Schweiz
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Abstimmungsplakate gegen die Durchsetzungsinitiative haengen am Montag, 8. Februar 2016 im Hauptbahnhof in Zuerich. Hinter der Aktion

Überall in der Schweiz machen die DSI-Gegner auf sich aufmerksam.
Bild: KEYSTONE

NEIN, NO, NON – die DSI-Gegner kaufen eine ganze Seite in der «Weltwoche» 

Die Gegner der SVP-Initiative setzen zum Schlussspurt an. Mit Plakaten, digitaler Werbung und Inseraten. In der nächsten Ausgabe versuchen sie die «Weltwoche»-Leser mit einer ganzen Inserate-Seite von ihren Argumenten zu überzeugen. Chefredaktor Roger Köppel stört das nicht. 



Relativ spät fährt das Komitee «Gegen die unmenschliche Durchsetzungs-Initiative» eine Offensive. Diese dafür auf allen Kanälen. Und – morgen Donnerstag – auch das erste Mal beim «Gegner». Andrea Arezina vom Komitee bestätigt gegenüber watson, dass in der nächsten Ausgabe der Weltwoche ein ganzseitiges Inserat mit dem Nein-Aufruf zur Initiative publiziert wird. 

Das «Weltwoche»-Inserat sei wichtig, weil man alle Kreise ansprechen wolle. «Wir möchten auch die Leser der ‹Weltwoche› mit unseren Nein-Argumenten konfrontieren, ihnen ermöglichen, unseren Originaltext zu lesen», sagt Arezina. Das Geld werfe man damit nicht aus dem Fenster. «Wir sind überzeugt, auch bei der ‹Weltwoche› gibt es gemässigte Leser, die nicht voll auf der SVP-Linie sind.» 

Swiss People's Party (SVP) newly elected National Councillor Roger Koeppel waits for the swearing-in ceremony of the Swiss Parliament at the beginning of the winter parliament session in Bern, Switzerland November 30, 2015. REUTERS/Ruben Sprich

Roger Köppel: SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Offen für andere Meinungen 

Roger Köppel, Chefredaktor der «Weltwoche», sagt auf Anfrage: «Wir haben eine klare Linie, aber pflegen die grösste Offenheit für andere Meinungen». Und: Unabhängig von diesem Inserat schreibe FDP-Ständerat Andrea Caroni in der nächsten Ausgabe gegen die Durchsetzungs-Initiative. Dies als Replik gegen kritische Caroni-Artikel, die Köppel verfasst hat. 

Nicht nur die Gegner, auch die SVP wirft noch einmal alles in die Waagschale. 900'000 Ja-Flyer sind in den letzten Tagen in die Briefkästen verteilt worden. Dies sei nur dank enorm grosser Unterstützung von Sympathisanten möglich, sagt SVP-Generalsekretärin Silvia Bär. Zahlen zum Budget will die SVP keine bekanntgeben. Das Komitee «Gegen die unmenschliche Durchsetzungsinitiative» hingegen ist transparent. «Wir haben bisher 960'000 Franken einbezahlt bekommen», sagt Arezina. 50 Prozent investiere man in Inserate, einen Drittel in Plakate und den Rest in digitale Werbung und für Buttons. Arezina glaubt, dass ihre Widersacher, die Befürworter der Initiative, mindestens drei Millionen für den Abstimmungskampf zur Verfügung haben. Dem widerspricht Bär. Die DSI-Gegner verfügten über viel mehr Mittel. «Vor allem, wenn man noch die Unterstützung dazu zählt, welche die Gegner von allen Journalisten und Medien täglich im redaktionellen Teil erhalten», sagt Bär. 

Abstimmungsplakate fuer und gegen die Durchsetzungsinitiative haengen am Montag, 8. Februar 2016 im Hauptbahnhof in Zuerich. Die Abstimmungsplakate gegen die Durchsetzungsinitiative wurden von einem Komitee aus ueber 200 Prominenten konzipiert, welche hinter der Aktion

Die DSI-Befürworter setzen das Schäfchen ein.
Bild: KEYSTONE

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Bestehst du das Quiz zur Durchsetzungs-Initiative? Oder wirst du ausgeschafft...?

Quiz
1.Fallbeispiel: Adrian ist in der Schweiz aufgewachsen. Seine Eltern sind Holländer. Im Alter von 19 Jahren* hat er einem Freund in der Schule 12 Gramm von seinem Gras verkauft und wurde dafür per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verurteilt. Mit 23 bricht er betrunken in den Garten eines Einfamilienhauses ein und fährt mit dem Velo, das er dort findet, nach Hause. Wird Adrian nach Holland ausgeschafft, auch wenn er noch nie da gelebt hat?
Cannabis Marihuana Joint
Ja, Adrian wird ausgeschafft.
Nein, Adrian darf bleiben.
2.Welches Menschenrecht wird mit Annahme der Durchsetzungs-Initiative in Frage gestellt?
Das Recht auf Freiheit und Sicherheit
Das Diskriminierungsverbot
Das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens
3.Fallbeispiel: Mit 21 hat Marina aus Serbien einen Polizisten, der ihren Freund kontrollieren wollte, mit «Arschloch» beschimpft und wurde dafür gebüsst (Geldstrafe). Zwei Jahre später sieht sie, wie ein Mädchen im Ausgang ungefragt ihren Freund küsst. Marina flippt aus und stösst das Mädchen, sodass diese stolpert, stürzt und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt. Sie blutet so stark, dass sie in den Spital eingeliefert werden muss. Wird Marina ausgeschafft?
gewalt, frauen eifersucht
shutterstock
Nein, das reicht nicht für eine Ausschaffung.
Ja, Marina wird sofort ausgeschafft.
4.Wer ist für die Durchsetzungs-Initiative?
FDP Plakat vor der Nomination der Staenderatswahlen der FDP des Kantons Obwalden im Singsaal, in Kerns, am Donnerstag, 30. April 2015. (KEYSTONE/Anthony Anex)
KEYSTONE
ZUR ANALYSE DER KANTONALEN WAHELN 2011 BIS 2015, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, DEM 21. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Luftballon als Gadget der CVP fuer die bevorstehenden Eidgenoessischen Wahlen, aufgenommen am 19. Juli  2011 in Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
ZUM WAHLKAMPF DER PARTEIEN UND ZU IHREN GIVEAWAYS ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN AM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - EINE GROESSERE AUSWAHL FINDEN SIE AUF UNSERER SUBSITE
KEYSTONE
PR Material und Give-Aways liegen auf einem Tisch anlaesslich der Delegiertenversammlung der SVP am Samstag, 4. Juli 2015 in Kerns. Zum Start der Sommerferien bestellt die SVP ihr erfolgreiches Wahlkampfthema Auslaenderpolitik. An ihrer Delegiertenversammlung in Kerns OW wird sie heute eine unverzuegliche Beschraenkung der Zuwanderung fordern. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
KEYSTONE
Eine Fahne mit der Aufschrift
KEYSTONE
Ballon mit Hut anlaesslich der Delegiertenversammlung der Gruenliberalen Partei Schweiz (GLP) am Samstag, 24. Januar 2015, in Lugano TI. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
TI-PRESS
Das Logo der Evangelischen Volkspartei an der 98. Delegiertenversammlung der EVP mit der Nomination der Staenderatskandidatur am Samstag, 21. Maerz 2015 in Wetzikon. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
KEYSTONE
ACHTUNG: SPERRFRIST 31.12.2015 24:00 Uhr; EMBARGO  31.12.2015 24:00 UhrHANDOUT - Das offizielle Bundesratsfoto 2016 - Von links: Bundesrat Alain Berset, Bundesrat Didier Burkhalter, Bundesraetin Doris Leuthard, Bundespraesident Johann Schneider-Ammann, Bundesrat Ueli Maurer, Bundesraetin Simonetta Sommaruga, Bundesrat Guy Parmelin und Bundeskanzler Walter Thurnherr posieren in einer Werkplatz-Umgebung in Bern. (BUNDESKANZLEI/EDOUARD RIEBEN) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***
EDOUARD RIEBEN
5.Fallbeispiel: Der Russe Igor hat als 24-Jähriger um 3 Uhr morgens in einer Bar einen Schweizer mit einem Faustschlag ohnmächtig gehauen. Als 35-Jähriger wird ihm nachgewiesen, dass er im grossen Stil Steuern hinterzogen hat. Darf Igor in der Schweiz bleiben?
Bundles of bank notes of 1000 Swiss Francs at the bank vault of the
KEYSTONE
Nein, Igor wird ausgeschafft.
Ja, Igor darf bleiben.
6.Gegen welches Rechtsstaatliche Prinzip verstösst die Initiative nicht?
Besser spät als nie: Die Gegner der Durchsetzungsinitiative sind erwachtDanke für den Artikel Herr Blunschi. Lassen wir nicht zu, dass die Durchsetzungsinitiative-Abrissbirne unsere Grundfesten des Rechtsstaats angreift. Es gibt noch viel zu tun...
comments://727672867/206584
Die Abwägung im Einzelfall
Die Gewaltenteilung
Das Verhältnismässigkeitsprinzip
Die Sicherung materieller Gerechtigkeit
Das Ermessen der Richter
7.Fallbeispiel: Anna aus Deutschland wohnt seit zwei Jahren in der Schweiz. Auf dem Weg zur Arbeit wird sie an einer roten Ampel geblitzt. Sie fuhr auch noch zu schnell. Sie wird wegen einer groben Verkehrsregelverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein Jahr später sitzt sie angetrunken und ohne gültiges Billett im Tram. «Lassen Sie mich in Ruhe, sonst passiert was», sagt sie zum Kontrolleur. Wird Anna ausgeschafft?
Traffic lights with a separate signaling for cyclists, captured in Zurich, Switzerland, on February 12, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)Eine Verkehrsampel mit einer separaten Signalisation fuer Fahrradfahrer, aufgenommen am 12. Februar 2015 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Nein, dafür muss sie nicht nach Deutschland zurück.
Ja, raus mit Anna.
8.Warum gefährdet die Durchsetzungs-Initiative die Beziehungen zur EU?
JAHRESRUECKBLICK - INTERNATIONAL - European Commission President Jean-Claude Juncker (R) welcomes Swiss President Simonetta Sommaruga (L) prior to a meeting at EU commission headquarters in Brussels, Belgium, 02 February 2015. A controversial Swiss referendum that will curb immigration set Switzerland on a collision course with the European Union, as the planned immigration curbs run counter to the Swiss-EU agreement on freedom of movement.  (KEYSTONE/EPA/OLIVIER HOSLET)
EPA
Weil gemäss Personenfreizügigkeitsabkommen nur eine Person ausgewiesen werden kann, die eine schwere Gefährdung der öffentlichen Ordnung darstellt.
Weil gemäss Personenfreizügigkeitsabkommen innerhalb der EU keine Landesverweise ausgesprochen werden können.
Weil die Initiative gewisse Menschenrechte in Frage stellt, die innerhalb der EU gelten.
9.Fallbeispiel: Der Italiener Alexandro wurde in seiner Jugend nach einem Fanmarsch von der Polizei eingekesselt und verhaftet. Im Alter von 31 besucht er einen Match mit seinen Kindern. Auf der Heimreise im Zug wird er von einem betrunkenen Fan der gegnerischen Mannschaft angepöbelt. Nach einem kurzen Streit geht dieser mit einem Messer auf ihn los. Alexandro hat Angst um seine Kinder und schlägt den Angreifer mit einer Flasche nieder. Wird er ausgeschafft?
Der Fanmarsch der FCZ-Fans durch die Berner Altstadt, vor dem Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich, am Ostermontag, 21. April 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)....Fans of FC Zurich march through the streets of Bern, prior to the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
KEYSTONE
Ja, Alexandro muss die Schweiz verlassen.
Nein, Alexandro darf bleiben.
10.«Mit Annahme der Durchsetzungs-Initiative würden Straftäter ohne Schweizer Pass endlich sofort ausgeschafft und würden nicht mehr im Gefängnis dem Schweizer Steuerzahler auf der Tasche liegen.» Stimmt diese Aussage?
Ja.
Nein.
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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • koks 18.02.2016 08:07
    Highlight Highlight So, die Gegner der Initiative kaufen eine ganze Seite in der Weltwoche. Und wer besitzt den Rest der Seiten?
  • Schneider Alex 18.02.2016 06:41
    Highlight Highlight Schuld an der ganzen Ausschaffungsdiskussion haben die Gerichte mit ihren viel zu nachsichtigen Urteilen bezüglich Landesverweis, vor allem für Wiederholungstäter. Wenn hier nicht Druck aufgesetzt wird, wird wieder nichts Wesentliches ändern.
    • Citation Needed 19.02.2016 23:33
      Highlight Highlight Was? Die '''Durchsetzungs'''Initiative ist also nicht zur '''Durchsetzung''' der Ausschaffungsinitiative am Start, sondern weil die Gerichte pennen? Gemäss SVP ist sie aber zwecks "Durchsetzung" der Ausschaffungsinitative zustande gekommen. Die Ausschaffungsinitiative ist erst jetzt zur Umsetzung parat, die SVP sammelte aber schon vor Jaaaahren Unterschriften für die Durchsetzungsinitiative. Was Du schreibst ist falsch.
  • Altorez 17.02.2016 17:39
    Highlight Highlight Ich habe Nein gestummen zur DSI aber bei SVP Werbungen wird immer gleich von Propaganda geredet und alles wir schlecht gemacht und wenn es SVP Gegner machen ist es super toll? Ich mag Watson eigentlich wirklich aber in jedem zweiten politischen Artikel wird auf der SVP rumgehackt ..
    • Lezzelentius 18.02.2016 08:26
      Highlight Highlight Hört doch mal auf "gestummen" zu schreiben. Es nennt sich gestimmt.
    • Dando 19.02.2016 14:10
      Highlight Highlight Die Problematik aus meiner Sicht (!) wegen der SVP Werbung ist, dass die SVP langsam nicht einmal für ihre eigene Initiative mehr objektive Argumente sondern nur noch Comic-Schafe vorzuweisen hat. So etwas ist für mich keine gute Parteiwerbung mehr, sondern die aus dem Fernsehen bekannte Produktwerbung.
      Wie auch immer jede Stimme zählt und daher danke für das Nein ;)
  • andersen 17.02.2016 16:35
    Highlight Highlight Der Hassan ist ja freiwillig gegangen.
  • Paco69 17.02.2016 15:47
    Highlight Highlight Gegenwärtig drücken die Ex-Gefängniswärterin Angela und ihr besonderer Hassan zusammen mit den Gegnern der Durchsetzungsinitiative fest die Daumen dass diese ja abgelehnt wird und Hassan bei einer Rückkehr in der CH bleiben darf. Dann steht für Angelas Hassan bei einer Rückkehr in die CH nichts mehr im Wege für ein erfolgreiches Sondersetting und Sozialhilfe.
    • Citation Needed 17.02.2016 16:07
      Highlight Highlight Der dürfte auch mit DSI bleiben. Watson hat ausgiebig darüber berichtet. Carlos (Stichwort Sondersetting) wäre wohl auch nicht betroffen, denn der war noch nicht 18, als er straffällig wurde und dürfte CH-Pass haben, denn der Vater ist CH.
      Es fällt auf, dass Befürworter der Initiative scheinbar das Gefühl haben, die DSI sei eine Art Wundermittel, das alles Unrecht auf einen Schlag aus der Welt räumen würde. Ist nicht so! Die Verschärfung würde v.A. die Falschen treffen! Die wirklich schlimmen Finger werden mit der AI schon erfasst, die DSI ist gänzlich unnötig! Darum Nein.
    • Alex23 17.02.2016 16:10
      Highlight Highlight Paco: Das ist das kümmerliche Diskussionsniveau auf dem sich die Befürworter der Initiative bewegen.
      Habe mir vorhin angeschaut, wie Frau Estermann bei Schawinski "argumentiert" hat. Deutlicher (und stellvertretend für ihre Mitstreiter) kann wohl niemand demonstrieren, in welchem Rechtfertigungsnotstand sich befindet, wer ein Ja vertretbar findet.
    • Citation Needed 17.02.2016 17:08
      Highlight Highlight Alex23: habe mir heute auch Estermann angeschaut und war entsetzt. Die Frau ist gewählte Nationalrätin? Grauenvoll. Sie hat Müllers Aussagen rein vom Vorwissen her nicht begriffen und war stellenseise heillos überfordert. Hat nur immer wieder Müller unterbrochen, um dann Unzusammenhängende Versatzstücke anzubringen und ohne Bezug Abstimmungsparolen zu rezitieren.. Die totale Parolen-Dampfwalze, fern des Gesprächsverlaufs. Mediale Debatten dienen eigentlich der demokratischen Meinungsbildung. So kann aber keine Debatte stattfinden. War das ein Aussetzer oder ist die immer so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mortiferus 17.02.2016 15:11
    Highlight Highlight Mir egal was Ihr stimmt, Hauptsache Ihr geht wählen und akzeptiert danach das Resultat. Jeder soll ohne angefeindet zu werden das sagen was er denkt, ohne Einschränkung! Dieses "demokratisch wählen" dient dazu das wir uns nicht gegenzeitig die Köpfe einschlagen, vergesst das nicht.

    -Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.
    -Es gibt keine schlimmere Intoleranz als die Vernunft.
    -was richtig und falsch ist, was gut und böse ist, entscheiden nicht wir sondern die Zukunft.
    • Fumo 17.02.2016 15:35
      Highlight Highlight " Jeder soll ohne angefeindet zu werden das sagen was er denkt"

      Wenn jemandems Gedanke aber andere anfeindet nehme ich mir das Recht ihm anzufeinden, ganz einfach und logisch, nicht?
      Und die DSI feindet andere an, jeder der da Ja stimmen will feindet andere an, ergo nehme ich mir das Recht sie anzufeinden, ebenfalls logisch und einfach.
    • Citation Needed 17.02.2016 16:15
      Highlight Highlight Das erste Zitat hast Du von Nietzsche, nicht wahr, Mortiferus? Habe Nietzsche zum Thema Wahrheit und Urteilsfähigkeit hinderschi und fürschi gelesen. Und kann vielen seiner Aussagen zustimmen! Wie ich ihn verstehe: es ist hart und einsam, sich eine eigene Meinung zu bilden. Wer mit den Wölfen heult oder mit den Schafen blökt, der entgeht zwar diesen Qualen (werde pathetisch.. ), kommt damit dem Kern der Sache damit nicht näher. Oder sowas in der Art.. ;-)
      Den zweiten und dritten Spruch find ich für die aktuelle Debatte schlicht unpassend.
  • smoenybfan 17.02.2016 13:01
    Highlight Highlight Wären nicht bei 20min deutlich mehr gemässigte Wähler erreichbar, die noch unsicher sind oder auf eher ja tendieren? Aber vielleicht war das Inserat dort auch zu teuer.
    • Citation Needed 17.02.2016 17:09
      Highlight Highlight Ein klarer Fall für Donat!
      ;-)
  • Utopiot 17.02.2016 12:05
    Highlight Highlight Ach, ihr wollt also auch alle so ein scheiss Propaganda-Plakat wie die SVP? Ist doch schön, dass sie es auf die ehrliche, simple Art versuchen. (Medien-)Manipulation ist zum Glück nicht das einzige Mittel das wir haben.
    • herschweizer 17.02.2016 12:14
      Highlight Highlight ach ja...
    • Utopiot 17.02.2016 14:34
      Highlight Highlight @Plauderi
      Sorry aber... Werbung ist nicht immer gleich Manipulation?
  • flyingdutch18 17.02.2016 11:56
    Highlight Highlight Ich finde die Nein-Plakate sehr gelungen, denn sie haben einen hohen Wiedererkennungswert. Sie kicken diese biederen Wölfe im Schafspelz so richtig vom Sockel.
  • Madison Pierce 17.02.2016 11:56
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, ob solche Plakate/Inserate überhaupt eine messbare Wirkung haben. Der Platz ist ja einfach zu knapp für eine sinnvolle Argumentation. Und einfach "JA" oder "NEIN" in grossen Buchstaben können doch niemanden ernsthaft überzeugen. Gibt es dazu Untersuchungen?
  • andersen 17.02.2016 11:09
    Highlight Highlight Oder Leben die Schweiz nur von der Schafzucht?
  • andersen 17.02.2016 11:07
    Highlight Highlight Die Frage stellt sich:

    Wie wirkt das auf der Ausland aus:

    Der Kampf der Schafe?

    Genügt es nicht nur auf zwei Beinen zu stehen?
  • ralck 17.02.2016 10:48
    Highlight Highlight ganz im ernst (und nein, ich bin kein befürworter der dsi), aber die plakate der gegner sind mieserabel. der stil erinnert an eine ausstellung im landesmuseum, aber sicher nicht an eine abstimmung. und dafür wirft man tausende von franken aus dem fenster..
    • herschweizer 17.02.2016 11:28
      Highlight Highlight ich hätte es auch viel besser gekonnt.. und auch schneller und billiger ;-)
    • Citation Needed 17.02.2016 11:29
      Highlight Highlight Die Kritik teile ich, was Verständlichkeit und Inhalt angeht. Andererseits (und das wird sich zeigen) hat das 'Nein' Logocharakter und hohen Wiedererkennungswert... Es wird sich also auf einen Blick lesen lassen, wenn es erst mal eingeführt ist. Und das scheint im Moment stattzufinden...
    • dopaminho 17.02.2016 11:37
      Highlight Highlight Ich finde die Nein Plakate mit der Abrissbirne sehr gelungen und es ist auch sofort ersichtlich um was es geht.
      Hingegen diese mit dem grossen Nein drauf....hmm wenn ich nicht genau wüsste um was es geht hätte ich keine Ahnung was mit dem Nein gemeint ist. Ist wohl eher für Zeitungen und Inserate hilfreich.
      Aber hey, wir können uns hier beschweren aber schlussendlich ist jedes Nein-Plakat besser als keines.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CyanLama 17.02.2016 10:02
    Highlight Highlight krieg bei den schäfchen einen dezenten kotzkrampf. für mich klare rassistische botschaft, dass ich damit nicht auf die hautfarbe anspreche versteht sich von selbst!

    köppel hatte ausserdem keine andere wahl, als das angebot anzunehmen. wäre rausgekommen, dass die weltwoche die andere meinung als inserat ablehnt hätte der svp imens geschadet
    • Nichtswisser 17.02.2016 10:30
      Highlight Highlight Ich finde zumindest die weissen Schäfchen irgendwie passend. Sind doch wirklich alles Schafe, die sich von ein paar Hunden herumtreiben lassen und keine eigene Meinung haben.
    • EvilBetty 17.02.2016 10:56
      Highlight Highlight Jetzt bist du aber fies zu den Schafen 😉
  • Alex23 17.02.2016 09:48
    Highlight Highlight Und nun nicht meinen, die Schlacht sei gewonnen. Im Gegenteil, noch höchstpersönlich ins Wahllokal gehen oft die Konservativen, die vielleicht noch erreicht und umgestimmt werden können. Nach dem Motto : Riskieren wir nicht, dass ein gut funktionierendes System gegen die Wand gefahren wird (Appell an den Bestand von Rechtsstaatlichkeit und gut schweizerische Vernunft. In diesem Sinne ist auch sinnvoll, dass in der Weltwoche inseriert wird.
    • herschweizer 17.02.2016 11:27
      Highlight Highlight der Plan der SVP ist immer der gleiche... dramatisch überspitzen, knapp verlieren und dann alle Frust und Protestwähler abschöpfen und dann auf ihre beliebte "Opposition" machen... win/win
    • Citation Needed 17.02.2016 11:37
      Highlight Highlight Herschweizer: ein Artikel in Le Temps hat die Methode mit der eines Brandstifters verglichen, der sein Haus anzündet, damit er lauter 'Feuer!' schreien kann und die Feuerwehr massiver auffährt...
  • herschweizer 17.02.2016 09:31
    Highlight Highlight die Schäfchen sind langsam überholt... langsam wirken sie leicht humoristisch
  • Syptom 17.02.2016 09:28
    Highlight Highlight Nicht nachlassen im Schlussspurt! Auch diejenigen, die auf den letzten Drücker abstimmen muss man überzeugen, dass ein Nein die beste Wahl ist.

    Auch die Transparenz des Nein-Komitees gefällt! :)
    • Der Blitzer 17.02.2016 10:20
      Highlight Highlight JA, ist die richtige & beste Antwort zur DSI. (:
    • Citation Needed 17.02.2016 11:18
      Highlight Highlight @reeqs. Wenn alle namhaften Parteien ausser der SVP die Initiative ablehnen, zudem viele Richter, eine Mehrzahl der Staatsanwälte, alle Rechtsprofessoren (einer ist gegen die DSI, unterschrieb Manifest aber nicht), ein Haufen NGOs, die Landeskirchen und weiss der Kuckuck wer noch davor warnen, dann ist 'Ja' wohl kaum das 'einzig Richtige': die Hauptargumente der SVP, Sicherheit und Kosten, sind beide mehrfach widerlegbar und Gerechtigkeit geht anders. Wenn, dann ist 'Nein' einzig richtig! :-)
    • Der Blitzer 17.02.2016 11:27
      Highlight Highlight alle anderen Parteien sind dagegen, aber trotzdem stimmen zum Beispiel bei der CVP, irgw 27% dazu.

      Ich weiss das ist ziemlich wenig, aber ich hab noch nie ein gutes Arrgument gehört, weshalb man NEIN stimmen sollte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 6f7Dude 17.02.2016 09:27
    Highlight Highlight Wie war das genau mit dem grossen Kritik, als die SVP ihren Wahlkampf in die Zeitung verschob?...
    • 6f7Dude 17.02.2016 09:30
      Highlight Highlight *der* grossen Kritik natürlich;)
    • TheRabbit 17.02.2016 09:43
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen der Titelseite vo 20 Minuten und einer Seite in der Weltwoche.
      Ausserdem wird im Weltwochen Inserat auf etwas hingewiesen mit Informationen zu einer Abstimmung.
      Die SVP hat bei 20 Minuten eine Werbung zu ihrem Wahlvideo, ohne irgend ein Inhalt zu den Wahlen, abgedruckt.
  • demokrit 17.02.2016 09:19
    Highlight Highlight "Arezina glaubt, dass die Gegner mindestens drei Millionen für den Abstimmungskampf zur Verfügung haben." - Korrigendum: Befürworter.
    • Felix Burch 17.02.2016 09:26
      Highlight Highlight Danke, hab es korrigiert. Es sind in diesem Sinne die Gegner im Abstimmungskampf. Aber selbstverständlich die Befürworter.

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