Schweiz
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SVP: «Die SRG ist zu mächtig geworden» – und Online-Bereich soll Privaten überlassen werden

Die SVP will staatliche Eingriffe im Medienbereich beschränken. Sie hat dabei vor allem die SRG im Visier, die in ihren Augen zu mächtig geworden ist. Die Partei wehrt sich auch gegen eine Regulierung des Onlinebereichs. Dieses Feld sei für die Privaten.



Die Unabhängigkeit der Medien von staatlichen Einflüssen und öffentlichen Geldern sei elementar für eine Demokratie, sagte SVP-Präsident Nationalrat Albert Rösti (BE) bei der Präsentation eines Positionspapiers der Partei am Freitag vor den Medien in Bern.

«Die staatlich finanzierten Medien würgen so den privaten Anbietern die Luft ab.»

Albert Rösti, Präsident SVP

Albert Roesti, Parteipraesident und Nationalrat der SVP, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Vorstellung des neuen Positionspapiers zur Schweizer Medienpolitk der SVP, am Freitag, 26. August 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Albert Rösti. Bild: KEYSTONE

Leider führe das heutige System der gebührenfinanzierten SRG, der ebenfalls mit Gebühren finanzierten privaten Radio- und TV-Sender sowie der indirekten Presseförderung zu immer mehr Abhängigkeiten vom Staat.

Und die staatlich finanzierten oder mitfinanzierten Unternehmen wie etwa SRG, Swisscom oder Post wucherten in immer neuen Gebieten des Medienmarktes, die bislang privaten Anbietern vorbehalten gewesen seien. «Die staatlich finanzierten Medien würgen so den privaten Anbietern die Luft ab», sagte Rösti.

Roger Koeppel, Nationalrat SVP, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Vorstellung des neuen Positionspapiers zur Schweizer Medienpolitk der SVP, am Freitag, 26. August 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Roger Köppel. Bild: KEYSTONE

Der «Weltwoche»-Verleger und Zürcher Nationalrat Roger Köppel sagte, es gehe nicht darum, die SRG abzuschaffen. Der mit steuerähnlichen Zwangsgebühren finanzierten SRG müssten aber Schranken gesetzt werden, was die Werbung angehe, forderte er. Sie dürfe sich nicht plötzlich kanalunabhängig auch im Internet ausbreiten.

Es müsse klar definiert werden, was der Service public genau umfasse. Zuerst müsste der Regulierungsbedarf abgeklärt und gestützt darauf die Grenzen des Service public festgelegt werden, sagte der Freiburger Nationalrat Jean-François Rime.

Beschränkung der Online-Aktivitäten 

Statt sich kritisch mit der für die direkte Demokratie entscheidenden Frage – nämlich echte Medienvielfalt in einem funktionierenden Medienmarkt – auseinanderzusetzen, akzeptiere der Bundesrat, dass die staatliche SRG künftig auch im Onlinebereich ihre Aktivitäten ausbauen könne. Dies sei eine sehr ungesunde Zunahme staatlicher Einflüsse und habe mit Grundversorgung nichts mehr zu tun.

Franz Grueter, Nationalrat der SVP, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Vorstellung des neuen Positionspapiers zur Schweizer Medienpolitk der SVP, am Freitag, 26. August 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Franz Grüter. Bild: KEYSTONE

Im Internet soll der freie Wettbewerb gelten, forderte auch der Luzerner Nationalrat Franz Grüter. Die SRG dürfe keinen gebührenfinanzierten Service-public-Auftrag für News-Portale wahrnehmen. Gebührengelder dürften nicht dazu verwendet werden, private Unternehmen aus dem Markt zu verdrängen, zu behindern oder zu konkurrenzieren.

In diesem Sinne hätte die Billigung des Zusammenschlusses von Ringier, Swisscom und der SRG zur Werbeplattform Admeira nicht erfolgen dürfen. Dies sei ein Fehler, denn die kooperierenden Unternehmen schafften eine marktbeherrschende Stellung im Online-Werbemarkt, welche die übrigen Akteure kaum kompensieren könnten.

Swiss sport moderators Jann Billeter, left, and Steffi Buchli, right, are pictured during a media tour in the SRG TV-Studio at Ipanema beach, in Rio de Janeiro, Brazil, prior to the Rio 2016 Olympic Summer Games, pictured on Wednesday, August 3, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SRF in Brasilien. In Rio rührte der staatlich finanzierte Sender mit der grossen Kelle an.  Bild: KEYSTONE

Der Staat wolle auch zunehmend Inhalte sperren lassen. Als Beispiel nannte er ausländische Casinoangebote oder urheberrechtlich geschützte Werke. «Die staatlichen Eingriffe dürfen nicht wie ein Krebsgeschwür um sich greifen», sagte Grüter.

Halbierung der Gebühren 

In ihrem Positionspapier für eine freie und lebendige Medienlandschaft als Grundlage der direkten Demokratie hat die SVP auch weitere konkrete Forderungen erhoben. So soll auf Medienförderung verzichtet werden.

Eine genaue Definition des Service-public-Auftrags und die entsprechende Beschränkung der SRG-Aktivitäten auf diese Bereiche würde es erlauben, die Höhe der Empfangsgebühren beziehungsweise der Mediensteuer auf rund 200 Franken pro Jahr festzusetzen, schreibt die SVP weiter. Die Website der SRG müsse auf eine Audiothek und Videothek beschränkt werden.

Angebote der SRG, die auch von privaten Anbietern bereitgestellt werden oder werden könnten, seien zu streichen. Ebenso wie Komplementärradios seien auch die Spartensender der SRG einzustellen und die dritten Kanäle müssten privatisiert werden. Die dritten Fernsehkanäle von SRF in der Deutschschweiz und der Suisse Romande sollten gemäss SVP eingestellt werden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 29.08.2016 06:43
    Highlight Highlight SRG und Service public

    Warum recherchiert die SRG nicht, was der SRG-Kunde konkret von der SRG erwartet? Meines Erachtens zum Beispiel eine leichte Gebührenreduktion und etwas weniger Werbung zum Preis einer Reduktion von bildungsfernen Programmteilen (Gewaltdarstellungen, Formel-1- und Töffrennen) sowie Unterhaltung, welche auch Private und ausländische Sender anbieten (können).
  • tomdance 27.08.2016 08:34
    Highlight Highlight Kurze Verständnisfrage: welchen DRITTEN Fernsehkanal meint die SVP genau. Ich kenne SRF 1 und SRFzwei. HDSuisse gibt es nicht mehr und war ausserdem nur ein technischer Testkanal für die ganze HD-Umrüstung. Kann mir hier jemand weiterhelfen?
    • Mafi 27.08.2016 10:40
      Highlight Highlight Srf Info?
  • rodolofo 27.08.2016 07:32
    Highlight Highlight Die Auseinandersetzung um den Service Public zeigt, worum es den "Rechtsbürgerlichen" in Wirklichkeit geht:
    Sie wollen als "Gläubige des freien Marktes" ihre demokratischen Mitsprachemöglichkeiten dazu nutzen, die SRG zu zerschlagen, die profitablen Filetstücke herauszuschneiden und zu privatisieren.
    Mit vollständig privatisierten Medien könnten sie dann die Öffentliche Meinung "kaufen", so wie sie in unserer intransparenten und von finanzstarken Lobbies unterwanderten Politik die Staatsmacht kaufen.
    Dazu kann ich nur sagen: Ich bezahle meine Bilag gern und lache diesen Heuchlern ins Gesicht!
  • Alpöhy 27.08.2016 05:23
    Highlight Highlight Wieso sollte die SRG nicht online das gleiche liefern dürfen wie die Privaten? Die bringen schliesslich auch immer mehr Videoberichte und TV-ähnliche Interviewbeiträge.

  • äti 26.08.2016 22:49
    Highlight Highlight Für mich ist die SRG okay. Super wäre es, man könnte den nervigen Werbe-Spot "Rio Mare" für immer einstampfen.
    • rodolofo 27.08.2016 07:36
      Highlight Highlight Meine Worte!
      Ich glaube, diese Privaten, welche den Werbespot finanzieren, haben noch nicht gemerkt, dass wir allmählich genug haben von ihrer ölig-schmierigen, und unfair gefangenen Thunfisch-Konserve!
    • murmel1 01.09.2016 00:35
      Highlight Highlight Aber der Spot mit der "Fischer Bettwarenfabrik " muss unbedingt bleiben! Nationales Kulturerbe!!!!
  • Zarzis 26.08.2016 22:02
    Highlight Highlight Was sagt man zu einer Person die immer Lächelt und einem dann den Dolch in den Rücken rammt? SVP!
    Oder etwa nicht?
    Welche Partei sonst, macht Initiativen die einen Namen haben und angeblich ein Ziel haben. Aber im Text steht dann was ganz anderes. Wenn man die dann daruf anspricht, wird es abgestritten. Sogar von einer billigen Lüge geredet. Um nach der Abstimmung zu sagen, natürlich war dass das ziel. Das ist Verlogen und macht sonst keine andre Partei!
    Und hier ist es das selbe. Und deshalb ja die Jung SVP-Jung FDP Initiative.
    Ehrlich müsste sie SRG Abschaffungs Initiative heissen.
  • Zarzis 26.08.2016 21:56
    Highlight Highlight Wie immer in sollchen Diskusionen schreibe ich:
    Wie deffiniert man Linke Medien?
    Ganz einfach, alles was nicht Blocher gehört, ist links.
    Der Inhalt ist dabei egal.
    Was macht man wenn es eine Medienanstallt gibt, die man nicht Kaufen kann? Einfach schlecht reden und Politisch das Geld entziehen. So Stirbt diese und der dann gibt es nur noch die Meinung des Finanz Stärken.

    Berlusconi und Sarkozy haben versucht die Staatlichen Medien zu Vernichten. Die Idee war ihnen die Werbung zu Verbieten. Gleiches Spiel, entziehe den Neutralen Medien das Geld! ZUm Glück ist das gescheitert!
  • Herbert Anneler 26.08.2016 19:18
    Highlight Highlight Hinter ihren verklausulierten Formulierungen geht es der SVP um die Kastration der SRG. Nachdem sie das Parlament als Schwatzbude bzw. Dunkelkammer diffamiert hat, die Bundesräte als Landesverräter und die Richter als vom Ausland gekauft, soll nun mit der SRG eine weitere Institution der Demokratie geschlissen werden. Das ist Politik mit der Abrissbirne. Schon hat die SVP mit der EMRK ein nächstes Objekt der Zerstörungswut im Auge. Wo soll das noch hinführen? Die SVP behauptet, es ginge um mehr Rechte und Demokratie - aber fur wen??? Sicher nicht fürs breite Volk!
    • Alpöhy 27.08.2016 05:29
      Highlight Highlight Genau: steter Tropfen höhlt den Stein...
      Schweizerische Verunglipfungs Partei, Schweizerische Verarschungs Partei, Schweizerische Verblödungs Partei usw...
      Labern die ganze Zeit von Volkswille und Demokratie, dabei demontieren sie unseren Staat, unsere Errungenschaften wie die Sozialwerke.
    • rodolofo 27.08.2016 07:44
      Highlight Highlight Das ist die Prüfung für den Reifegrad unserer Demokratie:
      Halten wir den hinterlistigen Versuchen dieser straff und undemokratisch organisierten Partei stand, die scheinbar raffiniert, im Grunde aber leicht durchschaubar vorgibt, unsere Demokratie zu verteidigen?
      Wenn nicht, dann wird es bei uns ähnlich weiter gehen, wie heute in der Türkei.
      Wollen wir das?
      Ich jedenfalls nicht!
  • Homes8 26.08.2016 18:03
    Highlight Highlight Die Unabhängigkeit der Medien vor Einflüssen einzelner mächtiger Persönlichkeiten und Lobbyistischen Geldern ist elementar für eine Demokratie.

    So würde es für mich plausibler klingen.
    Aber so ist halt Lobbyismus.
  • pamayer 26.08.2016 17:52
    Highlight Highlight DIe svp wollen einfach der rickli ihr medienunternehmen einschleusen, ebenso den blocher tv.
  • äti 26.08.2016 17:29
    Highlight Highlight «Die staatlich finanzierten Medien würgen so den privaten Anbietern die Luft ab» - konnte nirgendwo Würgespuren orten. Falschnachricht?
    • rodolofo 27.08.2016 07:53
      Highlight Highlight Und wie ist es mit dem Arbeitsplatz-Argument?
      Die SRG schafft doch sehr viele Arbeitsplätze!
      Mit der guten sozialen Absicherung, der flachen Hierarchie, dem GAV und dem die Kreativität der Mitarbeitenden fördernden Betriebsklima kann srf Radio+Fernsehen eine Orientierung stiftende Vorbildfunktion für die Privaten übernehmen!
      Wenn sie Qualität statt Massenschrott liefern, haben die Privaten ausserdem ebenfalls ein Anrecht auf einen Teil der Bilag-Gebühren!
      Wer beurteilt, was Qualität bedeutet?
      Dummerweise mehrheitlich "Rechtsbürgerliche".
      So beisst sich die SVP-Katze in ihren eigenen Schwanz.
  • Linus Luchs 26.08.2016 17:02
    Highlight Highlight Markus Somm, Blochers Statthalter bei der Basler Zeitung, empfahl kürzlich in einem Interview den Unternehmern: "Wenn ihr nicht zufrieden seid mit den Medien, müsst ihr aufhören, Inserate zu schalten." Somm findet es richtig, dass auf diese Weise Medien zu wirtschaftsfreundlichen Inhalten genötigt werden. Und genau das ist der Grund, weshalb die svp möglichst alle Medien auf dem freien Markt sehen will: Damit die Medien vom Kapital (z.B. aus Herrliberg) kontrolliert werden können. Und das bezeichnen sie dann in parteitypischer Verlogenheit als "elementar für eine Demokratie".
  • molekular 26.08.2016 12:59
    Highlight Highlight Cleverer Schachzug der SVP Strategen: dass klassisches TV als linear funktionierendes Medium in spätestens 10 Jahren ausgedient hat, steht ausser Frage. Insofern kommt dieser Vorschlag einer schleichenden Abschaffung des SRF mangels Innovationsfähigkeit gleich! Schafft man's nicht über den freien Markt, nimmt man halt die politische Hintertür...
    • Max Muster (1) 26.08.2016 17:41
      Highlight Highlight Die SRG hat nicht viel mit freiem Markt zu tun.
    • Jürg Müller - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 26.08.2016 17:52
      Highlight Highlight Goldbach Media ....
    • molekular 26.08.2016 19:18
      Highlight Highlight @Max: mit dem freien Markt meinte ich eher das wachsende, aber wirtschaftlich eher erfolglose Medienimperium aus Herrliberg, welches sie so ausbauen könnten. Das finde ich auf kosten eines Staatsmediums gefährlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einer Wie Alle 26.08.2016 12:56
    Highlight Highlight Das einzige was mich an der Billag stört, ist die seperate Rechnung.
    Das könnte man auch mit den Steuern eintreiben.
    • TanookiStormtrooper 26.08.2016 16:32
      Highlight Highlight Das System ist dazu gedacht, dass eben kein Politiker gross reinreden kann. Ginge es über die Steuer, SVP-"Finanzminister" Maurer hätte dem SRF garantiert den Geldhahn zugedreht. Klar ist es umständlich, aber der Gedanke dahinter ist die Unabhängigkeit des SRF, damit sich die Politik (ob rechts oder links) nicht für eine ihnen nicht genehme Berichterstattung rächen kann. Hinzu kommt noch, dass die Gebühren pro Haushalt und nicht pro Kopf erhoben werden.
    • Der Zahnarzt 26.08.2016 17:04
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper: Das erklärt aber immer noch nicht, warum die Billag ein gewinnorientiertes Unternehmen sein muss. Nur kostendeckend würde genügen. Was verdient eigentlich der CEO dieser Firma? Die Verwaltungsräte etc.? Sind die Mitarbeiter der Billag von der Billag befreit?
    • TanookiStormtrooper 26.08.2016 18:54
      Highlight Highlight @Zahnarzt
      Ich wollte die Billag nicht schönreden, sondern lediglich den Grund nennen, warum die Gebühr nicht direkt über die Steuer eingezogen wird. Perfekt ist es sicherlich nicht aber mir fällt auch kein besseres System ein um die Einmischung der Politik zu verhindern. Wenn jemand aber besser und effizienter als die Billag arbeiten kann, wird der Auftrag dann wohl einfach an diesen vergeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas_v_Meier 26.08.2016 12:52
    Highlight Highlight Online bin ich einverstanden. Mediathek und gut ist. Alles andere soll den Privaten überlassen werden.

    Auch fände ich es prüfenswert keine Werbung ab 19:00 oder 20:00 analog zur ARD/ZDF. Erhalten ja genügend Gebühren.

    Wenn die rechten Jammern das die SRG links sei und die Linken jammern die rechten bekämen zu viel Aufmerksamkeit macht die SRG alles richtig!
    • TanookiStormtrooper 26.08.2016 16:38
      Highlight Highlight Ich finde einen gewissen Spielraum ok. Die Tagesschau dauert etwa eine halbe Stunde, wenn man aber z.B. ein Interview das für die Sendung selber auf wenige Minuten geschnitten werden musste, im Ganzen noch mal online sehen kann ist das doch eine gute Ergänzung. Die Arbeit wurde so oder so gemacht, warum also einfach wegschmeissen? Schliesslich haben wir dafür bezahlt. (Von MEINEN Gebühren!!! ^_~ )
    • Thomas_v_Meier 27.08.2016 10:51
      Highlight Highlight TanookiStromtrooper.....wir sind uns einig, dies gehört in die Mediathek :-)
  • Hypolaristic 26.08.2016 12:48
    Highlight Highlight Soviel zum Thema neutrale Medien (siehe Bild). Spoiler Alert: Es gibt sie nicht.
    Benutzer Bild
    • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 13:02
      Highlight Highlight Du hast Putin vergessen?
    • Hypolaristic 26.08.2016 14:35
      Highlight Highlight LOL! Whataboutismus mal auf schweizer Art xD
    • Nils Havelka 26.08.2016 15:46
      Highlight Highlight Naja, in einem richtig guten Verschwörungsdiagramm dürfen die bösen Russen auch nicht fehlen! Das wär wie Mordor ohne Frodo! Apropos whataboutismus: die schweizer medienlandschaft hätte ja ein gutes diagramm hergegeben, aber da musste natürlich die nato der foreign council rein. Fehlen noch die Illuminaten auf ihrer von Elon Musk gebauten Mars-Station ganz oben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Zahnarzt 26.08.2016 12:46
    Highlight Highlight Man sollte sich keinen Illusionen hingeben: auch unter Linken gibt es Gegner von SRF und Billig: Warum muss die Billag ein gewinnorientiertes Unternehmen sein, genügt nicht eine kostendeckende Genossenschaft? Was verdient der CEO der Billag? Auch wenn es in der Verfassung steht, sollte die Diskussion möglich sein, ob Unterhaltung wirklich zum Service Public gehören soll. Wenn Herr de Weck sich dieser Diskussion verweigert, wird die SRG an der Urne verlieren, auch bei den Linken.
    • dracului 26.08.2016 13:11
      Highlight Highlight Dir Billag selber (inkl. CEO Salär...) und die Aufsicht durch die Bakom kostet jährlich ca CHF 50M (4% der Einnahmen). Etwa so viel wie jährlich von den CHF 1.3Mia. an private Sender geht ... Nur schon wenn die Billag Gebühren direkt bei den Steuern eingezogen würden, könnte man ganz einfach viel Geld sparen oder anders ausgeben ...
    • _helmet 26.08.2016 13:37
      Highlight Highlight draculi, das stimmt leider nicht. es ist effektiv so, dass das Ganze ineffizienter wäre, wenn es über die steuer eingetrieben würde. b
      quote für inkassoaufwand ist bei billag tiefer als bei steuerämtern. zudem geht es gerade darum, dass das Geld aus gründen der unabhängigkeit nicht über den Staat läuft. die billag hat die 10mio die sie durch umstellung auf jahresrechnung gespart hat, freiwillig in den gebührentopf bezahlt, also keine Gewinnmaximierung. der Auftrag wird befristet mit Ausschreibung vergeben...Der SVP geht es vor allem darum, ihre Propagande noch massiver verbreiten zu können.
    • Mister P 26.08.2016 13:56
      Highlight Highlight Dann soll der Bund das Staatsfernsehen halt so finanzieren wie die Bauern - über "Subventionen". Dort funktioniert die Eintreibung der Gelder ja auch über die Steuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robert K. 26.08.2016 12:43
    Highlight Highlight Ich möchte weniger Politiker, welche Medien besitzen bzw. Leiten, im Sinne einer unabhängigen Berichterstattung.
    • NackNime 26.08.2016 13:44
      Highlight Highlight Das möchte aber die SVP nicht. Die SRG ist ihr zu mächtig geworden. Diese Macht möchte nun die SVP in Anspruch nehmen.
  • Herbert Anneler 26.08.2016 12:42
    Highlight Highlight Mehr Wettbewerb also will die SVP. Den werden die SRG und die privaten Radios und TVs im Falle eines Gebührenschnitts auch erhalten - ausgerechnet aus dem Ausland! Offenbar ist man bei der SVP nicht in der Lage, auch nur eine halbe Nasenlänge vorauszudenken.
    • _helmet 26.08.2016 13:44
      Highlight Highlight Rickli vertritt ja genau auch die ausländischen Medien in ihrer Tätigkeit bei Goldbachmedia. Einem Vermarkter für Werbefenster ausländischer Privatsender. ..das ist also keine Politik für Demokratie und das Schweizer Volk, sondern einzig und allein für ihren Arbeitgeber im Ausland.
    • NackNime 26.08.2016 13:45
      Highlight Highlight Frau Rickli gefällts halt, jetzt muss der Albert auch ihr mal einen Gefallen tun :)
  • Lowend 26.08.2016 12:39
    Highlight Highlight Die SVP politisiert hier für Tele-Blocher und Goldbach Medien, aber sicher nicht für die Schweizer Bevölkerung und vor allem nicht für die Schweizer Demokratie, die ohne unabhängige Medien zu einem reinen Milliardärspropaganda-Schlachtfeld verkommen würde!
    Nein zu Informationen, die nur noch von einigen wenigen Medienmogulen kommt!
    • Amboss 26.08.2016 13:02
      Highlight Highlight @Lowend: Ein typischer Kommentar. Anti-SVP ohne auch nur eine Sekunde zu denken.
      Durch die Präsenz im Online-Bereich macht die SRG den privaten Verlagen das Leben schwer.
      Keine SRG im Online-Bereich bedeutet mehr Luft für die privaten Verlage - von Woz über watson, Tagi, NZZ - wahrlich keine Goldbach und Tele-Blocher Verlage.
      Das bedeutet MeinungsVIELfalt.

      Du willst offenbar MeinungsZWEIfalt: Die SRG und Blocher-Medien.
      Ich will das nicht.
    • Lowend 26.08.2016 13:19
      Highlight Highlight Bringt was gescheites! Als Musiker muss ich auch mit subventionierten Theatern und öffentlich unterstützten Anlässen wie Schwingfesten usw. konkurrieren und hat mich schon jemand deswegen rumjammern gehört?
      Gibt es im Medienbereich echt nur noch Weicheier, die so miese Produkte anbieten, dass sie nur erfolgreich sein können, wenn sie die Konkurrenz ausschalten? Echt armselig!
    • Amboss 26.08.2016 13:28
      Highlight Highlight @Lowend: Das ist richtig. Das subventionierte Schwingfest und Theater nehmen ihnen als Musiker Eintritte weg.
      Aber sie können sich eine Nische suchen, welche für sie finanziell funktioniert (äthiopische Meditationsmusik zB,)
      Wenn nun das subventionierte Theater auch plötzlich äthiopische Meditationsmusik macht, ist ihnen das auch nicht recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 26.08.2016 12:37
    Highlight Highlight Der SVP stört es wohl, dass die SRG so neutral berichtet. Sie hätte wohl am liebsten einen Sender im Weltwochenstil. ;-)
  • panaap 26.08.2016 12:34
    Highlight Highlight Schon allein srf4 und die Music Specialis auf srf 3 ist mir die bilag wert.
    • Hypolaristic 26.08.2016 12:44
      Highlight Highlight Die Sender sind mir auch etwas Wert, aber nicht die Billag. Gute Sender werden sich auch immer selber finanzieren können.
    • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 12:54
      Highlight Highlight @hypolaristic Nicht immer nur eigenbröteln, mit der Billag unterstützt du auch lokale medien in den "marktarmen" Bergregionen – das mach ich gerne!
    • Dusel 26.08.2016 12:54
      Highlight Highlight Genau! Darum sind RTL und SAT 1 so unterhaltsam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypolaristic 26.08.2016 12:30
    Highlight Highlight Hatten wir nicht mal weniger Billag Gebühren und Sender, die explizit nur ihrem Bildungsauftrag nachgingen. Oh, ich habe mich vertan: Einzahl, EINEN Sender. Der hiess SF SRG oder so.
    • Hypolaristic 26.08.2016 12:34
      Highlight Highlight Beantworten, statt disliken, bitte!
    • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 12:47
      Highlight Highlight Was soll man denn beantworten? Keine Fragen gestellt und nicht ganz verständliche Aussage. Das ist ein Statement (das dann felsenfest verteidigt wird?) und lädt so wohl nicht ganz zur Diskussion ein. Schade!
    • _helmet 26.08.2016 13:52
      Highlight Highlight die gebühren sinken bald dank dem ja zur Anpassung des Radio und TV Gesetzes von vor ca 2 jahren. Dieses hat ja die SVP und Hans Ulrich Bigler mit Händen und Füssen bekämpft. ..So setzt man sich für das Volk ein.. Das mit mehr Konzentration auf Kernauftrag sind Vorschläge eines Grundlagenberichts des Bundesrates der erst kürzlich als Diskussionsgrundlage erstellt wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypolaristic 26.08.2016 12:27
    Highlight Highlight Köppels Foto war Absicht, oder?
  • TanookiStormtrooper 26.08.2016 12:26
    Highlight Highlight Die SVP möchte einfach das System USA, wo ein "Nachrichtensender" eines reichen rechten Mannes alles dominiert. Da stehen nicht mehr wichtige Meldungen im Fokus, es geht darum was Quote bringt. Politische Inhalte sind langweilig aber wenn Trump mal wieder was rauslässt muss man dabei sein. Ehemals seriöse Sender wie CNN haben nachgezogen und "vernünftige" Nachrichten bekommt man in den USA nur noch in der Daily Show.
    Durch dieses verkorkste System hat ein Trottel wie Trump überhaupt eine Chance aufs Präsidentenamt, weil die Medien ihn nicht in der Luft zerreissen.
    • Hypolaristic 26.08.2016 12:41
      Highlight Highlight Ähm, Aktuell meiden die Medien Trump wie der Teufel das Weihwasser.
  • Barracuda 26.08.2016 12:20
    Highlight Highlight Genau, so kann dann der Aushilfs-Berlusconi vom Herrliberg in die Bresche springen.

    Radio SRF3 privatisieren? Klar, damit es dann erst recht werbeverseucht ist und gleich tönt wie 20 andere Regionalradiosender in der Schweiz;-)

    SRFinfo dicht machen? Warum? Kostet ja praktisch nichts und taugt als Ausweichkanal bei Sportveranstaltungen.

    Und dann darf im Jahr 2016 ein unabhängiges Medienunternehmen keinen Internetauftritt mehr haben? Ziemlich realitätsfremd. Die SVP-ler fühlen sich doch ziemlich wohl auf dieser Plattform, wenn man so die Kommentarspalten durchliest auf SRF.ch;-)

    • Amboss 26.08.2016 14:07
      Highlight Highlight @Barracuda: Hast du jemals SRF3 gehört?
      Das tönt bereits jetzt genau gleich wie jedes Lokalradio. Aaaah, nein: Keine Werbung.
      Das ist der Unterschied. Aber sonst...
    • Barracuda 26.08.2016 15:34
      Highlight Highlight @Amboss: Beim Tagesprogramm magst du Recht haben, aber auch nur teilweise. Ich dachte bei meiner Aussage vor allem auch an die genialen Programme am Abend: Focus, Rock Special, World Music Special, Input, etc. Das wäre dann tatsächlich ein grosser Verlust. Das wird dir ein werbefinanziertes Privatradio nie bieten können, weil dort alles quotenabhängig ist und daher nicht zu sehr aus dem Mainstream-Rahmen fallen darf. Wenn wir uns solche Sendungen nicht mehr leisten können, dann haben wir definitiv verloren!
    • Amboss 26.08.2016 19:31
      Highlight Highlight @Barracuda: Ja da hast du schon recht. Das Abendprogramm ist wirklich abwechslungsreich und bringt auch neue, spezielle Musik.

      Andererseits: Im Internet gibt es tausende Radios, mit genau der Musik, die man hören will. Ich kann zB nicht drei Stunden lang Black Music hören.
      Fände es besser, das Tagesprogramm etwas überraschender zu gestalten und auch am Abend ein Programm, dass man hören kann, wenn man nicht gerade Fan dieses Stils ist.
      Aber eben, allen kann man's nicht recht machen
  • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 12:13
    Highlight Highlight Ja, natürlich würde die SVP das nationalmedium schwächen, sie hat ja schliesslich private interessen die Medienlandschaft zu dominieren und mit Nathalie Rickli Direkte Verbindungen zum grössten privaten Medienvermarktungsorganisation (Goldbach) der CH. Ist natürlich unpraktisch dass man gratis alle Olympischen Disziplinen bei SRF schauen kann (und sonst nirgends), wenn manns doch hinter eine Werbebebannerte Paywall stecken könnte für die big-player. Für mich als konsument allemal besser, da mehr Auswahl und weniger Werbung. Und sonst heisst es doch von der seite immer Wettbewerb sei gesund!
    • TanookiStormtrooper 26.08.2016 12:41
      Highlight Highlight Sport haben Privatsender immer mal wieder probiert, funktioniert nicht. Zumindest bei unseren europäischen Sportarten. Bei American Football und Baseball gibt es viele Unterbrüche die sich Problemlos mit Werbung füllen lassen, beim Fussball musst du z.B. mindestens 45min am Stück drauf bleiben. Die Olympischen Spiele, und ich meine nicht nur 2016, liefen in ganz Europa eigentlich nur auf den Staatssendern, mir ist jedenfalls kein Privater bekannt, der das je gezeigt hätte. Gleiches bei WM/EM...
    • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 13:20
      Highlight Highlight In den USA z.B liegen die Rechte für Olympia 2016 exklusiv bei NBCuniversal, d.h kann nur dort mit einer "subscription" gesehen werden. Und auch in der CH liegen Sportrechte (ausser jetzt z.B die Globalen Turniere, die Du richtigerweise ansprichtst) eher bei privaten. Ich sehe den SRG nicht als heiland, aber gerade gut um einem privat dominierten Markt ein bisschen aufzumischen.

      http://www.watson.ch/Sport/Eismeister%20Zaugg/455714212-TV-Sport-Erdbeben--Teleclub-verliert-Hockey-Rechte-–-neuer-«Wahnsinnsvertrag»-für-30-Millionen
    • TanookiStormtrooper 26.08.2016 13:28
      Highlight Highlight Wobei die Pay-TV Kanäle mit dem Sport auch nicht wirklich Geld machen. Das ist lediglich gut, um Abonnenten anzuziehen, die ja nicht 7-Tage die Woche Eishockey sehen. Würden sie nur Filme zeigen, hätten sie eine sehr viel höhere Gewinnspanne und würden sie Spiele einzeln für z.B. 5 Fr. pro Spiel zeigen, wären sie schnell pleite.
  • Amboss 26.08.2016 12:11
    Highlight Highlight - SRG darf kein Online-Bereich anbieten (nur eine Mediathek): völlig richtiger Vorschlag, unbedingt umsetzen. Ein kleiner, funktionierender Markt darf nicht mit Gebührengeldern gefährdet werden.
    - Halbierung der Gebühren: Eventuell, bitte separat diskutieren.

    Leider sind beide Vorschläge zum scheitern verurteilt - weil sie von der SVP kommen.

    De Weck wird jammern, dadurch würde der Service public und quasi die Schweiz abgeschafft, die linken Parteien sind gegen alles, was von der SVP kommt und in der Mitte leben auch viele gut mit den Status quo.

    Also, wird alles bleiben wie es ist. Schade
    • Juerg Wehrli-Wernli 26.08.2016 12:26
      Highlight Highlight Von welchem kleinen (?), funktionierenden (?) Markt reden sie denn? Sat 1 / Pro / RTL vs SRF? Die Platzhirsche sind weder klein (auch die budgets nicht) noch sind sie in irgendwelcher weise dem Land oder Demokratie oder der Vielfalt verpflichtet. Frei nach dem Motto: fremde Medien sind keine fremden Vögte?
    • Amboss 26.08.2016 12:50
      Highlight Highlight @Juerg:
      Von Online-Markt rede ich. Sollte doch aus meinem Kommentar klar hervorgehen...
      In dem Online-Markt, in dem zB das Portal, auf welchem du gerade den Kommentar geschrieben hast, tätig ist...
      Von Watson über WOZ, 20min, Tagi, NZZ, Blick gibt es da eine breite Auswahl.
      Da braucht es keine SRG
    • Amboss 26.08.2016 13:15
      Highlight Highlight @Echo:
      Würde man der SRG den Online-Bereich verbieten, hätte sie mehr Geld für qualitativ gute Radiosendungen.

      Man kann ja die Diskussion über die Höhe separat führen.

      Aber ja: Mal wieder Anti-SVP Kommentar gemacht. bravo.
      Denk das nächste mal nach
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winschdi 26.08.2016 12:02
    Highlight Highlight Also wenn es nach mir geht: Lieber relativ transparente, gebührenfinanzierte Blödheiten als intransparent privat- / werbefinanzierte Blödheiten.
    • Shabina 26.08.2016 12:10
      Highlight Highlight @Windschi
      Nö! gebührenfinanziert heisst jeder (ich auch) bezahlt für die Blödheiten...privat-/werbefinanzierte Blödheiten muss ich wenigstens nicht bezahlen, dass zahlen die "Blöden". Ob diese dann transparent sind oder nicht ist mir relativ egal!
    • Winschdi 26.08.2016 12:16
      Highlight Highlight @Shabina: bei mir es genau umgekehrt, lieber einmal nen Blödsinn finanzieren, dafür weiss ich woher es kommt. Aber jedem das seine... Ja ich merke den Widerspruch, die Gebühren sind Zwang... Sonst würde kaum wer zahlen, schon klar.
    • Shabina 26.08.2016 12:25
      Highlight Highlight @Windschi
      Versteh mich nicht falsch, ich bin für den Erhalt der SRG. Was mir sauer aufstösst ist die Billag als Inkasso-Betrieb. Zudem fehlt mir die klare Definition des Service public. Das sollten wir mal definieren. Formate wie "Ch sucht den superstar" usw. müssen nicht durch uns finanziert werden (Meine Meinung, falls aber die Mehrheit findet doch sollte man, dann bin ich auch bereit dies mitzufinanzieren.)
      Zudem sollten die Billag-Beiträge an die Bevölkerungszahlen angepasst werden.... (Die Einwanderung beschert der RSG extreme Mehreinnahmen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabina 26.08.2016 12:00
    Highlight Highlight "Eine genaue Definition des Service-public-Auftrags und die entsprechende Beschränkung der SRG-Aktivitäten auf diese Bereiche würde es erlauben, die Höhe der Empfangsgebühren beziehungsweise der Mediensteuer auf rund 200 Franken pro Jahr festzusetzen, schreibt die SRG weiter. Die Website der SRG müsse auf eine Audiothek und Videothek beschränkt werden."

    Wenn das ja schon die SRG schreibt, dann sollte man das auch umsetzen! Allein die 200.- Franken Einsparungen wären super.
    • bokl 26.08.2016 12:30
      Highlight Highlight Schreibt sie aber nirgends. Das ist ein Tippfehler und sollte eigentlich SVP heissen. Ist ja aus dem Kontext "schreibt die SRG weiter" ersichtlich. Der ganze Text dreht sich darum, was die SVP in ihrem "Positionspapier" geschrieben hat.
    • Shabina 26.08.2016 12:38
      Highlight Highlight Also Watson, bitte korrigieren! aus SVP wurde SRG! schon noch wichtig, von wo diese Aussage kommt oder?
  • Topoisomerase 26.08.2016 11:56
    Highlight Highlight Die SVP will nicht staatliche Eingriffe im Medienbereich beschränken. Sie will alle staatlichen Eingriffe ausmerzen, denn so würde es uns ja besser gehen. Fakt ist aber, dass anstelle des SRF dann ein vom Herrliberg gespinserter Sender kommt. Auf das habe ich keinen Bock.
    Ich will in der Schweiz keine Medienlandschaft wie in Italien mit Berlusconi!
    Das SRF macht seinen Job gut und das soll so bleiben!
    • Firefly 26.08.2016 12:14
      Highlight Highlight Richtig, die Weltwoche wäre wohl auch schon lange tot, würde sie nicht von einem Millionär gesponsort. Dann lieber etwas vom Volk gesponsortes, das ist demokratischer.
    • Pisti 26.08.2016 12:36
      Highlight Highlight Auch Italien hat ein Staatsfernsehen. Dazu noch eine grosse Vielfalt an privaten Anbietern.
      Während bei uns in der Schweiz das SRF versucht alle privaten aus dem Markt zu drängen.
      Im Staatsfernsehen brauch ich keine Werbung, keine Serien und auch keine verblödeten Castingsendungen. Für den Service Public reichen Sport, News, Dokus, Politik und noch Kunst&Kultur völlig aus. Den Rest soll man den privaten überlassen.
    • Topoisomerase 26.08.2016 13:15
      Highlight Highlight Oh, das scheint mir eine weitere Diskussion darüber zu werden, was genau service public beinhalten soll. Dann erläutere mir mal, inwiefern (vom SRF produzierte) Serien kein service public sind, Dokus jedoch schon?

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