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Die Regierungsratskandidatin der Grünen, Korintha Bärtsch, überraschte bei den Wahlen in Luzern mit dem fünftbesten Resultat.

Korintha Bärtsch (Grüne) überraschte mit dem fünftbesten Resultat der Regierungsratskandidaten. Bild: KEYSTONE

Auch Luzern surft auf der grünen Welle – zwei bisherige Regierungsräte gewählt



Die Klimadebatte und die Frauenvertretung haben bei den kantonalen Wahlen den Luzerner Grünen zu unerwarteten Höhenflügen verholfen. Die Wählerinnen und Wähler setzten im Parlament vermehrt auf Öko-Parteien. Für eine Überraschung sorgte auch die Grüne Regierungsratskandidatin.

Im fünfköpfigen Regierungsrat wurden im ersten Wahlgang nur zwei der vier Bisherigen bestätigt, nämlich die beiden Regierungsräte der CVP: Guido Graf holte 59'291 Stimmen, Reto Wyss 58'088. Die Wahl geschafft hat ferner Fabian Peter (FDP) mit 56'410 Stimmen. Der 42-jährige Sanitärunternehmer und Kantonsrat konnte somit auf Anhieb den freiwerdenden Sitz der Freisinnigen verteidigen.

Die Grünen hatten am Sonntag in Luzern allen Grund zum Feiern.

Grund zu Feiern: Das Lager der Grünen in Luzern. Bild: KEYSTONE

Der bisherige Regierungsrat Paul Winiker (SVP) blieb mit 53'675 Stimmen relativ knapp unter dem absoluten Mehr von 54'369 Stimmen. Deutlich zurück blieb der parteilose Regierungsrat Marcel Schwerzmann, der nur 39'500 Stimmen machte. Der Finanzdirektor kam damit nur auf den siebten Platz.

Noch vor Schwerzmann platzierten sich die Kandidaten der Linken. Korintha Bärtsch (Grüne) landete auf dem fünften und damit auf dem letzten Regierungsplatz. Mit 42'946 Stimmen holte sie genau 400 Stimmen mehr als Jörg Meyer von der SP. 35'365 Stimmen machte alt Nationalrat Roland Fischer (GLP).

«Nur Freude»

Vor vier Jahren hatte die SP ihren traditionellen Regierungssitz verloren. Gleichzeitig wurden die Frauen aus der Regierung abgewählt. Dass die grüne Kandidatin sogar mehr Stimmen machte als derjenige der SP, dürfte auch daran liegen, dass sie die einzige Frau im Kandidatenfeld war.

Wie die Linken sich nun für den zweiten Wahlgang positionieren wollen, liessen Bärtsch und Meyer am Sonntag offen. Bärtsch wurde mit grossem Applaus im Wahlzentrum empfangen. Die 34-jährige Umweltwissenschafterin sagte, sie spüre nur Freude.

Meyer sagte, dass sich beide Linke vor einem amtierenden Regierungsrat platzieren könnten, zeige, dass sich etwas ändern müsse. Auf die Regierung der letzten vier Jahre könne man nicht stolz sein.

Tatsächlich hatte der Kantone Luzern zuletzt vor allem mit seiner Sparpolitik von sich reden gemacht. Dazu gehörten auch Kürzungen bei den Prämienverbilligungen, die das Bundesgericht für ungesetzlich erklärte.

Schwerzmann tritt wieder an

Schwerzmann führte sein schlechtes Abschneiden auf dieses Urteil und die Klimademonstrationen zurück, die der Linken Auftrieb gegeben hätten. Er sei nicht für die Luzerner Finanz- und Steuerpolitik abgestraft worden, diese habe es ja schon bei den letzten und vorletzten Wahlen gegeben. Zudem sei diese von der ganzen Regierung, dem Parlament und dem Volk abgesegnet.

Die Regierungsraete Guido Graf, Paul Winiker, Robert Kueng, Marcel Schwerzmann und Reto Wyss, von links, waehrend der Steuergesetz- und Finanzreform Debatte am Montag, 28. Januar 2019, im Regierungsgebaeude in Luzern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Marcel Schwerzmann (2. von rechts) landet nur auf dem siebten Platz. Bild: KEYSTONE

Schwerzmann will im zweiten Wahlgang erneut antreten, zusammen mit SVP-Regierungsrat Winiker. Dieser sagte, dass es Schwerzmann als Parteiloser schwer habe. Die Parteien müssten sich nun für den zweiten Wahlgang überlegen, welche Finanzpolitik sie wollten.

Ökoparteien verdoppeln Sitzzahl fast

Einen Erfolg bereits auf sicher haben die Grünen bei den Kantonsratswahlen. Sie haben im neuen Kantonsparlament ihre Sitzzahl auf 14 verdoppelt, zusätzlich sind neu auch die Jungen Grünen mit einem Sitz vertreten. Die Grünliberalen legten von 5 auf 8 Sitze zu.

Grünen-Präsident Maurus Frey wollte das gute Abschneiden nicht alleine auf die Klima-Debatte abstellen. Die Grüne Kleinstfraktion habe in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet, insbesondere auch bei sozialen Themen. Das Volk habe die Verhärtung der letzten vier Jahre satt, neu dürften allenfalls gar linke Sperrminoritäten möglich sein. Dass die Grünen in Luzern anteilsmässig stärker zugelegt haben als die Partei vergangene Woche im Kanton Zürich führte er auf die «Arroganz der bürgerlichen Allianz» zurück.

Erfolgreich gegen die bürgerliche Politik angekämpft hatte auch die SP. Sie gewann 3 Sitze und kommt neu auf 19 Mandate. Sie liegt nur noch drei Mandate hinter der SVP und der FDP. Vor allem die SVP war mit einem Verlust von 7 Sitzen grosse Verliererin des Tages. Sie hat neu noch 22 Sitze, gleich viele wie die FDP, die 3 Sitze einbüsste.

Bürgerliche Dominanz

Im 120-köpfigen Kantonsrat bleibt die CVP zwar mit 34 Vertretern klar stärkste Kraft, hat aber 4 Sitze verloren. Die drei grossen bürgerlichen Parteien bleiben damit dominierend mit knapp zwei Drittel der Sitze.

Der Frauenanteil erhöhte sich von 29,2 auf 34,5 Prozent. Das Durchschnittsalter verharrte bei 49 Jahren. Die Wahlbeteiligung erholte sich und lag bei 41,5 Prozent, nachdem sie bei den letzten Wahlen auf 39 Prozent abgerutscht war. Zugenommen hat sie vor allem in der Stadt und Agglomeration Luzern. Auch dieses Mal war die Beteiligung in Dierikon (24,7 Prozent) am tiefsten und in Flühli (62,6 Prozent) am höchsten. (bal/sda)

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 31.03.2019 22:57
    Highlight Highlight Beachtenswert ist mE die Tatsache, dass die Grünen im Parlament weder letzte Woche in ZH, noch jetzt in LU und BL auf Kosten der SP gewonnen haben. Die SP sogar heute dazu gewonnen hat. Das Links-Grüne Lager geht also aus allen Wahlen eindeutig als Sieger vom Platz🍻
  • Astrogator 31.03.2019 22:28
    Highlight Highlight Was hier leider unterging, die SVP hat in der Stadt Luzern das Referendum gegen das Budget erhoben und wurde auch da mit 79% Ja-Stimmen zum Budget abgewatscht.

  • Makatitom 31.03.2019 21:25
    Highlight Highlight Schwerzmann muss dringendst auch noch weg
  • Magnum 31.03.2019 20:14
    Highlight Highlight Meine Damen und Herren:
    Schadenfreude herrscht!

    Ganz im Ernst: Angstmache in Sachen Migration bei gleichzeitiger, konsequenter Realitätsverweigerung in Sachen Klimawandel macht die SVP in absehbarer Zeit wieder zu einem bürgerlichen Juniorpartner. DerSchweiz kann dies nur zum Vorteil gereichen. Denn destruktive Schreihälse und mit Schlamm schmeissende Demagogen bringen dieses Land nicht weiter.

    Frei nach dem Hetzer Addor sage ich: On en redemande!
    • Juliet Bravo 01.04.2019 00:48
      Highlight Highlight Diese eigentlich völlig unschweizerische Radikalität kommt auch immer mehr heraus. Freysinger tingelt wieder durch die Lande und Köppel notiert fleissig in seinen Notizblock. Viele schmeckt diese Nähe zu Identitären und dergleichen nicht.
  • Wurstbrot 31.03.2019 19:25
    Highlight Highlight Schwerzmann raus, Bärtsch rein. Das wäre perfekt am 19. Mai.
    • Troxi 31.03.2019 20:58
      Highlight Highlight Mir wäre Meyer lieber.
  • Victor Brunner 31.03.2019 17:59
    Highlight Highlight Es war Sparpolitik auf Kosten der Schüler und der sozial Schwächeren! Unternehmen urden gegenüber Normalos bevorteilt! Ein Politiker der nicht das Wohl aller im Fokus hat muss weg!
    • TanookiStormtrooper 31.03.2019 19:54
      Highlight Highlight Ist einfach ein bisschen blöde, wenn ein Politiker nicht merkt, dass das Volk abstimmen kann und es vom normalen Bürger eher mehr gibt als von CEOs.
  • Pafeld 31.03.2019 17:15
    Highlight Highlight Wird Zeit, dass Schwerzmann endlich geht. Und wer ihm auch nur eine Träne nachtrauert, soll noch einmal jedes einzelne Interview seit seiner Wahl in der NLZ nachlesen und feststellen, wie genau es Herr Schwerzmann mit der Wahrheit so nimmt und wie kontinuierlich er seine nicht eingetroffenen Prognosen nach vorne korrigiert, um zu verschleiern, dass seine Steuerpolitik ein komplettes Fiasko für den Kanton zugunsten der hiesigen Unternehmen war.
    • Dominik Treier (1) 31.03.2019 22:31
      Highlight Highlight Wenn einige mit zu tiefen Steuern locken, denken sie sie profitierten, weil sie mehr einnehemen, wenn die Reichen kommen. Das dies jedoch langfristig eine blödsinnige Egoistenpolitik ist, sollte jedem klar sein, denn bei Steuerwettbewerb wird das Gesammtsteuersubstrat reduziert, nur nehmen einige mehr davon ein und die anderen aber überproportional weniger... Ein versteckter Solidaritätsabbau auch zwischen den Kantonen und Gemeinden und sonst nichts! Die Steuern gehören schweizweit vereinheitlicht, diese Unterschiede sind in der globalisierten Welt ein Relikt, dass nur den Reichen nützt...
  • Edward Espe Brown 31.03.2019 17:12
    Highlight Highlight Angst einflössen um Stimmen zu fangen, dieser Trick verfängt nicht mehr. Die SVP ist daran für Ihre Talfahrt Schwung aufzunehmen, zur Zeit ist sie zwar noch gross, aber grosse Gebäude fallen schnell in sich zusammen wenn sie auf schwachem Fundament stehen. Die jüngeren WählerInnen durchschauen den fremdenfeindlichen Populismus der Generation “Egos”. Die WählerInnen wählen lösungsorientierte PolitikerInnen. Es gehen nun vermehrt aufgeklärte Menschen wählen, denen es wichtig ist ein gutes, gesundes Leben in sozialem Frieden zu leben. Schön nehmen SP und Grüne in der ganzen Schweiz Fahrt auf.
  • Peter Panther 31.03.2019 16:29
    Highlight Highlight Finanzdirektoren haben's halt schwer. Grund: Immer nur jammern: Wir müssen sparen, sparen, sparen und dann ups! Hetzt gaben wirbganz unerwartet einen Millionenüberschuss. Irgendwann merkt auch der hinterste undbletzte, dass er verarscht wird.
  • Rontaler 31.03.2019 16:17
    Highlight Highlight Marcel Schwerzmann hat das Ausgabenwachstum etwas gebremst und neue Firmen angelockt mit tiefen Unternehmenssteuern. Resultat im Abschluss 2018: massiver Überschuss. Und weitere Firmen wie Adidas ziehen von Zug nach Luzern. Tolle Leistung!
    • Pafeld 31.03.2019 18:57
      Highlight Highlight Die Senkung hat sich bis heute finanziell nicht gelohnt und der Effekt ist schon lange verpufft. Der Kanton wird mit den zugezogenen Unternehmen nicht einmal die Einnahmen von 2010 erreichen. Das gigantische Loch, dass in die Kantonskasse zugunsten der Unternehmen gerissen wurde, hat man mit radikalen Sparpaketen ausgleichen müssen. Luzern hat die letzten 8 Jahre praktisch gar nichts in den Erhalt/Ausbau seiner Infrastruktur investiert, was uns noch teuer zu stehen kommen wird. Auf gut Deutsch hat der Kanton rund ein Jahrzehnt Politik verschenkt. Bis jetzt.
    • dan2016 31.03.2019 19:26
      Highlight Highlight Und die Schüler müssen nicht mal streiken da sie eh meist schulfrei haben
    • Magnum 31.03.2019 20:19
      Highlight Highlight Super, ja. Und der Kanton wurde gerichtlich dazu verknackt, Prämienverbilligungen nachzuzahlen, weil er die dafür massgebliche Untergrenze beim Einkommen willkürlich gesenkt hatte. Politiker à la Schwerzmann sind Blender, die keine nachhaltigen Resultate liefern und auf Kosten der Schwächsten in der Gesellschaft agieren. Wie sagt die Fholchspartei immer so schön: Wahltag ist Zahltag! Die neoliberale Umverteilung von unten nach oben als Steckenpferd der Rechtsbürgerlichen scheint an Grenzen zu stossen. Gut so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr_Burton 31.03.2019 16:13
    Highlight Highlight Sehr gut! #usemitemschwerzme !
    • leu84 31.03.2019 19:34
      Highlight Highlight Wird emol zyt
  • Openyourmind 31.03.2019 15:43
    Highlight Highlight Herr Guido Graf schafft es im LU wieder? Lustig dass viele Wähler nicht erkennen dass er seine Aufgaben nicht im Griff hat. 🙈🙉🙊 LUKS gibt für eine US-Software fast CHF 100‘000‘000 inkl. Nacharbeiten aus https://www.inside-it.ch/articles/47869 (dabei muss LUKS CHF 20‘000‘000 pro Jahr sparen, fast ausschliesslich an Mitarbeiter https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/gewinneinbruch-luzerner-kantonsspital-muss-20-millionen-franken-sparen-ld.1079793?reduced=true).
    • Pafeld 31.03.2019 19:09
      Highlight Highlight Guido Graf ist von der CVP. Von daher geniesst er in Luzern praktisch Narrenfreiheit. Nicht mal das Fiasko mit den Prämienverbilligungen konnten ihn erschüttern.
    • Wurstbrot 31.03.2019 19:21
      Highlight Highlight Was hat das mit Graf zu tun? Das Luks ist eine selbstständige Firma. Bitte erst informieren vor dem motzen. Und nein ich habe Graf nicht gewählt.
    • MyAnusIsBleeding 31.03.2019 19:47
      Highlight Highlight 1. Wir reden hier laut der Quelle von 66 Mill Franken. Nicht gleich übertreiben mit den 100 Mill.
      2. Ich hatte schon mit der eingesetzten Kliniksoftware, welche nicht nur im LUKS sondern auch in anderen Kliniken im Einsatz ist, beruflich zu tun. Die Software ist über die Jahre hinweg zu einem dermassen grossen Flickwerk zusammengewachsen, dass es schon fast fahrlässig ist, diese in Betrieb zu halten. Ein Wechsel ist nur zu Begrüssen.
      3. Bezüglich der Kliniksoftware sollte und darf! man hier nicht nur auf den Preis schauen. Oder möchtest Du z.B. das falsche Medi wegen eines schludrigen Bugs?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troxi 31.03.2019 15:28
    Highlight Highlight Die Regierungsrat Resultate sind bekannt. Luzern-Stadt hat es soeben geschafft die Zahlen zu veröffentlichen. Winiker geht ebenfalls in den 2. Wahlgang! Graf, Peter und Wyss sind gewählt. Hinter Winiker sind Meyer und Bärtsch deutlich vor Schwerzmann. Bärtsch leicht vor Meyer (400 Stimmen).

    https://wahlen.lu.ch/rrat/resultate_kanton_19/kandidatenstimmen
  • Makatitom 31.03.2019 15:11
    Highlight Highlight Sehr erfreulich laut Zwischenresultat von
    https://wahlen.lu.ch/krat/resultate_kanton_19/sitzverteilung_basis_listenstimmen?fbclid=IwAR3AIcB5SJMdCAhKK70zNUUSbDkn3VaBkGL04tZTY965ljlyV6-Ry7hXEtU
    ist dass die Nationalblocheristen 9 (Neun!) Sitze verlieren werden. Weniger erfreulich ist dass diese Sitze hauptsächlich von den Scheinheiligen und den Neolibertären geholt wurden
  • Gonzolino_2017 31.03.2019 14:07
    Highlight Highlight Grüne vor SP-Kandidatin! Damit ist endgültig klar, dass - entgegen aller Medienkommentare - die Grünen ihre Stimmen zu Lasten der SP gewinnen und - mit wenig erstaunen - nicht SVP/FDP Wähler plötzlich Grün wählen - wer hätte das bloss gedacht! Jawohl, und jetzt steckt der Pfeil wieder und ihr könnt aus lauter Frust über die Wahrheit wieder drauflos Blitzen 🤣
    • sunshineZH 31.03.2019 14:15
      Highlight Highlight Freut euch doch solange dies noch so ist :) Nächste Wahlen schauen dann wieder anders aus
    • Klaus07 31.03.2019 14:18
      Highlight Highlight Glaskugel oder persönlicher Wunsch Sünneli?
    • Howard271 31.03.2019 14:22
      Highlight Highlight Hier geht es um Majorzwahlen, bei der man sowohl die Kandidatin der Grünen als auch denjenigen der SP wählen kann. Dass die Grünen ihre Stimmen zulasten der SP wählen, passiert wohl eher bei Proporzwahlen (Parlamente).
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