Schweiz
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Balthasar Glaettli, GPS-ZH, links, diskutiert mit Jonas Fricker, GPS-AG, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 20. September 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Jonas Fricker (r.) diskutiert mit Parteikollege Balthasar Glättli. Bild: KEYSTONE

Grünen-Nationalrat Fricker vergleicht Schweine-Transporte mit Deportation von Juden



Während der Debatte zur Fair-Food-Initiative ist es im Bundeshaus zu einem Eklat gekommen. Der Grüne-Nationalrat Jonas Fricker wollte auf die prekären Verhältnisse bei der Massentierhaltung aufmerksam machen und verglich dabei Schweine-Transporte mit der Deportation von Juden.

Als er das letzte Mal eine Dokumentation von einer Transportation von Schweinen gesehen habe, so Fricker, da seien ihm unweigerlich «die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film Schindler's List hochgekommen». 

Fricker führte aus: «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben, die Schweine fahren in den sicheren Tod.» 

Diese Aussagen lösten umgehend Kritik aus:

Jonas Fricker entschuldigte sich später auf Twitter. Es sei eine unüberlegte Aussage gewesen, schrieb der Aargauer Nationalrat auf Twitter. «Ein Fehler.»  (cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 29.09.2017 12:42
    Highlight Highlight Hier wieder mal ein ach so typisches halbseidenes statement, verbunden mit dem einzigen Zweck der Empörungsbewirtschaftung und einem netten Parteikollegen unterhalb der Gürtellinie eins auszuwischen :

    https://www.blick.ch/news/politik/historiker-und-parteikollege-jo-lang-verurteilt-frickers-vergleich-diese-gleichsetzung-ist-graesslich-id7391943.html?

    Ein dreifaches Wääähhh 😤!
  • Linksanwalt 29.09.2017 12:20
    Highlight Highlight Wenn Jonas Fricker ein Antisemist wäre, dann wäre er wohl kaum Mitglied in der Partei der Grünen…
  • Makatitom 29.09.2017 09:18
    Highlight Highlight Lasst uns sammeln, und diesem "Politiker" einen 14-tägigen Urlaub in Auschwitz spenden. mit drei obligatorischen Führungen mit Überlebenden als Guides täglich.
    • You will not be able to use your remote control. 29.09.2017 13:58
      Highlight Highlight Hast du schon einmal eine Schweinfarm von innen gesehen?
    • Makatitom 29.09.2017 15:27
      Highlight Highlight Yep
  • ConcernedCitizen 28.09.2017 23:44
    Highlight Highlight Ich vergleiche Fricker mit einem Schwein. Mit dem Unterschied, dass er die Chance hätte, keines zu sein.
  • \L/ 28.09.2017 22:59
    Highlight Highlight Was er sagte war unüberlegt und unsensibel, aber nicht in dem Sinne judefeindlich oder beleidigend. Er hat hervorgehoben, wie schrecklich ihm die Prozedur vorkam und hat sie deswegen mit einer anderen Situation verglichen, die ihm ebenfalls schrecklich vorkam.
  • Hillbilly 28.09.2017 22:15
    Highlight Highlight Ok, jetzt ist der moment da, wo ich mich als Landwirt bekenne. Ich gestehe ein, dass ich mich auch nicht freue, wenn ich Schweine auf den Lastwagen verlade. Aber wie sollen wir diese Tiere sonst in den Schlachthof bringen? Wenn wir jedes Tier einzeln führen würden, wäre die Kritik, dass wir innefizient wirtschaften. Und habt ihr schon mal überlegt, was passiert, wenn ein halbvoller Viehtransporter ein Bremsmanöver einleitet? Wer einmal zuhinterst in einem leeren Duro sass, als dieser brüsk bremsen musste, weiss was ich meine.
    • Linksanwalt 29.09.2017 12:50
      Highlight Highlight Richtig, so lange die grosse Masse nicht bereit ist, für ein Stück Fleisch mehr zu bezahlen, können auch die Landwirte nicht viel an den Haltungs- und Transportbedingungen ändern.
      Schade, dass für die Gesellschaft alles nur noch billig sein muss…
  • Thinktank 28.09.2017 21:46
    Highlight Highlight Die Linken sind selber schuld, dass die rechten den Nazi Steipass weiterspielen und auf der Empörungswelle reiten. Niemand der heute lebt muss sich für die Ereignisse von damals rechtfertigen. Es gibt auch niemanden, der das wiederholen will. Evolution completed. Die Linken sollen aufhören das Thema zu bewirtschaften.
  • Skorpion 28.09.2017 21:14
    Highlight Highlight Dass Jonas Fricker den Holocaust in irgendeiner Form verharmlosen wollte, dass glaubt ja wohl niemand wirklich! Was mich stört ist, dass der Holocaust durch Frickers berechtigten Vergleich von gewisse Leute wieder hochgekocht und bewirtschaftet wird! .... ich mag diese Heuchler nicht mehr hören!
    • Hierundjetzt 28.09.2017 22:34
      Highlight Highlight Soso ein Tiertransport von A-B ist dasselbe wie ein Deportationszug nach Auschwitz. Dir ist echt nicht mehr zu helfen
    • ConcernedCitizen 28.09.2017 23:45
      Highlight Highlight Doch, ich glaube genau das!
  • michiOW 28.09.2017 20:07
    Highlight Highlight Er findet nicht, dass die Judendeportation so schlimm war wie ein Schweinetransport, sondern die Schweine in so widrigen Umständen transportiert werden wie die Juden damals.

    Er verharmlost den Holokaust nicht.

    Ps: ich finde nicht, dass er Recht hat, jedoch sollte man den Menschen zuhören, statt gleich Nazi, Kommunist usw. zu schreien.
  • aglio e olio 28.09.2017 19:17
    Highlight Highlight Etwas ungeschickt, die Aussage. Klar dass das eine Steilvorlage für viele sein wird.
    Aber:
    Er hat weder den Holocaust relativiert noch Juden mit Schweinen verglichen.
    Er verglich den UMGANG mit Schweinen heute, mit dem UMGANG mit Juden damals.
    Nicht mehr und nicht weniger. Seine Aussage lässt da auch keinen Intetpretationsspielraum zu.
    Komischerweise echauffieren sich hauptsächlich jene, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft kein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein zugestehen. Der Mensch ist halt meist Opportunist.
  • Telomerase 28.09.2017 19:07
    Highlight Highlight Politik-Crashkurs für Fricker:
    Die Nazikeule ist nur bei Zielen rechts der FDP erlaubt, ansonsten gibt's einen Shitstorm.
  • ybfreak 28.09.2017 18:16
    Highlight Highlight Ungeschickte Äusserung! Es wird ihm nach längerem überlegen sicher ein besseres Argument einfallen, weshalb der Tierschutz bei Schweinen unzureichend ist. Ein Tier, welches von den kognitiven Fähigkeiten am besten mit einem Hund zu vergleichen ist, gehört nicht auf mindestens einem Quadratmeter gehalten. Beim Transport ist das Quitschen und die Angst der Tiere wirklich kaum auszuhalten, wenn man sich das nicht gewohnt ist. Aber was Rede ich da, esse ja selber Schweinefleisch und darf deshalb auch nicht nachhaltig kritisieren 🙈
  • Don Alejandro 28.09.2017 18:10
    Highlight Highlight Einfach ungeschickt. Inhaltlich aber nicht voll daneben.
  • Denna 28.09.2017 17:58
    Highlight Highlight Ich denke, Fricker wollte damit aufzeigen, dass der Weg in den Tod für all diese Tiere sehr dramatisch ist.Das Schlimmste, was man sich vorstellen kann,ist der Holocaust.Ich denke nicht,dass Fricker damit den Holocaust verharmlosen wollte,sondern die Tragweite im Umgang mit Tieren aufzeigen.Dennoch ein unglücklicher Vergleich,erst Recht im Parlament. In Deutschland sitzen nun Leute im Parlament, welche solche Aussagen genau so meinen: Als Verleugnung des Holocaust. Da ist mir diese Übertreibung noch lieber, ehrlich gesagt! Denn ich weiss, dass dies nicht das Gedankengut von Herrn Fricker ist.
  • Spooky 28.09.2017 17:25
    Highlight Highlight Wehe, das hätte ein SVP-Nationalrat gesagt! In den Kommentarspalten von Watson wäre der Teufel los!
    • äti 28.09.2017 19:59
      Highlight Highlight ... Gelegenheit für dich das massiv nachzuholen..
    • aglio e olio 28.09.2017 20:27
      Highlight Highlight Wer ist denn jetzt los?
  • dan2016 28.09.2017 17:12
    Highlight Highlight Ich habe auch den Titel bemängelt und geschrieben, dass die absichtliche Verfälschung der Aussage zur Stützung des Skandalempfindens schlimmer sei als die eigentlich Aussage.... Wo auch immer, ist nicht erschienen, aber trotzdem vielen Dank fürs ändern. Und wenn ich von Platzverhältnissen wie in einer Sardinenbüchse schreibe, heisst dies (zur Abwehr künftiger Skandale) auch nicht, dass ich Menschen mit Sardinen vergleiche....
  • grünergutmensch 28.09.2017 16:59
    Highlight Highlight recht hat er. massentierhaltung ist vergleichbar mit dem holocaust. obwohl es gibt auch heute noch individuen welche den holocaust leugnen. ebenso gibt es leute welche das massenabschlachten von tieren verharmlosen.
  • kerZHakov 28.09.2017 16:41
    Highlight Highlight Bitte den Ball flach halten! Natürlich: Ein sehr unglücklicher Vergleich. Aber der Vergleich eines Politikers, welcher sein Herz auf der Zunge trägt und nichts mehr verabscheut als (soziale) Ungerechtigkeiten, Rassismus und Antisemitismus.

    Als er sich des Ausmasses bewusst wurde, hat er sich auch sofort entschuldigt! Somit sollte diese "Affäre" eigentlich erledigt sein.

    Aber logischerweise ein gefundenes Fressen für die Rechte, welche sich oft und vielfach auch zurecht mit antisemitischen und rassistischen Äusserungen konfrontiert sieht!
  • Lowend 28.09.2017 16:36
    Highlight Highlight Mir sind Politiker, die mit unbedachten, emotionalen Äusserungen einen solchen lächerlichen Sturm im medialen Wasserglas erzeugen immer noch lieber, als Politiker, die ganz bewusst mit Tabubrüchen operieren und mit bewusst mit emotionsgeladenen Falschaussagen politisches Kapital schlagen.
  • Madison Pierce 28.09.2017 16:28
    Highlight Highlight Man sollte nicht die Worte bewerten, sondern den Kontext. Er meinte nicht, dass die Juden wie Schweine seien, sondern dass die Schweine transportiert werden wie die Juden damals. (Der Satz mit der "kleinen Chance auf Überleben" ist natürlich total daneben.)

    Leider ist die Hysterie heute so gross, dass man nicht mehr unterscheidet. Siehe auch die Diskussion um das Wort "Mohrenkopf". Was ja auch etwas anderes ist, als wenn man abschätzig über "Neger" spricht.
  • JaneSodaBorderless 28.09.2017 16:28
    Highlight Highlight Nicht alle Vertreten die Meinung, dass Mensch und Tier den selbem Wert haben. Von daher kann ich sowohl seine Aussage wie auch die Empörung darüber nachvollziehen.
    Ich finde es sehr ungeschickt, dies mit den faschistoiden Gräueltaten des 2. WK in Kontext zu setzen, Er hätte ja einfach von Deportation von Mensch oder Tier sprechen können.


  • Daniel Kunz 28.09.2017 15:58
    Highlight Highlight Auch spannend, dass Kommentierende hier die Grünen gleich zu Braunen machen (während sie vielleicht selbst eher bräunlich sind?). Kritik an dem was in Israel heute passiert und Verständnis für die schwierige Situation von Palästinensern, ist doch bitte deutlich von Antisemitismus zu unterscheiden.
  • marsel 28.09.2017 15:48
    Highlight Highlight Die Geschichte ist wiedermal total überzogen und aufgeblasen...
    Watson veruscht sich wiedermal an seinem „Lieblingsfeind“ J. Fricker (ich erinnere an die Story mit der Spesenentschädigung für Nationalräte).
    Die Aussage war dumm, aber der Artikel (v. A. der Titel) ist nur noch peinlich.
    Benutzer Bild
    • Yo_Mo 28.09.2017 22:12
      Highlight Highlight Etwas weniger Boulevard-Journalismus würde Watson gut tun...
  • Hierundjetzt 28.09.2017 15:28
    Highlight Highlight Für was das singuläre nicht vergleichbare Ereignis Holocaust nicht alles herhalten muss.

    1939: komm wir töten industriell 6 Mio Juden.
    2017: Schweine sind genau gleich wie die Juden damals

    Klar.

    Wow. 🤦🏼‍♂️

    • bokl 28.09.2017 15:50
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Nicht nur Juden...
    • René Obi (1) 28.09.2017 15:55
      Highlight Highlight Das war nicht die Aussage. Die Aussage, war, dass die Schweine industriell übelst behandelt werden. Die Aussage war allerdings mehr als unglücklich formuliert.
    • Hierundjetzt 28.09.2017 16:45
      Highlight Highlight nope meine werten Mitkommentatoren, der Holocaust steht nicht "im Vergleich" zu irgendetwas. Nie. nein, NIE. Punkt. Ende. Keine Verhandlung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 28.09.2017 15:23
    Highlight Highlight Umgekehrt waere wohl eher richtig gewesen.

    Der gute sollte vielleicht mal ein training in rhetorik buchen und gratistipp, nicht alles muss heute immer und immer wieder mit der nazikeule "garniert" werden. Es gibt mit sicherheit genuegend argumente welche auch einem schwein gerecht werden bzw. diesem mehr rechten bringen.
    • ChlyklassSFI 28.09.2017 20:36
      Highlight Highlight Das Appellieren an Empathie nützt ja nichts. Seid ehrlich!
  • neutrino 28.09.2017 15:19
    Highlight Highlight Ich mag Fricker - aber das hier war unangemessen und auch beleidigend (wohl nicht absichtlich und vor allem aus Naivität).

    Für die, die es nicht begreifen: man kann Menschenrechte einfordern, indem man bspw. sagt, Menschen werden gehalten wie Tiere (z.B. in Lagern) - weil ein Menschenleben höherwertig ist als ein Tierleben. Wer Tierschutz im Vergleich mit Menschenleben einfordert, sagt, dass es z.B. in etwa gleichwertig ist, ob 1000 Hühner vergast werden oder 1000 Menschen. Ich bin Vegetarier und für Tierschutz, aber das ist nicht das Gleich und auch nicht vergleichbar.

    Oder anders gesagt:
    • Yo_Mo 28.09.2017 17:58
      Highlight Highlight @imrs

      Jeder der etwas anderes Behauptet, ist aus meiner Sicht zu dumm zu begreifen, welche Verantwortung wir als solch intelligente Spezies tragen.
    • neutrino 28.09.2017 18:21
      Highlight Highlight Ja, es ist eine philsophische und damit eine wertende Frage. Es ist meine persönliche Bewertung, gebe ich zu:

      - wenn ich eine Mücke zerquetsche find ich das weniger schlimm als eine Katze todzutreten

      - ein Rind auf der Weide zum Verzehr zu erschiessen find eich weniger schlimm als ein Mensch auf offener Strasse zum Verzehr zu erschiessen

      - ein Apfel zu pflücken finde ich weniger tragisch als eine Ratte tod zu hauen.

      Ich esse kein Fleisch, weil ich es nicht nötig finde. Aber ich finde, der Mensch verdient mehr Schutz als ein Tier. Z.B. Darmspiegelungen etc. bei Hunden find ich daneben.
    • rönsger 28.09.2017 19:44
      Highlight Highlight @betty: womit wir wieder bei der schon ziemlich abgegriffenen frage aus der sparte selbstfahrende autos wären: wie soll das auto reagieren, wenn als ausweichmöglichkeit nur noch die katze oder ein kind übrig blieben? und wie soll es reagieren, wenn der mensch betty hiesse? oder stattdessen die katze murrli wäre, die katze von betty?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4kant 28.09.2017 15:15
    Highlight Highlight Alle Vergleiche bergen die Gefahr, dass sich der Falsche unter den Verglichenen herabgesetzt fühlt.
  • Matthiah Süppi 28.09.2017 15:12
    Highlight Highlight Was mich ganz generell stört, ist das Watson mit seinen reisserischen Titeln und auch mit den Inhalten keinen Deut mehr besser oder vernünftiger ist als der Blick. Das einizige was euch noch abhebt, sind die User und Kommentare. Finde ich sehr traurig und ich bezweifle, das sich dies langfristig für Watson auszahlt.
    • rönsger 28.09.2017 19:34
      Highlight Highlight genau wie im alten griechenland und im mittelalter: man erschlägt den boten, der die schlechte nachricht überbringt, statt dass man sich mit dem inhalt der botschaft auseinandersetzt. ich will ja nicht despektierlich sein; aber ein bisschen medienkunde wäre für viele kommentarschreiberInnen manchmal nicht das letzte.
  • FrancoL 28.09.2017 15:11
    Highlight Highlight Nun sieht es mit dem geänderten Titel schon etwas weniger dramatisch aus. Der Vergleich ist sicherlich ungeschickt und fehl am Platz aber man sollte es nun auch nicht dramatisieren.
    • Flughund 28.09.2017 16:23
      Highlight Highlight Einverstanden, aber ich möchte das gleich Verständnis hier bei den Watson-Kommentatoren lesen wenn ein SVP oder AfD Politiker mal was sagt was er "nicht so gemeint hat".
      Er hat sich ja wenigstens entschuldigt, und ich denke auch nicht das er ein "Birkenstock-Rassist" ist.😃😃
  • Matthiah Süppi 28.09.2017 15:03
    Highlight Highlight Fakt 1: Fricker ist kein Antisemit.
    Fakt 2: Die Schweine werden behandelt, wie die Juden von den Nazis behandelt wurden.

    Mein Fazit: Ich stehe voll hinter Fricker und vorallem hinter dem dramatischen Inhalt seiner Aussage.
  • DomKi 28.09.2017 15:00
    Highlight Highlight Solche Kommentare zeigen nur was ein Mensch WIRKLICH denkt und auf dem Herzen hat, fragen Sie mal einen Psychologen.
  • Roterriese #DefendEurope 28.09.2017 14:50
    Highlight Highlight Antisemitismus ist bei den Linken ja weit verbreitet. Ist ja kein Geheimnis.
    • JaneSodaBorderless 28.09.2017 16:35
      Highlight Highlight Ich denke, dass seine Aussage eher daher rührt, dass er Mensch und Tier den selben Wert zumisst.
    • aglio e olio 28.09.2017 18:38
      Highlight Highlight Wo erkennst du da Antisemitismus?
    • DieRoseInDerHose 28.09.2017 18:57
      Highlight Highlight @roterriese Quellen, Belege? Habe derartiges noch nie gehört..
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.09.2017 14:48
    Highlight Highlight Ich bin ehrlich gesagt gerade ein bisschen schockiert ab der Kommentarspalte von Watson. Es geht nicht darum, ob das jetzt antisemitisch war oder nicht, sondern um die Frage der historischen Einordnung des Holocaust. Fricker ist offensichtlich unfähig, zwischen dem Transport und der Schlachtung von Schweinen und einem Völkermord zu unterscheiden, nein er bedauert sogar die armen Schweine, weil die Juden eine zumindest eine kleine Überlebenschance hatten. Es tut mir leid, aber ich weiss nicht, ob Fricker einfach nur dumm oder aber ungebildet ist.
    • ChlyklassSFI 28.09.2017 15:02
      Highlight Highlight Wie werden wohl solche Transporte und der sonstige Umgang mit Schweinen in 200 Jahren historisch beurteilt? Was denkst du?
      Und wie denkst du eigentlich jetzt über diesen Umgang?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.09.2017 15:15
      Highlight Highlight Wie man in 200 Jahren von Tiertransporten denkt kann und will ich nicht beurteilen. Vielleicht sind dann Tiere dem Menschen gleichgestellt, vielleicht herrscht dann aber auch wieder eine kollektivistische Ideologie, die Bevölkerungsgruppen zum "Wohle" aller tötet.
      Ich lehen Massentierhaltung nicht ab, verlange jedoch strenge Regulierungen. Dem Tier sind "unnötige" Schmerzen bei der Aufzucht, beim Transport und auch bei der Schlachtung zu ersparen. Sind diese Bedingungne erfüllt, und ich habe das Gefühl, in der Schweiz sind sie das, esse ich mit Freude Fleisch.
    • Liederli 28.09.2017 15:15
      Highlight Highlight Nicht Völkermord sondern Artenmord.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 28.09.2017 14:46
    Highlight Highlight Bin ein Gegner der Grünen aber hier hat er doch nur verglichen wie Nazis dazumals mit den Juden umgegangen sind und wie man heute mit Schweinen umgeht. Zudem muss er sich nicht enttschuldigen denn Vergleiche sind in der Politik gang und gäbe dazu war es kein Rassismus, ich sage KEIN RASSISMUS! Solange nichts Menschen verachtendes von sich gelassen wird darf auch mal polarisieren.
    • 4kant 28.09.2017 15:16
      Highlight Highlight Menschen mit Schweinen zu vergleichen, das ist verachtend.
    • SindaJapan 28.09.2017 15:34
      Highlight Highlight Ja jetzt finden sie es verachtend. In 100 oder 200 Jahren wenn wir hoffentlich den Speziesismus abgeschafft haben, werden die Menschen anders Denken. Für die Nazis war es genau so normal die armen Juden zu deportieren wie es für die heutige Gesellschaft normal ist Schweine zu transportieren. Erst wenn wir uns moralisch weiterentwickeln, wie wir es von den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts getan haben, werden die Leute den vergleich verstehen.
    • Sumsum 28.09.2017 15:47
      Highlight Highlight Obschon wir genetisch gesehen viel mit dem Schwein gemeinsam haben. So stimmen die Basispaarketten mit Schimpansen zu 96-98 % und mit Schweinen zu 90 % überein. Interessant ist auch die Tatsache, dass der Mensch zu 75% der Basispaarketten mit den Fadenwürmern übereinstimmt und zu 60% mit einer Taufliege.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forrest Gump 28.09.2017 14:37
    Highlight Highlight Inwiefern ist denn diese Aussage eine Verharmlosung des Holocausts? Im Gegenteil, die Juden wurden absolut unmenschlich behandelt, wie hier eben die Schweine. Ob der Vergleich sinnvoll war, ist eine andere Frage, aber ich kann da nichts verharmlosendes, rassistisches oder irgend eine böse Absicht erkennen.
    • 4kant 28.09.2017 15:17
      Highlight Highlight Nein, die Juden wurden urmenschlich behandelt.
      Kein Tier würde dasselbe seinen Artgenossen antun.
    • Denk nach 28.09.2017 16:40
      Highlight Highlight Ah ja? Sie kennen aber die Tierwelt schlecht... Da werden Sexualpartner nach dem Paarungsakt verspiesen und Babys gefressen.
  • Bruno Wüthrich 28.09.2017 14:36
    Highlight Highlight Die Aussage war wohl unüberlegt, aber mit Bestimmtheit nicht so gemeint, wie es uns einige übereifrige und überkorrekte Politiker weismachen wollen.

    Fricker leugnet weder den Holocaust noch heisst er diesen in irgendeiner Weise gut. Er vergleicht auch nicht Juden mit Schweinen (was für eine blödsinnige, schwachsinnige Interpretation). Er vergleicht lediglich das, was man den Schweinen antut mit dem, was man denn Juden angetan hat. Dies ist ein grosser Unterschied.

    Man sollte mit so überkorrekten «Interpretationen» aufhören, vor allem, wenn man vom korrekten Interpretieren nichts versteht.
  • poga 28.09.2017 14:32
    Highlight Highlight Naja, ob das als Verharmlosung des Holocaust gesehen werden muss.... Inhaltlich hat er nichts falsches gesagt. Er hat nach meinem Verständnis auch ausgesagt, dass die Juden da wie Schweine verfrachtet wurden. Es ist in der heutigen Zeit eventuell eine dumme Aussage, weil sie manche Kreise falsch auffassen könnten. Nur behindert es eine Diskussion, wenn man auf so etwas herumreitet. Oder hat der gute Herr antisemithische Tendenzen?
  • Alex_Steiner 28.09.2017 14:31
    Highlight Highlight Er vergleicht nicht Juden mit Schweinen. Sonder vergleicht wie wir mit Schweinen umgehen - mit dem wie die Nazis mit den Juden umgegangen sind.
    • reaper54 28.09.2017 14:39
      Highlight Highlight Er sagte unseren Schweinen heutzutage geht es schlechter als den Juden im 2. WK und das ist schlicht und einfach völlig daneben.
    • demokrit 28.09.2017 14:42
      Highlight Highlight Richtig. Und er hat recht.
    • Angelo C. 28.09.2017 15:02
      Highlight Highlight Alex_Steiner : Absolut zutreffendes statement 👍🏼!

      Ich bin ja sonst Einer, der sich mässig freut, wenn auch grüne Politiker sich mal im Ton vergreifen oder sich beim masturbieren in der Amtsstube selbst ablichten 😉!

      Aber hier gibt es eigentlich rein gar nichts zu husten, denn jeder einigermassen Denkfähige weiss, wie NR Fricker das verstanden haben wollte.
  • Micha Moser 28.09.2017 14:29
    Highlight Highlight Unüberlegte Aussage? Es war ja nicht nur ein Satz, er hat erklärt wie er auf diesen Vergleich gekommen ist..
  • Snaggy 28.09.2017 14:25
    Highlight Highlight Blöde Formulierung seinerseits, aber die Headline ist ziemlich aus dem Kontext gerissen watson. Wenn man das ganze Zitat liest ist klar dass er keine anti-semitischen Hintergedanken resp. Anspielungen im Sinn hatte.
    • Mary Poppins 28.09.2017 14:33
      Highlight Highlight Ich stimme dir vollkommen zu. @watson, vielleicht wäre es angebracht die Headline zu ändern?!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.09.2017 14:42
      Highlight Highlight Ob der Nationalrat ein antisemitisches Weltbild pflegt, kann ich nicht direkt beurteilen, auf jeden Fall tönt die Aussage sehr in diese Richtung und entblösst überhaupt einen Mangel an jeglicher Form von historischer Bildung. Juden und Schweine zu vergleichen, mit dem Hinweis, dass Juden zumindest eine minime Überlebenschance hatten, zeugt schon von Geringschätzigkeit gegenüber menschlichem Leben. Jemand soll Fricker Primo Levi "Ist das ein Mensch?" schenken, er hat viel zu lernen.
    • corsin.manser 28.09.2017 14:58
      Highlight Highlight Besten Dank für eure Rückmeldungen! Wir haben den Titel angepasst.
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