Schweiz
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Zwei Schweine kurz vor der Schlachtung, am Samstag, den 28. Oktober 2017 in Sissach. Die Metzgerei Haering zeigt in einem Hinterhof an zwei Schweinen die Hausmetzgete wie sie frueher Tradition war. (KEYSTONE/Christian Merz)

Antispeziesisten setzen Tierschlachtung dem Töten von Menschen gleich.  Bild: KEYSTONE

Angriff der Antispeziesisten: Militante Veganer verüben Anschläge auf Metzgereien

Nicht nur in Frankreich werden Scheiben von Fleisch-Verkäufern eingeschlagen. Nun reagiert die Politik.

Benjamin Weinmann / Aargauer Zeitung



Eine neue radikale Tierschutzbewegung sorgt derzeit für Nervosität in der Fleischbranche. Dabei handelt es sich um so genannte Antispeziesisten. Anhänger dieser Gruppierung unterscheiden nicht zwischen einzelnen Arten von Lebewesen, sondern gewichten jedes Individuum gleich – egal, ob Mensch oder Tier. Insbesondere in Frankreich kam es zuletzt zu mehreren Anschlägen auf Metzgereien.

Doch die französischen Fleischverkäufer sind nicht allein. «Dieses Phänomen ist leider auch in der Schweiz angekommen», sagt Ruedi Hadorn, Direktor des Schweizer Fleisch-Fachverbands, der knapp 1000 Mitglieder mit rund 24'000 Mitarbeitenden in der Fleischwirtschaft vertritt. Tatsächlich ist es in den Kantonen Genf und Waadt laut Westschweizer Medienberichten in den vergangenen Monaten zu mehreren Anschlägen auf Metzgereien gekommen, sowie auf ein McDonald’s-Restaurant. Dabei wurden mehrfach Fenster mit Steinen eingeschlagen, wie zum Beispiel bei der Boucherie de Champel und der Boucherie du Molard.

Bei den Tätern handelt es sich mutmasslich um Antispeziesisten. «Ich hoffe sehr, dass die Bewegung, die hierzulande bis anhin auf die Romandie beschränkt war, nicht auch noch auf die Deutschschweiz überschwappt», sagt Hadorn. In Frankreich haben die Metzger diese Woche Alarm geschlagen: Sie seien seit Monaten im Visier von militanten Veganern, wie die Vereinigung der Metzger und Traiteure (CFBCT) in Paris verkündete. Demnach wurden Geschäfte mit falschem Blut beschmiert, und in Nordfrankreich warfen die Fleischgegner Steine in die Schaufenster einer Metzgerei und eines Restaurants.

Für Verbandspräsident Jean-François Guihard ist klar: «Die Angriffe, die die Metzgereien und die gesamte Branche erleiden, sind nicht mehr und nicht weniger als eine Art von Terrorismus», schrieb er an die Adresse von Innenminister Gérard Collomb. Der Verband verlangt Unterstützung und ein Treffen mit dem Regierungsvertreter.

«Unsägliche Taten»

Auch der Schweizer Fleisch-Fachverband fordert Massnahmen. «Wir haben in beiden Kantonen beim zuständigen kantonalen Amt schriftlich interveniert», schreibt Hadorn in der neusten Ausgabe des Branchenhefts «Fleisch und Feinkost», das heute an alle Mitglieder verschickt wird.

Sein Verband fordere von den Behörden eine harte Bestrafung der zu überführenden Täter mit einer abschreckenden Wirkung auf potenzielle Nachahmer. Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet habe dem Verband bereits zugesichert, dass der Kanton alles Mögliche unternehmen werde, um die Urheber dieser «unsäglichen Taten» zu finden. «Es geht aber nicht nur um den Materialschaden, den die militanten Veganer verursachten, vielmehr bleibt auch eine latente Unsicherheit.»

Der Verein Vegane Gesellschaft Schweiz distanziert sich auf Anfrage von dem aggressiven Vorgehen der Täter. «Wir setzen uns für einen tierleidfreien Konsum und die pflanzenbasierte Lebensweise ein», sagt Präsident Raphael Neuburger. «Dafür verwenden wir ausschliesslich gewaltfreie Methoden und eine positive Kommunikationsweise.»

Der Verband fühlte sich allerdings erst kürzlich von den Auswüchsen der Fleisch-Werbung vor den Kopf gestossen. Denn nicht zuletzt während der Fussball-WM-Spiele gehen die Grossverteiler in die karnivore Marketing-Offensive, sei es mit den «Tsch-Tsch»-Werbespots (Coop) oder den «Grillitarier»-Plakaten (Migros), auf denen eine Männerhand ein Steak mariniert, ergänzt mit dem Satz: «Vor dem Essen eine Massage.» Vor allem letzteres Sujet empfindet die Vegane Gesellschaft Schweiz als stossend, da mit der Massage eines toten Tiers geworben wird, um die Fleischumsätze anzukurbeln.

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • misterminder 29.06.2018 12:00
    Highlight Highlight Ein paar Glasscherben und veganer werden gehated. Aber Massentierhaltung, Kraftfutter aus Brasilien auf kosten des Regenwalds sind euch egal.

    Mit diesen Aktionen wird auf ein ernst zu nehmendes Problem aufmerksam gemacht, weil ihr bei friedlichem Widerstand ja nicht hinhört, geschweige berichtet.

    Es ist höchste Zeit, dass bei Fleischproduktion und Konsum mehr Verantwortung gefordert wird... Für die Umwelt, für die Zukunft.

    Und wenn dafür Scherben nötig sind, dann wird es weiter Scherben geben.
    • Chanich das ändere? 29.06.2018 12:54
      Highlight Highlight "...Mit diesen Aktionen wird auf ein ernst zu nehmendes Problem aufmerksam gemacht, ..."

      Ja wie denn? Seit wann hat Gewalt und Zerstörung eine Message (ausser: Ich will das zerstören)..? Wie wollen Sie damit etwas anderes kommunizieren? Werden die Steine beschriftet oder die Glasscherben?

      Die Message an und für sich, die mit solchen Aktionen vermeintlich kommuniziert wird, ist absolut richtig, es soll auf diese Missstände hingewiesen werden! Aber bitte mit Information und nicht mit Zerstörung!
  • D(r)ummer 28.06.2018 10:50
    Highlight Highlight Sehr ideologisch das ganze.
    Da steche ich doch auch gerne rein.

    In unserem Universum wimmelt es nur so von Tod und Verderben. Der stärkere gewinnt.
    Es scheint unfair (ist es das auch?)
    Wir Menschen können die Vorgänge erfassen und gedanklich verarbeiten. So sichern wir unser Überleben.

    Die Militanten kommen nicht weit, wenn sie Leidenschaften anderer zerstören. Das Umdenken ist sowieso schon am laufen (Fleisch aus dem Labor).

    Widersprüche erfassen und ausdiskutieren. Nicht mit Widersprüchen auf andere einschlagen.
  • durrrr 28.06.2018 09:50
    Highlight Highlight Interessant ist doch, dass die sogenannte industrielle Schlachterei mit Bolzenschuss immer noch um ein Vielfaches "humaner" ist als die Tötungen durch Karnivoren in der freien Wildbahn. Alles nur weinerliches mimimi der Wohlstands-Veganer. Die Menschheit wird solange Fleisch essen wie sie existiert. Face it! Da ändern auch ein paar zerbrochene Scheiben nichts.
    • spam.0815 29.06.2018 07:00
      Highlight Highlight Die Illusion des «humanen» Tötens sollte spätestens damit wiederlegt sein:

      Play Icon


      Es macht so unglaublich weh, sich solche Aufnahmen anzusehen. Es ist schlicht nicht nötig Fleisch zu essen (ich verzichte seit meinem 4. Lebensjahr darauf). Sämtliche tierliche Produkte können durch pflanzliche ersetzt werden, das schont zudem die Umwelt.

      Und ich glaube, du hast ganz viel nicht verstanden. Der Veganismus ist keine «Wohlstandserscheinung». Nein, es ist viel mehr der Versuch einer möglichst nachhaltigen Lebensweise nachzugehen.
  • Schmirinskis 28.06.2018 09:41
    Highlight Highlight Also zuerst die Scheibe des Metzgers einwerfen um danach im Biomarkt (der auch Fleisch im Sortiment hat) einzukaufen? Was passiert mit dem Fleisch in den Theken der betroffenen Läden? Ich vermute, dass darf nicht mehr verkauft werden, womit die Tiere also umsonst getötet wurden. Das scheint mir eine wenig durchdachte Teenageraktion und nicht ein ernstzunehmender aufrichtiger Protest.
  • caproth 28.06.2018 09:14
    Highlight Highlight Jeder darf doch essen was er will. Ich liebe Fleisch, konsumiere dieses aber bewusst. Habe als Jugendlicher selbst Hühner und Kaninchen gemetzgt.
    Wichtig scheint mir dass wir unserem Essen bewusster werden. Viele haben absolut keinen Bezug mehr, zu ihren Nahrungsmittel.

    Besser wäre es unseren Kindern zu erklären woher Fleisch, Milch usw. kommt statt irgendwo Scheiben einzuschlagen usw.
    Aber eben ich denke diese Leute haben wahrscheinlich nichts zu tun und finden es geil irgendwo ein bisschen zu randalieren.
    • grünezecke #fcksvpafd 28.06.2018 09:54
      Highlight Highlight wir sagen unseren kids woher fleisch und tierprodukte kommen und sie haben für sich selbst entschieden auf fleisch zu verzichten.
      nun, jeder vernünftige mensch sollte doch genauso entscheiden im wissen um das leid der nutztiere, verdrängen ist aber bequemer.
    • Fly Baby 28.06.2018 10:01
      Highlight Highlight Scheiben einschlagen geht gar nicht, ganz deiner Meinung. Leider ist der Zug in der Fleischwirtschaft schon längst abgefahren. Da nützt alles Erklären nichts mehr, die Fleischindustrie ist zu mächtig.
      Es wird Fleisch "hergestellt" welches sich jeder leisten kann und auch leisten will.
  • Janis Joplin 28.06.2018 09:01
    Highlight Highlight Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.
    Warum zum Teufel kann man einander nicht in Ruhe lassen?!
    • grünezecke #fcksvpafd 28.06.2018 09:55
      Highlight Highlight und was ist mit der freiheit der tiere?
    • Tikvaw 28.06.2018 10:32
      Highlight Highlight Dumm nur, dass die industrielle Fleischproduktion wie sie heute fast überall angewendet wird, eben nicht nur Fleischesser und Tiere schädigt, sondern alle anderen Menschen auch.
      Das fängt an, mit höheren Preisen für Soja oder Mais, mehr benötigte Anbauflächen und Monokulturen, die wiederum Insekten-Populationen verringern und Böden auslaugen, geht über verstärkte Antibiotika-Verschmutzung der Gewässer bis zum extrem hohen Wasser- und Strom-Verbrauch.
    • stabiler 28.06.2018 11:11
      Highlight Highlight Und "Freiheit" beziehst du dann aber nur auf Menschen, richtig?

      Wie steht es um die Freiheit des Schweins, das sein Leben auf 0.9 m2 bei 15 Lux Helligkeit in seinem eigenen Kot watend und mit einer Metall-Kette als "Beschäftigung" verbringen muss, bevor es im Alter von 7-8 Monaten (natürliche Lebenszeit: 20 Jahre) mit CO2 erstickt und ihm dann den Hals aufgestochen wird?

      Nicht so wichtig, ich verstehe. Es sind schliesslich deine Spare Ribs!
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünezecke #fcksvpafd 28.06.2018 08:30
    Highlight Highlight Scheinheiliges getue, gegenüber den täglichen verbrechen an der tierwelt, misshandlung, folterung und tötung, sind diese paar scheiben ein muggenschiss.
    Gut so
    • Gähn 28.06.2018 09:04
      Highlight Highlight Danke dafür dass du für ein noch schlechteres öffentliches Bild von Tierschützer, Vegetarier und Veganer sorgst. Das können sie garantiert gut gebrauchen.
    • P. Hodel 28.06.2018 09:21
      Highlight Highlight Und wenn es Deine Scheiben wären?

      #fckgruenezecke
    • Bits_and_More 28.06.2018 09:22
      Highlight Highlight Und mit eingeschlagenen Scheiben werden die Bemühungen von Aktivisten, welche auf demokratischem Weg versuchen die Haltungsbedingungen von Tieren zu bessern, geschwächt.
      Schlussendlich schaden genau solche Aktionen der Tierhaltung mehr, als das sie nützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 28.06.2018 08:25
    Highlight Highlight Einfach nur dämlich.
    Play Icon
  • grünezecke #fcksvpafd 28.06.2018 08:23
    Highlight Highlight Gut so!! Scheinheiliges getue, schön dass es auch im fleischgeilen frankreich vernünftige menschen gibt:)
    • D(r)ummer 28.06.2018 14:10
      Highlight Highlight Vernünftig wäre für mich, wenn Haudrauf-Menschen nicht die Arbeit der Normalen zunichte machen würden.

      Wie bei Demonstrationen. Die zahlenmässig unterlegenen Militanten kriegen die ganze Berichterstattung. Die grosse Mehrheit der Demonstranten findet sich in einer Randnotiz in den Medien wieder.

      Super, echt.
  • Skip Bo 28.06.2018 07:05
    Highlight Highlight Unsere Katzen jagen regelmässig Mäuse. Sie töten diese nicht sofort, sondern "spielen" vorher mit ihnen. Auf meine Vorwürfe reagieren sie bestenfalls mit "Mau?". Ich finde den Bolzenschuss respektvoller.

    • öpfeli 28.06.2018 08:50
      Highlight Highlight Du vergleichst die Natur mit dem unnatürlichen Bolzenschuss?
    • p4trick 28.06.2018 09:28
      Highlight Highlight @öpfeli: Der Mensch hat Verfahren entwickelt um das Tier mit Würde zu erlegen. Früher haben unsere Vorfahren Fallen gestellt oder haben mit Steinen auf die Tiere eingehauen bis sie tot waren. Fändest du das besser als den Bolzenschuss? Finde ich ein wenig barbarisch, ehrlich gesagt.
    • stabiler 28.06.2018 10:34
      Highlight Highlight @p4trick: Schau dir auf Youtube mal Schlachthofaufnahmen an (wo u.a. Hunderte oder Tausende Hühner PRO STUNDE kopfüber aufgehangen und geköpft werden) und sag mir bitte danach, was das mit "Würde" zu tun hat.

      Und wenn du schon "früher" bemühst: Damals jagte man in der Gruppe womöglich tagelang einem Tier nach, damit nachher der ganze Clan davon zehren konnte. Aus Überlebensgründen.

      Wenn du heute in der Migros einen vierer Pack Pouletschenkel kaufst, sind für ein Abendessen zwei Tiere gestorben, die zuvor innert 35 Tagen (!) von 60 gr auf 2.5 kg gemästet wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KING FELIX 28.06.2018 06:50
    Highlight Highlight In ein bis zwei hundert jahren wird man diesen artikel und die dazugehörigen kommentare in einem andern licht lesen. Man wird sich fragen was für barbaren wir doch waren, mit was für einer bescheuerten inbrunst fleischesser ihr ökologisches, ethisches und ökonomisches fehlvehalten verteidigt haben. 24000 mitarbeiter der fleischindustrie, eingeschlagene scheiben, im gegensatz zu millionenfachem industriellen mord an fühlenden wesen? C'mon
    • Raembe 28.06.2018 08:04
      Highlight Highlight Ich lass Dir deine Ernährung, lass mir meine.
    • Moelal 28.06.2018 08:11
      Highlight Highlight King Felix der vegane Prophet.... komisch er vergisst dass der Mensch ausgestorben wäre, wenn er sich schon immer vegan ernährt hätte. Aber vielleicht möchte er ja auch, die Menschen aussterben
    • Wilhelm Dingo 28.06.2018 08:34
      Highlight Highlight @KING FELIX: amen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 27.06.2018 23:57
    Highlight Highlight Ein paar Scheiben bei industriellen Fleischfabriken eingeworfen?

    Nicht in Ordnung, aber mein Mitleid mit den Fabrikbesitzern hält sich in Grenzen.
    • HansHoni 28.06.2018 14:18
      Highlight Highlight Um es genau zu formulieren: Ziel waren Metzgereien, keine Tierfabriken. Und ich finde die offizielle Stellungnahme, es handle sich um "unsägliche Taten" total gaga und verhältnisblödsinnig. Auch von "Terror" zu sprechen, ist eine Verzerrung der Realität. Schade, kann man nicht normal und differenziert reden. Ich bin extrem gegen Tierfabriken, habe aber nichts gegen natürlich gehaltene Haustiere, die am Schluss auf dem Teller landen. Das würde bedeuten, wie würden sehr viel weniger Fleisch essen - und die bäuerlich geprägte bliebe aber Landschaft erhalten. Wär ja auch nicht schlecht.
  • blaubar 27.06.2018 23:50
    Highlight Highlight Unsere Gesellschaft hat ein seltsames Verhältnis zum Tod: Bei der eigenen Spezies ersetzt man Lungen, Herzen, Nieren und tut ALLES, auch wenn völlig widersinnig, um nur ja nicht zu sterben.
    Im Umgang mit anderen Spezies geht man (meistens) so unzimperlich um wie nur irgend möglich. Hühner werden zu Zehntausenden kopfüber in Fabriken massakriert, Rindern die Hörner abgschnitten. Viele dieser Tiere haben nie die Sonne gesehen! Das Leid ist offensichtlich, weshalb man es hinter Mauern setzt.

    Ich wünschte mir eine Annäherung dieser beiden Extremzustände.
    • fcsg 28.06.2018 07:46
      Highlight Highlight In der Natur wird mit anderen Arten oft auch nicht gerade unziemperlich umgegangen...
    • The Count 28.06.2018 08:57
      Highlight Highlight Much interessiert die Motivation jedes einzelnen Blitzers zu blaubars Kommentar. Ernsthaft; was ist an dieser Aussage nicht wahr? Ignoranzblitzer?
    • Grittibenz 28.06.2018 10:45
      Highlight Highlight @fcsg Nur weil die Natur unzimplerich ist, sollen wir das auch sein ? Wir können es ja besser, die Natur nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 27.06.2018 23:32
    Highlight Highlight Idioten. Noch schlimmer finde ich allerdings jene, die solche Taten zu rechtfertigen und schönzureden versuchen...
    • River 28.06.2018 10:58
      Highlight Highlight Noch schlimmer sind die, die das Tierleid völlig ignorieren und bagatellisieren.
  • D.L. 27.06.2018 23:30
    Highlight Highlight Diese Vegetarier führen sich ja auf wie Schweine.
    • Fly Baby 28.06.2018 09:36
      Highlight Highlight Ach ja? Wie führen sich denn eingepferchte, misshandelte Schweine denn auf? Solche dämlichen Sprüche kannst du echt stecken lassen.
      95% der Schweine sind in Europa eingesperrt und sehen bis zu ihrem Tod nie das Sonnelicht.
      Es würde dir guttun eine Woche lang jeden Tag eien solchen Betrieb zu besuchen. Würde mich nicht wundern wenn du nach dem zweiten Tag aufgibst.
      Und nein, ich bin keine Veganer oder Vegetarier.
  • sikki_nix 27.06.2018 23:17
    Highlight Highlight Und was bringt dieses militante verhalten den antispeziesisten? Rein gar nichts. Im Gegenteil, sie bringen den Rest der Schweiz gegen sich auf und verunmöglichen (polarisieren) einen sinnvollen Diskurs welcher dann tatsächlich auf politischem wege eine verbesserung des tierrechts ergeben könnte!
    • Janis Joplin 29.06.2018 13:00
      Highlight Highlight Danke - genau das meine ich, aber einige hier sind da verbissener als ein Hund mit Kieferstarre in sein Spielzeug. Sinnvoller Diskurs - und nicht infantil Scheiben einschlagen gehen, sich dann wundern, warum das jetzt niemand gut findet und rumhässelen.
  • ATHENA 27.06.2018 23:15
    Highlight Highlight Ich habe absolut nichts gegen Menschen, die sich vegetarisch, vegan oder sonstwie ernähren möchten. Ich finde es auch okay, dass sie ihre Anliegen vertreten. Für mich hört aber der "Spass" auf, wenn daraus ein Schaden für eine andere Person resultiert, ob dies nun physischer, finanzieller oder emotionaler Natur ist.
    Man kann nicht etwas über den Respekt an Lebewesen "predigen", wenn man gleichzeitig einem anderen Lebewesen schadet.
    • Lew Bronstein 28.06.2018 00:09
      Highlight Highlight Isst Du Fleisch?

      Nur so wegen "Respekt" und "anderen Lebewesen schaden".
    • Pezzotta 28.06.2018 07:18
      Highlight Highlight Isst Du Pflanzen? Ev. aus Massenproduktion auf grossen Feldern?


      Nur so wegen "Respekt" und "anderen Lebewesen schaden
    • Moelal 28.06.2018 08:12
      Highlight Highlight Isst Du überhaupt? Wer gibt Dir das Recht zu essen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • River 27.06.2018 23:01
    Highlight Highlight Ich bin nicht Vegetarier, aber in anbetracht der Tierquälerei (ja wirklich, das ist es) auf industriellen Standards , finde ich es bitzli unverhältnissmässig von "unsäglichen Taten" und Terrorismus zu reden wegen ein paar eingeschlagenen Scheiben. Und die Migros Werbung zeugt geradezu von null Respekt gegenüber den Leben, die täglich zu tausenden unfreiwillig für uns gelassen werden. Bitzli mehr Wertschätzung für die Tiere!
    • Pius C. Bünzli 28.06.2018 01:47
      Highlight Highlight Wir gehen ja nichtnal mit Menschen menschenwürdig um, wie sollten wir es dann mit Tieren tun welche weit unten in der Nahrungskette sitzen?
    • The Count 28.06.2018 09:00
      Highlight Highlight Bob das Fahrrad. Wollen sie lieber in einer Gefängniszelle oder in einer Villa getötet werden?
    • sowhat 28.06.2018 10:31
      Highlight Highlight @dini Mueter: in einer Villa. Denn essenziell ist das gelebte Leben, nicht der Moment des Todes. Wobei ich auch gerne einzeln und schnell getötet würde und nicht am Laufband, denn da ist der Leidensweg länger.
  • blueberry muffin 27.06.2018 22:58
    Highlight Highlight Terrorismus? Eine eingeschlagene Scheibe? Was?

    Könnte ich ja noch verstehen, wenn in Frankreich keine echten ISIS Terroranschläge statt fanden.

    Abgesehen davon, für Veganer sind Schlachtereien doch Massenvernichtungslager. Da würde ich etwas ernsteren Wiederstand erwarten. Aber vermutlich nehmen die Antispezis das ganze doch nicht so ernst.
    • Derpsie 27.06.2018 23:32
      Highlight Highlight Beim Terror muss nicht unbedingt Blut fliessen. So oder so eine dämliche Art Politik zu betreiben.
    • blueberry muffin 28.06.2018 07:09
      Highlight Highlight Was ist denn eigentlich eine gute Art Politik zu betreiben?

      Knien während der Hymne geht laut Faschisten ja gar nicht, friedlich gegen Politiker zu protestieren ist unterste Schuhblade, Märsche provozieren nur..

      Alles was politisch Andersdenkende machen scheint falsch zu sein. Gleichzeitig vermutlich recht so rufen wenn Asylantenheime angezündet werden.

      Nicht dass ich Veganer wäre. Aber ja, in DE wurden wie viele Asylantenheime letztes Jahr angezündet? So um die 50? Aber ganz hart durchgreifen bei den eingeschlagenen Fenstern, das ist Terror.
  • eBart! 27.06.2018 22:40
    Highlight Highlight "Anhänger dieser Gruppierung unterscheiden nicht zwischen einzelnen Arten von Lebewesen, sondern gewichten jedes Individuum gleich – egal, ob Mensch oder Tier"

    Wissen diese Dummköpfe nicht dass Pflanzen auch Lebewesen sind? Soll man jetzt Biomarkt-Stände auch angreifen weil die Pflanzen getötet haben?

    Solche Aktionen sind einfach nur dumm. Ich hoffe doch sehr dass man gehen solche Chaoten mit aller Härte vorgeht. Hohe Bussen, Schadenersatz und Kosten für Instandstellung.

    ...nachher ins Gefängnis, weil Rückfallgefahr.
    • blaubar 28.06.2018 00:24
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass man auch mit Pflanzen respektvoll umgehen sollte. Ich finde z.B. die ganzen Hors Sol-Gemüse nicht richtig. Eine Pflanze hat aus meiner Sicht ein Recht auf Erde und Sonne. Alles andere schmerzt MICH.
    • MarZ 28.06.2018 06:53
      Highlight Highlight @ollowain: das Argument macht durchaus Sinn. Schlussendlich sind Pflanzen, wie auch Tiere, nur eine Ansammlung von lebenden Zellen. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie eine starre Zellwand haben und auf eine andere Art Stoffwechsel spezialisiert sind.
    • eBart! 28.06.2018 07:15
      Highlight Highlight Sind Pflanzen keine Lebewesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 27.06.2018 22:40
    Highlight Highlight Wie kann man nur so intolerant sein?
  • Halb Wissen 27.06.2018 22:35
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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