DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nach IT-Debakel

Bundesverwaltung muss alle grossen Informatikprojekte überprüfen

28.11.2014, 13:3228.11.2014, 13:50

Die Bundesverwaltung muss alle grossen Informatikprojekte überprüfen. Der Bundesrat hat am Freitag die Departemente beauftragt, diese Aufgabe bis im Januar durchzuführen. Er reagiert damit auf Probleme bei mehreren Projekten.

Überprüft werden müssen laufende IKT-Projekte mit einem Gesamtaufwand von über fünf Millionen Franken, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EJPD) mitteilte. Es handle sich um eine kurzfristig wirksame Massnahme.

Nach dem Scheitern des Informatikprojekts INSIEME und anderen Pannen hatte das Parlament den Bundesrat beauftragt, einen Bericht über die Misserfolge von IKT-Grossprojekten zu verfassen. Der Bundesrat beauftragte das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen (IWI), die Projekte zu analysieren und Massnahmen vorzuschlagen.

Bei 15 Grossprojekten schlechte Rahmenbedingungen

Nun liegt das Ergebnis vor. Am Freitag hat der Bundesrat einen Bericht verabschiedet, der darauf basiert. Das IWI untersuchte 15 Grossprojekte. Es kam zum Schluss, dass bei allen schlechte Rahmenbedingungen dazu beitrugen, dass sie in Schwierigkeiten gerieten. Um künftige Probleme zu vermeiden, schlagen die Autoren 14 Massnahmen vor.

Der Bundesrat hält fest, verschiedene Massnahmen seien bereits umgesetzt oder in Umsetzung begriffen. Er wolle jedoch alle vorgeschlagenen Massnahmen prüfen und in Abstimmung mit den bereits laufenden umsetzen. Dazu will der Bundesrat seine Weisungen für die IKT-Schlüsselprojekte sowie für das IKT-Portfolio Bund bis Ende April 2015 überarbeiten. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

22 Jahre irrtümlich Schweizer – Winterthurer blitzt vor Bundesgericht ab

Ein Winterthurer, der 22 Jahre lang fälschlicherweise als Schweizer registriert war, kann seine Situation nicht durch eine erleichterte Einbürgerung regeln. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des Mannes abgewiesen.

Der Mann wurde 1993 als Kind einer französisch-schweizerischen Mutter und eines libanesischen Vaters in Winterthur geboren. Die Mutter hatte das Schweizer Bürgerrecht durch die Heirat mit einem Schweizer erworben. In einem solchen Fall sah die damalige Rechtslage vor, dass ein Kind …

Artikel lesen
Link zum Artikel