Schweiz
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Waffensammler Theo Schneider war die grosse Überraschung. Und somit ungewollt der grosse Trumpf von Galladé. Bild: screenshot/srf

Wie ein Waffenfreund der Waffenlobby ein Bein stellte – das war die SRF-Arena

Braucht es ein verschärftes Waffenrecht?, wollte Moderator Jonas Projer von seinen Gästen wissen. Spannend wurde es dabei erst, als ein Waffensammler das Wort ergriff und sich die Augen der anderen Waffenfreunde weiteten.

14.04.18, 06:42 14.04.18, 09:31


«Das ist ja wie Weihnachten», rief SP-Nationalrätin Chantal Galladé in die Runde, als ausgerechnet ein Waffensammler ihr in der Arena-Sendung am Freitagabend zur Hilfe eilte. Freilich, das ist sich die erklärte Waffengegnerin nicht gewohnt.

Gewohnt ist sich Galladé vielmehr, dass ihr Waffenfans wütende Blicke zuwerfen. Oder wie es Galladé selber ausdrückte: «Ich bin wohl nicht gerade die Ikone der Waffensammler in diesem Land.» 

Das ist sie auch für Theo Schneider nicht, der bei der Arena zum Waffenrecht im Publikum sass. Der begeisterte Sammler von extrem grosskalibrigen Faustfeuerwaffen («Wenn Sie mit einer solchen Waffen auf jemanden schiessen würden, spielt es keine Rolle mehr, wo sie treffen») distanzierte sich dann auch von der SP-Frau. «Obwohl Frau Galladé jetzt Weihnachten anspricht, muss ich Ihr leider sagen: Ich bin in vielen Punkten nicht mit Ihr einverstanden.»

Die ungewöhnlichen Verbündeten sind sich doch nicht so einig

Video: streamable

Galladé ertrug seine Kritik mit Fassung. Mehr als das. Ihrem Grinsen tat es keinen Abbruch. Ob Schneider es wollte oder nicht – der Rentner war am Freitagabend der grösste Trumpf von Galladé. Wie hätte es für Sie besser laufen können, als dass ein begeisterter Waffenliebhaber ihr zustimmt? Auch wenn nur in einem Punkt.

«Es ist eine reine Missgeburt.»

Werner Salzmann, SVP-Nationalrat und Präsident der Berner Schiessverbandes

Sowohl die SP-Nationalrätin wie auch der Waffensammler sind sich nämlich einig: Eine Registrierungspflicht für Waffen wäre eine gute Sache. 

Zumindest bei den halbautomatischen Waffen zeichnet sich eine solche Registrierungspflicht tatsächlich ab. Denn die EU hat ihre Waffenrichtlinien verschärft und fordert diesen Schritt nun auch von der Schweiz (siehe Box). Zieht die Schweiz nicht nach, so droht der Rauswurf aus dem Schengen-Raum.

Das dürfe man keinesfalls riskieren, betonte GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser mehrmals. Die vorzunehmenden Anpassungen seien aus ihrer Sicht sowieso marginal. 

Schärfere Waffenrichtlinie

Die Waffenrichtlinie ist eine Reaktion der EU auf die Terror-Anschläge der vergangenen Jahre. Sie sieht vor, dass der Zugang zu halbautomatischen Waffen – zu denen auch die Schweizer Armeewaffe gehört – beschränkt wird. Weil die Schweiz Mitglied des Schengen-Raums ist, muss auch sie ihre Gesetze anpassen. Wer bereits eine halbautomatische Waffe besitzt, muss diese künftig innert drei Jahren beim kantonalen Waffenbüro melden. Auch Waffenhändler müssen künftig alle Transaktionen den Kantonen melden. Dafür haben sie jeweils 20 Tage Zeit. Die Regelung stösst auf Widerstand, bereits haben verschiedene Kreise das Referendum in Aussicht gestellt. Darunter Pro Tell. (jbu)

Eine Verschärfung des Waffenrechts schmeckt zwei anderen im Studio so ganz und gar nicht – Robin Udry, Generalsekretär der Waffenlobby Pro Tell, und SVP-Nationalrat Werner Salzmann, der den Berner Schiesssportverband präsidiert. 

Zuvor souverän, gerieten die beiden in Aufregung, sobald sich Waffenliebhaber Schneider aus dem Publikum in die Debatte einmischte. Udry und Salzmann drehten Galladé den Rücken zu, konzentrierten sich ganz auf den unerwarteten Widersacher. Und Galladé? Die konnte sich für ein paar Minuten entspannen und beobachten, wie sich die Waffenfans untereinander stritten.

Eine Verschärfung des Waffensrechts sei eine reine Schikane für Waffenbesitzer, argumentierten dabei Salzmann und Udry. Die Registrierung würde zusätzliche Bürokratie bedeuten und damit auch hohe Kosten. Oder wie es Salzmann im Verlauf der Sendung, ein wenig unflätig, ausdrückte: Die schärfere Waffenrichtlinie der EU «ist eine reine Missgeburt», mit der man keine zusätzliche Sicherheit dazu gewinnen würde. 

Dem widersprach Waffensammler Schneider: «Je mehr der Staat oder mein Nachbar über mich weiss, desto weniger kann ich meine Schusswaffe missbrauchen.» Was er damit meint: Wenn Polizisten eine Kontrolle durchführen würden, sei es für diese hilfreich, wenn sie wüssten, ob es Waffen im Haus habe.

Tatsächlich liegen derzeit in Schweizer Haushalten viele Schusswaffen, von deren Existenz der Staat und somit die Polizei keinen blassen Schimmer hat. Dies liegt daran, dass Waffen, die vor 2008 gekauft wurden, nicht registriert werden müssen. «Ich habe viele Kollegen, die eine grosse Waffensammlung haben», erzählte Schneider weiter. Mit 100, 150 Stücken. «Und keine dieser Waffen wurden je registriert.»

Der «abtrünnige» Waffensammler erwischt die Waffenlobbyisten auf dem falschen Fuss. Auf Widerstand aus den eigenen Reihen waren sie offensichtlich nicht eingestellt. Und in den sozialen Medien wird Theo Schneider als die Überraschung des Abends gefeiert:

Vier gewöhnungsbedürftige Vergleiche

Nebst Waffenhändler Theo Schneider gab es in der Waffen-Arena eine weitere Auffälligkeit – die grosse Zahl doch eher gewöhnungsbedürftiger Vergleiche. Und zwar auf beiden Seiten. Hier sind vier davon:

1. Der Holocaust-Vergleich

Video: streamable

Eine Schweiz, in der nur Polizisten und Grenzwächter eine Waffen hätten, wäre für Chantal Galladé eine beruhigende Vorstellung. Anders für den Generalsekretär von Pro Tell, Robin Udry, der sich dabei an den Film «Schindlers Liste» erinnert fühlte und damit Empörung auslöste.

Moderator Jonas Projer griff sofort ein, verhinderte die Eskalation: «Es hat eine grosse Tradition und ist eine eiserne Regel, die alle befolgen sollten: Vergleiche mit dem Holocaust und auch mit dem Film Schindlers Liste gehören nicht unbedingt in die Politik.» Projer erinnerte die Gäste dabei an den Fall Jonas Fricker.

2. Der Die-Waffe-ist-wichtiger-als-die-Ehefrau-Vergleich

Video: streamable

Doch Jonas Projer musste auch die SP-Nationalrätin rüffeln, als diese ebenfalls zu einem fragwürdigen Vergleich ansetzte. Galladé sagte, sie hätte manchmal das Gefühl, dass es Schusswaffenfreunde weniger belasten würde, wenn man ihnen die Frau wegnehmen würde anstatt ihre Waffen.

Dieses Mal waren es die Waffenbesitzer im Studio, die empört waren. Doch auch hier beruhigte der Moderator die Gemüter, indem er den Vergleich sogleich disqualifizierte. Projer: «Vor allem sind Frauen kein Besitz von ihren Männern.»

3. Der Velos-sind-gefährlicher-als-Waffen-Vergleich

Video: streamable

«In Zürich sterben mehr Menschen mit elektrischen Velos als mit Waffen», sagte Udry während der Sendung und betonte danach, mit heftigen Kopfnicken, dass aus seiner Sicht Fahrräder tatsächlich gefährlicher seien als Waffen.

Er stand damit aber alleine da. Auch SVP-Nationalrat Salzmann widersprach ihm sogleich vehement.

4. Der Du-musst-jetzt-ein-rotes-Kleid-tragen-Vergleich

Video: streamable

Vor allem in der Mitte der Sendung stritt sich SVP-Nationalrat Salzmann mit GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser, ob ein Austritt aus dem Schengen-Abkommen in Kauf genommen werden könne.

Während Moser sich klar dagegen aussprach, versuchte Salzmann zu argumentieren, warum man nicht einfach etwas übernehmen könne, was die EU fordert, aber der Schweiz nichts bringe. «Ihr tragt immer blaue Kleider», sagte Salzmann dabei zu Moser. «Und jetzt würde ich euch sagen, Ihr dürft nur noch rote Kleider tragen.» Damit wolle er nur aufzeigen, wie sinnlos dies sei.

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Charly Otherman, 5.5.2017
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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 14.04.2018 20:29
    Highlight Pseudosicherheit olé...
    Als würden sich Kriminelle jemals an irgendwelche Gesetze halten 🤨
    17 31 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 21:09
      Highlight Nun mal mit Nutzung des Gehirns: Wo ist das Problem wenn jeder der eine Waffe hat, diese registriert?
      Wie Autos etc registriert/angemeldet sind?
      Warum macht ihr Rechten aus so einer Bagatelle ein weiteres Weltuntergangsszenario?
      21 9 Melden
    • Chrigi-B 14.04.2018 23:57
      Highlight Habe absolut nichts gegen eine Registrierung. Bin aber 100% gegen Pseudolösungen! Ob ein Magazin 20, 30 oder 10 Schuss fasst, macht bei einem geübten Schützen ein paar Sekunden aus. Wir hatten in Zug einen Vorfall, dann wurde gehandelt und die Meisten Probleme wurden gelöst. Für vernünftige Änderungen, welche im realen Leben einen Effekt haben, habe ich immer ein offenes Ohr. Aber als Erstes sollte man gegen illegae Waffen vorgehen und nicht gegen gesetzestreue Bürger. Es ist einfach ein Affront gegenübet jedem gesetzestreuen Bürger! Übrigens waren unsere Ur- Ur grossväter schon bewaffnet.
      13 17 Melden
    • Fabio74 15.04.2018 13:04
      Highlight @chrigi-B unsere Vorfahren haben Hexen verbrannt und MEnschen ersäuft. Sollen wir das nun auch wieder einführen?
      Was ist ein Affront wenn man Waffen registriert??
      Dass man irgendwo eine halt wilkürliche Grenze setzt bei einem Gesetz ist eigentlich Normalität.
      Meiner Meinung nach müssten die Gesetze viel Schärfer sein
      im Übrigen kann man mehrere Dinge tun, nämlich ALLE Waffen registieren und gegen Illegale Waffen vorgehen.
      Ich verstehe absolut nicht, warum so eine Lappalie zum Sein oder nicht sein hochstilisiert wird??? Darfst deine Waffen ja behalten, aber registriert
      9 5 Melden
  • Roterriese 14.04.2018 15:06
    Highlight Nein zur Volksentwaffnung der Linksinternationalen!
    32 104 Melden
    • price02 14.04.2018 15:38
      Highlight Ich sehe nicht ein, weshalb das Volk halbautomatische Schusswaffen zu Hause aufbewahren sollte! Wozu muss mann in der heutigen Schweiz in der Lage sein, inner kürzester Zeit 25 Patronen aus seiner Flinte abzufeuern?

      P.S. Laut neuem EU-Waffenrecht (wofür die Schweiz schon diverse Ausnahmen ausgehandelt hat) nimmt dir niemand deine Waffe weg, wenn du diese registriert hast & regelmässig übst. Ausser eben halbautomatische Waffen... und... nun ja... dazu habe ich mich bereits anfangs Kommentar geäussert.
      53 24 Melden
    • Mutzli 14.04.2018 15:55
      Highlight "Volksentwaffnung"? Momou. Auch schön, dass jetzt die EU links geworden ist und nicht mehr von Konservativen Parteien kontrolliert wird, wertet sie ziemlich auf in meinen Augen. Ach, und die Polizeigewerkschaften, die sind ja auch schon lange bekannt als Brutstätten des Sozialismus.../i

      Ist ja nicht möglich, dass jemand anderes als nur verkappte Linke dafür sein könnten und ein aufrechtes Interesse an öffentlicher Sicherheit dahintersteht. Im Zweifelsfall besser immer internationale Verschwörung, ne?
      49 21 Melden
    • Astrogator 14.04.2018 17:34
      Highlight Law and Order gilt am rechten Rand offensichtlich nur für Ausländer und arme Schweizer (IV, Sozialhilfe). Sobald man selbst betroffen ist gilt der Spruch "Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten" nicht mehr.
      50 10 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 18:53
      Highlight Gibts ausser platten und langweiligen Sprüchen auch mal was mit Inhalt zum Thema?
      19 6 Melden
    • Magnum 14.04.2018 19:48
      Highlight Danke für die Vorschau auf die sinnentleerten Schlagworte, mit denen ProTell und AUNS die sinnvolle Registrierungspflicht für halbautomatische Langwaffen zu bekämpfen gedenkt. Wer keine guten Argumente hat, mischt halt Folklore mit Schwachsinn.
      27 12 Melden
    • Roterriese 15.04.2018 10:57
      Highlight @price02 fast jede waffe ist eine halbautomatische. Das Gesetz betrifft somit jede! Pistole
      6 3 Melden
    • Magnum 15.04.2018 18:51
      Highlight Vielleicht das Gesetz nochmals lesen? Es geht ausdrücklich um halbautomatische Waffen mit grosser Munitionskapazität - somit NICHT jede Pistole. Etwas mehr Ehrlichkeit und Genauigkeit wären sicher angebracht. Aber phantasier Du mal weiter über Deine famose «Volksentwaffnung durch Linksinternationale».
      5 3 Melden
    • Roterriese 15.04.2018 20:05
      Highlight @Magnum ja und? Ich kenne nur den Karabiner der nicht halbautomatisch ist.
      1 1 Melden
  • meine senf 14.04.2018 14:34
    Highlight Wegen "Bürokratie" wegen einer Registrierung:

    Bei Autos und Kühen und Hunden und Aufzugsanlagen und Badezimmer-Boiler und und und schafft man das doch auch irgendwie. Warum soll das ausgerechnet bei Waffen so ein Problem sein?
    70 9 Melden
  • Beggride 14.04.2018 14:18
    Highlight "Die Registrierung würde zusätzliche Bürokratie bedeuten und damit auch hohe Kosten."
    Ja genau, dann will ich mal sehen, was passiert, wenn wir aus dem Schengen rausfliegen...........
    70 12 Melden
  • TheMan 14.04.2018 13:45
    Highlight Schengen-Dublin abkommen. Ist es dieses Abkommen, das bis jetzt nie Funktioniert hat?
    30 75 Melden
    • Stan_the_man 14.04.2018 14:36
      Highlight Ich finde, dass es recht gut funktioniert. Ich kann ohne Passkontrollen durch ganz Europa reisen.
      62 12 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 14:39
      Highlight Das Abkommrn funktioniert bestens. Schengen und Dublin sind 2 Abkommen und 2 Städte. Lohnen sich beide anzuschauen und sich weiterzubilden. Anstatt die rechtsnstionale Propaganda nachzuplappern.
      Zudem wer braucht halbautomatische Waffen zu Hause? Keiner. Was spricht dagegen Waffen zu registrieren?
      58 13 Melden
    • TheMan 14.04.2018 15:26
      Highlight Fabio ich habe nie gesagt, das ich gegen eine Registrierung bin. Nein ich bin sogar dafür.
      14 10 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 17:38
      Highlight Warum dann dieses rechtsnationale Geheule?
      22 9 Melden
  • Gubbe 14.04.2018 13:07
    Highlight In meinen Augen waren das sandige Einwände von Frau Galladé. Die Terroristen! Diese können sich immer irgendwo Waffen beschaffen, da hilft keine strenge Massnahme. Ob Magazine 10 oder 20 Schuss enthalten können, spielt doch bei diesen unsinnigen Amokläufen keine Rolle. Die Magazine kann man in 2 Sekunden wechseln. Gegen eine Registrierung von Handfeuerwaffen haben sicher die Wenigsten Einwände. Ausser Kriminelle, deren Waffen werden nie registriert sein.
    26 47 Melden
    • Mutzli 14.04.2018 16:10
      Highlight Je mehr legale Waffen im Umlauf sind, desto einfacher ist es für diese auf dem Schwarzmarkt zu landen, was weiter deren Preis drückt. Besonders wenn die legalen nirgends registriert und überprüfbar sind. Siehe zum Beispiel die USA, wo das Sichernetz so lasch ist, dass alles durchschlüpfen kann. So rüsten sich auch die Kartelle in Mexiko durchaus legal mit US-Waffen aus. Kommt noch dazu, dass zig Anschläge mit legalen Waffen verübt wurden, wie z.B. Las Vegas, Quebec oder auch Breivik. Der beim Versuch scheiterte illegale Waffen zu kaufen und deshalb seine legalen benützte.
      22 6 Melden
    • redeye70 14.04.2018 18:49
      Highlight Du unterschlägst dabei aber, dass die von Terroristen illegal erworbenen Waffen allesamt vorher mind. einmal legal verkauft wurden. Ich bin nicht für ein generelles Waffenverbot aber gewisse Einschränkungen wie z.B. Magazinkapazitäten errachte ich als sinnvoll. Ein zentrales Waffenregister ist sogar ein Muss.
      19 7 Melden
  • N. Y. P. 14.04.2018 12:35
    Highlight Das nimmt Zeit in Anspruch, die nicht immer im gleichen Masse vorhanden ist. Du hast dafür Verständnis und mahnst uns die Freischaltung des Kommentars nicht drei Minuten nach Verfassen desselben acht oder mehr Mal im gleichen Wortlaut an.

    Aber nach 4 h ?

    Kleiner Scherz. Watson, Ihr seid wirklich, wirklich in allen Kategorien TOP.

    Aber

    Ich will jetzt wirklich sehr höflich fragen, wieso es an Samstagen und Sonntagen immer Stunden dauert. In allen Artikeln.

    Interessiert mich wirklich. Vielleicht gibt es ja einen Grund.
    21 6 Melden
    • @schurt3r 14.04.2018 13:44
      Highlight Danke fürs Feedback!
      Ist keine Absicht, sorry! 😱

      Bitte richte deine Frage per E-Mail an die Chefredaktion, danke!
      8 13 Melden
    • N. Y. P. 14.04.2018 14:10
      Highlight Ist sicher keine Absicht. Ist klar.

      Meine Frage wurde beantwortet.

      Danke.



      Eine kleine Anekdote :

      In meiner vorletzten Bude war eine Sparrunde angesagt. Mit zwei, drei Wochen Verzögerung wurde in den Büros nicht mehr so gründlich geputzt.
      Die Putzfrau, mit der wir uns hervorragend verstanden, fragten wir höflich, was der Grund sei.
      Mit Tränen in den Augen sagte sie uns, sie müsse jetzt jeden Tag in 1h 45 Min. fertig sein. Statt 2h 30 Min.
      Es tue ihr wirklich leid, aber sie könne einfach nicht alles gleichzeitig machen.
      31 2 Melden
  • Fischra 14.04.2018 12:30
    Highlight Wieviele Menschen haben vor 40 Jahren beim Arzt ein Zeugnis geholt, nur um Sicherheitsgurten nicht tragen zu müssen? Und heute? Kaum mehr vorstellbar. So wird es auch mit der Waffenregistrierung sein. Wenn man nichts zu verbergen hat ist das etwas Gutes. Es kann den Besitzer sogar schützen beim Weiterverkauf. Wenn jemals etwas passiert ist dokumentiert wer die Waffe besitzt. Ebenfalls muss es nicht ein Magazin mit 20 Schuss sein beim Gewehr. Die richtig guten Standardschützen laden jeden Schuss einzeln. Also ein bisschen Anpassungswillen und alles geht schmerzlos.
    103 30 Melden
    • goschi 14.04.2018 20:43
      Highlight Nicht jeder Schütze schiesst nur Standardgewehr
      Und es gibt auch nicht nur das statische 300m Schiessen, abseits des SSV gibt es noch eine grosse weite Welt anderer Schiesswesen.

      Und eine Magazingrössenbegrenzung iste ine billige Farce, ohne Nutzen, reiner Anschein.
      7 18 Melden
    • Fischra 14.04.2018 21:46
      Highlight Goschi: darum spielt es ja keine rolle wenn das Magazin kleiner wird. Mir hat es auf jeden fall im Schiesstand nie was ausgemacht. Im Schiesstand schiesst man nicht auf Schnellfeuer. Was soll denn jetzt schlimm sein am Gesetz? Für mich passt es. Und ich Schiesse schon seit 30 Jahren.
      8 5 Melden
    • goschi 15.04.2018 00:00
      Highlight Nochmal: du betrachtest es nur aus der Warte des statischen Standschützen.
      Es gibt eine Welt ausserhalb des 300m Standes.
      7 3 Melden
    • Swissbex 15.04.2018 11:01
      Highlight @goschi kannst du die auch bennen? Ich frage nur deshalb weil mir diese nicht bekannt ist, ich keine Lust zu googeln habe und mir dazu nur eine amerikanische Schule einfällt....
      1 4 Melden
    • goschi 15.04.2018 15:20
      Highlight IPSC, Combat-Shooting, usw. usf.
      4 1 Melden
  • Walser 14.04.2018 12:24
    Highlight Wenn Gallade möchte, dass nur Polizisten und Grenzwächter Waffen besitzen, sollte sie noch vor den Waffensammlern, Schützen und Jägern zuerst die Terroristen und Verbrecher entwaffnen. Das wäre glaubwürdige Politik. Das die EU zwei Überfälle von Terroristen in Frankreich zum Anlass nimmt um einen Waffentyp zu verbieten zeigt die Hilflosigkeit und Schwäche dieser Organisation.
    23 67 Melden
    • aglio e olio 14.04.2018 14:02
      Highlight "...zuerst die Terroristen und Verbrecher entwaffnen..."
      Was üblicherweise auch geschieht wenn bekannt wird das eine Waffe unbefugt besessen wird.
      57 11 Melden
    • mogad 14.04.2018 14:42
      Highlight @Walser. Die Terroristen werden dank dem Schengen-Abkommen entwaffnet. Und aus dem fliegen wir raus, wenn wir dem Gesetz nicht zustimmen.
      31 11 Melden
    • Walser 15.04.2018 20:02
      Highlight @Abbaio. Ich fahre jährlich etwa ein dutzend Mal mit dem Auto nach Frankreich, Österreich und Deutschland zur Jagd. Inklusive meiner Waffen. Noch NIE wurde ich an einer Grenze angehalten oder kontrolliert. NIE! Soviel zu Schengen. Der Berliner Terrorist Anis Amri fuhr unbehelligt nach der Tat quer durch Europa über alle Grenzen. Auch Schengen. Nur ein dummes Volk gibt seine Waffen freiwillig ab!
      4 2 Melden
  • Posersalami 14.04.2018 10:59
    Highlight Nehmt mal die Argumente der Waffennarren und spiegelt sie auf die Vorratsdatenspeicherung oder Drogenlegalisierung.

    Ganz schlimm fand ich dann noch den Herrn aus dem Publikum mit seiner Sammlung von grosskalibrigen Pistolen. Wer Schusswaffen besitzt sollte eine minimale Intelligenz besitzen und wissen, dass es keinen "Nervenschock" gibt bei Schussverletzungen. Dem sollte man sofort alle Waffen wegnehmen, wer weiss an was für Dinge der sonst noch glaubt. Für Fakten ist er offensichtlich wenig empfänglich.
    25 28 Melden
    • Astrogator 14.04.2018 17:43
      Highlight Naja, mit "Nervenschock" ist das Trauma gemeint welches durch Hochgeschwindigkeitsgeschosse bei einem Treffer hinterlässt. Der Begriff wurde so in der besten Armee der Welt verwendet.
      12 1 Melden
    • Posersalami 14.04.2018 21:07
      Highlight Das gibt es nicht, das ist ein Fakt. Vôllig egal was in der Armee „gelehrt“ wird.
      5 2 Melden
    • Astrogator 15.04.2018 00:15
      Highlight @Posersalami: Ich wollte nur darlegen woher der Begriff stammt.
      Natürlich gibt es keinen Nervenschock, aber man muss Dinge manchmal stark vereinfachen, bis hin zu falschen Aussagen, damit es für einen Offizier der Schweizer Armee verständlich ist. Was willst du über Gewebetrauma dozieren wenn das Zielpublikum grad knapp den eigenen Namen schreiben kann.
      Und die geben das natürlich so an ihre Rekruten weiter.
      5 4 Melden
  • meine senf 14.04.2018 10:51
    Highlight Das heisst also auch, dass Giftgas und Atombomben weniger gefährlich sind als Velos.

    Schliesslich sterben in Zürich mehr Menschen pro Jahr wegen Velos als wegen Giftgas oder Atombomben.
    158 16 Melden
    • Mugendai 15.04.2018 19:40
      Highlight Statistisch gesehen: ja.
      Praktisch gesehen: Velos sind legal erhältlich. Waffen auch. Giftgas und Atombomben nicht.
      Ergo: Vergleich ist Müll.
      1 1 Melden
  • Zeit_Genosse 14.04.2018 10:47
    Highlight Das Problem ist ideologisiert. Damit ist ein sachlicher Umgang schwer. Die einen kämpfen gegen die EU, andere wollen nicht registriert werden. Für ein Registrieren spricht die Tatsache, dass man Autos, Boote, Häuser, usw. registriert. Und alle die nicht registrieren wollen, sind in der Gemeinde, bei der Bank, bei Facebook und vielen anderen Stellen selbstverständlich registriert. Warum also Waffen nicht auch. Wenn das bürokratischer Unsinn ist, dann müssen wir keine Fahrzeuge registrieren und sparen zig Millionen. dafür könnte man eine Vignette/Nummer statt der MFZ-Steuer einführen. usw.
    42 7 Melden
  • SocialCapitalist 14.04.2018 10:34
    Highlight Waffen müssen nicht noch mehr reguliert werden
    Und ja andere Sachen/Dinge sind durchaus gefährlicher als Waffen
    15 64 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 14:40
      Highlight Was ist gefährlicher? Welche anderen Dinge wurde zum Töten erfunden?
      31 9 Melden
  • derEchteElch 14.04.2018 10:13
    Highlight Terroranschläge, Überfälle und Verbrechen werden primär mit nicht registrierten, illegal geschmuggelten Waffen verübt! Das verschärfte Waffenrecht greift hier überhaupt nicht!

    Der unbeschollene Bürger wird mit diesem Gesetz terrorisiert und die Verbrecher und Terroristen lachen sich kaputt, weil sie das Gesetz einfach ignorieren.

    Wenn Frau Gallade so sehr angst vor Waffen hat dürfte sie auch nicht auf die Strasse rausgehen, dort kann sie schliesslich auch von einem Velo angefahren werden. Also müssten wir auch Velos strenger kontrollieren und registrieren. Bitte mit Nummerschild.
    20 66 Melden
    • Beggride 14.04.2018 14:14
      Highlight Aich für die ach so raffinierten Terroristen wird bei einem solchen Gesetz der Kauf einer Waffe schwieriger. Klar kann das nicht zu 100% vermieden werden, aber dennoch ein paar Mal wird es so sein, und das wird es (hoffentlich auch aus deiner Sicht) echt Wert sein!
      40 10 Melden
    • Astrogator 14.04.2018 18:13
      Highlight @derEchteElch: Also alle Gesetze abschaffen? Denn das ist die Definition von kriminell: sich nicht an Gesetze zu halten.
      11 2 Melden
  • Kenmüll 14.04.2018 09:53
    Highlight Die grösste Waffe in unserem Land sind die Autos (über 100 Tote). Diese werden fast alle registriert und trotzdem bringts nix. Schöne neue Welt...
    17 44 Melden
  • Peter Panther 14.04.2018 09:39
    Highlight Jeder autofahrer muss seinen wagen anmelden und registrieren lassen. Ich sehe nicht ein warum das die waffenbesitzer nicht auch tun müssen.
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  • äti 14.04.2018 09:03
    Highlight Mir scheint, die SVP agiert nur noch nach dem Befehl 'alles gegen EU'. Wären die EU Waffenrichtlinien eher gelockert worden: die SVP würde auch Sturm laufen.
    Vielleicht ist es auch so, dass die Registrierung ein sehr unangenehmes Bild von dieser Partei geben könnte.
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  • evand 14.04.2018 08:48
    Highlight Vor der Arena war ich klar für das verschärfte Waffengesetz. Nach der Sendung war für mich aber auch klar, dass auch eine registrierte Waffe tötet; das Gesetz rettet kaum Leben, nur weil die Waffe registriert ist.
    Deshalb bin ich umso mehr auf der Seite von Galladé, noch weiter zu gehen.
    Ich verstehe nicht, wo das Problem sein soll, jede Schusswaffe, die erfunden wurde zu töten, zu registrieren.
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  • Kong 14.04.2018 08:43
    Highlight Gegen geregelten Besitz/Erwerb stellt sich kein Sammler/Schütze. Es will auch keiner mehr Waffenträger oder steigert sich in Endkampfgedanken wegen dem Terror.
    Mich nervt es, dass eigentlich nur Extrempositionen zu Wort kommen. Wie soll ein kluger Kompromiss zwischen schwarz-weiss so aussehen? Nur weil es von der EU diktiert wird, heisst es noch nicht, dass man es nicht kritisch (auch hinsichtlich Umsetzung) hinterfragen darf.
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    • Fabio74 14.04.2018 14:46
      Highlight Es geht einzig ums Registrieren? Warum heult ihr so laut auf?
      Die EU diktiert nichts. Sie entwickelt geltendes EU-Recht weiter.
      Schengen ist EU-Recht. Die Schweiz ist trotz nicht EU-Mitgliedschaft beim Abkommen dabei. Demokratisch durchs Volk legitimiert.
      Aber: Die CH kann beim EU-Recht mangels Mitgliedschaft nicht mitreden. Muss es aber übernehmen bei Abkommen wo die CH dabei ist, oder das Abkommen kündigen. Eigentlich simpel.
      Aber: nur weil Waffennarren ein Problem mit der Registrierung haben, gefährden wir Schengen nicht.
      Das SVP-Geheul über den Weltuntergang hat kranke Züge
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    • Kong 14.04.2018 21:14
      Highlight @ Fabio. Klassisches Fraiming als Basis? Wieso soll ein Schütze ein Narr sein? WTF hab ich als Sammler mit der SVP am Hut? EU Staaten selbst wenden das neue Gesetz unterschiedlich an und wir tun uns bereits schwer mit der Diskussion. Und ja es geht um mehr als blosse Registration. Ich müsste dir den Meccano erklären was man heute darf und was nicht und wie die Unwilligen ausweichen werden. Meines Erachtens eine unkluge Entwicklung. Ich vertraue auch nicht blind auf die Weisheit aus Brüssel. Ein Beamtenapparat mit „Profis“ agiert nicht nur im Interesse des Volkes.
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  • seuchengaul 14.04.2018 08:36
    Highlight ich mag waffen und schiesse auch gern damit. mit der registrierung hätte ich keine probleme... alles andere muss auch registriert werden: auto, hund, sogar das radio (hallo billag)... und die waffen nicht?
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    • redeye70 14.04.2018 18:41
      Highlight Ich war eine Zeit lang auch interessiert an Waffen und dem Schiesssport. Aber was mich bald schon an der Szene störte, ist diese immer mehr hervortretende paranoide Haltung, dass Waffen dem Schutz des Bürgers dienen vor Kriminellen und einem diktatorischen Staat. Das ist so eine amerikanische BS-Haltung, die immer mehr Anhänger findet auch hier bei uns. Früher war man im Schiessverein zur Ausübung des Sports und für das gesellige Zusammensein. Heute geht es in Richtung einer ideologischen Verklärung des Waffenbesitz gepaart mit abstrusenWeltanschauungen. Sehr gefährlich!
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    • Arabra 14.04.2018 19:01
      Highlight Kauf dir eine Waffe im Laden. Ich wette du musst sie registrieren.... Oder machst du das mit dem Waffenerwerbsschein, wo die Seriennummer drauf muss....? Hmmmm..... Die Registrierungspflicht gilt hauptsächlich für Waffen die länger schon in besitz sind und müssen nachregistriert werden und das werden bestimmt alle machen. Vor allem die Terroristen.
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    • Kong 14.04.2018 21:20
      Highlight @redeye70. Ja, dieser Trend wurde durch die diffuse Terrorangst negativ begünstigt. Dem muss mit Aufklärung und Diskussion begegnet werden. Diese EU Anpassung ist Wasser auf die Mühlen der Weltverschwörer und Reichsbürgerfans. Aber in der medialen Diskussion treibt man auch die normalen Schützen in eine Art Verweigerungshaltung. Man spricht von ihnen als ob sie alle halbkriminelle Deppen wären.... da gewinnt man keine Freunde für ein an und für sich sinnvolles Thema (geregelte Zustände). Jetzt ergreifen „Extremisten“ beider Couleur vermehrt das Wort. Schade.
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    • seuchengaul 15.04.2018 10:02
      Highlight @arabra das ist ja eine seltsame forderung: "wenn die terroristen ihre waffen nicht registrieren, dann will ich das auch nicht müssen."
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  • Herbert Anneler 14.04.2018 08:36
    Highlight Sonst ist die SVP immer für mehr Sicherheit - bis unsere Demokratie erstickt sein wird. Wo es aber real um mehr Sicherheit geht wie eben in Sachen Registrierung von Waffen, kneift sie jämmerlich. Schengen ist wohl einer der wichtigen Sicherheitsfaktoren für unser Land - den sollen wir nun für eine kleine Truppe bierseliger Waffenfanatiker aufs Spiel setzen? Und ja: Wenn bei uns das erste Mal mit einer halbautomatischen Waffe auf eine Schule geschossen wird, will die SVP überhaupt nicht schuld sein - die Lehrkräfte hätten halt zurückschiessen müssen...
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    • Fabio74 14.04.2018 21:12
      Highlight es geht nur drum, dass das Böse sprich die EU ein Gesetz geschaffen hat, das absolut sinnvoll ist, aber eben aus der EU kommt und darum des Teufels ist
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  • mogad 14.04.2018 07:32
    Highlight 2) Das Argument, es fände ev. eine schleichende Entwaffnung der Bevölkerung statt, gibt mir aber zu denken. Abschaffung des Bargeldes, Verschärfung der Waffengesetze, zunehmende Kritik an der direkten Demokratie im In- und Ausland (Tenor: das Volk ist überfordert) und das bei starken neoliberalen Kräften, die die Steuern für die Reichen und den Sozialstaat abschaffen wollen! Sagte gestern nicht jem. sinngem. Zuerst wird das Volk entwaffnet, dann wird die Diktatur vorbereitet? Wie würde Sozialistin Callade Revolution machen mit einem waffenlosen Volk?
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    • aglio e olio 14.04.2018 14:12
      Highlight Wie Ghandi? Oder die DDR Bürger?
      Alternativlos ist keine Alternative ;)
      14 5 Melden
    • mogad 14.04.2018 14:46
      Highlight @aglio e olio. Schön wenn es gewaltlos geht. Leider verlaufen die meisten Aufstände und Revolutionen blutig. War ja nur ein Gedankenspiel von mir.
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    • aglio e olio 14.04.2018 15:33
      Highlight War kein Vorwurf von mir. Nur Optionen.
      "Pass auf deine Gedanken auf den sie werden Worte. Und die Worten werden Taten..."
      😉
      PS. Frau Galladé ist m.W. Sozialdemokrat in, keine Sozialisten.
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    • meine senf 14.04.2018 15:50
      Highlight Und wer steht den vor allem für Neoliberalismus, weniger Steuern für Reiche und Sozialstaatabbau ein?

      Tipp: Es sind nicht die "Sozialisten", sondern gerade jene, die sich gegen Waffengesetze sträuben.
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  • mogad 14.04.2018 07:21
    Highlight 1) Ich bin dafür. Nicht zuletzt, weil es jetzt zweierlei Recht gibt: Waffen, die vor 2008 gekauft wurden sind nicht registriert, dann erst kam das Obligatorium. Künftig sollen alle halbautom. Waffen registriert werden. Und wir können es uns als Kleinstaat nicht leisten aus Schengen rauszufliegen. Wir hören ja nie, wieviele Verbrecher, dank dem zentralen Register an der Grenze kassiert werden. Wir reden nur darüber, was nicht gut läuft, auch wenns vielleicht nur 10% des Ganzen ausmacht.
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    • derEchteElch 14.04.2018 14:14
      Highlight Wird heute schon so gemacht. Beim legalen Erwerb wirdsie registriert.

      Das Problem ist der illegale Waffenhandel. DIESE Waffen werden für Terror und Anschläge benutzt, nicht die registrierten.

      Geh mal ins Darknet, was es dort alles an Waffen gibt.. glaubt du gegen die hilft das Gesetz etwas?

      Einfache Antwort: Nein.
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    • mogad 14.04.2018 14:32
      Highlight @derEchteElch. Sie haben meinen Kommentar gelesen: Ich schreibe ja, seit 2008 bestehe die Pflicht zur Registration. Viele vor 2008 gekaufte Waffen sind aber noch nicht registriert. Um die geht es. Was das Darknet betrifft so hoffe ich, dass die Nachrichtendienste den illegalen Waffenhandel immer stärker eindämmen werden. Nur wegen des Darknets dürfen wir Schengen nicht gefährden sonst haben wir bald ein noch grösseres Problem.
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    • mogad 14.04.2018 14:51
      Highlight @derEchteElch. Ich schreibe ja: Es ist erst seit 2008 obligatorisch. Das Darknetz wird von den Nachrichtendiensten überwacht. Nur wegen der illegalen Waffenbeschaffung können wir Schengen nicht opfern, sonst werden wir bald ein noch grösseres Gewaltproblem haben.
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    • Kong 14.04.2018 21:23
      Highlight Registrierung ok, aber wie löst man die Magazinkapazität bei historischen Waffen und wieso ein Vereinszwang?
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