Schweiz
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Des chapelets musulman et un coran photographie dans la salle de priere de la nouvelle mosquee de l'Association culturelle musulmane de Payerne, ACMP, dans le cadre d'une journee porte ouverte ce samedi 20 septembre 2014 a Payerne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Koran.
Bild: KEYSTONE

Schüler dürfen Lehrerin Händedruck verweigern – Entscheid einer Basler Schule spaltet Muslime

Nach der Debatte um Schwimmunterricht und Kopftuchtragen kommt ein weiteres Thema aufs bildungspolitische Tapet: Soll es muslimischen Schülern erlaubt sein, ihren Lehrerinnen den Handschlag zu verweigern? Ausgerechnet der Präsident des als liberal geltenden islamischen Dachverbandes distanziert sich nicht von Händedruck-Verweigerern an Schulen.

PATRIK MÜLLER / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Die Frage von «Arena»-Moderator Jonas Projer war unmissverständlich: «Muss man es akzeptieren, wenn ein Schüler sagt, er wolle der Lehrerin die Hand nicht geben?» Vom Präsidenten der Föderation islamischer Dachorganisationen (Fids) hätte man eigentlich ein klares «Nein» erwartet. Denn der wichtigste Muslim-Verband der Schweiz gilt als gemässigt und liberal.

Doch Montassar Benmrad, erst seit vergangenem Sommer im Amt, wich der Frage vorgestern Freitagabend zuerst aus. Nachdem Projer sie wiederholt hatte, antwortete Benmrad: «Ja und nein.» Dann ergänzte er: «Ich würde sagen, eher nein. Auf der anderen Seite, wenn jemand solche Sachen sagt, würde ich eher mit ihm diskutieren.»

Der oberste Muslim im Land präzisierte gestern gegenüber der «Schweiz am Sonntag», er selber gebe Frauen die Hand und empfehle es den muslimischen Schülern ebenfalls, um Respekt gegenüber den Lehrpersonen zu zeigen. Benmrad wirbt aber um Geduld mit Muslimen, die es anders halten und denken, dass es respektvoll sei, die Hand eben gerade nicht zu geben. «Mit solchen Schülern sollte man den Dialog suchen», sagt Benmrad, «und ihnen erklären, dass es in der Schweiz ein Zeichen von Respektlosigkeit sei, die Hand nicht zu geben».

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Montassar Benmrad in der «Arena» vom Freitag.
streamable

>>> Zu einer Zusammenfassung der «Arena» geht es hier.

Loyalitätskonflikt für Schüler

Eindeutig ist die Meinung von Emine Sariaslan. Sie ist Präsidentin des Forums für die Integration der Migrantinnen und Migranten, will ihre Aussagen aber als Privatperson machen. «Die Regeln an einer Schule und überhaupt in unserer Gesellschaft sollten für alle gelten.» Sie erlebe es an Schulen immer wieder, dass muslimische Kinder in einen Loyalitätskonflikt kämen, wenn sich die Regeln des Elternhauses von jenen der Schule unterscheiden. «Aber den Kindern ist mit Sonderregeln an Schulen nicht geholfen.»

Aus welchen Gründen Oberstufenschüler den Händedruck ablehnen, erklärt M. Muhammad Hanel, Mediensprecher der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ). In einem Blog legt er ausführlich dar, was für das Berührungsverbot spreche: Es gehe um Höflichkeit, um Respekt und auch um «Hochachtung vor der selbstbestimmten Souveränität jedes Individuums».

Bezogen auf die Schule ergänzt er: «Diese Regelung der höflichen Zurückhaltung gilt nicht für Kinder (Knaben oder Mädchen), sondern für adoleszente Menschen beiderlei Geschlechts. Also für geschlechtsreife junge Frauen und Männer gleichermassen in Hinblick auf das jeweils andere Geschlecht.»

Präzedenzfall in Therwil

Während die Debatte in der «Arena» nur theoretisch geführt wurde, gibt es im Kanton Baselland einen konkreten Rechtsfall: An der Sekundarschule Therwil BL weigerten sich zwei muslimische Schüler, ihrer Klassenlehrerin die Hand zu geben, worauf die Schulleitung eine «Vereinbarung» traf, wonach sie der Lehrerin die Hand nicht schütteln müssen.

SDA SOMMERSERIE:
Schulhaus in Movelier am Dienstag, 17. Juni 2008. In den gemischten Klassen gehen deutschsprachige Kinder aus dem Dorf Ederswiler ueber die Sprachgrenze hinweg zur Schule. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Kinder spielen auf einem Pausenplatz: Sollen für alle die gleichen Regeln gelten?
Bild: KEYSTONE

Die Öffentlichkeit wurde darüber bislang nicht informiert, die Schulleitung teilt auf Anfrage der «Schweiz am Sonntag» mit, sie könne erst morgen Montag dazu Stellung nehmen. Einen ähnlichen Fall gibt es in Muttenz BL. Widerstand kommt vom Berufsverband der Baselbieter Lehrpersonen: Michael Weiss, Geschäftsführer des Lehrervereins Baselland LVB, hält die Therwiler Vereinbarung für einen Fehler: «Sie ist nicht in unserem Sinn.»

Die Schulleitung hat das kantonale Bildungsdepartement eingeschaltet. Sie erhofft sich vom Kanton Hinweise, wie man mit Handschlag-Verweigerern umgehen soll. Der Kanton arbeitet an einem Gutachten. Die zuständige Regierungsrätin Monica Gschwind (FDP) will sich nicht näher äussern, sondern sagt nur, ihr sei der Fall einer Schule bekannt.

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197Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 04.04.2016 23:32
    Highlight Highlight Die Kinder, die niemand der Hand geben will, denken, das sie in der Lage sind, der eigene Leben in der Hand zu nehmen.
    Soll sie doch.
    Niemand ist auf dieser Kinder böse, aber sie soll wissen, warum wir nicht auf dieser Kinder böse sind.
    2 1 Melden
  • andersen 04.04.2016 23:20
    Highlight Highlight Je mehr man versucht die Muslime zu integrieren, desto stärker empfinde sie das Anderssein.
    Das soll von sie selber kommen.

    Wer in Saudi Arabien gelebt haben, fühlt sich Europäer sich oft als Exoten, man lernt, wenn man im Ausland ist, das man die Menschen nie nach der Kultur und Religion beurteilen darf.
    Oft verschlingt die neue Eindrücke die Menschen lebendig.
    Kein Kultur-weder der christliche noch die muslimische -hat nur positive oder nur negativen Seiten.

    Und ich hoffe, dass immer mehr zu dieser Einsicht gelangen, denn auf ihr gründet der Frieden.
    1 3 Melden
  • andersen 04.04.2016 09:22
    Highlight Highlight Heute führt meinem Kollegin ein selbstbestimmendes Leben und sie wurde nicht Zwangsverheiratet, sie hat aus Liebe geheiratet und die romantische Traum wurde war, er trägt sie auf beiden Händen.
    Ein schönes Paar.
    Mit der eigene Vater hat sie sich versöhnt und er ist ein liebevolle Grossvater geworden.
    2 6 Melden
  • andersen 04.04.2016 09:03
    Highlight Highlight Ich habe mit eine muslimische Frau zusammen gearbeitet, sie erzählte mich, dass sie nur von seine Eltern gehört haben, dass alles hier nur Scheisse ist:
    Scheisse Essen, scheisse Arbeit u.s.w.
    Wie konnte sie ein positive Einstellung gewinnen?
    Nun, sie hat sich Gegen der eigene Tradition und dieser System, wie sie es Zuhause erlebt haben gesellt, sie fing an Schweinfleisch zu Essen, ging ins Cafè, ging an Konzerte und ins Theater und Kino und nahm sich ein Schweizer Freund verliebte sich in Ihm, beendete der Studium, die sie selber ausgesucht hat, (nicht der Vater).........!
    4 6 Melden
  • andersen 04.04.2016 08:37
    Highlight Highlight Wer in ein liberales Land lebt und Aufgewachsen ist, stellt keine Forderungen.
    Interessanterweise sind es nur die Muslime und die Freidenker, die ständig Forderungen stellen.
    7 5 Melden
  • andersen 04.04.2016 08:26
    Highlight Highlight Wer von ein Arbeitsgeber zum ein Vorstellungsgespräch eingeladen wird, wird von der Suchende erwartet, dass man der Arbeitsgeber der Hand gibt und ihm in den Augen schaut, wenn er der Hand entgegen steckt.

    Solche Sachen ist wichtig, auch in der Schule zu üben, wie zu Hause und die muslimische Eltern klar zu machen, um was es überhaupt geht, nicht um ein Verletzung der Religion, sondern die Bemühung sich in ein neues Land anzupassen.
    Viele muslimische Menschen sind ziemlich gut integriert, aber viele wollen nur der eigene Tradition durchsetzen.
    Das geht nicht.
    11 3 Melden
  • Thomas Binder 04.04.2016 06:43
    Highlight Highlight Wir empören uns abend-, zeitungs- und Selbstdarsteller-Shows füllend über Moslems, wenige spätpubertär überkonvertierte Schweizerinnen und Touristinnen, die einen Niqab tragen und wenige pubertierende Schüler, welche einer Lehrerin nicht die Hand drücken wollen. Derweil nehmen wir bestenfalls mit einem Schulterzucken zur Kenntnis, dass die "westliche Wertegemeinschaft" aus reiner Gier allein seit 1991 ca. 4M Bewohner des islamischen Kulturkreises, Kinder, Frauen und Männer, massakriert und Millionen dies "dummerweise" Überlebende aus ihren Häusern zu uns gebombt hat und dies weiterhin tut.
    9 9 Melden
  • bangawow 03.04.2016 23:16
    Highlight Highlight Ich glaube, ich werde die Islamthemen hier in Zukunft ein bisschen meiden, aber eine letzte Frage hätte ich da noch:

    Kann mir bitte jemand der Weisen UNSERE Werte UNSERER Gesellschaft hier auflisten?
    Danke!

    Beste Grüsse, jemand der in der Schule so manchen Unsinn gemacht hat und vielleicht auch nicht allen Lehrern den verdienten (bewusst nicht 'nötigen') Respekt gezollt hat und heute trotzdem ein freundlicher und toleranter Mensch geworden ist.
    5 4 Melden
  • Peter Keller (1) 03.04.2016 22:45
    Highlight Highlight Ich sehe die Relevanz des Themas nicht. Ich mein, wenn man jetzt mit Katzenbilder vergleicht.
    7 7 Melden
  • Madame 03.04.2016 20:47
    Highlight Highlight Allgemein will man sich die Muslime möglichst weit vom Hals halten, nun aber reisst man sich um die Hände von zwei, drei Jugendlichen.

    Und die Darstellung von Montassar Benmrad Reaktion ist total verzerrt: Etwas gutheissen und akzeptieren ist nicht dasselbe. Er hat das Verhalten nicht gutgeheissen und erklärt, dass man stattdessen das Gespräch mit den Jugendlichen suchen sollte. Dies als einen Angriff auf den Schweizer Rechtsstaat zu interpretieren ist unsinnig.

    Was hätte ein Nicht-akzeptieren zur Folge? Sanktionen? Bestrafung? Einen Schulverweis? Am besten wohl ein Abhacken der Hand.

    9 5 Melden
  • Thomas Binder 03.04.2016 20:19
    Highlight Highlight Mir fällt wegen meines offenbar intakten Selbstwertgefühls kein Zacken aus der Krone, wenn mir eine Muslima freundlich lächelnd erklärt, dass und weshalb sie mir die Hand lieber nicht drücken will, und ich höre ihr interessiert und respektvoll zu. Im Übrigen haben 99.9% der in der Schweiz lebenden aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Menschen kein Problem mit dem Händeschütteln.
    10 10 Melden
  • Silbermuschel 03.04.2016 18:48
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass es sich nun geklärt hat und die Schüler Mann und Frau nicht mehr die Hand geben, hat es nicht damit zu tun, dass sie aus frauenfeindlichen Gründen der Lehrerin die Hand nicht geben wollten. Es ging darum, Abstand zwischen den Geschlechtern zu wahren. Wenn 2 Mädchen dem Lehrer die Hand nicht mehr geben wollten, hätte es bestimmt nicht gleich einen Aufschrei wegen Geschlechtergleichheit gegeben.
    10 23 Melden
    • FrancoL 03.04.2016 22:04
      Highlight Highlight @Simply smarter; Und wenn streng gläubige Juden, die seit mehr als 100 Jahren Schweizer sind, einer Frau die Hand aus religiösen Gründen nicht geben wollen, was machen wir da? Das kommt vor aber selten, wie vermutlich auch bei den Muslimen Kinder das selten vorkommt.
      3 3 Melden
    • Peter Keller (1) 03.04.2016 22:52
      Highlight Highlight @simply smarter
      Ich wohn ihn Basel und gehe weder an die Fasnacht noch an FCB Spiele. Das kümmert weder mich noch sonst jemand.

      Es geht wohl eher um das befolgen der hiesigen Gesetze und nicht um die hiesigen Gebräuche.
      3 2 Melden
  • Matthiah Süppi 03.04.2016 17:26
    Highlight Highlight Das sehe ich (linker "Gutmensch") als grossen Fehler von dieser Schule. Den hier geht es ganz klar um die Gleichstellung der Frau. Meiner Meinung nach fehlt bei diesen wenigen Fällen der Wille zur Integration.
    25 1 Melden
  • PolloHermano 03.04.2016 17:06
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum man unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit Sonderregeln gewähren sollte. Auch wenn der Vater einer konservativen Freikirche angehören würde oder strenggläubiger Jude wäre, sollte es selbstverständlich sein, dass sein Sohn zur Begrüssung der Lehrerin die Hand schüttelt. Dies hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit den hier geltenden Anstandsnormen und Gepflogenheiten, an welche man sich gefälligst zu halten hat.
    27 1 Melden
  • Serjena 03.04.2016 16:54
    Highlight Highlight Watson sollte eigentlich gar keine solchen Themen mehr veröffentlichen, denn regelmässig erfolgt ein sehr unsachliche Diskussion, ein Shitstorm gegen eine Gruppe der Schweizer Bevölkerung welche absolut nicht förderlich für das gegenseitige Verständnis ist.
    2 30 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2016 19:04
      Highlight Highlight @Serjana: Shitstorm gegen wen genau?
      9 1 Melden
  • Sapere Aude 03.04.2016 16:46
    Highlight Highlight Wir nennen uns selbst aufgeklärt und tolerant, empören uns dann aber, wenn ein muslimisches Kind der Lehrerin die Hand nicht geben. Erstens gibt es ganz unterschiedlichen Begrüssungsrituale, wollen manche eine Form nicht verwenden, ist das noch lange kein Ausdruck von Respektlosigkeit. Kinder werden nicht toleranter und respektvoller durch das erzwungene Händeschütteln. Respekt und Toleranz erwerben wir im täglichen übern, im sozialen miteinander. Dazu würde auch gehören, dass ein Kind auf die Weise die Lehrerin begrüssen kann, die ihm angenehm ist.
    4 17 Melden
    • mortiferus 03.04.2016 18:55
      Highlight Highlight Sorry, aber da muss ich wieder mal provozieren. Was wen ich Römer bin? Mein Kind darf mit dem römischen Gruss in die Klasse?
      15 2 Melden
    • andersen 04.04.2016 00:04
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass viele muslimische Kinder zu hause nur der harte Tour erlebt hat, sie sind mit Verbote und Strafen aufgewachsen.

      Senkende Blicke wird oft von der Vater verlangt und absolute Gehorsam und schweigen.
      Wer dies nicht befolgt, kann aus der Familie ausgestossen werden.
      Kinder sind immer die Leidtragende, weil die eigene Eltern kein Spagat zwischen das neue Heimat und der eigene strenge Tradition.
      0 0 Melden
  • Ghost 03.04.2016 16:06
    Highlight Highlight
    Empathie bis zur Selbstverleugnung.

    Jahrelang für Gleichstellung von Mann und Frau kämpfen. Innerhalb eines Artikels die Meinung ändern! *Meme*🤔

    Das ist Gutmenschentum at its best 😂.

    Wenn einem Lehrer zur Begrüssung die Hand gegeben wird, dann gilt das auch für die Lehrerin. Da gibt es absolut nichts zu diskutieren.

    Elementarste kulturelle Verhaltensregeln beherrschen - auch das gehört zur Integration in einem neuen Land! Wie bitte soll Frau jemals gleich wie Mann behandelt werden, wenn ihr nichtmal in diesem Bereich eine klare Linie fahren könnt! Da kriege ich als Mann die Krise.

    99 6 Melden
    • MarGo 04.04.2016 10:09
      Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich deiner Meinung Dominic, ich finde, dass unsere Sitten und Gebräuche den Kindern so schnell wie möglich mitgegeben werden.
      Aber ich glaube, dass das Verweigern nicht aus Respektlosigkeit geschieht, sondern aus Respekt - so zumindest bei erwachsenen Muslimen. Bei Kindern ist es sowieso nur indoktriniertes Verhalten der Eltern...
      1 1 Melden
  • zorrofarblos 03.04.2016 15:29
    Highlight Highlight man merkt, dass die kommentarfunktion bei 20min deaktiviert ist :-/
    20 26 Melden
    • Bijouxly 03.04.2016 16:09
      Highlight Highlight Woran?
      13 5 Melden
  • Thomas Binder 03.04.2016 15:14
    Highlight Highlight Nicht der Händedruck spaltet schweizer Muslime. Multimediale PRopaganda spaltet die schweizer Gesellschaft. Cui bono?

    1. Akt: Montassar BenMrad, der Präsident Islamischer Dachorganistionen FIDS, wird kritisiert, dass er sich in der SRF-Arena in der "Händedruckfrage" nicht hatte festlegen lassen
    wollen.

    Maurice Thiriet - Islam-«Arena»: Alle auf den Blancho und dann läuft der Moslem-Präsident voll ins Messer
    http://www.watson.ch/!817302834

    2. Akt: Der "(Einzel)fall Therwil" wird einen Tag später von Patrik Müller publiziert und sogleich multimedial thematisiert.

    Zufälle gibt es!
    6 21 Melden
  • Thomas Binder 03.04.2016 14:53
    Highlight Highlight Kommt aus Egerkingen bald das "Händedruckgebot", natürlich nicht für Christen, Juden, Buddhisten, Hinduisten, Agnostiker und Atheisten, sondern nur für Muslime? Erstaunen kann mich aus jener Küche nichts mehr.
    Natürlich wird bei Moslems wieder jeder einzelne seltene Fall multimedial ausgebreitet, damit der scheinheilige unbeteiligte Mob selbstgefällig pöbeln respektive der scheinheilige unbeteiligte Pöbel selbstgefällig mobben kann, ausgerechnet einen Tag nachdem sich Montassar BenMrad, der Präsident der FIDS, in der SRF-Arena diesbezüglich nicht hatte festlegen lassen wollen. Zufälle gibt es!
    12 54 Melden
    • mortiferus 03.04.2016 16:51
      Highlight Highlight @Wullepulli, vielleicht sind die Frauen gerade am haareföhnen, nagellackieren oder haben Gurken auf den Augen. Ist mir schon mehr aufgefallen. Kommentare abgeben tun nicht viele Frauen. Oder sind sie am kochen? Ich lese nur immer von Frau Rhabarber und Frau Mendel oder sowas, die mit dem schwarzweiss Avatar Bildchen wo es nach langen Haaren aussieht. Vielleicht ist es den Frauen auch zu blöd zu streiten oder sie haben eine Blitzallergie. Ich würd mich grausam aufregen wen so ein Bengel mir als Frau die Hand nicht geben will. Wobei wen ich Frau wär wäre ich vielleicht am haareföhnen.
      2 6 Melden
    • FrancoL 03.04.2016 22:07
      Highlight Highlight @Wullepulli; Was verstehen Sie unter Religionsfreiheit? gilt die nur nicht für Muslime? Denn bei den streng gläubigen Juden ist das berühren einer "unreinen" Frau auch verboten und da habe ich zurecht noch nie ein Aufschreien gehört.
      2 1 Melden
  • Thomas Binder 03.04.2016 13:54
    Highlight Highlight So lange wir es der "westlichen Wertegemeinschaft" erlauben, aus reiner Gier halb Nordafrika und fast den ganzen mittleren Osten ins Mittelalter zurück zu bomben und allein seit 1991 etwa 4M Kinder, Frauen und Männer moslemischen Glaubens zu massakrieren, tue ich mich schwer damit, von Menschen des islamischen Kulturkreises den Händedruck quasi per Gesetz einzufordern.
    19 93 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 14:48
      Highlight Highlight @Binder: So lange die USA mit über 300 Mio. Einwohnern sagenhafte 70'000 Flüchtlinge pro Jahr aufnimmt, während Europa Hunderttausende oder gar Millionen aufnehmen sollte, ist es müssig von "westlicher Wertgemeinschaft" zu schreiben.
      30 6 Melden
    • ramonke 03.04.2016 17:31
      Highlight Highlight ja wir haben nie gebombt nie undere soldaten in den nahen osten geschickt. aber unsere banken nehmen gerne das geld aus der region, unsere pensionskassen investieren gerne im nahen osten und wir verkaufen fleissig waffen.
      die schweiz ist einfach ein meister darin nirgends aktiv aber überall passiv mitzuwirken. ob uns desshalb keine schuld trifft bezweifle ich. aber jeder kann die schweiz so sehen wie er will
      5 6 Melden
  • Peter Wolf 03.04.2016 13:50
    Highlight Highlight Das mit dem Händedruck ist wohl nicht eine religiöse, sondern eine kulturelle Sache. Ich kann mich gut an meine ersten Tage 1965 als Austauschschüler im Mittleren Westen erinnern. Wenn ich Schulkolleginnen vorgestellt wurde, gab ich ihnen - wie gelernt - die Hand, was aber als komisch (kichernde Teenies ...) angesehen wurde. Bis mir dann meine Gast-Eltern erklärten, als Jüngling gebe man jungen Mädchen nicht die Hand, sondern sage nur: "Nice to meet you". Bei Knaben sei es eher üblich. Ich hinterfragte dies damals nicht, ich weiss aber eines: Muslime war das nicht, eher bibeltreue Christen.
    21 31 Melden
    • Der Rückbauer 03.04.2016 14:46
      Highlight Highlight Wie alt bist Du? Das war 1965! Tempi passati....Heute haben wir 2016, fürdenfall. Und die Zeit geht immer schneller.
      33 6 Melden
    • chrisdea 03.04.2016 16:51
      Highlight Highlight @Peter Wolf: das ist richtig, es würde auch heute keinem 12-Jährigen im Traum einfallen einer gleichaltrigen zum Gruss die Hand zu reichen... aber hier geht es um Lehrpersonen, und die sollten in den Augen der Schüler vollkommen asexuelle Menschen sein. Und wenn ein Lehrer oder Lehrerin die Hand reicht, dann wird diese halt geschüttelt. Und der Prophet soll da gefälligst nicht miteinbezogen werden.
      7 1 Melden
    • Peter Wolf 03.04.2016 17:04
      Highlight Highlight @ Der Rückbauer. Wie alt ich bin, spielt eigentlich keine Rolle, aber ja, ich bin 68. Aber offenbar ist es Deiner Meinung nach irrelevant, was Senioren zu sagen haben. Keineswegs geht es um tempi passati - wie im übrigen auch andere Kommentatoren bestätigt haben. Woran ich festhalte: Ob man bei einem Gruss die Hand gibt oder nicht, ist viel eher kulturell, denn religiös begründet. Aber hier werden verschiedene Ansichten zum Grüssen lächerlich hochgehypt zu einer Werte-Grundsatzfrage. Islamophobe Hysterie, imfall.
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrPhantomasparty 03.04.2016 13:47
    Highlight Highlight Wenn jemand einem andern die Hand nicht geben will, muss er das auch nicht.

    Wenn Kindern von ihren Eltern verboten wird, der Lehrperson die Hand zu geben find ich dies natürlich falsch, da das Kind das selber entscheiden sollte. Ob man dagegen vorgehen kann/sollte ist eine andere Frage.

    Es braucht gegenseitigen Respekt. Wenn dieser jedoch von einem Händedruck abhängt, dann läuft etwas grundsätzlich falsch.
    16 45 Melden
    • OkeyKeny 03.04.2016 14:21
      Highlight Highlight Bei ihnen geht es aber darum, dass frauen weniger wert sein sollen und man ihnen deswegen nicht die hand geben will. Das ist einfach unter aller sau, sorry
      43 7 Melden
    • MrPhantomasparty 03.04.2016 14:48
      Highlight Highlight Das habe ich aber nirgends so gelesen. Das ist eine Interpretation, die von einem allgemein negativen Islambild ausgeht.

      Es ist leider auch so, dass die Gesinnung alleine nicht ausreicht um jemanden rechtlich zu belangen.

      Eine Anzeige wegen Verweigerung des Händedrucks aus sexistischen Gründen würde wohl kaum weiter verfolgt.

      Gestützt auf welche gesetzlichen Grundlagen würden Sie denn gegen die Eltern vorgehen?
      3 19 Melden
    • satyros 03.04.2016 15:07
      Highlight Highlight Es geht dabei nicht darum, dass Frauen weniger Wert wären, sondern dass gewisse Muslime an ein Berührungsverbot zwischen den Geschlechtern glauben. So etwas hat selbstverständlich in unserer Gesellschaft keinen Platz. Es geht hier aber nicht um Frauenrechte.

      Dass aber diese sozialen Regeln erklärt werden müssen, versteht sich auch irgendwo von selbst. Ich hätte glaub auch Mühe, wenn mein Sohn von der Schule heimkommt und sagt, dass seine Lehrerin ihn gezwungen habe, sie anzufassen.
      11 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Röschtigraben 03.04.2016 13:30
    Highlight Highlight jeder wie er/sie will. wenn ich jemanden nicht berühren will, ist das doch meine Sache, oder nicht?
    Als ich noch zur Schule ging, lang ist's her, musste ich keinem Lehrer die Hand geben.
    und übrigens, es gibt auch schweizer Muslim. Und ich denke, die sind doch bestimmt an schweiter Werte angepasst?
    so,und jetzt könnt ihr blitzen; -)
    6 33 Melden
  • Hockeyaddict 03.04.2016 13:23
    Highlight Highlight Ja es ist schon eine Sauerei was man sich als Muslim in der Schweiz alles muss gefallen lassen: Vom deutsch lernen bis zur Teilnahme am Schwimmunterricht. Dann soll man denn Frauen auch noch die Hand schütteln und auf den (CH) Pausenhöfen soll es doch tatsächlich Kinder geben, die mit Edelweisshemden herumlaufen! Als Kriegsflüchtling kommt man da vom Regen in die Traufe!*Ironie Ende*
    54 12 Melden
  • philosophund 03.04.2016 13:15
    Highlight Highlight Soll doch jeder selbst entscheiden ob er jmd. seine Kackhand gibt oder nicht. Who cares. Die Fanatiker diskreditieren nur sich selbst. Ob jemand beim Negativ-Handshake einen Kopftuch oder Fez anhat spielt dabei keine Rolle.

    Mir geht es mehr um Höflichkeit. Gleich auch an der Kasse beim Einkaufen: Wartest du mit offener Hand auf das Rückgeld, knallt die Kassiererin die Münzen auf die Plexiglasablage - neben deiner hohlen Hand. Du guckst in dem Moment etwas doof rein: Aber es ist okay so. Sind auch kleine Machtspiele die wir überall antreffen.
    12 8 Melden
  • Muggeseckli 03.04.2016 12:51
    Highlight Highlight Gäbe es keine RELIGION gäbe es auch kaum PROBLEME. Doch die Menschheit war, ist und wird immer zu dumm sein und sich wegen kleinen Dingen streiten und Kriegen. Obwohl es weit aus grössere Probleme gibt wie Überbevölkerung, Klima, Hunger etc.
    19 8 Melden
    • philosophund 03.04.2016 15:21
      Highlight Highlight Mit dem Wegfall der Religionen kämen da andere destruktive Kräfte stärker zum Vorschein zum Beispiel Nationalismus usw. Was im Grunde auch eine "Religion" ist. Was lernen wir? Der Mensch ist Krank. Wir Nutzen die Intelligenz, sind aber nicht fähig die Vernunft zu gebrauchen. :-)
      7 4 Melden
  • Sapere Aude 03.04.2016 12:43
    Highlight Highlight Das Problem wäre einfach zu lösen, wenn wir uns auf eine alternative Begrüssungformel einigen würden.
    6 46 Melden
    • Sapere Aude 03.04.2016 16:04
      Highlight Highlight Das Ritual des Begrüssen unterscheidet sich in den verschiedenen Kulturen. In manchen Länder schütteln wir uns die Hand, in manchen ist gerade dies verpönt. Begreife nicht ganz, weshalb ein muslimisches Kind jetzt der Lehrerin die Hand geben muss, wenn es auch andere Möglichkeit gäbe. Aber mir scheint, dass solche willkürliche soziale Konventionen anscheinend extrem wichtig sind für manche. Wenn wir die Kinder zum Handshake zwingen, werden diese nachher nicht toleranter gegenüber Frauen sein.
      5 12 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 16:05
      Highlight Highlight @Sapere Aude: Warum sollten WIR uns anpassen, indem wir eine alternative Begrüssungsformel suchen?
      18 4 Melden
    • Sapere Aude 03.04.2016 16:34
      Highlight Highlight Müssen diese ja nicht für alle Anpassen, sondern lediglich für jene die mit dem Handshake ein Problem haben, was übrigens nicht für Muslime ein Problem ist. Niemand verbietet dir den Handshake, müssen ihn deshalb alle durchführen, nur weil er bei uns halt willkürlich üblich ist? Weshalb müssen wir einen anderen Menschen zu unangenehme Handlungen zwingen, wenn dies nicht notwendig ist? Was spielt es für eine Rolle, wenn jetzt das muslimische Kind die Lehrerin mit seiner kulturell bekannten Begrüssungsform begrüsst?
      4 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paco69 03.04.2016 12:23
    Highlight Highlight In Ländern mit einer funktionierenden Justiz würde sich der/die Justizminister/in bei ausstickenden Muslimen fünf Minuten Sendezeit reservieren lassen und sagen:
    “Was ihr in euren Ländern macht, ist eure Sache, aber hier lebt ihr nach unseren Regeln. Wenn also einer von euch meint, hier einen Sonderweg fahren zu müssen, dem wird zuerst die Sozialhilfe gestrichen und anschliessend wird die gesamte Familie ausgewiesen.
    Überlegt euch gut, was ihr macht.
    Wir respektieren eure Gebräuche in euren Ländern, ihr respektiert unsere Gebräuche in unseren Ländern.
    Guten Abend.”
    101 20 Melden
    • ramonke 03.04.2016 12:41
      Highlight Highlight in ländern mit einer funktionierenden justiz...
      sag mir ein land auf der welt wo die justiz deiner meinung nach besser ist?
      16 6 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2016 13:16
      Highlight Highlight Eine spezielle Vorstellung von "funktionierende Justiz". Totalitärer Staat passt da besser zu der Beschreibung.
      20 7 Melden
    • Hierundjetzt 03.04.2016 13:39
      Highlight Highlight Wo funktioniert unsere Judikative nicht? Warum soll das der Justizminister und nicht der Innenminister sagen?
      Warum eine Bundesbehörde?
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp Burri 03.04.2016 12:16
    Highlight Highlight Dass man das mit dem Berühren von Frauen in gewissen Kreisen eigentlich gar nicht so eng sieht, wissen wir ja seit Köln bzw. Kairo. Sollen sich mal nicht so anstellen.
    100 10 Melden
  • Vitudurum 03.04.2016 12:01
    Highlight Highlight Ich erlebe leider am Schulhaus immer wieder, dass auch Jugendliche, welche Freikirchen angehören, an "normalen" Anlässen nicht teilnehmen dürfen (Konzertbesuch, Schulhausfest) oder nur mit Kontrolle durch die Eltern. Christliche Freikirche. Schweizer Familie. Schwer nachvollziehbare "Moral"vorstellungen zu haben, ist demnach kein Monopol des Islam.
    84 7 Melden
    • Zerpheros 03.04.2016 23:18
      Highlight Highlight Oder die Hardcore-Veganer-Eltern 😥: Die sind echt anstrengend.
      1 0 Melden
  • Groovy 03.04.2016 11:47
    Highlight Highlight Das ist genau das Problem . Sich gegenüber Attentätern distanzieren, bei solchen Sachen dann aber aufmüpfig sein. Wenns hart auf hart kommt, werden sie zu ihrer Religion stehen und nicht zu unserer Gesellschaft. Es wird Zeit, Toleranz einzufordern.
    57 11 Melden
    • Fabio74 03.04.2016 14:42
      Highlight Highlight Ist das aufmüpfig? Wie viele Kinder aus christlichen Sekten machen die gleichen Probleme?
      Finde dieses schwarzweiss-Denken problematisch. Man wirft alle in denselben Topf, was klar Schwachsinn ist
      6 9 Melden
  • ostpol76 03.04.2016 11:45
    Highlight Highlight Dass man überhaupt über so etwas diskutieren muss macht mich wütend. Sind denn unsere Werte, Tradition und Kultur nichts mehr Wert, dass die Religionsfreiheit zunehmend höher gewichtet wird?
    Sind den Männer die den Handschlag verweigern bei uns am richtigen Ort?
    67 8 Melden
  • Sapere Aude 03.04.2016 11:44
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich die Diskussion bezüglich dem Handshake an die Diskussion im Frühchristentum bezüglich dem Opferedikt des Decius. Augenfällig mit welcher Arroganz und Hochmut wir teilweise über andere Kulturen sprechen.
    15 45 Melden
  • Olmabrotwurst 03.04.2016 11:38
    Highlight Highlight das liegt daran das die bibel ein geschichtsbuch ist aus legenden und erzählungen und der koran eine gesetzgebung aufgebaut auf der bibel..
    25 30 Melden
    • ramonke 03.04.2016 12:43
      Highlight Highlight noch nie den koran in der hand gehabt wa?
      7 6 Melden
    • Olmabrotwurst 04.04.2016 14:03
      Highlight Highlight doch sicher und öffne doch bitte das kapitel Al-Baqarah und liess darin mal.. :)
      0 0 Melden
  • Dä Brändon 03.04.2016 11:33
    Highlight Highlight Darüber debattieren ist dumm, die Lehrperson ist und sollte eine Autoritätsperson bleiben. Das sich die Jungs aus religiösen Gründen weigern einer Frau die Hand zu geben muss radikal bekämpft werden. Wenn wir vor sowas die Augen verschliessen würden, würden wir ja direkt die Unterdrückung der Frauen unterstützen.
    170 11 Melden
    • koks 03.04.2016 11:36
      Highlight Highlight tja, aber diese angebliche unterdrückung kann man nachher ja wieder politisch bewirtschaften und wähler gewinnen. clever.
      10 52 Melden
    • FrancoL 03.04.2016 22:14
      Highlight Highlight wow; die Lehrperson sollte eine Autoritätsperson bleiben. Das ist ein starker Ausdruck und wohl ein Eigentor, wenn wir einmal die Klagen des Lehrpersonals betrachten.
      Was machen wir denn gegen das oft mehr als despektierliche Verhalten der SchülerInnen, gleich welchen Geschlechts, gleich welcher Nationalität?
      Radikal bekämpfen??? Wo sind Sie zu Hause oder besser in welcher Realität leben Sie?
      Ich bin nicht erfreut über die Händedruckgeschichte aber ich sehe in der Schule schon weit wichtigere Probleme bei der Verweigerung der Autorität gegenüber dem Lehrpersonal.
      1 0 Melden
  • koks 03.04.2016 11:32
    Highlight Highlight wenn die jungs dieser schule einigermassen clever sind, verweigern sie nach belieben nun handschläge mit allen lehrerinnen. und begründen es mit persönlichen werten, falls die schulleiterin meint, sie müsse mit den christlichen oder atheistischen jungs schwieriger tun als mit den muslimischen.
    44 7 Melden
  • mortiferus 03.04.2016 11:32
    Highlight Highlight
    Play Icon


    19 7 Melden
  • What?! 03.04.2016 11:30
    Highlight Highlight Irgendwie lächerlich langsam
    47 0 Melden
  • Turi 03.04.2016 11:26
    Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, erneut zensiert zu werden, frage ich: Diese strenge Auslegung des Korans, die Männern nicht erlaubt, anderen Frauen als die Ehefrau die Hand zu schütteln - erlaubt er denn den Männern das Sprechen mit fremden Frauen?
    63 3 Melden
    • Michel@sith 03.04.2016 18:19
      Highlight Highlight Soweit mir daß bekannt ist Nein. Der Mann spricht für die Frau, selbst wenn er die Frau angesprochen hat.
      2 1 Melden
  • Dä Brändon 03.04.2016 11:26
    Highlight Highlight Den Händedruck aus hygienischen gründen zu verweigern ist einfach nur dumm. Man glaubt wirklich es sei schlimm sich die Bakterien hin und her zu schieben. Ich wasche meine Hände bewusst nicht alle 10 Minuten. Andere wiederum die ständig Hände waschen und desinfizieren sind ständig krank weil ihr Immunsystem ständig auf Sparflamme ist. Klinische Hygiene ist ungesund unseres Antivirusprogramm sollte regelmässig upgedated werden.
    43 9 Melden
  • andersen 03.04.2016 11:25
    Highlight Highlight Berührungsängste ist nicht gut.
    37 2 Melden
  • Töfflifahrer 03.04.2016 11:23
    Highlight Highlight Sonderregelungen? Ist einfach ein No-Go. Basta!
    Es ist den Schülern und den Eltern zu erläutern, dass dies hier als Respektlos angesehen wird. Passt dies nicht, haben sie hier nichts verloren! Alles Andere fördert eine Paralellgesellschaft.
    134 4 Melden
  • Nakamura Nkmr 03.04.2016 11:22
    Highlight Highlight Ach du kakke... jetzt bricht unser ordnung, wirtschaft, sicherheitssystem und bildungssystem zusammen.

    Ganz ehrlich... das ist und war nie thema in der ch. An alle leser: wann habt ihr so was erlebt???

    Ich bin moslem und bin der meinung: dass man islam immerwieder so zum thema macht gehört zu islam-feindlichkeit!
    16 129 Melden
    • Andi Amo 03.04.2016 12:35
      Highlight Highlight Nö, das liegt daran, dass der Islam einfach noch sehr viel zu diskutieren gibt!

      Wenn sich mal alle Muslime in Europa endlich etwas anpassen könnten (wie das viele schon getan haben) und aufhören würden, ständig neue Forderungen zu stellen, wäre uns allen geholfen und wir bräuchten die ganzen Diskussionen auch nicht mehr...

      I have a dream...
      48 7 Melden
    • Fabio74 03.04.2016 14:45
      Highlight Highlight @Andi Amo: Sehr pauschal. Schätze die sehr grosse Mehrheit passt sich an, und eine kleine Minderheit nicht. Grundsätzlich geben alle Religionen zu diskutieren. Gibt eben nicht nur Muslime die nicht in den Schwimmunterricht dürfen....
      2 8 Melden
    • Andi Amo 03.04.2016 19:11
      Highlight Highlight @Fabio74
      Lesen Sie doch meinen Kommentar nochmals in aller Ruhe durch, genau das habe ich ja geschrieben, dass sich die Mehrheit anpasst.

      Und wer geht denn sonst noch nicht in den Schwimmunterricht oder gibt Lehrerinnen nicht die Hände? Sie haben da sicher gleich ein paar Beispiele oder? Im übrigen ist es ein nicht in den Schwimmunterricht WOLLEN, und zwar diktiert von der Eltern.
      3 1 Melden
  • Jaklar 03.04.2016 11:11
    Highlight Highlight Händdruck ist extrem unhygienisch.
    Wenn ich sehe wieviele sich nach der toilette die hände nicht waschen dann verstehe ich jeden der keinen händedruck will.
    Diese unsitte ist bei schweizern sehr verbreitet.
    Ich gehe jedem händedruck aus dem weg.
    13 90 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 11:32
      Highlight Highlight Ja, der Händedruck ist unhygienisch. Aber es geht hier nicht um Hygiene sondern um religiös motivierte Frauenverachtung.
      77 6 Melden
  • Mia_san_mia 03.04.2016 10:58
    Highlight Highlight Mein Gott, da sieht man wieder einmal wie Rückständig diese Leute sind.
    79 10 Melden
  • TanookiStormtrooper 03.04.2016 10:54
    Highlight Highlight Wenn ich Lehrer wäre würde ich 20 Kindern nicht die Hand schütteln wollen. Die bohren in der Nase, kleben Kaugummi unters Pult und wisst ihr wieviele Keime es auf so einem Touchscreen hat, wenn der nicht täglich geputzt wird? Einfach "gruusig" und eigentlich unhygienisch. Die Schule sollte diese Regelung echt überdenken.
    Ein bisschen anpassen sollte man sich schin. Bei uns ist das nun mal höflich und in anderen Ländern verbeugt man sich, rülpst und schmatzt am Tisch usw. Aber 99,9% der Muslime verhalten sich ja normal, leider gibt es immer ein paar Querschläger, unabhängig von der Religion.
    40 18 Melden
    • R&B 03.04.2016 12:02
      Highlight Highlight @ TanookiStormtrooper: Ich bin schon erstaunt, wie viele Leute hier fast schon eine Keimphobie pflegen. Unser Körper hat sich Millionen von Jahren gegenüber Keimen verteidigt und hier wird Händeschütteln schon als eine bakterielle Katastrophe hochstilisiert, obwohl wir heute sicher weniger Keime auf den Händen haben als früher.
      Was ich bedenklich finde, sind klimatisierte Grossbüros, weil dort Keime im Nu verteilt werden.
      31 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 03.04.2016 12:48
      Highlight Highlight Ich finde das ganze allgemein eine dämliche Regelung, mir gingen einfach die Zeichen aus (Hallo watson, ich will mehr Zeichen!).
      Wie geht das? Müssen die Schüler vor und nach dem Unterricht anstehen, um dem Lehrer die Hand zu geben? Meine Eltern mussten einfach aufstehen und dem Lehrer einen guten Morgen wünschen. Bei mir erwiderte man einfach die Begrüssung des Lehrers ohne aufzustehen (wenn man Bock hatte). In diesem Fall halte ich die Handschüttelei für unnötige Zeitverschwendung, oder gibst du deinem Chef jeden Morgen die Hand?
      6 3 Melden
  • zorrofarblos 03.04.2016 10:53
    Highlight Highlight Beim Dermatologen sah ich ein Schild: Aus hygienischen Gründen wird hier aufs Händeschütteln verzichtet. Potz Blitz die wollen mir hier ihre Ideologie aufzwängen, dabei ist das Händeschütteln vorgeschrieben!
    22 57 Melden
  • andersen 03.04.2016 10:52
    Highlight Highlight Wer ein Mensch die Hand gibt, findet das sie auch von Gott gewollt ist.
    Diplomaten geben sich der Hand und das ist ein Ausdruck, dass man nach den Frieden strebt.
    42 5 Melden
  • SVARTGARD 03.04.2016 10:50
    Highlight Highlight Dann lasst den Händedruck weg.
    8 56 Melden
    • Andi Amo 03.04.2016 12:42
      Highlight Highlight Und was kommt nach diesem Eingeständnis als nächstes...? Kein obligatorischer Schwimmunterricht für Mädchen? Kopftuchempfehlung für die Lehrerinnen, damit die muslimischen Jungen nicht durch zu viel Weiblichkeit vom lernen abgelenkt werden? Oder gleich geschlechtergetrennte Klassen?

      Ja, ich übertreibe. Aber man sollte hier erst gar nicht anfangen, Kompromisse zu machen. Das führt nur zu noch mehr Forderungen..
      16 5 Melden
  • FrancoL 03.04.2016 10:40
    Highlight Highlight Offensichtlich bewegen wir uns für viele Kommentatoren in einer total freiheitlichen Situation, lese ich doch:
    "Jeder darf selber bestimmen wem er/sie die Hand geben will oder eben nicht". Unter Jeder versteht man wohl nicht das Kind sondern das Kind das von den Eltern angewiesen wurde die Lehrerin nicht zu berühren. Alleine dieses elterliche Verbot hat nichts mit Freiheit zu tun. Das ein Kind selbst bestimmen darf wem es die Hand gibt ist kaum sinnvoll und hat auch nichts mit Freiheit zu tun, sonst käme das Lehrpersonal und die Eltern bei Vielem was das Kind nicht tun mag ins Schleudern.
    57 7 Melden
  • demokrit 03.04.2016 10:40
    Highlight Highlight «Diese Regelung der höflichen Zurückhaltung gilt nicht für Kinder (Knaben oder Mädchen), sondern für adoleszente Menschen beiderlei Geschlechts. Also für geschlechtsreife junge Frauen und Männer gleichermassen in Hinblick auf das jeweils andere Geschlecht.»

    Hier zeigt sich wieder einmal die schäbige totale Sexbesessenheit und Sexfixiertheit der Religionen (hier des 1'300-jährigen Islams, die Katholen legen eine ähnliche Zwanghaftigkeit an den Tag). Jeder sei es auch noch so unerhebliche gesellschaftliche Kontext wird gleich als Gelegenheit zum moralkodexwidrigen Sex verstanden und begriffen.
    56 4 Melden
    • FrancoL 03.04.2016 11:06
      Highlight Highlight Und was ist mit den streng gläubigen Juden. Ich habe selbst erlebt dass bei Sitzungen sich erwachsene Juden geweigert haben Sitzungsteilnehmerinnen die Hand zu geben weil diese in einem "unreinen Zyklus" sein könnten! Das hat dann weniger mit Sexbesessenheit zu tun sondern mit einer Interpretation der Mensturations-Unreinheit, das ergibt sich auch aus den jüdischen Badritualen während der Mensturations-Zeit.
      27 17 Melden
    • Dä Brändon 03.04.2016 11:38
      Highlight Highlight Bei einem Indogenen Stamm in Südamerika greift man sich zur Begrüssung am Sack. Kannst das ja mal bei deinem Chef nächstes mal machen FrancoL
      31 1 Melden
    • demokrit 03.04.2016 11:39
      Highlight Highlight Im Judentum bin ich nicht wirklich bewandert.
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illyria & Helvetia 03.04.2016 10:35
    Highlight Highlight Ich finde es recht lächerlich, mit welchen Argumenten diese «Debatte» geführt wird. Benmrad war eigentlich ziemlich deutlich mit seiner Antwort: Man muss immer den Dialog suchen, aber grundsätzlich MUSS man der Lehrerin die Hand geben. Ich sehe jetzt das Problem hier nicht. Soll Benmrad ganz klar «Nein» sagen und dann sind alle beruhigt oder was? 😂 Sonntagsnachrichten sind manchmal so unnötig...
    29 6 Melden
  • Damien 03.04.2016 10:34
    Highlight Highlight Wie wärs damit?
    User Image
    24 2 Melden
  • Howard271 03.04.2016 10:27
    Highlight Highlight Interessant, was eine humanistische Muslimin dazu sagt:

    https://medium.com/@ElhamManea/so-darf-es-nicht-weiter-gehen-e8d1a84d951b#.9itks0473

    16 1 Melden
  • Alex_Steiner 03.04.2016 10:25
    Highlight Highlight Moment... darf nicht jeder den Handschlag verweigern? Können wir wirklich ein Kind dazu zwingen jemanden zu berühren? Wie krank ist das denn? Wenn ich jemanden nicht die Hand geben will - dann geb ich ihm nicht die Hand.
    16 45 Melden
    • Madame 03.04.2016 20:34
      Highlight Highlight Der Meinung bin ich auch - und habe das so in der Schule gelernt: Keine Berührungen von Lehrern, Onkel, Tanten, Eltern, Bekannten oder Unbekannten, die man nicht will. Egal, wie normal diese Berührungen sind, jeder darf selbst entscheiden, von wem er angefasst werden will.
      2 0 Melden
  • Matrixx 03.04.2016 10:25
    Highlight Highlight Der Händedruck ist ein veraltetes System und hat nichts mit "respektieren" zu tun.
    Wer die Geschichte dahinter kennt, weiss, dass dies in der heutigen Zeit eher Brauch als Nutzen hat.

    Es waren die Ritter im Mittelalter, die sich die rechte Hand gaben um zu signalisieren, dass sie nicht gleich ihr Schwert ziehen und den anderen niederstrecken.

    Ergo wäre es heute nicht mehr nötig, dies auf diese Art zu signalisieren.

    Aber Brauch ist nunmal Brauch, und die Schweiz erhält halt gern ihre "alten Werte".
    Aus meiner Sicht eine unnötige Diskussion.
    11 53 Melden
    • Hierundjetzt 03.04.2016 11:02
      Highlight Highlight Sie sollten beim nächsten Vorstellungsgespräch dem zukünftigen Chef die Hand verweigern.

      Am besten wenn er die Hand schon ausgestreckt hat.

      Er wird Sie für Ihre moderne unglaublich fortgeschrittene Denke schätzen und lieben. Er wird sich ganz bestimmt nicht doof vorkommen.

      ah, dass machen Sie dann doch nicht? ist doch nur ein alter Brauch.

      Eben.
      70 7 Melden
    • Mathis 03.04.2016 12:23
      Highlight Highlight Im Prinzip richtig, bloss entwickeln Bräuche ein Eigenleben. Man kann das Händeschütteln heute nicht mehr mit mit dem Mittelalter begründen. Vieles, was wir heute tun, hatte ursprünglich einen anderen Sinn. Dennoch gelten Sitten unabhängig von ihrem Ursprung.
      11 2 Melden
    • Matrixx 03.04.2016 13:03
      Highlight Highlight Wie gesagt. Es ist rein ein Brauch geworden. Und die Schweiz lebt ihre Bräuche. Womöglich wurde ich einfach missverstanden. Das war rein der Versuch, die unglaublich erbärmlichen Erklärungsversuche in den Kommentaren aufzuklären.

      Es ist ein Brauch, und jedes Land lebt mit seinen Bräuchen. Deshalb ist es auch unnötig, darüber zu reden.
      3 1 Melden
  • 's all good, man! 03.04.2016 10:23
    Highlight Highlight Artikel publiziert um 07.59 Uhr, zweieinhalb Stunden später schon fast 60 Kommentare, bei »Meistgelesen« bereits auf Platz 5. Es ist Sonntagmorgen in der Schweiz, die Leute haben Zeit, lesen ihre Zeitung, also was machst du als schlauer Zeitungsproduzent? Genau, wirf den Hyänen ihren Frass vor...

    »Spaltet die Schweizer Muslime«... Ja, klar. Wir reden wahrscheinlich wieder von Einzelfällen, aber man kann darin wunderbar gleich einen erneuten Angriff auf die Schweizer Werte sehen und eine schleichende Islamisierung der Nation herbeireden.
    25 33 Melden
    • Hierundjetzt 03.04.2016 12:18
      Highlight Highlight Nö. Es geht darum, dass ein kleine Minderheit der Mehrheit ihren Willen aufzwingen will.

      Und wieder wollen verbohrte Eltern ihren fast schon pathologischen Wunsch nach einer engen und kalten Welt auf dem Rücken ihrer Kinder austragen.
      15 7 Melden
    • Fabio74 03.04.2016 14:50
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Bisschen sehr viel Drama in dem Kommentar, wo es um sowas lächerliches wie einen Händedruck geht
      4 7 Melden
  • 7immi 03.04.2016 10:23
    Highlight Highlight für mich bedeutet religionsfreiheit, dass man seine religion ausleben darf und diese respektiert wird und dies auf gegenseitigkeit beruht. das heisst im gegenzug aber auch, dass man die hiesigen bräuche anerkennt und unsere kultur zulässt und als mitbürger teilnimmt. ob hallenbadbesuch, händedruck, kreuz im schulzimmer, schweizerfahne, ... das ist teil unserer kultur und muss auch respektiert werden. freiheit heisst nicht nur recht sondern beinhaltet auch pflichten!
    36 2 Melden
  • chrisdea 03.04.2016 10:21
    Highlight Highlight Meine Meinung: Es ist schwachsinnig wenn sich Lehrperson und Schüler mehrmals täglich die Hand schütteln. Ist ja kein Sportverein...

    Gleichzeitig kann es Situationen geben, an denen ein Händeschütteln in unserer Kultur Brauch ist (z.B.: Abschluss des Lehrzyklus, Verabschiedung einer Lehrkraft, usw.). Wenn dann der Händedruck verweigert wird, ist dies unfreundlich und kann als diskriminierend aufgefasst werden, und genau dort sollte die religiöse Toleranz aufhören und die kulturelle Anpassung beginnen. Auch für Muslime.
    21 2 Melden
  • Froggr 03.04.2016 10:17
    Highlight Highlight Gelten für alle die Gleichen Regeln? Ja natürlich tuen sie das. Wo würde es denn hinführen, wenn jeder eine Sonderbehandlung bekommen würde? Wer kommt überhaupt auf solche Ideen?
    35 0 Melden
  • bangawow 03.04.2016 10:06
    Highlight Highlight Der Grundpfeiler einer modernen Gesellschaft: der Händedruck.

    Versteht mich nicht falsch, ich finde das ja auch doof, aber ein bisschen lächerlich ist es schon, oder?
    26 57 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 10:21
      Highlight Highlight Es geht doch nicht um den Händedruck (finde ich in dieser Häufigkeit auch fragwürdig).
      Es geht um die durch die Verweigerung zum Ausdruck gebrachte Abwertung der Frauen.
      49 3 Melden
    • Oban 03.04.2016 10:25
      Highlight Highlight Machen ja Japaner ständig.
      Grundpfeiler wären Dinge wie Gleiberechtigung von Mann und Frau
      9 3 Melden
    • Mathis 03.04.2016 10:31
      Highlight Highlight Was ich mich frage (vielleicht überlesen habe?): Steht der Händedruck in der Schulordnung? Gibts bei Verstoss einen Schuldispens? Geldstrafe?
      Die Schulleitung kann eigentlich gar nichts machen. Wer anderer Meinung ist, soll doch mal eine Massnahme nennen!
      2 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzableiter 03.04.2016 10:05
    Highlight Highlight Bei uns wurde wurde nur in der 1. bis 3. Klasse noch Hände geschüttelt. Und das auch nicht täglich. Statt dessen brüllten alle " Guuuetee mooorge Herr Buurger" haha köstlich. Aber wie soll da der Unterricht stattfinden wenn über 20 kids 2x am tag handgeschüttelt wird.?!
    22 16 Melden
  • Dingsda 03.04.2016 09:57
    Highlight Highlight Und wie siehts mit einem herzhaften "High-Five" aus?
    37 7 Melden
    • meliert 03.04.2016 10:10
      Highlight Highlight wenn ein Schulbueb die Lehrrerin nicht berühren darf ist die auch nicht erlaubt.
      16 5 Melden
  • Herbert Anneler 03.04.2016 09:49
    Highlight Highlight Die Verweigerung des Händedrucks gegenüber weiblichen Lehrkräften ist in der Schweiz mit ihren egalitären Werten eine Diskriminierung, die nicht zu tolerieren ist. Es ist nun einmal in Europa ein Zeichen des Anstands, dass man sich die Hand schüttelt, und daran haben sich alle zu halten.
    154 9 Melden
    • Jaklar 03.04.2016 10:02
      Highlight Highlight Also so eine grosse sache ist das jetzt auch wieder nicht. Es geht eigentlich nicht um lehrerinnen sondern um frauen.
      Da eben verabschieden nur mit worten. Wo ist das problem
      6 95 Melden
    • Hoppla! 03.04.2016 10:29
      Highlight Highlight Kein Problem; ja, theoretisch schon. Aber: Ist es auch legitim die Hand eines Farbigen, Juden, Wallisers, SVP-Politikers... zu verweigern? Oder ist das dann Rassimus bzw. Diskriminierung?

      Und ist es okay eine Frau aus Lehrperson nicht zu akzeptieren? Oder ist das dann zu viel?
      35 1 Melden
    • Madame 03.04.2016 20:54
      Highlight Highlight Hätte ich die Wahl zwischen gleichem Lohn für gleiche Arbeit oder dem Händedruck meiner männlichen Arbeitskollegen – ich würde ersteres wählen.
      0 0 Melden
  • atomschlaf 03.04.2016 09:47
    Highlight Highlight Mal ganz abgesehen von religiösen Fragen: Gemäss tagi.ch ist es in Therwil "Usus, dass die Schüler zur Begrüssung und zur Verabschiedung der Lehrkraft die Hand geben."
    Also mindestens 2x wenn nicht gar 4x täglich.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/muslimische-schueler-duerfen-lehrerin-haendedruck-verweigern/story/21494677

    Bin ich der einzige, der eine derart exzessive Händeschüttlerei allein schon aus hygienischen Gründen schwachsinnig findet?
    46 61 Melden
    • SanchoPanza 03.04.2016 09:58
      Highlight Highlight nein bist du nicht, seh ich genauso. Wenn ich zurückdenke das ich manchen Lehrern täglich die Hand hätte geben sollte, schüttelt es mich (bspw. dem Musiklehrer der hübsche Mädchen immer ganz nah zu sich ans Klavier bat usw.)
      19 19 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 10:19
      Highlight Highlight @Rhabarber: Das mit der Hochzeit ist ja superschräg! Igitt.

      Ich bin in den 70er und 80er Jahren zur Schule gegangen und eine derartige Händeschüttelei wie in Therwil gab es bei uns nie, weder in der Primarschule noch im Gymnasium.
      16 1 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 10:31
      Highlight Highlight @Rhabarber: Dein Vorschlag betr. religiöser Erziehung gefällt mir sehr, aber wohl leider noch völlig utopisch. :-(
      13 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 03.04.2016 09:41
    Highlight Highlight Ist das wirklich ein Problem oder wie beim Burkaverbot eine aufgebauschte Unwichtigkeit welche 0.0..% betrifft und somit eigentlich irrelevant ist?
    23 59 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 09:48
      Highlight Highlight Es geht ums Prinzip bzw. um die Salamitaktik. Piri hat das weiter unten in einem früheren Beitrag schön beschrieben.
      Daher ist es keineswegs irrelevant.
      50 13 Melden
    • bokl 03.04.2016 09:53
      Highlight Highlight Und wenn es wirklich ein Problem ist, könnte man es ganz einfach lösen. Händeschüttel ist freiwillig, aber nicht selektiv. Also entweder bei beiderlei Geschlecht oder gar nicht.
      9 22 Melden
    • bokl 03.04.2016 10:31
      Highlight Highlight @atomschlaf: "Es geht ums Prinzip" ist in der Regel gleichbedeutend mit "Ich habe keine Argumente".

      Ich habe selber Kinder im schulpflichtigen Alter. Ob und wie oft sie den Lehrpersonen die Hände schütteln / schütteln müssen.
      2 11 Melden
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  • SanchoPanza 03.04.2016 09:30
    Highlight Highlight ihr redet alle über Integration, aber denkt daran dass Integration keine Sackgasse ist, in der nur eine Person etwas tun muss. Integration funktioniert nur wenn die Bedingungen dafür geschaffen sind. Und wenn ihr wie Kleinkinder auf Zucker auf solche Medienfails anspringt ist das nicht gerade förderlich.
    Zum Händedruck. Ich habe eine strenggläubige muslimische Familie in meinem Umfeld. Die Frauen dort geben mir die Hand, aber sie sind froh wenn ich es gar nicht erst dazu kommen lassen. Sie gehören trotzdem zu den tolerantesten und freundlichsten Menschen die ich kenne. Und ich kenne so einige.
    27 74 Melden
    • Froggr 03.04.2016 10:22
      Highlight Highlight Ich denke es ist allen völlig klaar, dass nicht alle Muslime verweigern die Hände zu schütteln. Aber es geht hier ums Prinzip. Eine Person reicht mir persönlich schon um wütend zu werden.
      18 6 Melden
    • Andi Amo 03.04.2016 19:26
      Highlight Highlight @SanchoPanza
      Welche Bedingungen für eine Integration sind denn nicht geschaffen?
      Ich glaube, sie müssen weit suchen gehen, bis Sie so Länder wie die Schweiz finden, die soviel im Bereich Integration bietet.
      Das es einige trotzdem nicht schaffen, sich hier zu integrieren, sollte uns zu schaffen machen. Und warum es bei den meisten funktioniert, und wieso bei einigen nicht..
      2 0 Melden
  • raphi_niert 03.04.2016 09:28
    Highlight Highlight Ob Christen, Juden oder eben Muslime: Hier in der Schweiz geben wir uns die Hand und passen und der Schweizer Gesellschaft an.
    Die ewigen Diskussionen über Sonderrechte geht mir persönlich auf den Zeiger. Wer in ein anderes Land geht, passt sich den Gegebenheiten dort an - Unabhängig der Religion.
    100 6 Melden
    • Jaklar 03.04.2016 10:05
      Highlight Highlight Was für sonderrechte?
      5 40 Melden
  • dododo 03.04.2016 09:27
    Highlight Highlight Würd mich mal wundernehmen um wie viele Fälle es hier eigentlich konkret geht...
    Werden hier nicht, wie z.B. bei der Burkadiskussion, mal wider einige wenige Ausnahmen als Beispiele für Charakter, Haltung und "Nicht-Integration" DER Muslime dargestellt?
    22 45 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:46
      Highlight Highlight @dododo: Auch wenn es nur um einen Schüler ginge: es kann nicht sein, dass ein solch wichtige soziale Gepflogenheit, mit beleidigender und sehr starker Wirkung, von einer Schulbehörde nicht durchgesetzt wird.
      9 2 Melden
    • Andi Amo 03.04.2016 19:33
      Highlight Highlight @dododo
      Also ich habe nirgends gelesen, dass man von DEN Muslimen schreibt. Sie etwa? Und wenn ja, wo? Es geht ja nur um die, welche sich nicht anpassen wollen.
      0 0 Melden
  • amore 03.04.2016 09:26
    Highlight Highlight Bei uns gelten unsere Werthaltungen, in anderen Ländern sind es andere. Unsere unsere setzen wir durchs. Alles andere ist falsche Rücksichtnahme. Alle sind frei in dem Land zu leben, in dem das Werthaltungsgerüst passt.
    58 4 Melden
  • Macke 03.04.2016 09:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich sollte die Regel gelten, dass jede Person selbst bestimmt, mit wem sie Körperkontakt pflegt - auch wenn es sich nur um einen Händedruck handelt. Wenn eine Person eine andere nicht berühren will, dann sollte sie es nicht müssen - Respekt hin oder her. Ich halte es eher für eine Zumutung, dass adoleszente SchülerInnen gezwungen werden sollten, ungewollten Körperkontakt mit jemandem einzugehen. Ich als Christin und Schweizerin weigere mich auch, Leuten die Hand zu geben, wenn ich es nicht möchte, weil "mein Körper gehört mir" und so. Die ganze Religionsdebatte ist hier aber müssig.
    26 104 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 09:53
      Highlight Highlight @Macke: Nein, die Religionsdebatte ist nicht müssig, solange die Religionsfreiheit immer wieder und immer öfters als Vorwand für derart querulatorisches Verhalten und die Einforderung von Sonderrechten missbraucht wird!
      38 4 Melden
    • suchwow 03.04.2016 09:55
      Highlight Highlight Oh mein Gott, Macke. Sprechen wir von Oralverkehr mit einer Lehrperson oder mit einem simplen Händedruck? "Mein Körper gehört mir", wtf. Klar stimmt das, aber HIER in Europa resp. in der Schweiz ist das Händeschütteln eine Gepflogenheit, welche nicht erst seit gestern existiert. Klar muss man nicht die Hand geben, das hat eine Frage des Anstandes zu tun. Du darfst auch am Tisch im Restaurant schmatzen, wenn du dich nicht an die Esskultur (Asien vs. Europa) halten willst. Erwarte aber nicht, dass man immer mit Verständnis entgegenkommt.
      52 4 Melden
    • Charlie Brown 03.04.2016 10:14
      Highlight Highlight @Macke: Schön und gut. Und die jungen Menschen sollen dann im Berufsleben - z.B. im täglichen Kontakt mit Kundinnen - den Händedruck auch verweigern?

      So weit wird es vielleicht gar nicht kommen, wenn sie sich beim Vorstellungsgespräch für die Lehrstelle weigern, der Lehrmeisterin aus religiösen Gründen die Hand zu geben...
      33 1 Melden
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  • Merida 03.04.2016 09:17
    Highlight Highlight Ich arbeite an einer Oberstufe im Fachlehrersystem. In der Grippesaison ist bei uns der Handschlag sehr freiwillig... 😉
    Es ist da überhaupt fast nicht möglich von den 15-16 Jährigen in jeder Stunde bei einer neuen Lehrperson einen Handschlag zu verlangen, egal welche Religion und welches Geschlecht. Die Schüler haben pro Tag bis zu 6 verschiedene LP.
    27 2 Melden
    • atomschlaf 03.04.2016 10:02
      Highlight Highlight Unabhängig von religiösen Fragen halte ich eine derart exzessive Händeschüttlerei aus rein hygienischen Überlegungen für unsinnig.
      Ist diese Unsitte mittlerweile verbreitet?
      Während meiner Schulzeit war dies nicht üblich, da hat man sich höchstens vor und nach den Ferien mit Handschlag begrüsst oder verabschiedet, aber das war's dann auch schon.
      16 3 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:37
      Highlight Highlight @Andle: Ja, aber hier geht es um die Primarschule, wo man nur einen Lehrer hat.
      7 1 Melden
  • Der Rückbauer 03.04.2016 09:16
    Highlight Highlight Hat das Kriterium "Geschlechtsreife" für gesellschaftliche Verhaltensmassregeln im Abendland etwas zu suchen? Wie wird die Geschlechtsreife festgestellt? Hängt damit auch die Jungfräulichkeit (Jungmann, Jungfrau) zusammen? Geht es bei der Verweigerung des Händedrucks um Höflichkeit, Respekt, Selbstbestimmung, oder geht es um Geringschätzung, Geringachtung, Despektierlichkeit, Entwürdigung? Eben gerade gegenüber Frauen? Nanana....
    54 4 Melden
    • Jaklar 03.04.2016 11:02
      Highlight Highlight Oh sehr viel.
      Zum beispiel im fussballclub. Keine eltern oder trainer in der umkleidekabine bei grösseren.
      Zudem ist die beschriebene " verweigerung" in moslemischen gemeinschafren ein sehr grosses zeichen von respekt. Sie scheinen da etwas nicht verstanden zu haben
      1 12 Melden
  • dracului 03.04.2016 09:14
    Highlight Highlight "Hochachtung vor der selbstbestimmten Souveränität jedes Individuums" ist eine grosse Errungenschaft unserer Gesellschaft. Dass gerade dieser Grundsatz gegen uns angewendet wird, um die Regeln der fremdbestimmten, islamistischen Elternhäuser durchzusetzen, ist ein Hohn! Hier merkt man einmal mehr, dass "Integration" nur ein naiver Wunsch ist und Subkulturen die Realität sind. Stellen wir uns endlich der brennenden Frage: Wieviele isolierte Subkulturen hält unsere Gesellschaft aus?
    52 10 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:36
      Highlight Highlight @dracului: Interessanter Gedanke. Und wenn Sie diesen nun auf das Händeschütteln spezifisch umsetzen?
      3 3 Melden
  • walsi 03.04.2016 09:08
    Highlight Highlight Noch ein bisschen und noch ein bisschen und noch ein bisschen, geben wir von unserer Kultur auf um unsere Gäste nicht zu verärgern. Manchmal frage ich mich ob das wirklich die Gäste sind die wir hier wollen. Vor allem wenn man bedenkt, dass es ja umgekehrt in ihren Heimatländern nicht toleriert wird, dass Leute aus dem westlichem/christlichen Kulturkreis dort ihre Traditionen und Lebensstiel ausleben würden.
    84 21 Melden
    • SanchoPanza 03.04.2016 09:25
      Highlight Highlight hallo?!? das sind keine Gäste! Sondern Nachbarn, Mitbewohner, Freunde, Kollegen usw.
      17 52 Melden
    • walsi 03.04.2016 09:36
      Highlight Highlight @Sacho: Nachbarn, Mitbewohner, Freunde usw. sind Menschen die in der Gesellschaft integriert sind. Zur Integration gehört auch, dass man sich den örtlichen und kulturellen Gepflogenheiten eines Landes anpasst. Micheline Calmy-Rey hat als sie im Iran war deshalb ein Kopftuch getragen. Was ihr hier von verschiedenen Leuten vorgeworfen wurde.
      41 1 Melden
    • paddyh 03.04.2016 10:13
      Highlight Highlight Genau walsi und aus diesem Grund rechtfertigt das all ihre Ressentiments. Was wollen Sie damit sagen? Weil in Syrien Menschen gefoltert werden, können wir in der Schweiz unsere sämtlichen Werte und Traditionen über den Haufen werfen? Und mit Tradition meine ich humanitäre Hilfe, Kompromissfähigkeit, Toleranz und nicht Händeschütteln. Sie machen aus einer Fliege einen Elefanten und das nur um ihre Gemeinplätze zu rechtfertigen.
      4 12 Melden
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  • Silas89 03.04.2016 09:05
    Highlight Highlight Ich finde das Thema schwierig. Meiner Meinung nach darf ein Händedruck immer verweigert werden. Der Punkt ist aber, dass das ein äusserst feindseliges Symbol ist. Das heisst, das kann nicht im Interesse eines Ausländers, der sich integrieren will, sein.
    66 8 Melden
  • Piri 03.04.2016 09:05
    Highlight Highlight Das ist genau die Salamitaktik. Stück für Stück lassen wir zu. Willkommen Parallelgesellschaft und Willkommen Scharia und irgendwann goodbye Nichtmuslime....alles eine Frage der Zeit...in der Türkei lebten vor nicht mal 100 Jahren 40 % Christen heute noch 0.2 % und in anderen muslimischen Ländern ist es auch so...sie werden auch Europa erobern nicht heute und morgen aber in 100 Jahren wird auch hier alles muslimisch sein. Nur weil
    Wir das Gefühl haben, Tolerant sein zu müssen. Das ist der falsche Weg!
    56 21 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:32
      Highlight Highlight @Piri und Flog: Bitte den Aluhut ausziehen, Durchatmen und vernünftig darüber nachdenken. Ich habe kein Problem mit Kopftuch-tragenden Mädchen in der Schule oder Minaretten, weil niemand davon Schaden trägt. Beim Händeschütteln schon, weil m.M. nach das Verweigern von Händeschütteln in der Schweiz als offene Beleidigung verstanden wird.
      1 10 Melden
    • R&B 03.04.2016 13:16
      Highlight Highlight @Slog: Sie überdramatisieren. Als ob unser Land in höchster Gefahr wäre und unsere demokratischen Errungenschaften, nicht genügend stark sind, vernünftig Religionsfreiheit vs. Menschenrechte und Demokratie zu geeichten.
      1 3 Melden
    • Fabio74 03.04.2016 15:02
      Highlight Highlight @Piri: So ein Blödsinn. Die Türkei gibt es erst seit 1923, davor war es das Osmanische Reich, ein Vielvölkerstaat. Die Christen wurden weniger, weil diese nach GR deportiert wurden und die Türken von GR in die TR. Gemäss Vertrag von Lausanne.
      Intoleranz ist falsch. Toleranz heisst sich nicht alles bieten zu lassen, aber auch nicht aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen
      1 1 Melden
  • Der Tom 03.04.2016 09:02
    Highlight Highlight Was bedeutet eigentlich Religionsfreiheit?
    20 0 Melden
  • cassio77 03.04.2016 09:02
    Highlight Highlight ich ernte blitze, ich weiss, aber habe solch rückständige traditionen hier in unserer liberalen gesellschaft irgendetwas verloren? ich sage "nein". sucht schutz und unterstützung in saudi arabien.
    105 11 Melden
  • Mandra 03.04.2016 08:58
    Highlight Highlight Scheint so als müsse man den pseudo Konflikt permanent anheinzen, als gäbe es sonst nichts wichtigeres zu schreiben. Nur weil ein einzelner radikaler und erzkonservativer Muslim diesen Händedruck nicht will, bedeutet das noch lange nicht dass es die Muslime in der Schweiz spaltet, auch wenn es watson gerne so sehen will. 99.99% der Muslime haben mit dem Händedruck keine Probleme. Also bitte bleibt objektiv wie eh und je und schreibt was schlaueres.
    17 61 Melden
    • Illyria & Helvetia 03.04.2016 10:39
      Highlight Highlight @Seku
      Und jetzt ist er nicht gemässigt oder was? Sagen Sie mir doch, wie seine Antwort war. Oder sind Sie schon in die Medienfalle hineingetappt und glauben sogleich jedem Mist? ^^
      1 10 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:29
      Highlight Highlight @Nik.Mania: Der Artikel ist seriös und Sie können seine Antwort ja selber sehen und hören, wenn Sie die vergangene Arena schauen.
      8 0 Melden
  • Luca Brasi 03.04.2016 08:56
    Highlight Highlight Aha, die Schweizer Muslime sind gespalten wegen einem Händedruck?...Wirklich, Herr Müller?
    19 14 Melden
    • R&B 03.04.2016 11:27
      Highlight Highlight @Luca Brasi: Ja! Schauen Sie die vergangene Arena-Sendung. Da werden Sie genau so staunen wie der Mann auf Ihrem Icon, wie einige muslimische Vertreter um eine klare Antwort herumgeschwafelt haben.
      9 1 Melden
  • mister_michael 03.04.2016 08:56
    Highlight Highlight Wahnsinn... Ernsthaft solche Punkte schaden dem Ruf der Muslime noch mehr. Ich kenne viele Muslime / Muslimas die wirklich sehr gläubig sind, aber sowas habe ich noch nie gehört. Ich bin ja wirklich sehr offen gegenüber anderen Religionen, aber das geht zu weit! Rücksicht kann man nehmen, aber dies ist enorm übertrieben. Kein Wunder nimmt das Muslimbashing zu.
    47 5 Melden
  • ströfzgi 03.04.2016 08:52
    Highlight Highlight Da würde ich als nicht-muslime mal das exepel statuieren und stur die hand nicht mehr reichen mit der frage was denn höher gewichtet ist: der eigene wille, oder derjenige der irgendwo in einem buch steht oder eben nicht steht. Oder kann mir jemand den vers in der bibel nennen wo drin steht man soll die hände schütteln?
    21 17 Melden
    • who cares? 03.04.2016 10:19
      Highlight Highlight Ist ja genau der Punkt, dass es nicht ein christliches Ritual ist, sondern ein gesellschaftliches.
      Klar kann man den eigenen Willen höher gewichten. Ob man eine Lehrstelle bekommt, wenn man sich weigert beim Bewerbunggespräch die Hand zu schütteln, wird sich noch herausstellen.
      10 0 Melden

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