Schweiz
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Barbara Schmid-Federer (CVP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 17. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Tritt zurück: Barbara Schmid-Federer. Bild: KEYSTONE

Weil ihr die CVP unter Pfister zu konservativ wurde: Schmid-Federer tritt zurück

Sie könne sich nicht mehr mit dem aktuellen Kurs der CVP identifizieren und das Parlament bewege sich zunehmend nach rechts. Darum zieht Nationalrätin Barbara Schmid-Federer jetzt den Hut.



Elf Jahre lang sass sie für die CVP im Nationalrat, jetzt tritt Barbara Schmid-Federer zurück.

«Es war eine wunderbare Zeit in Bundesbern, doch nun ist es Zeit, zurückzutreten und mich vermehrt auf meine sozialen Engagements zugunsten von Menschen in Not in unserer Gesellschaft zu konzentrieren», schreibt Schmid-Federer auf ihrer Homepage. Ende Juni wolle sie sich um einen Sitz im Rotkreuzrat bewerben.

«Das Parlament fällt zunehmend Entscheide, die meinen Überzeugungen zuwiderlaufen.»

Barbara Schmid-Federer

Dass sie zurücktrete, habe auch damit zu tun, dass sich das aktuelle Parlament stark nach rechts bewege. «Es fällt zunehmend Entscheide, die meinen Überzeugungen zuwiderlaufen.» Sie habe sich stets hartnäckig für ihre Überzeugungen eingesetzt. Jetzt glaube sie, ausserhalb des Parlaments mehr bewirken zu können.

Im Interview mit dem «TagesAnzeiger» führt die 52-Jährige ihre Beweggründe für den Rücktritt detaillierter aus. So könne sie beispielsweise den Plan, dass Lehrpersonen Kinder von Sans-Papiers anzeigen sollen, nicht nachvollziehen. «Kinder können nichts dafür, wenn ihre Eltern keine gültigen Papiere haben.» Auch bereite ihr Sorgen, dass im Parlament Stimmen salonfähig geworden sind, welche die Todesstrafe fordern.

Die Nationalraete Gerhard Pfister, CVP-ZG, rechts, und Barbara Schmid-Federer, CVP-ZH, verfolgen die Debatte an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 28. Februar 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Sind sich nicht mehr einig: Schmid-Federer und CVP-Chef Gerhard Pfister. Bild: KEYSTONE

Im Interview sagt Schmid-Federer zudem, sie können sich nicht mehr mit dem heutigen Kurs der CVP unter der Führung von Parteipräsident Gerhard Pfister identifizieren. Anfang der 2000er-Jahre sei das Parteiprogramm liberal-sozial ausgerichtet gewesen. Jetzt sei ein konservativ-bürgerlicher Weg eingeschlagen worden. (sar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 04.05.2018 08:22
    Highlight Highlight Es freut mich, dass sich die CVP scheinbar wieder um das "V" in ihrem Namen kümmert. Natürlich werden jetzt einige, die der CVP über Jahre einen linken Drall verpasst haben und bei der SP angebiedert haben, darüber keine Freude haben. Die CVP scheint unter Pfister wieder auf Kurs zu kommen.
  • Schneider Alex 04.05.2018 07:08
    Highlight Highlight Gut so! Eine weniger, welcher die Verteidigung der Souveränität der Schweiz Wurst war.
  • Roter Baron 03.05.2018 10:19
    Highlight Highlight Das Gesamtbild einer Partei wird doch mehrheitlich durch die Parlamentarier gebildet. Natürlich gibt die Parteileitung die "Zugrichtung" vor, aber abweichende Meinungen darf es doch in einer Partei geben. Wenn man sich die Smartmap der CVP einmal anschaut, sieht man, dass das Meinungsspektrum der CVP sehr gross ist https://www.smartvote.ch/15_ch_nr/smartmap/candidates


  • dorfne 03.05.2018 10:06
    Highlight Highlight Willkommen in der SP, Frau Schmid-Federer! Da gibt es einen rechten Flügel um sehr geschätzte Parlamentarier/Innen, die Sie jetzt schon kennen und unter denen Sie sich bestimmt weiterhin wohl fühlen würden.
    • Dr. B. Servisser 03.05.2018 12:26
      Highlight Highlight Frau Schmid-Federer tritt aus dem Nationalrat zurück, nicht aus der CVP aus. Und übrigens gibt es auch in der CVP traditionell einen linken Flügel.
  • dorfne 03.05.2018 09:56
    Highlight Highlight Die Schwesterpartei der CVP, die deutsche CDU hatte einst unter Ludwig Erhart die "Soziale Marktwirtschaft" ausgerufen und gelebt! Dass die CVP nach rechts gerückt ist, liegt auch an der Linken! Denn welchen Grund an der "Sozialen Martkwirtschaft" festzuhalten sollte eine bürgerliche Mittepartei haben, wenn der Gegenpol fehlt, nämlich starke Gewerkschaften!
    • Fabio74 03.05.2018 17:03
      Highlight Highlight Warum sind eigentlich bei jedem Thema die anderen bzw Linken Schuld? Warum kann Pfister die Verantwortung nicht für sein Handeln übernehmen?
  • NikolaiZH 03.05.2018 08:40
    Highlight Highlight Genialle Entscheidung, wenn eine Nationslratin sich zurückzieht, weil ihr die Tendenzen im Nationalrat nicht passen, statt dagegen zu kämpfen. Es ist ein übler Verrat der eigenen Wähler, welche sie für das Vertreten dieser Positionen gewählt haben.
    • Töfflifahrer 03.05.2018 10:09
      Highlight Highlight Wenn eine Parlamentarierin sieht, dass sie nichts bewirken kann und damit die Versprechen an ihre Wähler nicht einhalten kann, ist dies ein konsequenter Schritt. Sie wird ihre Ideale ausserhalb des Parlamentes weitervertreten und sieht da die bessere Möglichkeit etwas zu bewirken. Nur weil die Mehrheit im Parlament aus Wendehälsen und Sesselklebern besteht und schon lange nicht mehr weiss wofür sie mal standen, heißt es nicht, dass es auch Politiker gibt, die Rückgrat zeigen. Auch ein Aargauer Politiker hat sich aus ähnlichen Gründen aus dem Parlament verabschiedet! Das sind Volksvertreter!
    • Fabio74 03.05.2018 17:05
      Highlight Highlight Sie hat wenigstens Argumente. Wenn ich diese auch schwach finde.
      Aber Blocher ging weil er die Arbeit als Zeitverschwendung empfand. Das ist Verrat am Wähler
    • Sandro Lightwood 03.05.2018 23:47
      Highlight Highlight Polemik.
  • sherpa 03.05.2018 08:35
    Highlight Highlight Sie steht zu ihrer Haltung ist Konsequent und macht nicht alles mit, was gew. Leute in der Ochseschür glauben machen zu müssen. Gratulation!
  • Triumvir 03.05.2018 08:32
    Highlight Highlight Dafür wurde sie eigentlich nicht gewählt. Wäre es nicht der Job eines Politikers, die anderen Verblendeten, von der besseren, eigenen Meinung zu überzeugen?
    • Raembe 03.05.2018 11:55
      Highlight Highlight Mit nur nem Hammer kommste bei ner Betonwand nicht weit.
  • Magnum44 03.05.2018 08:30
    Highlight Highlight Ähm von wem stammen diesen Äusserungen zur Todesstrafe?
    • Liselote Meier 03.05.2018 12:37
      Highlight Highlight Von einem Jean-Luc Addor z.B. SVP Nationalrat aus dem Wallis.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 03.05.2018 08:22
    Highlight Highlight Sollte man nicht gerade in einem Parlament sein, wenn man etwas verändern möchte? Die CVP ist konservativ. Mir scheint, die Frau wäre besser bei der SP.
    • dorfne 03.05.2018 10:03
      Highlight Highlight Die CVP wird getrieben vom neoliberalen Kurs von FDP/SVP! Die Linke legt gegenwärtig auch zu. Da ist es schwierig ein Profil zu erarbeiten, das sich von beiden Polen abhebt. Auch wenn ich mich hier wiederhole: Der Begriff der Sozialen Marktwirtschaft sollte wieder aufgenommen und definiert werden. Freie, meinetwegen auch globalisierte Märkte ja, aber unter Einhaltung von minimalen sozialen Standarts. Da SVP/FDP den schleichenden Sozialabbau betreiben, dürfte es der CVP nicht so schwer fallen, da einzuhaken.
  • c_meier 03.05.2018 08:20
    Highlight Highlight und wer ist jetzt Ersatz für Frau Schmid-Federer?

    Wenn Frau Schmid-Federer der Sache (mehr sozial-liberal) weiterhelfen wollte, hätte sie bleiben müssen.
    Jetzt sind es unter Umständen noch mehr Stimmen für das rechte Lager (je nach Ersatzkandidat)
    • Raembe 03.05.2018 11:56
      Highlight Highlight Philip Kutter, Stapi von Wädenswil
  • piedone lo sbirro 03.05.2018 08:18
    Highlight Highlight unter gerhard pfister ist die CVP zur junior-partnerin der SVP geworden.

    pfister hat es nicht geschafft der partei ein eigenes profil zu geben - dies wird sich bei den wahlen 2019 rächen.
    • dorfne 03.05.2018 10:09
      Highlight Highlight Es ist ja auch schwierig für eine Mittepartei ein eigenes Profil zu finden, wenn die Polarisierung zwischen links und rechts immer ausgeprägter wird.
    • Töfflifahrer 03.05.2018 10:10
      Highlight Highlight Na ja es gibt Leute die merken, dass aus dem C für Christlich ein C für Chaotisch geworden ist.
    • piedone lo sbirro 03.05.2018 11:19
      Highlight Highlight Graustufe Rot

      die polarisierung zwischen links und rechts hätte eben genau die chance sein können für die CVP sich eine eigenständige identität zu geben - als mittepartei mit einem klarem eigenen gesicht könnte sie durchaus erfolg haben.

      davon ist nichts zu sehen, pfister hat nicht mal versucht der partei eine eigenes gesicht zu geben, sondern betreibt einzig machterhaltung.

      in gesellschaftlichen fragen ist die CVP zu konservativ und homophob, dazu fehlen ihr die antworten auf urbane probleme.

      pfister könnte auch mitglied der SVP sein, er würde nicht auffallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 03.05.2018 06:40
    Highlight Highlight Naja, den Schwanz einzuziehen, nur weil die Mehrheit des Parlaments nicht so denkt wie sie, zeugt jetzt nicht gerade von Rückgrat.
    Ich denke, da spielt auch noch mit, dass die werte Frau in all den Ämtern der Stiftungen, etc. die sie jetzt dann annehmen wird, einfach noch mehr Geld kassiert. Und vermutlich steht sie auch nicht auf der Liste als mögliche Kandidatin als Leuthard-Ersatz.
    Typische Politiker/in im Jahre 2018.
    • Töfflifahrer 03.05.2018 07:27
      Highlight Highlight Nein die Frau zeigt eben gerade Rückgrat und ist nicht bereit den Fähnleinkurs von Pfister mitzutragen. Das nennt man konsequent und fordert Respekt ab.
    • FrancoL 03.05.2018 08:18
      Highlight Highlight Ich denke Rückgrat zeigen hat null und nichts mit "Schwanz einziehen" zu tun. Dieser Austritt hat eine Signalwirkung für eine Mittepartei wie die CVP, die wenn sie noch mehr nach Rechts rückt, gleich sich bei der FDP oder gar SVP anmelden kann.
      Aber es wundert mich nicht dass bei Dir das Rückgrat offensichtlich zweitrangig ist.
      Schön dass Du gleich auch zu wissen scheinst was diese Person dann in nächster Zukunft macht.
  • Majoras Maske 03.05.2018 06:40
    Highlight Highlight Es sind im Parlament Stimmen salonfähig geworden, welche die Todesstrafe wieder einführen wollen?
    • 1+1=3! Initiative 03.05.2018 08:13
      Highlight Highlight Liebes Watson Team, bitte geht dieser Behauptung nach.. Wer sowas fordert, gehört an den Pranger und ausgepeitscht.
    • Stogge 03.05.2018 11:26
      Highlight Highlight Dir passt die Todesstrafe nicht, forderst aber im gleichen Satz eine Auspeitschung...


      Würde mich aber auch Wunder nehmen, wer in der heutigen Schweiz so etwas fordert.
    • Majoras Maske 03.05.2018 12:30
      Highlight Highlight Natürlich soll niemand ausgepeitscht werden, aber wer sich für die Wiedereinführung der Todesstrafe einsetzt, soll das öffentlich tun, damit die Wähler auch entscheiden können, ob sie das wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dschungelpartei 03.05.2018 06:38
    Highlight Highlight Und nun bewegt sich das Parlament mit ihrem Rücktritt noch stärker nach rechts? Hätte ich ihr meine Stimme gegeben, wäre ich bitter enttäuscht.
    • dorfne 03.05.2018 10:10
      Highlight Highlight Sie hätte ev. warten müssen, bis zum Ende der Legislatur. 2019 sind Erneuerungswahlen. Aber vielleicht gibt es auch noch pers. Gründe für den Rücktritt, die sie der Oeffentlichkeit nicht preisgeben will.
  • Raembe 03.05.2018 05:37
    Highlight Highlight Das ist halt der Wandel einer Mitte Partei, einige Jahre mehr links andere Jahre mehr rechts.

    Ich respektiere trotzdem ihren Mut zu dieser Entscheidung. Besser als alles abzunicken und nur auf dem Sessel bleiben zu wollen.
    • FrancoL 03.05.2018 08:21
      Highlight Highlight ES ist nicht der Wandel, es ist das Befriedigen von Machtgelüsten! Hätte die CVP eine Identität, die wohl immer mehr Menschen vermissen, würde sie nich so schlingern. Unter Pfister wurde sie noch mehr ein Machterhaltungszentrum und das wird sich nicht auszahlen.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 03.05.2018 08:25
      Highlight Highlight Sie müsste nicht alles abnicken. Sogar ein Parteiwechsel wäre möglich, wenn Sie sich nicht mehr mit der eigenen Partei identifizieren kann.
    • FrancoL 03.05.2018 09:47
      Highlight Highlight @Neo; Ich glaube kaum dass es eine Partei gäbe der sie ein beitreten könnte zu verweist ist die Mitte. Auch eine GLP scheint ihr Profil immer weniger zu schärfen und fährt einen Slalomkurs in dem das G weit hinter der Wirtschaft hinterher hinkt.
  • Katzenseekatze 03.05.2018 05:00
    Highlight Highlight ❤️. Viel Glück 🍀 und Erfolg!
  • sir_kusi 03.05.2018 04:42
    Highlight Highlight Ein ausführliches Statement und sehr differenziertes Interview einer Politikerin in einem Artikel mit journalistischer Objektivität und unter einem korrekten Titel ohne „boulevardisierung“ zusammengefasst.

    Nicht.

    Schade.
    • SaraSera 03.05.2018 06:46
      Highlight Highlight @sir_kusi: So? Was fehlt Ihnen denn? Das wichtigste ist drin und der Titel stimmt ebenso. Dass Schmid-Federer nicht mehr mit Pfisters Linie in der Partei einverstanden ist, sagt sie im Interview mit dem Tagi auch selbst.
    • sir_kusi 03.05.2018 08:29
      Highlight Highlight @sarasera
      Sie sagt sehr vieles und sehr differenziert geht sie auf die Diskussionskultur, die Polarisierung und die Rolle der Mitte ein. Hier nicht. Und über den Rücktrittsgrund schreibt sie: „Das aktuelle Parlament hat sich stark nach rechts bewegt und fällt zunehmend Entscheide, die meinen Überzeugungen zuwiderlaufen. Ich habe mich aber stets hartnäckig für meine Überzeugungen eingesetzt. Da ich glaube, so mehr bewirken zu können, habe ich beschlossen, meine Ziele in Zukunft mit der gleichen Hartnäckigkeit ausserhalb des Parlaments zu verfolgen.“
    • jonas3344 03.05.2018 08:54
      Highlight Highlight Fehlen tut sicherlich, dass sie 2019 nicht mehr hätte kandidieren dürfen (Amtszeitbeschränkung der Zürcher CVP). Damit bekommt der Rücktritt doch auch noch eine taktische Komponente. Die CVP wird im Kanton Zürich um ihre Sitze kämpfen müssen, bisherige Nationalräte haben immer einen Bonus. Gleich 2 Neue zu portieren wäre wahrscheinlich unmöglich für die CVP.
  • Juliet Bravo 03.05.2018 03:41
    Highlight Highlight Danke Frau Schmid-Federer für ihre Arbeit.
    ...und danke Herr Pfister. Mit seiner konservativen Linie bleibt der SVP weniger Raum in diesem rechten Spektrum. Und der Linken mehr😉
  • meliert 03.05.2018 03:03
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