Schweiz
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flugzeug himmel kondensstreifen shutterstock

Geht es nach der Umweltkommission des Ständerates, kostet ein Langstreckenflug bald 120 Franken mehr. bild: keystone

Klima-Abgabe nimmt weitere Hürde: Kostet das Flugticket bald 120 Franken mehr?



Es ist ein Entscheid mit Signalwirkung: Die Umweltkommission des Ständerates spricht sich für eine Flugticketabgabe aus.

Flugpassagiere würden demnach künftig je nach Strecke 30 bis 120 Franken mehr bezahlen pro Ticket, wie die Redaktion Tamedia berichtet. Die Abgabe auf Benzin soll 10 bis 12 Rappen pro Liter betragen. Fix ist aber noch nichts: Das Parlament wird im September über die Vorschläge der Umweltkommission entscheiden.

Das Geld soll unter anderem dazu dienen, Elektroautos zu fördern, etwa mit der Einrichtung von Ladestationen. Ein Teil der zusätzlichen Abgaben würde an die Bevölkerung zurückverteilt, der andere soll in einen neuen Klimafonds fliessen. Daraus würde der Bund die energetische Sanierung im Gebäudebereich und Innovationsprojekte finanziell unterstützen.

Die Massnahmen sollen sicherstellen, dass die Schweiz bis 2030 ihren Ausstoss von Treibhausgasen um 60 Prozent senkt gegenüber 1990, bis 2050 sogar auf Null.

(red)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kanischti 17.08.2019 08:32
    Highlight Highlight Was bringt unsere CO2 Steuer, die dann wieder dem Volk verteilt wird, dem Klima? Gar nix! Es wird nämlich nicht weniger CO2 produziert.
    Die Steuer-Einnahmen müssen in Projekte investiert werden, die eine Reduktion des CO2 zum Ziel haben. Alles andere ist Augenwischerei!

    Anders sähe es aus, wenn die CO2 Steuern auf ALLE klimaschädigende Produkte/Dienstleistungen soweit erhöht werden, dass sie dem Normalverdiener zu teuer werden und somit den CO2 Ausstoss verringern würde.

    Wenn ich aber die Kommentare hier lese, sehe ich dass das nicht akzeptiert würde...
    • bebby 17.08.2019 20:51
      Highlight Highlight Besser Lenkungsabgaben als Öko-Steuern. Erstens wegen der Lenkungswirkung und zweitens weil solche Steuern dann in irgendwelchen Projekten versickern, die an Leute gehen, die den Parlamentariern nahestehen.
      Aber es ist schon klar, dass 10 Rappen zu wenig sind, um eine Wirkung zu haben.
  • Hyperventilator 17.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Also stimmt doch, wenn die SVP behauptet, dass die Linksgrüne Umweltpolitik den Mittelstand Tausende von Franken pro Jahr mehr kostet.
    • dorfne 17.08.2019 10:00
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass das Fliegen lächerlich billig ist, hat dem Mittelstand Tausende von Franken gebracht.
  • Miss Jane Marple 16.08.2019 23:54
    Highlight Highlight Für was brauchen wir eigentlich Vorschriften, einfach einschrenken, ich besass noch nie einen Föhn,Toaster,Tumbler für was? Mobilität warum ? Für was braucht jedes Kind ein Zimmer, einen TV,PC, etcetc. Back to the Roots, es ist noch nicht lange her, wo wir unsere gefrorenen Füsse auf dem Misthaufen wärmten!
  • Ron Collins 16.08.2019 23:27
    Highlight Highlight Ich empfehle jedem sich das mal in Ruhe anzuhören. Echt gut erklärt. Für alle die sofort mit dem Kopf nicken wenn’s darum geht neue Steuern zu akzeptieren. Hier bitte:
    Play Icon
    • Kanischti 17.08.2019 08:47
      Highlight Highlight Ja, die Superreichen! Ist doch wunderbar, wenn man einen Sündenbock für alles gefunden hat und sich damit reinwaschen kann.
  • Grötzu 16.08.2019 23:10
    Highlight Highlight Die Idee ist im Grundsatz nicht schlecht. Leider ist das nur eine zusätzliche Einnahmequelle für den Staat. Weniger Flüge, weniger Autofahrten, weniger Konsum und und und bedeuten ebenso weniger Beschäftigte, weniger Arbeit, mehr Arbeitslose, somit kleinere Steuererträge, da Lohn oder Einkommen schrumpfen etc. Es ist höchste Zeit für ein radikales umdenken. Ein Arbeitsloser oder ausgesteuerter ist nicht wertlos und muss betteln sondern soll eine sinnvolle Arbeit bekommen auch wenn der Lohn von der Gesellschaft getragen wird. Automatisierungsgeräte und Roboter sollten Steuern bezahlen.
  • Erich Furrer 16.08.2019 21:05
    Highlight Highlight Ich lach mich krank
    ausgerechnet der CVP dominante Ständerat spricht sich für die Klimaabgabe für CO2 aus.
    Die CVP welche ach so gerne weite Flugreisen mit ihren Berner Polit Species unternimmt. Und immer an vorderster Front ihr Tessiner Filippo Lombardi.
    Business Class fliegen auf Steuerkosten und dann für die arbeitende Bevölkerung die Flugkosten verteuern.
    Was für ein Heuchlerpack.
    Wenn man bedenkt wieviel CO2 es kostet den schwergewichtigen Filippo auf Flughöhe zu bringen, dann kann ich getrost die nächsten Hunderjahre Autofahren.
  • DarthMeowder 16.08.2019 19:04
    Highlight Highlight Die Armen fliegen nicht mehr und verstopfen die Strasse mit dem Auto.
    Den Reichen ists Einerlei und Sie tun mit der Abgabe was fürs Gewissen.
    • wasps 16.08.2019 19:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • brudi 16.08.2019 22:59
      Highlight Highlight Asylanten , drögeler und bauern.
      Freut mich, dass mein Beruf so geschätzt wird
  • 3.14159265359 aka Pi 16.08.2019 18:52
    Highlight Highlight Warum finanziert man mit den höheren Abgaben nicht Umweltprojekte und finanziert die Elektroautos stattdessen mir erhöhten Abgaben auf Treibstoff und für die Autobahnvignette? Norwegen machts vor, mit einem rekordhohen Anteil an neu verkauften Elektroautos
    • Bird of Prey 16.08.2019 20:13
      Highlight Highlight Jeden Tag werden 12'000'000 Liter Wasser in der Atacama Wüste in Chile in den Boden gepummt, um dann wieder an der Oberfläche verdunsten zu lassen. In einer Wüste!
      Und wozu? Um Litium zu gewinnen, für Autos, Smartphones oder Akkuschrauber.
      12 Millionen Liter Trinkwasser um die mikrigen 6% Litium aus dem Gestein zu waschen.
      Litium hat schon vor der eigentlichen Nutzung eine sch..ss Ökobilanz.
      Aber ja, beruhigt die Umweltgewissen ruhig mit noch mehr Mobilität, solange niemand wirklich von seinem Luxus etwas abgeben muss.
    • Miss Jane Marple 16.08.2019 23:43
      Highlight Highlight Ganz zu schweigen das wir gar nicht genügend Strom haben, es ist ein Wunder das das Netz noch nicht endgültig zusammengekracht ist.
    • pontian 16.08.2019 23:51
      Highlight Highlight @Bird of Prey: Erstens schreibt sich das Mineral Lithium und zweitens sind diese Aussagen einer sehr zweifelhaften Studie (Auftraggeber deutsche Autoindustrie) längst widerlegt. Der Grossteil des dort abgebauten Lithiums wandert zudem in Glaskeramikkochfelder!

      Batterien können zu 98% recyclet werden, nachdem sie in Autos und dann in stationären Stromspeichern für Photovoltaikanlagen gebraucht werden. Das Öl, das übrigens teils mit viel drastischeren Auswirkungen auf die Umwelt gefördert wird, wird verbrannt und ist unwiederbringlich weg - und lässt Russ und CO2 zurück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinhead 16.08.2019 18:51
    Highlight Highlight Diese Strafsteuer bringt absolut nichts - China braucht etwa sechs Stunden um auf den Jahres-CO2-Ausstoss der Schweiz zu kommen.
    • Moggerli 16.08.2019 19:48
      Highlight Highlight Jaja, immer die anderen... gar nichts machen und mit dem Finger auf andere zeigen, bringt‘s ja voll!
    • Bird of Prey 16.08.2019 20:20
      Highlight Highlight Was genau steht auf deinem Toaster, Radio, TV, Smartphone und und und.
      Eben, made in China.
      Auf Andere zeigen ist ja so einfach. Mein Smartphone lebt im siebten Betriebsjahr, TV hab ich nicht, die Server im Keller sind auch über fünf Jahre alt und erfüllen ihren / meinen Job noch immer tadellos. Ich handle nicht mit Cyberwährungen und lebe regional.
      Dieses "ich nicht, er auch" geht mir ja sowas ...
    • Swen Goldpreis 16.08.2019 20:47
      Highlight Highlight China hat derzeit einen Ausstoss von etwa 6 Tonnen pro Jahr und Person. Das ist zwar ein bisschen mehr als die Schweiz aber immer noch sehr viel weniger als Deutschland mit 9, USA mit 15 und Katar mit 31 Tonnen pro Jahr in Person. Und ja, selbstverständlich muss man Emissionen pro Kopf berechnen und nicht pro Land.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 16.08.2019 18:47
    Highlight Highlight Klingt gut 👍
  • Watcher 16.08.2019 18:43
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es auch nur an der Bildung der Menschen, denn diese kaufen das Flugticket, generell wird zu viel konsumiert.
  • Toni.Stark 16.08.2019 18:13
    Highlight Highlight Also falls es jemand noch nicht bemerkt hat, Klimaschutz wird nicht ohne Verzicht einhergehen. Weniger Auto, weniger Flug, weniger Streaming, weniger Mode, weniger Fleisch, weniger Leben. Die Frage ist, ob wir das wollen. Scheinbar ist es hip sich Umweltbewusst zu geben, aber sobald es an unserer Bequemlichkeit kratzt, ist es dann vorbei mit der Herrlichkeit.
    • Jol Bear 16.08.2019 20:10
      Highlight Highlight Wird so nicht funktionieren. Der Wohlstand entwickelt sich weltweit, insbes. in bevölkerungsreichen Ländern. Und Verzicht in „reichen“ Ländern wird durch das Bevölkerungswachstum innert Kürze (über)kompensiert. Es geht nur, wenn die „Wohlstandstechnologien“ umweltfreundlich werden. In diese Entwicklung muss Geld investiert werden. Angesichts der alljährlichen neuen Rekordsteuereinnahmen, z.B. in CH und DE u.a. ist genügend Geld dafür da. Steuererhöhungen auf Benzin usw. sind reine Pflästerlipolitik und treffen jene, die eh schon knapp dran sind unverhältnismässig stärker.
  • 96m_fur 16.08.2019 18:01
    Highlight Highlight Gut so, ein erster Schritt in die richtige Richtung.

    Nun müssen jedoch noch härtere Massnahmen folgen wie ein Zulassungsstopp von Benzin- und Dieselfahrzeugen ab spätestens 2030, ein Verbot von Massentierhaltung und eine CO2 Steuer auf Fleisch, ein Verbot von Kurzstreckenflügen (<2h), massive vergünstigung des ÖV (kostenlos in der Stadt), Verbot von Investiotionen in Klimaschädliche Firmen und Projekte,...

    • Pinhead 16.08.2019 22:01
      Highlight Highlight Wtf?! Und als nächstes eine staatlich verordnete Ein-Kind-Politik wegen dem Klima?
  • Biotop 16.08.2019 18:00
    Highlight Highlight Gemäss diesem Vorschlag müsste auch Luftfracht dementsprechend verteuert werden. Aktuell wird wertmässig ca. 50% des Welthandels per Luftfracht abgewickelt. Für ein Binnenland wie die Schweiz dürfte die Quote noch relevant höher sein. Unternehmen wie RUAG Emmen wären kaum mehr konkurrenzfähig.
    • winglet55 17.08.2019 09:12
      Highlight Highlight Ich würde eher die Seefracht verteuern, weil die schippern mit Schweröl herum, und das ist weitaus schädlicher als Kerosin.
    • bebby 17.08.2019 21:09
      Highlight Highlight Ein grosses Containerschiff wird wohl weitaus weniger Sprit brauchen pro Tonne Frachtgut als ein Flugzeug.
      Beides ist momentan eh viel zu billig wegen dem Ueberangebot an Frachtraum seit 2008.
  • f.light 16.08.2019 17:42
    Highlight Highlight Heeey super! Damit ist das Ziel erreicht - Problem gelöst! Dann hat es 2,8% weniger CO2 auf der Welt! Dann können wir beruhigt weiterhin Fijiwasser trinken und jede Saison online die neuste Mode shoppen. Schämen muss ich mich ja schliesslich nur wenn ich fliege.
    • f.light 16.08.2019 18:10
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht. Ich bekomme jedoch den Eindruck nicht los, dass einfach ein Sündenbock gesucht wird damit man danach das Gefühl haben kann, dass alle Probleme gelöst sind. Kohlekraftwerke, Serverfarmen, Wohnungsheizungen, übertriebener Konsum, Verpackungen, Wegwerfgesellschaft usw. interessiert niemanden bzw. wird medial viel weniger aufgegriffen. Ausserdem verlagert sich so der Flugverkehr eher und es werden weite Umwege in Kauf genommen welche dann mit viel weniger effizienten Flugzeugen absolviert werden als z.B. jene der Swiss.
    • In vino veritas 16.08.2019 18:12
      Highlight Highlight Wir retten die Welt nicht (alleine). Aber wir leisten unseren Anteil. Andere Länder wie China und Indien lenken auch ein. Selbst in den USA haben sich zahlreiche Bundestaaten und Städte zum Pariser Abkommen bekannt.
    • Diavolino666 16.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Steuern sind hier eigentlich nur das politische Armutszeugnis. Wir werden sehen, wohin das Geld versandet. Dass noch keine Aufforstungsprojekte von den Medien gehypt werden, spricht für sich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • thierry_haas 16.08.2019 17:33
    Highlight Highlight Hat nichts mit dem Thema zu tun aber wundern tut es mich nichtsdestotrotz: warum liest man eigentlich seit zwei Wochen in jedem zweiten Artikel bei Watson „wie die Redaktion Tamedia berichtet“? Kann sich Watson seine News nicht mehr selber leisten? 😳😩
  • Nonkonformist 16.08.2019 17:12
    Highlight Highlight Referendum! Eine solch drastische und vor allem unnötige Erhöhung der Preise wird die arbeitende Bevölkerung niemals akzeptieren.
    • kettcar #lina4weindoch 16.08.2019 17:55
      Highlight Highlight Ich arbeite und befürworte es. Also bin ich in Ihrem Weltbild schonmal die Ausnahme. Ahja, ich fliege auch. Und fahre Auto. Also betrifft es mich sogar.
    • sephiran 16.08.2019 17:57
      Highlight Highlight Meine Güte..
    • Kalsarikännit 16.08.2019 19:22
      Highlight Highlight Brauchen Sie denn Flugtickets zum arbeiten?
  • David Tschan 16.08.2019 17:10
    Highlight Highlight Good News 👍🏻
  • vamosT 16.08.2019 16:46
    Highlight Highlight Dann werden die Armen, welche sich es noch leisten können in die Ferien zu fliegen, die Miethäuserrenovationen der Milliardäre bezahlen. Nach der subventionierten Renovation werden die Milliardäre die Mieten erhöhen und die Armen zahlen noch mehr an die Milliardäre.
    So geht Umverteilung! Aber der Schweizer will das so, er wählt halt "bürgerlich", also die Reichenvertreter.
  • Bird of Prey 16.08.2019 16:41
    Highlight Highlight Dass man darüber diskutiert, ich fass es nicht. Und wer das jetzt nicht versteht, sucht im Internet nach Prof. Dr. Harald Lesch, Die Menschheit schafft sich ab.
    • Bird of Prey 16.08.2019 17:07
      Highlight Highlight An die Blitzer, der Vortrag geht 45 Minuten. Erst schauen, dann denken und dann, aber wirklich erst dann mit Wonne blitzen, wenn es dann noch geht, meine rein so vom Eindruck her ..
    • Bird of Prey 16.08.2019 18:09
      Highlight Highlight Echt jetzt, Alex Rechtsradikal Verschwörungstheoretiker Jones, da geht es NIE um Wissenschaft und auch NIE um unsere Zukunft.
  • marcog 16.08.2019 16:40
    Highlight Highlight Das Problem an der Abgabe: wenn es wirklich weh tut und den Verbrauch reduzieren würde, ist sie derart unbeliebt, dass sie nicht angenommen wird. Ich finde die Abgabe viel zu tief.
    • PlusUltra 17.08.2019 07:49
      Highlight Highlight Weh tut diese Abgabe nur Schlechtverdienern. Und diese sind oftmals aufs Auto angewiesen, weil Schichtarbeit etc.

      Das Problem an der Abgabe ist, dass sie Personen mit tiefem Einkommen "bestraft", während Reiche sich nicht darum kümmern.
  • Markus97 16.08.2019 16:29
    Highlight Highlight Mein Vorschlag wäre mit dem Geld abgeholzte Regenwaldfläche zu kaufen und wideraufzuforsten. Ich denke so bewirkt man am meisten.
    • H. Fröhlich 16.08.2019 16:45
      Highlight Highlight Sinnvoller wäre den Regenwald erst gar nicht abzuholzen.
    • David Tschan 16.08.2019 17:13
      Highlight Highlight Das kann jeder von uns auch bereits selbst machen...

      https://onetreeplanted.org/

      Ich habe bereits ein paar Bäumchen zur Pflanzung in Auftrag gegeben...
    • [CH-Bürger] 16.08.2019 18:52
      Highlight Highlight @Markus:
      1) siehe H Fröhlich
      2) meistens hatte es einen Grund, dass abgeholzt wurde, und meistens ist dies, um Anbauflächen für Sona und/oder Palmöl freizukriegen... einfach so zurückkaufen und aufforsten geht also nicht!

      kurz zum Palmöl:
      mir liegt die Umwelt sehr am Herzen; aber eine Krux am Palmöl, die ich in einem (neutral zu wertenden) Beitrag gesehen habe: es ist äusserst ergiebig und einfach zu bearbeiten... will heissen: für einen bestimmten Prozess / Effekt braucht man viel weniger Öl als von jedem anderen...
      aber klar: am besten wäre, man könnte komplett drauf verzichten!! 👍🏻👍🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 16.08.2019 16:27
    Highlight Highlight Zum Glück kann ich gut auf den Flughafen Friedrichshafen oder München ausweichen :-)
    • Liselote Meier 16.08.2019 16:43
      Highlight Highlight Na da muss ich dich leider enttäuschen, Deutschland kennt eine solche Abgabe schon.
    • Satan Claws 16.08.2019 16:47
      Highlight Highlight Wäre schön würden Sie den nächsten Flug ohne Rückreise buchen.
    • Yummy 16.08.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich nehm Milano Malpensa ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 16.08.2019 16:16
    Highlight Highlight Ein Finanzkreuzzug gegen die kleinen ArbeiterInnen. Nicht mehr und nicht weniger.
    • Walter Sahli 16.08.2019 16:28
      Highlight Highlight Die kleinen ArbeiterInnen, die ja nur zweimal im Jahr in die Ferien fliegen können, tun mir ja soo leid.
    • Dr no 16.08.2019 16:47
      Highlight Highlight wüsste nicht, dass es ein Menschenrecht wäre, kreuz und quer über den Globus zu fliegen. Das ist doch genau unser Problem, viele Dinge sind einfach zu billig. Früher war Fliegen Luxus.
    • Clife 16.08.2019 17:14
      Highlight Highlight Die, die sich keine solchen imposanten Ferien leisten können, freuts zumindest. So können sie ihr Leid etwas teilen mit der Gesellschaft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Starforrze 16.08.2019 16:10
    Highlight Highlight Dass man Flüge eingrenzen muss, ist klar. Mir stösst es aber sauer auf, wenn man immer die Ärmeren bestraft. Die wohl betuchten werden genau gleich und genau so oft weiterfliegen. Toll, denn genau jene verursachen relativ gesehen auch mehr Klimaschaden. Daher wäre das einzig Sinnvolle eine Art einkommensbasierte Steuer oder irgendwie so etwas (nein, die perfekte Lösung habe ich auch gerade nicht, aber eine bessere gibt’s gewiss).
    • Silent_Revolution 16.08.2019 16:22
      Highlight Highlight Ich halte eine CO2 Steuer auch für Pflästerlipolitik- aber zu deiner Aussage der "Ärmeren", die sich dann Fliegen nicht mehr leisten könnten, möchte ich gerne etwas sagen.

      Knapp 10% der Menschheit hat überhaupt je ein Flugzeug bestiegen.

      Und weit unter 5% fliegen regelmässig.

      Fliegen ist längst schon ein elitäres Ding. Dass du als Teil dieser Elite noch immer das Gefühl hast, zu kurz zu kommen, ist traurig.
    • Victor Paulsen 16.08.2019 16:31
      Highlight Highlight Da gebe ich dir komplett recht. Aber was würdest du machen. Flugtickets Lohnabhängig?
    • Knut Knallmann 16.08.2019 16:41
      Highlight Highlight Eine einkommensbasierte Steuer haben wir mit der Steuerprogression bereits. Das Problem ist dass die sehr hohen Vermögen, Aktienspekulationen, Dividenden, grosse Erbschaften und die Unternehmen generell zu wenig besteuert werden. Das ist der Hauptgrund warum die Superreichen so viel reicher werden. Eine Kombination von gerechteren Steuern (Damit könnte man die Armen entlasten oder unterstützen) und Umweltabgaben fände ich die beste Lösung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Birdie 16.08.2019 16:07
    Highlight Highlight Vielleicht eine dumme Frage, aber wieso fördert man keine (internationalen) Aufforstungsprojekte mit dem Geld ? Würde doch Sinn machen dieses Geld zur langfristigen Bindung des ausgestossenen CO2 zu verwenden ?
    • kamä_leon 16.08.2019 16:27
      Highlight Highlight Tja Birdie, die Lobbys die dahinter stecken sind mächtig, sehr mächtig. Geh mal nach Borneo od. Indonesien. Der Regenwald ist bald weg. Und warum....für uns, damit z. Bsp. deine Nutella mittels Palmöl gut streichbar ist. Brasilien, Argentinien....pro/Tg. werden Flächen von zig Fussballfeldern gerodet damit die Rinder weiden können. Die Fleischindustrie verursacht einen Weltweiten CO2 Ausstoss von über 60%! Im Vergleich, die Fliegerei läppische 2.5%! Merkst du was?
    • Macto 16.08.2019 16:36
      Highlight Highlight Finde Ursachenbekämpfung besser als Kompensierung. Zudem stellt sich die Frage, wie du so ans Geld kommen willst. Eine Nutzungssteuer wird da schwierig...
    • Satan Claws 16.08.2019 16:46
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 16.08.2019 16:07
    Highlight Highlight Wird deshalb weniger geflogen?
    • Knut Knallmann 16.08.2019 16:29
      Highlight Highlight Der Hauptgrund für die Zunahme der Fliegerei in den letzten Jahrzehnten ist das sinkende Preisniveau vor allem ausgelöst durch Billigairlines. Wenn die teilweise absurd tiefen Preise durch die Abgabe angehoben werden (Je nach Urspruchspreis wäre das eine signifikante Erhöhung) ist eine Reduktion durchaus realistisch. Besser als nichts zu tun ist es allemal...
    • Victor Paulsen 16.08.2019 16:33
      Highlight Highlight Ja. Deutlich
      Würdest du eher für 20 Franken übers Wochenende nach London fliegen oder für 30.
      Oder falls du bis dahin 5 mal pro Jahr in die Ferien geflogen bist dann reicht das Geld künftig nur noch für viermal
  • wolge 16.08.2019 16:05
    Highlight Highlight Ab wann gibt es eine Klima-Abgabe für Kinder und Haustiere?
    • Relativist 16.08.2019 16:38
      Highlight Highlight Hoffentlich bald. Und auf Fleisch essen auch.
    • Leider Geil 16.08.2019 17:09
      Highlight Highlight Kinder? Echt jetzt?
  • H.P. Liebling 16.08.2019 16:03
    Highlight Highlight Das erinnert mich an die gute alte Ablass-Zahlung der katholischen Kirche. Nützt es nichts, schadet es nichts... ausser natürlich denjenigen, die zahlen dürfen.

    Kurzum: Völliger Quatsch und ganz sicher nicht der erfolgsbringende Weg für die Klimawende. Warum nicht?

    Beispiel 1: Wenn ich z.B. 3 Wochen in die Ferien fliege, dann interessieren mich 120 Franken kaum.

    Beispiel 2: Die vielfliegende, reiche Elite dieses Landes interessiert das wohl auch kaum.

    Beispiel 3: Die internationalen Multis und luft- und landverpestenden Konzerne interessiert das wohl auch kaum.

    Nochmal von vorne, bitte.
    • marcog 16.08.2019 16:34
      Highlight Highlight Das vielfliegende, nicht so reiche Fussvolk dürfte dies vielleicht aber doch ein wenig interessieren. Wochenend-Städtereisen und so. Und auch die Firmen werden sich ausrechnen, bis wann sich ein Flug noch lohnt. Aber 120.- für einen Langstreckenflug sind dafür wohl noch zu wenig...
    • Victor Paulsen 16.08.2019 16:36
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht um die Leute, die drei Wochen in die Ferien fliegen. Primär geht es um die Leute, die einfach einmal im Monat für ein Wochenende innerhalb von Europa fliegen, oder die, die drei-vier mal pro Jahr für eine Woche nach Asien gehen. Und mit dieser Preiserhöhung fliegen die dann nur noch all zwei Monate übers Wochenende in die Ferien
    • Macto 16.08.2019 16:37
      Highlight Highlight Mich interessiert das sehr wohl. Weekendtrip kurz per Flug nach London liegt viel einfacher drin, wenns 30.- kostet statt 150. Also doch, ich denke das nützt was.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 16.08.2019 15:54
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung aber zu wenig.
    Ziel Null Emissionen bis 2050 ist viel zu lasch. Null bis 2030 sollte das Ziel sein.
    • Gipfeligeist 16.08.2019 16:41
      Highlight Highlight @ingmarbergman
      Yess, ein motivierter Kommentar. Think Big, 2030 netto null!

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