Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Mann+Frau geht, Frau+Frau geht irgendwie, Mann+Mann geht nicht», twittert ein CVPler

«Wir sollten in den Grenzen der Biologie bleiben», findet der Präsident der CVP Luzern in Bezug auf die Familienplanung und tritt damit einen Shitstorm auf Twitter los. Nun will er die Zurich Pride besuchen.

09.05.18, 13:26 25.05.18, 10:30


Als ein junger CVPler am Montagmorgen ein Zitat der ehemaligen Bundesrätin Ruth Metzler auf Twitter teilt, kann er noch nicht ahnen, dass unter seinem Tweet zwei Tage später ein regelrechter Shitstorm stattfinden wird. 

Der Grund dafür ist Christian Ineichen, der Präsident der CVP Luzern. Dieser reagiert auf die Forderung von Kaufmann nach einer Ehe für alle. Seine Antwort:

Darauf wird Ineichen gebeten, sich konkreter zu äussern. Das tut er, indem er einen Tweet absetzt, für den er die darauffolgenden Stunden heftig angegangen werden wird. 

Sein Tweet bezieht auf die verschiedenen Familienmodelle, von denen er das «klassische» bevorzugt. Was er davon hält, wenn zwei homosexuelle Männer gemeinsam ein Kind adoptieren, drückt er mit einem weiteren Tweet aus:

Die heftigen Reaktionen auf Twitter

«Wie genau soll Frau Frau biologisch gehen.»

«Wählbarkeit
@jcvpZH: geht. @JCVPSchweiz: geht irgendwie.
@cvpluzern: geht nicht.»

«Lieber Herr Ineichen, wenn es nach der Vorsehung der Biologie ginge, wären Sie nach Ihrer letzten Angina bereits tot.»

Und ein Vorstandsmitglied von Pink Cross schreibt

Ineichen wehrt sich

Christian Ineichen spricht im Gespräch mit watson von einem heftigen Shitstorm, der über ihn hereingebrochen sei. Er betont, er werde nun zu Unrecht als stockkonservativer Politiker abgestempelt. «Ich habe nichts gegen neue Lebensformen und Partnerschaftsmodelle. Doch besteht das von mir bevorzugte Familienbild aus Frau, Mann und Kind/ern.»

Darauf angesprochen, warum Frau und Frau für ihn irgendwie geht, Mann und Mann aber nicht, meint Ineichen: «Frauen können sich eine Schwangerschaft organisieren», und spricht damit eine Samenspende an. «Eine Kindeszeugung zwischen Mann und Mann ist nun aber einfach nicht möglich.» Und die Leihmutterschaft sei in der Schweiz ja verboten.

Seine Meinung sei aber nicht in Stein gemeisselt, fährt Ineichen fort. «Ich diskutiere mit meinen Kritikern gerne bei einem Bier darüber und lasse mich allenfalls auch belehren.»

Dazu könnte es bald kommen. Ineichen wurde zur Zurich Pride am 16. Juni eingeladen. Er freue sich über die Einladung und werde hingehen, sagt der CVP-Politiker.

Die Einladung ausgesprochen hat Anne-Sophie Morand, die Leiterin des Politikressort der Zurich Pride und Mitglied der FDP. Die Tweets von Ineichen hätten sie schockiert. Morand: «Ich empfinde solche Statements als rückständig und im Ton vergriffen.» Doch es sei wichtig solche Leute nicht einfach links liegen zu lassen, sondern das Gespräch mit ihnen zu suchen. «Und sie mit genau jenen Menschen zu konfrontieren, über die sie sonst nur urteilen.»

Anne-Sophie Morand

Anne-Sophie Morand. Bild: zvg

Morand glaubt aber noch nicht daran, dass Ineichen wirklich auftauchen wird. «Es musste meine Einladung fast annehmen, sonst hätte er sich auf den Social Media Kanälen noch mehr ins Abseits manövriert . Ob er wirklich kommt, ist eine andere Sache. Warten wir einmal ab.»

René Schegg, der Geschäftsführer von Pink Cross, würde sich über sein Kommen freuen. Dann könnte er mit ihm über den Begriff Natürlichkeit debattieren. Denn weder die Medizin, noch das Keuschheitsgebot der Priester seien natürlich, führt er aus. «Natürlichkeit und biologistische Argumentationen sind nicht die Grundlage für politische oder/und ethische Entscheidungen. Das kennen wir schon lange unter dem Begriff des naturalistischen Fehlschlusses»

Und Studien würden zeigen: «Ein Kind braucht eine stabile Umgebung und emotionale Sicherheit. Ob es eine Mutter und einen Vater, zwei Väter oder zwei Mütter hat, ist total irrelevant.»

Recht so: Eltern begleiten ihre Kinder mit bedingungslosem Stolz an die Gay Pride!

Diese Tier-Freundschaft brauchst du jetzt

Das könnte dich auch interessieren:

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

151
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
151Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mandelbrot 10.05.2018 20:02
    Highlight Warum sprechen wir hier überhaupt noch über das Problem Mann+Frau,Mann+Mann und Frau+Frau ? Wahrscheinlich liegen wir bei dieser Debatte alle falsch, denn gemäss den Gender-Studies westlicher Universitäten gebe es mittlerweile über 50 (!) Geschlechterkategorien.Vergesst also (mich eingeschlossen) das Ganze und den ganzen Biologieunterricht.
    2 3 Melden
  • T@Bern 10.05.2018 16:47
    Highlight CVP ...das sind doch die, die der grössten Schwulenorganisation der Welt so nahe stehen. Die Organisation die dafür sorgt, dass Kindesmissbrauch "intern geregelt" wird. Das sind die, die laut für Moral einstehen und dann vergessen, dass sie selber ja eine Affäre haben oder gar noch ein unehliches Kind auftaucht. Sorry, geht gar nicht. Zudem, wie schon erwähnt, wenn es keine Fortschritte im Moralischen geben darf, dann müssen sofort alle andern Fortschritte auch verboten werden - zurück in die Höle! CVP voran :-p
    10 4 Melden
  • Lonzia 10.05.2018 10:58
    Highlight Wenn heterosexuelle, zeugungsunfähige Paare adoptieren, ist das dann auch ‘erzwängeln von etwas, dass sie nicht haben können?’ oder ist das auf die sexuelle Ausrichtung reduziert?

    32 2 Melden
    • Adumdum 11.05.2018 12:10
      Highlight Gutes Argument
      5 0 Melden
  • infomann 10.05.2018 08:55
    Highlight Das scheinheilige Argument Familieförderung muss für bald alles herhalten.
    Wir sind ein überbevölkertes Land, Familieförderung braucht es überhaupt noch.
    9 23 Melden
    • bebby 10.05.2018 11:37
      Highlight Wer soll Sie denn im Alter pflegen? Ueberbevölkerung ist Definitionssache (leben wir zu lange)?
      13 4 Melden
  • g-rd 10.05.2018 08:52
    Highlight Das letzte Aufgebot der CVP meldet sich zu Wort. Kurz bevor sich der Verein auflöst und auf Nimmerwiedersehen in der Versenkung verschwindet.
    22 8 Melden
  • Schmirinskis 10.05.2018 08:09
    Highlight Die Natur hat Homosexualität vorgesehen! Im Tierreich wurde das auch bei vielen Spezien beobachtet. Sterben die Eltern eines Jungen wird es von homosexuellen Paaren aufgezogen. Daher wäre die Adoption für homosexuelle Paare das natürlichste der Welt.
    31 8 Melden
  • Kong 10.05.2018 06:35
    Highlight Vielleicht sollte man das Augenmerk in erster Linie auf die m.E. unproblematische Ehe für alle richten. Das ist dann noch lange kein Persilschein für eine Adoption. Da gehts immer noch um das Kindswohl. Im Moment bin ich nicht sicher, ob ein Kind mit 2 Vätern nicht mehr „geschnitten“ wird als bei 2 Frauen. Das kann man jetzt homophob nennen oder einfach anerkennen das neue Modelle ihre Zeit zur Akzeptanz brauchen (Stichwort: Change & Kulturwandel...).
    8 27 Melden
    • Juliet Bravo 10.05.2018 12:54
      Highlight Denkfehler: Beginnt man gar nie, kann ja ein Wandel gar nie in Gang kommen!
      19 4 Melden
    • T@Bern 10.05.2018 16:53
      Highlight @Juliet Bravo > GENAU ! Das Argument zählt nicht, darf nicht zählen! Sonst hätten wir Rassentrennung, Rothaarige würden... , Frauen dürften das Haus nicht verlassen - etc. - das könnte man nun unendlich weiter führen.
      13 4 Melden
    • Kong 10.05.2018 18:52
      Highlight juliet und te... ihr checkt es nicht. warum jetzt fronten verhärten mit adoptionsdiskussion, wenn der erste schritt die ehe ist?
      1 3 Melden
    • Adumdum 11.05.2018 12:17
      Highlight @kong, Homophob schliesst auch Frauen ein - kommt von Homosexualität, Homo meint „gleich“, also gleichgeschlechtlich. Just saying. Und ob zwei Frauen oder zwei Männer oder Vater und Mutter besser für Kinder ist kommt wohl hauptsächlich auf die jeweiligen Menschen an... Gibt genügend verheiratete Eltern bei denen die Kinder absolut keinen Spass haben... Aber lasst uns ruhig weiter mit Oberflächlichkeiten beschäftigen.
      3 1 Melden
    • Juliet Bravo 11.05.2018 15:37
      Highlight Kong, du checkst es nicht: die Diskussion über Adoption läuft läuft schon lange. Wir haben seit 2005 das Partnerschaftsgesetz - also wenn du willst die Homoehe (ohne Adoption). Jetzt geht es noch um den letzten Schritt. Die volle Gleichstellung.
      3 3 Melden
  • Marlon Mendieta 09.05.2018 21:02
    Highlight Mir fällt es nicht schwer seine Meinung zu akteptieren, auch wenn ich sie nicht teile.
    Aber denkt daran der Typ ist CVP Wähler und gläubiger Katholik, eine aussterbende Spezies.
    Das " Problem " wird sich relativ schnell von selbst lösen.
    16 20 Melden
    • Dr. B. Servisser 09.05.2018 22:50
      Highlight Du machst es dir etwas zu einfach, Marlon. Homophobie existiert leider auch jenseits von Katholiken (oder anderst gläubihen Menschen) und CVP und Konservativen. Es gibt durchaus auch homophobe Personen die atheistisch und sozialdemokratisch (progressiv, liberal etc.) sind.
      38 5 Melden
    • Marlon Mendieta 10.05.2018 10:50
      Highlight Homophobie wird auch nie verschwinden, egal wann und wo.
      Mir reicht es, wenn Homophobie politisch verschwindet.
      12 1 Melden
  • Thomas_v_Meier 09.05.2018 18:23
    Highlight Verstehe die Aufregung nicht.

    Er hat doch nur seine Suchvorlieben auf Pornhub erklärt......
    100 3 Melden
    • iss mal ein snickers... 09.05.2018 18:40
      Highlight Dann hätte er aber noch folgendes ergänzen müssen:
      Frau+Frau+Frau+Frau+Mann = 😍 oder
      🍑+🍆+💦💦 = passt immer

      😂😂😂😂
      16 6 Melden
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 09.05.2018 18:20
    Highlight Immer noch mein Lieblingsstatement zum Thema Homophobie:

    https://paintingthegreyarea.files.wordpress.com/2013/09/morgan-freeman-homophobia-a-hole.jpg
    19 4 Melden
  • adif 09.05.2018 17:44
    Highlight Papa Pfister ist sicher stolz auf Sie Herr Ineichen!
    47 7 Melden
  • Pafeld 09.05.2018 17:22
    Highlight Die Unterscheidung zwischen der Lesben- und der Schwulenpartnerschaft kann ich mir nur auf eine Art und Weise erklären: Mit Herrn Ineichens Browserverlauf.

    Hach, Doppelmoral war und wird immer die edelste aller katholischen Traditionen bleiben...
    111 7 Melden
  • Dummbatz Immerklug 09.05.2018 17:19
    Highlight Und sich dann wundern, wenn man massiv an Wählerrückhalt verliert 🙈
    59 7 Melden
  • Raphael Stein 09.05.2018 16:49
    Highlight «Wir sollten in den Grenzen der Biologie bleiben»

    Gut möglich dass der Mann von der CVP in der Schule etwas geschlafen hat. Biologie ist grenzenlos. Seit der Planet entstand ist das schon so.
    65 9 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.05.2018 16:48
    Highlight Das hat der Herr schon richtig verstanden, Frauen können mit Frauen keine Männer zeugen, Männer auch nicht mit Männer. Um das geht es aber auch nicht, sondern darum, ob Männer Männer und Frauen Frauen heireten dürfen.
    Wirklich liberal wäre sogar die Abschaffung der Ehe als staatlich unterstütztes Model.
    48 5 Melden
  • Chris Olive 09.05.2018 16:38
    Highlight "Frau + Frau = geht irgendwie" weil sie sich eine Schwangerschaft "organisieren" können?

    Seit wann sind schwule Männer zeugungsunfähig? Es sind die genau gleichen Voraussetzungen, wie bei zwei Frauen.

    Somit bekommt die Aussage "Frau + Frau = geht irgendwie" einen echt üblen Nachgeschmack, aus meiner Sicht.
    46 14 Melden
  • Jim_Panse 09.05.2018 16:32
    Highlight Pornhub mann und mann schauen= geht für ein paar wenige. Frau und frau schauen= geht fast für alle. Ich habe diese Welt in der wir leben auch nicht erfunden..
    24 15 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 09.05.2018 20:07
      Highlight Zwischen sexueller Prägung / Neigung und Homophobie besteht ein gewaltiger Unterschied.
      Niemand muss Schwulenporn gucken, der nicht will. Das entscheidet jedeR für sich. Und jedeR kann frei entscheiden, welche sexuelle Neigungen er/sie ausleben will.
      Bei Herrn Ineichen hingegengeht es um Toleranz. Und die bringt er für alle auf ausser für schwule Männer.
      Warum?
      30 2 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 09.05.2018 21:30
      Highlight Das heisst aber noch lange nicht, dass mensch andere sexuelle/emotionale Vorlieben verurteilem muss! Und das tut Herr Ineichen eindeutig. Es ist eine Frage der Toleranz.
      13 3 Melden
  • Herr Ole 09.05.2018 16:17
    Highlight Ich frage mich schon länger, wieso so oft diese Unterscheidung "nicht von Menschen geschaffen = natürlich" und "vom Menschen geschaffen = unnatürlich" gemacht wird. Wissenschaftlich gesehen ist das doch Blödsinn, denn bei anderen Tierarten macht man diese Unterscheidung nie. Ein Ameisenhügel gilt zu 100% als natürlich. Diese Unterscheidung zwischen Mensch und allem anderen entsteht aus dem Gedanken, dass der Mensch dem restlichen Leben überlegen sei. Teil der Natur ist er dennoch. Kurz: Es gibt homosexuelle Menschen -> Homosexualität ist natürlich.
    66 2 Melden
    • Scipia della Rovere 10.05.2018 08:27
      Highlight Ganz davon zu schweigen, dass Homosexualität auch im Tierreich vorkommt.
      14 0 Melden
  • happybeast 09.05.2018 16:12
    Highlight Wart, holes Popcorn und freue mich über den kommenden Kommentarerguss; Ich fange dann mal an mit : Wofür brauche ich einen Staat um mir zu sagen in welcher Rechtform ich leben darf?
    So Popcorn alle. Arbeitszeit durch und ab ins lange Weekend; Auf dem Horn des Einhorn über den Regebogen in die Ekstase des Tantra Orgamsus ... oder so.. leck hets mir grad is hirngsch...
    4 20 Melden
  • Baba (1) 09.05.2018 16:05
    Highlight Also ich verstehe im Kontext der Unterhaltung absolut, was er mit seinem Tweet meint. Er bezieht sich auf die "Grenzen der Biologie" und seiner Erläuterung ist faktisch nicht falsch: bei zwei Männern kann keiner der beiden Partner ein Kind austragen, bei zwei Frauen schon. Und - bei aller Liebe zur Toleranz - faktisch korrekte Aussagen aus ihrem Kontext zu reissen und als homophob, rassistisch o.ä. zu bezeichnen, ist falsch und führt nicht zu gültigen Argumenten. Und bevor ihr mich verbrennt: ich bin übrigens selber homosexuell.
    27 41 Melden
    • mein Lieber 09.05.2018 17:56
      Highlight Ich habe das im Kontext auch so verstanden, jedoch braucht es selbst bei der combo Frau Frau einen Samenspender. Der ist bekanntlich männlich.
      45 1 Melden
    • Mutzli 09.05.2018 19:11
      Highlight Weder ist seine Aussage korrekt, da auch Männer in einer homosexuellen Beziehung Kinder haben können (sei es mit Adoption, Leihmutterschaft oder aus einer früheren Beziehung), noch würde sie Sinn machen wenn sie stimmen würde. Die Ehe ist als Institution nicht an die Kapazität fürs Kinderkriegen gebunden, ansonsten dürften Leute die Unfruchtbar sind oder keine Kinder möchten nicht heiraten konsequenterweise und alle Ehen nach den Wechseljahren könnte man auch gleich scheiden der Einfachheit halber...
      26 2 Melden
    • Baba (1) 09.05.2018 20:46
      Highlight Das ist selbstverständlich, deshalb geht es "irgendwie" - ein Teil Elternteil st biologisch. Ich meine das auch keinesfalls wertend, aber biologisch ist es korrekt. Es geht mir vor allem auch darum, dass man nicht immer alles als homophob, rassistisch oder sonstwas bezeichnen darf, nur weil es der eigenen Ideologie nicht entspricht.
      10 19 Melden
    • mein Lieber 09.05.2018 22:14
      Highlight Baba, das Feindbild ist offensichtlich schon gemacht (Blitzer)...
      3 5 Melden
    • Chris Olive 09.05.2018 22:58
      Highlight Baba. Wir müssen reden. Zwei Frauen alleine werden nicht schwanger. Tut mir Leid. Klappt nicht...

      PS: Ein schwuler Mann kann ein Kind zeugen und ist biologisch der Vater. Schwule sind nicht Zeugungsunfähig.
      22 2 Melden
  • Burdleferin 09.05.2018 16:04
    Highlight Ich kenne keinen heterosexuellen Mann, der Sex zwischen Männern nicht eklig findet.
    So sieht es aus.
    Nicht dass ich das so sehe, aber vielen Männern ist Homophobie bzw. alles, was die Grenze „Mann und Frau gehören zusammen“ überschreitet, abzulehnen anerzogen. Man könnte ja für ein Mädchen gehalten werden.
    Auch hier bei watson lese ich regelmässig Kommentare von Frauen, die stolz darauf sind, dass sie als Kind als Junge wahrgenommen wurden. Umgekehrt NIE!
    14 47 Melden
    • D-licious 09.05.2018 19:09
      Highlight Dass Heteromänner keine Freudensprünge ab schwulem Sex machen, bezweifelt vermutlich niemand, mia83. Es geht hier aber nicht um Sex zwischen irgendwelchen Geschlechtern, sondern ob ein Mann einen Mann und eine Frau eine andere Frau heiraten darf. Und wegen der persönlichen Abneigung gegen schwulen Sex dagegen zu argumentieren, ist - mit Verlaub - ziemlich beschränkt.
      25 1 Melden
    • Fabio74 10.05.2018 00:01
      Highlight Das liegt eher am geistig beschränkten Horizont des Einzelnen
      11 6 Melden
  • Brunhilde 09.05.2018 16:00
    Highlight OMG. So konservativ.
    41 26 Melden
  • Gubbe 09.05.2018 15:51
    Highlight Ich glaube, dass viele Männer mit Herrn Ineichen einig sind. Aber man darf es nur ganz leise, unter der Bettdecke, flüstern.
    52 134 Melden
    • DerSimu 09.05.2018 16:01
      Highlight Wieso explizit männer? Seit wann hat eine meinung etwas mit dem geschlecht zu tun?
      95 18 Melden
    • Licorne 09.05.2018 16:07
      Highlight Ich glaube, du liegst falsch.
      43 4 Melden
    • Herr Ole 09.05.2018 16:07
      Highlight Es gibt immer ein paar Ewiggestrige. Das macht die Aussage aber kein bisschen besser.
      42 6 Melden
    • Fabio74 09.05.2018 16:56
      Highlight Und weshalb?weil Homophobie chic ist unter den Rechtsnationalen und den Evangelikalen und Katholischen Christen ist?
      34 6 Melden
    • JasCar 09.05.2018 17:03
      Highlight DerSimu
      So falsch finde ich die Aussage nicht.
      Warum weiss ich nicht, aber ich habe auch die Erfahrung, dass es hauptsächlich Männer sind, die mit männlicher Homosexualität Mühe haben.
      Weibliche ist oft "geduldet", wird weniger als anstössig empfunden.
      Frauen sind meistens offener, und haben auch nicht Angst davor, selbst homosexuell zu werden.
      Ich kann zu dieser Aussage keine Quelle angeben, da es nur auf meiner Erfahrung beruht.
      Ich habe einige homosexuelle Bekannte, aber auch 2-3 homophobe/homoängstliche...
      Die homoängstlichen sind Männer...
      21 3 Melden
    • Dr. B. Servisser 09.05.2018 17:32
      Highlight @DerSimu
      In dieser Hinsicht sind Männer meiner Erfahrung nach viel schlimmer. Zwei Frauen sind in Ordnung, und eine heimliche Fantasie von vielen. Zwei Männer hingegen sind eine Bedrohung der eigenen Männlichkeit.
      24 2 Melden
    • Fichtenknick 09.05.2018 17:40
      Highlight "Gubbe
      09.05.2018 15:51
      Ich glaube, dass viele HOMOPHOBE Männer mit Herrn Ineichen einig sind."
      Habe es für dich korrigiert.
      21 7 Melden
    • Snowy 09.05.2018 17:51
      Highlight Echt? Ich kenne keinen und möchte auch keinen kennenlernen.
      17 6 Melden
  • Ökonometriker 09.05.2018 15:26
    Highlight Wäre es nicht gerade WEIL es biologisch nicht geht Kinder zu zeugen sowieso sinnvoll, bei entsprechendem Kinderwunsch zu adoptieren? So würde das Kind wieder eine Familie haben und das Paar könnte seinem Kinderwunsch entsprechen. Das wäre doch die optimale Lösung der Problematik?

    Ich verstehe den Gedankengang dieses Politikers irgendwie nicht.
    213 42 Melden
  • Magnum44 09.05.2018 15:26
    Highlight Kleiner life hack, um der Homoehe aus dem Weg zu gehen: Heirate keine Person, die über das gleiche Geschlecht wie du verfügt.
    60 40 Melden
    • Klaus07 09.05.2018 17:55
      Highlight Ist hier irgendwo ein Molekül Sarkasmus versteckt? Finde nichts...
      13 3 Melden
    • who cares? 09.05.2018 21:30
      Highlight Die Blitzer haben Magnum44 falsch verstanden. Er gibt dem CVPler nur den Tipp, dass wenn dieser sooo viele Probleme mit der Homoehe hat, dann soll er am besten selbst keine eingehen. Was andere mit ihrem Privatleben machen, sollte ihn nicht zu interessieren haben.
      11 1 Melden
  • Alexis92 09.05.2018 15:23
    Highlight In welchem Jahrhundert lebt dieser Mensch? Meinungsfreiheit schön und gut doch in einer solchen Position einen solchen diskriminierenden Tweet zu posten finde ich sehr fragwürdig. Wie bitte Herr Ineichen würden sie reagieren, wenn sich Ihr Sohn bei Ihnen outen würde er sei schwul? Würden sie sagen du bist falsch, die Natur hat das nicht vorgesehen? Schon einmal den Begriff Diversität gehört? In der heutigen Zeit sollte es keine Rolle mehr spielen dürfen welche sexuelle Orientierung ein Mensch hat, wenn er heiraten möchte. Solange die Beteiligten mündig, urteilsfähig und nicht verwandt sind.
    66 25 Melden
    • JoeyOnewood 09.05.2018 16:14
      Highlight Soll er seine Meinung doch sagen. Jetzt wissen seine Wähler wenigstens, wie er wirklich tickt und wählen ihn deswegen hoffentlich nicht mehr.
      22 4 Melden
  • Theor 09.05.2018 15:17
    Highlight "Ob es eine Mutter und einen Vater, zwei Väter oder zwei Mütter hat, ist total irrelevant." Das stimmt grundsätzlich. Ob ein Kind zwei Mütter oder Zwei Väter hat, führt nicht zwangsweise zu einer anderen Entwicklung.

    Dennoch BRAUCHT ein Kind Vorbilder BEIDER Geschlechter und die werdenden Mütter oder Väter tun gut daran, dem Kind ein entsprechendes Vorbild zu ermöglichen, sei es in Form einer Onkel/Tante und oder einem Götti/Gotti. Einseitige Erziehung ist definitiv nicht gut für die Entwicklung. Aber man sollte dies nicht blos auf die Elternrolle reduzieren. Leider tun dies aber viele...
    64 12 Melden
    • Klaus07 09.05.2018 17:59
      Highlight Das heisst also, das Kinder von alleinerziehenden Väter oder alleinerziehenden Mütter falsch erzogen werden? Und woher genau, haben Sie ihr Wissen bezüglich einseitiger Erziehung? Gibt es da wissenschaftliche Studien? Kinder sind intelligenter als Erwachsene vermuten.
      18 12 Melden
    • Maracuja 09.05.2018 21:21
      Highlight @Klaus07: Kinder von alleinerziehenden Väter oder alleinerziehenden Mütter falsch erzogen werden

      In der Regel verhindern alleinerziehende Mütter und Väter den Kontakt zum anderen Elternteil nicht. Wer dies mutwillig d.h. ohne sehr gute Gründe tut, begeht m.E. schon einen Fehler. Im übrigen leben wohl weder Alleinerziehende noch homosexuelle Eltern so isoliert von der Welt, dass das Kind nicht männliche und weibliche Vorbilder findet. Dass sich Kinder nur oder vornehmlich an den eigenen Eltern orientieren, scheint mir zudem eine Illusion.
      8 3 Melden
    • Theor 09.05.2018 22:42
      Highlight @Klaus07

      Gerne. Lesen Sie doch bitte das Buch "Männer auf der Suche" vom Familienpsychologen Steve Biddulph und dann wissen Sie um die Mangelerziehung eines Kindes, welches ohne beidgedchlechtlicher Rollenbilder aufwächst. Anschliessend bin ich auch gerne bereit auf eine 1 zu 1 Debatte über Pro und Contra zu dieser psychologidchen Strömung. Aber ohne das Wissen wird eine Diskussion mit Ihnen unmöglich, da ich die Sache nicht in 400 Zeilen für die Kommentarspalte zusammenfassen kann.
      5 6 Melden
    • Klaus07 10.05.2018 11:05
      Highlight @Theor, was nützt ein Buch eines einzigen Kinderpsychologen? Kinder hohlen sich Ihre Informationen meistens woanderst, sei es in der der Kita oder im Kindergarten! He da gibt es Buben und Mädchen. Mit etwas Glück ist es auch noch eine Erzieherin. Oder beim Spielen im Sandkasten, Oder später in der Schule. Auch hier sind die Klassen gemischt. Sie Unterschätzen definitiv die neugierde und intelligenz von Kinder. Interessant an Steve Biddulph ist, dass er als bekennender Männeraktivist sich vorallem mit der Erziehung mit Jungen beschäftigt.
      3 0 Melden
    • Theor 11.05.2018 07:33
      Highlight Der psychologischen Stossrichtung (wohlgemerkt nicht nur von einem Psychologen) liegt die Grundannahme zugrunde, dass viele heutigen Konflikte darauf beruhen, dass es den Kindern an Vorbildern fehlt, welche einem die richtigen Werte und das richtige Verständnis zur eigenen Identität geben. Und ich bin ein Fan dieses Erziehungsverständnis, weil ich die Beweise dafür im Alltag immer wieder sehe. Es fängt an bei unserer Generation, 2/3tel der gleichaltrigen Menschen die ich kenne, haben ein dermassen gestörtes Verhältnis zu den eigenen Eltern, oft glänzt der eigene Vater durch totale Abwesenheit.
      0 0 Melden
    • Theor 11.05.2018 07:38
      Highlight Als Folge dessen orientieren sich dann die Jungs an anderen Männern aus dem Popbusiness (@Klaus07) und lernen von den ganzen Gangstarappern, dass ein Mann nur ein Mann ist, wenn er jeden Tag ne andere Frau flachlegt. Passt zu den gesteigerten Übergriffen an den Schulen, von denen wir immer wieder hören.

      Die beste Mutter der Welt kann ihrem Sohn nicht beibringen, wie es ist, ein Mann zu sein. Daraus resultieren heutzutage sehr viele Missverständnisse zwischen Mann und Frau. Wir leben in einer Zeit, wo sich die Geschlechter gegenseitig noch niemals so sehr gehasst haben. Das ist nicht Gesund.
      1 0 Melden
    • Maracuja 11.05.2018 10:28
      Highlight @Theor: Als Folge dessen orientieren sich dann die Jungs an anderen Männern aus dem Popbusiness (@Klaus07) und lernen von den ganzen Gangstarappern

      Irgendwelche Belege dazu, dass sich ein wesentlicher Teil der jungen Männer an Gangstarappern orientiert? Statistiken zu gesteigerten Übergriffen an Schulen?
      Irgendwann mal darüber nachgedacht, dass früher durch Krieg und Migration auch sehr viele Kinder nur mit einem Elternteil aufwachsen mussten? Anscheinend ohne die von Ihnen erwähnten Folgeerscheinungen.

      1 0 Melden
    • Maracuja 11.05.2018 10:38
      Highlight @Theor: Wir leben in einer Zeit, wo sich die Geschlechter gegenseitig noch niemals so sehr gehasst haben

      Findet Ihr Leben vor allem in Kommentarspalten statt? Wenn nicht, frage ich mich in was für einer Gesellschaftsschicht Sie leben. Kleinverdiener wie ich sind auf gute Zusammenarbeit beider Geschlechter angewiesen.
      0 0 Melden
    • Theor 11.05.2018 12:04
      Highlight @Maracuja

      Zum ersten Kommentar: https://www.stern.de/tv/gewalt-an-schulen--statistiken--wird-die-jugend-in-deutschland-immer-brutaler--7918724.html

      Oh doch, das gab sehr wohl Folgeerscheinungen. Ich verweise wiederrum auf das Buch. Unsere Väter wuchsen mit der Idee auf "Der Mann bringt das Geld nach Hause" - mit der Konsequenz, dass Vätern ihren Kindern unglaublich entfremdet wurden. Die damaligen Vorbilder hiessen John Wayne, Dwight Eisenhower oder Ben Cartwright. Männliche Vorbilder, Wortkarg aber stets Handlungsstark, mühelos schienen sie alles zu können, Emotionen hatten sie kaum welche.
      2 0 Melden
    • Theor 11.05.2018 12:07
      Highlight @Maracuja

      Zum zweiten Kommentar: Wir haben eine Scheidungsrate so hoch wie noch nie, eine Single-Rate so hoch wie noch nie und (jedoch statistisch nicht erfasst, daher reine Mutmassung) eine Fremdgehrate so hoch wie noch nie. Auf zwischenmenschlicher Ebene funktioniert das Mann-Frau-sein immer schlechter.

      Was das mit wirtschaftlichen Aspekten zu tun haben soll, erschliesst sich für mich aber nicht. Schliesslich geht es hier um gesellschaftliche und zwischenmenschliche Erscheinungen, der Quervergleich auf das Wirtschaftsleben steht für mich deplatziert in der Landschaft.
      2 0 Melden
    • Theor 11.05.2018 12:13
      Highlight Biddulph geht i.w. davon aus, dass im Gegensatz zu den Frauen, welche ihre Rolle im Rahmen der Emanzipation neu erfunden haben, die Männer grösstenteils immernoch in veralteten Rollenbildern stecken. Unsicher darüber, was man von ihnen erwartet, oftmals von ihren Vätern als Vorbild alleine gelassen und Definition des Mann-seins über die Libido und den Job.

      Nicht jede Aussage von Biddulph stimmt (selbstredend). Aber Lesenswert ist das Buch definitiv und ich empfehle es jedem einmal, es sich zu Gemüte zu führen. Wenn Sie am Ende sagen können, das nichts auf sie zutraf: Herzlichen Glückwunsch!
      1 0 Melden
    • Theor 12.05.2018 11:03
      Highlight Es war nicht meine Absicht Ihren Kommentar zu übergehen, aber die Intention erschloss sich mir nicht.

      Wenn ich es richtig verstehe, dann ist Mann/Frau für sie einfach ein Mensch und es gäbe keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Damit ist unsere Einstellung diametral entgegengesetzt und das kann man schlicht nicht in einer 600 Zeiligen Kommentarfunktion ausdiskutieren.

      Für mich steht es jedenfalls ausser Frage, dass es einen Unterschied gibt. Nicht in den wirtschaftlichen Belangen, wo wir mittlerweile seit 50 Jahren darum streiten.
      0 0 Melden
    • Theor 12.05.2018 11:05
      Highlight Im Wirtschafts und Gesellschaftsleben sollten alle gleich sein.

      Trotzdem fühlt man sich selber einem Geschlecht zugehörig. Gerade der schwierige Leidensweg von Transgender-Menschen erachte ich als stichhaltiger Beweis, dass es eben dieses Gefühl von Zugehörigkeit in uns gibt. Im Charakter und im Selbstbild ist das Mann/Frau-sein tief in unserer Natur verbunden und nur wenn wir lernen, wie wir Mann/Frau sein können, löst sich diese grosse Frustration auf.

      Die beste Mutter der Welt, kann ihrem Sohn nicht beibringen, wie es ist, ein Mann zu sein. Umgekehrt gilt das gleiche.
      0 0 Melden
  • 262d 09.05.2018 15:04
    Highlight Homophobie: Die Angst, von anderen Männern gleich behandelt zu werden, wie man selber Frauen behandelt.
    292 68 Melden
    • happybeast 09.05.2018 16:00
      Highlight wuahahahaha, danke dir für die Definition. Sie isch super. Vielleicht kann man noch anhängen: von anderen machistischen Männern.....
      22 19 Melden
    • Ale Ice 09.05.2018 16:38
      Highlight Homophobie...
      40 5 Melden
    • Snowy 09.05.2018 17:51
      Highlight Großartige Definition!
      9 3 Melden
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 18:56
      Highlight Ich meine, es beinhaltet auch die Angst, selber wegen homoerotischen Gefühlen entlarvt und dann ausgegrenzt zu werden.

      In diesem Sinne ist es auch eine Angst, von anderen Männern und Frauen so behandelt zu werden, wie man selbst Homosexuelle behandelt, damit niemand merkt, dass man selbst auch homoerotische Gefühle hat.
      13 1 Melden
  • Fabio74 09.05.2018 15:01
    Highlight Ewiggestrige halt. Der eine hat einen Koran, der andere eine Bibel.
    61 16 Melden
    • Herr Ole 09.05.2018 16:09
      Highlight Der dritte ist einfach so homophob.
      19 3 Melden
    • Fabio74 10.05.2018 08:25
      Highlight Das stimmt ole. Aber die meisten haben ja ein Buch an das sie sich halten
      5 1 Melden
  • pamayer 09.05.2018 14:55
    Highlight Stockkonsetvativ.


    Beruft sich auf ein (christliches) Dogma, was natürlich sei und was nicht.

    INTERNET NICHT NATÜRLICH. FÜR CVP VERBIETEN.
    44 20 Melden
  • N. Y. P. 09.05.2018 14:45
    Highlight «Eine Kindeszeugung zwischen Mann und Mann ist nun aber einfach nicht möglich.»

    «Ich diskutiere mit meinen Kritikern gerne bei einem Bier darüber und lasse mich allenfalls auch belehren.»

    Nein, nein, Herr Ineichen, das haben Sie schon richtig bemerkt. Dass eine Kindszeugung zwischen Mann und Mann nicht möglich ist. Dann wäre dieser Punkt mal geklärt.
    Vielleicht noch eine Frage ? Sie darf durchaus etwas schwieriger zu beantworten sein.

    Sie sind mir einer ! 😅😅
    30 6 Melden
  • Ueli der Knecht 09.05.2018 14:43
    Highlight Mir ist diese offenkundige, ehrliche Homophobie manchmal sehr viel lieber als die latente und verlogene Homophobie der pseudo-toleranten Leute, die zB. natürlich nichts gegen Schwule haben, solange die einfach nicht schwul tun. Es gibt aber auch noch unzählige andere Beispiele von solch latenter Homophobie, die leider in der Schweiz von 2018 sehr weit verbreitet ist.

    Ich plädiere dafür, StGB 261, von "Rassendiskriminierung" in "Diskriminierung" umzubenenenen, und die Aufzählung "Rasse, Ethnie oder Religion" mit "sexueller Orientierung und Lebensform" zu ergänzen.
    65 19 Melden
    • Dr. B. Servisser 09.05.2018 17:37
      Highlight Ganz deiner Meinung, Ueli. Dieser Tweet ist schrecklich, aber ehrlich. Ich kenne in meinem Umfeld (urban, gebildet, jung) einige, die auf super tolerant machen. Im Gespräch tauchen dann aber immer meh "aber" auf...

      Ich hoffe, Herr Ineichen kann seine Meinung nach diesem Shitstorm revidieren.
      17 2 Melden
    • Maracuja 09.05.2018 21:26
      Highlight @Ueli der Knecht: die zB. natürlich nichts gegen Schwule haben, solange die einfach nicht schwul tun.

      Was ist „schwul tun“? Hängen Sie da nicht auch irgendwelchen Stereotypen nach?
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 22:33
      Highlight Maracuja: Ich meine mit "schwul tun" einfach ganz normales Verhalten, das Heti-Paare ohne weiteres Aufsehen jederzeit tun können, wie zB. Händchen halten, sich küssen, zärtlich sein, liebkosen usw.

      Welchem Stereotyp soll ich da nachhängen?

      Dem Stereotyp von latent homophoben Heuchlern, die natürlich nichts gegen Schwule haben, aber kaum sehen sie normales schwules Verhalten, machen sie sich drüber lustig, oder äussern sich angeekelt, oder finden gar, das sollen die doch bitteschön zuhause tun, wo es niemand sieht, weil das könnte doch die Kinder anstecken, oder so? Das gibt's leider alles!
      9 1 Melden
    • Ueli der Knecht 09.05.2018 22:38
      Highlight "Fast zwei Drittel der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen in Europa wagen noch immer nicht, ihre sexuelle Orientierung in der Öffentlichkeit zu zeigen.
      (...)
      Drei Viertel der schwulen Männer gaben an, es nicht zu wagen, ihre Homosexualität öffentlich zu zeigen."
      http://www.20min.ch/ausland/news/story/Viele-Schwule-und-Lesben-leben-in-Angst-31066435

      Klar, Maracuja? Das meine ich mit "schwul tun": "ihre Homosexualität öffentlich zu zeigen".
      8 0 Melden
  • Zaungast 09.05.2018 14:38
    Highlight Otto & Ineichen: Geht.
    CVP & Ineichen: Geht nicht.
    25 8 Melden
  • Fruchtzwerg 09.05.2018 14:36
    Highlight Zitat:
    «Ich habe nichts gegen neue Lebensformen und Partnerschaftsmodelle. Doch besteht das von mir bevorzugte Familienbild aus Frau, Mann und Kind/ern.»

    Wen interessiert eigentlich die persönliche Meinung bzw. das bevorzugte Partnerschaftsmodell von Herrn Ineichen? Und wieso hat er das Gefühl, dass sein bevorzugter Lebensstil bzw. seine sexuelle Orientierung die richtige ist und anderen aufgezwungen werden muss?
    Geht gar nicht...
    41 13 Melden
  • Frances Ryder 09.05.2018 14:26
    Highlight Nach der Argumentation von Herrn Ineichen müssten alle Paare, die ein Kind adoptieren möchten, zuerst einen Fruchtbarkeitstest absolvieren, um zu bestimmen ob sie biologisch vorgesehen sind Kinder zu haben oder kleinkindliche Individualisten sind. Die Lächerlichkeit der Argumente der Gegner der Homo-Ehe sind das beste Argument dafür, wieso sie legal sein sollte.
    53 8 Melden
  • Der Salzstreuer 09.05.2018 14:19
    Highlight Deshalb die CVPler unterstützen, die Sich innerhalb der Partei und auch gegen aussen für die Ehe für alle einsetzen!

    Habe sie die letzten paar Jahre an der Pride in Zürich gesehen, hoffe sie haben den Mut auch dieses Jahr Farbe zu bekennen! (Und dieses Jahr vielleicht ohne Buuurufe aus dem Publikum - müssen sie stützen und nicht entmutigen!!!)

    Freue mich bereits jetzt auf den 16. Juni (:
    25 7 Melden
    • Dr. B. Servisser 09.05.2018 17:38
      Highlight Ja, es gibt sie auch diese CVPler!
      9 0 Melden
  • Gar Manarnar 09.05.2018 14:10
    Highlight Typischer "Bro-gressiver": Frau & Frau geht, weil ja "Voll geil oder?" aus Sicht eines Mannes (seine Vorstellung ist wohl von Pornos geprägt...), aber Mann & Mann geht nicht, da "grusig, voll schwul" etc. oder sonstwas.
    53 12 Melden
  • peeti 09.05.2018 14:07
    Highlight Frau+Frau findet er wohl auch irgendwie noch .. geil. Pfff
    Soll diese heuchlerische Partei doch verschwinden. Schade um die paar echten Christen, die es wohl trotz allem noch gibt. Aber sonst...
    37 12 Melden
  • meilestei 09.05.2018 14:02
    Highlight Endlich hat man erkannt, dass man gegen solche Leute nicht nur schiessen soll, sondern dass es besser ist solchen Leuten die Realität zu Zeigen und versuchen die Community näher zu bringen!

    Was jetzt noch fehtl ist, dass statt auf der ganzen CVP rumgehackt wird, diejenigen Sektionen und Gruppierungen innerhalb der CVP gestützt und unterstützt werden, die sich für die Gleichstellung einsetzen! Nur ein paar Bsp. JCVP ZH, JCVP AG, die LGBTI Gruppen innerhalb der JCVP und der CVP.

    Denn wenn auf der Gesamtpartei rumgehackt wird, wird deren Position geschwächt!

    #justsaying
    15 7 Melden
    • Mutzli 09.05.2018 16:56
      Highlight Bitte was? Die Gesamtpartei hat natürlich auch eine Verantwortung, wenn der Präsident einer kantonalen Sektion sich so äusserst, mal abgesehen von der Unterstützung der nationalen CVP für homophobe Anliegen in der Vergangenheit.

      Natürlich ist die Existenz von liberaleren Sektionen lobens- und unterstützenswert, doch deswegen Kritik an der Gesamtpartei verbieten zu wollen, ist nicht nur unlogisch sondern auch verkehrt. Wenn die regressiven Teile der CVP durch Kritik an Gewicht verlieren sollten, wäre das für die liberalen Kräfte ja ein Vorteil.
      7 2 Melden
    • meilestei 09.05.2018 18:40
      Highlight Wasaus meiner Sicht verkannt qird ist, dass die Partei bei diesem Thema gespalten ist und ich mir vorstellen könnte, dass sich die Parteileitung deshalb weder au die eine Seite noch auf die andere schlägt.
      Ja die CVP hat in diesem Bereich vermutlich ein konservatives Problem.
      Bin aber überzeugt, wenn man die positiv hervorstechenden Sektionen unterstützt sie mehr gewicht erhalten und innerhalb der Partei für einen Meinungsumschwung sorgen könnte.
      Und wenn selbst christliche Partei ein solches Anliegwn unterstützt, steht eine4 Gl3ichberechtigung nichts mehr im Weg!

      1 0 Melden
  • DerSimu 09.05.2018 13:42
    Highlight Der Tweet ist absolut daneben, aber ich fände es sympatisch, wenn er die Pride dann auch wirklich besucht. Wir brauchen in der Politik mehr Leute, die nicht auf ihrer Meinung beharren, und sich unter Umständen auch belehren (ja, belehren, nein nicht überreden) lassen.
    376 30 Melden
    • franzfifty 09.05.2018 14:19
      Highlight Deine Sichtweise ist zwar lobenswert, aber ich persoenlich zeige kein "Erbarmen" mit diesen Leuten. Als Politiker muss er sich gut ueberlegen was er sagt und tut. Dieser Tweet ist auch entsprechend gut ueberlegt und er war sich im Klaren, was er damit ausloest. Ich finde deshalb, dass so eine Person fuehlen muss, was es heisst, nicht erwuenscht zu sein - also bitte nicht an der Pride auftauchen.
      12 27 Melden
    • Ollowain 09.05.2018 14:21
      Highlight Sehe ich genauso! 👍
      5 4 Melden
    • Posersalami 09.05.2018 14:49
      Highlight Der Besuch der Pride wird ihn nicht umstimmen. Diese widerwärtige Haltung wird der Mann nicht mehr ablegen, dafür ist es 30-40 Jahre zu spät. Er soll sich aus der Politik per sofort verabschieden, niemand braucht solche Politiker.
      28 18 Melden
    • DerSimu 09.05.2018 16:00
      Highlight @franzfifty
      Wenn man ihn ausschliesst aufgrund seiner meinung, ist man nicht besser als er selbst

      @poser
      Das gehört aber nunmal zur meinungsfreiheit. Auch wenn man diese meinung nicht unterstützt.
      36 3 Melden
    • Y. Pony 09.05.2018 16:18
      Highlight Gehört es denn nicht auch irgendwie zur Meinungsfreiheit, dass man Ineichens Meinung scheisse finden darf?
      8 2 Melden
    • Posersalami 09.05.2018 16:38
      Highlight @DerSimu: Nein, auch die Meinungsfreiheit gilt nicht absolut! Bei Diskriminierung oder Rassismus ist dann endgültig mal fertig.
      10 4 Melden
    • Fabio74 09.05.2018 16:59
      Highlight Wir sollten ein Kiss-In vor seinem Haus machen
      16 3 Melden
    • Mutzli 09.05.2018 19:22
      Highlight @DerSimu Meinungsfreiheit ist nicht gleich absolute Redefreiheit und besonders nicht Freiheit vor den Konsequenzen von Schmarrn den man verzapft hat. Er konnte seine Äusserung ja tun und jetzt Nutzen halt andere die Möglichkeit ihm zu sagen, was sie von seiner Meinung halten und auch meine Meinung ist, dass es Leute mit einer solchen Haltung nicht in der Politik braucht. Da gibt es bereits mehr als genug davon.
      6 0 Melden
    • Ökonometriker 09.05.2018 19:32
      Highlight @Posersalami: und wer legt fest, wann etwas Diskriminierung ist?
      Ich finde die Ansichten dieses Herren zwar auch einfältig, aber ohne Meinungsfreiheit können wir die Sache mit der Demokratie gleich ganz sein lassen. Zudem haben unterdrückte Meinungen die Tendenz, sich zu radikalisieren - was der Demokratie dann gleich noch mehr schadet.
      3 1 Melden
    • Posersalami 09.05.2018 22:30
      Highlight Männer pauschal zu diskriminieren geht nicht. Punkt. Man kann seinen homophoben Standpunkt auch eloquenter formulieren.
      3 2 Melden
    • DerSimu 11.05.2018 08:57
      Highlight @Fabio74 Nein, sollten wir nicht. Solche Trotzreaktionen sind kindisch und kein Bisschen lösungsorientiert.
      1 1 Melden
    • DerSimu 11.05.2018 11:28
      Highlight @Mutzli

      Einverstanden, aber dafür Leben wir ja auch in einem Rechtstaat, der dann darüber entscheiden kann, sofern man sich grob beleidigt fühlt und dies zur Anzeige bringt.
      0 0 Melden

Dürfen Homosexuelle heiraten, verbessert sich ihr Image – zeigt eine Zürcher Studie

Seit 2013 drückt sich das Parlament um einen Entscheid zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Forscher zeigen nun auf, dass die «Ehe für alle» die Akzeptanz von Schwulen und Lesben erhöht. Die eingetragene Partnerschaft hingegen kann das Gegenteil bewirken.

Am Donnerstag wird ein nächstes Kapitel in der endlosen Geschichte der «Ehe für alle» geschrieben: Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) beugt sich einmal mehr über das Geschäft mit der Nummer 13.468. Die parlamentarische Initiative für eine «Ehe für alle» hatte die grünliberale Fraktion bereits im Dezember 2013 eingereicht. Seither steckt sie in den Mühlen des Parlaments fest. Im letzten Jahr verlängerte der Nationalrat die Behandlungsfrist bis zur Sommersession 2019.

Über …

Artikel lesen