Schweiz
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Diese Webseite warnt vor der Polizei – dahinter steckt ein deutsches Kollektiv

Jetzt gibt es eine Karte, die zeigt, wo die Polizei Kontrollen durchführt und patrouilliert. Was das bringen soll, erfährst du hier.



«Drohende Gefahr. Cop Map – melde Cops in deiner Nähe». Dieser in Grossbuchstaben verfasste Schriftzug fällt als erstes ins Auge, wenn man die neue Webseite besucht. Und er fasst den Sinn und Zweck des neuen Tools gut zusammen: Unter cop-map.com können User melden, wenn sie auf der Strasse einem Streifenwagen oder einer Polizeikontrolle begegnen. Der Eintrag ploppt dann ungeprüft auf der Karte auf und bleibt etwas mehr als 100 Minuten für jedermann sichtbar. Zudem sind auf der Karte auch Polizeiposten und Überwachungskameras eingezeichnet. 

«Die Idee ist, ein Tool anzubieten, das Menschen nutzen können, die aus Gründen die Polizei meiden wollen»

Nina Los, Peng-Aktivistin

Hinter der Webseite steckt das deutsche «Peng!»-Kollektiv, eine Gruppe von deutschen Künstlern, Aktivisten, Handwerkern und Wissenschaftlern. Ziel ist jenen zu helfen, die sich vor der Polizei fürchten. «Die Idee ist, ein Tool anzubieten, das Menschen nutzen können, die aus Gründen die Polizei meiden wollen», sagt Peng-Aktivistin Nina Los zu watson.de. Sie meint damit etwa potenziell Betroffene von Racial Profiling. Sprich Menschen, die wegen äusseren Merkmalen, wie etwa Hautfarbe, häufiger kontrolliert werden.

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Screenshot Cop Map.

«Die Polizei ist nur für bestimmte Schichten der Gesellschaft der Freund und Helfer», sagt Los weiter. Es gebe Communities, die überproportional von Polizeibrutalität, Gewalt und Willkür betroffen seien. Die Aktivisten befürchten, dass dies durch neue Polizeiaufgabengesetze verschärft wird. So hat etwa die bayerische Polizei seit Mai so viele Befugnisse wie noch nie.

Folglich werden derzeit vor allem in München Streifenwagen und Polizeikontrollen durch User gemeldet. Doch auch in der Schweiz ploppt zwischendurch eine neue Meldung auf. Wie diese hier:

Montag, 29 Oktober, 13:51 Uhr, Bern. Die Webseite Cop Map vermeldet eine Personenkontrolle auf dem Parkplatz Schützenmatt.

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Screenshot Cop Map (29. Oktober, 13:20 Uhr).

Wer sich entscheidet, selber auf dem neuem Tool einen Streifenwagen oder eine Kontrolle zu melden, muss keine Angst haben, dass er verzeigt wird. In der Schweiz ist nur die Warnung vor einer Radarkontrolle explizit verboten.

Der Jurist Tarek Naguib engagiert sich im Kampf gegen Racial Profiling. Konkret zum neuen Tool will er keine Stellung nehmen, da er es zu wenig kenne. Doch das Konzept findet er interessant. «Wenn Polizeikontrollen lokalitätsbezogen dokumentiert werden, kann dies helfen, diskriminierende Kontrollpraxen der Behörden leichter aufzudecken.» Naguib stellt laut eigenen Angaben fest, dass die Polizei an bestimmten Orten verstärkt Kontrollen aufgrund der äusseren Erscheinung durchführe, obwohl dies aus Sicht der Kriminalitätsbekämpfung nicht sinnvoll ist.

Warum es die Cop Map laut den Aktivisten braucht

abspielen

Video: YouTube/Robyns Lifehack Palace

Das neue Tool muss aber auch viel Kritik einstecken. Der Vorsitzende der deutschen Gewerkschaft der Polizei bezeichnete die Cop Map als «ganz klar polizeifeindlich», wie er gegenüber der «Welt» sagte. Zudem könne das Tool das Risiko für Polizeistreifen erhöhen.

Montag, 11:50 Uhr, Basel. Die Webseite Cop Map zeigt, wie soeben ein Streifenwagen der Polizei von Gasstrasse in die Lothringerstrasse einbiegt.

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Entspannter geben sich die angefragten Schweizer Polizeien. Man habe Kenntnis vom neuen Tool, teilt ein Sprecher der Kantonspolizei Bern mit. Dieses werde die Arbeit der Polizei aber nicht beeinflussen, «da es sich dabei nicht um eine systematische Erfassung von Aktivitäten der Polizei handelt, wird es auch keine komplette Übersicht bieten.» Der Sprecher hält weiter fest, dass Racial Profiling von der Behörde weder betrieben noch toleriert werde und die Beamten entsprechend sensibilisiert und ausgebildet seien.

«Problematisch wäre es etwa bei einem Terrorangriff. Nämlich dann, wenn sich die noch nicht gefassten Täter über ein Tool wie Cop Map informieren könnten, wo sich überall Polizisten befinden.»

Roland Pfister, Sprecher Kapo Aargau

Auch die Kantonspolizei Aargau geht nicht davon aus, dass das Tool die Polizeiarbeit gross beeinflusst. Mit einer Ausnahme, wie Sprecher Roland Pfister anfügt: «Problematisch wäre es etwa bei einem Terrorangriff. Nämlich dann, wenn sich die noch nicht gefassten Täter über ein Tool wie Cop Map informieren könnten, wo sich überall Polizisten befinden.» Dasselbe Problem gebe es aber auch mit Bildern, die über die sozialen Medien wie Twitter und Facebook geteilt würden.

«Riesenspinne» nähert sich US-Polizisten

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Video: watson/nico franzoni

Aktuelle Polizeibilder: Fahrzeug gerät auf Autobahn in Brand

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    Alle Leser-Kommentare
  • tinmar 03.11.2018 09:57
    Highlight Highlight Linksradikaler scheiß
  • D. Saat 03.11.2018 07:32
    Highlight Highlight Also ich weiss von einer Freundin, dass in ihrer Ausbildung zur Polizistin Worte wie Kügelineger gefallen sind... nur so zum Thema entsprechend ausgebildet sein. Ausserdem hat mir ein Arbeitskollege der aus Gambia stammt erzählt, dass er teilweise bis zu 10 mal am Tag in Zürich kontrolliert wurde. Ich hingegen seit meiner Jugend nicht 1 Mal. Racial Profiling ist leider eine traurige Tatsache.
    • exeswiss 03.11.2018 13:57
      Highlight Highlight das gute alte wissen über 5 ecken. bist du sicher das dein arbeitskollege nicht aus Nambia war?
    • zeromaster80 03.11.2018 14:04
      Highlight Highlight Überwiegend schwarze Kügelidealer sind auch eine Tatsache, und jetzt?
    • D. Saat 03.11.2018 14:32
      Highlight Highlight ixh weiss diese Dinge von Menschen, welche das selbst erlebt haben. Demnach aus erster Hand... und ja bin mir sicher dass er aus Gambia kommt. War auch schon mit ihm dirt. Zudem würde dies keinen Einfluss auf meinen Kommentar haben, wenn er denn aus Namibia kommt. Aber Hauptsache einen sinnbefreiten Kommentar abgegeben. Meine Gratulation dazu 👍🏼👏🏼
  • borael 03.11.2018 07:20
    Highlight Highlight Unverhältnismässige Personenkontrollen sind wirklich sehr unangenehm. Ich habe das mal mit einem Begleiter im Zug erlebt. Da war es zwar nicht die Polizei, sondern der Grenzschutz. Sein Vergehen?... Ausländisches Aussehen. Eine normale Ausweiskontrolle wäre kein Problem gewesen. Aber es war Blossstellen und Schickane. Absolut unverhältnismässig und diskriminierend!
    Diesbezüglich kann ich die Argumente der Befürworter ein bisschen verstehen, auch wenn ich die Website nicht befürworte.
  • derlange 03.11.2018 01:10
    Highlight Highlight Echt? Gerade diejenigen, welche die Polizei meiden wollen, wollen doch etwas verstecken. Absolut falsch den Kriminellen
    zu helfen.
  • COLD AS ICE 03.11.2018 00:25
    Highlight Highlight das sollte verboten werden. das ist eine hilfe für einbrecherbanden und sonstigen kriminellen
  • Mimimimi 02.11.2018 23:35
    Highlight Highlight Wenn ich noch EINMAL das wort "kollektiv" höre...
  • DomKi 02.11.2018 23:26
    Highlight Highlight Site verbieten
  • who cares? 02.11.2018 19:45
    Highlight Highlight Die Website ist in verdächtigen watsonpink gehalten. Hat das linksautonome Newsportal etwa etwas damit zu tun? :O
    #verschwörung #besorgterBürger #BernieSanders
  • EvilBetty 02.11.2018 16:41
    Highlight Highlight Grad bisschen gespamt... bei uns dürfte es für die nächsten 100 Minuten sicher sein 😂
  • Sanchez 02.11.2018 16:21
    Highlight Highlight In unseren Breitengraden muss sicher niemand vor der Polizei beschützt werden. Viel eher jedoch vor den Erfindern und Nutzern dieser Seite..
  • Miss Jane Marple 02.11.2018 15:44
    Highlight Highlight Ich würde mir keine Cop Map sondern eine Crime Map wie in England und Australien wünschen,da wird alles offen gezeigt von unsozialem Verhalten bis Schwerverbrechen,das ist ausgesprochen Hilfreich beim Wohnungssuchen und auch die Vermieter schauen besser. We dont like any kind of Trash!
  • lilas 02.11.2018 15:44
    Highlight Highlight Wenn ich nach dem Spätdienst durchs Kleinbasel heimgehe, bin ich nicht unglücklich, dass hin und wieder Polizisten unterwegs sind und ich wäre noch nie auf die Idee gekommen denen möglichst auszuweichen. 🤔
  • Alterssturheit 02.11.2018 15:33
    Highlight Highlight Schon der Name der Truppe sagt alles: PENG....
    (genau so schnell kann sie sich gerne wieder auflösen).
  • Scrat 02.11.2018 15:01
    Highlight Highlight Ab sofort steht bei mir (und auch bei anderen) vor der Hütte immer ein Freund und Helfer... rein präventiv. Ich glaube, so viele Polizisten wird es gar nie geben. 🤦🏼
  • Diagnose: Aluhut 02.11.2018 14:26
    Highlight Highlight „(...) aus Gründen (...)“
  • Jimmy :D 02.11.2018 14:16
    Highlight Highlight Ist auch praktisch für die Polizei, die können einfach immer melden dass sie irgendwo sind und dann Pause machen. Somit haben wir plötzlich ganz viele Polizisten.
  • andrew1 02.11.2018 14:16
    Highlight Highlight Der einzige ort wo man in der schweiz massiv unverhältnismäßig hart gebüsst wird ist im strassenverkehr. Dort verstehe ich das warnen daher auch. Aber ausserhalb des strassenverkehrs wird bei den meisten illegalen aktivitäten sogar jemand geschädigt mit raub, diebstahl, nötigung, Körperverletzung,.... nicht nur hätte hätte fahrradkätte......
    • EvilBetty 02.11.2018 16:29
      Highlight Highlight Einfach an die Verkehrsregeln halten. Ist jetzt echt nicht so schwierig, hast du ja alles gelernt wie‘s geht.
    • Ueli der Knecht 02.11.2018 18:19
      Highlight Highlight Die vielen Kiffer hast du noch vergessen. Gut dass die Polizei ständig Drogenkonsumente schikaniert, damit die nicht zu einer Gefahr für uns werden.

      Währenddessen laufen die Mafiabosse frei und von der Polizei unbehelligt, bzw. sogar noch gut geschützt herum.
    • bokl 02.11.2018 22:05
      Highlight Highlight @Andrew
      "Der einzige ort wo man in der schweiz massiv unverhältnismäßig hart gebüsst wird ist im strassenverkehr."

      Hab den Lappen schon über 20J und keine 200 CHF Bussen. Und damit keine Ausnahme bei den Kollegen. Was machen wir "falsch"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 02.11.2018 13:44
    Highlight Highlight Wird auf Waze seit Jahren angezeigt. Kennt man das in der Schweiz nicht?
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 02.11.2018 13:44
    Highlight Highlight Wie jetzt, Radarkontrollen dar man nicht melden.

    Aber eine Personenkontrolle auf einer langen geraden Ausserorts-Strecke mit Gefälle aber schon.

    😉
  • Jorge de los alpes 02.11.2018 13:37
    Highlight Highlight Ist ja logisch, dass wer was auf dem Kerbholz hat, sich vor der Polizei fürchten muss. Die Polizei kontrolliert schon die Richtigen, da spielen Rasse und Herkunft keine Rolle. Ausser man befinde sich an einem für Drogendealer oder anderen kriminellen Aktivitäten bekannten Platz. Ich als Normalbürger (mit südländischen Aussehen dazu noch mit Migrationsblabla, notabene) fühle mich sicherer, wenn ich weiss, dass sich eine Polizeipatrouille in meiner Nähe befindet. Auch habe ich gegen eine menschenwürdige Kontrolle nichts einzuwenden.
  • BoJack 02.11.2018 13:34
    Highlight Highlight Peng ist ein Kunstkollektiv... Und das ganze wird fingiert sein...
    Ich vermute mal, dass es um die Reaktion der Gesellschaft auf die Aktion geht.
    Gibt auf Youtube eine intressante Reportage zu diesem Kollektiv.
  • Hans Jürg 02.11.2018 13:30
    Highlight Highlight Es gibt Leute, die etwas gegen die Polizei haben. Aus Gründen. Die meisten Kriminelle mögen es nicht, der Polizei zu begegnen.

    All den anderen sei empfohle, zu bedenken dass die Polizei eigentlich Garant für eine funktionierende Demokratie ist und uns beschützt.

    Das Gewaltmonopol des Staats (der Staat sind wir!) verhindert, dass das Recht des Stärkeren (AKA Fausrecht) die Herrschaft übernimmt. Es schützt uns, das sagen und denken zu können, was wir wollen, auch wenn andere (vielleicht sogar die Mehrheit) völlig anderer Meinung sind.



    • AntiCapitalism 02.11.2018 15:29
      Highlight Highlight Die polizei hätte tatsächlich diese aufgaben, nur wird es zu häufig falsch umgesetzt respektive ihre "macht" ausgenutzt.
      Es gibt nicht nur kriminelle die die polizei meiden. Viele aus bestimmten kreisen meiden die polizei weil man sofort in ein raster fällt und jeden tag kontrolliert und z.T diskriminiert wird. Ausserdem darf man villeicht denken was man will, laut ausprechen darf man jedoch leider sehr viel nicht. Geschweige denn mit polizisten diskutieren.
    • just sayin' 03.11.2018 08:44
      Highlight Highlight @neocapilaism

      ich bedaure, dass du so schlecht behandelt wirst, da wo du wohnst.

      du solltest in die schweiz kommen. hier herscht (noch) meinungsfreiheit.
  • egemek 02.11.2018 13:20
    Highlight Highlight Wenn ich GTA spiele, bin ich jeweils auch froh um die Karte mit angezeigten Polizeipatrouillen, aber wohl kaum wegen Racial Profiling... 🤔
    • Mia_san_mia 03.11.2018 12:43
      Highlight Highlight Polizeipatroillen werden in GTA nicht angezeigt.
    • egemek 03.11.2018 17:14
      Highlight Highlight Doch, sobald du was ausgefressen hast, also eigentlich fast immer... 😉
  • Albert J. Katzenellenbogen 02.11.2018 13:16
    Highlight Highlight Etwas vergleichbares gibt es auch in den USA. Mit der Zeit hat es lediglich dazu geführt, dass die App auch von Polizisten 'down geloaded' worden ist und dermassen viele Polizeipatrouillen eingetragen wurden, dass man keine Übersicht mehr hatte, welche echt sind und welche fake.

    Total verwerflich so eine App zu verbreiten. Die mögliche Mittäterschaft bei Angriffen auf Polizisten und der Strafvereitelung lassen wir jetzt mal beiseite.
  • #Technium# 02.11.2018 13:16
    Highlight Highlight Ist nicht verwunderlich, dass dahinter vorwiegend linksradikale und alternative Personen dahinterstecken. Die Justiz sollte mit aller gesetzlichen Härte gegen diese Aktivisten vorgehen und an ihnen ein Exempel statuieren, ansonsten haben wir bald anarchieähnliche Zustände.
    • Blutgrätscher 02.11.2018 15:24
      Highlight Highlight Hey wie viel willst du wetten, dass an denen kein Exempel statuiert wird und das wir darum trotzdem nicht in die Anarchie verfallen?
    • AntiCapitalism 02.11.2018 15:30
      Highlight Highlight Sie haben in der schweiz ernsthaft angst wegen anarchieähnlichen zuständen?
    • bokl 02.11.2018 18:39
      Highlight Highlight @F
      "... mit aller gesetzlichen Härte gegen diese Aktivisten vorgehen..."

      Dann mal viel Spass beim Suchen nach einem Gesetzesverstoss.
  • PUXXYDEZTROYER754 02.11.2018 13:14
    Highlight Highlight Kein Problem. Die Polizei kann die Website einfach mit Falschmeldungen fluten.
    • Mia_san_mia 03.11.2018 17:16
      Highlight Highlight Dein Profilbild 😂👍🏻
  • sidi77 02.11.2018 13:12
    Highlight Highlight Man kann es auch umgekehrt sehen: Die Map hilft all jenen, die aus .. Gründen dringend die Polizei brauchen und sofort wissen, wo man sie rasch findet. Honi soit qui mal y pense 😌
    • SpikeCH 02.11.2018 13:29
      Highlight Highlight stimmt.. aber eigentlich müsste man da eh schon lange was erfinden.. z.b eine Telefonnummer, die man 24/7 anrufen kann, wenn man Hilfe von der Polizei braucht.. am besten eine mit kurzer Nummer.. 117 zum Beispiel..

      #facepalm
    • Jimmy :D 02.11.2018 14:18
      Highlight Highlight *Thank you*
    • Ueli der Knecht 02.11.2018 14:38
      Highlight Highlight Wenn man die Polizei braucht, ist sie nirgends. Sie zeigt sich nur, wenn man sie genau nicht braucht, und sie völlig unnötig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ScottSterling 02.11.2018 13:08
    Highlight Highlight Der Slogan 'drohende Gefahr' sagt schon genug aus. «Die Idee ist, ein Tool anzubieten, das Menschen nutzen können, die aus Gründen die Polizei meiden wollen». Aus "Gründen"....
  • fw_80 02.11.2018 12:57
    Highlight Highlight Ui, ich hab grad gemerkt, dass es lediglich eine Website ist und keine App. Dann geht mein Vorschlag doch nicht so einfach. 😞
  • fw_80 02.11.2018 12:55
    Highlight Highlight Das ist dich ganz einfach: Alle die sich über die App stören laden sie herunter, melden regelmässig fake Einsätze der Polizei und in Kürze wird die App aufgrund von schlechten Bewertungen genauso verschwinden wie sie aufgetaucht ist!
    • Normi 02.11.2018 19:39
      Highlight Highlight Einen bot zu programmieren ist nicht so schwirig 🤓🤓
  • wettinho 02.11.2018 12:49
    Highlight Highlight Die Webseite hat ein wenig den watson-Look 😆🙈
  • 03_szust 02.11.2018 12:47
    Highlight Highlight Stehe dem Ganzen auch eher kritisch gegenüber.
    Als ich die Idee von PENG! gelesen habe, dass man ein Tool für Menschen die die Polizei meiden wollen, anbieten will musste ich zuerst mal daran denken, wer am meisten davon profitieren könnte und das erste was mir einfiel waren definitiv NICHT Leute die von racial Profiling betroffen sind.
    Die Leute die die Polizei am ehesten umgehen wollen sind Leute die irgendwas zu verbergen haben, nicht die Leute die aufgrund ihres Aussehens öfter kontrolliert werden, heisst also Kriminelle. Egal wie sehr das andere ein Problem ist, Kriminalität ist wichtiger
  • Silent_Revolution 02.11.2018 12:38
    Highlight Highlight Wer nichts zu verstecken hat, hat doch nichts zu befürchten :) :) :)
  • c_meier 02.11.2018 12:37
    Highlight Highlight sorry watson, dass ihr solche Sachen noch promoten müsst finde ich etwas daneben.

    Wem nützt das ganze? Kriminellen, Einbrechern usw die Kontrollen entgehen wollen?
    gerade jetzt wo Dämmerungseinbrüche wieder zunehmen sind viele Hausbesitzer froh wenn die Polizei Streife fährt.
  • ChiliForever 02.11.2018 12:32
    Highlight Highlight Jetzt ist natürlich racial profiling bei uns in Mitteleuropa ein echt hervorstechendes Problem (und ich behaupte nicht, das es das nicht gäbe), da ist so eine App natürlich von grundlegender Notwendigkeit...

    Hat sich von denen eigentlich mal jemand gefragt, warum der Staat immer repressiver wird, wenn manche Leute immer mehr versuchen, die allgemeinen Regeln zu umgehen? Wie lange wird es wohl dauern, bis so etwas verboten ist? Und ein solches Verbot auch so allgemein ist, daß gleicht wirklich relevante Dinge mit verboten werden?
    Fällt mir nichts mehr zu ein...
    • bokl 02.11.2018 12:53
      Highlight Highlight @TH
      "Hat sich ... eigentlich mal jemand gefragt, warum manche Leute immer mehr ... Regeln ... umgehen, wenn der Staat immer repressiver wird?"

      Klassisches Huhn-Ei-Problem.
    • ChiliForever 02.11.2018 13:58
      Highlight Highlight @bokl: Aber nur auf den ersten Blick. Wenn immer mehr versucht wird, tatsächliche Regeln zu umgehen, dann wird der Staat halt repressiver. Sich bei nicht verfassungswidrigen Regeln auf die Repressivität des Staates zu berufen ist aber nicht lauter.
    • Ueli der Knecht 02.11.2018 14:44
      Highlight Highlight "Klassisches Huhn-Ei-Problem."

      Man sollte dabei einfach beachten, dass aus mehr Macht auch mehr Verantwortung resultieren würde.

      Insofern ist es kein klassisches Huhn-Ei-Problem, weil die Verantwortlichkeiten ungleich verteilt sind. Der Staat ist letztlich dafür verantwortlich, Vertrauen zu schaffen.

      Ein Staat, der repressive Massnahmen mit zunehmender Kriminalität begründet, und damit die Kriminalität fördert, der schaufelt sich letztlich selbst sein eigenes Grab, weil er sich unglaubwürdig macht, und weder Vertrauen schafft noch Macht verdient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • UncleHuwi 02.11.2018 12:28
    Highlight Highlight Perfekt für alle Einbrecher, Dealer und sonstige Kriminelle die der Polizei aus dem Weg gehen wollen.
  • Roterriese 02.11.2018 12:22
    Highlight Highlight Gleich mal eine Personenkontrolle bei der Reitschule gemeldet
    • Ueli der Knecht 02.11.2018 14:46
      Highlight Highlight Leute die den Kontakt zur Polizei meiden wollen, werden sich sowieso nicht in der Nähe der Reitschule aufhalten. Dort sind eher die Kontaktfreudigen, welche die öffentliche Auseinandersetzung mit der Polizei suchen (und finden).
  • SpikeCH 02.11.2018 12:19
    Highlight Highlight Meiner Ansicht nach sind die vorgebrachten Argumente dieser PENG! Truppe absolut lachhaft.

    Wenn man sich damit auseinandersetzt, welche Klientel ein Interesse daran hat die Polizei zu umgehen, wird schnell klar, wen diese App wirklich schützen wird.

    Toll ist ausserdem, dass sämtliche Aufwände, die der Polizei dadurch entstehen wiederum von uns Steuerzahlern berappt werden dürfen.

    Also Täterschutz, erhöhtes Hinterhaltsrisiko für Polizeistreifen, Informationsbeschaffung für Kriminelle und das ganze Paket finanziert vom Steuerzahler. nein Danke!
    • Flow_04 02.11.2018 13:09
      Highlight Highlight Der Schweizer hat wiedermal Angst um sein geliebtes Geld, statt mal das Ganze ernst zu nehmen und ein bisschen an von Polizeigewalt etc betroffene Personen zu denken, die tatsächlich darunter leiden!

      <3 > $
    • MSpeaker 02.11.2018 13:26
      Highlight Highlight In der Schweiz und in vielen Europäischen Ländern sehe ich es genau so. Und da die App von hier kommt, ist sie aus meiner Sicht daneben.

      In anderen Ländern, wo die Polizei ein Problem ist (ja auch diese Länder gibt es) finde ich sie gar nicht so schlecht. Das Problem ist aber, das diese Länder solche Apps unter umständen verbieten bezw blockieren.
    • SpikeCH 02.11.2018 13:28
      Highlight Highlight Das hat überhaupt nichts mit Geld und Angst zu tun. Es geht darum kriminellen kein Instrument zu bieten, womit Sie ihre Effizienz maximieren und ihr Risiko minimieren können.

      Die von Ihnen geschilderte "Polizeigewalt" ist in der CH definitiv kein so grosses Problem, als dass sie die pauschal die Live-Überwachung aller Streifen rechtfertigen würde.

      Wer in der CH in gewalttätige Auseinandersetzungen mit Polizisten verwickelt ist, sollte sich vielleicht selbst erst ein paar Fragen stellen.
      Etwa, ob die Reitschule oder der Hooligan Club wirklich ein gutes Umfeld sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 02.11.2018 12:10
    Highlight Highlight Ich finde das total daneben!
    • Philipp* 02.11.2018 13:16
      Highlight Highlight 117 Likes, wie passend 😊
      Benutzer Bild
    • Pbel 02.11.2018 13:58
      Highlight Highlight Ja. Du bist wohl auch männlich, weiss mit kaukasischem Aussehen. Als ich noch an der Langstrasse gearbeitet hatte vor 18 Jahren war es üblich das der Schwarze vor oder hinter mir kontrolliert wurde - ich aber nie.
      Auch wenn es eine Drogengang aus einem bestimmten Afrikanischen Land gab war das nicht in Ordnung.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 02.11.2018 21:08
      Highlight Highlight Pbel, kann ich bestätigen.
      Meine ehemalige WG-Kollegin (Afrobrasilianerin) zog aus dem Kreis 4.
      Grund: Entweder wurde sie von weissen Freiern belästigt oder PolizistInnen zwecks Personenkontrolle angesprochen. Manchmal mehrmals täglich.

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