur ihr persönlicher Profit. Und wehe man müsste heute 40 Fr. investieren in eine saubere Zukunft – dagegen machen sie sofort eine Angstkampagne. Das Bewusstsein dass jede Investition im Heute in der Zukunft 200x soviel spart, das haben sie nicht.
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  • Bruno Wüthrich 16.05.2017 09:18
    Highlight Highlight Frau Fiala war extrem unsouverän. Ich bin überzeugt, dass selbst Gegner der Vorlage Mühe hatten, ihr zu glauben. Eigentlich ist ja die gute Frau ein politisches Schwergewicht. Dazu, dies zu bleiben, hat die Sendung gewiss nicht beigetragen.

    Bei einer Annahme der Energiestrategie könnten einige Geldquellen gewisser Damen und Herren künftig etwas weniger sprudeln. Darum geht es ihnen.

    Doch genau dies ist die Chance derjenigen, die etwas Neues bringen wollen. Zwar ist Neues nicht immer besser. In diesem Falle jedoch schon. Zum Glück war Herr Girod um Längen überzeugender.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:33
      Highlight Highlight "Doch genau dies ist die Chance derjenigen, die etwas Neues bringen wollen."

      Genau. Die Chance, dass die Geldquellen dann bei ihnen sprudeln.
    • Bruno Wüthrich 16.05.2017 12:28
      Highlight Highlight Ja, wer weiss.

      Aber gell: Der Neid auf diejenigen, die neu etwas dazu gewinnen könnten, ist wesentlich grösser, als auf diejenigen, bei denen wir es uns gewohnt sind, dass sie sowieso alles haben.

      Nur keine Neuen empor kommen lassen.
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:31
      Highlight Highlight Genau. Das passiert, wenn hinter vorgegaukelten sozialen Argumenten nur die Geld-Gier ein paar weniger Bonzen steht. Wenn Autos weniger konsumieren und Gebäude kein Heizöl mehr brauchen, kann auch SwissOil einpacken und braucht dann wohl auch ihren Präsidenten Albert Rösti nicht mehr.
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  • CASSIO 16.05.2017 09:14
    Highlight Highlight girod braucht bei mir keine 10 sekunden, um mich zu überzeugen, einen andern weg einzuschlagen, als denjenigen, welchen er präsentiert. girod mag von grüner energie etwas verstehen. auch ich bin für grüne energie. aber gleichzeitig sind es grüne, welche projekte für sauberen strom immer und immer wieder toroedieren. einmal, weil es die eierlegende wollmilchsau bedroht, ein anderes mal, weil die froschkönige ihren lebensraum verlieren. naturschutz ist auch für mich wichtig, aber es geht nicht, dass wir nachher auf grund der nachfrage kohlestrom importieren, wie dies die bündner heute schon tun.
    • paddyh 16.05.2017 09:56
      Highlight Highlight Und das ist ihr Argument um die ES2050 abzulehnen? Sorry,aber das ist einfach nur Kindergarten und schadet uns allen.
    • CASSIO 16.05.2017 10:23
      Highlight Highlight meine meinung habe ich mir seit langem gebildet. ich arbeite in der industrie, energiekosten sind ein wesentlicher punkt, mit welchem wir uns auseinandersetzen müssen, finanziell wie politisch. diese sogenannte energiestrategie ist keine strategie, sie ist ein verbot. dass es für Euch kein problem ist, dreckigen kohlestrom zu importieren, erstaunt mich nicht weiter. lieber kämpft Ihr han in hand mit don quijote gegen windmühlen, sorry, akws. eine strategie zugunsten des werkplatzes ch wäre gewesen, atomstrom schrittweise zu verteuern, mit dieser verteuerung innovative, grüne energie zu pushen.
    • CASSIO 16.05.2017 10:25
      Highlight Highlight aber professor paddyh, klar. keine argumente sind natürlich professorenniveau.
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  • Qui-Gon 16.05.2017 09:13
    Highlight Highlight "Etatistisch", "Bürokratie", "Planwirtschaft". Spätestens wenn die betriebsblinden Gegner mit diesen ideologischen Platitüden auffahren, ist klar, dass sie keine Argumente in der Sache haben.
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:38
      Highlight Highlight Hat sie aber auswendig lernen müssen für den Auftritt. Ja, war peinlich und hat hoffentlich die letzten Zweifler für ein JA zur ES 2050 bewegt.
    • atomschlaf 16.05.2017 16:00
      Highlight Highlight @Qui-Gon: Bloss weil Du Dir lieber vom Bund vorschreiben lässt, was Du tun und lassen darfst, heisst das nicht, dass dies alle anderen auch wollen.
      Es soll in diesem Land auch noch Leute geben, die lieber eigenständig denken und handeln.
  • San_Fernando 16.05.2017 09:08
    Highlight Highlight Toller Auftritt von Girod!!
    Für mich ein glasklares Ja!!!!
  • Legume 16.05.2017 08:59
    Highlight Highlight Wer hier ein NEIN stimmt, hat einfach keine Ahnung von Energiestrategie und den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen.
    • danski 16.05.2017 10:00
      Highlight Highlight Und zudem die Bedrohung durch den Klimawandel nicht verstanden!
    • Kaviar 16.05.2017 10:35
      Highlight Highlight Wer an die Klimakatastroohe glaubt, glaubt auch an den Osterhasen und regenbogenfurzende Einhörner.
    • Fabio74 16.05.2017 11:23
      Highlight Highlight @Kaviar Wer dagegen ist glaubt an Bio Uran aus dem Muotathal und ist Lobby-Opfer
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  • Fachmann 16.05.2017 08:49
    Highlight Highlight Jetzt haben wir doch erst grad bei der Verordnung zum NDG gesehen, dass man sehr vorsichtig darin sein muss, den Staat mit neuen Kompetenzen auszustatten. Lest einmal den Gesetzestext durch, insb. die Kapitel 11 und 12.

    Ich verstehe nicht, warum dieses Bürokratiemonster der einzige Weg in eine saubere Zukunft sein soll.

    Das Gesetz gehört abgelehnt. Möge die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung (Mix) sich auf dem freien Markt durchsetzen.
    • proes2050 16.05.2017 09:56
      Highlight Highlight Was habt ihr bloss mit eurem romantisch klingenden freien Markt?! Was hat uns dieser ausser Gutem noch so alles beschert ..., Superreiche, exzessive Umweltverschmutzung, dramatisches Gefälle in der Gesellschaft, Korruption, sehr einflussreiche Lobbyisten, etc. Wenn man etwas zum Guten verändern will braucht es vielseitige und breite Unterstützungen ohne zu viel egoistisches Unternehmerdenken!
    • Fachmann 16.05.2017 10:29
      Highlight Highlight @proes2050 Wo genau haben wir exzessive Umweltverschmutzung mit unserer heutigen Stromversorgung? Das musst du mir erst noch zeigen.
      Schade, dass du aus Neid gegenüber ein paar wenigen nicht siehst, wie gut es uns in der Schweiz dank freiem Markt und wenig Regulation doch eigentlich geht...
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:31
      Highlight Highlight Kapitalismuskritik ist nun wirklich das schwächste aller denkbaren Argumente für das Gesetz ...
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  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 16.05.2017 08:37
    Highlight Highlight Fallt eigentli niemotem uf das die Politiker nur no un de Brei schnorret und schlussentli chunnt e abstimmig und bis dött anne weis niemot so recht wa mache.
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:41
      Highlight Highlight Hesch rächt! Eifach JO stimme und guet isch. Nüt spricht dagäge, dass mir me Energie i de Schwiz produziered und weniger Geld de Öl-Multis verschänket. Es goht um eusi Zuekunft.
  • Hugo Wottaupott 16.05.2017 08:34
    Highlight Highlight Ich werde also von den unsäglichen JA-Sagern dazu gezwungen den Hausbesitzern ihre Solardinger auf dem dach zu Subventionieren. Elendes Hobbybauerntum... NEIN!!
    • kurt3 16.05.2017 11:14
      Highlight Highlight Gäll Hugo , bei Dir kommt der Strom einfach aus der Steckdose .
  • Daniel Heusser 16.05.2017 08:33
    Highlight Highlight Die Gegner wollen kein Gesetz. Sie behaupten zwar, sie wollten eines, aber ein besseres. Nun, sie hatten 3 Jahre Zeit, im Parlament mitzuarbeiten, aber schon da beschränkte sich der Input der FDP darauf, diejenigen Lösungsvorschläge zu bombardieren, die ihnen nicht gefallen haben. Weniger CO2, mehr Erneuerbare aus dem eigenen Land. Das ist das Überlebensziel jedes Landes, das vernünftige Energiepolitik betreibt. Wie, wenn nicht mit dieser ES glaubt Frau Fiala kommen wir dahin? Soll sie doch eine Alternative vorschlagen. Benzin verbieten? Ll-Heizungen verbieten? Oder dich die ES 2050? JA!
    • Kaviar 16.05.2017 10:37
      Highlight Highlight Ohne ES geht es schneller und billiger. Darum "NEIN!".
    • Fabio74 16.05.2017 11:23
      Highlight Highlight @Kaviar Falsch. Ohne Gesetz geht null und nichts
    • Daniel Heusser 16.05.2017 12:42
      Highlight Highlight Haben Sie den Slogan vom Internet? Ohne Energiegesetz hätte sich bis heute kaum was bewegt.
  • Linksanwalt 16.05.2017 08:26
    Highlight Highlight Bastien Girod ist – unabhängig davon wie man ihn findet – ein wirklich guter Politiker. Er bringt immer klare, glaubwürdige Argumente und weiss genau wovon er spricht. Hut ab!
    • Kaviar 16.05.2017 10:37
      Highlight Highlight Deine Ironie ist köstlich!
  • sheimers 16.05.2017 08:26
    Highlight Highlight Biomasse lässt sich gut lagern. Auf dem Land wird seit jeher Holz gestapelt und im Winter für die Heizung verbrannt. Man müsste nur die Holzöfen durch Blockheizkraftwerke ersetzen, dann hat man für den Winter den benötigten Strom zusätzlich zur Wärme. Das wäre eine prima Ergänzung zur Solarenergie, die im Winter nicht so viel liefert wie im Sommer.
    • Kaviar 16.05.2017 10:38
      Highlight Highlight Nee, Feinstaub!
  • Wehrli 16.05.2017 08:18
    Highlight Highlight Weiss jetzt gar nicht wen ich schlimmer finde. Doris Fialatrallala oder Pastetli nutzlos Girod.
  • Chrischi 16.05.2017 08:17
    Highlight Highlight Sinnbildlich für die ganze Debatte: die Nein-Seite redet viel, behauptet wild drauf los, lärmt und verbreitet wilde Horrorszenarien - bleibt aber eine Lösung, eine Alternative schuldig. Die Ja-Seite hingegen ist um eine sachliche Diskussion bemüht, liefert Fakten, zeigt Optionen auf und ist um Lösungen bemüht.
    Wer vernünftig und über seinen eigenen Tellerrand hinaus denkt, wer an die Zukunft, wer an unsere Kinder und Enkelkinder denkt, der stimmt JA!
    • Kaviar 16.05.2017 10:41
      Highlight Highlight Toll, wie Du das machst! Du wirfst den Gegnern Horrorszenarien vor, während Du indirekt mit dem Klimakatastrophenweltuntergang drohst.
      Soviel Mut zur Absurdität hat nicht jeder, bravo!
  • Toerpe Zwerg 16.05.2017 08:17
    Highlight Highlight Weshalb geben die Befürworter vor, wir würden über eine Energiewende abstimmen?
    • CASSIO 16.05.2017 09:58
      Highlight Highlight frage ich mich auch. stop, ich weiss es: weil wir danach noch mehr dreckige kohlestrom importieren!!!
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 10:09
      Highlight Highlight Wieso lustig? Stimmen wir denn über eine Energiewende ab?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 16.05.2017 11:14
      Highlight Highlight Ja bis ins jahre 2050😂😂😂😂 ich bin dann 62 und muss noch bis 75 arbeiten xD
  • proes2050 16.05.2017 08:08
    Highlight Highlight Es ist beängstigend wie sich die Gegner selber mit teils haarsträubenden Argumenten hochschaukeln. Angst verbreiten und Mehrkosten heraufbeschwören wirken leider immer besser als Fakten! Es ist traurig festzustellen, dass nur sehr wenig über die Tatsache der Luftverschmutzungen durch fossile Energie diskutiert wird! Unser Wohlstand ist überdurchschnittlich hoch, deshalb habe ich KEIN Verständnis für Leute die nicht bereit sind für eine saubere Energie auch ein wenig mehr zu bezahlen. Wie viel mehr werden wir sehen, es sind nicht nur Fr. 40.00, aber noch weniger werden es die Fr. 3200.00 sein!
    • Kaviar 16.05.2017 10:49
      Highlight Highlight Die allergrösste Angst verbreiten hier die Befürworter des Energiegesetzes. Sie machen Angst mit der "Stromlücke". Und sie machen Angst mit nichts minder als dem Weltuntergang in Form der Klimakatastrophe, die über uns hereinbreche, wenn wir nicht so handeln, wie sie predigen.
      Eine Sekte funktioniert punkttupfgenau gleich. Schon nur darum muss jeder wahnsinnsverschonte Mensch nächsten Sonntag "NEIN!" stimmen zum Energiegesetz.
    • proes2050 16.05.2017 14:50
      Highlight Highlight @ Kaviar - Bitte teile nicht deine eigenen Fantasien mit uns allen! Behalte diese für dich und sorge dafür, dass der Weltuntergang an der Grenze Halt macht! Wenn du dich in der Welt umschaust und dich entsprechend informieren würdest, würdest du auch erkennen das die Welt und deren Menschen bereits massiv unter dem Klimawandel leiden. Du nicht, den du hast ja die Schweizer Landesgrenze welche dich davor schütz! Deine Aussage ist pure Ignoranz!
    • Kaviar 16.05.2017 16:25
      Highlight Highlight @proes2050: Ich schaue mich um und sehe, dass es der Menschheit so gut geht, wie noch nie zuvor.
      Ich freue mich auf ein Klima viel wärmer als heute, wo auf der Antarktis Milliarden von Karibus weiden und wandern, wo in Grönland Mais gedeiht und man in Europa Ananas erntet und vielleicht wieder Nashörner jagen kann, wie es einst der Neandertaler machte.
      Wärmeres Weltklima ist ein Segen, kein Fluch. Schon nur das Sibirien urbar wird! Wüsten werden zu Wäldern werden, weil der Wasserkreislauf auf höheren Touren drehen wird, und so mehr Wasser in die Sahara, die Gobi und nach Australien gelangt.
  • LePe 16.05.2017 08:07
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel vom gesamten Abstimmungskampf - zu viel Platz für Unwahrheiten und Ungenauigkeiten ohne Alternativen aufzuzeigen... Aber auch klare Statements und Fakten für die Energiestrategie und ihre Vorteile! Am Schluss werden diese überzeugen und wir bekommen das JA am 21. Mai!
    • Kaviar 16.05.2017 10:50
      Highlight Highlight Im Prinzip ja, aber Du hast die Fakten falsch verortet.
  • rodolofo 16.05.2017 07:53
    Highlight Highlight Da hat also Doris Fiala von Bastian Girod ein Beispiel für QUALITATIVES WACHSTUM vorgeführt bekommen:
    Weniger reden, aber mehr sagen!
    Oder, weniger "Politiker-Blabla" und "Um den heissen Brei herumreden", dafür sich direkt den drängenden Problemen zuwenden, praktikable Lösungen suchen, forschen und kompromissbereit verhandeln!
    Die Energiestrategie 2050 ist ein KOMPROMISS!
    (Wie könnte denn sonst sogar die CVP dafür sein?!)
    Danke Bastian Girod, schön dass es Dich gibt!
    • Kaviar 16.05.2017 09:36
      Highlight Highlight Die Energiestrategie ist keine. Also "NEIN"
    • Kaviar 16.05.2017 12:32
      Highlight Highlight @Follbescheuert, @wir sind alle menschen: Subventionen sind kontraproduktiv. Sie behindern letzlich den notwendigen Strukturwandel. Gerade für die Energiewende wäre dies fatal. Unvorhersehbare Innovationen werden sich als viel bessere Lösungen erweisen, das Subventionssystem wird sie aber wirksam behindern. Dasselbe geschah bereits mit der heute überholten, damals aber wegweisenden Nuklearstrategie. Wäre diese heute nicht staatl. subventioniert und bevorteilt, dann wäre sie schon längst von Sonnen- und Wasserkraft abgelöst worden.
      Wer eine zukunftsfähige Energiepolitik will, stimmt "NEIN!".
  • Tomjumper 16.05.2017 07:50
    Highlight Highlight Bei diesem Gesetz geht es vor allem um eine allgemeine Stossrichtung. Es kann jederzeit geändert und angepasst werden. Die Gegenseite scheint leider keine eigenen Idee zu einer sinnvollen Strategie zu haben, sonst müsste es doch ein leichtes sein das Gesetz zu verhindern. Mir geht diese dauernde Nein sagerei langsam auf die Nerven. Wer keine Alternative hat sollte sich auch nicht in einer Gegnerkampanie angagieren dürfen.
    • proes2050 16.05.2017 08:15
      Highlight Highlight Ganz genau! Ein wohltuender Beitrag unter den vielen wirren Kommentaren der Gegner..
    • atomschlaf 16.05.2017 08:58
      Highlight Highlight Das Problem bei diesem Gesetz ist nicht die Stossrichtung, die ist grundsätzlich in Ordnung, das Problem ist der etatistische Geist, der Dirigismus und die geplante Subventionswirtschaft.

      In diesem Zusammenhang lesenswert: "Die Schweiz ruht sich auf ihren Lorbeeren aus und vertagt Problemlösungen in die Zukunft. Die Grundlagen des Wohlstands werden kräftig sabotiert. Eine Umkehr tut not."

      https://www.nzz.ch/meinung/statt-verwalten-wieder-wachsen-wollen-ld.1290714

    • atomschlaf 16.05.2017 08:58
      Highlight Highlight "Wer keine Alternative hat sollte sich auch nicht in einer Gegnerkampanie angagieren dürfen."

      @Tomjumper: Dann hätte man aber auch die USR III nicht bekämpfen dürfen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpolloloco 16.05.2017 07:45
    Highlight Highlight Blitzli, here we go...

    Einfache Lösungen sind nicht immer die besseren und warum wir Deutschland alles nachmachen sollen ist mir ehrlich nicht ganz klar.

    Seit wann wissen eigentlich immer Beamte, was für die Schweiz am besten ist?

    Ich bin klar für erneuerbare Energien (die im Schweizer Energiemis nach wie vor dominant sind) und überzeugt, dass die Zeit der fossilen und nuklearen Brennstoffe in der jetzigen Form abgelaufen ist, aber das Energiegesetz ist ein bürokratisches Monster, das auf Jahre hinaus den Status Quo zementiert. Darum Nein.
    • rodolofo 16.05.2017 08:16
      Highlight Highlight Jetzt sag ich Dir mal was:
      Ich war sehr froh, dass die Gebäudeprogramme von Stadt und Kanton unsere Bemühungen für eine bessere Wärmedämmung und für die Solare Wassererwärmung mit namhaften Beiträgen unterstützt hat!
      Damit verbunden war auch ein gewisser bürokratischer Aufwand: Formulare ausfüllen, Bestätigungen und Belege liefern, Schluss-Abnahme der Solarkollektor-Anlage.
      Aber dieser Aufwand hielt sich in Grenzen.
      Bei allem, was wir im Geschäftsleben tun, fallen Büro-Arbeiten an. Das ist also VÖLLIG NORMAL!
    • Daniel Heusser 16.05.2017 08:23
      Highlight Highlight Deutschland nachmachen? Es gibt Parallelen - auch Deutschland setzt auf Sonnenenergie und auch Deutschland kennt die finanzielle Unterstützung. Das Finanzierungsmodell ist allerdings komplett anders und Speicherseen haben Sie auch nicht. Die ES 2050 ist allein auf die CH ausgerichtet. Sollen wir dabei jede Idee verwerfen, die an eine ähnliche Idee aus dem Ausland erinnert, auch wenn sie uns zum Ziel führt? Da propagieren Sie aber absurde Ideen. Die ES kennt alle funktionierenden und nicht funktionierenden Elemente aus DE und hat selbst nur Ideen ausgesrbeitet, die uns wad bringen!
    • Fabio74 16.05.2017 08:51
      Highlight Highlight Wir machen es Deutschland ja nicht nach. Unsere Schrott-AKW haben ja keine befristete Laufzeit
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 16.05.2017 07:31
    Highlight Highlight Einmal mehr. Wer es noch nicht kapiert hat, dass man JA stimmen muss, liesst das Buch "Kraftwerk Schweiz" von Anton Gunzinger.
    Mit Lügen und Halbwahrheiten für ein Nein einzustehen ist einfach unredlich.
    • Wehrli 16.05.2017 08:19
      Highlight Highlight Ich steh offen für ein Nein: Keine Subventionitis ohen Plan. Ich bin für Lenkungsabgaben und erneuerbare Energien, aber gegen diese Monster-Gesetz.
    • Qui-Gon 16.05.2017 09:15
      Highlight Highlight Es ist kein Monstergesetz, schon mal die Vorlage angeschaut? Lenkungsabgaben kannst du vergessen, die sind nicht mehrheitsfähig.
    • LeChef 16.05.2017 09:35
      Highlight Highlight Wehrli: Geht mir eigentlich auch so; nur dass SVP und FDP Lenkungsabgaben im Parlament blockiert haben und weiterhin blockieren werden. Ein Lenkungssystem ist leider illusorisch. Das vorliegende Gesetz ist sozusagen die second best solution..
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  • Thinktank 16.05.2017 07:19
    Highlight Highlight Das Gesetz ist völlig überflüssig und wir legen uns in ein ein naives ideologisches Korsett, das keinerlei Nutzen hat. Der Wandel der Energieversorgung zu Solar hat bereits ohne Leuthard begonnen und soll nun erzwungen und mit möglichst viel Subventionen und Staat verwaltet werden. Genau dies wird den Wandel verlangsamen und bürokratisieren. Statt dass neue kluge Lösungen sich durchsetzen, muss man Anträge schreiben, Kontrolleure befriedigen und warten bis Bern irgendwo eine Unterschrift druntersetzt. Zudem werden diejenigen subventioniert, die Geld haben. Wer weiss schon was 2050 bringt.
    • Fabio74 16.05.2017 07:32
      Highlight Highlight Darum wartet man zu, kriecht der Atom- und Öllobby hinten rein. Das was SVP und FDP-Politiker ja gut können und warten mal ab.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:49
      Highlight Highlight Aus Sicht der Regierung ist dieses Gesetz äusserst nützlich, erhält sie doch die Kompetenz in nach Gutdünken zu besteuern, zu lenken, umzuverteilen ...

      Das alleine reicht für ein Nein. Die Bürger werden über den Tisch gezogen, indem ihnen vorgegaukelt wird, Sie würden über eine Energiewende abstimmen. Das ist nicht der Fall.
    • esmereldat 16.05.2017 07:51
      Highlight Highlight Und warum genau hat der Wandel bereits begonnen? Etwa wegen Fördermassnahmen wie der KEV, welche Kleinanlgen bereits heute einigermassen rentabel macht und die Preise für Private interessant macht?

      Wenn du die Kohle eh hast und nicht auf Fördermassnahmen angewiesen bist oder sein willst, kannst du schon heute deine PV Anlage in den meisten Fällen einfach bauen. Das wird sich auch mit der Energiestrategie nicht ändern. Mavht aber keiner, wenn die Anlage nicht wirtschaftlich zu betreiben ist. Es geht wie immer ums Geld, und da helfen Fördergelder halt.
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  • retokeller 16.05.2017 06:54
    Highlight Highlight Die Energiestrategie 2050 ist teuer. Aber keine Lösung. Denn für jenes kW Erneuerbare Energie (Wind, Solar) muss auch eine immer verfügbare Quelle da sein (Gas, Kohle, Öl). Da diese Erneuerbaren zu unzuverlässig. Das macht es teuer.
    • Fabio74 16.05.2017 07:34
      Highlight Highlight Die Entwicklungen gehen weiter Die AKW haben ja keinen Abstelltermin. Forschen und umsetzen und nicht klagen und stehen bleiben
    • peeti 16.05.2017 07:51
      Highlight Highlight Informier dich zuerst zum Thema "Speichertechnologien", dann würdest du nicht so Zeugs mit "jedes kw braucht..." rauslassen. Ohne ES haben wir gar keine lösung!
    • äti 16.05.2017 07:56
      Highlight Highlight ... und für Gas, Kohle, Öl muss auch immer eine alternative Quelle da sein. Was denn?
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  • retokeller 16.05.2017 06:40
    Highlight Highlight Giros Argument stimmt nicht. Volle Stauseen reichen im Winter für wenige Tage (für die ganze CH). Dann sind sie leer.
    • boeserkeinohrhase 16.05.2017 06:49
      Highlight Highlight Grüezi zu dieser These von Ihnen, hätte ich gerne Beweise. Btw.: wikipedia ist keine Quelle.
    • auslandbasler 16.05.2017 06:53
      Highlight Highlight Wenn DS sonst keinen anderen Strom gibt, vielleicht. Aber dass gar kein Strom produziert wird, ist illusorisch. Und ja, es gibt bei uns im Winter eine Stromlücke. Auch jetzt schon.
      Übrigens, es gibt das ganze Jahr eine Öllücke, die ist sogar noch viel grosser. Fast 100%. Ist es deswegen eine Frage von Tagen, bis wir nicht mehr Auto fahren? Frieren deshalb nächsten Winter alle, die eine Ölheizung haben?
    • _kokolorix 16.05.2017 06:59
      Highlight Highlight Aber wenn die Seen leer sind weil wir den Strom im Sommer verbraucht haben, reichen sie nicht mal für Stunden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marshawn 16.05.2017 06:38
    Highlight Highlight Also in diesem Thema könnte es Sinn machen dem Herren zu Vertrauen, der an der ETH Umweltnaturwissenschaften studiert hat.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:44
      Highlight Highlight Hat er denn von Ökonomie und von Politik eine Ahnung und ist er frei von Interessenkonflikten?
    • sheimers 16.05.2017 08:31
      Highlight Highlight @Toelpel Zwerg: Die Umweltnaturwissenschaftler besuchen an der ETH eine obligatorische Ökonomievorlesung.
    • LeChef 16.05.2017 09:46
      Highlight Highlight Hu, sheimers, eine ganze Vorlesung! Bin beeindruckt ;) Anyway, beim Bund sitzen genügend Ökonomen die auch über diesem Gesetz gebrütet haben. Deshalb wirds schon einigermassen verkraftbar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 16.05.2017 06:10
    Highlight Highlight Diese Argumentatioslinie ist insofern perfide als dass man ein abgrundtief schlechtes Gesetz damit verteidigt, dass die Gegner kein besseres Gesetz in der Tasche hätten. Ergo, egal wie schlecht das Gesetz ist, ist es alternativlos.

    Erstmal muss das Gesetz gebodigt werden. Nur dann ist der Weg frei für eine gute Lösung.

    Gas-Kombi Kraftwerke kommen so oder so.
    • boeserkeinohrhase 16.05.2017 06:51
      Highlight Highlight Welchen Staat wollen Sie ihren Kinder überlassen? Ist das Ihre Traumwelt zurzeit?
    • Fabio74 16.05.2017 07:05
      Highlight Highlight Ausser Behauptungen kommen keine Argumente was schlecht ist.
      Atom-Rösti und Öl-Rösti sind dagegen weils um ihre Pfründe geht. Sonst sehe ich einen Haufen Angsthasen im Land. Kein Pioniergeist, keine Innovation, keine Motivation was anzupacken.
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:41
      Highlight Highlight Erkaufte Zustimmung mit Geldgeschenken. Technologie Festschreibungen. Auf Jahrzehnte. Entmachtung von Parlament und Bürger. Willkürliche Ziele. Belastung aller kleinen Energiekonsumenten bei gleichzeitiger Subventionierungen der Grossen. Inkaufnahme von Mitnahmeeffekten. Subventionierung von Hauseigentümern auf Kosten der Mieter. Triggern von milliardenschweren Fehlinvestitionen.

      Wir stimmen NICHT über die Energiewende ab, sondern über ein durch und durch schlechtes und auf falschen Annahmen gründendes Gesetz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 16.05.2017 05:56
    Highlight Highlight Um die Ja Argumente zu verstehen muss man 5min nachdenken. Die Nein Argumente sind populistischer Bullshit und werden daher, so wie immer, grossen Anklang finden. Ich hab kein gutes Gefühl für die Abstimmung.
    • Gustav.s 16.05.2017 06:57
      Highlight Highlight Wenn man wirklich nachdenkt merkt man das es keine förderung der Wasserkraft geben wird da eine starke Lobby dagegen steht. Nicht einmal eine erhöhung der Grimselmauer ist bisher möglich.
      Wind ist ein Probleme wegen Lärm und Vögel.
      Ich vermute Girod wird nach Annahme bei den Anführern sein die solche Projekte verhindern.
      Alternative: Wir hauen für 5 Jahre ein paar Rappen auf unsauberen Strom und fördern alle alternativen Energien damit. Gleichzeitig senken wir die Hürden für den Bau und erhöhen sie für Einsprachen.
      Mal sehen welche Parteien mitmachen. Freue mich auf den Greinastausee, rofl.
    • Platonismo 16.05.2017 06:58
      Highlight Highlight Ist es dieses Mal nicht gerade umgekehrt?
    • Toerpe Zwerg 16.05.2017 07:42
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist es umgekehrt.
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