Schweiz
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Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick

Diese 6 Kandidaten haben die besten Chancen auf einen Sitz im Bundesrat

Der 67-jährige Berner Johann Schneider-Ammann tritt als Bundesrat zurück. Das gab der FDP-Magistrat heute Dienstag bekannt. Kronfavoritin für den vakanten Sitz ist eine St. Galler Ständerätin. 



Erst gestern twitterte der noch amtierende Bundesrat Johann Schneider-Ammann, dass er zu den Rücktritts-Gerüchten keine Stellung nehme. Heute ist es nun offiziell: Nationalratspräsident Dominique de Buman las heute im Nationalrat das Rücktrittsschreiben von Schneider-Ammann vor. 

Voraussichtlich am 5. Dezember 2018 entscheidet die Vereinigte Bundesversammlung, wer für Schneider-Ammann nachrückt. 

Das sind die möglichen Kandidaten: 

Platz 1: Karin Keller-Sutter

ZUR WAHL DER STAENDERATSPRAESIDENTIN KARIN KELLER-SUTTER WAEHREND DER WINTERSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Karin Keller-Sutter, Council of State member FDP-SG and first vice president of the Swiss Council of States, poses for a photograph at the Council of States vestibule at the Swiss Parliament in Bern, Switzerland, on September 25, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Die St. Galler FDP-Ständeratspräsidentin ist die Kronfavoritin im Rennen um den Sitz im Bundesrat. Die 54-Jährige erlangte bereits 2010 nationale Bekanntheit. Vor acht Jahren kandidierte die damalige St. Galler Regierungsrätin als Nachfolgekandidatin für den scheidenden FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Sie verlor. Gewählt wurde damals Johann Schneider-Ammann. Für Keller-Sutter spricht neben ihrer Exekutiverfahrung auch die Herkunft: Die Ostschweiz hofft schon lange auf eine Vertretung im Bundesrat.

Keller-Sutters Pole-Position hängt jedoch auch mit dem Rücktritt von CVP-Bundesrätin Leuthard zusammen. Tritt diese noch vor der Wintersession zurück, wird ihre Vakanz zuerst besetzt. Wählt die Vereinigte Bundesversammlung dann jemanden aus der Ostschweiz als Nachfolger für Leuthard, schwinden Keller-Sutters Chancen auf einen Sitz im Bundesrat. 

Platz 2: Martin Schmid

Portrait von Martin Schmid, Staenderat der FDP des Kantons Graubuenden, aufgenommen am 3. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Präsentiert die FDP ein Zweierticket mit einer Frau und einem Mann, dürften Kandidaten aus jenen Regionen bessere Chancen haben, die heute nicht im Bundesrat vertreten sind. Ein möglicher Anwärter wäre der Bündner Ständerat Martin Schmid. 

Platz 3: Carmen Walker Späh

Die Zuercher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Spaeh an einer Medienkonferenz zur Stellenmeldepflicht im Kanton Zuerich in Zuerich am Freitag, 8. Juni 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Es ist möglich, dass die FDP mit einem Frauenticket ins Rennen steigt. Dann hätte auch die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh Chancen auf eine Wahl. Die 60-Jährige war 15 Jahre lang selbständige Rechtsanwältin gewesen, bevor sie 2015 in den Regierungsrat gewählt wurde. 

Platz 4: Andrea Caroni

NR Andrea Caroni

bild: keystone

Auch der Ständerat aus dem Kanton Appenzell-Ausserrhoden, Andrea Caroni, ist Anwärter auf den Bundesratssitz. Caroni wurde vor drei Jahren in den Ständerat gewählt. Von 2011 bis 2015 war er bereits im Nationalrat politisch tätig. 

Platz 5: Ruedi Noser

Nationalrat Ruedi Noser freut sich nach seiner Nomination ueber einen Blumenstrauss, anlaesslich der ausserordentlichen Delegiertenversammlung der FDP Kanton Zuerich, am Donnerstag, 22. Januar 2015, in Zuerich. Noser soll die Nachfolge des abtretenden Staenderats Felix Gutzwiller antreten. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Ebenfalls als Kandidat gehandelt wird der Zürcher Ständerat Ruedi Noser. Der Unternehmer wurde 2003 in den Nationalrat, vor drei Jahren in den Ständerat gewählt. Allerdings sitzt mit Finanzminister Ueli Maurer bereits ein Zürcher im Bundesrat. 

Platz 6: Petra Gössi

ZUR MELDUNG, DASS PETRA GOESSI EINZIGE OFFIZIELLE KANDIDATIN FUERS FDP-PRAESIDIUM IST, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. MAERZ 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Petra Goessi, Nationalraetin und seit 2012 Praesidentin der FDP des Kantons Schwyz, posiert am Donnerstag, 18. Februar 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Hätte sich Petra Gössi, Parteipräsidentin der FDP, gegenüber TeleZüri nicht gegen eine Bundesratskandidatur ausgesprochen, hätte sie gute Chancen im Rennen. Doch die Schwyzer Nationalrätin kandidiert nicht. «Ich will das meiner Partei im Wahljahr nicht antun», begründete Gössi ihren Entscheid.

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman

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Video: watson/nico franzoni

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

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    Alle Leser-Kommentare
  • Homes8 25.09.2018 18:52
    Highlight Highlight Eigentlich sollte die FDP, nach allem was sie schon verbrockt hat, einen BR-Sitz an die Grünen abgeben ;-)
    • Albi Gabriel 25.09.2018 19:12
      Highlight Highlight Wieso sollte eine Splitterpartei, die nicht mal einen Zehntel der Stimmen hinter sich scharen kann (2015: 7.1%) im Bundesrat vertreten sein?
    • Homes8 26.09.2018 09:55
      Highlight Highlight Das Verhältnis im Nationalrat ist:
      Mitte-Rechts: SVP 65, FDP 33, CVP 27 =115
      (Die GPL 7, lass ich mal weg da sie zwar Grün, aber manchmal Mitte ist.)
      Links-Grün: SP 43, GPS 11 = 54

      Wenn man zu den Bundesräten noch den Bundeskanzler (Walter Thurnherr CVP) dazuzählt, ist das Verhältnis im BR 6:2
    • Homes8 26.09.2018 11:11
      Highlight Highlight offizielles Bundesratsfoto 2017
      Benutzer Bild
  • Muselbert Qrate 25.09.2018 16:34
    Highlight Highlight Hoffen wir auf Karin Keller-Sutter! Ostschweiz, Frau, FDP.

    Und sogar die SP hätte Freude mit jemandem mit einem Doppel-Nachnamen. Die sind schnell zufrieden..

    Einzig die Hooligan-Szene und ihre Lobby hätte keine Freude, was mich freuen würde.
    • Pafeld 25.09.2018 21:34
      Highlight Highlight Karin Keller-Sutter wäre mit ihrer langjährigen Erfahrung geradezu prädesteniert fürs EJPD. Und Simonetta Sommaruga als ehemalige Konsumentenschützerin eigentlich die Nachfolgerin von Schneider-Ammann, die wir nach seiner Laissez-faire-Verschlafenheit dringend bräuchten könnten. Aber das wird der neoliberale Filz (nochmals) zu verhindern wissen.
  • Leader 25.09.2018 15:33
    Highlight Highlight Leider wird auch dieses Mal nicht die Fähigste oder der Fähigste gewählt werden.
    Die Rängkelspiele mögen beginnen- ich äussere nur einen bescheidenen Wunsch:
    Bitte nicht noch einen Blindgänger wie bei der vergangenen BR Wahl.
    Danke!
  • rodman 25.09.2018 14:22
    Highlight Highlight Ich werfe mal den unbekannten Namen und bislang nicht in der Exekutive tätigen Damian Müller, SR LU, in den Raum. Hat seine Rolle im SR sehr gut gefunden, ist gut vernetzt, unverbraucht, kein Akademiker und trotzdem mit profunder Fachkenntnis insbesondere im Bereich Ausland und auch bei wirtschaftlichen Fragestellungen. Sozusageb ein sprachgewandter Chrampfer mit (fremd-)sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten.

    Eure sachlichen Meinungen?
    • Neruda 25.09.2018 21:45
      Highlight Highlight Naja, habe seine Arbeit als Ständerat nicht explizit verfolgt, aber wie er heute bei der Palmöldebatte auf den Bauern rumgehackt hat, sät bei mir Zweifel, dass er fähig wäre da zu vermitteln und genau das muss der neue Bundesrat. Und auch rednerisch hat er mich nicht überzeugt. Da hat die FDP sich noch besseres zu bieten. Und mit 2 Sitzen im Bundesrat sollte doch min. 1 Frau möglich sein.
  • Ehringer 25.09.2018 13:37
    Highlight Highlight Rein vom Alter her müsste es Caroni sein. Ein bisschen "Alters-Konkorrdanz" würde dem Bundesrat gut tun.
  • der_senf_istda 25.09.2018 13:35
    Highlight Highlight Wieso ist Christa Markwalder kein Thema ? Es muss ja nicht immer ein Ü50 sein....
    • Bits_and_More 25.09.2018 13:49
      Highlight Highlight Andrea ist 5 Jahre jünger als Christa, und mir persönlich wesentlich sympathischer.
    • der_senf_istda 25.09.2018 14:01
      Highlight Highlight Ok ja, der ist jünger aber es kommt ja nicht nur auf die Sympathie an, Kompetenz ist ja auch ein bizeli wichtig.
    • Bits_and_More 25.09.2018 14:41
      Highlight Highlight Bei mir hat Sympathie, gerade bei Politikern, natürlich viel mit Kompetenz zu tun. Caroni hat mir vor allem dadurch gefallen, dass er auch Themen in Angriff nimmt, welche bei der breiten Bevölkerung eine hohe emotionale Komponente hat. Wie zum Beispiel die "Pädophilen-Initiative". Da gab es durchaus rechtsstaatliche Bedenken, doch Caroni war einer der wenigen, der mit seinem Namen dagegen vorgegangen ist. Viele andere Politiker hatten wohl eine selbe Meinung, aber wollten ihre Wähler mit dem Thema nicht erschrecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Amgalgen 25.09.2018 13:17
    Highlight Highlight Ich denke Baschi Dürr, Regierungsrat BS, würde auch noch auf die Liste gehören. Als Vertreter für junge Leute (er ist 41), Patchworkfamilien und natürlich als sehr Liberaler passt er bestimmt in ein modernes BR Profil der FDP.
    • Neruda 25.09.2018 21:48
      Highlight Highlight Hahaha wenn ich von ihm höre immer nur Lustiges 😂
  • Pisti 25.09.2018 12:50
    Highlight Highlight Caroni wäre eine Katastrophe, absoluter EU-Turbo, den hatten wir schon mit Burkhalter. Dessen Fehlentscheidungen darf jetzt Cassis ausbaden.
    • swisskiss 25.09.2018 13:38
      Highlight Highlight Pisti: Hallo? Lohnschutz aufweichen, 8 Tage Woche, Waffenexporte, Freihandelsabkommen China, Kein Kündigungsschutz bei Massenentlassungen?

      Vor dem aktuellen Kahlschlag bei Novartis, mit 2000 Entlassungen muss man sich wirklich fragen, wie simpel gestrickt gewisse Mitbürger sind, die ihre politische Meinungsbildung auf ein Thema wie die EU reduzieren.

      Fast schon peinlich, wenn man sich als Arbeitnehmer so vom Kapital indoktrinieren lässt. Das typische Schäfchenverhalten von SVP Anhängern.
    • Pisti 25.09.2018 16:23
      Highlight Highlight Und was wollen Sie mir genau mit ihrem Kommentar mitteilen?
      Und ich wähle nicht SVP.
    • swisskiss 25.09.2018 19:56
      Highlight Highlight Pisti: Wer nachfragen muss, was ich mit dieser Replik meine, ist natürlich kein SVP Wähler.

      Wer sich des dümmlichen "EU Turbos" bemühen muss, ist natürlich kein SVP Wähler.

      Steh wenigstens dazu! Ist ja die grösste Partei in der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hoi123 25.09.2018 12:47
    Highlight Highlight Alle ausser KKS!
    • Shlomo 25.09.2018 13:54
      Highlight Highlight hopefully not!!!
    • bibaboo 25.09.2018 14:50
      Highlight Highlight Und Gössi!
  • Myk38 25.09.2018 12:32
    Highlight Highlight Ach herje.🙄
  • Dr Barista 25.09.2018 12:22
    Highlight Highlight Gebt doch Pierre Maudet wieder eine Chance. Der hat schon gute internationale Beziehungen!

    *Ironie off*
  • taisho-corer 25.09.2018 12:04
    Highlight Highlight Andrea Caroni!!
  • Gurgelhals 25.09.2018 12:02
    Highlight Highlight Der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartement mit FDP-Parteibüchlein tritt am gleichen Tag zurück, an dem Novartis eine Massenentlassungswelle ankündigt.

    Passt irgendwie.
  • no-Name 25.09.2018 11:56
    Highlight Highlight Ich gebe mir sonst echt Mühe nicht auf Äusserlichkeiten zu achten und das Curriculum als ausschlaggebend zu betrachten....

    Aber Frau Walker-Späh sollte was mit ihren Haaren machen wenn sie nicht mit tausende Memes à la Trump konfrontiert werden möchte... 😂😂
    Benutzer Bild
    • Mr. Stärneföifi 25.09.2018 21:56
      Highlight Highlight Ich dachte zuerst: WTF will Kelly-Ann Conway‘s Schwester bei uns im
      BR?! 😅
  • Ruapehu 25.09.2018 11:55
    Highlight Highlight Ich wäre ganz klar für Andrea Caroni. Ein Harvard Absolvent und Unidozent, der 5 Sprachen fliessend spricht, würde die Schweiz international gut vertreten können, ohne, dass über seine Sprachfähigkeiten gelächelt wird. Er kennt das politische Geschäft als Nationalrat, Ständerat und als persönlicher Mitarbeiter von Altbundesrat Merz während dessen Amtszeit. Er ist 38 Jahre alt, hat zwei kleine Kinder, bringt daher frischen Wind in den veralteten Bundesrat und hat sicherlich Interesse daran, zukunftsorientiert zu wirken.
    • ströfzgi 25.09.2018 12:55
      Highlight Highlight Sicher kein schlechter Kandidat, aber er ist noch nicht "reif". Zu wenig Biss, zu sehr liebes Muttersöhnchen.
    • Ritiker K. 25.09.2018 13:26
      Highlight Highlight Jemand ,der nie in einer Exekutive war, in das höchste Exekutivgremium der Schweiz wählen?
    • satyros 25.09.2018 15:44
      Highlight Highlight @Ritiker: Von den jetzigen Bundesräten war niemand in einer kantonalen Exekutive.
  • Illuminati 25.09.2018 11:50
    Highlight Highlight Von den genannten ist Caroni klar der Sympatischte aber ob er auch der Beste ist, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall ist er auch der jüngste und dem BR würde das sicher gut tun. Sowieso ist das durchschnittsalter zu hoch im Bundesrat meiner meinung nach.
    • EinePrieseR 25.09.2018 12:39
      Highlight Highlight Für mich ist Caroni der Unsympatischte auf der Liste..
    • swisskiss 25.09.2018 12:42
      Highlight Highlight Illuminati: Die FDP wird sich hüten einen zweiten Sonnyboy a la Burkhalter ins Amt zu hieven, der in wesentlichen Grundsätzen nicht stramm auf Parteilinie liegt.

      Nun, da man mit Cassis einen deutlichen Rechtsruck im Bundesrat erreicht hat, gibt man das nicht mit einem Politiker wie Caroni preis.

    • Matti_St 25.09.2018 13:05
      Highlight Highlight @Swisskiss, wahrscheinlich ist auch für ein Teil der FDP die Regierung zu rechts und vor allem zu konservativ.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritiker K. 25.09.2018 11:49
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt, wenn für den Bundesrat Personen vorgeschlagen werden, welche über keine Erfahrung in einer Exekutive (Gemeinde, Stadt oder Kanton) verfügen. Aus meiner Sicht eignen sich für den Bundesrat nur Personen, welche bereit bewiesen haben, dass sie den äusserst schwierigen Vierfachspagat zwischen den Ansprüchen eines Parlaments, der Mitarbeitenden des eigenen Departementes, der eigenen Partei und der Kolleginnen und Kollegen in der Regierung meistern können. (Aus diesem Grund bin ich auch ganz klar gegen eine Volkswahl des Bundesrates) Solche Leute sind rar!
  • kettcar #lina4weindoch 25.09.2018 11:34
    Highlight Highlight Ich würde Caroni begrüssen. Ich teile die FDP Werte zwar nicht, daher wird es so oder so schwierig. Caroni hat immerhin gezeigt, dass er für den Rechtsstaat einsteht (Pädophilen-Initiative), auch wenn er sich damit keine Lorbeeren holt. Ein bisschen "junges Blut" täte dem Gremium sicher auch nicht schlecht und er scheint auch eher von der vernünftigen, konsen-orientierten und wenig "mediengeilen" Sorte zu sein.
  • Edwin Schaltegger 25.09.2018 11:34
    Highlight Highlight Jung ist nicht immer besser. Auch Ü50 Jährige können fundierte technologische Kenntnisse besitzen. Dabei bringen Sie noch einen grossen Rucksack an beruflicher und Lebenserfahrung mit. Ich denke das grosse Problem ist, dass viele dieser qualifizierten Fachkräfte gar nicht in die Politik wollen. Es gibt in unserer Politlandschaft auch zu viele Juristen. Die sind ja in der Regel keine kreative und innovative Geister. Es gibt viele junge Leute, die meinen wenn sie in den "social medias" besonders aktiv sind und Computerspiele beherrschen, dass sie von der IT Technologie etwas verstehen.
  • Snowy 25.09.2018 11:26
    Highlight Highlight Weiss man, wie die 6 Favoriten bezüglich Waffenexporten in Bürgerkriegländer stehen?

    Die Verhältnisse im BR sind in dieser causa ja (leider) sehr knapp.

    P.S: Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir diese Frage überhaupt diskutieren müssen...
  • wydy 25.09.2018 10:48
    Highlight Highlight Das Durchschnittsalter des Bundesrat ist fas bei 60. Zwei Bundesräte sind schon im Pensionsalter und nur einer ist unter 50.
    Ich sehe hier keinen Vertreter für die jungen Leute. Die Bundesräte könnten nach dem Prinzip, nach mir die Sinnflut regieren, da es sie nicht mehr betrifft. Neue Technologien ist für Sie wohl ein Fremdwort. Man merkt es immer wieder wenn es um Abstimmungen im Zusammenhang mit dem Internet etc. geht. Die Parlamentarier haben oft keine Ahnung von der Materie. Hier müsste man ansetzen...
    • goldmandli 25.09.2018 11:03
      Highlight Highlight Das führt auch dazu, dass der Bundesrat viel zu konservativ ist. Aktuelle Beispiele: Waffenexport, erhöhung glyphosphat Grenzwert.
    • MacB 25.09.2018 11:15
      Highlight Highlight Parlamentarier sind aber nicht geich Bundesräte. Bei den Parlamentariern geb ich dir recht. Bei den Bundesräten bin ich froh, sind keine 30jhrigen "Plodderis" dabei sondern erfahrene Leute, denn sie müssen nicht zwingend junge Leute "repräsentieren", nur vertreten.
    • Snowy 25.09.2018 11:24
      Highlight Highlight Und jeder denkt beim Lesen Deiner Zeilen an Schneider-Ammann.

      Überfällig, dass er endlich geht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 25.09.2018 10:44
    Highlight Highlight "... dürften Kandidaten aus jenen Regionen bessere Chancen haben, die heute nicht im Bundesrat vertreten sind."

    Mit Ausnahme der Nordwestschweiz, die zwar 1/7 der Bevölkerung stellt, aber bei Bundesratswahlen seit 35 Jahren (Otto Stich) keine Rolle spielt.

    (Und nein, mir fallen grad auch keine Top-Kandidaten aus der NW-CH ein. Aber wenn ich mir anschaue, welche Leute andere Regionen in den BR geschickt haben, war Qualifikation auch nicht immer ein wichtiges Kriterium).
    • Palatino 25.09.2018 13:09
      Highlight Highlight Ein ernsthafter Kandidat aus der Nordwestschweiz wäre Peter Malama aus Basel gewesen. Leider ist er schon vor sechs Jahren gestorben. Er wäre in diesem Jahr 57 Jahre alt geworden.
    • ubu 25.09.2018 14:20
      Highlight Highlight Da hast Du recht, Palatino. Die nächste valable Kandidatin wäre wohl Eva Herzog, aber die ist in Bern vermutlich zuwenig vernetzt (und bei der SP stehen im Moment auch keine Vakanzen an).
    • Neruda 25.09.2018 22:00
      Highlight Highlight Der Aargau gehört übrigens auch zur Nordwestschweiz und die Doris kommt schliesslich von da ;)
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