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Caritas lanciert soziales Restaurant-Projekt

«Bon Lieu»: Armutsbetroffene zahlen weniger für ein Menü als Normalverdienende

Egal ob reich oder arm, jede Person soll sich ein Restaurantessen leisten können. Die SV Stiftung und Caritas Schweiz haben dafür die neue Restaurant-Idee Bon Lieu lanciert. 

Das Caritas-Restaurant La Meridiana in Chur ist das erste Restaurant, das die Bon-Lieu-Idee anwendet: Normalverdienende werden zu marktüblichen Preisen bewirtet, Armutsbetroffene hingegen profitieren von einem reduzierten Preis für dasselbe Angebot.

Zudem wollen Caritas und die SV Stiftung sozial benachteiligte Personen in den Restaurants anstellen oder ausbilden, wie die beiden Organisationen am Donnerstag mitteilten. «Bon Lieu steht für einen guten Ort – und einen Ort für Gutes», schreiben sie.

Kulturlegi oder Caritaskarte

Um in den Genuss eines reduzierten Preises zu kommen, muss entweder die Kulturlegi oder die Einkaufskarte des Caritas-Markts vorgewiesen werden. Das Konzept soll in der ganzen Schweiz Fuss fassen und meist in bestehenden Restaurants umgesetzt werden. Diese sollen dabei ihre eigene Identität behalten.

Die SV Stiftung, die sich dafür einsetzt, dass gesunde Ernährung für die breite Bevölkerung erschwinglich ist, und Caritas finanzieren und organisieren das Projekt über eine gemeinsame Betriebsorganisation. (whr/sda) 



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    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 26.06.2014 14:45
    Highlight Highlight Sehr gute Idee und sehr gut, dass die SV-Organisatiob mit dabei ist.
    Es gibt zwar schon Ähnliches, aber leider noch immer in einem zu kleinen Rahmen. Das System "Gassenküche" hat sich im Laufe der Zeit eben auch überlebt, obschon der Kreis der Bedürftigen eher angewachsen denn geschrumpft ist.
    Wie wäre es, wenn jetzt auch die Kantinen von staatlichen Betrieben wie etwa Post,SBB etc. sowie auch von privaten Firmen ihre Tore öffnen würden?

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