Schweiz
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Frauen, Sexuelle Gewalt, Häusliche Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Vergewaltigung, Missbrauch

Bild: shutterstock

Petition: Sex ohne Einwilligung soll als Vergewaltigung gelten



Sex ohne Einwilligung soll als Vergewaltigung gelten: Das fordern 37'000 Personen in einer Petition, die am Donnerstag an das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) überreicht wurde.

Die Petition mit dem Titel «Gerechtigkeit für Betroffene von sexueller Gewalt», an der sich die Schweizer Sektion von Amnesty International und über dreissig Organisationen beteiligt haben, fordert wirksame Massnahmen gegen sexuelle Gewalt an Frauen und eine Reform des veralteten Sexualstrafrechts.

Mit der Petition soll auch das neu gewählte Parlament dazu aufgerufen werden, endlich die Definition von Vergewaltigung und sexueller Nötigung im Strafgesetzbuch zu ändern. Sex brauche die Zustimmung von beiden Beteiligten. Alle sexuellen Handlungen ohne Einwilligung müssten angemessen bestraft werden können.

Schwarzgekleidete Aktivistinnen und Aktivisten mit rotem Handabdruck auf dem Mund umkreisten bei der Übergabe der Petition eine silberfarbene Justitia. Gleichzeitig hielten Unterstützerinnen im Hintergrund grosse Banner und Plakate mit der Aufschrift «Sex ohne Zustimmung ist Vergewaltigung» und «Nur Ja heisst Ja» hoch.

Schockierende Zahlen

Die Petition wurde im Rahmen der «16 Aktionstage gegen Gewalt an Frauen» und sechs Monate nach der Publikation neuer Zahlen zum Ausmass sexueller Gewalt in der Schweiz überreicht.

Laut einer im Mai publizierten Umfrage von GFS Bern bei rund 4500 Frauen in der Schweiz hat mindestens jede fünfte Frau ab 16 Jahren schon ungewollte sexuelle Handlungen erlebt, mehr als jede zehnte Frau hatte Sex gegen ihren Willen.

Die Dunkelziffer von sexueller Gewalt an Frauen in der Schweiz ist hoch: Fast die Hälfte der Frauen gab bei der Umfrage an, den Vorfall sexueller Gewalt für sich behalten zu haben. Nur 8 Prozent erstatteten Anzeige bei der Polizei. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt nur 1291 sexuelle Gewaltdelikte - darunter fallen sexuelle Nötigungen und Vergewaltigungen - von der Polizei registriert.

Schweiz in Rückstand

Nach der geltenden Rechtsprechung wird Geschlechtsverkehr, den nicht beide Sexualpartner wollen, nur dann als schweres Unrecht qualifiziert, wenn das Opfer dazu genötigt wurde. Hat der Täter ohne Einwilligung gehandelt und sich über ein ausdrückliches Nein des Opfers hinweggesetzt, aber kein Nötigungsmittel wie Gewalt oder Drohung angewendet, kann die Tat nicht als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung bestraft werden.

«Das heutige Gesetz verlangt vom Opfer also indirekt, dass es sich zur Wehr setzt und damit weitere Verletzungen in Kauf nimmt», erklärten 22 Strafrechtsprofessorinnen und -professoren Anfang Juni in einem Aufruf im «Tages-Anzeiger». Habe das Opfer zwar deutlich Nein gesagt, sich aber nicht zusätzlich physisch zur Wehr gesetzt, bleibe der massive Eingriff in die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers regelmässig straflos. Das Sexualstrafrecht sei veraltet.

Andere Länder haben ihr Recht angepasst. Das Prinzip des gegenseitigen Einverständnisses sei inzwischen in acht europäischen Ländern Realität, schrieb die Waadtländer FDP-Nationalrätin Isabelle Moret in einer Interpellation. Weitere Länder planten Gesetzesänderungen.

Bundesrat sieht keinen Reformbedarf

Ende August hatte der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation von Moret erklärt, dass er eine Reform für nicht angezeigt halte. Ein Reformbedarf werde offensichtlich nicht von allen Kreisen und allen Expertinnen und Experten bejaht, gab der Bundesrat zu bedenken. So hätten sich 32 Strafverteidigerinnen und -verteidiger dazu kritisch geäussert.

Das EJPD hielt am Donnerstag in einer schriftlichen Stellungnahme zur Petition fest, der Bundesrat sei der Auffassung, dass die Schweiz die Anforderungen der Istanbul-Konvention weitestgehend erfülle. Dabei handelt es sich um das Abkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt.

Neue Instrumente für Kantone

Insbesondere hält der Bundesrat fest, dass das schweizerische Recht den Anforderungen bezüglich Strafbarkeit bei fehlender Freiwilligkeit von sexuellen Handlungen genüge. Für verschiedene Bereiche bei der Verhinderung von häuslicher Gewalt seien zudem die Kantone zuständig. Diese erhielten ab 2020 mit dem neuen Bundesgesetz zur Verbesserung des Schutzes gewaltbetroffener Personen noch bessere Instrumente in die Hand.

Weiter heisst es in der Stellungnahme, EJPD-Vorsteherin Karin Keller-Sutter werde ihr grosses Engagement für einen besseren Schutz vor häuslicher Gewalt auch im Bundesrat fortsetzen. Ihr Vorgehen im Kanton St. Gallen habe Pioniercharakter. Gewalt gegen Frauen sei inakzeptabel, so wie jede Form von Gewalt.

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Das EJPD verwies zudem auf die eben verabschiedete Verordnung, die eine rechtliche Grundlage schafft für die Förderung von Massnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, etwa Bildungsmassnahmen und Präventionsprojekte. Die Landesregierung will dafür drei Millionen Franken einsetzen.

Schliesslich habe das Parlament im Dezember 2018 auch ein Gesetz verabschiedet, das es erlaube, Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking künftig mit verschiedenen Massnahmen besser zu schützen. Dazu gehören elektronische Armbänder oder Fussfesseln zur Überwachung von Rayon- und Kontaktverbote. (dfr/sda)

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165Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NumeIch 28.11.2019 20:07
    Highlight Highlight Also Sex ohne Zustimmung ist eine Vergewaltigung und Nein für die Ablehnung braucht es nicht zwingend das Wort Nein, das merkt man auch an Non-Verbalen Signalen.
    • rüeblisaft 29.11.2019 10:12
      Highlight Highlight Ja, das Problem ist, dass es in der gegenwärtigen Rechtslage nicht strafbar ist, sich über diese deutlichen (verbalen oder non-verbalen) Signale hinwegzusetzen. Einer der Gründe, weshalb so wenige Opfer erfolglos Anzeige erstatten (oder es erst gar nicht versuchen...)
  • Charlie Brown 28.11.2019 19:43
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, weiss ich nicht, ob ich weinen oder kotzen soll.
  • Mia Mey 28.11.2019 19:25
    Highlight Highlight Wo ist denn hier das grosse Problem? Den Kommentaren nach fühlen sich da viele Männer Bedroht. Warum denn? Es kann doch nicht so schwierig sein freiwilligen Sex zu bekommen. Reden könnte auch helfen Klarheit zu schaffen.
    Es ist für eine Frau weitaus schlimmer zu Sex gezwungen zu werden als unbefriedigt abzuziehen.
    Das Gesetz gilt doch auch umgekehrt, es werden auch Männer geschützt. Oder denkt ihr dass geschieht doch keinem Mann.
  • Tooto 28.11.2019 18:40
    Highlight Highlight Klar ist sowas schwierig zu prüfen und leider wird es wohlmöglich auch falsche Beschuldigungen geben.

    Aber meine lieben Mitkommentierer.
    Seht ihr euch echt so in Gefahr?
    Ich weiss wie es ist wenn man ein Nein hört. Ich habe auch schon versucht ein Nein umzustimmen. Ich wurde auch schon wütend wenn es ein Nein gab (wie ich es auch bei anderen Enttäuschungen schon wurde, meist liegts am Ego).
    Aber eine Frau dann trotzdem so lange zu nötigen bis sie es einfach über sich ergehen lässt? Sorry, das geht einfach wirklich nicht.

    Und übrigens. Bei uns gibts immernoch die Unschuldsvermutung.
  • Zeitreisender 28.11.2019 18:35
    Highlight Highlight Der Gang vor Gericht ist für ein Opfer sexueller Gewalt ohnehin schon schwierig. Wenn es jedoch noch erklären muss, weshalb es zwar Nein gesagt hat, sich aber nicht körperlich gewehrt hat, dann macht man das Opfer zum Täter.

    Wenn man die Kommentare durchschaut fällt einem auf, dass ca. 1/5 der Schreiber gegen eine Gesetzesänderung ist, was wiederum die Umfragewerte bezüglich ungewolltem Sex bestätigt.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 28.11.2019 18:12
    Highlight Highlight Also am besten einen Vertrag aufsetzen, den die Frau unterschreiben kann, wenn sie mit GV einverstanden ist.
    Dann noch ein Vertrag aufsetzen, bei dem sie bestätigt, den ersten Vertrag freiwillig ohne Zwang unterschrieben zu haben.
    Dann noch ein Vertrag aufsetzen, bei dem sie bestätigt, den 2. Vertrag freiwillig ohne Zwang unterschrieben zu haben.
    Dann noch ein ....

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann setzen sie auch heute noch Verträge auf und unterschreiben sie.
    • holzapfelin 28.11.2019 19:53
      Highlight Highlight man kann auch einfach und unkompliziert etwas fragen wie „willst du das?“ und die sache ist gegessen.
  • derWolf 28.11.2019 17:55
    Highlight Highlight Ungläubiges staunen wenn ich hier die Kommentare durchlese. Fakt ist: ohne schriftliches oder per Handy aufgenommes "Bestätigunsvideo" wird in Zukunft kein Mann mehr sicher sein. Absurd über so einen Blödsinn überhaupt zu disskutieren. "Starr vor Schreck", "wollte Spass, provozierte und dann ein halbbetrunkenes "Nein". Wurde zu grob, dachte plötzlich an den Ehemann etcpp. Vom Mann aus dasselbe, "die will es doch" und vieles mehr. Intepretieren kann man ja alles, wie man heute schon sieht. Hmm, je länger ich darüber nachdenke...;)
  • Tjuck 28.11.2019 17:36
    Highlight Highlight Wenn das Opfer klar "Nein" gesagt hat, hat der Sex gegen ihren Willen stattgefunden.
    • RatioRegat 28.11.2019 19:25
      Highlight Highlight Praktisch wird auch mit der Reform häufig erforderlich sein, dass das Opfer die Ablehnung klar äussert, damit dem Täter der Vorsatz nachgewiesen werden kann.

      Nach der Einwilligungslösung braucht es aber kein Nein, wenn aufgrund der Umstände klarerweise davon auszugehen ist, dass keine Einwilligung vorliegt.
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 20:59
      Highlight Highlight Es sollten nur die Täter auch endlich begreifen, dass kein klares Ja genauso deutlich ein Nein bedeutet wie ein klar ausgesprochenes Nein.

      Kein Ja bedeutet Nein. Punkt.
  • EhrenBratan. Hääää! 28.11.2019 17:21
    Highlight Highlight Warum schnallen diese ganzen Extremos nicht, dass Sie Ihren Zielen mit solchen Aktionen nur Schaden?
    • I don't give a fuck 28.11.2019 20:32
      Highlight Highlight à la gleichberechtigungsbewegung in amerika, die von frauen gestartet wurde, und deswegen jetzt transsexuelle männer bei frauensportarten mitmachen dürfen und mittlerweile sämtliche rekorde der frauen egalisiert haben, sprich dass jetzt keine frau mehr noch irgendwas gewinnen kann? ironisch...
  • milone 28.11.2019 17:21
    Highlight Highlight Ich sehe ein, dass die Umsetzung einer solchen Petition nicht gerade einfach ist aber ich verstehe nicht ganz, wieso so ein Tamtam gemacht wird... Die meisten Kommentierer werden ja kaum in eine solche Situation gelangen, da ich mal davon ausgehe, dass ein Grossteil des GV auf Einvernehmen beruht. Es ist ja nicht per se so, dass alle Frauen nur darauf warten, endlich einen Menschen wegen Vergewaltigung anzuzeigen?! Ausserdem plädiere ich auch ein wenig auf Menschenkenntnis und Achtung vor anderen. Klar man kann sich immer täuschen und man weiss nie, aber wie realistisch ist dies wirklich...?
  • zaphod67 28.11.2019 17:01
    Highlight Highlight «Das heutige Gesetz verlangt vom Opfer also indirekt, dass es sich zur Wehr setzt und damit weitere Verletzungen in Kauf nimmt»

    Das ist schlicht falsch oder - was mir wahrscheinlicher erscheint - im Artikel verkürzt wiedergegeben. Der betreffende Artikel lautet:
    "Wer eine Person weiblichen Geschlechts zur Duldung des Beischlafs nötigt, namentlich (= zum Beispiel) indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird (...) bestraft."
    Es wird also NICHT zwingend vorausgesetzt, dass sich ein Opfer physisch wehrt.
    • Butzdi 28.11.2019 19:19
      Highlight Highlight Heisst auch, dass ein Mann nicht vergewaltigt werden kann.
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 21:05
      Highlight Highlight Butzdi: Im schweizerischen Strafrecht kann nur "eine Person weiblichen Geschlechts" vergewaltigt werden.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a190

      Es gibt aber den ziemlich gleichlautenden Straftatbestand der sexuellen Nötigung (StGB Art 189), worunter auch männliche Opfer fallen. Das angedrohte Strafmass ist etwas milder (bis 10 Jahre Freiheitsstrafe gegenüber 1 bis 10 Jahre Freiheitsstrafe bei Vergewaltigung).
  • Grohenloh 28.11.2019 16:53
    Highlight Highlight Dazu kommt noch, dass, meiner Erfahrung nach, Frauen auf planen von Sex sehr schlecht reagieren. Es muss immer wenigstens den Anschein von Spontanität haben.
    Dieser Artikel ist Bruch. Ein Nein muss man erwarten können.
    Sonst ist der Diskriminierung von Männern noch mehr Tür und Tor geöffnet. Schon jetzt kann eine Frau ohne Grund die Kinder entziehen oder ihn der Vergewaltigung bezichtigen.
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 21:07
      Highlight Highlight "Ein Nein muss man erwarten können."

      Im Gegenteil: Wenn jemand Sex will, dann darf man errwarten, dass er oder sie auch Ja dazu sagen kann.

      Der Traum aller Frauen: "Ja, ich will!" ;)

      Kein Ja bedeutet Nein.
  • Bene86 28.11.2019 16:43
    Highlight Highlight Nun, meine Freundin mag es EXPLIZIT, wenn sie hie und da "gegen ihren Willen" Sex hat. Und sie will dabei ganz bestimmt nicht irgendetwas einwilligen, sonst geht ja ihre ganze zugegebenermassen etwas schräge Fantasie abhanden...

    Wie wird denn sowas künftig geregelt (PS: Ich weiss, wann sie keinen Sex mag und wann schon, keine Sorge!)
    • I don't give a fuck 28.11.2019 20:33
      Highlight Highlight anzeige ist raus
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 28.11.2019 20:51
      Highlight Highlight In SM-Konstellationen sollte man ein Safe-Word ausmachen. Das ist dann halt das Nein.

      Und in der Konstellation ist das "gegen ihren Willen" ja Rollenspiel und eben nicht gegen ihren Willen.

      Aber je nach Konstellation gerätst Du trotzdem in Erklärungsbedarf. Denn die Frage, wie Du wirklich wissen willst, wann sie will, ist für Dich sicher nicht leicht zu beantworten, wenn sie nachdrücklich nein sagt.
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 21:10
      Highlight Highlight uConsent oder eine ähnliche Consent-App. Da kann man heimlich zustimmen.

      Bei solchen SM-Sachen vereinbart man normalerweise zB. ein Stopp-Wort oder eine Stopp-Geste. Eine solche Vereinbarung ist dann so gut wie ein explizites "Ja, ich will!".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 28.11.2019 16:40
    Highlight Highlight Ich bin auf die Umsetzung gespannt, vor allem nach einer Nacht in denen beide Personen z.B. Alkohol konsumiert haben. Da"bereut" man ja noch ab und zu einiges. Nicht nur Sex.

    Und wenn man nicht gerade einen Vertrag zuhause hat bei dem beide Unterschreiben würde da ja dann Aussage gegen Aussage stehen.

    Und ja...Und leider ist oftmals der Mann Schuld oder der bestrafte. Egal in welcher hinsicht. Da fehlt eben die Gleichberechtigung noch teilweise.

    Das aber was getan werden muss ist klar.
    • NumeIch 28.11.2019 20:11
      Highlight Highlight Alkohol ist keine Entschuldigung für irgendwas. Dummer Kommentar.
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 21:12
      Highlight Highlight "Und wenn man nicht gerade einen Vertrag zuhause hat bei dem beide Unterschreiben würde da ja dann Aussage gegen Aussage stehen."

      Ein Vertrag ist nichtig, wenn er in unzurechnungsfähigem Zustand unterschrieben wurde. Es braucht daher auch noch mindestens einen Notar und zwei Zeugen, welche bestätigen, dass die Unterzeichner bei allen ihren Sinnen und urteilsfähig waren. ;)
    • Chääschueche 29.11.2019 06:26
      Highlight Highlight @Ueli
      Ist ja auch nicht ganz ernst gemeint ;)

      Aber bis dahin gibts dann das Portal Notar24 wo du innerhalb von 5 Min eine Beglaubigung bekommst. Und das mit den Zeugen geht je nachdem wo der Beischlaf vollzogen werden will auch klar. 😝
  • TanookiStormtrooper 28.11.2019 16:30
    Highlight Highlight Schon jetzt gibt es ja Frauen, die einem Mann im Nachhinein Vergewaltigung vorwerfen. Ob es dann stimmt oder nicht lässt sich auch da nur schwer beweisen. Das Gesetz bringt absolut nichts, da ja selten beim Sex noch eine dritte Person zugegen ist, die als Zeuge fungieren könnte. Am Ende steht Aussage gegen Aussage und dann gilt für gewöhnlich: "Im Zweifel für den Angeklagten".
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2019 17:17
      Highlight Highlight In Amerika gibts spezielle Apps dafür, in denen man auch seine Vorlieben angibt.
      Das Gegenüber muss die selbe App verwenden, in welcher auch festgehalten ist, welche Praktiken erwünscht oder eben unerwünscht sind. 🤮
      Bei solch idiotischen Entwicklungen wünsche ich mir einfach nur noch kiloweise Morphium und Midazolam. Einfach damit mir dieser verschlimmbessernde Schwachsinn nicht mehr auf die nerven geht.
      Es wird immer dämlicher und kränker.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2019 16:10
    Highlight Highlight Das ist doch wieder einfach schwammige Schwachsinn, der mehr Arbeit machen wird, als er Frauen schützen wird.
  • Nightghost 28.11.2019 15:50
    Highlight Highlight Vor dem Sex noch schnell den Notar anrufen.
    • I don't give a fuck 28.11.2019 20:34
      Highlight Highlight am besten sex mit dem notar, geht beides in einem.
  • olga 28.11.2019 15:48
    Highlight Highlight Als kleines Beispiel an alle Männer, die jetzt Panik schieben: Wenn ich jemandem sein Fahrrad nehme, ohne vorher ausdrücklich seine Einwilligung bekommen zu haben, gilt das bereits als Diebstahl. Es kann doch nicht sein, dass wir im Sexualstrafrecht einen geringeren Zustimmungsgrad voraussetzen als im Sachenrecht. Eigentum ist strenger geschützt als die sexuelle Integrität. Spätestens hier müssten doch alle Alarmglocken läuten. Stellt euch vor, es wäre erst Diebstahl, wenn ihr euch physisch Tür Wehr setzen müsstet, damit euer Fahrrad als gestohlen gilt.
    • benn 28.11.2019 15:58
      Highlight Highlight Sorry der vergleich ist lächerlich, das Fahrrad kann auch nicht nein sagen, oder?
    • Partisan 28.11.2019 16:04
      Highlight Highlight Was ist denn das für ein schwachsinniger Vergleich?
      Das Fahrrad wird ja meist in Abwesenheit des Besitzers gestohlen.
      Beim Schmusen ist ja die "geschädigte" Person dabei. Dann kann es zu Missverständnissen kommen, wenn z.B. einer mehr will als der Andere. Dann ist halt Klartext reden angesagt. Wie soll man sonst merken, dass der/die andere keinen Sex wollte. Nur weil er/sie "nein" gedacht, aber nicht gesagt hat?
    • olga 28.11.2019 16:46
      Highlight Highlight Dann habt ihr nicht verstanden, was ich sagen will: NEIN reicht eben nicht. Wie oft muss das hier noch wiederholt werden. Im Moment wird vom Opfer Gegenwehr verlangt. Sagt man einfach NEIN und es kommt trotzdem zum Sex (in meinem Beispiel, wird ihr das Fahrrad trotzdem weggenommen), dann ist das KEINE Vergewaltigung (sprich es wäre kein Diebstahl) Das sollte mein Beispiel verdeutlichen.
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  • Mezzomix 28.11.2019 15:37
    Highlight Highlight Mein Kind soll einmal Recht studieren. Ein wachsender Markt, wenn bereits für Sex eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung Pflicht sein soll ;-)
    • Ueli der Knecht 28.11.2019 21:22
      Highlight Highlight Ich denke, wenn eine solche notariell beglaubtigte Erklärung wirklich nötig ist, dann verzichtest du besser auf den Sex mit dieser Person.
  • Dr no 28.11.2019 15:18
    Highlight Highlight Schwachsinnige Idee. Man will also die Beweislast umdrehen. Nicht der Staat muss dem Täter beweisen können, dass er die Tat begangen hat, sondern der Täter muss beweisen, dass er die Tat nicht begangen hat (Einwilligung eingeholt). Wie bitte schön soll man das machen ? Vertrag vorlegen, Kästchen ankreuzen ? Und wenn man weiter denkt, müsste man ja auch klar definieren in was man einwilligt: Missionarsstellung Ja/Nein?, Doggy Style Ja/ nein etc. etc.
    • who cares? 28.11.2019 15:56
      Highlight Highlight Nein. Bitte nicht solchen Stuss verbreiten. Das Opfer muss immer noch beweisen, dass es keine Einwilligung gab.
    • olga 28.11.2019 15:59
      Highlight Highlight Falsch. Die Beweislast bleibt weiterhin beim Staat. Der einzige Unterschied ist, dass das Oper nicht mehr rechtfertigen muss, wieso es sich nicht gewehrt hat. Steht Aussage gegen Aussage und es kann nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit glaubhaft gemacht werden, dass der Angeklagte schuldig ist, wird er weiterhin freigesprochen.
    • olga 28.11.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein eben nicht. Ein Nein reicht nicht. Zusätzlich muss sich die Frau auch noch physisch zur Wehr setzen.
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  • Grohenloh 28.11.2019 15:15
    Highlight Highlight Es ist nicht möglich, Sex ohne Einverständnis zu haben. Denn dann sagt die Frau ja Nein. Und dann ist es Nötigung oder Vergewaltigung.
    • who cares? 28.11.2019 15:58
      Highlight Highlight Nur wenn sie sich körperlich wehrt. Wenn sie aus Angst erstarrt oder still hält, damit sie nicht noch mehr verletzt wird, ist es keine Vergewaltigung.
    • olga 28.11.2019 16:01
      Highlight Highlight Nein eben nicht. Ein Nein reicht nicht. Zusätzlich muss sich die Frau auch noch physisch zur Wehr setzen.
    • Grohenloh 28.11.2019 16:48
      Highlight Highlight Das ist falsch und gehört korrigiert! Aber ein Nein muss man erwarten können
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  • Bündn0r 28.11.2019 15:03
    Highlight Highlight Eine Verschärfung ist wohl notwendig, sie darf aber nicht zu weit gehen.

    Schweden ist viel zu weit gegangen.
    "Unachtsame Vergewaltigung", Umkehr der Beweislast etc.
    Rechtstaatlich nicht bedenklich, sondern untragbar.
    • who cares? 28.11.2019 15:58
      Highlight Highlight Wird hier ja nicht gefordert.
  • Magos 28.11.2019 14:45
    Highlight Highlight Dieses ganze Gerede von «buhuhu jetzt brauche ich einen Vertrag bevor ich mit jemandem ins Bett steige» ist doch völlig überrissen und zielt nur darauf ab, Täter zu schützen.
    Schon heute ist es in vielen Rechtsstreitereien so: Zwei widersprüchliche Aussagen existieren, keine davon kann bewiesen werden. Dafür sind Gerichte da, um die Glaubwürdigkeit der Beteiligten einzuschätzen und eine Entscheidung zu treffen.
    Wer vor so etwas Angst hat, kann ja schonmal die Vertragspapiere vordrucken...
    • Grohenloh 28.11.2019 15:14
      Highlight Highlight Ja. Aber ein Vergewaltigungsvorwurf wiegt einiges schwerer als Diebstahl oder Betrug.
      Warum kann man kein Nein erwarten von Frauen, die ja Wert drauf legen, gleichberechtigt zu sein?

      Nein, das zielt nicht drauf ab, die Täter zu schützen. Das zielt drauf ab, ungerechtfertigte Verurteilungen zu vermeiden. Schon heute kann eine Mutter dem Vater die Kinder wegnehmen mit nebligen Anschuldigungen. Obwohl der Vater seine Kinder liebt und nie etwas Negatives getan hat im Zusammenhang mit den Kindern. Einfach aus Rache oder Böswilligkeit. Da wird es einfach, ein Leben eines Mannes ganz zu zerstören.
    • Zwei Fallende Stimmen 28.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Danke!
    • Magos 28.11.2019 16:22
      Highlight Highlight "Warum kann man kein Nein erwarten von Frauen, die ja Wert drauf legen, gleichberechtigt zu sein? "
      Frag doch mal eine Expertin. Eine Frau. Deine Ehefrau, Deine Freundin, Deine Schwester, Deine Mutter, warum das so ist.
      Ist MeToo einfach so spurlos an Dir vorbeigegangen? Ist Dir nicht aufgefallen, wie viele Frauen in Deinem Leben schon ungefragt, ungewollt angegrabscht, angegriffen, bedroht wurden? Oder kennst Du einfach keine Frauen, kannst mit ihnen nicht über solche Dinge reden?
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  • insert_brain_here 28.11.2019 14:38
    Highlight Highlight Jetzt im Ernst, wer kann da dagegen sein? Wer fürchtet er würde weniger Sex haben wenn potentielle Partner damit einverstanden sein müssten sollte sich schnellstens professionelle Hilfe suchen....
    • phreko 28.11.2019 14:57
      Highlight Highlight Weil das Leben komplizierter ist, als es das Papier vorsieht.

      Oder glaubst du Hinz und Kunz kommuniziert auf demselben Level im Bett, wie dies (S)Experten sich wünschten?
    • insert_brain_here 28.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Wenn Sie nicht in der Lage sind mit einem potentiellen Sexualpartner auf einem Level zu kommunizieren auf dem Zustimmung ausgedrückt werden kann sollten Sie es vielleicht einfach bleiben lassen, zumindest bis die Wirkung des Rauschmittels nachgelassen hat...
    • phreko 28.11.2019 15:19
      Highlight Highlight Schön, dass mir das unterstellt wird. Merci!

      Aus eigenen Erfahrungen weiss ich, dass Sexualität, auch gelebt, von solcher Schan erfasst ist, dass die wenigsten in der Lage sind ihre Wünsche offen zu formulieren. Da wird auch die explizite Zustimmung nicht in jedemfall ausgesprochen, wenn eine Wand des Schweigens besteht. Wie soll es denn aussehen, wenn zwei kommunikative Nieten aufeinandertreffen?
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  • Bruno Wüthrich 28.11.2019 14:34
    Highlight Highlight Eine frau geht fremd. Ihr Ehemann erwischt sie oder findet es heraus. Die Frau, die die Folgen ihres Fehltritts nicht tragen will, behauptet, sie hätte Nein gesagt. Ist sie eine gute Schauspielerin, kommt sie eventuell damit durch, rettet damit ihre Beziehung oder Ehe, aber ihr Fremdgehpartner, der eventuell gar nicht recht begreift, wie ihm geschieht, landet im Gefängnis.
    Was ich damit sagen will: Sex ist privat. Er findet in den meisten Fällen unter Ausschluss von Zeugen statt. Spuren wie bei Vergewaltigungen gibt es nicht. Aussage steht gegen Aussage. Die Gefahr von Fehlurteilen ist gross.
    • ingmarbergman 28.11.2019 14:47
      Highlight Highlight Mit genau diesem Argument hat sich Blocher damals gewehrt als Vergewaltigung in der Ehe strafbar gemacht werden sollte.
      Nur weil Sex privat ist, heisst das nicht, dass es keine gesetzlichen Regeln geben soll.
      Vergewaltigungen sind ein Problem und es muss Möglichkeiten geben, dagegen anzugehen.
    • Freckle 28.11.2019 15:48
      Highlight Highlight Ein wirklich anschauliches Beispiel und vermutlich repräsentativ für alle gemeldeten Missbrauchsfälle... Sicherlich gibt es falsche Beschuldigungen, aber können wir einfach anerkennen, dass Missbrauch real ist und stattfindet? Und das schlimme an diesem Gesetz ist doch, dass mir aberkannt wird, missbraucht worden zu sein, wenn ich mich nicht körperlich gewehrt habe. Das fühlt sich nach doppelter Scham an. Scham, weil man vergewaltigt wurde und Scham, weil man sich nicht gewehrt hat.
    • Bruno Wüthrich 28.11.2019 16:08
      Highlight Highlight @ ingmarbergman,

      Die Vergewaltigung (ob in der Ehe oder nicht ist irrelevant) ist nicht gleichzusetzen mit dem, um was es hier geht. Hier geht es um etwas, was sich fast nicht beweisen lässt, und womit sich der Justizapparat auch missbrauchen lässt. Plötzlich will frau dann hinterher Nein gesagt haben, wenn dies die Umstände irgendwie nötig erscheinen lassen.
      Eine Vergewaltigung, rechtzeitig angezeigt, lässt sich in den meisten Fällen beweisen. Ob und wie jemand vorher Nein gesagt hat oder nicht, kann, wenn sich keine der beiden Parteien widerspricht, bei normalem Sex kaum abgeklärt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 28.11.2019 14:34
    Highlight Highlight Aktuelle Gesetzeslage: "Hat der Täter ohne Einwilligung gehandelt und sich über ein ausdrückliches Nein des Opfers hinweggesetzt, ABER kein Nötigungsmittel wie Gewalt oder Drohung angewendet, kann die Tat NICHT als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung bestraft werden." D. h. also, hat das Opfer 'Nein' gesagt, sich aber nicht körperlich gewehrt oder wenn das Opfer bewusstlos oder erstarrt vor Angst ist, gilt es nie als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung. Zudem können Männer laut Gesetz gar nicht vergewaltigt werden. Das ist doch absolute Sch..! https://stopp-sexuelle-gewalt.amnesty.ch/de/
    • Grohenloh 28.11.2019 15:20
      Highlight Highlight Also, wenn die Frau bewusstlos ist, ist es doch eindeutig eine Vergewaltigung. Deshalb muss man nicht das Nein der Frau nicht mehr verlangen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das straflos ist. Wie bei k.o. Tropfen. Das müsste sofort geändert werden.

      Was heisst erstarrt vor Angst? Kann man da nicht mehr Nein sagen?
    • olga 28.11.2019 15:54
      Highlight Highlight Wenn die Frau bewusstlos ist, ist es eine Schändung und die ist natürlich strafbar.

      Und ja, wenn jemand vor Angst erstarrt, kann er oder sie sich eben nicht mehr wehren. Das ist ein sehr häufiges psychologisches Phänomen. Tritt das ein und die Frau wehrt sich körperlich nicht, selbst wenn die klar Nein sagen würde, bleibt der Täter nicht strafbar.
    • who cares? 28.11.2019 16:01
      Highlight Highlight @Grohenloh Nein, kann man eben nicht. Aber auch wenn man "Nein" sagt, ist es noch keine Vergewaltigung nach heutigen Gesetz. Man muss sich körperlich wehren und dabei weitere Verletzungen riskieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigle 28.11.2019 14:33
    Highlight Highlight An alle, die hier wieder die Leier von ‚mimimi Vertrag, mimimi nichts darf man, mimimi alle Frauen zeigen grundlos Männer an‘ auspacken, es ist ganz einfach: Ja heisst ja und wenn jemand nicht mehr in der Lage ist nein zu sagen oder sich aus Gründen (psychisch oder physisch) nicht (mehr) wehren kann ist es eben dann trotzdem eine Vergewaltigung. Es kann nicht sein, dass ein Täter davon kommt, weil sich das Opfer ‚nicht genug gewehrt hat‘. Es geht nicht um Verträge oder sonstigen Schwachsinn, es geht um Einvernehmen und wenn man sich nicht sicher ist: redet miteinander und fragt nach!!
    • Zwei Fallende Stimmen 28.11.2019 15:45
      Highlight Highlight Danke danke danke!
  • imposselbee 28.11.2019 14:29
    Highlight Highlight Am Besten nur noch Gruppensex, damit es auch genug Zeugen gibt. 🤷‍♂️
    Oder Video-Beweis.
    • phreko 28.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Videobeweis könnte heikel werden, dehalb bleibt nur noch Gruppensex.
    • RatioRegat 28.11.2019 19:17
      Highlight Highlight Auch ein Videobeweis ist nicht immer aussagekräftig, da er nicht abbildet, was vor oder nach der Aufnahme passiert ist.
  • Magnum44 28.11.2019 14:23
    Highlight Highlight Bin ja gespannt, wie so etwas vor Gericht bewiesen werden soll.

    • fandustic 28.11.2019 15:23
      Highlight Highlight Der Absatz von Videokameras dürfte dann beträchtlich steigen;) Im Ernst, kann man kaum beweisen. Vor Gericht stehen dann zwei Menschen mit unterschiedlichen Aussagen. Was macht man da als Richter? Gut, gewisse Kreise stellen den Mann ja gerne unter Generalverdacht. Klar ist aber auch: Sollte man es beweisen können, dann gehört ein über ein „Nein“ hinwegsetzen eindeutig als Vergewaltigung bestraft.
  • DruggaMate 28.11.2019 14:23
    Highlight Highlight Was mir bei dieser Schlagzeile durch den Kopf geht:
    Play Icon
  • michirueegger 28.11.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich verzeige von nun an jede frau die mich vor dem sex nicht audtücklich um meine zustimmung fragt.
    • insert_brain_here 28.11.2019 15:17
      Highlight Highlight Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass dieser Vorsatz nicht zu einer enrsthaften Belastung des Justizsystems führen wird.
    • ingmarbergman 28.11.2019 17:34
      Highlight Highlight murdered by words 😂
  • Uf em Berg 28.11.2019 14:17
    Highlight Highlight Wie soll so eine Regelung helfen? Ich glaube zwar durchaus, die Zahl der Personen, die Sex hatten, obwohl sie nicht wollten stimmt oder gar zu tief gegriffen ist. Dennoch sehe ich bei einiger dieser Fälle zwar ein Opfer aber keinen Täter. Ist es nicht viel mehr so, dass eine Seite sich jeweils nicht traut "nein" zu sagen, da sie dem Gegenüber gefallen möchte? In diesen Fällen, wird die Person auch zukünftig JA sagen. Das einzige was helfen würde, ist den Personen das Selbstbewusstsein zu geben, dass man "NEIN" sagen darf und das komplett ok ist. Wer dann weitermacht, ist ein Vergewaltiger!
    • Zwei Fallende Stimmen 28.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Darum gehts nicht. Es geht um die Fälle, wo jemand klar nein sagt, der andere aber einfach drauf scheisst.
    • Uf em Berg 28.11.2019 17:18
      Highlight Highlight @Zwei Fallende Stimmen: Es geht eben nicht nur darum! Wenn ein neues Gesetz gemacht wird, dann möchte ich doch gerne das ganze Gesetz sinnvoll finden und nicht nur einen Teil. Dass ein "NEIN" reichen muss, habe ich ja auch geschrieben.
  • geisit 28.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie man das umsetzen will? Muss man vor dem Geschlechtsverkehr einen Vertrag unterschreiben oder genügt die mündliche Bejahung? Sofern das Wort genügend ist, wie will man das beweisen? Ich zweifle daran, dass ein Täter/ eine Täterin einfach zugibt, ein Nein ignoriert zu haben. Eine Veränderung/ Verbesserung der aktuellen Rechtslage ist sicherlich wünschenswert.
    • Ylene 28.11.2019 14:35
      Highlight Highlight Heute gilt es auch nicht als Vergewaltigung/sexuelle Nötigung, wenn du Nein gesagt hast, nur so. Das ist nicht ausreichend.
      Hat der Täter zwar klarerweise ohne Einwilligung gehandelt, und sich z.B. über ein ausdrückliches «Nein» des Opfers hinweggesetzt, aber dann nicht noch zusätzlich ein Nötigungsmittel wie Gewalt oder Bedrohung angewendet, kann die Tat nicht als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung bestraft werden.
    • phreko 28.11.2019 14:49
      Highlight Highlight Relevant ist dabei offensichtlich wie man Gewalt definiert.

      Spricht ja nichts gegen eine weite Auslegung.
    • Der Rückbauer 28.11.2019 15:54
      Highlight Highlight Das ist im Iran (und anderswo auf unserer Welt?) schon lange so: Die Beteiligten (auch mehr als zwei, aber Frauen. jeee) brauchen eine Bewilligung des Imams. Ehe auf Zeit: 1 Stunde ist billiger als 2 Stunden sind billiger als 24 Stunden. Nach Erteilung der Bewilligung mischt sich die Justiz nicht mehr ein.
      "Ich zweifle daran, dass ein Täter/ eine Täterin einfach zugibt, ein Nein ignoriert zu haben". Hast Du Fotos, Adressen von potenziellen Täterinnen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • quallbum 28.11.2019 13:56
    Highlight Highlight Fällt jemand in Schockstarre und schreit und wehrt sich nicht, ist es bisher also keine Vergewaltigung? Oder steht jemand unter Drogen und ist nicht mehr bei vollem Bewusstsein, ist es auch keine Vergewaltigung? Kann mir nicht vorstellen, dass bisher so geurteilt wurde. Das wäre eine Schande für unser Land. Sex ohne Einwilligung - ist das nicht die Definition von Vergewaltigung?
    • Nilda84 28.11.2019 15:13
      Highlight Highlight Doch, dem ist so. Insbesondere bei Vergewaltigung in der Ehe.
      Wehrt sich die Frau nicht physisch, wurde sie nicht vergewaltigt. Jedenfalls nicht nach der heutigen Rechtssprechung...
    • Celia* 28.11.2019 19:19
      Highlight Highlight Ja, das ist In der Tat eine absolute Schande: wenn jemand in Schock ist und schreit, aber sich nicht wehrt (Keine Kratzspuren o.ä. beim Täter), dann ist es nach CH Rechtssprechung keine Vergewaltigung. Jetzt weisst du warum so viele von uns so hässig sind, und nicht alles nur mimimi ist ;-)
  • guby 28.11.2019 13:56
    Highlight Highlight Obwohl es nicht sein kann, dass das Hinwegsetzen über ein Nein straflos bleibt ist es wichtig die Balance zu finden. Sonst muss man plötzlich vorher einen Vertrag unterschreiben damit dann auch ganz sicher zugestimmt wurde.
    • quallbum 28.11.2019 14:09
      Highlight Highlight Das Hinwegsetzen über ein Nein ist Vergewaltigung.
    • Ylene 28.11.2019 14:37
      Highlight Highlight Hinwegsetzen über ein Nein gilt schon heute weder als Vergewaltigung noch als sexuelle Nötigung. Wenn sich das Opfer nicht körperlich wehrt, kannst du diese beiden Straftatbestände vergessen. Wenn du keine Vagina hast, kannst du laut Gesetz auch gar nicht vergewaltigt werden - das gilt nur für unter Gewalt oder Drohung erzwungener Penis-in-Vagina-Verkehr und sonst für gar nix.
    • guby 28.11.2019 15:59
      Highlight Highlight Genau. Das muss geändert werden, dem stimme ich zu.
  • I don't give a fuck 28.11.2019 13:48
    Highlight Highlight Ohne Einwilligung ist nicht gleich Ablehnen. Das sollte deutlich unterschieden werden. Ein klares "Nein" gilt als solches, aber etwas anderes ist zu wage, um schlussendlich von Vergewaltigung zu reden. Dann kann ja jede mit jemandem schlafen und im Nachhinein sagen, sie habe nicht eingewilligt und zeigt ihn dann wegen "Vergewaltigung" an. Wenn das durchkommt, adieu Rechtsstaat...
    • ridega 28.11.2019 14:12
      Highlight Highlight Das kann jede und jeder ja sowieso machen. Daran würde sich nichts ändern. Du kannst ihm sogar Mord unterstellen.
    • Ylene 28.11.2019 14:46
      Highlight Highlight Ein Nein reicht heute nicht aus. Du musst dich schon körperlich wehren, damit das als sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung (gilt nur für erzwungenen Penis-in-Vagina-Verkehr, alles andere nicht) gilt.
    • I don't give a fuck 28.11.2019 15:08
      Highlight Highlight mord zu unterstellen ist doch eeetwas schwerer als vergewaltigung, indem man einfach sagt, man hat zuvor nicht eingewilligt, nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • EhrenBratan. Hääää! 28.11.2019 13:47
    Highlight Highlight Somit wird n, ich mehr ohne Vertrag ge**gelt.
    Love is in the Air... 🎶🎶🎶
    • LCT 28.11.2019 14:16
      Highlight Highlight HAAAAAAAAAAAAA!
  • LCT 28.11.2019 13:44
    Highlight Highlight "Hat der Täter ohne Einwilligung gehandelt und sich über ein ausdrückliches Nein des Opfers hinweggesetzt, aber kein Nötigungsmittel wie Gewalt oder Drohung angewendet, kann die Tat nicht als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung bestraft werden."

    Diese Gesetzeslage, welche aktuell besteht, halte ich für äusserst vernünftig.

    Wenn man im Grundsatz davon ausgeht, dass ein grober Straftatsbestand vorliegt, wenn nicht das Einverständnis beider Parteien in justiziabler Form vorliegt, dann kann man nicht wirklich von einer fortschrittlichen Gesellschaft sprechen.

    Grow yourself, not others....
    • Super8 28.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Es ist eben gerade nicht vernünftig, wenn sich jemand mit Gewalt gewehrt haben muss, um vor Gericht recht zu bekommen, wenn sie oder er gegen ihren Willen zu Sex gezwungen wurde.
    • Duscholux 28.11.2019 14:09
      Highlight Highlight "sich über ein ausdrückliches Nein des Opfers hinweggesetzt"

      Da würde ich aber schon von Vergewaltigung sprechen, auch wenn es nur Blümchensex war.
    • insert_brain_here 28.11.2019 14:33
      Highlight Highlight Text nicht gelesen? Beim heutigen Gesetzesstand reicht es eben nicht aus, dass das Opfer klar und eindeutig "Nein!" sagt. Nur wenn der Täter körperliche Gewalt anwendet oder dem Opfer droht - was logischerweise vor Gericht nachgewiesen werden muss - liegt juristisch eine Vergewaltigung vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 28.11.2019 13:42
    Highlight Highlight Diese täglichen Sexismus und Feminismus Debatten und Artikel sind, wie nachrichten von Paris Hilton und danach von Kim Kardashian: einfach nur nervig.
    • rüeblisaft 30.11.2019 10:27
      Highlight Highlight Hier geht es nicht um Sexismus! Hier geht es um sexuelle Gewalt! Wie kann man nur so denken
  • Zwei Fallende Stimmen 28.11.2019 13:41
    Highlight Highlight Passt das Gesetz endlich an!
    • phreko 28.11.2019 14:31
      Highlight Highlight Warum?
    • Zwei Fallende Stimmen 28.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Lies den Text, Alter!
  • Waldorf 28.11.2019 13:41
    Highlight Highlight Ich sag nur: Schweden.
    • Herr Ole 28.11.2019 14:32
      Highlight Highlight Ein ziemlich gutes Land.
    • Waldorf 28.11.2019 15:16
      Highlight Highlight Alle Länder sind gut.
  • Super8 28.11.2019 13:37
    Highlight Highlight Ich denke schon, dass dieser Schritt nötig ist. Es kann ja nicht sein, dass ein Mensch explizit Gewalt (z.B. in Form von sich wehren) anwenden muss, um rechtlich verbindlich gegen sexuelle Handlungen "Nein" sagen zu können.
    • phreko 28.11.2019 14:27
      Highlight Highlight Die Frage stellt sich was unter "Gewalt" zu verstehen ist.

      Wenn dieser Begriff weit augelegt wird, dann braucht es keine Reform, da ein kleiner Rest selbstverantwortung zu Zeigen, dass man etwas nicht will, schon noch erwartet werden darf.
    • Baccaralette 28.11.2019 14:39
      Highlight Highlight Phreko - und wenn sich mein Gegenüber einfach über mein Nein - verbal und deutlich kommuniziert - hinwegsetzt? Muss ich ihm in die Eier treten, damit ich sagen kann, ich bin vergewaltigt worden?
    • just sayin' 28.11.2019 15:02
      Highlight Highlight @Baccaralette

      "und wenn sich mein Gegenüber einfach über mein Nein - verbal und deutlich kommuniziert - hinwegsetzt? Muss ich ihm in die Eier treten, damit ich sagen kann, ich bin vergewaltigt worden?"

      ob's gleich ein "tritt in die eier" sein muss, ist dir überlassen.

      aber wer mich anfasst, obwohl ich "nein" gesagt habe - den fasse ich auch an.
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