Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tamara Funiciello und Natalie Rickli bei Markus Gilli im Talk Täglich. screenshot: tele züri

Rickli legt gegen Funiciello stärker los – doch die Juso-Präsidentin kann sich steigern

22.08.18, 22:24 23.08.18, 13:24


An der Streetparade wird die zweifache Mutter Géraldine Nowa beim Zürcher Stauffacher von drei Männern brutal zusammengeschlagen. Die Ärzte diagnostizieren ein Schädel-Hirntrauma und stellen mehrere Prellungen fest. 

Nowa entscheidet sich für den Gang an die Öffentlichkeit. Schreibt einen Facebook-Post, gibt Zeitungen und Fernsehstationen Interviews. So auch «Tele Züri», das am Mittwochabend ein «TalkTäglich» zum Thema «Gewalt gegen Frauen» ausstrahlt. 

Die Bilder von Nowa, die eine Halskrause trägt und die von sich selber sagt, sie sei «am Ende» lassen den TV-Zuschauer gleichsam mit einem Gefühl der Ohnmacht wie auch der Wut zurück. Deshalb ist es auch Nathalie Rickli, die im Streitgespräch mit Tamara Funiciello die ersten Punkte einfährt. 

«Wir müssen aufhören, dieses Thema zu verschweigen.»

Natalie Rickli

Die SVP-Nationalrätin setzt auf Repression: Sie fordert härtere Strafen und will, dass Ausländer, die solche Taten begehen, sofort ausgeschafft werden. Griffige Massnahmen, die die kochende Volksseele beruhigen sollen. Dagegen wirken Funiciellos Vorschläge, die vor allem auf Prävention setzen, zunächst wie ein laues August-Lüftchen. Zu wenig Konkretes, das wird Nowa jetzt auch nicht mehr weiterhelfen.

Hier kannst du die ganze Diskussion anschauen.  Video: kaltura.com

Doch die Jung-Politikerin weiss sich zu steigern und schafft es nach dem etwas wagen Auftakt, ihre Position besser darzulegen. Für sie geht es nicht um ein Migrationsproblem, sondern um das Thema Männergewalt. Die SP stelle sich konsequent hinter alle Frauen, während sich die SVP nur auf Frauen konzentriere, denen Gewalt durch Migranten angetan wurde, so die 28-Jährige.

«Wieso dreht ihr eine Diskussion, in der es um Männergewalt geht, so, dass es nur noch um Migration geht?», will Funiciello von der SVP-Politikerin wissen.

«Niemand überlegt sich, ob er zwei oder drei Jahre kassiert, bevor er eine Frau vergewaltigt.»

Tamara Funiciello 

Weil die Statistiken belegen würden, dass deutlich mehr solche Taten durch Ausländer begangen würden, entgegnet Rickli. «Wir müssen aufhören, dieses Thema zu verschweigen», fordert die 41-Jährige und verheimlicht dabei nicht, dass es für sie in erster Linie um ein Migrationsproblem geht. Rickli fordert im Nebensatz zwar auch für Schweizer Täter härtere Massnahmen, schiebt dann aber sogleich wieder der «Willkommenskultur» der SP die Schuld für die Übergriffe in die Schuhe.

Den härteren repressiven Massnahmen, die der SVP-Politikerin vorschweben, kann Funiciello zwar durchaus etwas abgewinnen. Sie sei auch für eine härtere Bestrafung im Falle von Vergewaltigung, meint die Juso-Chefin. Doch ob diese die Männergewalt eindämmen würden, wagt sie zu bezweifeln. «Niemand überlegt sich, ob er zwei oder drei Jahre kassiert, bevor er eine Frau vergewaltigt», so die durchaus schlüssige Argumentation Funiciellos. 

Zentral ist für Funiciello, dass weiter an der Gleichstellung zwischen Mann und Frau gearbeitet wird. Und dafür setze sich die SP seit Jahren ein. «Wenn wir lernen Frauen zu respektieren, passieren solche Dinge nicht mehr.» 

«Frau Funiciello ist im letzten Jahrhundert stecken geblieben», kontert Natalie Rickli und behauptet, die Gleichstellung sei schon lange Tatsache. «Im Alltag gibt es überhaupt keine Probleme, die Gender-Thematik ist gar keine.»

Ein Aussage, die bei Funiciello nur ein ungläubiges Lächeln auslöst ... (cma)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Frauen der #metoo-Bewegung sind «Person des Jahres»

Video: srf

Sexismus in den Medien

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

232
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
232Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • C-Cello 24.08.2018 15:28
    Highlight Wie wurde eigentlich die SP von einer Arbeiterpartei zu einer Verbrecher Unterstützerpartei, ist das nur um ihre ganzen Sozialindustrien am laufen zu halten ?
    13 4 Melden
    • phreko 24.08.2018 17:26
      Highlight Hast du das V vergessen? Dort sitzen doch fast alle verurteilten Politiker.
      3 12 Melden
  • Mietzekatze 24.08.2018 12:05
    Highlight Anstatt nur 'Mimimi ich finde Funicello scheisse' und 'mimimi alle männer blablabla'... Hört euch an was sie zu sagen hat! Man MUSS jegliche Gewalt in der Prävention versuchen zu verhindern! Wenn es passiert ist, ist ganz egal wer es war... Es ist bereits passiert! Dann stellt sich aber noch die Frage nach der Motivation der Gewalt... Im übrigen ist es nicht nur die Schuld von Männern! Denn die Mütter erziehen mind. genau so.
    9 3 Melden
    • DerSimu 24.08.2018 13:26
      Highlight Man muss BEIDES. Es ist absolut Naiv zu denken, Prävention alleine würde das Problem lösen. Wenn dem so wäre, würde es gar kein Problem geben, da schon sehr viel Prävention betrieben wird! Jetzt muss die Politik über die (Gesetzes)Bücher.
      5 1 Melden
  • Schneider Alex 24.08.2018 06:40
    Highlight Sie SVP hat also schon wieder verloren! Ich warte auf den ersten Sieg der SVP bei watson.
    3 13 Melden
  • Platon 23.08.2018 22:47
    Highlight Und schon wieder. Kein einziger in dieser Kommentarspalte spricht über Gewalt an Frauen.

    Liebe Frauen
    Ihr habt noch einen sehr langen Weg vor euch. Lasst euch nicht entmutigen, eines Tages werden wir über das Problem sprechen. Falls ihr den Humor noch nicht verloren habt in der gesamten Tragödie, bitteschön:
    8 7 Melden
  • _kokolorix 23.08.2018 20:25
    Highlight Die SVP will uns weismachen, dass das Thema der Gewalt erledigt wäre, würde man nur jeden gewalttätigen Ausländer unverzüglich ausweisen. Neben der Tatsache, dass nur Menschen ausgeschafft werden können welche von einem anderen Staat auch zurückgenommen werden, müsste nebenher noch ein Einreiseverbot für alle jungen, ungebildeten Männer ausgesprochen werden, da diese überproportional viele Gewaltverbrechen begehen. Wieder so ein völlig unrealistisches Konstrukt, das so schlicht unmöglich umgesetzt werden kann, aber von den Denkfaulen begeistert unterstützt wird...
    11 62 Melden
  • Tschounsy 23.08.2018 20:02
    Highlight Schon mal überlegt, dass es noch andere Einflussfaktoren als die Nationalität gibt bei der Höhe an Gewaltdelikten? Man kann auch statistisch beweisen, dass die Geburtenrate in Regionen mit hoher Storchenpopulation höher ist als in städtischen Gebieten. Aber das ist euch Populisten wahrscheinlich zu intelektuell...
    14 54 Melden
    • DerMeiner 24.08.2018 15:32
      Highlight Dass auf dem Land mehr Kinder zur Welt kommen, hat schon seine Richtigkeit. Das tut aber rein gar nichts zur Sache.

      Und doch, es ist durchaus durch die Herkuft erklärbar. Es gibt hierbei mehrere Einflussfaktoren, welche teils sogar ohne jegliche Statistik nachvollziehbar sind. Aber das ist dem Tellerrandintelektuellen wohl zu vernetzt überlegt.
      4 2 Melden
    • Tschounsy 24.08.2018 18:42
      Highlight Nein, eben genau nicht. Baut man ein statistisches Modell ist eben die Herkunft keine erklärende Variable! Erklärende Variablen auf die Kriminalität, die man statistisch nachweisen kann, sind beispielsweise Bildungsgrad, Alter (zwischen 20 und 40 höhere Gefahr für Straftat), Geschlecht (Männer sind viel öfter gewalttätig) oder sozialer Status. Und jetzt überlege mal in welcher dieser Kategorien die Ausländer überdurchschnittlich vertreten sind?
      2 0 Melden
    • Tschounsy 24.08.2018 18:44
      Highlight Aber frag mal einen Statistiker, der erklärt dir das sicher gerne. Das Beispiel mit dem Störchen habe ich gebracht, weil es diese falsch hergestellten Kausalzusammenhänge veranschaulicht.
      Und Kolleg, ich glaube eher du hast Statistik nicht ganz verstanden...
      2 0 Melden
  • Herbert Anneler 23.08.2018 17:26
    Highlight Ich glaube nicht, dass es um ein Ausländerproblem geht. Das ist höchstens dem Umstand zu verdanken, dass Frau Rickli eine etwas begrenzte Perspektive hat: Wer einen Schraubenzieher besitzt, sieht nur noch Schrauben. Wer einen Ausländerhass hat, sieht nur noch Ausländer. Diese Blickverengung ist beruhigend: Mit der SVP geht es bergab. So werden sie auch die Klimaerwärmung und die andern wichtigen Herausfoderungen des Landes mit Ausländerhass lösen wollen. Wie der Feuerwehrmann, der Löschblätter in die Flammen wirft. Weiter so, Frau Rickli!
    18 54 Melden
    • DerMeiner 24.08.2018 15:34
      Highlight Dieser Argumentation nach, dürften Migranten generell nicht kritisiert werden, weil es sich hierbei ja wohl sofort um Hass handelt.

      Das ist sogar noch platter Argumentiert, als die alleinige Schuld nur auf Migranten zu schieben, was Frau Rickli übrigens gar nicht macht.
      4 1 Melden
  • René Obi (1) 23.08.2018 17:23
    Highlight Schade, wenn ich die Kommentare und die Herzchen und Blitze dazu sehe, muss ich leider feststellen, dass Rechtsaussen auch die Watson-Kommentare übernommen hat.
    16 57 Melden
    • andrew1 24.08.2018 08:14
      Highlight Nein. Gesunder menschenverstand und mit offenen augen ohne vorurteile durch die welt gehen.
      16 6 Melden
    • Mietzekatze 24.08.2018 12:01
      Highlight René du hast recht! Das ist mir leider in letzter Zeit auch aufgefallen...
      2 5 Melden
  • Dominic Marc Morgenthaler 23.08.2018 14:57
    Highlight Warum habe ich das einschneidene Gefühl, dass hier in der Kommentarspalte gerade nur schweizer Männer Funicello kritisieren und die SVP loben? :-)
    31 84 Melden
    • Sherlock.H 23.08.2018 16:57
      Highlight Weil Funiciello Männern pauschal einen Hang zur Gewalttätigkeit unterstellt.

      Es ist weder ein Männer- noch ein Migrantenproblem. Es ist ein Arschloch-Problem, und Funiciellos sexistische Sichtweise ist da nicht wirklich hilfreich.
      78 10 Melden
    • Roterriese 23.08.2018 18:36
      Highlight Weil du in einer sogenannten Bubble lebst? Special Snowflakes und SJW sind eine sehr kleine Minderheit.
      25 10 Melden
  • Livia Peperoncini 23.08.2018 14:36
    Highlight Der leider verstorbene "Godfather" der europäischen Sozialisten Helmut Schmidt ist schon 2004 zum Schluss gekommen: "Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen."
    Ich glaube langsam das er Recht hatte.
    97 11 Melden
  • Groovy 23.08.2018 14:00
    Highlight Und wieder erst mal Ideologie vor Fakten. Es kann nicht sein was nicht ins Weltbild passt. So kommt die SP einfach nicht vom Fleck.
    71 9 Melden
  • Toerpe Zwerg 23.08.2018 12:48
    Highlight Von Männergewalt sind in allererster Linie Männer betroffen. Die Männer sind also ebenfalls Opfer und vermutlich überwiegen sie die weiblichen Opfer deutlich.

    Diese Seite des Problems wird von allen Seiten einfach ausgeblendet.
    100 12 Melden
    • Mietzekatze 23.08.2018 16:35
      Highlight DAS ist schlicht nicht entscheidend! Die Motivation hinter der Gewalt ist entscheidend... Nicht ob es Gewalt gibt oder nicht!
      4 38 Melden
    • Sherlock.H 23.08.2018 16:58
      Highlight Ja, Männer sind 2-3 mal gefährdeter, Gewalt auf offener Strasse zu erfahren, als Frauen. Interessiert aber keinen.
      47 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2018 18:56
      Highlight Und weshalb genau ist "DAS schlicht nicht entscheidend"?

      Kann man das Thema "Männergewalt" wirklich verstehen, wenn man den Grossteil der durch Männer verübten Gewalttaten aus der Betrachtung ausschliesst?

      Zum Beispiel wäre es doch sehr interessant festzustellen, ob es dieselben Männer sind, die Gewalt gegen Frauen verüben, welche auch Gewalt gegen Männer anwenden.

      Oder geht es hier sowieso nur um weibliche Opfer?
      29 3 Melden
    • Platon 23.08.2018 22:41
      Highlight @Toerpe
      Weil wir einfach nur ein verdammtes mal über Gewalt an Frauen reden wollen!!! Das ist alles!!! Wir reden nicht über Ausländerkriminalität und auch nicht Gewalt an sich. Einfach nur Gewalt an Frauen. Wenn du dich nicht angesprochen fühlst, schön, aber lenk nicht von der Diskussion ab. Ich habe die Schnauze gestrichen voll davon, dass jeder das Gefühlt hat, er müsse die Diskussion irgendwo hinlenken. Lass es sein!!!
      7 13 Melden
  • Barracuda 23.08.2018 12:24
    Highlight Das zeigt exemplarisch, warum ich keine Polparteien wähle.
    25 6 Melden
  • Siro97 23.08.2018 11:11
    Highlight Nebenbei ich bin links, bin aber kein Fan von Funichello, sie hat Sachen die zu extrem sind und ausserdem wettert sie auch wenn es sich nicht um Sexismus handelt (079) recht emotional los. Das ist nicht die Lösung. Immer sachlich argumentieren.
    68 6 Melden
  • Siro97 23.08.2018 11:06
    Highlight Langsam habe ich keine Lust mehr wieder die die Ausländerdebatte zu führen. Es geht hier um Gewalt an Frauen und dass man dagegen etwas unternimmt. Egal ob es Ausländer oder Schweizer sind. Die Strafen müssen härter werden. Die SVP kommt immer wieder mit ihrem Lieblingsthema, nämlich mit der Integration der Migranten bzw. Immigranten und wie schlecht sie doch integriert sei. Das ist doch Angstmacherei. Man muss mehr in Aufklärung investieren und wer sich nicht daran halten will, der muss gehen. Aber gleich wieder auf die schlechte Integration zurückzukommen finde ich nicht ganz fair.
    27 90 Melden
  • Torkar 23.08.2018 11:02
    Highlight In den Kommentaren sieht man wie gut die Hetze der SVP funktioniert. Das Problem von Gewalt gegen Frauen wird zu einem Migrationsproblem...
    Schlechter Charakter scheint eine Sache der Nationalität zu sein...
    Ich als Mann fühle mich nicht angegriffen. Da ich keine gewalttätigen Übergriffe begehe. Weshalb sollte ich mich da von #metoo und so weiter bedroht fühlen? Im Gegenteil ich wünsche mir für meine Töchter eine Gesellschaft, in der sie möglichst wenig Gewalt erleben müssen und daher finde ich die Diskussion wichtig.
    39 77 Melden
  • Patho 23.08.2018 09:49
    Highlight In einer gleichberechtigten Schweiz sollte es doch irrelevant sein von wem welche Gewalt wem angetan wird, ob nun Männer oder Frauen, Männer oder Frauen verprügeln oder mobben ist doch egal. Das Problem ist Gewalt an sich und diese muss als Straftat dringend und unabhängig vom Geschlecht geahndet werden. Warum man eine solche Diskussion in der Genderdebatte führt, ist mir als Frau schleierhaft, ich denke es wäre zielführender, wenn die echten Gleichstellungsprobleme nicht immer mit solchen Absurditäten ins lächerliche gezogen würden. DANN wäre uns Frauen geholfen...
    103 9 Melden
    • Garp 23.08.2018 11:32
      Highlight Es ist nicht egal wer wem Gewalt antut, weil die Hintergründe oft unterschiedlich sind.
      Dass alle Gewalttaten gleich geahndet werden müssen, da bin ich gleicher Meinung. Mit Ahndung allein lassen sich Gewalttaten aber in Zukunft nicht verhindern.

      Häusliche Gewalt ist keine absurde Debatte. Zu Hause sind mehrheitlich Frauen betroffen und das hat sehr wohl auch mit Rollenbildern zu tun die in vielen Köpfen noch rumgeistern.
      27 7 Melden
    • *klippklapp* 23.08.2018 11:53
      Highlight Vor dem Gesetz soll jeder gleich sein, egal ob Frau, Mann, Migrationshintergund oder nicht.
      Aber es ist für eine Gesellschaft wichtig auch präventiv zu arbeiten. Und da ist es eben schon wichtig die Fragen nach dem warum zu erörtern. Wichtig dabei ist, die GESAMTE Gesellschaft miteinzubeziehen und nicht einem Teil die Schuld zu geben, damit man sich nicht mehr mit denn Thema befassen muss.
      Wenn ich jetzt als einer der Gründe ein falsches Bild von Männlichkeit ausmache, bin ich als Frau ja nicht aus dem Schneider, da ich ja Teil der Gesellschaft bin, das dieses Bild hat.
      14 9 Melden
    • Sherlock.H 23.08.2018 17:00
      Highlight @Garp: Die Dunkelziffern für häusliche Gewalt gegen Männer sind immens. Nimmt man noch andere Formen der Gewalt hinzu, dann ist das Märchen von den männlichen Tätern und weiblichen Opfern schnell widerlegt.
      17 2 Melden
    • Garp 23.08.2018 18:22
      Highlight Es gibt auf beiden Seiten Dunkelziffern, das stimmt. Wenn Du selber ein männliches Opfer bist, kannst Du mal im mannebüro Züri anrufen ( anonym) und Dir da Hilfe holen. http://mannebuero.

      Wenn Du Dich als Mann ständig benachteiligt fühlst, dann kannst Du sie auch anrufen. Da arbeiten Männer für Männer und mit Männern.



      2 1 Melden
    • Platon 23.08.2018 22:48
      Highlight @Patho
      Super Idee! In diesem Falle hat der Migrationshintergrund auch keine Bedeutung mehr?
      1 1 Melden
    • Primus 24.08.2018 16:04
      Highlight Männerbüro kenn ich, Gewalt in der Beziehung auch.

      Ich vermute, dass eine Ursache von Gewalt in der Beziehung aus der Überforderung des einen oder beiden Partners entsteht. Die Überforderung kann ja durchaus strukturelle Gründe haben, bleibt aber trotzdem individuell.

      Gewalt im Ausgang mit zufälligen Opern betrachte ich nicht als Beziehungsdelikt. Und kommt zum Glück nicht sehr häufig vor.

      Ich sehe praktisch keine Schnittmenge zwischen beiden Arten von Delikten und halte es nicht Zielführend die eine Art der Gewalt mit der anderen erklären zu wollen. Und anderen Arten (Fusball-Fans z.B.).
      2 0 Melden
  • Yakari 23.08.2018 09:33
    Highlight Was an diesem 5-Punkte-Programm soll präventiv wirken? Funiciello und die SP argumentieren völlig an der Realität vorbei.
    117 28 Melden
  • Bruno Wüthrich 23.08.2018 08:47
    Highlight Wie hoch ist die Anzahl der Gewaltdelikte, die Männer an Frauen begehen, im Verhältnis zu allen Männern in der Schweiz?
    Wie hoch ist die Anzahl der Gewaltdelikte, die Männer an Männern begehen im Verhältnis zu allen Männern in der Schweiz?
    Wie hoch ist die Anzahl der Gewaltdelikte, die Frauen an Männern begehen im Verhältnis zu allen Frauen in der Schweiz?
    Wie hoch ist die Anzahl der Gewaltdelikte, die Frauen an Frauen begehen im Verhältnis zu allen Frauen in der Schweiz?
    Ich würde gerne wissen, wie gross das Problem wirklich ist.
    Weshalb tauchen diese Verhältniszahlen in keinen Artikeln auf?
    112 7 Melden
    • Sherlock.H 23.08.2018 17:02
      Highlight Weil dann klar würde, dass Männer wesentlich häufiger Opfer sind als Frauen, und es bisher auch niemanden gekümmert hat.
      22 2 Melden
  • happygoalone 23.08.2018 08:33
    Highlight Und eben: Die SVP schreit auf, wenn es sich um Ausländer als Täter handelt, tut sich grundsätzlich jedoch schwer damit, sich für Frauenthemen zu interessieren. Das ist scheinheilig.
    77 118 Melden
  • Kalsarikännit 23.08.2018 08:28
    Highlight Warum nicht einfach beide Probleme angehen? ¯\_(ツ)_/¯
    88 3 Melden
    • supremewash 23.08.2018 10:44
      Highlight Sehr gut gesagt. Das diskutierte Problem, die von Männern verübte Gewalt an Frauen, wird ja von beiden Politikerinnen gleichermassen anerkannt. Die präsentierten Schlussfolgerungen und Lösungen sind wenig überraschend beiderseits Parteikonform. Der "gemittete" Bürger kann abstrahieren und erkennt Handlungsbedarf auf mehreren Baustellen.
      11 1 Melden
  • JoeyOnewood 23.08.2018 07:59
    Highlight Die Meinungen scheinen gemacht. als links-liberaler versuche ich es doch noch mit humanistischer Argumentation: Sollte in einem Rechtstaat Individuum X für die gleiche Tat wie Individuum Y nicht die gleiche Strafe erhalten? Auch wenn Rickli und viele hier recht damit haben, dass die Statistiken einen hohen Ausländeranteil ausweisen: Vor Gericht sollte der Schweizer und der Marokanische Täter gleich behandelt werden. Deswegen sind automatische Ausschaffungen ein No-Go. Im Integrations-/ Aufnahmeprozess hingegen sehe ich jedoch durchaus eine bringschuld: Akzeptanz unserer Bundesverfassung.
    51 60 Melden
    • Judge Dredd 23.08.2018 11:01
      Highlight Der Kardinalfehler in ihrer Überlegung ist, dass der Entzug des Bleiberechtes keine Strafe, sondern eine Massnahme darstellt. Jeder Mensch hat in seinem Heimatstaat ein uneingeschränktes Bleiberecht, nicht so aber, in einem Fremden. Ausländer haben in der Schweiz je nach Status meist (nebst anderen) eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung. Diese Bewilligungen werden immer nur zeitlich beschränkt vergeben und müssen durch das Migrationsamt erneuert werden. Diese Bewilligungen werden aber nur unter Voraussetzungen erteilt. Bei Nichterneuerung oder Entzug muss das Land verlassen werden.
      27 2 Melden
    • DerMeiner 23.08.2018 17:42
      Highlight Sehr humanistisch ist ihre Darlegung nicht. Entsprechend müssten Menschen mit geistiger Beeinträchtigung das gleiche Strafmass erhalten, wie normale Bürger. Nur weil es Ausländer sind, dürfen sie im Rechtssystem keinen Sonderstatus erhalten. Ansonsten kann man dieses und auch gleich die Staatsbürgerschaft aufheben.
      6 0 Melden
  • Dafuq?! 23.08.2018 07:21
    Highlight da hier gerade Rassismus und Sexismus angeschnitten werden, möchte ich auf den folgenden und interessanten Artikel verweisen.
    Er dreht sich primär um Rassismus, aber er lässt sich gut auf Sexismus übertragen.
    https://www.zeit.de/campus/2018-08/rassismus-dekonstruktion-weisssein-privileg-robin-diangelo/komplettansicht

    Zur Debatte: es spielt keine Rolle welcher Nationalität der Täter angehört, ausser für die politische Agenda und das Ego. Härtere Strafen haben keine präventive Wirkungen. Präventive Massnahmen sind aber die einzige Lösung brauchen aber Zeit um ihre Wirkungen zu entfalten.
    39 34 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 09:46
      Highlight Das stimmt nicht. Es gibt klare Gruppen, die gewaltaffiner sind. Das sind nun mal Leuten aus patriarchalen Kulturen.
      Da muss angesetzt werden.
      Mit Gleichberechtigung kann man für Schweizer als Prävention kaum noch etwas herausholen.
      Stimmt wohl, dass härtere Strafen keinen präventiven Charakter haben. Trotzdem kann man über eine Verschärfung nachdenken, mindestens auf eine bessere Durchsetzung der Gesetze.
      36 21 Melden
    • Bobo B. 23.08.2018 10:25
      Highlight Als Studienobjekt eigenen sich Fussballmannschaften in den Niederungen der 4. und 5. Liga, in denen Namen wie Daniel, Reto, Peter, Hans usw. eher nicht vertreten sind. Nirgends zeigt sich besser, was übertriebenes Ehrgefühl und Stolz auf was auch immer, anrichten können. Das dort gezeigte Verhalten kann 1:1 auf andere Situation/Umgebungen übertragen werden..
      27 3 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 11:51
      Highlight Sagen wir, es gibt Gewaltaffine Gruppen. Wenn man aber das Infoblatt 9 vom August 2018 vom Bundesamt der Statistik anschaut, sieht es so aus "46% der beschuldigten Personen waren schweizer/-innen, 46% Ausländer/-innen der ständigen Wohnbevölkerung."
      Also warum den Fokus auf die 46% legen, die vielleicht, womöglich aus einer Gewaltaffiner Gruppe gehören (die 46% müssten da noch mals unterteilt in diese Gruppen werden) wenn es nebenan genau so viele Schweizer gibt? Aber ja das sind wohl nur "Papirli-Schwizer" ein richtiger Schweizer würde wohl nie seine Frau schlagen (dass ich nicht lache)...
      10 26 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 11:55
      Highlight ... Wenn man beginnen würde Kinder entsprechend gleichwertig zu erziehen, dann würde das schon sehr präventiv funktionieren. Wenn jetzt halt Mädchen lieber mit Autos, Ritter und so weiter spielen möchte, dann soll sie das tun. Und wenn er Bub jetzt lieber mit der Puppenstube spielen möchte, dann soll er das tun. Und dann will ich nicht hören, das ist nichts für dich, das ist für Buben/Mädchen....
      11 5 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 11:57
      Highlight ... Oder wie ich auch schon erlebt habe bei einer urchigen Schweizerfamile:
      Cousins die den Jungen Bub aufforderten das Mädchen, mit der er spielte einen Schmatzer auf die Wange zu drücken, obwohl sie das nicht wollte (gibt es natürlich auch umgekehrt). Mit so "kleinen" Spässen wird schon früh gezeigt, dass ein "Nein" nicht ein "Nein" sein muss.
      8 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 15:26
      Highlight Confused Dingo
      ""46% der beschuldigten Personen waren schweizer/-innen, 46% Ausländer/-innen der ständigen Wohnbevölkerung."
      Ähem, das bestätigt mich doch voll und ganz! Das ist noch schlimmer als ich dachte!!!
      Das heisst, dass anteilsmässig mehr als dreimal so viel Ausländer beschuldigt werden wie Schweizer. Dabei sind hier die Schweizer mit Migrationshintergrund nicht einmal eingerechnet!
      Was sind die fehlenden 8%? Migranten, Flüchtlinge, Asylbewerber, Touristen? Auch das scheint mir eine exorbitant hohe Zahl zu sein!
      14 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 15:30
      Highlight Dingo
      Klar gibt es auch bei den Einheimischen noch einiges zu tun. Aber da ist man dran und muss nicht noch extra fordern.
      Scheint mir logisch zu sein, dass man erstmal bei den Risikogruppen etwas macht, oder nicht?
      Denn wenn man dort nichts macht, so wie Funiciello und Konsorten das gerne hätten, dann schwappt das Laissez-faire früher oder später auf die Einheimischen über.
      10 5 Melden
    • Judge Dredd 23.08.2018 15:40
      Highlight @Confused Dingo #teamhansi
      Sie beziehen sich in ihrer Statistik auf absolute Zahlen ohne diese in die Relation zu der Wohnbevölkerung zu setzen. Kann es sein, dass sie Mühe damit haben, Statistiken zu interpretieren?
      Ich versuch zu helfen: Fakt ist, Gruppe A & B stellen beide 10 Straftäter. Nun ist relevant, wie gross die jeweiligen Gruppen sind um die Relation zu sehen. Da kann man doch nicht nur die absoluten Zahlen vergleichen.
      Wenn A aus 100 besteht und B aus 25, ist B im Verhältnis das grössere Problem und damit sag ich aber auch explizit, dass A ebenfalls ein Problem ist.
      10 4 Melden
    • DerMeiner 23.08.2018 17:48
      Highlight Es ist statistisch nachweisbar, dass Migranten eine prozentual zum Bevölkerungsanteil höhere Gewaltbereitschaft haben. Würde man diese Zahl noch von uns ähnlichen Kulturen (Deutschland, Österreich) bereinigen, wäre der prozentuale Anteil noch höher.

      Finde ich nun nicht wenig aussagekräftig und hat absolut nichts mit politischer Agenda zu tun.
      11 1 Melden
    • Maracuja 23.08.2018 18:02
      Highlight @Dingo: es spielt keine Rolle welcher Nationalität der Täter angehört, ausser für die politische Agenda und das Ego

      Für die Prävention spielt es sehr wohl eine Rolle zu wissen, in welchem Milieu (Kultur, soziale Schicht, Altersgruppe u.ä.) Probleme gehäuft vorkommen. Wenn z.B. wie kürzlich in einer Studie der zhaw festgestellt wird, dsss Gewalt gegen Kinder bei Angehörigen bestimmter Nationalitäten häufiger vorkommt, dann muss man diese Gruppen gezielt ansprechen bzw. zu erreichen versuchen. Eine schwammige Infokampagne an alle Eltern wird leider wenig bewirken.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 18:11
      Highlight DerMeiner
      Das hat Dingo confused unfreiwillig selber schon dargestellt:
      1/4 der Bevölkerung (Ausländer) stellt 1/2 der Beschuldigten!
      Von diesen Ausländern stammen 70% aus Europa!

      Krasser geht kaum noch.
      7 0 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 18:19
      Highlight jap ich gebs zu, dass ich mich in der Statistik verrannt habe. Und ich weiss dass im prozentbereich die Zahlen ebenfalls anders aussehen als effektive Zahlen. Dennoch halte ich es für falsch den Handlungsbedarf anhand der Nationalität fest zu legen. Zum einen müssen alle gleich behandelt und es muss präventiv gearbeitet werden. Eine "aus den Augen aus dem Sinn" Mentalität verlagert das Problem nur auf später.
      0 6 Melden
    • Maracuja 23.08.2018 21:02
      Highlight @Confused Dingo: Zum einen müssen alle gleich behandelt und es muss präventiv gearbeitet werden.

      Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass gerade im Bereich der Prävention eben nicht alle gleich behandelt werden? Im Bereich der HIV-Aufklärung/-Bekämpfung wurde z.B sehr zielgruppenorientiert gearbeitet. Natürlich wäre es idiotisch Handlungsbedarf einfach nach Nationalität festzulegen, schliesslich gibt es unterschiedliche Milieus bei Angehörigen gleicher Nationalität. Um Probleme anzugehen, muss man sich aber damit beschäftigen, wo genau und weshalb sie entstehen.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 21:10
      Highlight Dingo
      Nichts da, aus den Augen aus dem Sinn.
      Aber es nützt rein gar nichts, flächendeckend "Prävention" zu machen. Das wäre reiner Aktionismus. Auch Prävention muss zielgerichtet sein, damit sie etwas bewirken kann. Das heisst nun mal, man muss die Risikogruppen erkennen, und auch deren speziellen Probleme kennen, sonst nützt auch da Prävention nichts.
      Tut mir leid, aber der Fokus richtet sich klar auf Migranten und deren Kulturen. Da müssen keinesfalls alle gleich behandelt werden - wenn es um Prävention geht.
      Hingegen sollten auch da die Gesetze greifen, wie bei Einheimischen auch.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 21:11
      Highlight Dingo
      Du hast dich nicht verrannt, sondern das Ausmass erst klar gemacht!
      3 0 Melden
  • Göschene-Eirolo 23.08.2018 07:21
    Highlight Einen Kampfhund nach jedem Zubeissen zu schlagen, löst das Problem nicht. Für die Erziehung ist es zu spät. Also gibt es nur noch die Möglichkeit der Nacherziehung. In unserem Fall heisst dies PRÄVENTION. Repression bringt es nicht, weil man die meisten Täter gar nie erwischt. Die SVP fordert Repression, weil dies dem Beuteschema ihrer Wählerschaft entspricht.
    44 41 Melden
    • Corahund 23.08.2018 12:38
      Highlight Du verstehst offenbar rein gar nichts von Hunden und deren Erziehung. Einen Kampfhund, der zubeisst, kann man nicht nacherziehen. Er hat das in den Genen, genau wie die jungen Männer aus den erwähnten Kulturen.
      Der Vergleich ist an sich nicht schlecht, die Schlussfolgerung
      (Prävention) ist grundfalsch.
      16 13 Melden
    • Hausmeister krause 23.08.2018 13:23
      Highlight Nebst dem dass Sie Menschen mit Hunden vergleichen (Frechheit!) möchte ich Sie daran erinnern was mit beissenden Kampfhunden passiert: Die werden eingeschläfert! Soweit wird es hoffentlich nicht kommen in Europa!
      7 4 Melden
    • _kokolorix 23.08.2018 20:08
      Highlight Ich denke mal, dass hier keiner was versteht. Weder von Menschen noch von Hunden. Um eine Hund in einen Kampfhund zu verwandeln, muss man ihn als Welpe krass misshandeln, sonst wird das nix. Gene sind da nur am Rande beteiligt.
      Bei Menschen ist es sehr, sehr ähnlich. Bei praktisch jedem Gewaltäter findet man eine Misshandlung in der Kindheit, wenn man sich die Mühe macht nachzuforschen. Im Unterschied zum Hund wäre der Mensch intellektuell jedoch fähig seine Vergangenheit, mit entsprechender Hilfestellung natürlich, soweit zu verarbeiten, damit er sich in eine Gemeinschaft eingliedern kann
      4 1 Melden
  • Lonzia 23.08.2018 06:13
    Highlight Warum ist es schlimmer, wenn Frauen auf offener Strasse verprügelt werden als wenn Männer auf offener Strasse verprügelt werden?

    73 12 Melden
    • zsalizäme 23.08.2018 10:07
      Highlight Meiner Meinung nach sollte es auch eine Diskussion über Gewalt im allgemeinen sein. Ob jetzt ein Mann eine Frau, ein Mann einen Mann, eine Frau einen Mann oder eine Frau eine Frau verprügelt macht keinen Unterschied. Ist alles scheisse.
      17 2 Melden
    • Blubber 23.08.2018 10:35
      Highlight Wer sagt das?
      4 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 17:33
      Highlight das sagt die Funiciello, nicht direkt, aber wenn wir ihre "Lösungsansätze" anschauen, dann ist das ziemlich klar.
      4 1 Melden
    • DerMeiner 23.08.2018 18:11
      Highlight @Blubber das ist die generelle Aussage von Frauengewalt. Dabei wird die Ziffer an männlichen Opfern bedeutend höher sein.

      Fazit daraus: Nicht Frauengewalt ist das Problem, sondern Gewalt an sich.
      3 0 Melden
    • Lonzia 23.08.2018 20:11
      Highlight @Blubber: Wenn Männer verprügelt werden, wird dies am Rande erwähnt und es kommt nicht zu dieser Schlagzeilenschlacht bei der Migrationspolitik, Popsongs und schockierende Gewalttaten ausgeschlachtet werden. Daraus kann man durchaus schliessen wie die Taten gewertet werden.

      Was nun getan werden sollte ist sicherzustellen, dass die Opfer erhalten was sie brauchen.
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 23.08.2018 05:27
    Highlight Das ist kein entweder-oder-Thema. Man kann beides tun. Klar identifizieren und transparentmachen von Tätern und harte Strafen aussprechen. Und an einer differenzierten Prävention arbeiten. Was beide tun ist aber pauschalisieren (Alle Migranten-Männer und alle Männer) um politische Eigenpunkte zu holen, statt das Problem einzugrenzen. Das ist nicht saubere Politarbeit.
    149 10 Melden
  • Barracuda 23.08.2018 05:13
    Highlight Sorry, ich habe das Heu definitiv nicht auf der gleichen Bühne wie Rickli. Aber Frau Funiciello macht eine himmeltraurige Figur in dieser Diskussion. Ich finde es absolut daneben, dass man Tatsachen bewusst verschweigt, nur weil man sich die Finger verbrennen könnte. Wenn man ein Problem angehen will, dann fängt man normal dort an, wo es am grössten ist. Es sind nunmal erschreckend viel Migranten, die ein dermassen rückständiges und verachtendes Frauenbild haben. Aber den Opfer ist sicher geholfen, wenn man ein paar Faltblätter verteilt und mit jedem einzelnen das Gespräch sucht...
    226 22 Melden
  • Thadic 23.08.2018 02:04
    Highlight Ich vermute Frau Funiciello möchte eine breit angelegte Diskussion über Gewalt und die Stellung der Frau anfachen. Ich finde dies gut aber es wird ein schwieriger Weg werden. Manchmal habe ich den Verdacht, dass der Wandel denn die meisten Männer in der westlichen Welt gemacht haben in vielen Fällen nur ein oberflächlicher ist. Man braucht sich nur mal einen Porno anzuschauen. Der Mensch ist sehr anpassungsfähig. Wenn er merkt, dass ein Verhalten nicht mehr ankommt, dann versteckt oder kaschiert er es. Wenige können wirklich an der tief liegenden Ursache etwas ändern. Versuche es trotzdem.
    45 114 Melden
    • know your limits 23.08.2018 07:54
      Highlight Spot on. Die widerwillige äusserliche Anpassung ohne innere Überzeugung... und das mit der Pornoparallelwelt... stark analysiert.
      27 5 Melden
    • Marlon Mendieta 23.08.2018 08:14
      Highlight Sorry Thadic
      Die allermeisten Männer in diesem Land, egal ob Ausländer oder Schweizer wissen wie man sich benimmt.
      Oft ist sogar Gewalt gegen Frauen nlch ein viel grösseres Tabu als Gewalt allgemein.
      Und, dass obwohl diese Männer Pornos schauen.
      So ziemlich auf den Punkt brachte es für mich ein Algerier nach dem Grabschsylvester in Köln.
      Reporter: " Ist das in Ihrem Herkunftsland gang und gäbe?"
      " Nein, wenn ich in Algerien eine fremde Frau sexuell bedränge, riskiere ich ernsthafte Probleme mit ihrem Vater. Hier hat es für mich keine Konsequenzen"
      44 6 Melden
    • Thadic 23.08.2018 11:32
      Highlight @Marlon: kein Sorry notwendig. Ich bin mit dir einverstanden. Du sagst es ja selber „die meisten Männer wissen wie man sich benimmt“. Das meine ich ja mit Anpassungsfähigkeit des Menschen. Aber die Frage ist ob die innere Überzeugung da ist. Deshalb schadet der Vorstoss von Tamara nicht.
      5 8 Melden
  • öpfeli 23.08.2018 01:54
    Highlight Welcher Satz schliesst auf einen Generalverdacht?

    Auch wenn Gewalt öfters von Migranten ausgeht... ist dass ein Grund um Schweizer Täter zu "ignorieren"?
    46 125 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 06:38
      Highlight wenn ich die Kommentare lese: jap.

      20 24 Melden
    • PeteZahad 23.08.2018 08:14
      Highlight Ist aber auch kein Grund Männer pauschal zu verurteilen. Erst kürzlich war im Spiegel ein längerer Beitrag zum Thema häusliche Gewalt. Die Wissenschaft hat schon länger gezeigt, dass häusliche Gewalt (physische und psychischen) rund zur Hälfte von Männern UND Frauen begannen wird. Dies wir gekonnt ignoriert. Der Mann als Opfer passt nicht ins Bild-, insbesondere wenn man mehr Frauenhäuser fordert und gegen das Patriarchat ankämpft.
      37 8 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 09:21
      Highlight Also wenn Man(n) sich hier angegriffen fühlt, obwohl er ja eigentlich keine Gewalt gegen Frauen ausübt, dann hat Man(n) ein ganz anderes Problem.

      Zusätzlich habe ich früher am Morgen einen Artikel zum Thema Rassismus geteilt, dessen Aussage auch gut auf Sexismus übertragen werden kann (leider noch nicht aufgeschaltet). Es fängt nicht bei Gewalttaten an, sondern schon viel früher, in dem Moment wo man z.B. das andere Geschlecht anders behandelt als das eigene. Unabhängig vom Charakter oder Position sondern vom Geschlecht. Und das ist noch bei vielen Männern drin, selbst welche...
      10 19 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 09:25
      Highlight ... die sich eigentlich nicht als sexistisch betrachten. Und es im Extremfall auch nicht sind. Einer der Ladendiebstahl begeht ist auch kein Schwerverbrecher, aber immer noch ein Verbrecher.

      Das Thema könnte sehr gut zur Selbstreflektion anregen und Mann und Frau könnten sich Fragen, wann sie das andere Geschlecht, wegen dem Geschlecht anders behandelten und nicht etwa wegen dem Status, den die andere Person im Umfeld geniesst.

      Aber natürlich ist es einfacher zur Polemik zu greifen, Extremfälle aufzuführen und die Schuld von sich und auf alle anderen zu schieben....
      8 12 Melden
    • Dafuq?! 23.08.2018 09:26
      Highlight ... womöglich liegt sogar hier der Hund begraben. Männer fühlen sich angegriffen, weil sie im innern wissen dass sie immer noch Chauvis sind, aber noch nicht bereit sind es zu zugeben.
      10 19 Melden
  • Thadic 23.08.2018 01:38
    Highlight Es ist offensichtlich, dass Menschen die zugewandert sind, mehr Gewalt gegen Frauen verüben. Die meisten Ausländer tun dies jedoch nicht. Deshalb ist es total kontraproduktiv die Ausländer unter Generalverdacht zu stellen wie dies die SVP tut. Man sollte sich die friedlichen Ausländer zu Alliierte machen statt sie abzulehnen. Daneben kann man versuchen zu schauen was strengere Strafen bringen. Wenn nur die SP in Parlament dagegen ist, dann sollte es eine Mehrheit für eine Verschärfung geben. Ich als Linker bin dafür, dass Vergewaltigung strenger bestraft wird.
    44 53 Melden
    • Menel 23.08.2018 07:34
      Highlight Ich würde das sogar generalisieren; man sollte sich die anständigen, friedlichen Menschen zu Alliierten machen, es ist nämlich die Mehrheit. Ewige Diskussionen über Geschlecht und Herkunft ist absolut nicht zielführend.
      37 6 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2018 08:41
      Highlight Es ist sowieso lächerlich das einer der zb. ein wenig Steuern hinterzieht, was ja niemandem physisch weh tut, länger sitzen muss als ein Vergewaltiger der Leben komplett zur Sau macht.

      Und die SVP macht aus einer nötigen diskussion wieder Hetze gegen Migranten....obwohl es unter den "richtigen" schweizern auch genug solcher Schweinehunde hat.
      22 25 Melden
  • geissenpetrov 23.08.2018 01:15
    Highlight Es ist an der Zeit, dass Frauen sich anfangen zu wehren. Tamara macht es vor und weitere werden ihr folgen.
    Je mehr starke Frauen es gibt, desto grösser wird auch die Zahl der Männer, die ihre konstruierte Männlichkeit hintersinnen und auf Gewalt verzichten können.
    Letztenendes gewinnen beide Geschlechter von dieser Entwicklung!
    38 182 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2018 08:43
      Highlight Meine Erfahrung ist eher das die "starken" Frauen oftmals mehr angegangen werden als die die sich kleinmachen. Männer wollen erobern und unterwerfen- wieso auch immer, mag ein Urinstinkt sein, miserable Erziehung oder einfach ein verdorbenes Wesen.
      8 42 Melden
    • Yakari 23.08.2018 09:37
      Highlight @lily

      Was für eine bescheuerte Pauschalisierung ist das denn? Bist du zufällig Funiciello?
      30 13 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2018 10:28
      Highlight Und alle migranten pauschal als vergewaltiger zu verurteilen ist dann ok, ich rieche Dopoelmoral.
      3 17 Melden
    • Yakari 23.08.2018 13:04
      Highlight Wo habe ich alle Migranten als Vergewaltiger hingestellt? Ich habe nie behauptet Ricklis Ansicht sei toll.
      6 1 Melden
  • mimiduu 23.08.2018 01:03
    Highlight In Italien ist die Gewalt an Frauen zur Gewohnheit geworden. Dabei sind es keine Ausländer, die die Ehefrauen/Partnerinnen töten, es sind Italiener.
    Ich bin auch dafür, dass eine Strafe für alle gleich gelten soll und wer keinen CH-Pass hat muss nach einer solchen Aktion ausgeschafft werden.
    78 26 Melden
    • Thadic 23.08.2018 08:12
      Highlight Der Wahrheit zu Liebe muss man sagen dass dies nicht stimmt. Es ist auch in Italien so, dass der Anteil an ausländischen Tätern überproportional ist. Aber wie schon in anderen Post erklärt, ist das nur der Beweis wie schlimm die Folgen von ungenügender Integration sein können.
      28 8 Melden
    • René Obi (1) 23.08.2018 17:53
      Highlight Das ist wahr. Die Migration ist nur ein Teil des Problems. Mit Klimaflüchtlingen wird das auch eher zunehmen. Die Lösung hier liegt in der Integrationsarbeit. Und eben. Es ist Arbeit den Menschen die kommen unsere Sprache UND unsere wichtigsten Werte zu vermitteln. Verbindlich. Auch eine halbnackte Frau in der Öffentlichkeit ist KEIN Freiwild! Das müssen noch einige lernen. Auch Einheimische!
      1 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 23.08.2018 01:01
    Highlight Ich habe versucht, mich auf die Schnelle schlau zu machen und zu Zahlen zu kommen, die ich in Relation setzen kann. Doch das ist schwierig. Wo überall gibt es Gewalt von Männern gegen Frauen? Doch auch Gewalttaten von Frauen gegen Frauen sind Gewalttaten an Frauen. Und wie viele Delikte gibt es von Frauen an Männern? Welchen Anteil haben welche Nationalitäten/Ethnien? Wie hoch ist der Anteil von gegenüber Frauen gewalttätigen Männern im Vergleich zu allen Männern in der Schweiz. Sind es 2 Prozent? Oder 10? Oder 20? Oder gar über 50? Wie hoch ist diese Prozentzahl bei Schweizern / Ausländern?
    51 6 Melden
    • Garp 23.08.2018 07:32
      Highlight Das Bundesamt für Statistik hilft weiter. Da gibt es ganz viele Grafiken und Listen zu Gewalttaten, auch zu häuslicher Gewalt, wenn es bei häuslicher Gewalt auch weniger zu Anzeigen kommt, weil man mit den Tätern/Täterinnen emotional verbunden ist. Häufig bestehen auch Abhängigkeitsverhältnisse und das Selbstwertgefühl der Opfer wurde schon vor der tätlichen Gewalt dekonstruiert. Zu psychischer Gewalt, ist leider wenig bis gar nichts zu finden.
      7 2 Melden
    • MacB 23.08.2018 08:47
      Highlight Ein paar erhellende Zahlen würden durchaus helfen in dieser DIskussion.
      10 3 Melden
    • DerMeiner 23.08.2018 18:28
      Highlight Punkto psychischer Gewalt, werden Frauen wahrscheinlich froh sein, gibt es keine Zahlen. Ansonsten könnte man diese Debatte auch schnell mal umdrehen.
      2 1 Melden
  • Philu 23.08.2018 00:49
    Highlight Das ist ja witzig, eine Strafe von 2-3 Jahren wirkt nicht präventiv auf die möglichen Vergewaltiger, weil sie vor der Tat nicht über das Strafmass überlegen? Da frage ich mich, ob ein Nein, das wirklich ein Nein ist und ob eine Gleichstellung der Frau in einem Gewaltfall und einem Vergewaltigungsfall hilfreicher ist? Bezweifle ich stark. Was ist an einem Frauenhaus präventiv? Da kommen doch auch die Frauen erst hin, wenn etwas passiert ist. Ausserdem bin ich der Meinung, dass Männer anderen Männern gleichgestellt sind, wieso nimmt dann auch die Gewalt gegenüber Männern zu?
    59 7 Melden
  • dä dingsbums 23.08.2018 00:42
    Highlight Wenn meine beiden Töchter erwachsen werden, wünsche ich mir, dass sie nie Opfer von Gewalt werden.

    Ob von einem Schweizer, Ausländer oder einer Frau ist mir egal. Ich will ganz einfach nicht, dass es dazu kommt und nicht eine möglichst harte Bestrafung danach.

    Das erreicht man am ehesten mit Prävention und Erziehung und nicht mit dem Strafgesetzbuch.

    Wenn gewisse Ausländer ein Defizit haben, was die Wertschätzung von Frauen angeht, dann muss man mit Ihnen daran arbeiten und nicht einfach nichts tun, zuwarten bis etwas passiert und dann ausschaffen.

    So schützen wir niemanden.
    88 18 Melden
    • Nocciolo 23.08.2018 07:03
      Highlight Danke! Bester Kommentar bisher.
      15 8 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2018 08:46
      Highlight Die Stimme der Vernunft! Danke, ich hätte es nicht so schön schreiben können, leider denken unsere Politiker nicht so vernünftig und hetzen uns lieber gegeneinander.
      10 12 Melden
  • Rumbel the Sumbel 23.08.2018 00:25
    Highlight Anhand des Bildes könnte man meinen, dass Frau Funiciello betet. Betet sie für bessere Zeiten?
    34 18 Melden
  • R. Peter 23.08.2018 00:21
    Highlight Ich kenne viele (die grosse Mehrheit meines weibl. Bekanntenkreis), die keine Genderproblematik sehen. Aber wenns Tamara sagt, muss es wohl ein struktuelles Problem sein. Womöglich es es ja nur ein Problem von Tamara und einigen anderen Frauen, dann ists aber eben auch kein Genderthema mehr, sondern muss auf andere Faktoren zurückzuführen sein...
    76 26 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 08:19
      Highlight Im Jahr 2016 über 17'000 Fälle von häuslicher Gewalt in der Schweiz. Über 75% der Täter Männer.

      26 Tötungsdelikte in Beziehungen, davon 22 Frauen.

      11 18 Melden
    • R. Peter 23.08.2018 09:42
      Highlight Dä Dingsbuns, du weisst schon dass frauen in Beziehungen häufiger Gewalttätig werden als ihre Mönner? In der Regel hat es aufgrund der körperlichen Unterschiede aber keine Verletzungen zur Folge. Umgekehrt schon...
      18 7 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 11:43
      Highlight @R. Peter: Nein, weiss ich nicht. Die Zahlen vom BfS die ich gefunden habe, sagen etwas anderes.

      Ich lerne aber gerne dazu. Bitte einen Link zu Infos die Deine Behauptungen untermauern.
      3 7 Melden
    • L4Y3RC4K3 23.08.2018 13:34
      Highlight @dä dingsbums: könnte vielleicht auch damit zu tun haben, dass Männer bei solchen Vorfällen nicht gleich zu den Behörden rennen, Stolz und so, weisst du.
      5 2 Melden
    • R. Peter 23.08.2018 14:34
      Highlight Dings, finde die Studie gerade nicht, hier eine ähnliche: Gewalt in Beziehung sei meist wechselseitig, auch tragen Frauaber häufiger Verletzungen davon. Frauen sind körperlich schwächer, nicht weniger Gewalttätig. „Männergewalt“ bleibt eine sexistische Verklärung ideologisch verblendeter.


      https://web.archive.org/web/20120901110220/http://bmwa.cms.apa.at/cms/content/attachments/6/2/5/CH0617/CMS1192461342869/gewaltbericht_2002_-_kurzfassung1.pdf
      4 1 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 14:43
      Highlight @L4Y3RC4K3: Und Frauen haben keinen Stolz oder wie?

      Die Zahlen vom BfS sind nun mal so wie sie sind, alles andere sind unbelegte Behauptungen und nichts weiter.
      2 3 Melden
    • L4Y3RC4K3 23.08.2018 15:10
      Highlight @dä dingsbums: vielleicht möchtest du nochmal über deine Frage nachdenken...

      Ps: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. ;-)
      5 2 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 21:02
      Highlight @R. Peter: Interessante Lektüre, aber leider ohne Zahlen. Es ist unbestritten, dass Männer auch Opfer von Gewalt sind, auch durch Frauen.

      Dass Frauen öfters gewalttätig werden als Männer, wie Du behauptest, kann man aus der verlinkten Studie nicht erkennen.
      0 1 Melden
  • pascii 23.08.2018 00:20
    Highlight it's not a competition, watson. Mieser Titel…
    30 16 Melden
  • Elderwand 23.08.2018 00:19
    Highlight Und hier liegt genau das Problem. Zum Gespräch eingeladen wurden die beiden politischen Extreme. Die Gladiatorinnen. Das ist Aufgeilung am Kampf. Hier gehts längst nicht mehr um Inhalte. Boulevard in Reinform.
    93 5 Melden
  • DerSimu 23.08.2018 00:03
    Highlight Frau Ricklis Schlusswort fasst meine Meinung perfeit zusammen.
    46 20 Melden
  • koks 23.08.2018 00:01
    Highlight "kontert Natalie Rickli und behauptet, die Gleichstellung sei schon lange Tatsache"

    Jaja. Deshalb werden bloss Männer ins Militär gezwungen, und dürfen trotz tieferer Lebenserwartung erst 1 Jahr später in den Ruhestand.

    Wie peinlich ist denn das, wenn Politikerinnen fern jeglicher Realität rumfantasieren.
    16 12 Melden
  • nathaliaseska 22.08.2018 23:54
    Highlight Das Leugnen der Existenz von besonders aggressiven Kulturen und das speziell Frauen darunter zu leiden haben, ist für mich fast unerträglich.
    102 9 Melden
    • Läggerli 23.08.2018 06:38
      Highlight Für mich ist es im besten Fall fraglich ob Personen, die schon seit früh eine respektlose Grundhaltung gegen Frauen eingetrichtert kriegen, sich an "unsere" Werte halten werden indem wir lieb auf sie einreden.
      21 4 Melden
  • DerSimu 22.08.2018 23:38
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Silent_Revolution 22.08.2018 23:20
    Highlight Warum soll man bei Vorfällen, in welchen Ausländer mit patriarchalischem Hintergrund (der fast immer religiös bedingt ist) nur von einem Männerproblem reden? Müsste man mit der Argumentation von Frau Funiciello nicht von einem menschlichen Problem sprechen, da diese Personen noch vor ihrer Geschlechtsidentität in erster Linie Mensch sind?

    Ich wage es zu behaupten, dass es ähnliche Vorfälle, in welchen männliche Gruppen Frauen über ihre Kleidung belehren, sie deswegen als Nutten bezeichnen oder gar verprügeln unter Atheisten einfach nicht gibt.

    Es ist in erster Linie ein religiöses Problem.
    51 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 10:27
      Highlight Jein.
      Es gibt schon gewisse Parallelen. Je religiöser eine eine Kultur bestimmt ist, desto mehr Gewalt wird vorkommen. Wobei hier natürlich eine Kultur deutlich hervortritt.
      Das Zweite sind die patriarchalen Anteile einer Kultur.
      Wenn dann die Religion das Patriarchale noch fördert, ist klar, was passiert.
      Dass dies so ist, wäre noch zu beweisen...
      8 3 Melden
  • R. Peter 22.08.2018 23:17
    Highlight 4) ich kenne/ kannte nie einen, der Frauen hasste. Ich kannte aber einige, die pöbelten gerne Schwächere - oft auch Frauen an. Sie gingen teilweise sogar mit diesem Vorsatz in die Stadt/ den Ausgang... Geachtet oder gedeckt wurden sie ausser von einer kleinen Peergroup Gleichgesinnter von nieman(n)den. Also bitte, lasst endlich die „sexistische Kackscheisse“ (Zitat Watson) von wegen „Männergewalt“, #menaretrash oder was auch immer eich täglich zur Diffamierung neues einfällt/ über den Twitterweg stolpert. Danke.
    12 4 Melden
  • R. Peter 22.08.2018 23:17
    Highlight 3) Zudem ist allen diesen Schlägern etwas gemein: sie greifen schwächeren an. Das sind nahezu alle Frauen und einige schmächtige Männer. Womöglich ist der Grund für diese Angriffe also doch nicht das weibliche Geschlecht, sondern eher die relative Schwäche (körperlich) zum Angreifer? Weisse, heterosexuelle Männer sind zurzeit leider einfach dankbare Sündenböcke.
    12 6 Melden
  • R. Peter 22.08.2018 23:16
    Highlight
    2) PS. Meine Freundin erzählt übrigens tatsächlich auch von einigen gewalttätigen Angriffen in ihrer Jugend im/ auf dem Weg zum Ausgang. Genauso ihre Freundinnen. Es waren laut allen immer Männer, immer um die 18 Jahre, immer in Gruppen und IMMER welche aus Exjugoslavien. Nicht das Schweizer Adoleszente sowas nie tun würden, sie tun es genauso wie es auch „BullyBitches“ gibt, die gerne Schlägereien angezettelt haben. Das Problem liesse sich jedenfalls klar schärfer eingrenzen als „Männergewalt“ - wenn man denn wollte...
    17 7 Melden
  • R. Peter 22.08.2018 23:16
    Highlight 1) Worin liegt eigentlich der Sinn, es „Männer“-gewalt zunennen? Unterscheiden wir in Zukunft z.B. Im strassenverkehr auch zwischen Frauenunfällen und Männerunfällen? Gerade in Beziehungen werden Frauen gegenüber Männer häufiger Gewalttätig als umgekehrt - auch wenn es selten mit Berletzungen des Mannes endet. Männer, die seltener Gewalt anwenden als umgekehrt, fügen dann aber mehr Schaden zu. Die Gewalt Mann gegen Frau hat schlimmere körperliche Konsequenzen als imgekehrt. Dies liegt liegt in erster Linie an den unterschiedlichen (Ober-)körperbauten. Reden wir dann von Frauengewalt?
    10 3 Melden
  • Rabbi Jussuf 22.08.2018 23:14
    Highlight Da haben wir das Dilemma der Sozialisten! Entweder wird man seinen Grundsätzen untreu (Alle Menschen sind gleich, folglich sind auch alle Kulturen gleichwertig.), oder man muss die Unterschiede bewusst ausblenden. Das hat zur Folge, dass in diesem Fall alle Schweizer Männer als potentielle Gewalttäter behandelt werden müssen. Nur so können die sozialistischen Dogmen aufrecht erhalten werden.
    NATÜRLICH ist die Gewalt von Männern an Frauen ein kulturelles Problem. Weiss man das, dann könnte man die entsprechenden Kulturen genauer unter die Lupe nehmen, anstatt immer zu pauschalisieren!
    78 15 Melden
    • Maracuja 23.08.2018 07:17
      Highlight Ein weiteres Dilemma ist, dass wer Prävention fordert, sich damit beschäftigen müsste, welches die Zielgruppen sind. Wenn randalierende Fans vor allem ein Problem gewisser Sportarten sind, ist es herausgeworfenes Geld, wenn sich die Prävention an alle Sportbegeisterte richtet und man meint z.B. Tennis- oder Langlauffans Anstand beibringen zu müssen. Wer nicht genau hinschauen will (z.B. wegen dem von dir genannten Dilemma oder aus Angst Fremdenfeindlichkeit zu schüren), wird es schwer haben, erfolgreich Prävention zu betreiben.
      18 3 Melden
    • Garp 23.08.2018 08:06
      Highlight Gleich und gleichwertig bezeichnen je etwas anderes, bitte nicht vermischen.
      7 2 Melden
    • geissenpetrov 23.08.2018 08:18
      Highlight "NATÜRLICH ist die Gewalt von Männern an Frauen ein kulturelles Problem."

      Gewalt von Männdern an Frauen ist ein Problem der Männer. Du schreibst es ja selber.

      "Weiss man das, dann könnte man die entsprechenden Kulturen genauer unter die Lupe nehmen, anstatt immer zu pauschalisieren! "

      Du forderst, nicht zu pauschalisieren und tustes noch im selben Satz. Strake Leistung.

      Ich habe schwer den Verdacht, dass es Dir weder um Frauen, noch um Gewalt, noch um Lösungen geht. Das einzige was man Deinem Post zweifelsfrei entnehemen kann, ist die Verachtung anderer Kulturen.
      10 27 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 10:10
      Highlight geissen
      Es ging um Prävention. Die geht nun mal nur pauschal. Aber man kann sie eingrenzen, damit sie auch etwas bringt. In diesem Fall auf Gruppen die aus gewissen Kulturen kommen. Denk über die Bsp von Maracuja nach!
      Prävention kann auch nur dann effektiv sein, wenn sie Gewalt im Allgemeinen behandelt (halt wieder pauschal), sonst hängt das Thema "Gewalt an Frauen" in einem luftleeren Raum und würde nicht verstanden.
      4 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 10:15
      Highlight Und ja! Man muss endlich davon abkommen, dass alle Kulturen gleichwertig sind, soweit sich das auf die hier bestehenden Kulturen bezieht. Sonst kommt man nie auf einen grünen Zweig, insbesondere nicht, wenn es um Gewalt geht. Da gibt es Unterschiede, die kann man nicht einfach wegreden, wie du oder Funiciello das gerne hätten.
      9 4 Melden
  • Thomas Mäder (1) 22.08.2018 23:13
    Highlight Die frauen in meinem umfeld erzählen die genau gleichen geschichten wie frau funiciello. ich bin froh setzt sie sich so mutig und konsequent ein gegen gewalt an frauen. wer sowas macht ist kein mann. egal ob schweizer oder ausländer!
    25 81 Melden
  • Rosa Wasser 22.08.2018 23:12
    Highlight Stark, Tamara! Gut, dass endlich übers eigentliche Thema diskutiert wird: Gewalt an Frauen!
    23 111 Melden
  • alex DL 22.08.2018 23:10
    Highlight Beschämend, dass solche Vorfälle ausgewaidet werden, um Munition für die eigene politische Gesinnung zu erhalten. Noch schlimmer ist, dass ihre Bekenntnis zu einer Gesinnung offenbar dazu führt, dass sie jeweils eine Hälfte des Problems totschweigen und damit ganzheitliche Lösungsansätze verunmöglichen.
    38 5 Melden
  • philosophund 22.08.2018 23:09
    Highlight „Im Alltag gibt es überhaupt keine Probleme, die Gender-Thematik ist gar keine.„
    🤜🏾🤪
    28 23 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 22.08.2018 22:57
    Highlight Die Männergewalt geht nunmal vom allergrössten Teil von Menschen mit Migrationshintergrund aus. Seltener von Einheimischen. Die SP möchte dies natürlich unter den Tisch kehren und macht daraus allgemein ein Männerproblem, wo aber Einheimische oder Secondos aus Europa nicht so stark auffallen wie die aus Nahost und Nordafrika mit ihren patriarchalischen Gesellschaften. Dort muss man ansetzen.
    231 61 Melden
    • häxxebäse 22.08.2018 23:31
      Highlight Nö. Aber man zeigt halt lieber auf die anderen... über die eigenen redet man halt nicht so gern.
      bin in einem dorf aufgewachsen mit ca. 10 ausländern auf 2500 einwohner. da prügelten nur schweizer ihre frauen und alle wussten es, niemand machte etwas... man hat die männer sogar in schutz genommen: sie hat es verdient, sie ist selber schuld, etc. sogar als einer seine frau getötet hat..
      es war ihre eigene schuld! sie hätte halt nicht meckern sollen...
      27 68 Melden
  • Bene86 22.08.2018 22:55
    Highlight Kann jeden einzelnen Punkt von Frau Rickli einfach nur unterstreichen, sorry.

    Ich bin nicht bereit dazu, mich als Mann pauschal verurteilen zu lassen für eine Mentalität/Kultur, die zum allergrössten Teil nicht mit meiner zu tun hat.

    Auf der Seite des Bundesamts für Statistiken kann jeder selber die Zahlen zu Gewalt gegenüber Frauen studieren und wenn es dann noch immer nicht "Klick" macht, na dann hilft eben alles nichts mehr bzw. WILL man nicht, dass es klickt.

    Nur weil man bereits gewaltätige Schweizer hat, muss man doch nicht x-fach mehr vertretene Gewalt-"Kulturen" tolerieren?!
    723 254 Melden
    • vescovo 22.08.2018 23:12
      Highlight Wenn es keinen Grund dazu gibt, musst du dich von dieser Diskussion nicht angesprochen fühlen.
      Der SP geht es darum, ALLE gewalttätigen Männer GLEICH hart zu bestrafen.
      Und dass bei Männern mit so wenig Anstand und Niveau, dass sie Gewalt gegen Frauen ausüben, härtere Strafen nicht abschreckend sind, leuchtet auch ein.
      Also muss man unbedingt die Balance zwischen härteren Strafen und Prävention finden.
      29 50 Melden
    • dulee2789 22.08.2018 23:24
      Highlight Zur welcher kultur gehören sie denn? Zur kultur der mörder von rupperswil, zur kultur der dicken pensionierten weissen männern, die für wenig geld kleine mädchen in thailand schänden.. oder zu den abstinenten priestern, die statt sich gegenseitig zu vögeln, buben vergewaltigen?... tun sie nicht so, als ob der weisse mann im westen ein heiliger ist...
      42 79 Melden
    • phreko 22.08.2018 23:52
      Highlight Wusste nicht, dass jeweils Ausländer ihre Ehefrauen mit der Ordonnanzwaffe erschiessen.
      27 67 Melden
    • dä dingsbums 22.08.2018 23:57
      Highlight Ich habe mir die Zahlen reingezogen und es hat nicht "Klick" gemacht.

      Häusliche Gewalt: "46% der beschuldigten Personen waren Schweizer/-innen, 46% Ausländer/-innen der ständigen Wohnbevölkerung."

      Tötungsdelikte: "Ausländische Männer sind doppelt so häufig
      Tatverdächtige als Schweizer."

      "Durchschnittlich wurden pro Jahr 22 Frauen und 4 Männer vom/von der aktuellen oder ehemaligen
      Partner/-in getötet."

      So wie ich die Sache sehe, haben wir es hier mit einer komplexen Thematik zu tun, die sich nicht einfach auf "Schweizer gut zu Frau, Ausländer schlecht zu Frau" runterbrechen lässt.
      42 39 Melden
    • Sportfan 23.08.2018 00:28
      Highlight Sie wollen keine pauschalverurteilung gegen Männer - machen sie aber gegen Ausländer ... hmmmm ich habe da ein paar Fragen!
      28 42 Melden
    • öpfeli 23.08.2018 02:04
      Highlight Niemand spricht von Tolerieren. 😏

      Alter Falter, unglaublich wie sich Mann angegriffen fühlt.
      Ihr dürft euch gerne angegriffen fühlen weil das Thema Gewalt gegen Männer selten aufgegriffen wird. Aber darüber denkt niemand nach.
      Stattdessen nervt ihr euch darüber, dass ihr mit Migranten gleichgestellt werded. Gewalt macht nicht Halt vor der Kultur. Es gibt sie, die Schweizer Täter. Und darum muss das Thema Gewalt alg. angegangen werden.
      27 45 Melden
    • CaptainPfirsich 23.08.2018 05:47
      Highlight Grundsätzlich ja. Nur: vergessen wir nicht, dass die SVP genauso scheinheilig argumentiert. Wer war denn gegen das neue Eherecht? Wer war gegen das Frauenstimmrecht? Genauso wie es nicht angeht, dass die SP hier pauschal ein Männerproblem verortet, ists eben auch nicht gemacht, in dem nur mit Repression hantiert wird. Letztlich haben beide nicht unrecht. Gerade wenn TF sagt, es gehe auch über Musik habe ich Mühe wenn 079 statt irgendwelcher hochprimitiver und explizit frauenverachtender Deutschrap genannt wird. Oft entstammen die grenzdebilen Texte der Feder von ‚Künstlern‘ wie Bushido et al.
      20 18 Melden
    • cocorumo 23.08.2018 06:12
      Highlight Diese Statistik würde mich tatsächlich interessieren. Können Sie diese bitte verlinken?

      Auch nach langem Suchen finde ich nur Statistiken zur häuslichen Gewalt.
      5 1 Melden
    • CaptainPfirsich 23.08.2018 07:20
      Highlight Denke es ist kein Männerproblem ansich. Da wird klar pauschalisiert. Bringen tut das nichts, meiner Meinung nach. Halte mich hier ran:
      5 13 Melden
    • herrdöpfel 23.08.2018 09:18
      Highlight Die patriarchalen Strukturen wirken sowohl im Ausland als auch in der Schweiz, sowohl auf Männder als auch auf Frauen. Wir leben in einer Gesellschaft in der Frauen in verschiedensten Lebensbereichen seit Jahrhunderten unterdrückt werden, wir wurden in dieser Gesellschaft sozialisiert und haben diese Unterdrückungsmomente unbewusst erlernt. Das Patriarchat zeigt sich nicht nur bei solchen Vorfällen wie in Genf, sondern überall im Alltag–am Stammtisch, bei der Arbeit, in den Medien, den Kommentarspalten. Gäbe es keine Migration, würde das Schweizer Patriachat trotzdem weiter bestehen bleiben.
      4 12 Melden
    • axantas 23.08.2018 09:23
      Highlight Ich erlaube mir, einen Abschnitt von dir zu korrigieren, Bene86:

      Ich bin nicht bereit dazu, mich als Mann pauschal verurteilen zu lassen für eine Mentalität/Kultur, die _überhaupt nichts_ mit meiner zu tun hat.
      9 4 Melden
    • Bene86 23.08.2018 13:19
      Highlight Vielen Dank für deine Korrektur, axantas.
      3 2 Melden
    • _kokolorix 23.08.2018 20:39
      Highlight Das ist schlicht Blödsinn. Es sind einfach extrem viele junge Männer ohne Ausbildung und Perspektive unter den Eingewanderten, z.T. aus Kriegsgebieten. Mit Gewaltkultur hat das wenig zu tun. Wenn ich denke wie ich als junger Mann war🤔 Bei allfälligen Keilereien bin ich auch nicht zurückgetreten. Nachher hat man sich die blutige Nase abgewischt und noch ein Bier getrunken, das wars. Niemand hat sich gross dafür interessiert, Ausländer waren damals noch kaum ein Thema, es waren meist ein paar ungehobelte Bauernlümmel welche besoffen eine Schlägerei provozierten. Schweizer halt. Echte.
      1 0 Melden
    • loquito 24.08.2018 08:07
      Highlight Schweizer Männer sind nicht alle nett. Es gibt auch dort Arschl. Oft nutzen diese auch die Situation ihrer Ehefrauen aus (da keine Schweizerinnen) und die Anzeigen werden wieder zurückgezogen. Psychisch richtig krank (psychologische misshandlungen kommen moch öfters vor als jede Statistik erahnen lässt) sind mEn vor allem CHer Männer...
      2 0 Melden
  • elias776 22.08.2018 22:51
    Highlight Da ists wohl offensichtlich viel eher die Natalie Ricklie die hinter dem Mond lebt... Tamara, bleib stark!
    117 329 Melden
    • Bene86 22.08.2018 23:01
      Highlight Die eine hantiert mit Fakten, welche für jedermann/frau einsehbar sind und die andere versucht diese Fakten verzweifelt wegzudiskutieren/ignorieren.

      "Tamara bleib stark!"

      Echt jetzt?
      258 62 Melden
    • Pafeld 23.08.2018 00:11
      Highlight Wenn hier jemand wohl die Fakten zurechtbiegt, ist es Frau Rickli. Die weiss nämlich ganz genau, dass bei einer Aufschlüsselung der straftaten nach Geschlecht und Alter die Ausländer eben nicht öfters straffällig werden. Aber unter den Ausländern sind eben jene Männer im kriminellsten Alter überdurchschnittlich vertreten. Wie genau da mit Law und Order argumentiert werden kann, bleibt ein Rätsel. Hauptsache, sie hat dem Vouch einmal mehr nach dem Mund geredet.
      Rickli betreibt auch hier seit Jahren reine Problembewirtschaftung, ohne das jemals Taten gefolgt sind. Warum bietet man noch Bühne?
      27 68 Melden
  • dding (@ sahra) 22.08.2018 22:42
    Highlight Jetzt muss etwas geschehen.
    Ich habe die Nase voll.

    Bei jedem Vorfall, weiss die SP nichts besseres, alle Männer unter Generalverdacht zu stellen.

    Das Problem muss endlich beim Namen genannt werden!

    Sonst wird es ewig so weitergehen.

    Die Linken müssen endlich die Milch runterlasen!
    645 371 Melden
    • FrancoL 22.08.2018 23:04
      Highlight Und welchen Generalverdacht kannst Du stützen, denn wer etwas fordert der hat auch den oder die Schuldigen?
      Die Linken verlangen Prävention und dies quer Beet, Du tepression quer Beet oder doch nur auf einem bestimmten Beet?
      66 133 Melden
    • dding (@ sahra) 22.08.2018 23:19
      Highlight Dirty Harry

      In dem man aufhört zu Lügen.
      23 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.08.2018 23:29
      Highlight Francol
      Prävention? Durch Gleichstellung? Echt jetzt?
      Was soll man denn noch gleichstellen?
      Zudem wird eine solche "Prävention" nur schon länger hier Lebende betreffen, aber kaum die eigentliche Problemgruppe. Hätten wir diese Problemgruppe nicht hier, gäbe es das Problem nur noch marginal (Verbessern kann man immer und überall.).
      Repression braucht es, aber höhere Repression bringt in der Tat nicht viel. Es würde schon viel bringen, die bestehenden Gesetze anzuwenden.
      27 13 Melden
    • *klippklapp* 22.08.2018 23:32
      Highlight Ich werde immer unter Generalverdacht gestellt, nur weil ich ein Mann bin. Das ist so unfair... Dabei möchte ich doch nur in Ruhe alle Migranten unter Generalverdacht stellen!
      33 42 Melden
    • Mulder 22.08.2018 23:37
      Highlight aus mutterschweiz rasant schwellender brust, dänk!

      die svp macht es sich wie immer zu einfach, aber populismus hat schon immer gezogen...

      gewalt gegen frauen ist ein weitumfassenderes problem, täter sind schweizer, migranten, oder zusammenfassend gesagt: menschen allgemein!
      17 37 Melden
    • Sauäschnörrli 22.08.2018 23:57
      Highlight Ich rekapituliere:

      Männer unter Generalverdacht stellen = gar nicht o.k.

      Ausländer unter Generalverdacht stellen = voll i.O.
      36 31 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 00:05
      Highlight @dding: ich als Ausländer hatte es auch satt, ständig unter generalverdacht gestellt zu werden. Von Leuten wie Dir, die "Dinge beim Namen nennen".

      Welcome to the club und denk mal drüber nach.
      29 33 Melden
    • will.e.wonka 23.08.2018 00:12
      Highlight Jetzt muss etwas geschehen.
      Ich habe die Nase voll.

      Bei jedem Vorfall, weiss die SVP nichts besseres, alle Migranten unter Generalverdacht zu stellen.

      Das Problem muss endlich beim Namen genannt werden!!!1!1!!

      Sonst wird es ewig so weitergehen.

      Die Rechten müssen endlich die Milch runterlassen!!!1!1!!
      21 52 Melden
    • Sportfan 23.08.2018 00:39
      Highlight Die "Linken" wollten schon lange das Gesetz zB. bei häuslicher Gewalt (dort wo es vermutlich die meisten Gewaltdelikte gibt) verschärfen. Bereits 2004 stellte sich die SVP dagegen

      https://www.nzz.ch/article9FUYZ-1.221307

      genauso wie vor 2 Jahren bei der Istanbuhl-Konvention

      https://www.nzz.ch/schweiz/haeusliche-gewalt-mehr-als-eine-unterschrift-ld.1298671

      Aber genau, die SVP tut was für die Frauen... genau.

      Verlogener kann man kaum sein!
      45 24 Melden
    • Mia_san_mia 23.08.2018 05:44
      Highlight Die Milch runterlassen? 🤔😂🐮
      14 8 Melden
    • äti 23.08.2018 08:23
      Highlight .. von Deutschland her gesehen bist du auch ein Ausländer wenn du dorthin fährst. :)
      6 12 Melden
    • FrancoL 23.08.2018 08:32
      Highlight @FrancoL; Ja ich setze auf Aufklärung, Prävention und Gleichstellen.
      Ueber 30 Jahre in der Baubranche lassen mich dies gelehrt. Als junger Architekt musste ich miterleben wie jeder Diebstahl jede Schlägerei oder sonst schiefe Begebenheit den Italo in die Schuhe geschoben wurde. Als junger Architekt musste ich schauen, dass wenn ich zB in einer Reinigungsmannschaft Italienerinnen hatte diese wenn möglich nicht zu sehr mit anderen Männern in Kontakt kamen, denn sonst waren diese schnell mal nicht mehr an der Arbeit und ich hatte mit deren Männer ernsthafte Probleme.
      Verstehst Du was ich meine?
      6 14 Melden
    • FrancoL 23.08.2018 09:03
      Highlight @Rabbi; Ich möchte Dir noch eine andere Tatsache vor Augen führen: Jede Schicht oder Klasse hat ihre "VerbrecherInnen".
      Während mir am Bau Schäden entstehen die zu einem grossen Teil der mehrheitlich am Bau Arbeitern mit Migrationshintergrund oder der tiefer entlohnten Arbeiterschaft angelastet werden. Ich kann handkehrum die finanziellen Schäden aus Vertragsbrüchen zum grösseren Teil den schweizer ChefInnen der Unternehmungen, die da die Mehrheit darstellen, auch mehrheitlich anlasten.
      Soll ich jetzt die schweizer Unternehmer mit Generalverdacht belegen?
      5 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.08.2018 10:35
      Highlight FrancoL
      Eben, es bringt nichts, wenn du Präventionsmassnahmen in Bezug auf Vertragsbrüche mit Hilfsarbeitern machst. Du musst schon die richtige Zielgruppe erwischen.
      Konventionalstrafen wäre hier das Mittel der Wahl. :-)
      9 3 Melden
    • FrancoL 23.08.2018 12:27
      Highlight @Rabbi; Viel verstehst Du wohl nicht von meiner Aussage. Vor Jahren waren es andere Gruppen die sich fehl verhielten und durch Prävention und Information hat sich das wesentlich gebessert.
      Und weil man zB für Vertragsbrüche nur minimale Strafen vorsieht und auch die Konventionalstrafe meistens nichts bringt, wenn Sie nicht mit einer entsprechenden Gegenleistung abgesichert ist, sollte man hier das Recht etwas besser ausstaffieren. Aber die Bürgerlichen würde nie einer etwas härteren Gangart gegenüber den UN zustimmen!
      Nur Laien können die Konventionalstrafe als eine valable Lösung sehen
      2 8 Melden
    • dding (@ sahra) 23.08.2018 13:55
      Highlight Dirty Harry
      Natürlich. Was denken den Sie?
      4 2 Melden
    • dding (@ sahra) 23.08.2018 22:04
      Highlight Dirty Harry
      Machen Sie sich über Ausländer lustig?
      Sind Sie Rassist?
      1 3 Melden
    • yannis675 24.08.2018 06:41
      Highlight Willst du nun alle Auländer deportieren? Super plan der dem landfrieden bringt ...
      1 1 Melden
    • dding (@ sahra) 24.08.2018 13:40
      Highlight Dirty
      Wenn Sie meine Kommentare nicht verstehen, heisst dies für Sie, dass es Unsinn ist?
      🤔
      0 2 Melden
    • dding (@ sahra) 24.08.2018 13:54
      Highlight Dirty

      Wäre zu ihrem Vorteil.
      2 2 Melden
  • Mova 22.08.2018 22:40
    Highlight Frau Funiciello lebt in ihrem eigenen Film. Da wurden Frauen von Ausländern und meist aus Maghreb Staaten angegriffen und sie glaubt, dass die meisten Schweizer Männer falsch erzogen wurden. Mir kommen bei solchem Gerede die Galle rauf. Geht es eigentlich noch?
    897 403 Melden
    • Bene86 22.08.2018 22:59
      Highlight Sorry, aber die ist verblendet bis zum geht nicht mehr und ihre Fantasiewelt der durch und durch bereichernden Fremdkulturen bröckelt langsam auseinander.

      Ist ja nicht so, dass dies den meisten auch im vorherein klar war, worauf das hinausläuft.
      41 10 Melden
    • FrancoL 22.08.2018 23:09
      Highlight Ich bin etwas älter, war etliche Jahre in vielen Clubs unterwegs, habe vieles gesehen und sooo klar ist die Zuweisung der Täter nicht. Es ist nur Mode geworden nicht Schuldige zu suchen, sondern bestimmte Schuldige und das kann nicht gut kommen. Es muss mehr präventiv gearbeitet werden und da darf man sich nicht nur auf eine Spur konzentrieren.
      25 40 Melden
    • dä dingsbums 23.08.2018 00:13
      Highlight @Mova: Häusliche Gewalt geht zu gleichen Teilen von Schweizern wie von Ausländern aus.

      Bei den Tötungsdelikten ist das Verhältnis 1:2.4 (auch bei den Opfern)

      Wieso nur einen Teil des Problems betrachten wie Rickly das will? Wieso nicht für alle Opfer und gegen alle Täter etwas unternehmen?

      Ich fände es toll wenn man diese Zahlen _insgesamt_ reduzieren könnte.
      22 26 Melden
    • geissenpetrov 23.08.2018 01:27
      Highlight Sorry, das kann ich so nicht stehen lassen.
      1. War nie die Rede von "schweizer Männern", sondern Männer generell.
      2. Drückst du aus, wie sehr es dich als Mann kränkt, unter Generalverdacht zu stehen, stellst aber noch im gleichen Satz mal eben alle Ausländer unter Generalverdacht. Kannst du Dir nicht vorstellen, dass es den Ausländer genauso kränkt, wie Dich, wenn er wegen paar Idioten als Sündenbock herhalten muss?
      25 24 Melden
    • Thadic 23.08.2018 01:51
      Highlight Wann hat sie die CH Männer kritisiert? Das ist doch nur Polemik die du machst. Es geht darum, dass auch wenn die Unterschiede zwischen den Kulturen sehr gross sind, wir alle Menschen sind. In Europa hat es einen kulturellen Wandel gegeben, welcher ein Teil der Zugewanderten nicht mitmacht. Sie bleiben in ihrem alten Frauenbild stehen. Das sollen wir nicht tolerieren aber deshalb gleich alle Ausländer kriminalisieren ist total kontraproduktiv. Vielmehr sollten wir ihnen zeigen wie dieser Wandel funktioniert , denn wir sollten ja wissen wie es geht oder waren Frauen in Europa nie unterdrückt?
      15 21 Melden
    • öpfeli 23.08.2018 01:55
      Highlight Falsch erzogen? Woher hast du diese Aussage?
      5 12 Melden
    • kebabverkaufer 23.08.2018 03:14
      Highlight grosser anteil von gewalt gegen frauen besteht aus häuslicher gewalt, die oft gar nie registriert wird. da gibts eine grosse dunkelziffer...
      13 7 Melden
    • äti 23.08.2018 08:20
      Highlight Mova, Funiciello sagt 'Problem lösen', Rickli sagt 'die Anderen sind schuld'. Und meine Galle geht wohin?
      8 15 Melden
    • herrdöpfel 23.08.2018 09:13
      Highlight Hier geht es überhaupt nicht um elterliche Erziehung, sondern um wirkende, nicht fassbare Strukturen, die sich über die Jahrhunderte etabliert haben und die es aufzubrechen gilt. Selbst wenn man die Migration stoppen würde und etliche Migranten abschieben würde würden Frauen noch weniger verdienen, in Clubs begrapscht, auf offener Strasse vergewaltigt, von Ehemännern geschlagen und von Eifersüchtigen ermordert werden. Migration stoppen bedeutet nicht das Patriarchat zu bekämpfen, sondern einfach nur Menschen aufgrund ihrer Herkunft anderst zu behandeln.
      5 9 Melden
    • loquito 23.08.2018 16:22
      Highlight Sry, aber ich kenne eine Psychologin, welche im Frauenhaus arbeitet. Dir würde schlecht werden, wenn du wüsstest wieviele Frauen von Schweizern verprügelt werden. Sehr viele Latinas und Asiatinnen werden von Cher Männer wie Sklaven gehalten und misshandelt... Aber dort sind auchv die Männer aus dem Magherb sxhuld?
      7 4 Melden
    • FrancoL 23.08.2018 18:41
      Highlight Richtig Ioquito; aber das ist heute immer weniger das Thema. Die Schuldigen sind erkannt und nun prügelt man auf sie ein, nützt zwar nichts ab lenkt von den anderen Fehlleistungen ab.
      Eine Differenzierte Sicht ist nicht gefragt und schon gar nicht differenzierte Lösungen.
      Tamara mag etwas über das Ziel hinaus schiessen, aber was Natalie macht ist weit schlimmer, sie rechtfertigt die Männer die nicht Migranten sind und gibt ihnen einen Freipass um sich nicht zu ändern.
      3 2 Melden
    • Maracuja 23.08.2018 21:45
      Highlight @loquito

      Dass Immigrantinnen, die ihre Aufenthaltserlaubnis nur einer Heirat verdanken, jahrelang stark von ihrem Mann abhängig sind und dass es Männer (CH und Ausländer) gibt, die das auf widerlichste Art ausnutzen, ist bekannt. Da gilt es vor allem die Frauen zu stärken und die Aufenthaltsgenehmigung nicht vom Verbleib beim miesen Ehemann abhängig zu machen. Daneben gibt es aber auch Formen der Gewalt, die kaum bei Einheimischen vorkommen (Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung), da muss spezifisch Prävention geleistet, aber auch deutlich Grenzen gesetzt werden (Verlust Aufenthalt‘bew.)

      4 0 Melden
    • Bene86 23.08.2018 22:39
      Highlight @Loquito:

      Sry, aber die Cousine meines Freundes Freundin ist Psychologin, welche im Frauenhaus arbeitet.. blahblub. Es streitet niemand ab, dass es auch gewaltätige Schweizer gibt.

      Statistiken sagen trotzdem, dass das Agressionspotential bei gew. Kulturen um ein vielfaches höher ist. Da ändert deine Psychologen-Kollegin auch nichts daran.

      Darum: Ausl. Gewalttäter ausweisen und CH-Gewalttäter ewig lange in den Knast stecken.

      Ganz simpel.
      3 1 Melden

Nach 079-Kritik druckt Zeitung Handynummer von Juso-Chefin ab

In Genf wurden Frauen auf brutalste Art und Weise zusammengeschlagen. Die Diskussion dreht sich daraufhin vor allem um einen Popsong und Ausländerkriminalität – und mündet zuletzt in einer sexistischen Karikatur über Tamara Funiciello. Wie konnte die Debatte derart entgleisen? Eine Eskalation in 5 Schritten.

Am Wochenende veröffentlichte die Zeitung «Schaffhauser Nachrichten» eine Karikatur mit der Handynummer von Juso-Chefin Tamara Funiciello. Diese äussert sich daraufhin auf Facebook und sagt, noch nie sei sie derart heftig attackiert worden. Begonnen hatte alles mit dem Angriff auf fünf Frauen in Genf und einer Debatte über Gewalt an Frauen. Was ist passiert?

Am 8. August werden mitten in der Stadt Genf kurz vor fünf Uhr fünf 22 bis 33-jährige Frauen von fünf bis sechs Männern vor einem Club …

Artikel lesen