Schweiz
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Seit Anfang 2018 steht die Stiefkindadoption gleichgeschlechtigen Paaren offen. symbolbild. shutterstock.com

Kinder dürfen jetzt offiziell zwei Papis oder zwei Mamis haben – Stiefkind-Adoption boomt

Seit wenigen Monaten gibt es in der Schweiz Kinder, die auf dem Papier zwei Väter oder zwei Mütter haben. Möglich machen es Samenspender, Leihmütter – und eine Änderung des Adoptionsrechts. Bei den Kantonen gingen in den letzten Monaten Dutzende Gesuche ein.

10.07.18, 08:23 10.07.18, 18:41


Es geht vorwärts mit der «Ehe für alle»: Schwule und Lesben sollen in der Schweiz künftig heiraten und Kinder adoptieren dürfen. Das hat die Rechtskommission des Nationalrats am Freitag entschieden.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist bereits getan: Seit diesem Jahr gibt es in der Schweiz Familien, in denen die Kinder offiziell zwei Mütter oder zwei Väter haben. Möglich macht es eine Änderung des Adoptionsrechts, die am 1. Januar in Kraft getreten ist. Seither steht gleichgeschlechtlichen Paaren die Stiefkindadoption offen.

Wie watson-Recherchen zeigen, wird die Möglichkeit rege genutzt. Seit Anfang Jahr sind bei den zuständigen Behörden bereits Dutzende Gesuche eingegangen. Oft stammen sie von Lesbenpaaren, die sich ihren Kinderwunsch mithilfe eines Samenspenders erfüllt haben. Bisher wurde nur die Frau, die das Kind ausgetragen hatte, als Mutter anerkannt. Neu kann ihre Partnerin das Kind unter bestimmten Voraussetzungen adoptieren. Dadurch erhält auch sie alle elterlichen Rechte und Pflichten.

Vatersein ist nun ebenfalls im Doppel möglich: Bei Männerpaaren geht es oftmals um Babys, die von einer Leihmutter im Ausland geboren wurden. Obwohl es sich um eine rechtliche Grauzone handelt – Leihmutterschaft ist in der Schweiz illegal – muss der biologische Vater des Kindes in der Schweiz als Elternteil anerkannt werden. Das haben der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und das Bundesgericht entschieden. Adoptiert nun der Lebenspartner des anerkannten Vaters das Kind, wird er als zweiter Vater im Personenstandsregister eingetragen.

Gesuche halten Kantone auf Trab

Allein im Kanton Bern gingen seit Anfang Jahr 45 Gesuche für Stiefkindadoptionen ein, 31 davon stammen von gleichgeschlechtlichen Paaren. Zwei der Kinder wurden von einer Leihmutter geboren. In der Stadt Zürich gingen 13 Gesuche ein, wovon acht von Lesben- und zwei von Schwulenpaaren stammen. Auf dem restlichen Kantonsgebiet waren es 22 Gesuche, wobei sich die Behörden hier über die sexuelle Orientierung der Antragssteller ausschweigen.

Auch andere Kantone, etwa St. Gallen, Basel oder Luzern, bearbeiten derzeit zahlreiche Adoptionsanträge von gleichgeschlechtlichen Paaren, wie die zuständigen Stellen auf Anfrage bestätigen.

Auf dem Internetportal des Dachverbands «Regenbogenfamilien» berichten bereits mehrere Familien von erfolgreichen Stiefkindadoptionen. So liessen Tanja und Danielle im April die Champagnerkorken knallen, als sie den positiven Bescheid (und eine Rechnung über 1647 Franken) erhielten. Seither sind die Frauen im Zivilstandsregister als Mütter zweier Kinder eingetragen, die mittels Samenspende im Ausland gezeugt wurden.

«Je nach Ausgangslage stellt sich die Frage, inwiefern der genetische Spender im Adoptionsprozess mitwirken muss.»

Maria von Känel, Dachverband Regenbogenfamilien

Maria von Känel, die Geschäftsführerin des Dachverbands Regenbogenfamilien, hat seit der Gesetzesrevision Anfang Jahr bereits vielen frischgebackenen Familien gratuliert. Die meisten Rückmeldungen seien positiv, auch wenn nicht alle 26 Kantone das Adoptionsverfahren gleich speditiv abwickelten: «Während der Prozess mancherorts in drei Monaten über die Bühne geht, sind in anderen Kantonen sechs bis neun Monate oder mehr nötig. In allen Kantonen braucht es eine Vielzahl an Dokumenten und Unterlagen.»

Von Känel räumt allerdings ein, dass auch die Fälle sehr unterschiedlich gelagert sind. Manche Lesben zeugen Kinder mittels Samenspenden aus dem Ausland, dabei sind die Spender teilweise bekannt, teilweise anonym. In anderen Fällen ist der Spender ein Mann aus dem Bekanntenkreis. Seltener geht es auch um Kinder aus früheren heterosexuellen Beziehungen. «Je nach Ausgangslage stellt sich die Frage, inwiefern der genetische Spender im Adoptionsprozess mitwirken muss.»

«Viele unserer Klienten haben lange darauf gewartet, dass sie ihre Kinder rechtlich absichern können, und dass diese mit der Adoption endlich auch zwei Eltern haben.»

Karin Hochl, Anwältin

Diese Fragen treiben derzeit auch Karin Hochl um. Sie ist als Anwältin im Kanton Zürich auf die Bereiche Leihmutterschaft und Familienplanung gleichgeschlechtlicher Paare spezialisiert. Seit Anfang Jahr hat sie alle Hände voll zu tun mit Anfragen im Bereich der Stiefkindadoption. «Viele unserer Klienten haben lange darauf gewartet, dass sie ihre Kinder rechtlich absichern können, und dass diese mit der Adoption endlich auch zwei Eltern haben», so Hochl.

Denn: Bisher hatten die Kinder in solchen Konstellationen in der Regel nur einen rechtlichen  Vertreter – «das ist problematisch». Stirbt ein Elternteil oder trennen sich die Eltern vor der Adoption, hat das Kind gegenüber dem sogenannten Co-Elternteil keinen Anspruch auf Unterhalt oder Erbe. Auch die Fragen des Sorgerechts sind laut Hochl kritisch: Verstirbt der biologische Elternteil, ist nicht gesichert, dass das Kind weiterhin beim anderen Elternteil leben und aufwachsen kann.

Prominente Väter sprechen über ihre Leihmutterbabys

Fachpersonen schätzen, dass in der Schweiz bis zu 30’000 Kinder in Regenbogenfamilien aufwachsen. Genaue Zahlen existieren nicht. Auch wie viele Kinder jährlich in die Schweiz kommen, die im Ausland von einer Leihmutter geboren wurden, ist unklar. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl im zwei- bis dreistelligen Bereich bewegen dürfte – Tendenz steigend.

Mit dem Zürcher CVP-Politiker Markus Hungerbühler und dem TV-Journalisten David Karasek sprachen jüngst zwei prominente Schweizer offen darüber, wie sie Väter von Leihmutterbabys wurden. Anwältin Hochl erhält wöchentlich mehrere Anfragen von Paaren, die sich mithilfe einer Samenspende oder einer Leihmutter ihren Kinderwunsch erfüllen wollen oder dies bereits getan haben.

Unter den Paaren, die eine Leihmutterschaft beabsichtigen, seien neben homosexuellen auch sehr viele heterosexuelle Paare, die aus medizinischen Gründen keinen Nachwuchs haben können, betont Hochl. Vom neuen Adoptionsrecht profitieren auch diese Paare teilweise: Konnten Stiefkinder früher nur im Rahmen einer mindestens fünf Jahre dauernden Ehe adoptiert werden, steht die Möglichkeit jetzt auch unverheirateten Paaren offen, sofern sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen.

Wie die watson-Recherche zeigt, sind derzeit in mehreren Kantonen auch Gesuche von heterosexuellen Paaren hängig, die das Kind einer Leihmutter adoptieren wollen. 

Gegner sprechen von «Salamitaktik»

Die Gesetzesänderung sei zwar ein wichtiger Schritt, sagt Hochl. Stiefkindadoptionen seien aber oft mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden. Die angefragten Kantone beziffern die Kosten auf 600 bis 3000 Franken. Problematisch sind aus Sicht der Anwältin auch die lange Verfahrensdauer sowie das Risiko, dass die Adoption nicht bewilligt wird.

Aus ihrer Sicht wäre zum Schutz der Kinder notwendig, dass lesbische Paare von Geburt gemeinsam rechtliche Eltern sein können. Kinder, die im Ausland von einer Leihmutter geboren wurden, müssten direkt anerkannt und im Personenstandsregister eingetragen werden, fordert Hochl. Letzteres hatte das Bundesgericht 2015 in einem Grundsatzentscheid abgelehnt.

Auch für Maria von Känel vom Verband der Regenbogenfamilien taugt die heutige Regelung nur als Zwischenlösung. «Solange keine Kindes-Anerkennung bei Geburt möglich ist und gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz keinen Zugang zu Volladoption und Reproduktionsmedizin haben, besteht eine nicht akzeptable Diskriminierung», findet sie. Die Schwulenorganisation Pink Cross ist bereits letzten November mit einem entsprechenden Forderungskatalog an die Öffentlichkeit gelangt.

Damit tritt ein, was die Gegner der Stiefkindadoption befürchtet hatten. Von einer «Salamitaktik» sprach SVP-Nationalrat Andreas Glarner während der Parlamentsdebatte im Frühjahr 2016. Und CVP-Ständerat Beat Rieder warnte: «Es gibt keine stichhaltigen Argumente dafür, dass bei einer Annahme der vorliegenden Stiefkindadoption nicht auch die gemeinschaftliche Adoption eingeführt werden könnte.»

Dass diese «Büchse der Pandora» geöffnet wird, wollte auch ein Komitee aus JSVP-, SVP- und EDU-Vertretern verhindern. Ihr Referendum scheiterte jedoch im Sammelstadium.

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Brikne, 20.7.2017
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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nikitabanana 11.07.2018 12:05
    Highlight "Stiefkind-Adoption boomt" - "boomt" empfinde ich in diesem Zusammenhang gar nicht angebracht. Es degradiert die Sache zu einer Wirtschaflichen.
    10 2 Melden
  • Borki 10.07.2018 13:14
    Highlight Die Stiefkind-Adoption finde ich wichtig und richtig. Bei der vollen Adoption bin ich noch sehr skeptisch.
    Kann mir jemand seriöse, nicht tendenziöse Grundlagen ( Langzeitstudien, Meinungen von renommierten Kinderpsychologen) nennen, damit ich bei der nächsten Abstimmung nicht auf mein konservatives Bauchgefühl hören muss?
    24 45 Melden
    • Blutgrätscher 10.07.2018 14:42
      Highlight Kannst du mir erklären, was dir genau Sorgen bereitet?
      Erstens verstehe ich nicht ganz, weshalb zwei Mütter/Väter schlechter sein sollen als Mutter/Vater
      Zweitens gibts es ja genügend Kinder, die nur eine/n Mutter/Vater haben (was mMn klar schlechter ist) und dort mischt sich der Staat ja auch nicht ein.
      71 28 Melden
    • tychi 10.07.2018 15:53
      Highlight @Borki
      Ich kann dir gerne einige Quellen nennen:
      Deutsches Ärzteblatt: www.aerzteblatt.de/092004

      oder:
      Marina Rupp, Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften

      oder: Evelyne Nay (Universität Basel) in ihrem Bericht Forschungeergebnisse zu Regenbogenfamilien, 2011: "Zusammenfassend für verschiedene Untersuchungsergebnisse, darunter Langzeitstudien aus den USA, kann festgehalten werden: Die Kinder mit einem oder mehreren homosexuellen Elternteilen entwickeln sich nicht anders als Kinder mit heterosexuellen Eltern."
      47 8 Melden
    • Borki 10.07.2018 18:02
      Highlight @Blutgrätscher: Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, dass Kinder aus Regenbogenfamilien diskriminierungsfrei aufwachsen können. Kinder können recht fiese Mobber sein gegenüber "anderen", und wenn sie dann noch von einem homophoben Elternhaus unterstützt werden, wirds übel.
      Und mein jetziges Bauchgefühl (deshalb fragte ich ja nach Fakten) sagt mir auch, dass es für die meisten meistens am besten ist, in einer klassischen Familie mit Mutter und Vater aufzuwachsen.

      @tychi: Danke, werde mich bei Gelegenheit einlesen!
      17 35 Melden
    • Pet R. Pan 10.07.2018 18:05
      Highlight Du willst Studien über etwas, was es nicht gibt?
      2 25 Melden
    • Fabio74 10.07.2018 18:53
      Highlight Kinder lernen von Etwachsenen. Wenn diese ihnen ihre Homophobie eintrichtern, werden solche Kinder gemobbt.
      50 4 Melden
    • bebby 11.07.2018 06:37
      Highlight Ich finde es auch bedenklich, wenn man sich gegen Regenbogenfamilien stellt, weil sie gemobbt werden können. Mit den Eltern solcher Kinder muss man reden, damit sie ihre Kinder anständig erziehen, d.h. Respekt vor Mitmenschen. Sonst werden diese Kinder später im Leben Mühe haben. Vor 30 Jahren waren einige, insbesondere Lehrer, fies gegenüber Einzelkindern, aufgrund von Vorurteilen. (heute ist das zum Glück normal) Das muss muss sich hier nicht wiederholen.
      26 0 Melden
  • Zwerg Zwack 10.07.2018 11:11
    Highlight Finde ich super, diese Entwicklung!

    Ich habe aber eine Frage an watson: Es gibt doch sicher viele, welche diese Entwicklung nicht befürworten. Wieso gibt es hier keine negativen Kommentare? Wie stark zensiert watson "andere" Meinungen zu diesem Thema?
    37 19 Melden
    • Richu 10.07.2018 14:52
      Highlight Habe zu diesem Thema keine Stellung genommen, aber generell habe ich aufgrund meiner teilweise doch sehr kritischen Kommentare das Gefühl, dass Watson glücklicherweise sehr wenig zensiert!
      Aus meiner Sicht zensiert SRF an meisten Kommentare auf ihrer news Seite im Internet. Da werden verbreitete Lügen von gewissen SRF-Journalisten "geschützt"!
      19 12 Melden
    • Demo78 10.07.2018 15:03
      Highlight Naja die Watson Leserschaft ist ja meist Liberal und für die rechten Populisten unter den Lesern das Thema zu komplex vielleicht?
      Ich selber auch Liberal, habe tatsächlich Bedenken in dieser Entwicklung. Kinder zu haben wird zum Konsumgut reduziert.
      Es gibt kein Grundrecht auf Kinder zu haben.
      Bin selber Hetero fast 40 und Kinderlos.
      32 35 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 16:07
      Highlight @Demo78
      dann müsste man aber auch hetero Paare von Adoptionen und der Reproduktionsmedizin ausschliessen. Ich verstehe Deinen Ansatz absolut, aber dann müsste man es konsequenterweise ganz durchziehen.
      41 5 Melden
    • Demo78 10.07.2018 19:54
      Highlight Da geb ich Dir recht, ich betrachte auch dies nicht als unkritisch, obwohl ich einige kenne die dies in Spanien gemacht haben.
      6 1 Melden
    • Zwerg Zwack 10.07.2018 21:18
      Highlight Dass die Watson-Leserschaft im Schnitt links der politischen Mitte ist, ist mir klar. Aber aufgrund der Blitze hier hätte ich trotzdem so jeden dritten Kommentar als kritisch erwartet, was aber nicht der Fall ist. Wahrscheinlich äussern sich die kritischen Denker unter uns einfach mit Blitzen, und nicht mit Kommentaren. 🤷‍♂️
      11 1 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 10.07.2018 10:55
    Highlight Aus (meines Wissens) gut unterrichteter Quelle "weiss" ich, dass die Rechtskommission des NR lediglich mit 14:11 Stimmen grünes Licht dafür gegeben hat zu prüfen, welche Teile von Gesetzen und Verordnungen geändert werden müssTen, falls die Ehe für alle kommt. Nach grünem Licht für die Ehe für alle klingt das noch nicht in meinen Ohren. Weiss da jemand mehr dazu?
    24 3 Melden
  • Queershnitt 10.07.2018 10:48
    Highlight Eine Facette dieser Geschichte wurde hier gar nicht beleuchtet. Es geht es nicht nur um die neu gezeugten Kindern in Homopartnerschaften. Auch bereits gezeugte Kinder aus vorherigen, heterosexuellen Beziehungen, können nun von der neuen Partnerin / des neuen Partners anerkannt werden. Der grösste Durchbruch!
    43 24 Melden
    • Saraina 10.07.2018 18:35
      Highlight Sicher? Wenn der Vater/die Mutter verstorben ist sicher. Aber öffnet sich hier möglicherweise ein neuer Abgrund in Obhutsstreitigkeiten?
      5 2 Melden
    • Queershnitt 11.07.2018 08:21
      Highlight Ist das alleinige Sorgerecht vorhanden, dann ja. Es gibt genug Kinder, die so aufwachsen.
      0 0 Melden
    • Saraina 11.07.2018 11:07
      Highlight Zwischen Sorgerecht und Adoption besteht ein gewaltiger Unterschied! Das Kind beerbt den nicht sorgeberechtigten Elternteil, dieser ist immer noch mit ihm verwandt, er/sie ist dem Kind bekannt.
      Für eine Adoption müssen die Eltern ihre Verwandschaftsbindung aufgeben, das Kind wird dann auch nicht erben, und beide, Eltern wie Kind wissen nichts mehr voneinander. Ich denke nicht, dass man den nicht sorgeberechtigten Elternteil zwingen kann, sein Kind zur Adoption freizugeben.
      1 1 Melden
  • Schreimschrum 10.07.2018 10:27
    Highlight ENDLICH. wird auch zeit! Genauso gute Eltern wie alle anderen! Allerdings, bitte adoptiert doch anstatt noch mehr Menschen auf diesen bereits überbevölkerten Planeten zu setzen! Ist ein Apell an alle, nicht nur Homo-Paare!
    65 52 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 12:18
      Highlight Wir reden hier nicht davon ein Kätzchen aus dem Tierheim zu holen.In der Schweiz ist es extrem schwierig ein Kind zu adoptieren.Es gibt fast keine Kinder, die zur Adoption stehen.Zum Glück findet man meistens eine andere Lösung.Adoptionen aus anderen Ländern sind sehr fragwürdig. Viele Länder haben Auslandsadoptionen zu recht verboten. Zu viele haben sich Kinder von armen Leuten gekauft und aus ihrem Kulturkreis gerissen. Es ist auch nicht einfach, ein fremdes Kind grosszuziehen. Daher wäre die Leihmutterschaft eine Alternative für viele kinderlose Paare jeglicher Sexualität.
      41 26 Melden
    • Schreimschrum 10.07.2018 13:23
      Highlight Gut da gebe ich Ihnen auch wieder recht. Die Hürden für Adoptionen runtersetzen ist das nächste das wir angehen sollen.
      6 18 Melden
    • EvilBetty 10.07.2018 14:57
      Highlight Schreimschrum: ob das eine gute Idee ist weiss ich nicht so recht...
      14 3 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 15:14
      Highlight Absolut! Ein Paar muss min 5 Jahre verheiratet, min 35 Jahre alt, absolut gesund und reich sein. Als "normales" mittelständiges Paar kannst Du Dir den Antrag eigentlich gleich sparen.
      10 12 Melden
    • Blutgrätscher 10.07.2018 16:07
      Highlight @Ms.Pond:
      "Gemeinschaftliche Adoption
      Eheleute, die ein Kind adoptieren wollen, müssen:

      mindestens seit drei Jahren einen gemeinsamen Haushalt führen

      mindestens 28 Jahre alt sein und

      mindestens 16 Jahre älter sein als das Kind."

      Da sind die Offiziellen Anforderungen.
      15 1 Melden
    • Baccara 10.07.2018 16:08
      Highlight ja leider - den Antrag kannst du dir nämlich wirklich in die Haare schmieren! Kinder aus der Schweiz zu adoptieren ist schon fast unmöglich, Kinder aus dem Ausland sowieso. Viele Länder willen nicht, dass ihr Nachwuchs sozusagen 'exportiert' wird. Länder wie z.B. Mali (Kindersterblichkeit-Hitliste Nr. 8!) will einen Sterlilitätsnachweis der Eltern.
      1 5 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 17:04
      Highlight @Blutgrätscher

      In der offiziellen Broschüre vom Bundesamt für Justiz steht folgendes. (Download auf www.bj.admin.ch ).
      2 1 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 17:09
      Highlight Nachtrag....

      Die Broschüre ist zwar noch zum Download verfügbar, aber wurde nach der Revision aus dem Jahr 2014 nicht aktualisiert.

      2014 wurde das Mindestalter auf 28 gesenkt und die Ehe muss nur noch seit 3 Jahren bestehen. Dabei werden die Jahre, die man zusammen gelebt hat, angerechnet.
      8 0 Melden
    • Saraina 10.07.2018 18:38
      Highlight Das grösste Problem ist doch, dass es in Europa schlicht keine Kinder zum Adoptieren gibt. Das ist ja auch kein Wunder, wenn Verhütung und Abtreibung günstig und leicht verfügbar sind.
      9 2 Melden
    • EvilBetty 10.07.2018 21:51
      Highlight Abtreibung leicht verfügbar? Uwotm8?
      1 7 Melden
    • Saraina 11.07.2018 00:07
      Highlight Abtreibungen sind in allen europäischen Ländern legal. Wo ist das Problem?
      5 1 Melden
    • Saraina 11.07.2018 00:14
      Highlight In der Schweiz bezahlt die Krankenkasse den Schwangerschaftsabbruch innerhalb der gesetzlichen Frist. Es ist doch klar, dass es nur noch sehr selten Kinder gibt, die zur Adoption freigegeben werden, wenn sowohl Verhütung als auch Schwangerschaftsabbruch auf Kosten der Krankenkasse und ohne soziales Stigma erhältlich sind. Ein ungewolltes Kind auszutragen und zu gebären ist auf jeden Fall aufwendiger und sozial weniger akzeptiert.
      6 2 Melden
    • Baccara 11.07.2018 08:38
      Highlight ..jup und weil in der Schweiz kaum Kinder zum adoptieren sind, will man sich im Ausland umschauen. Nur wollen die ihre Kinder kaum exportieren, egal wie arm und kriegsumtobt sie sind.

      Leute echt, die Blitze bei meinem Mali-Post könnt ihr euch sparen, ausser ihr blitzt wegen der Schreibfehler. Ich habe mich in mehreren Ländern informiert..
      2 0 Melden
    • Ms. Pond 11.07.2018 08:47
      Highlight @Saraina

      Es liegt nicht nur daran, dass ungewollte Kinder abgetrieben werden. Familien und alleinstehende Mütter werden heute unterstützt. Früher wurden alleinstehenden ledigen Frauen die Kinder idR weggenommen und zur Adoption frei gegeben. Ärmere Familien sahen sich gezwungen ihre Kinder wegzugeben.

      Ist eine Fremdplatzierung notwendig, so werden die Kinder meist temporär in eine Unterkunft oder zu Pflegeeltern gegeben. Das Ziel ist immer, dass sie wieder zu den leiblichen Eltern können.

      Es ist gut, dass es wenig Kinder gibt, die adoptiert werden können.
      6 0 Melden
    • Saraina 11.07.2018 11:15
      Highlight Ms. Pond: danke für die Ergänzung. Das sehe ich auch so. Nur, dann werden notwendigerweise Kinder in anderen Ländern, von völlig verarmten Eltern oder mittels krimineller Machenschaften beschafft, zur Adoption gesucht. Dasselbe gilt für Leihmütter, die manchenorts Opfer von Menschenhandel sind. Ich kann mir nicht vorstellen, das „Leihmutter“ hier in Europa zum Beruf wird. Deswegen sehe ich das „Recht“ auf Adoption von gebärunfähigen Paaren kritisch. Ein Erzeuger lässt sich einfacher finden. Vielleicht können schwule und lesbische Paare dereinst Familienverbände bilden?
      2 0 Melden
    • Ms. Pond 11.07.2018 12:25
      Highlight @Saraina
      Ein Recht auf Adoption gibt es eh nicht. Es geht ja nur darum, dass Homosexuelle Paare adoptieren dürften, wenn sich eine Möglichkeit ergibt. Das heisst aber noch lange nicht, dass ein adoptionsbefugtes Paar ein Kind "bestellen" kann.

      Das Problem mit den erzwungenen Leihmüttern (v.a. im Asiatischen Raum) könnte man enorm verringern, wenn die Leihmutterschaft bei uns erlaubt würde. Dann müssten Paare nicht mehr ins Ausland und dort dubiose Angebote annehmen. Man könnte das Ganze auch besser kontrollieren und den Beteiligten Schutz und Rechte geben.
      3 2 Melden
  • bro heng mal :) 10.07.2018 09:55
    Highlight 2018 und in der Schweiz können gleichgeschlechtliche Paare noch nicht heiraten.. jaja, moderne Schweiz my ass! schämen sollte sich die Schweiz.
    111 60 Melden
    • Derpsie 10.07.2018 12:14
      Highlight Naja... *starrt aufs Frauenstimmrecht*

      Die Schweiz ist nun mal extrem langsam. Ich hoffe mal das es nicht über 60 Jahre dauern wird >_>
      49 18 Melden
    • Baccara 11.07.2018 08:39
      Highlight hä - versteh ich nicht. Eingetragene Partnerschaft?
      1 9 Melden
    • bro heng mal :) 11.07.2018 11:55
      Highlight du verstehst es wirklich nicht. :(
      2 0 Melden
  • Piri 10.07.2018 09:35
    Highlight Seine Identität nicht zu kennen, kann einen Menschen in eine Lebenskrise führen (ich kenne meinen Vater nicht, hatte aber einen Adoptivvater) ich weiss, wovon ich spreche! Aber Hauptsache jeder kann sein Ego durchziehen, auch wenn es die Natur nicht vorgesehen hat! Wir greifen so stark in die Natur ein in so vielen Beteichen einfach weil der Mensch ein solcher Egoist ist. Ja die Natur wird sich rächen. Mir tun alle diese Kinder leid, die mit Identitätsproblemen irgendwann zu kämpfen haben und die kommen irgendwann...!
    83 155 Melden
    • grumpy_af 10.07.2018 10:19
      Highlight Man kann nicht von sich auf andere schliessen. Deine Klammer ist kein Argument, anekdotische Erlebnisse tragen nucht zu einer objektiven Diskussion bei. Ich kenne meinen Vater nicht und habe keinen Adoptivvater, nur einen Stiefvater mit dem ich ein schlechtes Verhältnis habe. Trotzdem keine Spur von Identitätskrise.
      103 45 Melden
    • bro heng mal :) 10.07.2018 10:30
      Highlight immerhin sind die Kinder bei den (gleichgeschlechtichen) adoptiveltern gewollt und werden geliebt... macht schon viel aus ;)
      101 40 Melden
    • Liselote Meier 10.07.2018 10:50
      Highlight Blödsinn. In der Natur gibt es verschiedenste Variationen der Brutfürsorge auch die gleichgeschlechtliche Brutfürsorge z.B. Flamingos oder Schwäne kommt es häufig vor.

      Ein Staat, Religion, eine Heirat usw. sind hingegen nicht Natürlich sondern Kultur vom Mensch erschaffen.
      89 21 Melden
    • meine senf 10.07.2018 10:53
      Highlight @Piri: Das ist sehr gut nachvollziehbar.

      Nur wird die ursprüngliche schlechte Familiensituation, die vielleicht erst der Grund für eine Adoptionsfreigabe ist, ja nicht besser, wenn das Kind stattdessen komplett elternlos in einem Heim aufwachsen muss.

      Ausserdem ist das ein Problem, dass alle Adoptionen betrifft, unabhängig davon, ob die Adoptierenden hetero- oder homosexuell sind.
      46 11 Melden
    • happybeast 10.07.2018 11:03
      Highlight @ Piri; Ich bin selbst auch adoptiert. Ich kenne beide Väter und habe insgesamt drei Vaterfiguren dank heirats- und scheidungsfreudigen Eltern. Ich kann dein Argument der Identitätskriese verstehen. Jedoch entwickelt sich die nicht durch einen Eingriff in die Natur, sondern durch die Verantwortungslosigkeit der Bezugspersonen; da spielt die Sexualität keine Rolle.
      79 10 Melden
    • NoSleepTillWollishofen 10.07.2018 11:15
      Highlight Es scheint etwas zu geben was über Kindeswohl steht. Dies ist offenbar die politische Korrektheit (wir werden hier auch nie Studien lesen die darüber AUskunft geben dass Kinder wo das "Elternhaus" nur aus Weibchen besteht oftmals Defizite haben... PAsst nicht in die PC-Propaganda)
      28 58 Melden
    • therealest 10.07.2018 12:00
      Highlight Woher weißt du das diese kinder eine "Identitätskrise" haben werden? Bloß weil du vermutlich eine hattest? Und für jemand der gerade Strom verbraucht um online was einzutippen, scheinst du selber gar kein Problem in die Natur "einzugreifen" oder ist das Internet ein Produkt diese Natur? Schwachsinn!
      36 19 Melden
    • dini Mueter 10.07.2018 13:03
      Highlight Happybeast, denkst du dass homosexuelle Adoptiveltern verantwortungsvoller bzw weniger egoistischer sind als heterosexuelle Eltern?
      10 5 Melden
    • meine senf 10.07.2018 13:10
      Highlight @NoSleep: Dein Kommentar ist ein Hohn für Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen müssen. Die wären wohl froh, wenn sie "wenigstens" zwei Mamas oder zwei Papas gehabt hätten.

      Und warum sprechen die Verklemmten immer von "Weibchen und Männchen"? Kann man nicht einfach "Frauen und Männer" sagen?

      (Es geht mir bei dieser Frage jetzt nicht um "PC", sondern einfach aus Neugier, was da psychologisch dahintersteckt, da auffällt, dass andere, wenn es nicht um Tiere geht, diesen Begriffe kaum brauchen.)
      18 5 Melden
    • Chris Olive 10.07.2018 13:20
      Highlight @NoSleepTillWollishofen
      Die Studien haben eben bewiesen, dass Die Kinder in Regenbogenfamilien KEINE Defizite haben. Sie brauchen (wieder mal) nur etwas um ihre Homophobie zu schüren.

      Blöd, wenn die Studien hier kein Futter hergeben.
      30 9 Melden
    • Tepesch 10.07.2018 13:56
      Highlight @NoSleepTillWollishofen
      Wir werden wohl von dir auch nie höhren, das Homosexuelle genau gleich gute und schlechte Eltern sind wie Heterosexuelle. Denn das passt nun mal nicht zu rechten PC-Schneeflocken.
      23 8 Melden
    • NoSleepTillWollishofen 10.07.2018 14:01
      Highlight @therealest: Ein betroffener erzählt von seinen Erfahrungen, weil sie dir nicht ins rose Wälkchen Weltbild passen, wirst du ungehalten und machst denjenigen der einfach über seine persönliche Erfahrung berichtet hat blöd an?
      Ja so sind sie die toleranten, aufgeschlossenen Linken...
      23 29 Melden
    • happybeast 10.07.2018 14:37
      Highlight @dini Muetter; auch bei dieser Thematik spielt es keine Rolle ob Homo oder Hetero. Eine Adoption braucht viel Überzeugung um die nötige Kraft für all die Hürden überwinden zu können. Generell; auch homo Eltern können eine narzisstische Persönlichkeitsstörung haben, Egoisten und verantwortungslos sein. Oder eben genau so fürsorglich und liebevoll. Weil es sind Menschen; die Gleichen.
      20 2 Melden
    • Chris Olive 10.07.2018 14:51
      Highlight @NoSleepTillWollishofen
      Die Erfahrung von Piri hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Piri hatte einen Adoptivvater und darum eine Identitätskrise? Was hat das mit dem Thema zu tun?

      Und danach folgt seine Meinung. Die darf er haben und äussern. ABER das dürfen auch alle anderen Watson-User (was sie sehr offensichtlich auch tun).

      Ausserdem macht es unglaublichen Spass deinem Hass entgegen zuhalten. Und: Hass wird die Gesellschaft zerstören, nicht Liebe.
      19 7 Melden
    • Ms. Pond 10.07.2018 15:20
      Highlight @NoSleep
      Eine schwierige familiäre Situation kann in jeder Konstellation auftreten. Ein homosexuelles Paar hat genau so ein Risiko, dass die Beziehung scheitert, wie ein heterosexuelles. Dass
      es Trennungskinder eher schwierig haben, ist kein Geheimnis. Da liegt aber nicht am Geschlecht der Eltern.
      16 3 Melden
    • dini Mueter 10.07.2018 15:30
      Highlight happybeast, das ist so und als Bisexueller mit Partner finden wir es trotzdem befremdlich da es erzwungen ist weil nun mal nicht möglich. Genau wie bei hetero Paaren die aus biologischen Gründen keine Kinder zeugen können.
      5 11 Melden
    • happybeast 10.07.2018 16:15
      Highlight @dini Muetter. Ich stimme ihrem Argument zu. Aus Natursicht sind Reagenzglas, Leihmutter und künstliche befruchtungs Kinder erzwungen. Die Wissenschaft ermöglicht uns das. Ich selbst brauchte jetzt drei Jahre um meinen Vaterschaftswunsch so zu platzieren, dass ich damit leben kann, nie eine Familie zu gründen. Wie sehen sie dann das Adoptionsrecht, wenn nur Weisen- und verstossene Kinder adoptiert werden dürfen?
      6 1 Melden
    • Gähn 10.07.2018 16:23
      Highlight @NoSleep
      Uuuiiii jetzt aber. Ein einzelner mit negativen Erfahrungen willst du jetzt gegen tausende, die wissenschaftlich begutachtet wurden ausspielen.
      Ganz ernsthaft, Lern zuerst zu argumentieren. Ist ja grauenhaft wie du hier gerade irgendwelchen Blödsinn rechtfertigen willst.
      12 7 Melden
    • therealest 10.07.2018 21:28
      Highlight @nosleep ich links? Vielleicht du rechts?
      3 3 Melden
    • Fabio74 10.07.2018 21:33
      Highlight @nosleep auch Lesben haben Kobtakte zu Männern. Also ziemlich armseliger Versuch deine Homophobie zu kaschieren.
      Was machst wenn die Vorzeige-Familie zerbricht und das Kind bei einem Eltetnteil aufwächst? Den Elternteil zwangsverheiraten?
      11 5 Melden
  • Tikvaw 10.07.2018 09:10
    Highlight In der Büchse der Pandora befand sich nach moderner Auffassung, alles Böse und Übel der Welt.

    JSVP-Vizepräsident Jean-Philippe Gay-Fraret sollte sich schämen, dieses Thema so zu bezeichnen. Man kann auch auf "anständige" Weise dagegen politisieren.
    85 24 Melden
    • DerSimu 10.07.2018 09:21
      Highlight Was die JSVP sagt kann man ignorieren. Da kommt nur regelmässig derselbe Bockmist, wie von der JUSO.
      77 27 Melden
  • Chris Olive 10.07.2018 08:57
    Highlight Süsses Symbolbild. :D

    Ein Hoch auf die Familie. In all den möglichen Formen.
    157 68 Melden
  • DerSimu 10.07.2018 08:35
    Highlight Wird auch langsam Zeit!

    Aber eben, wenn der Weltuntergang kommt, sind wirbin der Schweiz vorerst sicher, hier passiert alles erst 15 Jahre später
    204 91 Melden
    • Chris Olive 10.07.2018 09:17
      Highlight Ja der Weg über die Alpen braucht eben seine Zeit. ^_^
      58 9 Melden
    • majortom79 10.07.2018 21:01
      Highlight You made my day 😂
      6 2 Melden
  • Ferranya 10.07.2018 08:34
    Highlight Ich finde homo-paare sollten die selben rechte wie hetero-paare haben, egal obs ums heiraten geht oder adoptieren oder oder oder!!!
    289 93 Melden
    • Saraina 10.07.2018 13:14
      Highlight Nun haben Lesben und homosexuelle Männer nicht die selben Voraussetzungen. Eine Frau kann sich ganz legal mit einer Samenspende befruchten, Männer sind notwendigerweise auf eine Leihmutter angewiesen. Leihmutterschaft ist aber verboten, und die Leihmütter tragen die Kinder nicht aus schierer Freundlichkeit aus, sondern aus Not. Zudem gibt es eigentlich auch das Recht des Kindes, seine Mutter resp. seinen Erzeuger kennenzulernen.
      17 4 Melden
    • elisha oval 10.07.2018 16:22
      Highlight An Alle die geblitzt haben:
      - Willkommen im Jahr 2018
      - Recherchiert bitte gründlich die Menschenrechte
      - Setzt euch mit Diskriminierung auseinander
      - Srudiert die Geschichte von 1933-1945
      - Schaut euch die Tierwelt an
      - Liebe deine Nächsten
      - Hinterfragt eure Denkweise (denn die scheint nicht fortschrittlich zu sein). Fragt euch Bsp. was wäre wenn eure Kinder und Enkelkinder schwul/lesbisch sind/sein werden?
      - Habt euch lieb
      - Egozentrisches Denken ist ein absolutes NOGO!
      16 12 Melden
    • arni99 10.07.2018 17:07
      Highlight elisha,
      Ich lebe seit über 6 Monaten im 2018
      Was Eltern sein mit Menschenrechten zu tun hat ist mir nicht klar
      Was nicht Eltern sein mit diskriminirung zu tun hat ist mir auch nicht klar
      Du kannst sicher sagen was dieses Thema mit den Nazis zu tun hat
      Nur weil Affen auf Bäumen leben, müssen wir das ja nicht auch
      Bibel Sprüche sind unpassend
      Wenn meine Jungs oder Enkel Schwul/Lesbisch wären, ist es so, aber ich wäre trotzdem dagegen das sie Kinder adoptieren könnten
      Meine Familie und Freunde/Kollegen habe ich lieb
      Ich hinterfrage jetzt nicht wer bei diesem Thema egozentrisches denken hat
      10 19 Melden
    • Saraina 10.07.2018 18:32
      Highlight Ich hätte vor allem ein Problem damit, dass Frauen in Drittweltländern unter miesen Bedingungen anderer Leute Kinder austragen, die sie dann nie mehr sehen werden. Dabei geht es mir um die Rechte der Frauen und Kinder. Würden denn genügend Frauen in der Schweiz für schwule Paare Kinder austragen, und zur Adoption freigeben?
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