Schweiz
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Bundesrat Guy Parmelin spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 25. September 2017 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Kein Freund der klaren Worte: Bundesrat Guy Parmelin (SVP). Bild: KEYSTONE

Geld für Olympia, aber nicht für Papi-Zeit? So windet sich Parmelin um eine Antwort 



Als Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) steht SVP-Bundesrat Guy Parmelin derzeit besonders im Scheinwerferlicht. Grund dafür sind zwei kostspielige Vorlagen aus seinem Departement.

Für acht Milliarden Franken will der Bundesrat neue Kampfjets und Raketen für die Boden-Luft-Verteidigung kaufen. Und auf Parmelins Antrag hin entschied die Regierung, im Falle eines Zuschlags für die Olympischen Spiele 2026 in Sion bis zu einer Milliarde Franken im Rahmen einer Defizitgarantie auszugeben. 

Gleichentags lehnte der Bundesrat die Volksinitiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Die Kosten – gemäss Berechnungen des Bundes rund 420 Millionen Franken jährlich – würden die Wirtschaft bremsen, so die Begründung

Zu diesen Entscheiden stellte sich Guy Parmelin den Fragen von «20 Minuten» in einem Interview – und wand sich um eine klare Antwort. Das Herumgedruckse in fünf Zitaten.

Warum sich die Schweiz Kampfjets und Olympia, aber keinen Vaterschaftsurlaub leisten kann

«Ohne Sicherheit gibt es keine Wohlfahrt. Ohne Sicherheit wird die Wirtschaft gebremst. Dann können wir auch keine Sozialleistungen mehr finanzieren.»

Zur unterschiedlichen Gewichtung der Anliegen 

«Der Bundesrat muss Prioritäten setzen. Schliesslich fällt das Geld nicht vom Himmel. Wir haben in den letzten Jahren Milliarden für Sozialausgaben ausgegeben. Die Kosten werden in den nächsten Jahren mit der AHV und IV weiter steigen – stärker als das Bruttoinlandprodukt. Da liegen neue Sozialleistungen einfach nicht drin.»

Zur Tatsache, dass es für Väter in der Schweiz bei einem Umzug in einen anderen Kanton mehr Urlaub gibt als bei der Geburt des eigenen Kindes

«So funktioniert unser Föderalismus. Jeder darf sich dort niederlassen, wo er es gerne möchte. Eine absolute Gleichheit in allen Belangen werden wir nie erreichen.»

Gesetzlich ist bei Umzügen und der Geburt des eigenen Kindes je lediglich ein arbeitsfreier Tag vorgeschrieben. Gewisse Gesamtarbeitsverträge (GAV) räumen dafür mehr Ferientage ein. Kantonale Unterschiede in der Gesetzgebung gibt es nicht.

Wie sich Eltern in der ersten Zeit nach der Geburt organisieren sollen

«Grundsätzlich finde ich, dass jeder selbst für die Betreuung verantwortlich ist. So haben es auch meine Schwester und mein Bruder gemacht, die Lösungen innerhalb der Familie gefunden haben. Der Bund soll nicht eingreifen.»

Warum es Olympia braucht (aber keinen Vaterschaftsurlaub)

«Die Defizitgarantie ist eine Investition in die Zukunft. Olympia ist ein wichtiges Impulsprogramm für Tourismus, Randregionen, Landwirtschaft und Technologie und verspricht einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen.»

(cbe)

Mit dem Cash für die Kampfjets: Was würde ein Kind mit acht Milliarden kaufen?

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Video: Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 15.11.2017 16:55
    Highlight Highlight "Ohne Sicherheit wird die Wirtschaft gebremst." Da hat de Weinbauer, der jeweils immer die hohle Hand beim Staat machen musste, damit er auf unsere Kosten private finanzielle Sicherheit erhielt, ein wahres Wort gesprochen. Willkommen im Kommunismus! Viva la Revolución (hab ich das richtig geschrieben, Guy? Dein Freund Che kennt sicher die Antwort!)
  • blaubar 15.11.2017 16:08
    Highlight Highlight Einer der schlechtesten Bundesräte aller Zeiten. Überhaupt nicht mehrheitsfähig, da er nur für die Reichen politisiert.
  • RETO1 15.11.2017 16:02
    Highlight Highlight hat jemals ein Sportminister die Kandidatur seines Landes für olympische Spiele nicht unterstützt, nein, das macht jeder
  • Linus Luchs 15.11.2017 14:10
    Highlight Highlight Dagobert Parmelins feuchte Träume
    User Image
  • RatioRegat 15.11.2017 13:34
    Highlight Highlight Die zweite Aussage ist unsinnig und irreführend, weil der Konnex zwischen Geburten und der Finanzierung der AHV völlig ausgeblendet wird. Natürlich steigen die Kosten der AHV, wenn die Geburtsrate abnimmt, weil dann weniger Junge mehr Alte finanzieren müssen.

    Insofern ist das Kinderkriegen nicht ausschliesslich Privatsache, weil ein gesellschaftliches Interesse daran besteht, dass Kinder gezeugt werden (es sei denn, man ist bereit die Defizite durch Migration auszugleichen).

    • RETO1 15.11.2017 16:03
      Highlight Highlight die Geburtenrate nimmt zu, mein Lieber
    • RatioRegat 15.11.2017 17:10
      Highlight Highlight @RETO1: Danke für die Korrektur. Die Geburtenrate nahm in den vergangenen Jahren wieder leicht zu.
      Ungleich mehr zugenommen hat aber auch die Lebenserwartung, weshalb durchaus ein demographisches Ungleichgewicht besteht, das durch mehr Geburten ausgeglichen werden müsste.
    • RETO1 15.11.2017 19:33
      Highlight Highlight danke, dass du die Korrektur anerkennst
      Warum habe wohl ich dafür bereits 11 Blitzlichter erhalten habe?
  • MacB 15.11.2017 13:31
    Highlight Highlight Die, die unser Leben lenken, nehmen die Bedürfnisse der Generationen X, Y und Z nicht wahr resp. kennen sie einfach nicht.

    Der Vaterschaftsurlaub ist kein Wunsch, er ist eigentlich inzwischen ein Muss, da sich die Gesellschaft wandelt.
  • sansibar 15.11.2017 13:29
    Highlight Highlight Ich finde es scho etwas daneben, dass man solche Sachen vergleicht die nun wirklich in keinem Zusammenhang stehen. Ich bin für Vaterschaftsgeld UND Olympia. Aber die Sachen sollen getrennt beurteilt werden. Man soll sachlich dafür oder dagegen argumentieren. Ich komme ja auch nicht und sage „ich bin gegen die Kampfflugzeuge weil mein Papa nicht die 70.- AHV mehr pro Monat erhalten hat“. Und vor allem: es gibt genug gute Argumente für das Vaterschaftsgeld, ohne dass man irgend ein anderes Projekt durch den Schlamm ziehen muss.
  • FrancoL 15.11.2017 12:56
    Highlight Highlight Olympia ist eine Investition in die Zukunft, nicht unbedingt richtig, wenn man die verschiedenen Olympiadörfer anschaut.

    Aber soll das zudem heissen Kinder sind KEINE Investition in die Zukunft?

    Nebenbei bemerkt wer soll denn sonst in Zukunft an den olympischen Spielen teilnehmen wenn nicht unsere Jugend? Der SVPlerChor?

    Schwache aber zumindest ehrliche Antwort aus dem Parteibüchlein der SVP-Rennleitung.
  • manhunt 15.11.2017 12:53
    Highlight Highlight verwundert keineswegs. olympische spiele als veranstaltug werden stets zum grössten teil durch die allgemeinheit finanziert, während sich einige wenige eine goldene nase daran verdienen. ganz nach der neoliberalen wirtschaftsvision der svp: gewinne privatisieren, verluste verstaatlichen.
  • Nuka Cola 15.11.2017 12:53
    Highlight Highlight Also langsam bekomme ich ernste Zweifel - nicht das die nicht schon vorher bestanden haben - ob diese Person für den Job eines BR geeignet ist. - Ich bezweifle es.

    Ein IQ- sowie Persönlichkeitstest, sowie Transparenz um seine Geldflüsse, wären bei dieser Persona ziemlich sicher sehr interessant und aufschlussreich. Aber zugleich wohl auch beängstigend.

    Mit den Worten seines Deutschen Amtskollegen: "Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
  • michiOW 15.11.2017 12:33
    Highlight Highlight Klar kann man diese Entscheidungen infrage stellen, aber ein bisschen Objektivität und Verständins für andere Meinungen schadet nicht.

    Wer hat diesen Artikel überhaupt geschrieben?
  • meliert 15.11.2017 12:29
    Highlight Highlight es wäre interessant zu sehen, wie weit es BR Parmelin in der freien Wirtschaft gebracht hätte?
  • rodman 15.11.2017 12:16
    Highlight Highlight Sauber Äpfel mit Birnen verglichen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
  • Staatsgebeutelter 15.11.2017 12:15
    Highlight Highlight Wo Parmelin nicht recht hat, hat er nicht recht.
  • BetterTrap 15.11.2017 12:10
    Highlight Highlight Ach quatsch! Vaterurlaub bringt doch niemanden der etwas, warum brauchen Eltern denn Zeit mit ihren Kindern wenn sie auch der Wirtschaft dienen können.. Natürlich ist das total bescheuert und mit unserer Arbeitskultur nicht zu vereinbaren! Olympia hingegen.. Olympia - das ist Marketing, sowas nachhaltiges, günstiges und insbesondere lohnendes Projekt - das brauchen wir! Man betrachte nur den Erfolg in Turin & Sotschi!! Wunderschöne bauten, welche noch heute genutzt werden und fast gratis erbaut wurden, abgesehen vom nachhaltigen Tourismusboom!!
  • Scaros_2 15.11.2017 12:07
    Highlight Highlight Die Defizitgarantie ist eine Investition in die Zukunft

    Es gibt so viele Studien die aufzeigen das Regionen und Länder nicht davon Profitieren können und nur sehr sehr weniger Austragungsorte jemals davon Profitieren konnten. Ich glaube Barcelona 1982 oder so war damals einer dieser Orte. Ansonsten Defizite, soweit das Auge reicht.
  • aglio e olio 15.11.2017 12:01
    Highlight Highlight 8 Mrd. für Waffensysteme deren Nutzen fragwürdig ist,
    1 Mrd. für ein Prestigeprojekt welches die Taschen einiger Weniger mit dem Geld der Allgemeinheit füllt und dazu einige Antworten die einem FU! gleichkommen.

    Und dann noch das hier:
    "...Olympia ist ein wichtiges Impulsprogramm für Tourismus, Randregionen, Landwirtschaft und Technologie und verspricht einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen."
    Wir können doch sehen wie es bei den vorherigen Austragungsorten läuft. Will der das Volk für dumm verkaufen oder glaubt er selbst daran?
  • piedone lo sbirro 15.11.2017 12:00
    Highlight Highlight kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig.

    weshalb kämpfte/kämpft die SVP gegen den mutterschaftsurlaub/vaterschaftsurlaub, wenn sie keine zuwanderung möchte?
    • RETO1 15.11.2017 13:02
      Highlight Highlight @ Piedone
      haha, die Geburtenrate steigt und steigt, Jahr für Jahr ,auch ohne zusätzlichen Papiurlaub
      informiere dich bevor du solch dummes Zeugs schreibst
    • shine 15.11.2017 13:26
      Highlight Highlight Ja, wir haben auch Zuwanderer welche Kinder in der CH auf die Welt bringen 😎
    • piedone lo sbirro 15.11.2017 13:49
      Highlight Highlight RETO1

      die geburtenrate steigt durch die zuwanderung, dadurch steigt der ausländeranteil - denken war noch nie ihr steckenpferd.

      beantworten sie meine frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Name 15.11.2017 11:48
    Highlight Highlight Uhh, M. Parmelin ...

    Schon nur zu 4.: Der Bund greift eben ein - indem er den Müttern (nur!) 98 Tage gibt, den Vätern nichts.
    Ich behaupte jetzt mal, dass schon in der Steinzeit Väter mehr Möglichkeiten hatten, für ihre Säuglinge da zu sein.
  • Siebenstein 15.11.2017 11:38
    Highlight Highlight Olympia war, ist und wird auch immer ein idealistisch motiviertes Geldgrab bleiben, da Brust die Maus keinen Faden ab...
  • sherpa 15.11.2017 11:36
    Highlight Highlight Mit all dieses Antworten beweist Parlemin einmal mehr, dass er als BR völlig ungeeignet und ein unverzeihliche Fehlbesetzung ist. Das Problem liegt aber auch dort begraben, dass die SVP eben keine besseren Leute hat um ein solches Amt ausüben zum können.
    • MacB 15.11.2017 13:26
      Highlight Highlight Es liegt auch daran, dass die SVP viele "Extreme" in ihren Reihen führt, die in der vereinigten Bundesversammlung kaum eine Mehrheit finden. Ich glaube nicht, dass Hardliner wie z. Bsp. Amstutz gewählt werden würden.

      Zudem stellen sich die wirklich guten Leute nie zur Verfügung. Damit meine ich erfahrene Wirtschaftskapitäne mit viel Führungs- und Krisenerfahrung wie ein Peter Spuhler. Parmelin ist da eher ein Kompromiss. Ich glaube aber durchaus, dass es in der SVP sehr fähige Leute gibt, auch wenn ich die da gemachte Politik sehr oft nicht mittrage.
  • Mutzli 15.11.2017 11:33
    Highlight Highlight "Die Defizitgarantie ist eine Investition in die Zukunft." Ja nee, is klar und Vaterschaftsurlaub wäre ja eine Investition in die Vergangenheit, oder was? Doppelpluspunkte so einen Sportanlass als "wichtiges Impulsprogramm" zu bezeichnen. Man konnte ja bereits zahlreichen anderen Orten sehen, wie unglaublich gut das funktioniert, sei es nun Rio oder anderswo. Wäre wohl ein effektiveres Impulsprogramm, wenn man das den Leuten in der Region bar verteilen würde. Hauptsache wir haben die möglichstgrosse Pro-Kopf Luftwaffe, damit wir mit denen beim Bobfahren so richtig abräumen können
    • McStem 15.11.2017 12:19
      Highlight Highlight Man kann eben mit 70 Kampfjets viel grössere und eindrücklichere Patrouille-Suisse-Formationen an der Eröffnungsfeier fliegen ;)
    • Richu 15.11.2017 14:59
      Highlight Highlight @McStem: Du bist sehr schlecht informiert betr. Beschaffung von Kampfjets, denn dein Angabe betr. Anzahl Flugzeuge (du schreibst von 70 Kampfjets) ist falsch. Der Bundesrat hat nämlich letzte Woche beschlossen, dem Parlament die Beschaffung von 40 Kampfjets (meiner Meinung nach würden jedoch 25 Kampfjets genügen) sowie eines Luftverteidigungssystems zu beantragen.
    • McStem 15.11.2017 15:42
      Highlight Highlight Auch mit 40 ist das immer noch eine ansehnliche Flugeinlage ^^

      Spass beiseite, ging wohl an mir vorbei und ich hoffe man merkt am Kommentar an, dass dieser nicht ganz ernstgemeint an.
  • Astrogator 15.11.2017 11:33
    Highlight Highlight Mit Verlaub, wer heute noch glaubt, dass olympische Spiele einen nachhaltigen Effekt auf den Tourismus hat muss schon sehr dumm sein.
    • chnobli1896 15.11.2017 12:24
      Highlight Highlight Oder es ist nur eine vorgeschobene Begründung ;-)
    • Nuka Cola 15.11.2017 12:45
      Highlight Highlight Hat der Guy Parmelin ja auch nie gesagt, dass er das nicht sei.
  • Walter Röhrich 15.11.2017 11:31
    Highlight Highlight Mir sind jetzt gerade keine olympischen Winterspielorte bekannt, die von den Winterspielen nachhaltig profitiert haben sollen.
    • MacB 15.11.2017 13:28
      Highlight Highlight Lillehammer :) ansonsten würd ich das gar nicht kennen :)

      Nein, du hast recht, seh ich auch so.
  • Cpt.Milchbarz 15.11.2017 11:29
    Highlight Highlight Aber wir haben ja schon mehr Ferien als die Frauen. 3 Wochen pro Jahr! So ein WK ist doch super, wer braucht da noch Vaterschaftsurlaub?

    Aber im ernst, es erstaunt mich immer wieder wie rückständig die Schweiz in gewissen Dingen ist.
  • maljian 15.11.2017 11:16
    Highlight Highlight "die Lösungen innerhalb der Familie gefunden haben." Das mag funktionieren, wenn die Familie in der Nähe wohnt. Die Familie meines Mannes wohnt in Basel, meine in Berlin und wir wohnen in Zürich. Wie soll da die Unterstützung der Familie möglich sein?
    Wie sieht es bei Familien aus, wo die Grosseltern noch 100% arbeiten?
    Ich weiss, es ist die eigene Entscheidung, ob man Kinder haben möchte. Aber was passiert, wenn dann kaum noch jemand Kinder bekommt, weil für die Betreuung nicht gesorgt werden kann.
    Dann wird die Überalterung der Gesellschaft weiter zunehmen.
    In Skandinavien geht's auch.
  • Sir Konterbier 15.11.2017 11:14
    Highlight Highlight Wer will eigentlich diese Papizeit? Ich habe Kollegen die von SP bis SVP wählen und irgendwie scheint keiner so richtig scharf darauf zu sein.

    Ich glaube auch nicht dass wenn ich mein Kind in den ersten 3 Wochen non stop sehe und danach wieder alles beim alten ist, ich eine viel engere Bande zum Kind habe als ohne Vaterschaftsurlaub. Ist mir irgendwie zu wenig nachhaltig...

    Mir ist schon klar dass das jetzt sehr subjektiv ist... wie ists bei euch so?
    • Nick Name 15.11.2017 12:05
      Highlight Highlight Ich. Minimum 1 Jahr Elternzeit, bitte, mit der Freiheit, zwischen Vater und Mutter zu verteilen.

      Der Mensch ist ein Säugling und Tragling. Er kommt als komplett hilfloses Wesen auf die Welt. Die ersten Monate bilden das Fundament fürs ganze Leben, und da sollte/dürfte auch der Vater nicht aussen vor bleiben müssen.
      Ich denke zudem, dass dies die beste Prävention wäre für viele spätere Mankos, die dann mühsam und mit viel (Staats)Geld wieder zu korrigieren versucht werden.
    • chnobli1896 15.11.2017 12:27
      Highlight Highlight @Nick Name
      Sehe es ähnlich. 1 Jahr zum Beispiel, beide müssen mind. 2 Monate nehmen, der Rest kann beliebig aufgeteilt werden. Danach eine sinnvoll subventionierte Krippenstruktur aufbauen, dann hat das Kind soziale Kontakte und die Eltern sind schnell wieder im Arbeitsmarkt und können das bekommene Geld wieder als Steuern heranarbeiten ;-)
    • Makatitom 15.11.2017 12:41
      Highlight Highlight Ich bin kinderlos, aber auch eindeutig für Nick Names Vorschlag. Es geht ja nicht darum, ob und wie der Vater seine Bindung zum Kind verbessert, sondern dass die Bindung des Kindes verbessert wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 15.11.2017 11:02
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung um die Olympiamilliarde nicht, dem Junker mal ne Milliarde (ohne Gegenleistung!) in den Arsch schieben ist völlig ok.
    Aber wenn es um das Ansehen des ganzen Landes geht, um die Chance sich wider einmal der Welt als Reiseland anzubieten, dass ist eine Milliarde zu viel?!
    • Die verwirrte Dame 15.11.2017 14:32
      Highlight Highlight Wow, dann reisen sie halt für die Olympiade in die Schweiz. Merken, dass es immer noch sauteuer hier ist und kommen nie wieder. Het sech glohnt.
  • hello world 15.11.2017 11:00
    Highlight Highlight Man schaue sich doch bitte mal die Statistiken zum wirtschaftlichen Nutzen von Olympischenspielen an und behaupte dann nochmal dass dies gut fürs Land (Tourismus/Technologie/Landwirtschaft/...) sei... so en Seich!
    • Sir Konterbier 15.11.2017 13:02
      Highlight Highlight Ich glaube auch nicht wirklich an den wirtschaftlichen Nutzen. Vielleicht gaaanz bisschen. Aber bedenke dass der Bund vermutlich am Schluss weniger als diese eine Milliarde zahlt, denn es ist nur eine Defizitgarantie.

      Ich finde Sportanlässe einfach schöne Events die auch Begeisterung bei Jungen wecken können (bei mir wars auf alle Fälle so) Solange es keine grössenwahnsinnigen Spiele sind befürworte ich sie deshalb...🤷‍♂️

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