Schweiz
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SVP-Hürlimann wehrt sich

Zuger Sexaffäre: «Eine private Kurzschluss-Handlung»

Markus Hürlimann, SVP

Markus Hürlimann. Bild: PD

Als «private Kurzschluss-Handlung zweier erwachsener Menschen» bezeichnet der Rechtsvertreter des angeschuldigten Zuger SVP-Kantonsrats Markus Hürlimann, was im Zuge der Zuger Landammansfeier zwischen diesem und der grünen Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin vorgefallen ist.

Die beiden hätten den Vorfall vom Dezember auch privat - gegenüber ihren Ehepartnern - zu verantworten. Mit ihren politischen Funktionen habe dies nichts zu tun, schreibt Anwalt Markus Dormann in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Sein Mandant verurteile die Beschimpfungen und Drohungen, denen Jolanda Spiess jetzt ausgesetzt sei, aufs Schärfste. Gleichzeitig verwahre er sich in aller Form gegen seine eigene implizite Vorverurteilung. Es gelte nun, die Ergebnisse der hängigen Abklärungen abzuwarten, bevor man weitere Schlüsse ziehe.

ZG spiess hegglin jolanda gruene

Jolanda Spiess. Bild: GRUENE

Hürlimann soll sich eines sexuellen Übergriffs auf Spiess schuldig gemacht haben. Was wirklich geschah, ist völlig unklar. Dritte wollen die beiden in vertraulichem Beisammensein beobachtet haben. Beide machen Erinnerungslücken geltend. Der Verdacht, es seien K.o.-Tropfen verwendet worden, wurde in einem Labortest nicht bestätigt. Eine Haaranalyse der grünen Politikerin steht noch aus. (aeg/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Pano 09.01.2015 01:29
    Highlight Highlight Geht in die gleiche Ablage wie «Gerrygate».
    Aber wir haben ja bald Gelegenheit, uns die lächelnden Gesichter auf den Wahlplakaten etwas genauer anzusehen.
    0 0 Melden
  • Schrott 07.01.2015 21:42
    Highlight Highlight one night stand. so what.
    aber man sollte wenigstens die regeln kennen.
    "what happend in the garage stays in the garage :-)
    4 1 Melden
    • Citation Needed 08.01.2015 01:30
      Highlight Highlight Dooferweise haben die 1. das Garagentor meterweit offenstehen lassen.. Und 2. hat das Spital anzeige erstattet und irgendwer steckte den Fall der Presse.. Also, auch wenn das Garagentor geschlossen gewesen wär.. Die Nachricht war raus, noch bevor die Beteiligten wussten, wie ihnen geschah..
      2 0 Melden
  • Jol Bear 07.01.2015 20:17
    Highlight Highlight Guter Vorschlag, bestätigt die Berechtigung der direkten Demokratie: da die Politiker Probleme nicht selber untereinander lösen können, brauchen sie den Therapeuten. Im politischen Alltag wird diese Rolle von der Bevölkerung anlässlich der Volksabstimmungen wahrgenommen.
    5 1 Melden
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 07.01.2015 17:59
    Highlight Highlight Am besten wär's wohl, wenn sich die vier Betroffenen mal zusammensetzen würden und mit Hilfe eines Paartherapeuten ihre sexuellen Phantasien und real erinnerten Geschehnisse besprechen würden. Anschliessend könnten sie dann wieder vor die Medien treten und die Lösungen gemeinsam präsentieren als Beispiel dafür, dass Politiker in der Lage sind Probleme zu lösen, wofür wir sie schliesslich gewählt haben und wofür sie auch bezahlt sind.
    26 1 Melden

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