Schweiz
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Arena, Kiffen

Kiffer-Frey schlägt No-Drugs-Herzog: Eins zu Null für die Cannabis-Legalisierung

In der SRF-«Arena» vom Freitagabend stand zur Frage, ob in der Schweiz das Kiffen legalisiert werden soll. Die Gegnerinnen versteckten sich hinter den immer gleichen Argumenten: Einstiegsdroge, gefährlich, gesundheitsschädigend. Kabarettist Patrick Frey parierte diese Angriffe geschickt und punktet mit seiner nüchternen Art. Dies obwohl er gestand, zur Entspannung gerne nicht-nüchtern zu sein. 



Hatten die Techniker gekifft vor der Sendung? Arena-Moderator Jonas Projer wollte mit dem Schweizer Reggae-Sänger Cali P die Stimmung im Studio zu Beginn ein wenig auflockern. Doch mitten in seiner Performance, seine bodenlangen Dreadlocks schwingend, hängte sich der Bildschirm auf. Projer, ganz der Unterhalter, versuchte das kurzzeitige Chaos mit einer Witzrunde zu überbrücken. Doch den geladenen Nationalrätinnen Verena Herzog (SVP) und Ruth Humbel (CVP) war nicht nach Scherzen zumute. Humbel fiel so spontan keinen Witz ein und Herzog sagte: «Ich kann keine Witze erzählen.»

Vielleicht hätte es da den vier Studiogästen gut getan, vor der Sendung gemeinsam einen Joint zu rauchen. Patrick Frey, Kabarettist und Verleger wäre wohl nicht abgeneigt gewesen. Er gibt offen zu, seit 36 Jahren rekreativ zu kiffen, zur Entspannung also. Herzog betont, sie brauche keine Drogen, um abzuschalten. Wenn sie sich erholen wolle, gehe sie gerne in die Natur, in den Wald zum Beispiel. Frey antwortet, auch dort lasse es sich hervorragend Cannabis rauchen.

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Die Entzweiung zwischen Kiffer-Frey und No-Drugs-Herzog spitzt sich schnell zu. Frey plädiert auf Eigenverantwortung und Regularisierung. Herzog warnt, Cannabis sei eine gefährliche Droge, die schlimme gesundheitliche Schäden anrichte und bis zur Schizophrenie führen könne. Doch die Politikerin zitiert mehrheitlich aus Studien, Berichten und auswendig gelernten Statistiken. Damit wirkt sie bisweilen etwas gar steif. Etwa, als sie Frey darauf aufmerksam macht, dass Cannabis THC enthalte.

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Die Frage, wie gefährlich Cannabis tatsächlich ist, wird zum wichtigsten Diskussionspunkt der Sendung. Als meistkonsumierte Droge in der Schweiz kiffen täglich Tausende. Zwar ist das Rauchen von Cannabis immer noch illegal, doch seit 2013 wird man nicht mehr verzeigt, wenn man beim Kiffen erwischt wird, sondern erhält nur noch eine Ordnungsbusse von 100 Franken.

Das ist nicht genug liberal, findet Bastien Girod, Nationalrat der Grünen. Cannabis müsse legalisiert werden, nur so könne der Schwarzmarkt eingedämmt und die Kontrolle über die Droge gewonnen werden.

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Eine neue Initiative vom Verein «Legalize it» will darum jetzt den Konsum und Handel von Cannabis in der Schweiz legal machen. Eine ähnliche Initiative wurde vom Volk 2008 verworfen. Herzog ist darum der Meinung, dass das Thema schon längst vom Tapet genommen werden sollte. Frey versteht die Welt nicht, ab so viel Ignoranz. Klar und deutlich bringt er es auf den Punkt: Es sei eine Tatsache, dass Jugendliche kiffen. Mehr Repression richte dagegen nichts aus. Darum sei es an der Zeit, neue Wege zu gehen.

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Doch Herzog will nicht hören und will keine neuen Wege gehen. Lieber will sie noch mehr Studien und Statistiken zitieren. Damit verwirrt sie dermassen, dass nicht einmal mehr Moderator Projer den Überblick behält.

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Unterstützung erhalten Humbel und Herzog aus dem Publikum. Marc Früh ist EDU-Politiker und arbeitet bei der Stiftung Drogenabstinenz Schweiz. Er will die zwei Nationalrätinnen darin bekräftigen, dass Cannabis eine schlimme Droge ist. Doch die Geister, die er heraufbeschwört, sind so böse, dass selbst der sonst so coole Sänger Cali P kurzzeitig etwas erstaunt blickt.

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Frey wähnt sich indessen im Kindergarten. Er nervt sich zunehmend über die Ammenmärchen, die über Cannabis erzählt werden. Er selbst habe nie so viel gesoffen und gekifft, wie in seiner Jugend. Und trotzdem sei aus ihm ein anständiger Mensch geworden. Probleme habe er mit Drogen deswegen keine.

Das will Herzog nicht gelten lassen. Sie unternimmt nochmals einen Versuch, auf die Gefahr von Cannabis hinzuweisen. Doch Frey und Girod sind inzwischen zur Höchstform aufgelaufen und wollen die Politikerin nicht ausreden lassen. Völlig absurd wird das Theater, als Herzog über Schizophrenie sprechen will und Girord dazwischen hept, ob denn Babies vom Stroch gebracht würden.

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Das beste kommt kurz vor Schluss. Frey, der während der Sendung stets die Contenance bewahrt, macht darauf aufmerksam, dass durch die Versteuerung von Cannabisprodukten wieder in die Prävention investiert werden könne. So passiere dies auch schon bei alkoholischen Getränken und Zigaretten. Da platzte Herzog der Kragen. Kurzerhand erklärte sie Frey zum Drogendealer.

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Selbst Cali P vermag mit seinem Auftritt am Ende der Sendung nicht, die beiden Damen aus dem Anti-Drogen-Lager etwas aufzulockern. «Arena keep it real», singt er und nur die Jugendlichen in den Publikumsreihen nicken scheu mit den Köpfen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knut Knutson 16.05.2017 15:56
    Highlight Highlight Klar, Jugendschutz muss an aller erster Stelle bei dem Thema Legalisierung / Liberalisierung stehen.
    Jedoch wäre es mir als nicht konsumierender Vater von 2 Kindern lieber, dass das besorgte Gras, aus einer kontrollierten Umgebung stammt, anstatt das es zweifelhafte Wege nahm oder mit undefinierten Streckmitteln kontaminiert wurde.
    Auch gehe ich davon aus, dass die freie Verfügbarkeit ab 18 einiges am "Reiz des Verbotenen" nehmen würde.
    Jedoch habe ich Bedenken, dass die Dealer, die das bisherige Cannabis Geschäftsmodell verlieren, auf andere richtig gefähliche Alternativen gehen werden.
  • Zarzis 14.05.2017 09:34
    Highlight Highlight Okay, wenn man schon Drogen Verbieten will. Dann sollte man die Einstiegsdroge Nr. 1 auch Verbieten!
    Vertbietet endlich dieses Unsälige Rauchen!
    Echt, jeder Kiffer der ich kenne, hat mit der Zigarette angefangen! Zusätzlich sterben mehr Menschen an den Zigaretten und den Tabak in der Gras Mischung!
    Aber geanu da kommen wieder so Herzogs und Schwafeln von Eigenverantwortung! Wie Heuchlerisch!
    • Leider Geil 14.05.2017 12:40
      Highlight Highlight Niemand muss Gras rauchen. Man kann es vaporisieren oder mit Nahrung konsumieren.
      Beobachtet man den Trend in Kalifornien stellt man schnell fest, dass gerade bei den Jüngeren konsumenten Gras rauchen voll out ist, mit Tabak mischen praktisch tabu.
      Heutzutage wird mehrheitlich "gedabed", also ein Extrakt vaporisiert und nicht verbrannt. Die neusten Extrakte (clear genannt) können in einer art e-Zigarette konsumiert werden. Dank der Legalisierung ist diese entwicklung erst möglich geworden.
    • Leider Geil 14.05.2017 12:49
      Highlight Highlight Und die Einstiegsdroge nummer eins ist eher (raffinierter) Zucker.
  • neutrino 13.05.2017 21:17
    Highlight Highlight Ich bin für die Legalisierung. Aber hört auf, das Ganze schönzureden: wie Alkohol oder Zigaretten ist auch Cannabis eine Droge und hat mehr negative denn positive Konsequenzen.
  • Maxima 13.05.2017 20:22
    Highlight Highlight
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    Das ginge auch in der CH😁
  • Luca Andrea 13.05.2017 15:09
    Highlight Highlight was ist denn das für eine logik der gesetzgebung, wenn man wissenschaftlich zeigen kann, dass alkohol und tabak gefährlicher sind als cannabis.
    http://www.open.edu/openlearn/sites/www.open.edu.openlearn/files/ole_images/index-from-drug-harms_i2.jpg

    ausserdem sollte jeder selber entscheiden dürfen was er sich und seinem körper antut.
    • Yamamoto 13.05.2017 18:03
      Highlight Highlight Die Frau Herzog und andere Gegner haben es nicht so mit der Wissenschaftlichkeit. Es war auch diese Frau, die in der Arena zur Adoption von gleichgeschlechtlichen Paaren eine pseudowissenschaftliche Studie der katholischen Kirche herangezogen hat, in der es eine Konfundierung mit der Stichprobe gibt (einkommensschwache, bildungsferne und psychisch vulnerable gleichgeschlechtliche Paare wurden mit einkommensstarken, gebildeten heterosexuellen Paaren verglichen). Wenn man eine wissenschaftlich sinnvolle Entscheidung treffen will, so stimmt man am besten immer das Gegenteil, also legalize it. ;)
    • Zarzis 14.05.2017 09:38
      Highlight Highlight @Yamamoto
      Echt hat diese Dame?
      Seit wann sind Prister Einkommenschwach, Bildungsfern und Psychis Vulnerable(Anfällig)?

      Man, schade war ich bei der Diskusion nicht dabei!
  • kobii 13.05.2017 14:58
    Highlight Highlight Der Jugendschutz und Prävention hat verloren.. Jugendliche im Ausgang saufen sich zu Grunde und es nehmen extrem viel synthetische Drogen. Also frag ich mich ob unsere Politiker überhaupt die Problematik erkennen und davon wissen.
    In meinem Umfeld kiffen auch einige Leute und ob im Job, Beziehung etc. gibt es nichts negatives zu verzeichnen als bei den nicht Kiffern.Meiner Meinung nach ist Alkohol viel die gefährlichere Droge für Jugendliche als jetzt Kiffen. Ist auch mehrmals schon bewissen worden, aber davon wird nicht gesprochen.
    Das System wie es die Amis machen ist perfekt,Macht es so!
  • Angelo C. 13.05.2017 14:33
    Highlight Highlight Nicht nur Polo Hofer und Patrick Frey haben jahrzehntelangen Cannabis-Konsum relativ unbeschadet überstanden 😊! Und wegen - gemessen an einer halben Mio. Kiffern - einigen Negativbeispielen, welche die gängige Regel bestätigen, sollte man weissgott kein Drama à la Herzog inszenieren.

    Dass die Prohibition REIN GAR NICHTS gebracht hat, müsste selbst den unbelehrbarsten SVP-Hardlinern schon mal aufgefallen sein. Ganz so, wie es früher bei Alkohol der Fall war.

    Argumente a la Föhn, Herzog oder Bortoluzzi liegen heute neben der Realität - ihnen könnte ein Joint evtl. neue Horizonte eröffnen 😉

    • Boogie Lakeland 13.05.2017 17:37
      Highlight Highlight Also in der Praxis sind es schon einige mehr als ein paar Negativbeispiele.
      Aber wenn es legal wäre könnte man immerhin gezielter aufklären
  • thepusher 13.05.2017 14:23
    Highlight Highlight Legalize it!
  • Lowend 13.05.2017 14:19
    Highlight Highlight Dieser faktenfreie Glaubenskrieg, den die Reaktionären bei dem Thema Hanflegalisierung anzetteln, ist eher ein Fall für Hugo Stamm, denn Fakt ist heute, dass in der Schweiz wirklich jeder der kiffen möchte, kifft und ehrlich gesagt, merken die wenigsten, wer bekifft ist und wer nicht?

    Man könnte heute legalisieren und ausser für die ganz wenigen, die sich von dieser staatlichen Bevormundung den Genuss von Cannabis verbieten lassen, würde für 99% vermutlich nur ändern, dass sie erstens wissen, woher ihr Grass kommt und zweitens, dass sie ihr Geld nicht an Kriminelle, sondern dem Staat geben.
    • Angelo C. 13.05.2017 16:18
      Highlight Highlight Dass ich mit dir mal einer Meinung bin - ich fass' es nicht 😊!

      Doch ganz im Ernst : ich sehe das genauso...
    • thepusher 13.05.2017 19:34
      Highlight Highlight Wow lowend entlich kommt bei dir auch mal was gescheites raus..
    • Lowend 13.05.2017 20:06
      Highlight Highlight Danke! Schön dass wir uns mal in einer der vielen Schubladen treffen, in die wir uns hier gegenseitig dauernd stecken.
  • Zarzis 13.05.2017 13:52
    Highlight Highlight Dieser Herr Früh erzählte doch wie ein Mädchen nach einen Joint am Samstag, Montag die Prüfungsarbeit Verhaut habe. Da sie noch voll breit war.
    Habe ich richtig gehört, hat der wircklich gesagt, der der Joint den dieses Mädchen Rauchte, 40 000 gekostet hat?
    Hoffe bin der Einzige der es so gehört hat. Denn nur schon ein Joint mit 40 Fr. Material drinnen, ist etwa gleich zum normalen Joint wie wen man mein Velo mit einer 1100 Strassen Töff vergleicht. 40 000 Joint, müsste dann aber noch die Reise nach Jamaika und 6mt Auffenhalt inkl. gerechnet sein.
    • thepusher 13.05.2017 20:17
      Highlight Highlight Er meint das in Bezug auf die Ausbildung die 40 000 kostet..
      Trotzdem ist das argument unhaltbar.. Die hat doch einfach zu wenig gelernt und sucht ne ausrede...
    • moere 13.05.2017 22:16
      Highlight Highlight Er meinte damit, dass der Joint Schuld war, dass sie die Prüfung nicht bestanden hatte.. deshalb 40'000, die ganze Ausbildung miteinberechnet. Natürlich eine völlig dämliche Aussage.. wenn man die Ausbildung wegen einer Prüfung nicht besteht, liegt es nicht an einem Joint, sondern da war in der Vorbereitung etwas schief gelaufen.
    • Luca Andrea 14.05.2017 12:42
      Highlight Highlight das ist meiner meinung nach wieder ein einzelfall, den man differenziert betrachten sollte. Herr Früh hätte diesen Fall mehr ausführen sollen ansonsten ist es ein plakatives argument.das nicht als hauptargument in der debatte dienen kann.
      meines wissens hält die wirkung von gerauchtem cannabis etwa 3 stunden an. oder kann das auch mal länger wirken? weiss das jemand?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 13.05.2017 13:46
    Highlight Highlight Die Legalisierung der meisten Drogen ist unumgänglich... Wiso?
    Repression funktioniert nicht (siehe USA)1... Sie wird immer umgangen, was nur zu lasten der Gesellschaft, aller Menschen in ihr und des Staates ist. Der Schwarzmarkt floriert bei Verboten und wissen was er kauft tut niemand, was viele Drogen noch viel gefährlicher macht als sie schon sind. Dazu kommt, dass der Staat so keine Steuereinnahmen für prävention und Aufklärung generiert sondern die an Kriminelle gehen...
    Einzige Ausname zur Legalisierung... Verkauf an Junge verboten und harte Drogen nur aus der Apotheke zur Aufklärung...
  • Boogie Lakeland 13.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Mal vorneweg: ich bin pro Legalisierung.
    ABER in Richtung von “Meinungsgenossen“ muss ich zwingend was loswerden: hört auf das Ganze zu verharmlosen.
    Ich arbeite in der Psychiatrie. Sehr, sehr viele Patienten mit Psychosen sind Kiffer, vA junge Menschen.
    Das gehört zu den Risiken und sollte nicht dauernd runtergespielt werden. Ein Onkel von mir ist fast 70 und kifft seit 5 Jahrzehnten zufrieden, ohne Schäden.
    Aber ich seh halt auch extrem viele 18,19,20 Jährige bei denen die Psychosen dadurch ausgelöst wurden.
    Soll heissen: Aufklärungsarbeit!
    • karl_e 13.05.2017 16:40
      Highlight Highlight Fragt sich aber, ob die Psychosen schon vor dem Kiffen mindestens latent vorhanden war, und dass die Leute meinten, das Kiffen bekämpfe die ersten Symptome ihrer Krankheit. Die Psychosen wären wohl so oder so ausgebrochen.
    • El Vals del Obrero 13.05.2017 16:49
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Problem des Verbots: bei den einen führt es zur Verteufelung, bei den anderen zur Verharmlosung und es verhindert eine unvoreingenommene Betrachtung.
    • Boogie Lakeland 13.05.2017 18:55
      Highlight Highlight Mein Senf und meine Worte! Fehlt auf beiden Seiten der Pragmatismus.

      @Karl
      Das ist auch ein Ansatz. Und wahrscheinlich ist da auch viel dran. Wissenschaftlich kann ich meinen Standpunkt nicht belegen.
      In der Praxis sehe ich einfach sehr oft, dass die Psychosen mit der Zeit verschwinden wenn die Patienten nicht mehr kiffen.
      Und wenn sie nach einigen Monaten trotzdem wieder kiffen sind auch die Psychosen wieder da.
      Aber wie gesagt, das sind meine Erfahrungen und Beobachtungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Andrea 13.05.2017 13:36
    Highlight Highlight WARUM MAN ALLE DROGEN LEGALISIEREN SOLLTE - 15 ARGUMENTE
    Play Icon

  • fabwue 13.05.2017 13:17
    Highlight Highlight Kiffen ist viel zu gefährlich!! Hände weg!! Ich finde es besser wenn meine Kinder besoffen sind und nicht so linkes Zeugs machen
    • Makatitom 13.05.2017 13:51
      Highlight Highlight ;) [ironie][\ironie], hier, für dich ;)
    • leu84 13.05.2017 14:21
      Highlight Highlight Ich kenne genug Leute vom Lande die mit der rechten Seite sympathisieren und Kiffen. Selbst ein Berufsmitschüler der damals PNOS-Mitglied war (keine Ahnung was er heute macht). Gekifft wird überall und in fast allen politischen Ecken.
    • Brühlmann Reto 13.05.2017 14:23
      Highlight Highlight Was hat kiffen mit links zu tun? Ist demnach der Säufer rechts?

      Als Elternteil wäre ich lieber darauf bedacht, dass meine Kinder, wenn ich sie schon fernhalten will von "bösen" Sachen, weder saufen noch kiffen.

      Und dass jemand seine Kinder lieber besoffen sehen will als bekifft, den sollte man mal ein Wochenende lang in einer Notaufnahme Dienst schieben lassen - dann würde man nämlich merken, dass niemals eine "Cannabisvergiftung" eingeliefert wird aber immer öfters solche mit einer Alkoholvergiftung.

      Vom saufen kann man sterben, beim Kiffen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 13.05.2017 13:16
    Highlight Highlight Ich Nichtkiffer aber hier noch einmal der Ursprung des Hashverbots :

    Harry J. Anslinger, erster Direktor des Federal Bureau of Narcotics 1930 :
    The primary reason to outlaw marijuana is its effect on the degenerate races.
    Reefer makes darkies think they’re as good as white men.
    Most marijuana smokers are Negroes, Hispanics, and entertainers. Their Satanic music, jazz, and swing, result from marijuana use. This marijuana causes white women to seek sexual relations with Negroes, entertainers, and any others.”

    Und Herzogs und Humbels Ururgrossväter mit ihren Hanfpfeifchen hinter dem Ofen ;-)
    • leu84 13.05.2017 14:25
      Highlight Highlight Mein ABU-Lehrer aus dem tiefschwarzen katholischen Fribourgerland erzählte immer von seinem Grossvater, der jeweils Sonntags sein Hanfpfeifchen rauchte. Es ist wie beim Alkohol. Ein massvoller Genuss tut niemandem weh.
    • E7#9 13.05.2017 16:53
      Highlight Highlight Aslinger brauchte nach der Alkohol-Prohibition einen neuen Feind, sonst wäre seine Behörde überflüssig geworden. Er entschied sich für Hanf und hatte damit grad die ganze Kunstfaserindustrie auf seiner Seite. Das war der Startschuss für eine faktenfreie Anti-Hanf-Propaganda. Sein grosser Einfluss auf die UNO und seine guten Verbindungen führten später dazu, dass Politiker auf der ganzen Welt bei diesem sinnfreien Hanfbashing mitmachten und entsprechende Gesetze erliessen.
  • kadric 13.05.2017 13:04
    Highlight Highlight Moll . Thc verunreinigt Cannabis. Die Dealer strecken das Zeugs mit Thc😁
  • Bruno S.1988 13.05.2017 12:50
    Highlight Highlight Was mir häufig während solchen Diskussionen auffällt, ist dass von den Gegnern meist Negativbeispiele aufgegriffen werden und sie dann so tun als würden diese Fälle auf die Mehrheit zutreffen. Gerade bei solch einem Tabu Thema wie das Kiffen sagen doch die wenigsten ganz offen "ja ich kiffe". Also ein geregeltes Leben und Kiffen geht, das ist kein Widerspruch! Es gibt Sportsüchtige, Workoholics, Süchtige nach fettigem Essen etc. Trotzdem möchte man nichts von dem verbieten, wäre doch völlig idiotisch!

    Legalisiert das Zeug.
    • kobii 13.05.2017 15:01
      Highlight Highlight Völlig deiner Meinung.
      Schlimmste ist das die Gegner immer wieder den Jugendschutz ansprechen. Die Jugendliche im Ausgang nehmen kleine Mengen an Kokain, Mdma und weitere synthetischen Drogen.

      Macht es wie die Amis und wir können sogar noch unsere Staatskasse fühlen.

    • Makatitom 14.05.2017 09:46
      Highlight Highlight Ich möchte unsere Staatskasse nicht fühlen. Ich möchte eigentlich gar nichts fühlen, wo Blocher seine Pfoten drin hat
  • chefchoch 13.05.2017 12:34
    Highlight Highlight Ich bin für eine Legalisierung. Sollen die Kiffer doch ihren Geist vernebeln und somit den Staatshaushalt aufbessern, bestenfalls noch die 1. Säule quersubventionieren. Ich sehe es im täglichen Leben, dass Kiffen träge macht. Besser für alle Nichtkiffer, das ergibt uns denen einen intellektuellen Vorsprung (z.B. im Beruf).

    Insgesamt spricht also nichts dagegen!
  • Madison Pierce 13.05.2017 11:45
    Highlight Highlight Die Berichterstattung scheint mir immer einseitiger. Studien zu zitieren ist eine Niederlage? Was gibt es an den Studien dann konkret auszusetzen? Einfach die eigene Erfahrung zu erzählen ist in diesem Zusammenhang kein Sieg, da nicht relevant.

    Schon beim letzten Bericht ist der Politiker unterlegen, der aus einer Studie zitiert hat. Dabei sollte die Wissenschaft die Grundlage liefern für eine vernünftige Politik. Nach eurem Bewertungsschema gewinnt der, der am lustigsten kontert. Es geht hier um wichtige Angelegenheiten, das ist kein Debattierclub in der Schule.
    • Makatitom 13.05.2017 12:47
      Highlight Highlight Bist du sicher, dass die Damen nicht nur die Ausschnitte der Studien zitiert haben, die zu ihrer Ansicht passen? Weisst du, ob die Studien nicht durch die Pharma in Auftrag gegeben wurde? Die Damen hielten es ja nicht für nötig, irgendwelche Quellen für die zitierten Studien anzugeben
    • dmark 13.05.2017 12:51
      Highlight Highlight Wenn man schon Studien immer wieder gerne mit in diese ganze Diskussion einbindet, dann sollte man auch eine gerne totgeschwiegene Studie, welche ein Institut der VSA vor bereits 23 Jahren bzgl. der Fahrtüchtigkeit durch geführt hatte, mit einbringen. Ich hörte davon damals zufällig einen Bericht im Radio, während ich unterwegs war.
      Diese Studie versankt anschließend aber irgend wie in der Versenkung unter dem Mantel der Verschwiegenheit.
      Grasraucher schätzen ihre Fahrtüchtigkeit eher schlechter ein als Alkoholtrinker. Aber lest selbst.
      http://www.cannabislegal.de/studien/thcfahren.htm
    • Sven Streit 13.05.2017 12:52
      Highlight Highlight Frau Herzog bezog sich auf eine Studie, laut der es 90 % mehr Verkehrunfälle gibt in Bundesstaaten, in dene Cannabis legal ist.
      Dies stimmt einrach mal gar nicht! Es gab nur eine Studie, die vor kurzem das Gegnteil bewies: https://spartacustv.org/2017/01/04/weniger-verkehrstote-nach-cannabis-legalisierung/

      Also wenn eine Frau Herzog wirklich über Cannabis diskutieren will, soll sie sich auf wahren Fakten stützen und vielleicht einmal eine neutrale Doku anschauen.

      Einfach nur lächerlich wie sie argumentiere gestern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 13.05.2017 11:44
    Highlight Highlight Vielleicht hätten alle Beteiligten vor der ganzen Diskussion erst mal einen gemeinsam durchziehen sollen, damit auch jeder weiss worüber er/sie redet?
  • BigE 13.05.2017 11:36
    Highlight Highlight Ups...... versehentlich abgeschickt. Ohne kiffen und saufen! ^^

    Ich berstehe nicht, warum das Eine veb
  • BigE 13.05.2017 11:35
    Highlight Highlight Ich mag weder alkoholisierte noch bekifftenMenschen um mich rum. Mit alkoholisierten Menschen werden Diskussionen oft "ghässig" und aggressiv, mit bekifften Menschen kommt oft gar keine Diskussion auf, weil sie diese "mirdochegal"-Stimmung haben.
    Ich finde beides doof, verstehe aber auch nicht ganz, warum eines verboten ist,
    • Tsunami90 14.05.2017 17:21
      Highlight Highlight Bekifft, aber halt nicht stoned, ergeben sich die interessantesten disskusionen.
  • Senji 13.05.2017 11:29
    Highlight Highlight Meinen Erfahrungen nach darf Cannabis nicht verharmlost werden. Hauptsächlich Jugendliche die täglich rauchen, machen sich oft keinen Gefallen damit. Um so mehr ist es wichtig, dass endlich sachlich über das Thema gesprochen werden kann. Keine Eltern stehen auf der Seite eines Lehrer, der merkt dass Junior regelmässig bekifft nur noch mitschwimmt, solange der Sprössling kriminalisiert wird.

    Und welche Organisationen hätten am meisten Probleme bei einer Legalisierung? Die Mafia. Wie übrigens bei allen Drogen.
    • Leider Geil 14.05.2017 02:56
      Highlight Highlight Anmerkung: Der Konsum soll auch nicht für Jugendliche erlaubt werden, sondern für Erwachsene.
      Alkohohl konsum ab 18 statt 16 wäre übrigens genauso angebracht!
  • Silvio Bühler 13.05.2017 11:29
    Highlight Highlight Marc Früh beruft sich hier auf Studien, die in den 30ern in Amerika gemacht wurden und bereits in den 70ern als Fälschungen entlarvt wurde. Diese Anschuldigungen gegen Cannabis wurden erhoben, weil sonst das Drogendezernat der USA nach der Prohibition keinen Stellenwert mehr gehäbt hätte.
    Kleine Geschichtsstunde am Rande. Cannabis hat Auswirkungen auf die Psyche ja: löst Depressionen, regt den Apetit an und lindert Schmerzen.
    Also sehr wohl ein Mittel, das als gesund tituliert werden darf.
    • Makatitom 13.05.2017 12:52
      Highlight Highlight Ich bin ein klarer Befürworter der Legalisierung, trotzdem würde ich Cannabis nicht als "gesund" bezeichnen. Für Jugendliche, deren Gehirn sich noch im Wachstum befindet, ist eher das Gegenteil der Fall, deshalb soll es legal und mit einem rigorosen Jugendschutz erworben werden können für Erwachsene. Ich wäre ja für 21, aber da harter Alk bereits ab 18 legal erwerbbar ist, wird es wohl auf "Ab 18" rauslaufen
    • Boogie Lakeland 13.05.2017 13:45
      Highlight Highlight Und es kann Psychosen auslösen. Gesund?
    • Silvio Bühler 13.05.2017 14:13
      Highlight Highlight Natürlich stimme ich Ihnen da zu. Gesund nicht im allgemeinen Sinne. Denn ein Überkonsum kann in jedem Alter ungesund wirken. Auch hier gilt es ein gesundes Mass einzuhalten. Wie auch Alkohol nicht für Kinder geeignet ist, ist dies Cannabis auch nicht. Aber in der Allgemeinmedizin wie auch in der Behandlung von psychischen Krankheiten sollte Cannabis zum Zuge kommen können. Das ungesunde am Kiffen ist in erster Linie der Tabak.
  • Makatitom 13.05.2017 10:45
    Highlight Highlight In wie vielen Verwaltungsräten von Krankenkassen und Pharmafirmen sitzen denn die beiden Damen? Humbel nennt sich Gesundheitspolitikerin, ist aber in Wirklichkeit nur eine weitere Lobbyistin der Pharma. Krankheitspolitikerin würde besser zu ihr passen.
  • Chrigi-B 13.05.2017 10:06
    Highlight Highlight Diese zwei Damen - MADONNA. Es ist verboten, dann schliessen sie die Augen und meinen die Bürger halten sich daran. Lauft mal bei schönem Wetter am See entlang in Zürich, Rhein in Basel, etc. die Leute geben einen Scheiss auf eure Sesselfurzer Regeln! Vor 2 Wochen wollte mir ein Polizist 100.- Busse für 3 Gramm geben. Habe ich ihm erklärt, dass ich in 30 Minuten neues Material habe - er steckt seine Sachen weg und beginnt zu lachen. Seine Aussage: "Da dini ID, da dis Gras und jetzt abfahre macht eh kei Sinn das beschissnige Gsetz. Nur na lächerlich, das d'Stapo Züri immer na Kiffer jage MUSS"!
  • äti 13.05.2017 09:58
    Highlight Highlight Am Morgen, am See, eins kiffen neben einem Berg leerer Bierdosen - ist illegal.
  • Raphael Stein 13.05.2017 09:43
    Highlight Highlight Und diese beiden Vorzeigedamen sitzten in unseren Räten.
    Sind es nicht gelegentlich deren Parteifreunde und Parteifreundinnen der beiden die mit Alk am Steuer auffallen?
    Und die Tabakindustrie brav unterstützen tut die eine Partei auch gern.
    Die sind sowas von fremd in dieser Welt. Und haben diesbezüglich null Ahnung von irgendwas.

    Kontrolle erreicht man nicht durch Verbote.
    • Addix Stamm 13.05.2017 12:20
      Highlight Highlight Einfach mal anfangen die Direktzahlungen zu kürzen im Weinbau..
  • Zarzis 13.05.2017 09:43
    Highlight Highlight Also aus meiner 30jharen Erfahrung mit Kiffen.
    Fast alle meiner Kumpels Kiffen oder haben gekifft. Es gab einige die Abgestürzt sind. Die sind nicht wegen dem Kiffen abgestürzt sondern, weil der Arsch der das Gras hatte auch noch Sugar Verkaufen wollte. Der hat bei den meisten von denen ein Tiefschlag ausgenutz um gratis Sugar abzugeben. So sind die reingefallen. Aber einige der Kumpels haben sich ins Elend gesoffen.
    Einiger der Besten Kumpels Rauchen täglich 5-10 Joints. Und arbeiten alle ganz normal. Konnten aber schon mehrmals 1-2 mt. Ohne sein. Wer 30 Jahre täglich 3-4Bier trinkt, nicht!
  • Zarzis 13.05.2017 09:33
    Highlight Highlight Eigendlich hätte Projer diese Einstellfrage stellen sollen:

    Sind Sie lieber an einer Party bei der viel Alkohol oder viel Gras Kosumiert wird?

    Aus meiner Sicht, ich bin viel lieber an einem Abend mit viel Kiffer. Die Stimmung ist locker, ruhig and angenehm. Nur für meine Asthma Lunge ist die Luft nicht so toll.

    Bei Partys wo viel Gesoffen wird ist es laut, Chaotisch und es gibt immer welche die Agressive werden.

    Was ist euch Lieber?
    Herz = Alk Party
    Blitz = Kiffer Abend?
    • Mentorius 13.05.2017 11:32
      Highlight Highlight Option C : bekifft an eine Alk Party
    • Freddie 13.05.2017 11:34
      Highlight Highlight Puhh, jetzt hätte ich noch fast das herz gedrück. Zum glück bis zum schluss gelesen. Denke es ging den 19 anderen gleich 😉
    • rodolofo 13.05.2017 11:47
      Highlight Highlight Dieses "Eh Peace man!" kann einem aber auch auf den Wecker gehen.
      Ich erinnere mich an einen Lehrling, der regelmässig kiffte.
      Er war schon beinahe gelähmt vor lauter Beruhigtheit und wurde bis zu seinem Lehrabschluss, den er gerade noch knapp schaffte, noch träger...
      Heute ist er -so viel ich weiss- arbeitslos, nimmt die Sache aber locker, da er immer noch bei seinen Eltern abhängen kann.
      Ich will also den Cannabis-Konsum weder kriminalisieren noch völlig verharmlosen.
      Ausserdem beobachte ich bei einem sehr oft Hanf konsumierenden Verwandten, dass er beim Erzählen Sachen mehrmals wiederholt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 13.05.2017 09:33
    Highlight Highlight Es befremdet mich immer wieder zu sehen das die Graslegalisierung von Leuten wehement bekämpft wird die selber noch nie gekifft haben, geschweige denn die Wirkung kennen...mehr vergewaltigungen und gewaltdelikte, what the F? Raucht mal eins und entspannt euch, alkoholisierte Menschen werden agressiv nicht die kiffer! Alkoholismus ist zudem die schlimmste Epidemie der Menschheit. Ich habe noch nie gesehen das ein kiffer sich zu tode gekifft hat aber sehr wohl wie sich mein 1 Lehrmeister zu tode gesoffen hat mit Blut husten und all dem. Hat mir das saufen verlitten das kannich euch sagen.
  • rodolofo 13.05.2017 09:15
    Highlight Highlight Das muss ja wieder mal rührend gewesen sein, wie sich die SVP-Vertreterin in ihrem "Krieg gegen Drogen" gegen die hochgradig gefährliche Bio-Einsteiger-Droge Cannabis und gegen einen legalisierten Hanf-Anbau gewendet haben muss!
    Ist diese so betont rechtschaffene, besorgte Bürgerin auch dazu bereit, gleichermassen beherzt gegen die Volks-Seuche Alkoholismus vorzugehen, die schon so viele menschliche Existenzen zerstört hat und unser Gesundheitssystem und die Sozialhilfe enorm belastet?
    Wohl kaum.
    Alkoholiker wählen SVP, wenn sie noch imstande sind, Wahl- und Abstimmungsformulare auszufüllen...
    • Pisti 13.05.2017 11:43
      Highlight Highlight Naja das Gras auf dem Markt ist alles mögliche aber bestimmt kein Bio. Diesbezüglich müsste man aber eine Legalisierung vorantreiben, dann könnte unter staatlicher Kontrolle wieder sauberes Gras angebaut werden.
  • bingbangbong 13.05.2017 09:09
    Highlight Highlight Diese zwei Gegner der Legalisierung haben sehr schön das Problem dieser ganzen Debatte demonstriert: ein Haufen Leute haben keine Ahnung und verbreiten einfach einmal einen angstmachenden Grundtenor.
    • zialo 13.05.2017 11:59
      Highlight Highlight Wenn ich Ruth Humbels letzte Aussage richtig verstanden habe, will sie Eltern von Minderjährigen zwingen, sich diesbezüglich das angstmachende Gelaber aus der Psychiatrie anzuhören. Bei Cannabis verhält sich die Psychiatrie leider wie früher die Katholische Kirche bei Masturbation - Gegen die Freiheit und das Wohl der Menschen!
  • dracului 13.05.2017 09:04
    Highlight Highlight Wenn man Verena Herzog und Ruth Humbel aus ihrer perfekten Abstinenzwelt argumentieren hört, will man sich mit Rimus glücklich trinken und auch bei Waldspaziergängen inneren Frieden erreichen. Leider ist das Leben, nüchtern betrachet, nicht für alle so perfekt und einfach, trotz Wohlstand und dem Glück der späten Geburt. Anstatt Abstinenz als Lebensmaxime für alle verordnen zu wollen, fehlte mir in der Arena eine differenziertere Ursachenforschung, warum Suchtmittel heute zu einem fixen Bestandteil unserer Gesellschaft wurden und was denn das Leben in der Schweiz im 2017 lebenswert macht?
    • Closer 13.05.2017 12:08
      Highlight Highlight Hast genau das richtige gesagt!
  • Sillum 13.05.2017 08:55
    Highlight Highlight Pünktlich jeden Samstag bei Watson die Arena Besprechung. Und jeden Samstag gewinnen (1:0) die Linksextremen, Linkspopulisten, die Alternativen, usw. Laut Watson gab es in der Arena noch NIE positive Wortmeldungen der Bürgerlichen? Ist Watson tatsächlich das Sprachrohr der extremen Linken?
    • Fussballfan1999 13.05.2017 10:09
      Highlight Highlight @Sillum
      Genau das habe ich mir auch immer gedacht.
      Bei der gestrigen Arena hätte ich nicht zwigend die <Linken> als Gewinner bezeichnet. Der Herr Frey verneinte einfach alles und es will mir ja wohl niemand erklären das knapp 90 Minuten lang die Bürgerlichen nur Quatsch erzählen?
      Es hatte auch noch ein Herr der in einem Abstinenzzentrum arbeitet. Dieser Mann erzählte ein paar selbst erlebte Beispiel und Herr Frey wusste es immer besser. Wie geht so was? War er immer dabei wie, der dort arbeitende Herr?
    • loplop717 13.05.2017 10:10
      Highlight Highlight Watson ist nicht extrem links aber die nachrichten von watson sind schon eher parteiisch für die linken.
    • Zarzis 13.05.2017 10:11
      Highlight Highlight Sillum
      Einfache frage, warum haben die zwei Damen nach Ihrer Meinung die Arena für sich Entschieden.
      Ich habe sie geschaut und fand die Hummel nicht besonders und die Herzog, Peinlich!
      Aber im Sinne einer Diskusion, warum fanden Sie es Umgekehrt? Ist viel Konstruktiver als nur Medien Bashing.
      Die zwei Frauen redeten von Dingen, die ich in 30 Jahren um Kiffer, nie so erlebt habe. Es kam mir echt Weltfremd vor.
      Mir Persönlich wäre es liebrer Kiffen Legalisieren und Alkohol Verteufeln! Aber wie Frey schon sagte, Prohibition hat nicht Funktioniert und muss nicht wiederbelebt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brühlmann Reto 13.05.2017 08:31
    Highlight Highlight Die Einstiegsdroge, Frau Herzog, ist nicht der Cannabis sondern der Alkohol. Jeder Kiffer hat vor seinem erstem Joint Alkohol getrunken, zumindest kenn ich keinen Kiffer, der nicht vorher schon einen Alkrausch gehabt hat.

    Die meisten "Abstürze" die ich kenne, rutschten in die harten Drogen rein, weil sie ihr Gras auf der Gasse bei einem Dealer kaufen mussten, der notabene auch anderes hatte.

    Es zeigt sich einmal mehr, diese Wächter sind fern ab jeglicher Realität.
  • Masta Ace 13.05.2017 08:28
    Highlight Highlight Ach was soll diese Diskussion, ich kenne nicht eine erwachsene Person, die noch nie in ihrem Leben mindestens ein Mal gekifft hat. Es kifft eh jeder, der will. Gibt doch diese Droge endlich frei, dann haben wir Ruhe.
    • Enzasa 13.05.2017 09:16
      Highlight Highlight Ich Ich
      Ich habe tatsächlich noch niemals in meinem Leben gekifft. 2 meiner Kinder inzwischen erwachsen auch nicht. Es gibt schon einige.
      Allerdings stimme ich Ihnen zu, präventiv arbeiten ist durch die Illegalität unmöglich.
    • Fulehung1950 13.05.2017 11:07
      Highlight Highlight Enzasa: sind Sie sicher, dass Ihre Kinder noch nie....? Meine Mutter starb mit 96 Jahren mit der Überzeugung, ich hätte nie gekifft. Dabei lebte ich anfngsvdr 1970 in Montreux...
    • Willkommen 13.05.2017 11:20
      Highlight Highlight Lol ich bin 35 und habe weder alkohol zigarrete oder sonstige drogen jemals konsumiert. Da hast du deinen ersten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trubalix 13.05.2017 08:23
    Highlight Highlight Hanf legalisieren, oder Alkohol verbieten. Eine leberzyrose gibts ja nicht beim kiffen. Gewisse gegner haben eine meinung, wie ano, die erde ist eine scheibe
  • Stichelei 13.05.2017 08:06
    Highlight Highlight Wozu brauchen wir Politik und Gesetze? Um die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die Gesellschaft geordnet in die von ihr gewünschte Richtung entwickeln kann. Dabei müssen dann folgerichtig relevante gesellschaftliche Tatsachen mit einbezogen werden. Nun kann aber niemand mehr leugnen, dass Kiffen eine solche Tatsache ist. Aufgabe der PolitikerInnen ist es deshalb nicht, zu versuchen, solche Tatsachen durch Verbote aus der Welt zu schaffen, was eh zum Scheitern verurteilt ist, sondern die Leitplanken zu etablieren für einen vernünftigen Umgang mit dem Kraut.
  • Ursus ZH 13.05.2017 08:01
    Highlight Highlight Nur 1:0? Also ich sah da eher eine Kanterniederlage der Cannabis Gegner.
  • Loone 13.05.2017 08:01
    Highlight Highlight Am wichtigsten scheint mir die Freigabe von Hanf für medizinische Zwecke. Nur so kann auch die Forschung vorangetrieben werden! Die Schweiz verpasst sonst ihre Chance, denn weltweit legalizieren immer mehr Staaten.
    Natürlich bin ich aber für eine generelle Legalisierung von Anbau, Besitz und Konsum - auch "nichtmedizinisch".
    • Gähn on the rocks 13.05.2017 09:53
      Highlight Highlight exakt!
  • Toerpe Zwerg 13.05.2017 07:34
    Highlight Highlight Herzog sollte MDMA in grösseren Dosen verschrieben bekommen ... vielleicht rutscht dann der Stock aus dem Popo ...
    • Bruno S.1988 13.05.2017 13:00
      Highlight Highlight Endlich sind wir mal der selben Meinung ;-)
  • Sensenmaa 13.05.2017 07:20
    Highlight Highlight Was mir hier direkt wieder auffällt, ist das diese Blondine die ganze Zeit von Studien und Tests und Fakten erzählt, welche sie aber wieder belegen kann, noch hat sie diese dabei, oder gib Preis wo man sie finden und einsehen kann. 🤔
    • Bruno S.1988 13.05.2017 13:03
      Highlight Highlight Was erwartet man von einer die denkt dass man nach dem Kiffen 1 Woche drauf bleibt :-D
  • Hugo Wottaupott 13.05.2017 07:11
    Highlight Highlight Gebt das Hanf frei!
    • Captain_Awesome 13.05.2017 08:30
      Highlight Highlight Und löst das AHV-Problem ;)
  • N. Y. P. D. 13.05.2017 07:07
    Highlight Highlight Frau Herzog,
    entspannen Sie sich, nicht so steif, rauchen Sie einen Joint !
  • ma vaff... 13.05.2017 06:58
    Highlight Highlight Drugs are bad, m'kay...
    • Hugo Wottaupott 13.05.2017 08:00
      Highlight Highlight Drugs are, m'kay...
  • fcsg 13.05.2017 06:51
    Highlight Highlight Vor 8 Jahren wurde die Legslisierung abgeschmettert durch das Volk (nur 37% Ja). Auch wenn ich grundsätzlich für eine Legalisierung bin, was soll sich denn inzwischen an der Meinung zu Cannabis geändert haben um es nochmals zur Abstimmung zu bringen?
    • Herbi Williams 13.05.2017 07:22
      Highlight Highlight Der Initiativtext ist diesesmal viiiel besser. Letztes Mal sollte das Gras legal für alle werden. diesmal ist klar dass es ab 18 erlaubt wäre, es wurde festgehalten was mit Steuereinnahmen passieren soll und inzwischen sind halt ganz viele neue Erkenntnisse gewonnen worden über den medizinischen Nutzen. Ich glaube auch, dass die Ytimmung gekehrt hat.
    • Thomas Rohrer 13.05.2017 07:26
      Highlight Highlight 8 Jahre ist eine sehr lange Zeit, da kann sich vieles ändern.
    • Stinkender Wookie 13.05.2017 07:30
      Highlight Highlight 8 Jahre
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  • TheDude10 13.05.2017 06:47
    Highlight Highlight Da hat man das gefühl, die "drogengegner" haben überhaupt keine ahnung vom stoff. Es scheint, als hätten sie die gleiche unwissenheit wie drogengegner vor 30 jahren, welche vom cannabis-fixen sprachen
    • Hugo Wottaupott 13.05.2017 08:03
      Highlight Highlight Es lebe: "Stromgitarre rauchen und Chnübi-Fixen."
    • Trubalix 13.05.2017 08:19
      Highlight Highlight Genau, und im stillen kämmerli saufen sie rotwein
    • Makatitom 13.05.2017 10:55
      Highlight Highlight Nein, eben nicht im stillen Kämmerchen, ganz offiziell, zu Anlässen. Und in Zug brachte die $SVP sogar durch, dass am Mittag schon Schnaps gesoffen werden darf
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Klima-Abgabe nimmt weitere Hürde: Kostet das Flugticket bald 120 Franken mehr?

Es ist ein Entscheid mit Signalwirkung: Die Umweltkommission des Ständerates spricht sich für eine Flugticketabgabe aus.

Flugpassagiere würden demnach künftig je nach Strecke 30 bis 120 Franken mehr bezahlen pro Ticket, wie die Redaktion Tamedia berichtet. Die Abgabe auf Benzin soll 10 bis 12 Rappen pro Liter betragen. Fix ist aber noch nichts: Das Parlament wird im September über die Vorschläge der Umweltkommission entscheiden.

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