Schweiz
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Wisent

Ein Wisent gilt als ein sehr friedliches Tier. Nun soll in der Schweiz eine Herde ausgewildert werden.  Bild: Wikicommon

Wisente sollen in der Schweiz ausgewildert werden – Landwirte wehren sich



Der Wisent ist ein majestätisches Tier. Ein Tier, vor dem man schon nur wegen seiner Grösse und seinen Hörnern Respekt hat. Ein ausgewachsener Bulle kann über 800 Kilogramm schwer werden und eine Widerristhöhe von über 1,80 Meter erreichen. Damit gilt der europäische Bison, wie der Wisent auch genannt wird, als grösstes und schwerstes Landsäugetier in Europa

Seine Grösse und sein Gewicht dürfen aber nicht über eines hinwegtäuschen: Der Wisent gilt als sehr friedliches Tier. Das beweist die Herde von 20 Tieren, die in Deutschland seit 2013 in freier Wildbahn lebt. Bis auf beschädigte Bäume gab es bislang keine Probleme.

Nun planen auch Schweizer Naturschützer, den Wisent wieder auszuwildern. Geht es nach ihnen, wird im Naturpark Thal im Kanton Solothurn eine Testherde mit 20 Tieren in die Freiheit entlassen. Es wäre eine Rückkehr. Bis ins späte Mittelalter lebten Wisente in den Wäldern der Nordwestschweiz. 

Der Biologe Darius Weber führt die «Gruppe Wisent» an. Er ist überzeugt, das Projekt würde gelingen: «Es gibt erstens eine Waldbesitzerin, die mitmacht. Zweitens einen Bauern, der seinen Hof ins Zentrum des Geschehens stellen will. Und drittens eine Gemeinde, die uns wohlgesinnt ist», sagt er gegenüber SRF. 

Auf einem 100 Hektaren grossen Areal sollen die Tiere zuerst an ihre neue Freiheit gewöhnt werden. Geht alles gut, werden sie nach Ablauf der Testphase endgültig in die Freiheit entlassen. 

Die Ängste der Landwirte

Das Projekt passt nicht allen. Bei einigen weckt es Ängste, wie bei Edgar Kupper. «Wir Bauern wirtschaften hier oben sehr naturnah, und wir stemmen uns nicht grundsätzlich gegen Neues», sagt der Landwirt aus Laupersdorf. «Hingegen sind wir kritisch bei der Ansiedlung weiterer Exoten, die bei uns schon lange nicht mehr heimisch sind.»

Die Landwirte befürchten, dass die Wisente in ihre Kulturen einbrechen und sie beschädigen. Für ein Tier, das bis zu einer Tonne wiegen könne, sei ein Zaun kein Hindernis. 

Auch bei ihnen habe es am Anfang viele diffuse Ängste gegeben, sagt Bernd Führmann. Der Bürgermeister der deutschen Stadt Bad Berleburg hat sieben Jahre Erfahrung mit einem Wisent-Projekt. Die Ängste seien verflogen, wie eine Umfrage zeige: «Die übergrosse Mehrheit der Menschen akzeptiert die Wisente nicht nur, sondern will sie in der Region behalten», sagt er in einem Interview mit der «Solothurner Zeitung». (fvo)

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Video: watson/can

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    Alle Leser-Kommentare
  • SVRN5774 01.11.2017 21:11
    Highlight Highlight Darf man die dann auch jagen? Das wäre nämlich toll. So könnte ich wenigstens meine Familie ernähren.
  • Copernicus 01.11.2017 16:35
    Highlight Highlight Die ersten Wisente wurden 1952 in Polen ausgewildert, mittlerweile leben dort sehr viele Herden. In Deutschland wurde anfangs Oktober ein Wisent abgeschossen, was eine Welle der Empörung auslöste. Wenn dann sollte sich die Schweiz Polen als Beispiel nehmen, schon nur aufgrund der Flora & Fauna die kaum ein europäisches Land aufweist!
    • RETO1 01.11.2017 21:11
      Highlight Highlight Polen ist riesig und relativ dünn besiedelt
  • Thinktank 01.11.2017 15:23
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Stadtstaat mit viel zu wenig Platz. Solche Tiere gehören ins Alpendisneyland Graubünden und nicht ins Mittelland, wo sie plötzlich auf der Strasse stehen.
    • Raembe 01.11.2017 17:36
      Highlight Highlight Wir haben Platz für 8mio Menschen aber nicht für 20 kuhverwandte Tiere? C'mon.....
    • Valon Gut-Behrami 01.11.2017 18:24
      Highlight Highlight Ach, willst du den Artikel nicht verstehen?
    • RETO1 01.11.2017 21:12
      Highlight Highlight im bündnerland gibt's dann im Fall auch Strassen
  • Rabbi Jussuf 01.11.2017 14:47
    Highlight Highlight Als nächsten Schritt möchte ich Mammuts und Säbelzahntiger auswildern. Sind ja schliesslich auch keine Exoten.
    • Bav 01.11.2017 15:39
      Highlight Highlight Wäre wirklich schön! Mammuts fehlen übrigens unserem Ökosystem. Die natürlichen Lichtungen mit extrem hoher Biodiversität sind deshalb viel seltener als sie es eigentlich sein könnten.
    • Fabio74 01.11.2017 16:28
      Highlight Highlight Manchmal wünsch ich mir mehr Hirn in diesem Land
    • SemperFi 02.11.2017 13:00
      Highlight Highlight @Fabio74: Leider kann man Hirn nicht auswildern. :-)
  • MacB 01.11.2017 14:41
    Highlight Highlight Ich bin für eine Wiederansiedlung. Fairerweise muss man aber auch anführen, dass in DE viel mehr Fläche zur Verfügung steht. Ob hier wirklich genug Platz ist, frage ich mich schon auch. Bei Bergtieren wie Bär oder Wolf ist die "Kollisionsgefahr" mit dem Mensch nicht so hoch wie im Flachland, das mit Strassen und Siedlungsgebieten stark durchzogen ist. Ich habe Zweifel aber versuchen würde ich es!
  • Sharkdiver 01.11.2017 14:38
    Highlight Highlight Im Parc Jura vaudois hätte es doch platz
  • olmabrotwurschtmitbürli 01.11.2017 14:27
    Highlight Highlight Wie schmecken die eigentlich? So wie Bison?
    • Knety 01.11.2017 16:07
      Highlight Highlight Bald werden wir es wissen.
  • Takapuna 01.11.2017 13:12
    Highlight Highlight Wenn man die Bevölkerungsdichte vergleicht zwischen der Zeit als es die Tiere noch in freier Wildbahn gab und heute, frage ich mich, ob es wirklich noch Platz für die Ansiedelung von ausgestorbenen/ausgerotteten Tieren hat.
    • Fabio74 01.11.2017 16:29
      Highlight Highlight Ausgerottetete Tiere dürfte schwierig sein. Ansonsten, warum beansprucht der Mensch das Land? Mit welchem Recht?
    • derlange 01.11.2017 21:11
      Highlight Highlight Hui, warum wohl? Wo willst du denn die 8 mio Einwohner Unterbringen? Wie willst du sie ernähren?
      Wir können auch eine Obergrenze einführen: z.b max 6 mio Menschen
      Doch wer sagt wer bleiben darf und wer nicht?
      Wie sieht deine Umsetzungsstrategie konkret aus? Ich bin gespannt!
  • Matthias Ott 01.11.2017 13:07
    Highlight Highlight Die massiven Waldschäden, die die Tiere in Deutschland machen, werden natürlich wieder nur in einem Nebensatz erwähnt... Ist es wirklich sinnvoll, diese hier längst ausgestorbene Riesen in der dicht besiedelten Schweiz auszusetzen und dafür noch mehr Holz und landwirtschaftliche Produkte zu importieren? Oder wäre es ev. doch ökologisch und ökonomisch sinnvoller, das Geld in die Erhaltung von gerade so bedrohten, aber halt unspektakulären Arten zu stecken, die bei uns noch vorkommen?
    • Raembe 01.11.2017 17:40
      Highlight Highlight Wieso müssen wir wegen Waldschäden Holz und landwirtschafftliche Produkte importieren? Diese Tiere leben ja in Freiheit..
    • Troxi 01.11.2017 21:08
      Highlight Highlight Wildschweine machen in meinen Augen die grösseren Schäden, da sind mir geknickte, zerkratzte Bäume lieber als neu gewältzte Äcker und Schlammteiche von Wildschweinen.
  • Gustav.s 01.11.2017 13:02
    Highlight Highlight Ja die überwiegende Mehrheit ist begeistert und die geschädigten ignoriert man. Kenn ich.
    • fcsg 01.11.2017 13:11
      Highlight Highlight Wer ist denn geschädigt? Die Erfahrungen aus Deutschland zeigen ja, dass es keine Probleme gibt bis auf ein paar beschädigte Bäume. Ich glaube mit ein paar beschädigten Bäumen können wir leben, wenn wir im Gegenzug zur Erhaltung einer fast ausgerotteten Tierart beitragen.
    • Bijouxly 01.11.2017 22:29
      Highlight Highlight Jain DE hat es aber einiges mehr Platz. Es ist bei uns im Flachland kaum möglich, eine grosse Fläche ohne Landwirtschaftsland zu finden. Wenn SIE sich davon nicht gestört fühlen, heisst das nicht, dass man es anderen aufzwingen muss. Ich wollte die auch nicht auf meinem Land, ausgerottet hin oder her.
    • fcsg 02.11.2017 03:09
      Highlight Highlight @Bijouxly
      Genau Deutschland ist eine komplett unüberbaute grüne Wüste. Bad Berleburg hat eine vergleichbare Bevölkerungsdichte wie Thal in Solothurn.
      Mit der gleichen Argumemtation kann man so ziemlich jede Tierart ausrotten. Wer braucht schon Wildtiere, die bringen ja nicht einmal Subventionen. Wenn die Bauern schon vom Steuerzahler finanziert werden, dürfen sie auch zur Biodiversität austragen!
  • Skeletor82 01.11.2017 12:40
    Highlight Highlight Tolles Tier, toller Kanton, hoffentlich klappt‘s!
  • Thom Mulder 01.11.2017 12:23
    Highlight Highlight Ja wenn es um Ängste geht sind wir Schweizer die Grössten. Ich werde jedenfalls viel lieber diese schönen Wisente auf den Weiden sehen als die hässlichen Schweizer Kühe.
    • Raembe 01.11.2017 17:41
      Highlight Highlight Auch Kühe sind schöne und faszinierende Tiere, nur haben wir uns an sie gewöhnt.
    • RETO1 01.11.2017 21:15
      Highlight Highlight du bist tierisch rassistisch
    • Bijouxly 01.11.2017 22:31
      Highlight Highlight Die Kuh bringt im Endeffekt viel mehr. Aber die ist halt nicht ausgerottet, also hat auch niemand Mitleid..
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4kant 01.11.2017 12:22
    Highlight Highlight Ich melde mich freiwillig zum Abschuss der überzähligen Tiere. Ich mach das mit Pfeil und Bogen, wie meine Urahnen. Fände ich ganz passend.
    Auf den 100 Hektaren können nur wenige Dutzend Tiere leben. Es wird dabei zu zahlreichen Konflikten kommen mit der ortsansässigen Bevölkerung. Denn der Naturpark Thal in Solothurn ist ziemlich dicht besiedelt und stark landwirtschaftlich genutzt. Gut möglich, dass dass eins um's andere Wisent unversehens in ein Vollmantelgeschoss hineinrennt.
    • Valon Gut-Behrami 01.11.2017 14:13
      Highlight Highlight Konflikte gibt's wegen Leuten wie dir. Behält deinen Hass bitte für dich.
    • Bijouxly 01.11.2017 22:31
      Highlight Highlight Welchen Hass?
    • SemperFi 02.11.2017 13:04
      Highlight Highlight @Bijouxly: Präventiv schon mit dem Abschuss von geschützen Tieren zu drohen, ist in meinen Augen Hass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 01.11.2017 11:56
    Highlight Highlight "Hingegen sind wir kritisch bei der Ansiedlung weiterer Exoten, die bei uns schon lange nicht mehr heimisch sind.»

    Weitere Exoten, die bei uns nicht mehr heimisch sind, als da wären (Liste von meinem Schulweg):

    Grillen, Heuschrecken, div Käfer, Zittergras, Sauerampfel, Akaleien, Butterblumen, Wiesenkerbel, Laubfrösche, Margriten, Schlupfwespen, Leuchtkäfer, und und und

    Innerhalb von 50 Jahren weggeputzt, vernichtet und nicht mehr heimisch.

    Ersetzt durch Gülle, Chemie-Dünger und Gift bis tief in den Boden.

    Kurzfristiges Geld ersetzt auch hier langfristiges Denken
    • ujay 01.11.2017 12:24
      Highlight Highlight Lebst du am Südpol? Deine Aufzählung beinhaltet alles nachwievor heimische Fauna und Flora
    • äti 01.11.2017 13:17
      Highlight Highlight .. nein, lebe auf dem Lande. Nicht im Zoo oder Biotop oder spez. Gärtnerei.
    • Professor Chaos 01.11.2017 19:30
      Highlight Highlight Also Grillen finde ich wenn ich aus dem Balkon gehe. Hab neulich eine aus der Waschküche gerettet ^^

      Und ich lebe nicht direkt auf dem Lande.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 01.11.2017 11:41
    Highlight Highlight Und warum möchte man das machen? Gibt es dafür einen Grund oder Notwendigkeit? Kann man denn gewährleisten, dass diese Tiere auch artgerecht leben können?
    • 4kant 01.11.2017 14:16
      Highlight Highlight Artgerecht werden sie nicht leben, so ganz ohne jagddruck von Wölfen und Hominiden.
  • demokrit 01.11.2017 11:23
    Highlight Highlight Und ich freu mich über diese friedlichen Gesellen.

    Der subventionsabhängige Landwirt Edgar Kupper hat schlichtweg keine Ahnung, wenn er die damals ausgerotteten europäische Bisons (die mit den amerikanischen Bisons nah verwandt sind) als Exoten bezeichnet. Von Ihrer Ernährungsweise (Baumrinde, Kraut und Laub) offenbar auch nicht.
  • Unicron 01.11.2017 11:03
    Highlight Highlight Das ist mal eine total abgefuckte Ente :ugly:
  • Valon Gut-Behrami 01.11.2017 11:00
    Highlight Highlight Ich mag solche sanften Riesen.
    • 4kant 01.11.2017 14:17
      Highlight Highlight Ich auch: am besten auf dem Grill.
  • RETO1 01.11.2017 10:58
    Highlight Highlight warum müssen diese Tiere auf dem Land ausgewildert werde , das könnte man doch auch in einem Park in der Stadt machen
    • dechloisu 01.11.2017 11:32
      Highlight Highlight Das Ziel ist es dass die Tiere frei leben wie es ein Luchs, Wolf oder Bär macht.
      In der Stadt ist dies nicht gerade vorteilhaft, oder würden sie gerne einen Wiesent in der Bahnhofstrasse sehen.
    • Fabio74 01.11.2017 11:59
      Highlight Highlight Genau. Weil Tiere ja keinen Auslauf brauchen..
    • Barracuda 01.11.2017 12:03
      Highlight Highlight Nicht dein ernst, oder? Was hat das dann bitteschön mit "auswildern" zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 01.11.2017 10:50
    Highlight Highlight Wie kann ein Bauer von exotischen tieren reden obwohl diese eigentlich in jenen wäldern lebten ehe der Mensch sie ausgerottet hat?
  • glüngi 01.11.2017 10:25
    Highlight Highlight ich verstehe diese angst nicht. selbst wenn so etwas passieren würde. (was nicht passiert wie man in deutschland sieht) gäbe es ja immernoch eine ausfallversicherung für die bauern.

    fände es toll wenn man dieses tier wieder ansiedeln würde.
    • jdd2405 01.11.2017 10:43
      Highlight Highlight Ausfallversicherung? Man merkt, sie sind kein Bauer. Wenn ein Wildtier Schäden anrichtet, wird der Schaden erstmal von einem Fachkundigen geschätzt. Ist der Schaden nicht gross genug, zahlt der Bauer selber. Erst ab einem bestimmten Schadensbetrag müssen dann die Jäger den Schaden beheben. Richtig gelesen. Die Jäger. Ist der Schaden nicht behebbar, zahlt die örtliche Jagdgesellschaft. Der Kanton übernimmt je nach Fall dann höchstens noch 50% der Kosten.
    • satyros 01.11.2017 11:10
      Highlight Highlight Auch wenn es die Ausfallversicherung gibt, wäre es für die Bauern trotzdem nicht lustig, wenn ihre ganze Arbeit zerstört wird. Landwirtschaft ist ein sehr arbeitsintensives Gewerbe. Das macht man auch nicht in erster Linie, um reich zu werden, sondern um Lebensmittel herzustellen. Das Resultat seiner Arbeit sehen, riechen und essen zu können.

      Es ist von mir aus gesehen eine gesellschaftliche Frage, ob wir einen Teil des Raums wieder an diese Wildtiere abtreten wollen und das dann mit weniger lokal produzierten Lebensmitteln "bezahlen". Ich finde ja, das lohnt sich.
    • doiz 01.11.2017 11:24
      Highlight Highlight Ich glaube die Landwirte sind ja offen für neues, jedoch ist es berächtigt bei einem solchen projekt fragen zu stellen und kritisch zu sein. Und was für eine ausfallversicherung? Für tiere die die kulturen vertrampeln gibt es keine versicherung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nuka Cola 01.11.2017 10:08
    Highlight Highlight "Die Landwirte befürchten, dass die Wisente in ihre Kulturen einbrechen und sie beschädigen. Für ein Tier, das bis zu einer Tonne wiegen könne, sei ein Zaun kein Hindernis."

    Dann soll er mal seine Kühe auf die Waage stellen, werden auch 800kg schwer, seine Bullen sogar 1200kg...

    Aber hey, der Zaun hält ja nicht mal einem 50kg Hund stand, hmm, nachdenk...
    • jdd2405 01.11.2017 10:50
      Highlight Highlight Eine Kuh bekommt ja genug zu Fressen und hat keinen Bedarf, eine andere Weide aufzusuchen, besondees wenn ein Hinderniss dazwischen steht. Der Kug genügt den Auslauf und die Weide, die ihr von Rechtswegen zugesprochen wird.
      Ein Wisent wird im Winter nicht gefüttert und hat keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Weide. Der Wisent durchbricht dann schon mal einen Zaun, wenn er hunger hat. Besonders in der Schweiz, wo - im gegensatz zu Deutschland - praktisch jede Wiese landwirtschaftlich genutzt wird.
    • Alnothur 01.11.2017 11:00
      Highlight Highlight Diese sind aber darauf konditioniert; sie denken der Zaun halte sie zurück, weil er es tat als sie klein waren, und versuchen es gar nicht erst. Wildtiere haben diese Erfahrung nicht gemacht.
    • satyros 01.11.2017 11:14
      Highlight Highlight Du kannst das nicht ganz vergleichen. Kühe sind domestiziert. Denen wird von klein auf beigebracht, sich nur innerhalb der Umzäunung aufzuhalten. Die grasen nur auf Wiesen, auf denen es genug zu fressen hat und werden meistens im Stall noch zusätzlich gefüttert. Deshalb bleiben die meistens innerhalb des Zauns. Kommt dazu, dass der Bauer nur die Wiese mit den Kühen einzäunen muss. Hat's in der Nachbarschaft Wisente, wird er wohl auch alle Ackerkulturen und Wiesen, auf denen er heuen möchte, einzäunen, was schon ein ziemlicher Mehraufwand ist.
  • Kommt schon gut 01.11.2017 10:04
    Highlight Highlight Da aktuell der Białowieża-Nationalpark in Polen abgewrackt wird, benötigen Wisente alternative Lebensräume. Warum nicht in der Schweiz?
    • 4kant 01.11.2017 14:19
      Highlight Highlight Auf meinem Teller hat's noch Platz im Fall.
  • DerHans 01.11.2017 10:00
    Highlight Highlight Wenn sich doch unsere Landwirte sich auch so gegen Subventionen wehren würden, wie sie sich immer gegen alles Neue wehren.
    • doiz 01.11.2017 11:17
      Highlight Highlight Du kaufst deine Lebensmittel bestimmt gerne im Ausland?
      Sorry aber schwacher Kommentar.
    • Astrogator 01.11.2017 12:28
      Highlight Highlight @doiz: Der allergrösste Teil unserer Lebensmittel stammt aus dem Ausland. Wir leisten uns Bauern als Hobby, aber sicher nicht für die Ernährungssicherheit. Angebaut wird was subventioniert wird und Geld bringt, nicht was uns ernährt. Gutes aktuelles Beispiel: Zuckerrüben.
    • Sharkdiver 01.11.2017 14:52
      Highlight Highlight @Astrogator das ist in der EU genau so wie in der schweiz. EU Baueren werden wie Schweizer Bauern nicht Nacht dem giskannenmodell subventioniert sondern mit dem Schütkesdelmodell. Die SVP behält da ihre linie. Kein Giesskannen Modell wenn schon denn schon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Grütter 01.11.2017 09:50
    Highlight Highlight Neben Wisenten könnt man auch deN Grizzlybär, Robben und Pinguine ansiedeln, oder?
    • glüngi 01.11.2017 10:37
      Highlight Highlight ja voll weil die ja voll heimis sind... komodovarane wären auch möglich oder space ninjas mit laserschwertern....
    • Valon Gut-Behrami 01.11.2017 10:59
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf? Wann gab es denn hier beispielsweise Pinguine? 🐒
    • Fabio74 01.11.2017 11:15
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu Wisenten haben die anderen Tiere nie hier gelebt.
      Warum nicht sachlich argumentieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 01.11.2017 09:44
    Highlight Highlight Zusammen mit den Zottelviechern könnte man die Schweizer Naturschützer ebenfalls auswildern.



    • Halb Wissen 01.11.2017 13:14
      Highlight Highlight Köstlich!
      Ich möchte dich blitzen und herzen;)
    • Raphael Stein 01.11.2017 14:00
      Highlight Highlight Leute, nehmt das nicht tragisch, der Spruch.
      Laut einer Studie aus der BRD....
      http://www.nabu-akademie.de/berichte/02_elch.htm

      Also wär die CH Version eher ein Zoo.

      Zitat;

      Die Gebietsgröße müsse so dimensioniert sein, dass sie zumindest einer Familiengruppe (2 - 3 Kühe, 2 - 4 Jährlinge, 2 - 3 Kälber) hinreichend Lebensraum bietet. Konkret bedeutet das einen Flächenbedarf von mehreren tausend Hektar.
    • 4kant 01.11.2017 14:41
      Highlight Highlight @Raphaeil
      Die Bisonforschung ermittelte einen natürlichen Besatz von etwa 1 Bisons pro 10 Hektaren. für die Zeit vor der Besiedelung Nordamerikas durch die Europäer.
      Von daher halte ich Deine Schätzung für um eine bis zwei Grössenordnungen daneben.
      Auf mehreren tausend Hektar sollten mehrere Hundert Wisente leben können.
  • Hugo Wottaupott 01.11.2017 09:39
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist sicher eine (Wis)Ente!
    • Brunn3r 01.11.2017 12:50
      Highlight Highlight Nein, das Projekt ist wirklich im Gange :-)
  • Troxi 01.11.2017 09:26
    Highlight Highlight Nur weil die Tiere früh ausgerottet wurden, sind sie nach wie vor einheimische und keine Exoten. Die Ängste der Landwirte kann ich natürlich verstehen, weil das würde dann nicht ganz günstig werden, wenn Äcker verwüstet würden. Aber ich denke, wenn man den Tieren die nötige Fläche gibt, welche sie zum Überleben benötigen sollte dies kein Problem sein und die Reaktionen in Deutschland sind ja Positiv.

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