Schweiz
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Der EWR-Beitritt ist mehrheitsfähig – und 3 andere Dinge, die das Europa-Barometer zeigt

14.11.17, 09:21 14.11.17, 10:01


Zustimmung für Bilaterale nimmt massiv ab, EWR erstmals (knapp) mehrheitsfähig

Bild: credit suisse europa-barometer

Die Zustimmung für die Bilateralen Verträge schwindet gemäss einer Umfrage. Nur noch 60 Prozent würden demnach der Fortsetzung der Bilateralen Verträge zustimmen. Vor Jahresfrist waren es noch 81 Prozent gewesen.

Die Bilateralen Verträge künden würden 28 Prozent, im Vorjahr waren es noch 19 Prozent gewesen, wie aus der von der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SRF veröffentlichten Umfrage des Forschungsinstituts GFS Bern im Auftrag der Credit Suisse hervorgeht. Ein EU-Beitritt würde demgegenüber von 21 Prozent der Befragten befürwortet. Vor Jahresfrist waren es noch lediglich zehn Prozent gewesen.

Eine knappe Mehrheit würde ein Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) finden. 51 Prozent sprachen sich dafür aus, ein Jahr zuvor waren es 50 Prozent.

Man ist grundsätzlich, Schweizer, dann Berner, dann Bümplizer und erst danach Europäer

Bild: credit suisse europa-barometer

Generell fühlten sich gemäss der Umfrage geographisch nur gerade elf Prozent in erster oder zweiter Linie zur EU zugehörig. «Man hat das Gefühl, dass der eigenständige Weg, der neutrale Weg, der Erfolgsweg der Schweiz ist, und dass diese EU, wie sie sich heute präsentiert, keine Lösung für die Schweiz ist», sagte Lukas Golder, Co-Leiter von GFS Bern, der «Tagesschau».

Einschränkung der Zuwanderung hätte eher negative Auswirkungen 

Bild: credit suisse europa-barometer

Bildung ist wichtiger als die Kontrolle der Zuwanderung

Bild: credit suisse europa-barometer

Die Umfrage wurde vom Instituts GFS Bern im Auftrag der Credit Suisse und in Zusammenarbeit mit dem Europa Forum Luzern durchgeführt. Die Ergebnisse basieren auf den Daten des Sorgenbarometers 2017, den die Credit Suisse Anfang Dezember veröffentlichen wird. Für die Umfrage wurden zwischen dem 26. Juni und dem 15. Juli 2017 1000 repräsentativ ausgewählte Menschen interviewt. Der statistische Fehler wird bei plus/minus 3,2 Prozentpunkten angegeben. (sda)

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

Video: watson/Emily Engkent

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 16.11.2017 06:14
    Highlight Wir lassen uns weder vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) richten noch von der EU erpressen. Das wiederholen wir seit 1992, und da das der Mainstream nicht zur Kenntnis nehmen will, müssen wir das auch in Zukunft immer wieder fordern.
    3 8 Melden
  • meine senf 14.11.2017 13:20
    Highlight Bei mir ist es fast umgekehrt:

    1. Trinationale Region um Basel
    2. Basel
    3. Europa
    4. Schweiz (und als Konsequenz zu Punkt 1 rein emotional auch ein Stück weit Deutschland und Frankreich).
    9 15 Melden
    • Balikc 14.11.2017 17:31
      Highlight Ich bin ein trauriger, europäischer Geist
      Ich hab dich ungeniert umarmt und wollte,
      dass du schreist
      Und die Stadt träumt sich in uns're Herzen 'nein
      Denn in mütterlicher Stille fängt es an zu schnei'n

      BASEL dä Song isch fr di! <3
      1 5 Melden
  • Eskimo 14.11.2017 12:20
    Highlight Hihi... wo haben die diese Umfrage durchgeführt?
    Im Hauptgebäude der SRG?
    37 20 Melden
  • Luca Brasi 14.11.2017 10:01
    Highlight Zu Punkt 2: Ist Europa=EU? Die Schweiz ist als OECD-,EFTA- und Europarat-Mitglied, aber im Text zu den Statistiken wird nur von EU gesprochen...
    Und was ist eigentlich los mit dem guten alten Kantönligeist? Ich fand den immer so sympathisch.
    55 5 Melden

EDA relativiert Cassis' Aussage: Flankierende Massnahmen weiterhin «rote Linien» 

Die Schweiz sei bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegen zu kommen, sagte Cassis am Mittwoch. Nun hat das Aussendepartement die Aussagen des Bundesrates relativiert.

Bundesrat Ignazio Cassis ist bereit, im Rahmen der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen bei den flankierenden Massnahmen der EU entgegenzukommen.

«Wir müssen, sowohl die EU wie die Schweiz, hier bereit sein, über den eigenen Schatten zu springen und kreative Wege zu finden», sagte der Schweizer Aussenminister am Mittwoch in der Sendung «Rendez-vous» von Radio SRF.

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