Schweiz
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Die Schweiz soll mehr Flüchtlinge aufnehmen: Proteste in Lausanne



Gemäss den Organisatoren nahmen an der Kundgebung über tausend Menschen teil, laut der Lausanner Polizei waren es 400 bis 600. Die Demonstrationsteilnehmer werfen der Schweiz ein zynisches Verhalten vor: Sie schaffe massenweise Flüchtlinge nach Italien zurück, obwohl jeden Tag Hunderte von Menschen nach einer lebensgefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer in Italien sicheren Boden betreten würden und die Küsten von Lampedusa von Kadavern übersät seien.

Soll Europa mehr Flüchtlinge aufnehmen?

Vor der Kirche Saint-Laurent, wo fünf von der Rückschaffung nach Italien bedrohte Migranten für zwei Monate Aufnahme gefunden haben, verlangte der Grüne Waadtländer Ständerat Luc Recordon deren Aufnahme. Das derzeitige System sei inakzeptabel. Es gebe über 100'000 Flüchtlinge in der Schweiz und bestenfalls 25'000 Aufnahmeplätze für sie, die diesen Namen verdienten. (egg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 10.05.2015 14:58
    Highlight Highlight Europa ist jetzt schon die Geisel ihres wirtschaftlichen Erfolges. Falls dieser Erfolg, sei es nun durch eine Wirtschaftskrise oder durch das Aufstreben Asiens ausbleibt, dann kommt Europa in ein jugoslawisches Szenario.
    Der "Zivilisationslack" Europas wird mit jedem Jahr der hohen Jugendarbeitslosigkeit dünner.
    Die Flüchtlinge wissen gar nicht,in welchen Hexenkessel sie in einigen Jahren geraten könnten, falls der "Schmierstoff" Geld im hochtourig laufenden Flüchtlings- und Integrationssystem der EU knapp oder gar ausgehen wird.
    Das Spiel "Die oder Wir" ist in Europa noch nicht ausgespielt.
  • Angelo C. 10.05.2015 12:01
    Highlight Highlight Uiiii, wie beeindruckend: 400-600 Protestierende, also immerhin schier die halbe Schweiz :-)! Der wohlgenährte Luc Recordon hat meist sehr einfach gestrickte Ideen, solche die in auch seinem wirren Haarschopf gleichen, denn von einem Schengen-Abkommen scheint er offenbar noch nie was gehört zu haben. Dort drin steht explizit, dass man illegale Grenzübertreter, die sich zuvor schon in einen andern EU-Land registrieren liessen, exakt dorthin zurückschiebt, wo sie hergekommen sind. Und wenn er wähnt, dass die meisten hierzulande Aufgenommenen eine standesgemässere und luxuriösere Unterkunft als in normalen Asylaufnahmestationen verdienen, dann ist es ihm natürlich unbenomen, solche mit privaten Geldgebern zu bauen. Wenn man all diese abstrusen grünen Forderungen so zur Kenntnis nimmt, dann weiss man, wie die Wahlresultate der grünen Partei im Herbst 2015 aussehen werden.
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 09.05.2015 16:52
    Highlight Highlight Weshalb die Schweiz? Weshalb Italien? Weshalb Europa?

    Weshalb nicht Afrika und die verursachenden Staaten?

    Australien macht es richtig!!!!
    • Rocky77 09.05.2015 17:18
      Highlight Highlight Wenn man Menschen einfach ertrinken lässt, dann ist das richtig?!
      Haben Sie sich sich noch nie überlegt, dass Sie einfach sehr viel Glück gehabt haben, dass Sie hier in der Schweiz aufwachsen durften und nicht in Afrika?
    • Inti 09.05.2015 23:04
      Highlight Highlight Warum nicht Afrika? Ernsthaft jetzt??? Die Länder auf der Welt, die am meisten Flüchtlinge aufnehmen SIND asiatische und afrikanische Länder, oft Nachbarsländer von Krisengebieten. Obwohl diese unvorstellbar viel ärmer sind als europäische Länder, geschweige denn die Schweiz. Es wäre von Vorteil, sich zu informieren bevor man Forderungen stellt.

      http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12786/umfrage/aufnahmelaender-von-fluechtlingen/
    • Rocky77 10.05.2015 09:32
      Highlight Highlight Ja, ich kenne diese Zahlen, aber wenn es ja die "da unten" machen, wieso müssen wir denn in Europa noch Flüchtlinge aufnehmen?
      Weil diese Flüchtlingslager meist völlig ausgelastet sind. Würde man jetzt diese Flüchtlinge z.B. direkt von diesen asiatischen und afrikanischen Staaten nach Europa fliegen, müssten sie sich nicht den Gefahren auf ihrer Reise aussetzten.
      Man müsste die Flüchtlinge nach dem Verteilungsschlüssel, wie man ihn in der Schweiz schon kennt, auf die Staaten aller Welt, unter Berücksichtigung ihrer Stabilität, verteilen.
      Wenn keine akute Gefahr der Überfüllung droht und die Aufnahme geregelt und koordiniert abläuft, sollte man diese Staaten auch hervorheben und ehren.

Kommentar

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