Schweiz
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epa05071958 FIFA President Joseph S. Blatter (L) and his lawyer Lorenz Erni (R) arrive in a car at the FIFA headquarters 'Home of FIFA' in Zurich, Switzerland, 17 December 2015. While FIFA President Joseph S. Blatter will appear in person before the panel of four judges of the FIFA ethics court, UEFA President Michel Platini plans to boycott his hearing scheduled for 18 December. Blatter and Platini were banned for 90 days on 08 October.  EPA/WALTER BIERI

Blatter auf dem Weg zum FIFA-Hauptsitz, 17. Dezember 2015.
Bild: EPA/KEYSTONE

Blatter vor Urteils-Verkündung zuversichtlich: «Den Vorwurf der Korruption nehmen sie weg»

Morgen Montag wird das Urteil gegen Fifa-Präsident Sepp Blatter bekannt. Gegenüber «SonntagsBlick» gibt er sich nach der Anhörung zuversichtlich. «Der Richter sagte zu Beginn, ‹den Vorwurf der Korruption nehmen wir weg›», sagt Blatter. «Ich hatte am Schluss das Gefühl, die Gerechtigkeit wird obsiegen.»

Blatter besuchte am Samstag mit seiner Enkelin Selena und deren drei Freundinnen den Zirkus Salto Natale in Kloten ZH, heisst es in dem Bericht. Das sei eine Einladung für Selena, die in der Schule gemobbt worden sei.

«Weil ihr Opa ein schlechter Mensch sein soll, ‹der Gangster der Nation›. Das hat sie sehr getroffen, so dass sie die Schule wechseln musste, von Sion zurück nach Visp.»

Blatter sagt weiter, er sei Ende Oktober fast gestorben. «Es war fünf vor zwölf. Mein Immunsystem brach zusammen, ich hatte einen totalen Kollaps. Zum Glück haben Kopf und Herz immer funktioniert, mein Hirn hat sich gegen den Tod gewehrt.»

Tschau Sepp – Blatters Karriere in Bildern

(dwi)

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Nach zwei Monaten können die letzten gestrandeten Kurden den Flughafen Zürich verlassen

Seit Anfang Oktober sassen die türkischen Kurden Mustafa Mamay und Dogan Yildirim im Transitbereich fest und fürchteten die Ausschaffung. Jetzt dürfen die letzten dort verbliebenen Mitglieder der einst 20-köpfigen Gruppe in die Schweiz einreisen: Das Bundesverwaltungsgericht gab ihren Beschwerden recht.

Die watson-Reportage aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich löste ein grosses Medienecho aus. Das Schicksal der rund 20 dort gestrandeten Kurden, welche teilweise schon seit Wochen im Flughafen lebten, bewegte die Schweiz. Am Mittwoch können die letzten beiden dort verbliebenen Kurden den Transitbereich verlassen.

Einer davon ist der 27-jährige Dogan Yildirim, ein Informatiker mit Universitätsabschluss. Er stammt aus Sirnak, einer mehrheitlich von Kurden besiedelten Provinz in der …

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