Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Peter Hegglin (CVP), Olivier Français (FDP), Martin Landolt (BDP) und Ruedi Noser (FDP) wollen jetzt die Gletscher retten.

Plötzlich wollen alle die Gletscher retten: So springen Bürgerliche auf den Klima-Zug auf

Die Gletscher-Initiative, die am Freitag lanciert wird, erhält Zulauf von prominenten Bundesparlamentariern der CVP und FDP.



Tobias Bär / CH Media

Bis spätestens 2050 sollen in der Schweiz netto keine Treibhausgase mehr ausgestossen werden. Das verlangt die Gletscher-Initiative, die am Freitag lanciert wird. Das ist eine ambitionierte Vorgabe. Wenn man sich das bisher Erreichte vor Augen führt, dann ist sie geradezu utopisch: Das Ziel, den CO2-Ausstoss bis im kommenden Jahr gegenüber dem Jahr 1990 um 20 Prozent zu senken, wird wohl nicht erreicht. Das CO2-Gesetz mit einem Inlandreduktionsziel von 30 Prozent bis 2030 ist im ersten Anlauf im Nationalrat durchgefallen.

Vor diesem Hintergrund wirkt eine Initiative, die das Zeitalter der fossilen Energien beenden will, radikal. Und doch stösst das Anliegen nicht nur bei Links-grün auf Anklang. Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser sitzt im Initiativkomitee, womit er sich einen Rüffel von Parteipräsidentin Petra Gössi einhandelte. Für Gössi ist die Initiative kein gangbarer Weg, weil einmal mehr ein Ziel in die Verfassung geschrieben, der Weg dorthin aber offengelassen werde.

Davon lassen sich andere FDP-Exponenten aber nicht abschrecken: Unter den Unterstützern der Initiative finden sich mit Ständerat Olivier Français und Nationalrat Frédéric Borloz (beide Waadt) zwei weitere freisinnige Parlamentarier.

Gössi will sich auf Anfrage nicht zum Engagement ihrer Parteikollegen äussern. Einem Engagement, das durchaus dem Willen der Parteibasis entspricht: 62 Prozent der FDP-Mitglieder sind laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage einverstanden, dass die Schweiz bis 2050 aus den fossilen Energien aussteigt. Gemäss Gössi hat sich die FDP-Basis mit 77 Prozent aber «noch viel deutlicher» dafür ausgesprochen, das Pariser Klimaabkommen wie beschlossen umzusetzen. Die Reduktionsziele, die der Bundesrat daraus ableitet, sehen bis Mitte des Jahrhunderts «nur» eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 70 bis 85 Prozent gegenüber 1990 vor.

Bundesratskandidat im Boot

Mit der GLP und der BDP haben sich bereits zwei bürgerliche Parteien hinter die Gletscher-Initiative gestellt. Auch in den Reihen der CVP-Fraktion kann das Anliegen auf Unterstützung zählen. Marianne Streiff-Feller (BE) und Nik Gugger (ZH), Karl Vogler (OW) sowie der letztjährige Bundesratskandidat Peter Hegglin (ZG) gesellen sich zum Bündner Ständerat Stefan Engler, der sich wie Noser im Initiativkomitee engagiert.

«Ich bin kein Klimahysteriker. Aber wir müssen die Weichen für den vollständigen Umstieg auf alternative Energieträger jetzt stellen.»

Peter Hegglin, CVP-Ständerat.

Für Hegglin hat der «verschwenderische Umgang der Menschen mit den natürlichen Ressourcen» den Ausschlag für das Engagement gegeben. Gerade der Bericht zum globalen Artensterben zeige, dass es nicht weitergehen könne wie bisher. Der Klimawandel gilt als wichtiger Treiber des Biodiversitätsverlustes. «Ich bin kein Klimahysteriker. Aber wir müssen die Weichen für den vollständigen Umstieg auf alternative Energieträger jetzt stellen», sagt Hegglin. Die Ziele der Initiative seien durchaus ambitioniert, die Umsetzung «erfordere einiges an Denkarbeit», so der Zuger Ständerat. «Bis 2050 werden sich aber mögliche Wege auftun.» Hegglin sieht im Volksbegehren zudem einen Innovationstreiber für den Wissenschafts- und Technologiestandort Schweiz.

Andere FDP- und CVP-Parlamentarier hegen zumindest Sympathien für die Initiative. Dazu zählt FDP-Ständerat Damian Müller (LU). Er sagt: «Die Massnahmen zur Erreichung der gesteckten Ziele müssen sozialverträglich sein. Hier haben mich die Initianten noch nicht restlos überzeugt.» Deshalb könne er sich nicht explizit für das Anliegen aussprechen. Auch für CVP-Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (SO), welcher der Initiative positiv gegenübersteht, stellen sich Fragen zur Umsetzung. «Wir müssen nun zunächst einmal ein griffiges CO2-Gesetz verabschieden.»

«Eine Frage des Willens»

Für die im Verein «Klimaschutz Schweiz» organisierten Initianten ist die komplette Abkehr von Kohle, Erdöl und Erdgas «keine Frage der technischen Möglichkeiten, sondern des politischen Willens». Zahlreiche Studien zeigten, wie der Ausstieg gelingen könne. Laut Initianten wird mit der Initiative zudem lediglich das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 vollzogen.

Die internationale Gemeinschaft hatte sich damals darauf geeinigt, die globale Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Gemäss dem Weltklimarat müssen dafür die durch Menschen erzeugten CO2-Emissionen tatsächlich bis 2050 auf null sinken.

Gletscher in Gefahr

Der Permafrost leidet unter dem Klimawandel

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 08.05.2019 09:42
    Highlight Highlight Alle Bürgerlichen wollen die Gletscher retten, aber keiner will etwas Verpflichtendes dafür tun. Könnte ja die Profite ihrer Geldgeber schmälern. Die wahren Kosten tragen ja eh die zukünftigen Generationen, doch dass ist diesen Flachdenkern gerade recht, denn dann ist es nicht mehr ihr Problem.
    • rodolofo 08.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Die sind eben für einen anti-autoritären Staat.
      Anti -autoritär gegenüber den autoritären, bürgerlichen "Unternehmern"
  • dorfne 08.05.2019 09:27
    Highlight Highlight Und hinterrücks üben sie schon den bürgerlichen Schulterschluss um Alles zu sabotieren. Irgendein Härchen in der Suppe werden sie dann schon finden. "Wir sind auch für Klimamassnahmen, aber nicht so." Oder sie verwässern Alles bis zum Nullwert, sodass die Grünen nur noch Nein sagen können. Dann heisst es wieder wie beim CO2 Gesetz: Wir wollten ja, aber die Grünen haben nein gesagt. Mit denen kann man einfach nicht zusammenarbeiten."Wir haben den Klimaschutz in unserer DNA, aber die Gewinnmaximierung auf Kosten von Natur und Mensch geht halt einfach vor.
  • Glenn Quagmire 08.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Falls ernst gemeint, eine gute Sache....
    • dorfne 08.05.2019 10:25
      Highlight Highlight Falls......
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 08.05.2019 11:40
      Highlight Highlight Tönt für mich eher nach der üblichen Windfahnentaktik vor den Wahlen.
      Aber ich gönne mir etwas Optimismus und hoffe mal....
    • Glenn Quagmire 08.05.2019 15:19
      Highlight Highlight Planet: wenn Windfahnen, dann haben sich die werten Herren endgültig diskreditiert.
  • Bangarang 08.05.2019 08:44
    Highlight Highlight Finde ich Super: Zumal alleine die trockengelegten Moore im schweizer Seenland schon 10% des Ausstosses ausmachen. Die betonieren wir dann zu.

    Gletscher retten tönt gut. 95% der Bevölkerung waren noch nie auf einem, aber egal. Wir essen ja auch kein Eisbärenfleisch mehr, weil Greta die Grüne es uns vorbetet.

    2050 steht auch keiner mehr zur Wiederwahl.
    • Mario Conconi 08.05.2019 11:01
      Highlight Highlight Entschuldigung ich verstwhe nicht was Sie mir/uns genau mitteilen wollen
  • TheRealDonald 08.05.2019 08:25
    Highlight Highlight Etwas versprechen, was erst in 30 Jahren erfüllt werden muss ist absolut lächerlich und bringt gar nichts. Wenn es diesen "Neu-Grünen" wirklich ernst wäre, würden sie sich für konkrete Massnahmen einsetzen welche in absehbarer Zeit umgesetzt werden und sich positiv auswirken.
    Das Pariser Klimaabkommen wurde 2015 beschlossen, also zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode. Die Politiker hatten seither 4 Jahre Zeit, um Massnahmen zu definieren. Was wurde gemacht? Was wurde umgesetzt? Es sind doch nur leere Versprechungen. Nach den Wahlen passiert wieder 4 Jahre lang gar nichts!
  • leu84 08.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Am 20. Oktober etwa um 18:01 werden sie wieder zurückschwenken. Wenn die Politiker sich die letzten 20 Jahre nicht für Natur interessiert haben, dann auch die nächsten 4 Jahre nicht.
  • rodolofo 08.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Dass eiskalt berechnende, bürgerliche "Homo Ökonomicus" sich mit den eiskalten Gletschern identifizieren, wundert mich eigentlich gar nicht.
    Dann kühlt mal Euer Mütchen, Ihr Bürgerlichen!
    Und dann habt doch auch noch den Mut, Euren Rasen länger wachsen zu lassen, bevor Ihr ihn Samstags mit viel Lärm mäht!
    Bringt allgemein mehr Unordnung in Euer Leben, denn die Unordnung ist die höhere Ordnung der Natur!
    Und dann klappt's vielleicht auch wieder mit den Gletschern...
  • Der Tom 08.05.2019 07:42
    Highlight Highlight 2050 ist zu spät! Das ist nich mutig sondern einfach nur dumm.
  • Clife 08.05.2019 07:41
    Highlight Highlight Wenns um die eigene Zukunft geht, wird direkt laut geschrien. Wenns um die Zukunft anderer geht (hier um die nächsten Generationen, die diesen Schwachsinn ausbaden müssten, falls die Vorlage angenommen wird) bleibt man aber lieber still...sieht man beim Klimawandel ebenso. Merkt euch wenigstens, welche Parteien am lautesten geschrien haben, nicht aber aus kurzer Sicht sondern längerfristig.
  • inmi 08.05.2019 07:35
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen waren immer schon besser, wenns ums Klima geht. Zur Erinnerung: Die Grünen sind gegen die CO2 arme Kernkraft. Ohne Kernkraft werden wir nichts gegen den Klimawandel tun können.
  • Mutbürgerin 08.05.2019 07:11
    Highlight Highlight Sehr gut, nun sind bald alle Politiker grün und Klimakämpfer und damit hat die ganze Hysterie ein Ende. Sobald irgendeine Massnahme dann Geld kosten wird, wird es vom Stimmvolk abgelehnt werden.
    • Rocha123 08.05.2019 10:00
      Highlight Highlight @Mutbürgerin: Hallo hier ist der Kommentarfreischalter Noah Rocha. Ich habe bei ihrem Kommentar Volk durch Stimmvolk ersetzt, da dieser Begriff präziser ist. Den Begriff Volk versuchen wir nach Möglichkeit zu vermeiden, da Völker nicht trennscharf von einander abgrenzbar sind. Ausser Bienenvölker.
  • wolge 08.05.2019 07:10
    Highlight Highlight Wer das Klima ernsthaft retten will der muss die Gesellschaft grundlegend umbauen.

    Das Kredo Wachstum muss aus unseren Köpfen und aus unseren Systemen. Wirtschaft, Sozialsysteme, Familienplanung alles basiert auf Wachstum.

    Nachhaltigkeit im Einklang mit Natur, Umwelt und Mensch muss das neue Kredo sein.

    Nachhaltigkeit nicht nur in Bezug auf Ökologie sondern auch auf Sinnhsftigkeit.

    Egos, Gier und Macht müssen in den Hintergrund treten. Entsprechend benötigt es völlig andere Charakteren an der Spitze von Unternehmen, Staat und Politik
  • Zauggovia 08.05.2019 06:52
    Highlight Highlight Einer der schnellsten und effizientesten Schritte zur CO2-Reduktion wäre der Bau neuer AKWs. Das dogmatische Weltbild der meisten Parteien hindert uns jedoch daran.
    • icon 08.05.2019 07:22
      Highlight Highlight Co2 reduktion ist nicht alles was für den Umweltschutz getan werden kann, wo sollte der Atommüll entsorgt werden? Das sollte auch einberechnet werden!
    • dho 08.05.2019 07:28
      Highlight Highlight Na, bravo. In Aargovia?
    • rodolofo 08.05.2019 07:57
      Highlight Highlight Und der schnellste und effektivste Schritt, in einer Welt mit weniger CO2-Emissionen an Krebs, oder an Atombomben-Explosionen zu sterben...
      Sollen wir den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen?
      Nein danke!
      Schick mir lieber einen grünen Heiland!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 08.05.2019 06:23
    Highlight Highlight Mutige Ziele sind der Weg zur Veränderung – auch wenn sie aus heutiger Sicht nur sehr schwer erreichbar scheinen.
    Wer eine Mauer überwinden will, muss zuerst sein Herz hinüber werfen.
    Vorausgesetzt, dass es sich dabei um eine Herzensangelegenheit handelt. Und diese wiederum setzt eine Beziehung voraus.
    Genau das ist bei den Gletschern und der Tierwelt – wie bei den Wäldern – bei vielen der Fall.
    Wer die Alpen und ihre wunderbare Natur kennt, wird von ihrer Grossartigkeit berührt.
    Abgesehen davon, dass wir gar keine Alternative haben, wenn wir mit den vorhandenen Ressourcen überleben wollen.
    • Seraohara 08.05.2019 06:30
      Highlight Highlight Sehr schön gseit!!
    • Der Tom 08.05.2019 07:43
      Highlight Highlight 2030 ist mutig. 2050 ist verantwortungslos spät.
  • Schaaggi 08.05.2019 06:17
    Highlight Highlight Ja klar. Etwa so glaubwürdig wie Cerseis Unterstützung gegen den Nachtkönig.
  • Cosmopolitikus 08.05.2019 06:15
    Highlight Highlight Es führen bekanntlich viele Wege nach Rom.
    Im hier vorliegenden Beispiel finde ich es bereits ein grosser Vorteil, dass man prominent über das Thema schreibt und sich dadurch eventuell ein neues Bewusstsein in der Gesellschaft erreichen lässt. Verhaltensveränderung basiert fast immer über Bewusstseinserweiterung.
    • dorfne 08.05.2019 09:29
      Highlight Highlight Wir reden seit 50 Jahren von Umweltschutz. Reden, reden und dann doch Alles sabotieren, was von den Grünen kommt. Es darf ja ruhig noch weitere 100 Jahre 5 vor 12 sein.
  • mbr72 08.05.2019 06:08
    Highlight Highlight Insbesondere FDP und SVP haben bei mir JEGLICHE, aber wirklich JEGLICHE Glaubwürdigkeit verloren. Jahrzehntelang sich einen Deut drum scheren... Wirtschaftspolitik betreiben ohne Regulierungsmassnahmen. Was dazu führte, dass wir Konsumenten von Konzernen beschissen werden, dass sich die Balken biegen. Und wir dann die Zeche zahlen können.
    Danke, ade messi! Das Game habt ihr verloren, sorry.
    • Crecas 08.05.2019 07:41
      Highlight Highlight Verstehe ich jetzt nicht ganz. Dann wird demonstriert und gefordert, dass die Politiker mehr für die Umwelt machen sollen und wenn dann eingelenkt wird, dann ist man nicht glücklich? Du hast da wohl was falsch Verstanden. Und.... ein Game ist das ganze nun wirklich nicht, dafür ist die Angelegenheit viel zu ernst.
    • TheRealDonald 08.05.2019 08:37
      Highlight Highlight @Crecas: Genauso schnell wie sie jetzt noch auf diesen Zug aufspringen wollen, werden sie den nach den Wahlen auch wieder verlassen. Wenn sich die FDP-Parlamentarier währen der nächsten Legislatur sehr deutlich für Umweltschutzmassnahmen einsetzen - auch wenn sie dadurch die Gewinne von Grosskonzernen schmälern und damit ihre "Pösteli" riskieren - dann könnte mehr als nur Stimmenfang dahinter stecken. Ich lasse mich gerne positiv überraschen.
  • banda69 08.05.2019 06:06
    Highlight Highlight Eines muss man der SVP lassen:

    Sie bleibt ihrer Linie treu. Es ist die Partei der weltfremden Klimaleugner. Es ist die Partei, die Wirtschaft und Geld vor Mensch und Umwelt stellt.
    • Crecas 08.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Wirtschaft nicht wirklich... die sind ja mittlerweile sehr wirtschaftsfeindlich unterwegs. Beim Rest gebe ich dir vollkommen recht.
    • Barracuda 08.05.2019 08:55
      Highlight Highlight Die FDP wird ihre Linie auch wieder finden Ende Jahr 😉
    • m. benedetti 08.05.2019 10:04
      Highlight Highlight Schön, dass du den Kampfbegriff Klimaleugner verwendest. Zum wiederholten Mal, man kann das Klima nicht leugnen, es ist einfach da wie die Sonne oder die Luft. Aber bei dieser Debatte geht es ja auch schon lange nicht mehr um Fakten, sondern um Ideologie.
  • Linus Luchs 08.05.2019 06:02
    Highlight Highlight Politiker, die bei Abstimmungen im Parlament konsequent gegen Umweltanliegen votierten, schnappen sich vor den Wahlen noch schnell ein grünes Mäntelchen. Es ist ja so durchschaubar.
    • Ökonometriker 08.05.2019 06:14
      Highlight Highlight Ist es in einer Demokratie nicht der Job von Politikern, sich für Volksanliegen einzusetzen? Gewisse Politiker die den Kapitalismus überwinden wollen, kämpfen gerade auch für die AHV-Steuervorlage. Das ist ja der ganze Sinn einer Demokratie!
    • Sherlock_Holmes 08.05.2019 06:59
      Highlight Highlight Auch wenn ich mit Ruedi Noser nicht auf einer Linie bin, so rechne ich ihm sein Engagement für die Gletscherinitiative als einem der ersten Bürgerlichen hoch an.
      Zumal er sich nach eigenem Bekunden vor allem dank dem beharrlichen Argumentieren seiner Töchter überzeugen liess.
      – Eine lernte ich in meinem Unterricht kennen. Sie war weder auf den Kopf noch den Mund gefallen.
      Ihr habt das mit eurem Paps sehr gut gemacht! 😁
      Ein herzlicher Gruss und Dank!
    • Crecas 08.05.2019 07:21
      Highlight Highlight Das war doch das Ziel der Klimaproteste. Alle Parteien mit ins Boot zu holen. Ich freue mich darüber.
    Weitere Antworten anzeigen

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Klimaskeptiker und Erdöl-Lobbyisten liegen falsch: Der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe ist nicht nur möglich, sondern langfristig günstiger.

Szenarien zur zukünftigen Energieversorgung habe es auch vor dieser Studie schon gegeben, schreibt Zeit Online, die die Ergebnisse vor der Veröffentlichung am Freitag einsehen konnte. Das Besondere sei der Umfang der Daten, auf denen die LUT-Studie basiere:

Anders als andere hätten die Forscher keine Jahresdurchschnittswerte genutzt, sondern stundengenaue Wetterdaten eines Beispieljahres. «So konnten sie prüfen, wann Engpässe drohen und wie man sie ausgleichen kann.»

Der heutige globale Energiemix …

Artikel lesen
Link zum Artikel