Schweiz
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Initiative zum Kebab-Verbot von Daniel Graf

Kein Witz! Zürcher PR-Profi startet Kampagne für ein Kebab-Verbot

PR-Mann Daniel Graf hat genug von der Diskussion über die Burka und schaltet sich mit einer eigenen Initiative ein.



«Kebabs stören die Schweizer Esskultur» – mit diesem Argument will der bekannte Zürcher PR-Profi Daniel Graf eine Volksinitiative starten. Mit dieser hat er es auf Kebabs abgesehen, wie aus dem Initiativen-Entwurf hervorgeht:

«Niemand darf mit Fleisch gefüllte Brottaschen im öffentlichen Raum und an Orten konsumieren, die öffentlich zugänglich sind oder an denen grundsätzlich von jedermann beanspruchbare Dienstleistungen angeboten werden.»

Was wie ein Witz klingt, ist Grafs Ernst mit einer zünftigen Prise Satire, wie ein Blick auf die Facebook-Seite zur Kebab-Initiative zeigt:

Bild

Auf Facebook hat die Seite 14 Likes. screenshot: facebook

Sobald die Seite 50'000 Likes hat, will er die Unterschriftensammlung starten. Bis dahin könnte es noch etwas dauern: Bislang haben 14 User den Like-Button angeklickt. Hier kannst du die Seite liken.

Findest du die Kebab-Initiative eine gute Idee?

Inspiriert hat Graf die SVP mit ihrer Burka-Initiative. Die SVP habe es einmal mehr geschafft, ein Thema so zu dominieren, dass nur ihre Argumente zählen. «Gegen ein Phantom wie die Burka haben wir keine Chance», erklärt er gegenüber dem Blick. Wer sich zur Burka äussern wolle, müsse heute zwingend auch was zu Terrorismus sagen. Dem will er mit der Kebab-Initiative einen Riegel schieben. (rwy)

Daniel Graf

Er hat genug von der Diskussion übers Burka-Verbot: Daniel Graf. foto: www.gamechanger.ch

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 14.09.2016 18:32
    Highlight Highlight Es ist offiziell: Wir werden alle verhungern!
  • Pasch 14.09.2016 15:34
    Highlight Highlight Döner macht schöner! Also immer schön das Brot aufmachen und den Kopf reinstecken, so sieht jeder zum anbeissen aus.
  • lilie 14.09.2016 13:50
    Highlight Highlight Mir egal. Ich esse meinen Kebab eh am liebsten als Döner Box.

    Und sowieso: Wenn jemand etwas gegen die Islamisierung der Gesellschaft unternehmen will, soll er doch Döner nur noch mit Schweinefleisch erlauben.

    Gell, Oliver. ;)
  • dmark 14.09.2016 11:49
    Highlight Highlight Dann werden die Kebabs in Zukunft mit Käse überbacken und schon ist es ein Schweizer Gericht, oder?
  • fiodra 14.09.2016 11:27
    Highlight Highlight Ich finde es erstaunlich, wie Linke sich für die Rechte von Leuten mit extrem rückständigen pariarchalen Werte einsetzt, einfach weil die Nationalrechte sich dagegen wehrt. Für die Linken ist der Teufel rechts-national, dabei übersehen sie, dass die Rechtsnationalen den Konservatismus mit den Salafiten teilen.

    Für mich wird die Argumentation immer absurder - Ideologie pur.
    • smartha 14.09.2016 12:27
      Highlight Highlight Ok. wenn du im links-rechts-schema denkst, bin ich wohl eher ein linker. aber hier geht es nicht um die politische gesinnung, sondern darum, dass ich für werte einstehe, an die ich glaube. und die verteidige ich für alle, egal ob mir ihre (politische) einstellung passt oder nicht.
  • Baldo Juhu 14.09.2016 10:58
    Highlight Highlight Ich glaube das ist PR und ironisch gemeint. Der kebab hat mit burka soviel gemeinsam wie eine kuh mit velofahren abgesehen das der döner in deutschland erfunden wurde.Aber es gibt wirklich zu viele dönerbuden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 14.09.2016 12:12
      Highlight Highlight Beim "deutschen Kebab" wird das Fleisch verhüllt wie in einer Burka. Das verletzt die Gefühle vieler orientalischen Kebab-Anhänger. Das Schlimmste ist die Dönerbox. Eine klare Schändung der Kebab-Kultur!

      Ein kultiviertes Kebab gehört nicht verhüllt sondern auf den Teller. Salat und Fleisch mischt man nicht. Man isst es mit Reis und nicht mit Pommes. Und zu guterletzt isst man auch nicht alleine seinen Fastfood-Ego-Kebab sondern man isst, teilt und feiert gemeinsam Kebab mit Familie und Freunden.

      Die Deutschen haben bereits die indische Curry-Kultur mit Curry-Wurst geschändet. Es ist genug!
  • dmark 14.09.2016 10:47
    Highlight Highlight Schweizer Esskultur? Echt jetzt?
  • Domimar 14.09.2016 10:29
    Highlight Highlight Hmmm, Kebab, sehr gut, danke für die Erinnerung, dass es das noch gibt. Das hol ich mir gleich heute Mittag.
  • Domino 14.09.2016 09:18
    Highlight Highlight Nur das Kebapfleisch welches aus gepresstem Hackfleisch besteht sollte verboten werden. Das "richtige" mit gestapelten Fleischstücken ist lecker.
  • Amboss 14.09.2016 09:14
    Highlight Highlight Ach herrje. Mal wieder ein ganz Kreativer...
    Aber ganz sicher kein "PR-Profi".
    Wenn er es wäre, dann wüsste er, dass solche Aktionen einfach nur stinklangweilig und wirkungslos ist.
    Es gab schon x solcher gegen die SVP gerichteter Aktionen. zB:
    - Hakenkreuz Plakat
    - "Kriminelle Männer-Raus" Initiative
    - X Aktionen mit dem schwarzen Schaf
    - etc...

    Ausser den berühmten 15 Minuten Ruhm bleibt nichts hängen und zwar aus einem einfachen Grund: Es ist nur eine Kopie.

    Wie wäre es, wenn besagte Kräfte mal was neues schaffen statt nur die SVP kopieren?
    Mal agieren statt nur reagieren.
  • dääd 14.09.2016 09:09
    Highlight Highlight Der PR-Profi hat schon recht. Wie neulich bekannt wurde, beinhaltet dieser Song, rückwärts abgespielt, die versteckte Botschaft: "Kebab ist erst der Anfang. Dann nehmen wir das ganze Abendland."

    • dääd 14.09.2016 09:22
      Highlight Highlight
      Play Icon


      Dascist der Song (link klappte nicht).
  • Piri 14.09.2016 08:58
    Highlight Highlight Sorry bei der Burka geht's doch nicht um den Terrorismus sondern um die Unterdrückung der Frau. Die Burka ist für mich ein Symbol, dass sich Frauen einem frauenverachtendem System unterwerfen und das stört mich. Ich will ein solches Frauenbild nicht hier in der Schweiz, schliesslich haben wir vor Jahren genau dafür gekämpft, dass wir aus einem solchen System befreit wurden. Wir müssen es sicherlich nicht wieder einführen. Wenn im Islam jede Frau wirklich frei ist zu tragen was sie will, ohne Einflussnahme der Familie. Kann man wieder tragen, was man will! Von mir aus auch einen Kartoffelsack.
    • Ohmann94 14.09.2016 09:17
      Highlight Highlight Ich finde es seltsam, dass genau die SVP und ihre Verehrer mit dieser "Freiheit der Frau"-Argumentation aufkreuzen. Sie sich selbst jedoch intensivst konservativ für die Unterdrückung und Einschränkung der Frau in einem komplett veraltet "Schweizer Familienbild" und der darin vorherrschenden starrer Rollenverteilung einsetzen. Es mag ja sein das im Islam teilweise diese frauendominierende Art und Weise vorkommt. Dabei sollte man sich aber immer auch mal selbst den Spiegel vorhalten, denn jene die hier die grossen Reden schwingen, wollen die Frau meist selbst bloss in der Küche sehen.
    • Clank 14.09.2016 11:15
      Highlight Highlight "Die Burka ist für mich ein Symbol...".
      Genau dieses "für mich" zeigt das Problem auf. Diese Symbolik ist allein deine persönliche Interpretation. Dadurch dass eine Mehrheit gleicher Meinung ist, willst du deine Interpretation als einzig Wahre durchsetzen und deswegen die Freiheit anderer einschränken. Das ist intolerant gegenüber anderen Sichtweisen. Nach dieser Logik könnte man den typischen Skinhead-Stil verbieten, weil es von der Allgemeinheit als Zeichen von extremer Neonazismus betrachtet wird. Dabei gibt es linke, rechte und sogar unpolitische Skinheads.
    • dan2016 14.09.2016 13:29
      Highlight Highlight wenn ich mich richtig erinnere, hat Blocher gegen die Gleichberechtigung in der Ehe gekämpft. Insofern gehört Blocher für Sie mindestens auf die gleiche Ebene. Verbieten wir Blocher in der Öffentlichkeit.
      Und welche Symbole möchten Sie für die Zwangsprostituierten verbieten? Vielleicht hilft ein Minirockverbot?
  • Kstyle 14.09.2016 08:48
    Highlight Highlight Neeeeiiiii tu das nicht am schluss wird die Initiative nur aus satire noch angenommen. Alle so ja is doch witzig ich stimm ja zum döner verbot es kommt ja sowieso nicht durch. Dann ist der döner weg;-).
    • esmereldat 14.09.2016 10:56
      Highlight Highlight Schönes Vorurteil Safran. Ich bin Vegi und würde nicht ja stimmen. Ademessi. (OMG JA!!! Ich habe tatsächlih unaufgefordert den Leuten unter die Nase gerieben, dass ich Vegi bin!)
  • AdiB 14.09.2016 08:34
    Highlight Highlight «Niemand darf mit Fleisch gefüllte Brottaschen im öffentlichen Raum und an Orten konsumieren, die öffentlich zugänglich sind oder an denen grundsätzlich von jedermann beanspruchbare Dienstleistungen angeboten werden.» Das irritiert mich jetzt. Kebab ist fleisch am spiess und der döner ist fleisch vom spiess in einem brot. Nach diesem initativtext werden sandwiches und bürger auch verboten.
    Man sollte dem herren sagen das er döner-kebab schreiben soll und nicht nur kebab.
    • SemperFi 14.09.2016 15:35
      Highlight Highlight Also zuerst wird ja nach Annahme der Initiative ein Brot-Fleischtaschen-Gesetz entworfen und basierend darauf kommt dann die entsprechende Verordnung, in der die Ausnahmen und Spezialfälle geregelt werden. Ich mache mir da noch nicht alle zu viele Sorgen 😱
  • Political Incorrectness 14.09.2016 08:19
    Highlight Highlight "...mit Fleisch gefüllte Brottaschen..."
    Sind davon auch Hotdogs betroffen? :(
    • Fumo 14.09.2016 09:04
      Highlight Highlight Laut Definition schon.
      Aber was ist mit Vegetarische Döner? :D
    • Fumo 14.09.2016 10:01
      Highlight Highlight Fajitas, Dürüm, Hamburger und Sandwich sind keine "Taschen". Sollten also weiterhin erlaubt sein :)

      Wie sieht es aber mit der "Mitführung geringer Mengen an Fleisch und Brot zur Vorbereitung eines Döners und die mögliche, kostenlose, Weitergabe an bekannten" aus? XD
  • Scott 14.09.2016 08:17
    Highlight Highlight Ein weiterer Vorschlag:
    Anstelle der Burka, eine Zwiebel auf den Kopf.
  • Ylene 14.09.2016 07:28
    Highlight Highlight Nochmals, warum ist es ok und legal, aus religiösen Gründen sein Gesicht zu verbergen, aber nicht aus bspw. politischen Gründen? Warum soll eine Salafistin ihr Gesicht ganz legal verbergen dürfen, einer vom schwarzen Block aber nicht? Ist es fair und ernsthaft erwünscht, dass extreme religiöse Überzeugungen (bspw. Salafismus), per se mehr Wert als politische (bspw. linksautonom) oder grundsätzliche ethische Überzeugungen (Gleichberechtigung) haben - und dies in einem säkularen Land? Für mich klar nein.
    • MindCore 14.09.2016 07:56
      Highlight Highlight "Aus religiösen Gründen"
    • bokl 14.09.2016 07:57
      Highlight Highlight Andrea Staufacher und Co. dürfen auch aus politischer Überzeugung eine Burka tragen. Einfach nicht während einer Demo. Ein Problem der Gleichberechtigung besteht auch nicht. Auch Männer dürfen in der Schweiz Burkas tragen.
    • SemperFi 14.09.2016 08:06
      Highlight Highlight Ganz einfach: weil zwischen dem Vorbereiten von kriminellen Gewalttaten und dem Leben von altmodischen religiösen Überzeugungen ein Unterschied besteht. So schwer dürfte es ja nicht fallen, dies zu verstehen. Integration lässt sich nun mal nicht befehlen. Das ist eine Frage der Zeit. Anfangs 70er-Jahre dominierten die schwarz gekleideten spanischen und italienischen Mütter die Strassen und die Elternabende. Dreissig Jahre später war das kein Thema mehr. Also bitte etwas Gelassenheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 14.09.2016 06:55
    Highlight Highlight Warum macht ihr einen Artikel, wenn eine beliebige person etine fb seite mit 14 likes erstellt? Fb seiten gibts viele..
    • dä dingsbums 14.09.2016 08:04
      Highlight Highlight Vielleicht weil das Burkaverbot in der Schweiz gerade ein aktuelles und heiss diskutiertes Thema ist?
    • Fumo 14.09.2016 09:02
      Highlight Highlight Weil der "PR-Profi" sie dafür bezahlt.
  • pamayer 14.09.2016 06:40
    Highlight Highlight Pizza raus aus der schweiz.
    Rosen tschüss.
    Reis zurück nach china.
    Ananas ade.
    Mitsubishi sowieso.
    Apple computer delete.

    Nur noch kartoffeln, kohl, äpfel, zählrahmen und eingänger armeevelos.
    • Menel 14.09.2016 07:10
      Highlight Highlight Ab wann gilt die Schweizer Kultur als gesichert und rein? Ich frage, weil Kartoffeln auch ein importiertes Gut sind....
      18.Jh., 19.Jh....oder doch eher ab 13. Jh.?
    • PeterLustig 14.09.2016 07:25
      Highlight Highlight Wenn ich mich richtig errinnere, dann sind nur Johannisbeeren so richtig einheimisch...
    • Fumo 14.09.2016 09:00
      Highlight Highlight "Ich frage, weil Kartoffeln auch ein importiertes Gut sind....
      18.Jh., 19.Jh....oder doch eher ab 13. Jh.?"

      Da Columbus 1492 nach Amerika kam und die Kartoffeln von dort stammen schätze ich frühstens ab dem 16. Jh.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 14.09.2016 05:57
    Highlight Highlight Falafel ist gut, haut Mac aus der Schweiz!
  • Olf 14.09.2016 05:35
    Highlight Highlight Hallo watson! Ich könnte wetten das ihr in der Redaktion ein Bullshit-Bingo für die Kommentarspalte habt. Oder?

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