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Bild: Shutterstock/watson

Ausgenutzte Praktikanten – Bundesrat gibt Jugendlichen einen Korb

Firmen nutzen Praktikanten als billige Arbeitskräfte. Jetzt braucht es Massnahmen, fordern Politiker von links bis rechts. Nicht nötig, findet der Bundesrat.



Die Suche nach der ersten Festanstellung kann hart sein. Viele Unternehmen verlangen von den Bewerbern Berufserfahrung und wollen keine Neulinge. Und so bleibt auf dem Weg zum ersten richtigen Job häufig nur der Umweg über ein Praktikum, in dem man für den deutlich tieferen Lohn vielfach genau gleich chrampfen muss wie der festangestellte Mitarbeiter, der vis-à-vis sitzt.

Schluss mit dem Ausnützen von Praktikanten, fordern verschiedene Politiker – von links bis rechts. Doch der Bundesrat hat für diese Rufe kein Gehör, wie er diese Woche erneut unterstrich. 

Die Forderungen

SP-Nationalrat Mathias Reynard will die Position der Praktikanten stärken. Denn der Walliser befürchtet, «dass Praktika zu verschleierten prekären Arbeitsplätzen verkommen». In einem Vorstoss, den er im Juni einreichte, fordert Reynard einen besseren rechtlichen Rahmen. So sollen zukünftig etwa die maximale Dauer und minimale Entschädigung im Arbeitsrecht geregelt sein. 

«Ein Praktikum hat den Erfordernissen einer Ausbildung zu dienen und darf nicht den Betrieben billige Arbeitskräfte verschaffen», schreibt Reynard in seinem Vorstoss weiter. 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Parlament mit Praktika auseinandersetzt. Entsprechende Vorstösse kamen bereits von links wie rechts. So forderte die SVP-Fraktion 2016, dass Praktika auf eine Dauer von einem Jahr beschränkt werden sollen. Im selben Jahr forderte Lisa Mazzone von den Grünen, dass der Bund sich einen umfassenden Überblick über die Praktikumssituation in der Schweiz verschafft, um prekäre Anstellungsverhältnisse aufzudecken.

Die Abfuhr

Auf all diese politischen Anliegen hatte der Bundesrat bislang immer dieselbe Antwort parat: Er sehe keinen Handlungsbedarf. Jüngst auch wieder in seiner Abfuhr an das Anliegen von Reynard.

In seiner Stellungnahme schreibt der Bundesrat zwar, die Anzahl Praktikanten im Land steige, doch die Bedeutung von Praktika sei in der Schweiz «insgesamt relativ gering». Auch zu einem «Einfallstor für prekäre Arbeitsbedingungen» seien die Praktika nicht geworden. Lediglich sieben Prozent der Praktikanten hätten 2017 angegeben, ein Praktikum zu absolvieren, weil sie keine Festanstellung finden konnten. 2010 seien es noch 11 Prozent gewesen. Eine gesetzliche zeitliche Begrenzung von Praktikumsverträgen erachtet die Regierung deshalb als «nicht notwendig».

«Die Antwort des Bundesrates ist abgehoben und fern von der Realität.»

Mathias Reynard, SP-Nationalrat

Die von Reynard geforderten Massnahmen würden laut Bundesrat den administrativen Aufwand für die Unternehmen erhöhen. Das könnte die Arbeitgeber abschrecken und dazu führen, dass sie schlussendlich weniger Praktikumsstellen anbieten. Auch einen Mindestlohn hält der Bundesrat für unnötig, denn der Fokus eines Praktikums liege auf der Bildung und nicht auf dem Lohn. Ohnehin unterlägen auch Praktika dem schweizerischen Arbeitsrecht und somit denselben gesetzlichen Schutzbestimmungen wie alle anderen Arbeitsverträge – die Praktikanten seien somit genügend vor Missbrauch geschützt, und es bestehe kein Handlungsbedarf.

Gleich tönt es vom Schweizerischen Arbeitgeberverband. Regulatorische Einheitslösungen für Praktika würden schon nur darum keinen Sinn machen, weil sie sich hinsichtlich Zweck, Dauer, Organisation, Regelung und Finanzierung stark unterscheiden.

Die Resignation

Reynard zeigt sich wenig begeistert von diesen Erklärungen: «Die Antwort des Bundesrates ist abgehoben und fern von der Realität. Die ‹Generation Praktikum› ist eine Tatsache, das zeigen auch die Zahlen deutlich.» 

Er störe sich nicht an Praktika, die innerhalb eines Studiums absolviert werden. Ein Praktikum mit konkretem Bildungsziel sei eine gute Sache. «Aber es ist nicht normal, dass junge Menschen Praktika aneinanderreihen müssen und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Ich kenne Personen mit Universitätsabschluss, die vor ihrem ersten richtigen Job drei Praktika à 200 Franken Monatslohn in Kauf nehmen mussten.» Auch das Schweizer Arbeitsrecht genüge bei weitem nicht: «Da steht ja fast nichts drin.» Hoffnung, dass das Parlament seinen Forderungen nachkommt, hat Reynard aber wenig: «Mit der bürgerlichen Mehrheit im Parlament wird das schwierig.»

Was jetzt – Problem oder doch nicht?

Das sei genau das Problem, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. «Wir wissen es nicht. Es gibt schlicht und einfach zu wenige statistische Daten zu Praktika.»  

Abgeleitet aus seiner täglichen Erfahrung hat Fischer aber den Eindruck, dass die Zahl problematischer Praktika zunimmt. Vor allem eine Unsitte fällt Travail.Suisse immer mehr ins Auge: «Wir beobachten, dass immer mehr Absolventen einer Berufsausbildung zuerst ein Praktikum machen müssen, bevor sie Chancen auf eine Festanstellung haben.» Vor allem beim KV sei diese Tendenz zu beobachten. «Einstige Einstiegsstellen werden heute von den Unternehmen mit Praktikanten ersetzt. Damit sparen sich die Firmen mehrere Tausend Franken Lohnkosten im Monat.»

Vielfach problematisch seien auch Praktika in der Kinderbetreuung. Fischer: «In dieser Branche habe ich schon von Fällen gehört, in denen drei Jahre Praktika nötig waren, bevor man überhaupt die Lehre antreten durfte.»

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabian Studer 02.09.2018 12:38
    Highlight Highlight Ist auch Sache der Perspektive.

    Kann genau so gut darauf verweisen wie dumm es ist einen bewährten weg in die Arbeitswelt so fest zu regulieren dass er sich schliesst.

    Obwohl es bei dem Praktika ja ähnlich ist wie bei der sprachpolizei: diejenigen welche sich am meisten aufregen tun das im Namen von vorab definierten und als unterdrückt wahrgenommen Menschen welche aber selbst kein Problem sehen.

  • oldsailor 02.09.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich bin nach 8 Jahren Berufserfahrung selbst einmal in die Praktikantenfalle getappt. Ich war auf Reisen und bei der Rückkehr sah es mit interessanten Stellen mau aus. Trotz gutem CV musste ich einfach ein wenig Zeit überbrücken und sah kein Problem in einem befristeten Praktikum. Besser als nichts, oder? OH WIE ICH MICH GETÄUSCHT HABE! Vom Lohn konnte ich knapp Leben und es wurde vorausgesetzt Überstunden ohne Entschädigung zu leisten. Dazu ein Chef in der Midlife-Crisis. Dem gefiel es natürlich junge Frauen vor seinen Augen zur Verzweiflung zu bringen. Heute würde ich vorher zum RAV gehen.
  • derEchteElch 02.09.2018 10:56
    Highlight Highlight Ja, Praktikanten werden ausgenutzt.

    Ich kann gerne Kontakte angeben zu Praktikanten, die in der Region Basel (Architekturbranche) ausgenutzt wurden oder meine eigenen Beobachtungen schildern.

    Da wurde z.B. für das selbe Praktikum einer Praktikantin nur halb so viel bezahlt, obwohl sie die bessere Bildung hatte.

    Eine serbische, ausgebildete Architektin mit Master wurde nur als Praktikantin angedtellt, weil sie „nicht (soo) gut Deutsch konnte“. Eigentlich sprach sie recht gut.

    Hier besteht grosser Handlungsbedarf.
  • Imfall 02.09.2018 08:42
    Highlight Highlight wieviel bezahlt watson seinen praktikanten?
  • sowhat 02.09.2018 08:34
    Highlight Highlight Praktika sind an sich eine gute Sache - so wie sie hier von Olmabrotwurscht und Weachauimmo beschrieben werden - denn genau dazu sind sie da.
    Dass heute die Tendenz herscht sie zu missbrauchen ist eben gerade der Grund, warum sie geregelt gehören. Damit Sie in der sinnvollen Art erhalten bleiben.
  • Schneider Alex 02.09.2018 06:16
    Highlight Highlight Praktikanten- und Projektstellen nehmen zu: Schon bei der Ausbildung ansetzen!

    Wenn ich als Praktikant nach abgeschlossener Ausbildung noch zwei Jahre einen Praktikantenlohn beziehe und dann möglicherweise noch ein zweites Praktikum anhängen muss, um zu einer Projektstelle oder einer andern befristeten Stelle zu gelangen, so ist das demotivierend und prekär. Da wäre es besser, entsprechende Ausbildungsgänge zu ändern oder für solche Ausbildungen einen Numerus clausus zu verhängen, damit es gar nicht zu solch unmöglichen Lebensläufen kommt.
  • weachauimmo 01.09.2018 22:08
    Highlight Highlight Es mag ja sein, dass gewisse Unternehmen Praktikanten ausnutzen. Es mag aber auch sein, dass gewisse Studienabgänger mit unrealistischen Erwartungen in die Arbeitswelt kommen und glauben, alle Welt warte auf sie.

    Ich für meinen Teil bekam damals für 1200 CHF/Monat Gelegenheit, Einblick in ein mir damals völlig neues Wissens- und Erfahrungsgebiet zu kriegen.

    Wenig Geld, doch es lohnte sich für beide Seiten. Ich war begeistert, wurde von Monat zu Monat nützlicher und lernte sehr viel dazu. Letztendlich blieb ich dem Unternehmen 7 Jahre treu und erhielt schon bald marktüblicheren Lohn.
    • Pafeld 01.09.2018 23:35
      Highlight Highlight War bei Ihnen vielleicht so. Ist heute längst komplett anderst. Das Modell "billiger Praktikant" aus dem Ausland hat auch hier Schule gemacht. Und mit der Etablierung dieser Praktik ist auch sicher gestellt, dass der Praktikant nicht aufmuckt, da er diesen Status sonst nie mehr verlassen können wird. Akademisch-gebildete Halbsklaverei. Mit besstem Good-Will des bürgerlich politischen Filzes.
    • Tartaruga 02.09.2018 00:10
      Highlight Highlight 1200? Da verdient manch Lernender im 3. Lehrjahr mehr
    • weachauimmo 02.09.2018 02:30
      Highlight Highlight Eben, deshalb wollte ich es ja hier als positives Beispiel erwähnt haben und schreiben. Ich war nicht unzufrieden, sondern dankbar um die Gelegenheit, da ich in jener Stelle genau das dazulernen konnte, wonach ich suchte. Heute, ein paar Jahre später leite ich bei einem anderen Unternehmen ein Team von 10 Mitarbeitern und der Lohn von damals spielt längst keine Rolle mehr; jedoch würde ich jene Erfahrungen auch heute nicht ungeschehen machen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 01.09.2018 21:45
    Highlight Highlight Wie war das noch gleich mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit?
    • weachauimmo 02.09.2018 02:43
      Highlight Highlight Ein Praktikant macht nie und nimmer die gleiche Arbeit. Bloß ist es als Einsteiger schwer, die Komplexität des Arbeitsalltags, das ineinandergreifen verschiedenster Prozesse, interne Richtlinien, gesetzliche Vorgaben, das administrative Beigemüse, politische Spielchen, den Faktoren Mensch, etc. zu durchschauen. Man kriegt häppchenweise Arbeitspakete, meint man könne längst allles, dabei kriegt man jedoch erst allmählich ein Bild des Ganzen.
    • phreko 02.09.2018 04:32
      Highlight Highlight Früher ging es auch.
  • Hierundjetzt 01.09.2018 21:37
    Highlight Highlight Das Praktikum unterliegt klaren Anfordernissen, es muss einen Praktikumsbericht geben, eine definierte Bezugsperson, dokumentierte Lernfortschritte und einen Zustupf.

    Vorallem "coolen" Werbeagenturen bieten Tiefstlohnstellen mit dem Titel Praktikum an. Finger weg!

    Eine 4 MA Werbe- oder lässe Eventagentur kann UNMÖGLICH die obengenannten Erfordernisse einhalten.

    Und sorry: Eine "Praktikantin" von so einem Laden werde ich NIE einstellen. NIE. Die kann rein gar nichts.

    Überlegs Dir Bitte mind. 10x ob das wirklich jetzt diese Firma sein soll. Coolness für 6 Monate ist einfach nicht cool.
  • gizem.yurtseven 01.09.2018 20:47
    Highlight Highlight Sowas macht mich wahnsinnig! Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Arbeitgeber in verschiedensten Branchen (ich persönlich mit einem Abschluss in Int'l Beziehungen), der Bund miteingeschlossen, mindestens 3-4 Praktika von Uniabsolventen erwarten, bevor sie auch nur daran denken, diese Personen einzustellen. Die Höhe ist ja, dass mitunter auch für Praktika Berufserfahrung verlangt wird.
    • Hierundjetzt 01.09.2018 23:04
      Highlight Highlight *hüstel eh klar! Du warst ja bis jetzt nur in der Schule (Uni) Manchmal... ...warum gibts wohl die Lehre oder ein Traineeprogramm bei zB der UBS?

      Weil Du absolut keine Ahnung vom Arbeitsleben hast (die kleine Minderheit dafür extrem viel Meinung). Und nein, um 0400 Bier zapfen in der Zukki gilt nicht als „Arbeitserfahrung“

      Meinst Du echt, Du könntest als absoluter Beginner Deine erlernten akademischen Modelle im Arbeitsalltag einsetzen? 😂😂😂😂😂

      Der letzte Punkt ist natürlich Branchenabhängig. Das kann durchaus Sinn machen



  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 01.09.2018 20:41
    Highlight Highlight Dieser Bundesrat hat irgendwie den Bezug zur Wirklichkeit verloren.

    Wenn man als Arbeitgeber ein Praktikum anbietet, ist das zu Beginn zweifellos ein Draufzahlgeschäft - falls man die Leute auch effektiv ausbildet. Zugleich kann man junge Leute dann aber in den eigenen Betrieb einführen. Insofern eine Investition in die Zukunft.

    Oft sieht das aber ganz anders aus: Keine Ausbildung, sondern Gratis-Arbeit ohne Lerneffekt und falsche Versprechungen.
    • kafifertig 01.09.2018 21:48
      Highlight Highlight Das ist das Einmaleins der Wirtschaft: der Preis resultiert aus dem Angebot im Verhältnis zur Nachfrage. Wenn die Jobbewerber lieber gratis arbeiten gehen, als keine Stelle zu kriegen, dann hat das seine Richtigkeit, wenn sie schliesslich gratis arbeiten gehen.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 01.09.2018 22:50
      Highlight Highlight Mit der Analyse bin ich einverstanden. Aber selbst mit liberaler Grundhaltung halte ich in diesem Fall eine staatliche Intervention für nützlich.
    • kafifertig 02.09.2018 11:33
      Highlight Highlight @Midnight
      Das liegt nicht an der 'Wirtschaft'. Wenn wir hier die Löhne schützen, dann verlieren wir einfach Arbeitsplätze an die Polen, Rumänen, Türken, Inder, Chinesen, die unsere Arbeit billiger machen und nicht selten sogar besser.

      Der Grund liegt einzig und allein darin, dass die Arbeitnehmer sich ihre Ausbeutung gefallen lassen aus purer Bequemlichkeit und auch ein bisschen aus Furcht.
      Die Arbeitnehmer sollten es den Walliser Bauern
      gleich tun, die ihre Tomaten lieber auf dem Feld verfaulen lassen, als sie zu einem schlechten Preis zu verkaufen.
  • Black Cat in a Sink 01.09.2018 20:32
    Highlight Highlight Warum nur bin ich nicht erstaunt? Als nächstes erhält Urs E Schwarzenbach eine Amnestie!
    Ich komme mir wahrlich vor wie in einer Bananenrepublik, ausser dass hier das Leben sauteuer ist.
  • Töfflifahrer 01.09.2018 20:27
    Highlight Highlight Ein bürgerlich dominierter BR wird hier niemals ein Problem sehen. Egal ob das Problem existiert oder nicht.
    • Chääschueche 01.09.2018 22:16
      Highlight Highlight Komischerweise sind im Parlament aber auch die Bürgerlichen Parteien für eine Regulation 🤔

      Wie dekt sich das mit deiner Aussage?

      Ich bin gespannt.
    • Töfflifahrer 02.09.2018 10:35
      Highlight Highlight Einerseits ist der AG Verband dagegen, dann gemäss Text Punkt 3 wo erwähnt wird, dass eine Regelung wegen der bürgerlichen Mehrheit unwahrscheinlich ist.
      Dass einzelne Bürgerliche das Problem sehen, heisst nicht, dass diese in der Mehrheit sind.
  • Hackphresse 01.09.2018 20:21
    Highlight Highlight Hahahaha😂😂😂😂

    Mann kann nur noch lachen weils so traurig ist!

    Die Zusammensetzung unseres Bundesrats:
    2xSP, 1x CVP, 2x FDP, 2x SVP
    Angenommen Frau Leuthart hat sich Berset und Sommaruga angeschlossen, ist die Abstimmung mit 4 gegen 3 ausgegangen. Und welche linken Bürger wollten die SVP jetzt mitvertreten?
    Benutzer Bild
    • Töfflifahrer 01.09.2018 21:21
      Highlight Highlight Na ja, als die SVP sich auf die Suche nach neuen Themen machte, schien jemand denen Geflüster zu haben, dass Themen Jobs und Lohn sich gut verkaufen lassen. Also erweitern die jetzt ihre inhaltslosen Worthülsen um diese Themen.
      Das ist alles. Lösungen darf man jedoch nicht erwarten, einerseits weil die SVP nicht Lösungsorientiert ist und andererseits weil die SVP Geldgeber an Lösungen für die Arbeitenden kein Interesse hat.

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