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FDP-Parteichefin Petra Gössi zeigte am Freitag auf, was sich die Parteileitung unter liberaler Umweltpolitik vorstellt. Die Delegierten werden über das Positionspapier am 22. Juni befinden.

FDP-Parteichefin Petra Gössi zeigte am Freitag auf, was sich die Parteileitung unter liberaler Umweltpolitik vorstellt. Bild: KEYSTONE

«Über Nacht grün geworden» – die FDP buchstabiert beim Klima zurück

Für einmal stimmt die Inszenierung. Als FDP-Präsidentin Petra Gössi am Freitag zur Medienkonferenz lädt, tut sie das in einer Holzbaufirma, die sich dem klimafreundlichen Unternehmertum verschrieben hat. Die Botschaft liegt auf der Hand: Die Umwelt und die FDP könnens miteinander.

Roger braun / schweiz am wochenende



Einen anderen Eindruck hatte man in den vergangenen Wochen erhalten. Mit Gössis Plan, die FDP grüner zu machen, lief vieles schief. Erst gab es Kritik am Entscheid, eine Klima-Umfrage bei allen 120'000 Mitgliedern durchzuführen. Dann gerieten die vertraulichen Resultate der Umfrage in die Medien. Diese Woche schliesslich wurde der Entwurf des Klimapapiers publik.

Die FDP hinterliess einen konfusen Eindruck. Eine Flugticketabgabe, die Abschaffung des Pendlerabzugs, Fahrverbote für Innenstädte: Viele glaubten, die FDP nicht mehr wiederzuerkennen. CVP-Präsident Gerhard Pfister höhnte, die FDP sei über Nacht plötzlich «grün und regulierungswütig» geworden.

«Die FDP macht keine Kehrtwende»

Petra Gössi, FDP-Parteichefin

Keine Flugticketabgabe

Gössi war am Freitag darauf bedacht, den Vorwurf der Regulierungswut zu ersticken. «Die FDP macht keine Kehrtwende», sagte sie. «Wir deklinieren Umwelt- und Klimapolitik freisinnig und liberal durch. Es sind mitnichten Verbote, die zum Erfolg führen.» Gössi war anzuhören, dass sie über den Verlauf der öffentlichen Debatte nicht glücklich ist. «Es ist destruktiv, feige und vor allem auch dumm, mit vorsätzlichen Leaks Schaden anrichten zu wollen», griff sie die parteiinternen Kritiker der ökologischen Neuorientierung der FDP an. Was die Partei dann präsentierte, dürfte indes ganz nach dem Geschmack dieser Kritiker sein. Denn: Wirklich grüner wird die FDP mit diesen Vorschlägen nicht.

Auf eine Flugticketabgabe verzichtet die Partei. Diese sei in der Arbeitsgruppe zwar emotional und leidenschaftlich diskutiert worden, so der Genfer FDP-Nationalrat Benoît Genecand. Sie sei aber vor allem Symbolpolitik. Einzig in internationaler Abstimmung willdie FDP eine Flugabgabe einführen. Nicht mehr im Papier figuriert weiter die Abschaffung des Pendlerabzugs. Dieser Schritt hätte die Mobilität verteuert und damit dem Klima geholfen.

Auch zum Inlandziel beim CO2 -Gesetz äussert sich das Papier nicht. Im Parlament war die Vorlage zur Erfüllung des Pariser Klimaübereinkommens an dieser Frage gescheitert, weil die FDP die Treibhausgase vorwiegend im Ausland kompensieren wollte. Dass dieser Punkt nun im Papier fehlt, überrascht, hatte Gössi in einem Interview doch eine Umkehr angekündigt. Am Freitag sagte sie, ein Inlandziel für die CO2 -Reduktion sei Sache des Parlaments und passe nicht in ein Positionspapier.

«Angst vor eigenem Mut»

Der Präsident der Grünliberalen, Jürg Grossen, begrüsst das Interesse der FDP an Klimafragen. Gleichzeitig bedauert er den Verzicht auf einschneidende Massnahmen. «Die FDP hat offenbar Angst vor ihrem eigenen Mut erhalten und krebst nun zurück.» In der Umfrage hatten sich 73 Prozent der Freisinnigen für eine Flugticketsteuer ausgesprochen. 60 Prozent wollten das CO2 mehrheitlich im Inland kompensieren, und 62 Prozent forderten gar den Ausstieg aus fossilen Energien bis 2050. «Ich habe nicht den Eindruck, dass die FDP mit diesem Papier ihre Basis ernst nimmt», sagt Grossen.

Ja, was denn jetzt?

Zumindest ein Punkt des Papiers lässt allerdings aufhorchen. Die FDP spricht sich im Grundsatz für eine Treibstoffabgabe aus. Das ist erstaunlich, hat die Abstimmung zur Preiserhöhung der Vignette doch gezeigt, dass Autofahrer empfindlich auf höhere Abgaben reagieren. Entsprechend vorsichtig ist der Wortlaut im Papier. Die Abgabe müsse das Preisniveau des Auslands berücksichtigen, sie solle stufenweise erfolgen, und sie sei «in ein Gesamtkonzept einzubetten, das auch die regional unterschiedlichen Abhängigkeiten vom Individualverkehr berücksichtigt».

Die ökologischen Ambitionen der FDP sind darauf zurückzuführen, dass im Herbst Wahlen sind und die Partei unter dem Eindruck der Klimabewegung umweltbewusste Wähler an die Grünliberalen zu verlieren droht. Grossen sagt: «Bis jetzt hat die FDP einzig Papiere produziert. Den Tatbeweis, ökologischer zu politisieren, muss die Partei erst noch liefern.» Zunächst gilt es allerdings noch das Positionspapier zu verabschieden. Am 22. Juni treffen sich die Delegierten dafür in Zürich. Gut möglich, dass es erneut hochzu- und hergehen wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 26.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Die FDP hatte _vier_ Jahre Zeit sich für die Umwelt einzusetzen. Das hat sie nicht gemacht. So kurz vor den Wahlen, muss sie nun auch nicht damit anfangen, das ist einfach nicht glaubwürdig.
    Man kann nicht grün denken, nur aus Angst vor Machtverlust. Das ist nur geheuchelt.
  • Politikinteressierter 26.05.2019 18:36
    Highlight Highlight Die Basis will eine Flugticketabgabe und im Inland kompensieren und die Parteileitung so:

    Ist uns egal, was unsere Basis denkt. Schwach, schwächer, FDP
  • COLD AS ICE 26.05.2019 18:27
    Highlight Highlight lächerlich......politik hat mit haltung zu tun. die fdp will einfach dem trend folgen und wähler fürt sich gewinnen......erbärmlich und häuchlerisch......
  • bresse 26.05.2019 18:24
    Highlight Highlight Petra Gössi perfekt mit Wendehals. Eigentlich schnellt ein jeder Wendehals irgend wann in jene Position zurück wo es die Gewohnheit befiehlt.
  • Influenzer 26.05.2019 18:06
    Highlight Highlight Man munkelt dass die Positionspapiere der FDP künftig auf Recyclingpapier gedruckt werden sollen. Böse Zungen behaupten sogar, dies sei die wirksamste Massnahme die von der Parteileitung beschlossen wurde.
    • politchnuschti 26.05.2019 21:11
      Highlight Highlight Ja aber auf Recycling - WC - Papier. dann ist das Gewusel dort, wo es hin gehört.
  • Barracuda 26.05.2019 16:32
    Highlight Highlight Und immer noch labern sie von Eigenverantwortung. Hat die letzten Jahrzehnte nicht geklappt, trotzdem soll das jetzt immer noch der Schlüssel zum Erfolg sein?!
  • hämpii 26.05.2019 16:05
    Highlight Highlight Das Einfachste und gleichwohl Effektivste wäre dem ganzen Gelaber Taten folgen zu lassen. Ich mag diese Politiker nicht, die immer nur reden, aber nichts wirklich verändern...
  • paddyh 26.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Ich glaube, es ist an der Zeit zu akzeptieren, dass grün und liberal nicht wirklich zusammengehen. Jedenfalls nicht, wenn man der Wissenschaft glaubt und wir wirklich jetzt handeln müssen. Was oft vergessen wird: Macron in Frankreich hat zB eine Lenkungsabgabe eingeführt bei den Benzinpreisen, dabei aber vollkommen ausgeklammert, dass damit der ärmere Teil der Bevölkerung getroffen wird und damit schliesslich die Gelbwesten selbst mitgegründet. Wir brauchen ein Paket von Abgaben und Umverteilung / Steuererleichterung. Etwas, dass sozial verträglich ist.
    • Jesses! 26.05.2019 17:03
      Highlight Highlight Grün und liberal geht schon zusammen, siehe GLP. Einfach ist es sicherlich nicht. Aber mutig.
  • darkshadow 26.05.2019 15:35
    Highlight Highlight ich habe Wirtschaft studiert und bin der Meinung, dass Energie hoch besteuert werden muss um unseren Planeten zu retten. Nur so wird die Effizienz gefördert. Diese Einnahmen müssen dann zugunsten der schweizer Natur eingesetzt werden. Pro Co2-Steuer 👍
    • Jesses! 26.05.2019 17:05
      Highlight Highlight Genau. Aber bitte Im Verhältnis zum Einkommen und Vermögen. Wie es sich für eine Steuer gehört. Oder liege ich falsch?
    • darkshadow 27.05.2019 07:46
      Highlight Highlight absolut. es soll alle gleich treffen
  • leu84 26.05.2019 14:20
    Highlight Highlight Haha. Ein politisches Metronom. Nach den Wahlen nimmt man die alten Parteiprogramme wieder hervor. Frau Gössi und ihre Mitglieder können nur bei den Abstimmungen in den Räten zeigen, wie ernst sie es nehmen.
  • RichPurnell 26.05.2019 12:56
    Highlight Highlight "Im Parlament war die Vorlage zur Erfüllung des Pariser Klimaübereinkommens an dieser Frage gescheitert, weil die FDP die Treibhausgase vorwiegend im Ausland kompensieren wollte. Am Freitag sagte sie, ein Inlandziel für die CO2 -Reduktion sei Sache des Parlaments und passe nicht in ein Positionspapier."

    Kompensation im Ausland. Lächerlich. Die Schweiz hat das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und die FDP verhindert, dass wir dieses umsetzen können.
    Die Wirtschaftspartei findet also, dass man sich an Verträge nicht halten muss. Kann man nicht ernst nehmen sowas.
    • RichPurnell 27.05.2019 10:52
      Highlight Highlight Na dann ist ja gut, wenn es illusorisch ist, dann machen wir doch einfach gar nix... 🤦‍♂️
    • RichPurnell 27.05.2019 12:11
      Highlight Highlight Es ist nicht 'ausgerechnet' wir, sondern alle(!) haben sich dazu verpflichtet. Alle schliesst die Schweiz mit ein, dann als ich das letzte mal nachgesehen habe war die Schweiz noch auf dem Planeten Erde lokalisiert.

      Als technologisch fortschrittliches Land mit Finanzkraft sollten gerade wir in der Lage sein mit gutem Beispiel voranzugehen. Andere Länder machen Riesenschritte.
      Und sonst müssen wir uns eingestehen, dass wir halt doch eher eine rückständige Nation sind und das Schweizerkreuz nicht mehr so stolz geschwellt auf der Brust tragen.
    • RichPurnell 27.05.2019 21:23
      Highlight Highlight Also gut: Fast alle!
      Die USA (bzw. Trump) hat gekündigt, übrigens diverse Einzelstaaten nicht, also nicht die ganze USA ist absent.

      Die Welt muss man nicht retten, sondern den Lebensraum der Menschen... Und doch genau das ist das Ziel des Abkommens! Vorgehen nach Vorschlag der Wissenschaft zur Begrenzung der globalen Erwärmung.

      Das Schweizer Parlament hat über das Abkommen im Juni 2017 abgestimmt und es wurde am 21.12.17 vom Bundesrat ratifiziert.
      https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-65047.html
      Wir haben uns dazu verpflichtet, wie du siehst.
  • IMaki 26.05.2019 12:49
    Highlight Highlight Glaubt ihnen kein einziges Wort! Sie hatten über 40 Jahre Zeit, die Wende zu einer nachhaltigen Politik (und Wirtschaft) einzuleiten. Kluge freisinnige Köpfe - etwa Prof. H.C. Binswanger u.a. - die schon in den 70er Jahren dringend das Verursacherprinzip anwenden wollten, wurden von ihren Parteigrössen als Linke diffamiert oder als Spinner an den Rand gestellt. Heute geht es nur noch um Machterhalt, wozu man sich schamlos der Herrliberger Bewegung unterworfen hat. Man spielt zu diesem Zweck des Spielchen "Bad Cop" (SVP), "Good Cop" (FdP). Aber wir duchschauen euch.
  • andrew1 26.05.2019 12:37
    Highlight Highlight Somit ist die fdp auch unwählbar. Eine fdp welche das f vermissen lässt ist ihren prinzipien nicht wirklich treu.
  • T13 26.05.2019 12:27
    Highlight Highlight "Die Umwelt und die FDP könnens miteinander."
    Ja bis die Wahlen durch sind bestimmt.
    😏
  • Till Rabenschlag 26.05.2019 12:19
    Highlight Highlight Fuck De Planet
  • RescueHammer 26.05.2019 12:14
    Highlight Highlight FDP und grün ist ungefähr so wie ein veganer Vampir.
    • Menel 26.05.2019 14:55
      Highlight Highlight Da fällt mir spontan Graf Duckula ein 🤣
      Benutzer Bildabspielen
  • dorfne 26.05.2019 12:14
    Highlight Highlight O.k. Inovationen! Kreislaufwirtschaft heisst das neue Zauberwort. Eine Wirtschaft die Güter produziert, die später nicht im Abfall landen. IKEA wills vormachen. Bin gespannt. Inzwischen könnte man ja das Flaschenpfand wieder einführen!
    • Schlange12 26.05.2019 16:39
      Highlight Highlight Wieso das Pflaschenpfand einführen? Wir haben ja eine Ratte von über 80 Prozent. Wenn diese unter 75 geht wird diese eingeführt. Der rest wird in der Schweiz sauber verbrannt und heizt was.
    • dorfne 27.05.2019 07:34
      Highlight Highlight Mir reicht das nicht. Es landet a)immer noch zuviel PET in der Verbrennung oder in der Umwelt b)diese Flachen verschlingen 2 Mal Energie, bei der Herstellung und nachher bei der Umwandlung in andere Produkte. Depotpflichtige Glasflaschen müssten nur durch die Waschanlage.
    • Schlange12 27.05.2019 09:14
      Highlight Highlight Das mit dem Depotpflichtigen Glasflasche stimmt so auch nicht ganz. Dieses System hat nicht solch eine gute Umweltbilanz wie Sie das Gefühl haben.
  • Matti_St 26.05.2019 12:06
    Highlight Highlight Je länger je mehr bin ich überzeugt, wenn man den New Green Deal vollziehen will, muss man sich im Energiebereich vom Kapitalismus verabschieden.
    Zwar gehe ich davon aus, dass langfristig die Energie dadurch günstiger wird, aber durch die hohen Investitionen entweder nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sich diese leisten kann oder sie versickert im Sand.
    Das heißt nicht, dass Investitionen in neue Technologien sich nicht lohnen würde, nur geht der Kreislauf der Entwicklung bis zu gewinnbringende Einnahmen viel länger das es ein lukratives Geschäft für private Geldgeber ist.
  • dorfne 26.05.2019 11:54
    Highlight Highlight Der Gössi-Hopp! Und so gehts. 2 Schritte nach rechts, 2 vor, 3 zürück und das Ganze nochmal, dann 3 nach rechts, 3 vor, 4 zürück, 4 vor, fünf zurück usw. bis der Rücken die Wand berührt. Sich dann bis
    auf 2 Schritte vor die gegenüberliegende Wand wiegen und das Ganze nochmal: rechts, vor, zurück, rechts, vor, zurück. Kein linker Ausfallschritt Richtung rotgrün gestrichener Seitenwand, stattdessen durch die rechte Ausgangstür in den nächsten Raum tanzen. Oh, den gibts gar nicht.
  • Aldi 26.05.2019 11:46
    Highlight Highlight Haben halt alle Parteien ihre Vor- und Nachteile:

    FDP - Opportunisten
    CVP + BDP - keine richtigen Ziele / kein Profil
    SP - zu ideologisch und teils inkompetent
    GP - viel zu ideologisch und vermehrt inkompetent
    GLP - in EU-Fragen zu naiv und zu möchtegern-hip
    SVP - fangen wir gar nicht erst an
    • rodolofo 26.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Und wo siedelt sich Andy D. an?
      Ist er kompetent genug, solche Beurteilungen abzugeben, oder ist er möchtegern-hip?
    • joenu.m 26.05.2019 13:00
      Highlight Highlight Ist es wirklich zu ideologisch eine lebenswerte Zukunft zu fordern?
    • Aldi 26.05.2019 14:12
      Highlight Highlight @rodolfo
      Ich hoffe es, soweit möglich. Aber weil Sie fragen, ich würde heute GLP wählen. Wie gesagt, Vor - und Nachteile. Und Sie?

      @joenu.m
      Kein Bisschen. Die Frage ist, wie kann man den nötigen (emotionalen) Drive nicht verlieren, und gleichzeitig trotzdem pragmatische Lösungen finden. Der Teufel steckt im Detail und meist gibt es Interessenskonflikte die miteinander abgewogen werden müssen. Zumindest beim öffentlichen Bild von SP und GP sehe ich diese Abwägung zu wenig. Das ist mir oft zu wenig kreativ und zu wenig lösungsorientiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 26.05.2019 11:46
    Highlight Highlight Wir werden grundsätzlich die verfügbaren Güter anders verteilen müssen. Aktuell funktioniert das über die Macht des Stärkeren, nur das wir anstatt mit Fäusten zu kämpfen Geld einsetzen.

    Davon müssen wir wegkommen, oder die Welt wird immer ungerechter. Zudem ist es aus moralischen Gründen fragwürdig, die Reichen weiter alles tun zu lassen und die ärmeren Schichten die Last alleine tragen zu lassen. Nichts anderes schlägt die FDP nämlich vor. Wer viel verdient leistet sich auch ein Auto wenn das Benzin 10x so teuer ist und fliegt in den Urlaub wenn die Abgabe dafür 10000.- wäre.
    • Mizzi 26.05.2019 12:11
      Highlight Highlight 👍👍
    • Aldi 26.05.2019 12:13
      Highlight Highlight Schweizer sind geizig, auch reiche ;-)
    • E7#9 26.05.2019 15:39
      Highlight Highlight @Posersalami: Das ist bei Flugticketabgaben, Steuern auf fossile Brennstoffe, Anreize für den Kauf von E-Autos und allen anderen Massnahmen auch der Fall. Wer es sich leisten kann fliegt trotzdem und kauft sich die Corvette, auch wenn (ich zitiere) „das Benzin 10 x so teuer ist“. Die Grünen und die SP stellen solche Forderungen jedoch schon lange, und das in noch viel radikalerer Form. Dein Einwand, dass es v.a. den Mittelstand trifft und die reichen wiedermal „schlüpften“, wäre da ja noch viel passender.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 26.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Das ist so offensichtlich! Es geht gar nicht um die Umwelt, es geht nur darum im Herbst gut da zu stehen um dann wieder vier Jahre der SVP zu zu dienen.
    Wenn schon Grün dann das Original oder deren Abspaltung. Grüne oder Grünliberale.
  • Blaubar 26.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Klimaschutz≠Umweltschutz!!!
  • infomann 26.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Den Pendler Abzug müsste man schon lange abschaffen.
    Die Firmen müssten mehr dahin ziehen wo die Leute wohnen und die Arbeitnehmer könnten auch vermehrt zügeln.
    • andrew1 26.05.2019 12:42
      Highlight Highlight Vielleicht ist das nicht so einfach möglich wie sie behaupten
    • rodolofo 26.05.2019 12:48
      Highlight Highlight Bedenke, dass das Pendel auch wieder zurückschlagen kann...
    • _kokolorix 26.05.2019 18:01
      Highlight Highlight Das hat aber auch gewaltige Nachteile. Zuallererst das Klumpenrisiko. Wenn alle in der Nähe eines Grossbetriebs Siedeln, ist die ganze Region erledigt wenn dieser pleite Macht. Zum Anderen würden Wachstumsschwankungen zu ungeheurer Ressourcenverschwendung führen, da zyklisch neuer Wohnraum geschaffen werden müsste um dann ungebraucht wieder zu vergammeln.
      Klüger wäre es, vermehrt dezentral und regional das zu produzieren was in der Nähe auch gebraucht wird, statt möglichst zentral für die ganze Welt
  • manhunt 26.05.2019 11:36
    Highlight Highlight ganz nach dem motto: wir tun alles was nötig ist, um unsere wähler bei der stange zu halten. nach der wahl wird uns unser geschwätz von heute sowieso nicht mehr interessieren.
    • rodolofo 26.05.2019 12:47
      Highlight Highlight Alle versuchen, Zeit zu gewinnen und Verhandlungen zu verschleppen.
      Der EU reisst bald der Geduldsfaden und dann ist fertig mit Gewinnbringend kaufen und verkaufen.
      Und die Natur lässt einfach die Gletscher abschmelzen und den Meeresspiegel steigen.
      Die Schweizer können dann sehen, wohin sie für ihre Ferien am Meer in Zukunft hinfliegen wollen.
      Wenn die Po-Ebene überflutet wird, bekommt das Tessin vielleicht bald einen Meer-Anschluss!
  • Arneis 26.05.2019 11:25
    Highlight Highlight Läck ist das peinlich.
    Zuerst die Mitglieder fragen und danach und danach so:"Ähm Nein".
    • wasps 26.05.2019 11:38
      Highlight Highlight Die Mitglieder wollen aber auch neue AKWs.
    • rodolofo 26.05.2019 12:41
      Highlight Highlight Viele Frauen in Machtpositionen machen das so.
      Meine Frau macht es auch so, aber immerhin ist sie katholisch...
  • banda69 26.05.2019 11:23
    Highlight Highlight Nur die SVP bleibt ihrer Menschen- und umweltfeindlichkeit treu. Haupsache sie hat etwas Grün im Logo.
    • Aldi 26.05.2019 11:52
      Highlight Highlight Für Eigenverantwortung plädieren, aber dann melden die Schweiz könne am Klimawandel eh nichts ändern weil zu kleiner Effekt. Ein Glück braucht die Schweiz keine Eigenverantwortung..
    • Na_Ja 26.05.2019 16:27
      Highlight Highlight @Andy D.
      Das zeigt uns erneut, dass die Schweiz keine SVP braucht!
  • huck 26.05.2019 11:22
    Highlight Highlight Fuc. De Planet
    • rodolofo 26.05.2019 12:38
      Highlight Highlight Fukushima Dorftrottel Pestizide
  • Gubbe 26.05.2019 11:18
    Highlight Highlight " Es sind mitnichten Verbote, die zum Erfolg führen." Dann weiter unten mit Bild: "Die FDP will sogar neue Verbote einführen, um die Klimaziele zu erreichen."
    Eigentlich war mir diese Partei nicht unsympathisch, bis jetzt. Entweder ist die Frau am falschen Platz, oder die FDP hat kein Rückgrat. Über einen Klimawandel kann man diskutieren, aber bitte nicht auf diese Weise.
    • Aldi 26.05.2019 11:34
      Highlight Highlight Naja gut soweit ichs verstanden habe will die FDP Verbote erst einführen, wenn Anreize und Lenkungsmassnahmen scheitern sollten.
    • RichPurnell 26.05.2019 13:40
      Highlight Highlight @Andy D: Also jetzt?
    • Aldi 26.05.2019 16:21
      Highlight Highlight @RichPurnell
      Ich hätte nichts dagegen, aber eine Mehrheit dafür gibt's halt nicht. Und da schwimmt ja die FDP auch mit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 26.05.2019 11:13
    Highlight Highlight Das tönt eher nach der Suche wie man dem FDP Mantra doch noch irgend einen Grünen Anschein geben kann.
    Aber ich dachte bereits, die lassen doch ihre Klientel nicht von heute auf morgen im Regen stehen.
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 26.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Petra Göisi nominiere ich als grösste Polithäuchlerin für das Wahljahr 2019!
  • Sherlock_Holmes 26.05.2019 11:11
    Highlight Highlight Wie damals auf der Titanic ... und das Orchester spielte bis zum Untergang.

    Die FDP bleibt ihren Prinzipien treu.

    Oder um es mit einer bekannten Komödie Shakespeares zu sagen:
    «much ado about nothing»

    Ich bin gespannt, wie dies im Herbst die eigene Basis sieht.
  • Füdlifingerfritz 26.05.2019 11:10
    Highlight Highlight Ist auch nicht ganz einfach für die Partei. Bleibt sie ihrer Linie treu heisst es: "Lächerlich, wann schwenken die endlich um?!". Wenn sie dann einen Kurswechsel vornimmt heisst es von denselben Leuten:"Pah, Fähnchen im Winde, diese Partei!"
    Mir ist klar, dass Kommunikation und Timing so oder so besser sein könnten aber einige schießen einfach allgemein gerne gegen die FDP, egal was sie macht. Sicher nicht ganz unverständlich, aber hat dann halt wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun.
    • Aldi 26.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Schwarz-weiss ist halt einfacher, nicht nur wenn man rechts ist...
    • rodolofo 26.05.2019 12:14
      Highlight Highlight Hier geht es aber um Schwarz-Blau, oder Blau-Grün.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 26.05.2019 11:06
    Highlight Highlight Die SVP wird mal wieder einen Erdrutsch-Sieg davon tragen... alle die den menschengemachten Klimawandel leugnen, finden sich aktuelle dort...und das sind nicht wenige! Ich schätze auf 30-35 Prozent!!
    Alle anderen Parteien stürzen sich auf den grossen Teil des Kuchens, wenn der aber durch alle geteilt werden muss, wird er dann wieder sehr klein!
    Die Sünnelers machen es schon schlau...obwohl es eigentlich dumm ist, im Grossen Ganzen gesehen...
    • Aldi 26.05.2019 11:39
      Highlight Highlight Du vergißt dass allgemeine Meinjng im Bevölkerung nicht zwingend auch entsprechende Wähleranteile bedeuten. Es geht auch um Mobilisierung und das schafft die SVP gerade überhaupt nicht. Darum bin ich auch froh, haben wir keinen Wahlzwang..
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 26.05.2019 19:44
      Highlight Highlight Die Wette können wir gerne eingehen!
    • WolfCayne 27.05.2019 08:13
      Highlight Highlight Bei den Patrioten besteht schon eine Art Wahlpflicht fürs Vaterland, welche links der Mitte nicht zum Zug kommt.
  • wasps 26.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Ein Wasserfallen wird nie den grünen Kurs mittragen und alles daran setzen, dem CO2 Gesetz alle Zähne zu ziehen. Sein Kollega Schilliger wird ihn dabei unterstützen.
  • Evenwhenthewaterscold 26.05.2019 10:57
    Highlight Highlight wischi waschi fdp
  • fireboltfrog 26.05.2019 10:55
    Highlight Highlight Die FDP lässt also nicht einmal die eigenen Mitglieder demokratisch über den Kurs der Partei abstimmen, wie wollen sie denn den Wille der Bürger ernst nehmen? Wer die Werte der FDP teilt, muss heute andere Parteien wählen, schade.
    • paddyh 26.05.2019 15:23
      Highlight Highlight Ab jetzt ist es offiziell, Die FDP hat zwei Slogans: "Fuck de Planet" und "Fuck de People". Unglaubliches Kasperlitheater, dass diese Partei abzieht und absolut unverständlich, dass man die noch wählen kann.
  • giandalf the grey 26.05.2019 10:52
    Highlight Highlight Tja liebe FDP, ich mag euer Gewurschtel nicht. Es ist offensichtlich, dass ihr nur am ausprobieren seid, wie viel Grün ihr versprechen müsst um im Herbst nicht zu verlieren. Deshalb bin ich mit demonstrieren beschäftigt. Ich will eine Politik, die weiss was sie will, die wirklich grün ist und die nicht versucht die Bevölkerung hinters Licht zu führen. Wenn ihr einen Rest Rückgrat übrig habt und wenn euch die Wirtschaft wirklich am Herzen liegt, dann solltet ihr euch schnell Eier wachsen lassen und richtige grüne Politik machen.
    • rodolofo 26.05.2019 12:11
      Highlight Highlight Die GLP ist die bessere und modernere FDP.
      Entweder, die Mutterpartei lernt von ihrer Tochter und kommt dann in ein selbstverwaltetes Mehrgenerationenhaus mit Eigentumswohnungen, oder sie wird ins Altersheim abgeschoben, wo sie dann mit dem starrsinnigen und ständig ohrenbetäubend Ländler und Marschmusik hörenden Tattergreis SVP auf das Abendessen warten kann.
      Gut Nacht am sächsi...
    • D_M_C 26.05.2019 12:16
      Highlight Highlight Wie recht du hast, keine Klimapolitik zu betreiben ist die Politik, welche der Wirtschaft am meisten schadet.

      Also erkennt die Chancen einer Zukunftsorientierten Wirtschaft. Erkennt die Risiken einer Klimawandel-Wirtschaft!
    • fools garden 26.05.2019 12:25
      Highlight Highlight Gefällt mir sehr was Du da sagst
  • rodolofo 26.05.2019 10:48
    Highlight Highlight Da scheint wieder mal der "Plan B" durch und hinter "Plan B wie Bigler" ein "Plan W wie Wasserfallen".
    Wenn nämlich JETZT nicht professionell und BEHERZT die Energiewende 2050 vorangetrieben wird, und zwar mit STAATLICHEN Förder-Programmen FÜR Wärmedämmungen von Gebäuden, FÜR Solarkollektoren, FÜR Solarpannels, FÜR Windenergie, etc., kombiniert mit Lenkungsmassnahmen nach einem Bonus/Malus-System, zugunsten einer Clean Tech-, Kreislauf-, Nachhaltigkeits-, Bio-, Fair Trade- WIRTSCHAFT (DAS ist nicht DIE, aber AUCH Wirtschaft, Frau Gössi!), dann müssten alte AKW's durch neue ersetzt werden...
    • Gubbe 26.05.2019 11:20
      Highlight Highlight Wenn du die Windenergie und das Wort Nachhaltigkeit rausnimmst, ist die Macht mit dir.
    • wasps 26.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Gebäudeprogramm, Einspeisevergütung, CO2-Kompensation Treibstoffimporteure, CO2-Abgabe Brennstoffe, EHS, Zielvereinbarungen... Das alles besteht schon, müsste nur verstärkt und natürlich mit einer CO2-Abgabe auf Treibstoffe ergänzt werden. Dann wäre auch Kerosin besteuert.
    • Brett-vorm-Kopf 26.05.2019 12:50
      Highlight Highlight Was an Windenergie ist den nicht nachhaltig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 26.05.2019 10:48
    Highlight Highlight Die Einführung nationaler Flugabgaben, wird wenn hoch, damit es auch lenkt, unkoordiniert auch zu nichts anderem führen als mehr Passagieren in Mühlhausen.
    Wenn ein Flug nachHonkong (heute gebucht und heute noch fliegen) 722 Fr. kostet mit Swiss, ist mir eine Ticketabgabe von 50 Franken recht egal. Wenn der Aufschlag aber 200 Fr. beträgt fahre ich GA oder Sparbillet sei dank billig nach Basel und fliege ab dort.
    ZB: KML kostet dort 651, man fliegt über Amsterdam.
    Buissne ab Zürich mit Swiss nach Honkong kostet übrigens 3124, First 103600. Ein paar 100er F fallen da auch nicht ins Gewicht...
    • regen 26.05.2019 11:23
      Highlight Highlight Wenn ich ihren beitrag so lese, hat die fdp in einem punkt schon recht: ohne die minimalste eigenverantwortung bringen alle massnahmen nichts, denn es gibt immer ein schlupfloch. UmDENKEN heisst vor allem das hirn einschalten, gäu.....
  • FrancoL 26.05.2019 10:46
    Highlight Highlight Grossen sagt: «Bis jetzt hat die FDP einzig Papiere produziert. Den Tatbeweis, ökologischer zu politisieren, muss die Partei erst noch liefern.»

    Naja bis jetzt hat die GLP auch nicht viel mehr als Papiere produziert und ist den Beweis schuldig geblieben, dass die Farbe Grün auch wirklich genügend Bestand gegenüber dem liberalen Element haben wird.

    In unserer Gemeinde macht die GLP auch viele Lippenbekenntnisse, wenn es um die Umsetzung geht, ist man dann schnell einmal der Wirtschaft hörig.
    • Gubbe 26.05.2019 11:23
      Highlight Highlight FrancoL: Wer als die Wirtschaft und die Politik kann wirklich was unternehmen. Die Politik möchte ich eigentlich ausklammern.
    • FrancoL 26.05.2019 11:35
      Highlight Highlight @Gubbe: Nicht erkannt aber eben nur 50% (wie üblich bei Dir). Die Schäden der Wirtschaft beseitigt immer wieder die Politik bzw. der Steuerzahler, darum ist Deine Antwort nicht mehr als 50% Wert.
      Wir geben in unserer Gemeinde satte Summen aus um Schäden zu beseitigen, die mit mehr Weitsicht und etwas weniger Wirtschaftsfreundlichkeit gar nie entstanden wären. Und nein die die Schäden bei uns verursacht haben sind nicht die grossen Steuerzahler, denn deren Holdings sind nicht bei uns zu Hause.
    • Gubbe 26.05.2019 11:47
      Highlight Highlight FrancoL: Da scheint meine Gemeinde besser aufgestellt. Wir haben lediglich mit dem Bauamt visuelle Probleme, aber Schäden eigentlich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 26.05.2019 10:45
    Highlight Highlight Jeden Tag etwas Neues. Die FDP ist doch nicht mehr glaubwürdig. Was wollen die denn - liberal sein, restriktiv sein, grün sein, links sein.
    Das ganze "Gelaber" um den Klimawandel hat in der Zwischenzeit eine solche Dimension erreicht, dass die Politiker selber den Ueberblick verloren haben.
    Ich warte bis eine Partei oder eine Institution kommt, welche eine tragfähige Klimapolitik vorschlägt, die vor allem auch finanzierbar ist.
    • äti 26.05.2019 11:24
      Highlight Highlight .. sind im 'finanzierbar' womöglich alle Folgeschäden ausgenommem? Damits schön tönt.
    • FrancoL 26.05.2019 11:38
      Highlight Highlight @äti; Sicherlich, würde man die Folgeschäden miteinbeziehen, wären viele Projekte bestens finanzierbar. Doch da hapert es bei den Bürgerlichen, nämlich bei der ganzheitlichen Sicht. Immer schön im Kleinen abwägen, Folgeschäden ausklammern und dann von nicht finanzierbar sprechen.
    • Daniel Caduff 26.05.2019 13:03
      Highlight Highlight "Nicht finanzierbar" bedeutet nichts anderes als "die nachfolgenden Generationen sollen für den Schlamassel bezahlen".

      ➡️ Das ist EXAKT DAS GEGENTEIL VON LIBERALISMUS! "Eigenverantwortung", dass ich nicht lache...
  • politchnuschti 26.05.2019 10:43
    Highlight Highlight Wie die FDP eben ist: Unberechenbar, flatterhaft, zweideutig, unzuverlässig in der Haltung, eben Windfahnen gerecht etc. Eine Partei mehr, die es so sicher nicht braucht. Deren Wahler befinden sicher immer zwischen Hoffen und bangen, wohin die Reise geht.
    • Kaffo 26.05.2019 13:14
      Highlight Highlight Nach den Wahlen geht die Reise der FDP Richtung neuer AKW ˋs. Weil sie glauben die AKWˋs seien CO2 neutral und umweltfreundlich.
  • Randy Orton 26.05.2019 10:38
    Highlight Highlight Die FDP so:
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  • Xumidi23 26.05.2019 10:37
    Highlight Highlight So was von nicht mehr glaubwürdig diese FDP. Schon fast so tief gesunken wie die Glaubwürdigkeit der SVP 😂
    • violetta la douce 26.05.2019 11:01
      Highlight Highlight Wieso ist die Glaubwürdigkeit der SVP gesunken?
      Immerhin eine Partei, die keine Kehrtwendungen macht.
    • MachoMan 26.05.2019 12:00
      Highlight Highlight @ die Freiheit die ich meine

      Nachdem die SVP in den letzten Wahlmonaten durch die Bank saftige Verluste eingefahren haben krebste man bei der SVP neulich zurück bei:

      - der Erhöhung der Franchisen
      - beim Vesicherungsgesetz

      nachdem die SVP jahrelang für eine Verschärfung eingetreten ist.

      Sich im Wahlkampf als Partei der kleinen Leute geben und dann die Interessen der Reichsten vertreten, von direkter Demokratie schwafeln und dann in den Räten demokratische Prozesse unterbinden, indem die Interessen dank (bald verwirkter) Mehrheit rücksichtslos durchgesezt werden.
    • violetta la douce 26.05.2019 13:31
      Highlight Highlight Sich gegen die EU einzusetzen, ist aber genau im Interesse der kleinen Leute.
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