Schweiz
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epa05077909 Joseph 'Sepp' Blatter, suspended FIFA president, addresses to media during his press conference to respond to the FIFA ethics committee's verdict, at former FIFA's headquarters Hotel Sonnenberg in Zurich, Switzerland, 21 December 2015. FIFA President Joseph Blatter and UEFA President Michel Platini were banned from football for eight years by the ethics committee of football's world governing body.  EPA/PATRICK B. KRAEMER

Keine VIP-Auftritte mit Funktionären, aber ins Stadion darf er: Sepp Blatter.
Bild: EPA/KEYSTONE

Doch kein Stadionverbot, aber ans Pyroverbot müssen sich leider auch sie halten: Das bedeutet die Sperre für Blatter und Platini

Die FIFA-Ethikkommission hat Joseph Blatter und Michel Platini «für sämtliche Fussballaktivitäten» gesperrt. Dürfen die beiden jetzt keine Stadien mehr betreten? Die Folgen des Urteils im Überblick.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Joseph Blatter spricht von einer «Schande», Michel Platini nennt das Urteil der FIFA-Ethikkommission eine «Farce». Die beiden einst mächtigsten Männer im Weltfussball wirken am Tag ihrer grössten Niederlage schwer getroffen. Die Kommission hat sowohl Blatter als auch Platini für acht Jahre gesperrt. Bis 2024 dürfen die beiden demnach «nicht an nationalen und internationalen Fussballaktivitäten» teilnehmen.

Doch was heisst das im Klartext? Darf Blatter jetzt tatsächlich nicht mal mehr ein Kreisligaspiel besuchen, wie ein Boulevardmedium schreibt?

Nein, das ist nicht so, wie Marc Tenbücken auf Nachfrage bestätigt. Er ist der Sprecher der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission.

FILE - In this June 1, 2011 file photo Swiss FIFA President Joseph Blatter, right, and French UEFA President Michel Platini walk together at the 61st FIFA Congress in Zurich, Switzerland.  Sepp Blatter and Michel Platini have been banned for 8 years, the FIFA ethics committee said Monday,  Dec. 21, 2015. (AP Photo/Michael Probst, file)

Blatter zu Platini (links): «Du gell, künftig schauen wir uns die Spiele in der Fankurve an. Mit Pyro, versteht sich.» 
Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Wie jeder andere dürfe auch der 79-jährige Schweizer sich als Privatperson eine Eintrittskarte kaufen und ins Stadion gehen. Nur offizielle Handlungen sind ihm und Platini künftig untersagt. Das umfasst zum Beispiel:

Sowohl Blatter als auch Platini wollen das Urteil anfechten. «Ich werde kämpfen, für mich, für die FIFA», sagte Blatter. «Ich werde für Gerechtigkeit kämpfen, so wie ich es in den letzten 41 Jahren gemacht habe. Es ist noch nicht zu Ende. Ich komme wieder.» Er werde das FIFA-Berufungskomitee einschalten, vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen und womöglich die Schweizer Gerichte bemühen. (cte)

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    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 22.12.2015 01:11
    Highlight Highlight Dieser Mann ist nur noch zu bedauern! Er hat total den Realitätssinn verloren.
  • Linus Luchs 21.12.2015 22:54
    Highlight Highlight Sepp Blatter will kämpfen, "für mich, für die FIFA". Der Mann kann nicht wahrhaben, dass er nicht die FIFA ist, wahnhaft gefangen im absolutistischen Leitsatz: "L'état, c'est moi." Bei einem 79-Jährigen hilft da wohl auch keine Psychotherapie. Aber er könnte mit Michel Platini die SHGFE gründen: die Selbsthilfegruppe für Entthronte, unter kompetenter Leitung von Kaiser Franz von München.

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(dux)

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