Schweiz
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 24. Mai 2019.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Klimabewegung politisiert aktuell viele Junge. Bild: KEYSTONE

Mehr als nur ein grüner Hype: Was die Ergebnisse der EU-Wahlen für die Schweiz bedeuten

Wieso der grüne Siegeszug in Europa auch im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen interessant ist.

Dominic Wirth / ch media



Es war ein grünes Wochenende, wieder einmal. Bei der Europawahl gehören die Grünen zu den grossen Siegern. Quer über den Kontinent, in dem in den letzten Tagen das Europäische Parlament neu bestellt wurde, war das so. Und in einem Land besonders: Deutschland. Dort haben die Grünen dermassen zugelegt, dass die schon oft zitierte «grüne Welle» eine ganz neue Dimension erhalten hat. Die Partei erreichte einen Wähleranteil von 20.5 Prozent. Das ist fast doppelt so viel wie bei der letzten Europawahl im Jahr 2014. Sie war hinter der CDU die zweitstärkste Kraft im Land, weit vor der kriselnden SPD, die komplett eingebrochen ist und statt bei 27 nur noch bei knapp 16 Prozent liegt.

Doch was heisst das alles? Was bedeuten die Ergebnisse aus Europa und aus Deutschland im Besonderen für die Schweiz und die eidgenössischen Parlamentswahlen im Herbst?

«Klar geht es auch in der Schweiz um eine Klimawahl.»

Regula Rytz, Präsidentin der Grünen.

«Wir bleiben auf dem Teppich»

Zu einer ähnlichen Explosion des Grünen-Wähleranteils wird es in der Schweiz im Herbst nicht kommen. Das sieht selbst Regula Rytz, die Präsidentin der Grünen, so: «Wir bleiben auf dem Teppich.» Das Wahlziel von vier bis fünf zusätzlichen Sitzen im nationalen Parlament werde trotz der europäischen und kantonalen Wahlerfolge nicht heraufgesetzt. «Aber klar geht es auch in der Schweiz um eine Klimawahl», sagt die Berner Nationalrätin.

Auch Politikwissenschafter Lukas Golder, Co-Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern, sagt, man könne Deutschland und die Schweiz nicht vergleichen: «Was in Deutschland passiert ist, war ein spezieller Fall.» Er verweist etwa darauf, dass die Europawahl oft den Charakter von Oppositionswahlen hat. Dass die Bürger sie also nutzen, um den regierenden Parteien ihren Unmut kundzutun.

In Deutschland stehen die CDU und vor allem die SPD unter Druck, weil ihre Grosse Koalition keine gute Figur macht – seit Monaten, gar Jahren schon. Dazu kommt, dass die deutschen Grünen ein anderes Profil haben als ihr Schweizer Gegenstück. Sie politisieren weniger weit links, erreichen deshalb auch Bürger aus der politischen Mitte. Und es gibt in Deutschland nur eine Partei, die mit dem Etikett «grün» um Wähler wirbt. In der Schweiz ist das seit der Abspaltung der Grünliberalen von den Grünen im Jahr 2007 anders. Das alles, sagt Golder, verringert das Wachstumspotenzial der Grünen im anstehenden Schweizer Wahlherbst.

Klimadebatte ist relevant

Gleichzeitig steht für Golder nach den Europawahlen endgültig fest, dass das Klimathema gekommen ist, um zu bleiben. Grünen-Präsidentin Rytz spricht schon seit Monaten von der Klimawahl, die bald anstehe. Auch für Lukas Golder ist die Klimadebatte kein Hype mehr, sondern «ein relevanter Trend», denn: «Es ist nicht bei jedem Thema so, dass sich Bewegungen wie jene für das Klima in das politische Verhalten übertragen. Hier aber schon», sagt Golder.

Lukas Golder

Politikwissenschaftler Lukas Golder. Bild: gfs.bern

«Es ist nicht bei jedem Thema so, dass sich Bewegungen wie jene für das Klima in das politische Verhalten übertragen. Hier aber schon.»

Lukas Golder

Wie sehr das Klima die jüngeren Wähler umtreibt, zeigen Zahlen aus Deutschland eindrücklich. Bei den 18- bis 24-Jährigen erreichten die Grünen 34 Prozent. Sie waren dort die dominierende Partei, und zwar mit Abstand. 88 Prozent ihrer Wähler gaben an, der Umweltschutz habe bei ihrer Wahlentscheidung eine grosse Rolle gespielt.

Werben um die Jungen

Von jenen Wählern, die am Wochenende zum ersten Mal an die Urne gingen, erreichten die Grünen mehr als einen Drittel. Das ist auch mit Blick auf die Schweiz ein interessanter Wert. Denn gerade bei den Jungen gibt es hierzulande noch viel Mobilisierungspotenzial. 2015, bei den letzten Wahlen, machten laut der Selects-Studie nur 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen mit, so wenige wie in keiner anderen Altersgruppe. Und sie wählten keine Partei öfter als die SVP, die auf 25 Prozent der Stimmen kam.

Das könnte in diesem Jahr anders aussehen, wobei Lukas Golder auch bei den jungen Wählern keine Verschiebungen erwartet, die nur annähernd an jene in Deutschland herankommen. Im Mobilisierungs-Wettrennen sieht er jene Parteien im Vorteil, die über gut organisierte Jungparteien verfügen. Das sind für ihn die FDP, die SP und die Grünen.

Die Parteien, das zeigt eine Umfrage, glauben sich alle gut gerüstet für das Werben um die Jungen und planen keine grossen Werbe-Offensiven. Sie verweisen etwa auf ihre Social-Media-Aktivitäten. Oder darauf, dass sie sowieso schon offen seien für junge Menschen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • icewolf 28.05.2019 09:56
    Highlight Highlight Ein nüchterner Blick auf die Ergebnisse zeigt eigentlich ganz klar dass man kaum von einem europäischen grünen Hype sprechen kann. Die Zunahme der Grünen im EU-Parlament resultiert aus grossen Teilen aus den Gewinnen aus Deutschland. Und auch dort zeigt sich, dass die Grünen kaum zusätzliche Wähler aus dem bürgerlichen Lager gewinnen konnten, sondern viele Sozialdemokraten nur das sowieso bereits vorhandene "grüne Profil" schärfen wollten und deshalb die Grünen wählten.
    • Dreamtraveller 28.05.2019 12:26
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Die zusätzlichen Grün-Wähler sind nicht ehemalige Sozialdemokraten. Es sind hauptsächlich junge Wähler unter 30 welche vorher noch gar nicht gewählt haben und sich nun Gedanken um ihre Zukunft machen. Übrigens zurecht.
    • icewolf 29.05.2019 22:40
      Highlight Highlight @Dreamtraveller: das mag natürlich auf einen grossen Teil der Grünen-Wähler tatsächlich auch zutreffen - wie "nachhaltig" diese Wählerschaft ist, muss sich aber noch zeigen. Junge Wähler waren wohl schon immer etwas "sprunghafter" als gesetztere:) Nichtsdestotrotz kann ich aber dennoch keinen Europaweiten Grünen-Hype erkennen.
  • Dreamtraveller 28.05.2019 09:47
    Highlight Highlight Wir werden in naher Zukunft mit ganz anderen Problemen konfrontiert werden wenn wir HEUTE nicht handeln und unsere fossilen Brennstoff-Verbrauch nicht gegen Null reduzieren. Deswegen kann hier nicht von einer grünen "Welle" die Rede sein. Es ist vielmehr unsere grüne Zukunft und die einzige einigermassen lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel auf dieser Welt. Irgendwann werden dann auch die Dinosaurier oder auch "Klimaleugner" genannt dies akzeptieren müssen oder zuletzt irgenwann in ihrer Ignoranz aussterben.
  • Scaros_2 28.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Das ganze ist ja wirklich "nett". Aber wenn am Wahltag die jungen Wähler, Erstwähler etc. nicht wählen gehen und die alten Säcke sturr ihre SVP und FDP wählen, dann wird sich nicht gross was ändern. Auch ein moderater Zuwachs bei Grünen, Grünlieberalen etc. ist kein Garant dafür, dass das Klima fortan geschützt wird, denn solange die Bosse grosser Konzerne nicht einlenken passiert nix

    Ich meine es gäbe heute schon so viele "kleine" Dinge mit denen man etwas verbessern könnte. Migros/Coop könnten keine Plastiksäcke mehr anbitten etc. - Aber man tut es dennoch nicht weil der Kunde es wünscht.
    • PrivatePyle 28.05.2019 10:27
      Highlight Highlight Alte Säcke??
      "2015, bei den letzten Wahlen, machten laut der Selects-Studie nur 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen mit, so wenige wie in keiner anderen Altersgruppe. Und sie wählten keine Partei öfter als die SVP, die auf 25 Prozent der Stimmen kam."

      Lesen soll gelernt sein.^^

      Und Plastiksäcke haben mit der Klimaproblematik so ziemlich nichts zu tun. Ach du meine Güte....
    • Kusi52 28.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Alte Säcke? Ich bin kein SVP-Freund! Aber trotzdem sollte auch in der Wortwahl Anstand herrschen.
  • Tobias W. 28.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Die Grünen in der Schweiz sind nicht wie die Grünen in Deutschland; diese sind nämlich eher in etwa wie die Grünliberalen. Die schweizer Grünen hingegen sind links; für mich meist zu sehr links. Meine Liste wird sich wie beim letzten mal grösstenteils aus SP und FDP zusammensetzen, mit wenigen Ausnahmen. Aber ich nehme mir immer viel Zeit, und ich wähle nicht Partei, sondern Person. Meist schafft es auch noch ein Grüner auf meine Liste.
  • Gender Bender 28.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Schade dass diese Bewegung nicht auf Vernunft basiert, sondern auf Emotionen.
  • CaptainLonestarr 28.05.2019 07:16
    Highlight Highlight Leider haben die Grünen Tami auf die Liste gesetzt, dies lässt nicht gerade Ernsthaftigkeit erahnen.

    Aber man kann ja Leute streiche oder sich eine eigene Liste basteln.
  • Militia 28.05.2019 07:11
    Highlight Highlight Es ist zu hoffen, dass ab der ganzen Klimaeuphorie die anderen Sorgen und Ängste der EU-Bürger nicht vergessen gehen. Die Aussengrenzen bleiben ein Problem und viele Leute haben das Gefühl, dass es ihnen immer schlechter geht. (Bsp: In Gelsenkirchen leben 25% unter dem Existenzminimum) Diese Leute sitzen nicht in den warmen Schulen und Vorlesungen sondern auf der Strasse. Denen ist die grüne Welle Wurst. Wenn die Grünen ihre Ideologie-Politik durchziehen wollen wird es in 5 Jahre einen gewaltigen Boomerang geben.
    Wie so oft wäre ein gesundes Mittelmass wohl die beste Lösung.
  • sunshineZH 28.05.2019 07:00
    Highlight Highlight Weniger Auto, weniger Flugzeug, weniger Fleisch, mehr Kosten, mehr Velo und das Klima ist gerettet 🙄
    • grünergutmensch 28.05.2019 09:41
      Highlight Highlight weltweit? Ja. Machen wir doch den Anfang!
  • Muselbert Qrate 28.05.2019 06:17
    Highlight Highlight Die Grünen Parteien werden in Kürze wieder abstürzen. Die Klima-Panik kann nicht ewig hochgehalten werden, irgendwann erkennen alle das falsche Spiel. Zudem müssten sie Lösungen zu ihren angeblichen Problemen bringen und dort hapert es ja am meisten, wie wir gerade bei der Berner Stadtregierung gesehen haben.
    • Conflux 28.05.2019 09:38
      Highlight Highlight Welches falsche Spiel? Ich glaube kaum dass diese Panik von alleine weggehen wird, wenn wir die nächsten Jahrzehnte weiterhin einen Hitzerekord nach dem anderen erleben müssen. Irgendwann werden die Konsequenzen so hart sein, dass der Hinterletzte merken wird, dass wir unser Verhalten verändern müssen - nur dann ist der Schaden schon da und es wird wesentlich schwieriger sich davon zu erholen.
    • Fritz N 28.05.2019 09:48
      Highlight Highlight angebliche Probleme?? ähem.. Mal irgendwann damit Beschäftigt oder behauptest mal einfach ein bisschen?
  • Roboter 28.05.2019 06:04
    Highlight Highlight Bei aller Sympathie. Von einem grünen Siegeszug zu sprechen, wenn der EU weite Anteil gerade mal um 2.3 auf 9.2 Prozent gestiegen ist, scheint schon etwas vermessen. Gleichzeitig stieg der Anteil der Liberalen ALDE um 5.4 auf 14.5 Prozent. Es war eine EU Wahl und keine Deutschlandwahl. Wenn der Anteil der Wirtschaftsparteien mehr als doppelt so stark steigt wie jener der Grünen, heisst das eher nix gutes fürs Klima.
  • PrivatePyle 28.05.2019 05:34
    Highlight Highlight Ironischerweise haben die Grünen ausgerechnet in Gretas Schweden am meisten verloren und kräftig minus gemacht. Da war es wohl langsam zu viel des Guten.

    Dieser Rückwärts Trend wird sich auch bei uns zum Glück einmal wieder einstellen.
    • grünergutmensch 28.05.2019 09:21
      Highlight Highlight wieso zum glück, lebst Du auf einem anderen Planeten, hast Du ne Kapsel gebaut, ein Bunker eingerichtet?
    • Froggr 28.05.2019 09:22
      Highlight Highlight Ja so schnell gehts und man hat genug vom Gequasel der Grünen. Kann die Schweden gut verstehen.
    • Fritz N 28.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Genau zum Glück... dann dauert es ja auch nur noch 9 Jahre bis wir das Projekt Mensch langsam wieder abbrechen können..
      /Zynismus off
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