Schweiz
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Ein Jugendlicher raucht auf einer Zugfahrt einen Joint, aufgenommen am 26. August 2003. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  ===     : Film]

Der Verein «Legalize it» will mit einer Volksinitiative Cannabis in der Schweiz legalisieren Bild: KEYSTONE

Crowdfunding grandios gescheitert: Niemand will für neue Hanf-Initiative zahlen



Der Konsum von Cannabis soll legal werden, fordert der Verein «Legalize it» und will ihr Anliegen ein weiteres Mal vor das Volk bringen. Im April haben die Cannabis-Befürworter den Text der Initiative bei der Bundesverwaltung zur Prüfung eingereicht und bereiten derzeit alles für die Unterschriftensammlung vor. Gesucht werden Unterstützer aber auch Geldgeber.

Ein Unterstützer des Projekts startete den Versuch 300'000 Franken über die Crowdfunding-Plattform Wemakeit zu sammeln. Am Montag lief die Frist ab. Fazit: Die Sammelaktion ist gescheitert. Lediglich 29 Personen waren bereit das Projekt finanziell zu unterstützen. Mit letztlich 22'748 Franken wurde das Ziel klar verfehlt. Da die Finanzierung gescheitert ist, erhalten die Unterstützer den vollen Betrag zurück.

Lanciert hatte die Sammelaktion Dario Tobler, Produzent von legalem Cannabis. Er versprach den gesamten Betrag dem Verein «Legalize it» zu übergeben. «Der Verein erhält damit den Auftrag, die Unterschriftensammlung weiter voranzutreiben, zu organisieren, die betreffende Volksinitiative einzureichen und das gesamte Projekt bis zu dessen Abschluss hin zu begleiten», schreibt er auf Wemakeit.

«Legalize it» bat auf seiner Website, das Crowdfunding-Projekt von Dario Tobler zu unterstützen. Wie wir jetzt wissen: ohne Erfolg. (fvo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 20.06.2017 23:15
    Highlight Highlight Hahaha Kiffer sind chronisch klamm. Sehrwahrscheinlich lief es so ab: Mir mached jetzt crowdfunding. Du machsch den werbig. Anwort: jaja machi Morn;-).
  • Michael Heldner 20.06.2017 19:40
    Highlight Highlight Wenn man nichts davon weis geschweige denn es auf unbekannten crowdfunding Seiten postet ohne Werbung zu machen kann das ja nichts werden 😅

    Was crowdfunding angeht kann man froh sein wenn die meisten neben kickstarter noch Indiegogo kennen.
  • Slavoj Žižek 20.06.2017 17:29
    Highlight Highlight Illegalize it!
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  • Lord_Mort 20.06.2017 15:13
    Highlight Highlight Richtig wäre es, wenn der Bund selbst sie Legalisierung anstreben würde. Dann die Bergbauern das Kraut anbauen lassen und sich so einen Haufen Subventionen sparen. Zudem wird so die Marge höher, denn man spart sich die meisten Sicherheitsvorkerungen. Ein paar jugendliche Kiffer machen sich sicher nicht sie Mühe für ein wenig Gras einen Berg raufzuwandern und die Leute über 18 können es im Laden kaufen.
    • EvilBetty 20.06.2017 15:22
      Highlight Highlight Wer will schon Outdoor-Grad kaufen?
    • Mentorius 20.06.2017 16:06
      Highlight Highlight Unterschätze Jugendliche Kiffer nicht 😄
    • Makatitom 20.06.2017 22:46
      Highlight Highlight @EvilBetty, Ich, lieber als das hochgezüchtete, mit Pestiziden und Blei behandelte Indoor
    Weitere Antworten anzeigen
  • Isodor 20.06.2017 14:39
    Highlight Highlight Huch, gar nicht mitbekommen.
  • Siebenstein 20.06.2017 14:33
    Highlight Highlight Etwas durchkämpfen zu können ist halt eine Eigenschaft die man am besten mit klarem Kopf behält, Anwesende natüüürlich ausgenommen...😊
  • Dr. Atom 20.06.2017 14:26
    Highlight Highlight Jeder der an eine Legalisierung von Marihuana denkt, den muss ich entäuschen!
    Ich hab selber auf einer Drogenübergangs Station gearbeitet und da wird von einer Zeit mit 10-20 Jahren gerechnet, bis eine solche legalisierung wahrscheindlich wirklich kommt.....
    • EvilBetty 20.06.2017 15:23
      Highlight Highlight Haben sie vor 30 Jahren schon gesagt 😂
  • Luca Brasi 20.06.2017 13:59
    Highlight Highlight Kiffen macht eben gleichgültig.

    "Hey Ueli, da will jemand eine Initiative starten, damit du dein Dope legal erwerben und konsumieren kannst."

    "Mir doch egal!"
    • Asmodeus 20.06.2017 14:40
      Highlight Highlight In etwa so wurde ja auch die letzte Initiative geschrieben.

      "Alter ich will kiffen. Der Staat soll gucken wie er es legal hinkriegt"
    • EvilBetty 20.06.2017 15:25
      Highlight Highlight Hahaa... Luca... da ist vielleicht sogar was Wahres dran... wie ich in einem anderen Kommentar schrob: 90% der Kiffer geht es am Arsch vorbei 😂✌️
    • Red4 *Miss Vanjie* 20.06.2017 16:55
      Highlight Highlight @Betty ich wollte dir jetzt wiedersprechen, aber ihr habt recht, es ist mir egal 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 20.06.2017 13:16
    Highlight Highlight Mann muss ehrlichweise leider feststellen, dass wir wohl noch 10 Jahre warten müssen bis die Legalisierung mehrheitsfähig wird. Ein teil der alten Generation, die von der absurden Drogen-Propaganda geprägt wurde muss dafür zuerst noch austerben.
    • PeteZahad 21.06.2017 09:00
      Highlight Highlight Hat's vor 30 Jahren auch geheissen...
  • HAL9000 20.06.2017 13:03
    Highlight Highlight ja gut, ich wurde ja auch nicht informiert.
  • supremewash 20.06.2017 12:40
    Highlight Highlight Da muss ich unweigerlich an diese eine Episode der Simosons denken, in der Homer Cannabis verschrieben bekommt...
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 20.06.2017 19:18
      Highlight Highlight Das war eine schöne Zeit;)

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
  • tinmar 20.06.2017 12:03
    Highlight Highlight hat irgendwer was von dem crowdfunding mitbekommen?? hier fehlt es irgendwie an eigenem knowhow und grundsolider beratung in sachen marketing. so viele medien-heinis die kiffen .. helf denen doch mal einer .. BITTE!
  • lukass 20.06.2017 11:47
    Highlight Highlight Habe mir die Kampagne auf Wemakeit angeschaut. Wirkt auf mich ziemlich aggressiv und unprofessionell gemacht. Auch wenn ich das Anliegen teile, dort gespendet hätte ich nicht wenn ich denn davon gewusst hätten.
    • bcZcity 20.06.2017 12:41
      Highlight Highlight Der Name "Legalize It" ist schon wenig professionell, sondern klingt wie eine Hobbykeller Veranstaltung.

      In der Schweiz muss man seriös klingen, sonst hat man schnell den Hanfueli Touch. Warum nennt sich der Verein nicht einfach "Natural Fairness", als Anspielung auf den bereits legalen Alkohol mit all seinen negativen Folgen und dwm natürlichen Produkt Hanf.
    • tinmar 20.06.2017 13:14
      Highlight Highlight bei "Legalize It" schwingt auch zu viel radikaler-hardcore-kiffer-geist mit .. wer ist schon ein echter hardcore-kiffer?? doch nur die wenigsten. eventuell ist dieser ganze verein schlichtweg nicht wirklich geeignet für die interessenvertretung des normalen stino-kiffers.
    • moedesty 20.06.2017 13:35
      Highlight Highlight Oder: NBS / Natural Born Spliffers
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 20.06.2017 11:43
    Highlight Highlight Ganz ehrlich? 90% der Kiffer geht es völlig am Arsch vorbei. Wenn es die Politik verhängt Marihuana zu legalisieren und ihnen so Millionen an Steuergeldern durch die Finger gehen, man einen neuen Industriezweig mit hunderten Arbeitsplätzen eröffnen könnte, Millionen im Polizei und Sicherheitswesen einsoaren könnte... tja dann sollen sie doch ihre fetten Zinken weiter in den Rotwein hängen und dann besoffen Auto fahren.

    Benutzer Bild
    • El Vals del Obrero 20.06.2017 12:44
      Highlight Highlight Also ich hätte nichts gegen Qualititätskontrollen und dass Leute mit weniger Vitamin B weniger benachteiligt wären.
    • EvilBetty 21.06.2017 09:42
      Highlight Highlight Ich auch nicht... aber ebe 😂
  • Olf 20.06.2017 11:21
    Highlight Highlight Kein Wunder wenn sie ihr ganzes Geld für Marihuana, Crystal Meth usw. ausgeben.
    • elmono 20.06.2017 11:25
      Highlight Highlight Geil Crystal Meth!
    • EvilBetty 20.06.2017 11:36
      Highlight Highlight Hahaa
    • chraebu 20.06.2017 12:07
      Highlight Highlight Logisch, weil wer kifft konsumiert ja auch sicher Crystal Meth
    Weitere Antworten anzeigen
  • DingoAteMyBaby 20.06.2017 11:06
    Highlight Highlight Habe Gestern auf 3sat eine sehr interessante Doku über den Drogenkrieg gesehen. Ich empfehle es wirklich ein bisschen Zeit zu nehmen um sie zu schauen:

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67389

    (Ich hoffe der Link funktioniert)
    • G.Oreb 20.06.2017 14:53
      Highlight Highlight Was eine interessante Doku. Besonders das ganze mal von Schweizer sicht aus zu sehen, ich wusste nicht, dass sich z.B. Frau Dreifuss so engagiert. Auch von César Gaviria wusste ich nicht, dass er den Drogenkrieg heute mit anderen Augen sieht – besonders interessant, da ich letzte Woche Narcos fertiggeschaut habe. Danke für den Link!
  • ujay 20.06.2017 10:54
    Highlight Highlight Vielleicht wäre besser: Krautfunding:))
    • who cares? 20.06.2017 13:46
      Highlight Highlight An watson: Bitte Kommentar highlighten :D
    • Laurent 20.06.2017 14:04
      Highlight Highlight @who cares?: Yes!
  • AskLee 20.06.2017 10:52
    Highlight Highlight Habens verhängt 😧
    • Asmodeus 20.06.2017 14:42
      Highlight Highlight Der Versuch löste sich in Rauch auf.
  • Str ant (Darkling) 20.06.2017 10:49
    Highlight Highlight Crowdfunding braucht Publicity ich hätte mir gewünscht Watson hätte dies vor dem Ende des Crowdfundings berichtet
    • Pinguino24 20.06.2017 11:53
      Highlight Highlight Ich denke auch, hier war nicht das Anliegen resp. das mangelnde Interesse das Problem, sonder dass es schlicht zu wenig kommuniziert wurde... schade!
  • Lowend 20.06.2017 10:46
    Highlight Highlight Da sieht man es erneut; Politik ist eben doch käuflich, denn wer keine grosse Partei oder Organisation hinter sich weiss, hat keine Chance, sich Gehör zu verschaffen.
    • pun 20.06.2017 13:35
      Highlight Highlight Wer von grob überschlagen 500'000 Kiffern in der Schweiz gerade mal 27 zu einer Spende für eine Legalisierungskampagne bewegen kann, macht definitiv sehr viel mehr falsch, als nur keine Organisation oder Partei im Rücken zu haben.

      (Zum Vergleich: Das "Republik"-Crowdfunding hatte zwei Jahre Vorarbeit und eine professionelle Campaignerin für mehrere Monate der heissen Phase im Rücken)
    • Griffin 21.06.2017 12:01
      Highlight Highlight 'Republik' war halt auch kein richtiges Crowdfunding, die hatten vorher schon einiges an Kapital, und konnten deshalb auch eine professionelle Campaignerin anstellen/bezahlen!

      Das Crowdfunding wurde da aus Marketingsgründen betrieben, einerseits um abzuklären wieviel Interesse im Zeitungsmarkt an diesem Onlineformat besteht und andererseits um ein 'cooles' Image aufzubauen. Ums Kapital gings nie, denn fast 90% kommt von privaten Investoren (nicht Crowdfunder/Leser!).

      Nichtsdestotrotz war die Legalize-it-Kampagne natürlich eine klägliche Leistung.
    • pun 21.06.2017 14:01
      Highlight Highlight @Griffin: Richtig, Danke für die Ergänzung.

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