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FDP-Ständeräte wollen Rentenalter 67 und dafür zwei Wochen länger Ferien

Der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser schlägt, unterstützt von den FDP-Ständeräten, einen neuen Renten-Deal vor. Dieser will das Renten-Alter auf 67 erhöhen und dafür zwei Wochen länger Ferien für alle.
10.05.2020, 10:49
Ruedi Noser macht einen neuen Vorschlag für einen Renten-Deal.
Ruedi Noser macht einen neuen Vorschlag für einen Renten-Deal.Bild: KEYSTONE

«Das ist für Wirtschaft und Gesellschaft die günstigste, nachhaltigste und gerechteste Lösung», sagt Noser gegenüber der «NZZ am Sonntag». Letzte Woche reichte er einen entsprechenden Vorstoss ein, unterzeichnet von allen 12 FDP-Ständeräten. Konkret will dieser eine Erhöhung des Rentenalters um zwei Jahre auf 67. Im Gegenzug sollen unter 50-Jährige neu sechs Wochen, über 50-Jährige sieben Wochen Ferien erhalten.

Es brauche Anpassungen bei AHV und beruflicher Vorsorge, man müsse diese aber so gestalten, dass auch die aktive Generation etwas davon habe. «Wer arbeitet, profitiert von einem höheren Ferienanspruch und bleibt länger fit auf dem Arbeitsmarkt, die Rentnerinnen und Rentner profitieren von sicheren Renten», heisst es im Motionstext.

Gegenüber der NZZ zeigte sich Noser überzeugt: «Ich bin sicher: Wenn Sie die 30-Jährigen fragen, befürworten die ein solches Modell.»

Die Mehrkosten würden für die Wirtschaft gleichzeitig geringer ausfallen als durch eine Anhebung von Lohnbeiträgen und Mehrwertsteuer. Zudem verschaffe der Vorschlag Zeit, um die weiteren erforderlichen Massnahmen in AHV und BVG sorgfältig anzugehen. (bzbasel.ch)

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146 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ranger55
10.05.2020 11:55registriert April 2018
Solange Leute mit 50+ auf dem Arbeitsmarkt praktisch keine Chancen mehr haben, erübrigt sich eine Diskussion über die Erhöhung des Rentenalters. Die Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, beispielsweise „Flatten the Curve“ bei den BVG Beiträgen für ältere Arbeitnehmer..
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Wandervogel
10.05.2020 11:14registriert Juni 2019
Diejenigen Menschen die zu einem geringen Lohn körperlich hart arbeiten müssen (Bau, Gesundheit, Schichtbetrieb, Produktion) und somit die Arbeit als solches erbringen, dürfen also noch länger schuften, während sich das FDP-Klientel aufgrund guter Löhne eine Frühpensionierung erkaufen kann oder zumindest als weissnichtwas-Manager einem ruhigen, gemütlichen Bürojob nachgeht, bis die Pensionierung ruft. Ich hoffe die Quittung kommt.
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bruuslii
10.05.2020 11:11registriert April 2019
wenn man bedenkt, dass die lebenserwartung früher mal ca. gleich dem rentenalter war, finde ich es durchaus diskussionswürdig.

allerdings finde ich eine schrittweise redizierung der arbeitszeit beim erreichen des rentenalters sinnvoll.
einige meiner arbeitskollegen arbeiten reduziert weit über 65 weiter, weil es ihnen spass macht (ingenieurbüro).

auch eine differenzierung zu den arbeitsgattungen muss beibehalten werden. "knochenjobs" müssen ein geringeres rentenalter haben.

auf der anderen seite sind wir eine leistungsgesellschaft auf speed und sollten das ganze system überdenken.
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