Schweiz
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Lesbisches Pärchen Tamara und Nicole Freiburghaus mit Tochter Sophie

Lesbisches Pärchen mit Tochter. Bild: Aargauer Zeitung

Ehe soll für homosexuelle Paare geöffnet werden



Die Ehe soll für homosexuelle Paare geöffnet werden, inklusive Zugang zur Adoption. Das will die Rechtskommission des Nationalrates. Den Zugang zur Samenspende für miteinander verheiratete Frauen stellt sie zur Diskussion.

Die Kommission hat mit 19 zu 4 Stimmen bei 1 Enthaltung einen Gesetzesentwurf verabschiedet, welcher die wesentlichen Elemente zur Öffnung der Ehe für alle beinhaltet, aber keinen Zugang zur Samenspende.

Sie stellt in der Vernehmlassung allerdings auch eine Variante mit Zugang zur Samenspende zur Diskussion, wie die Parlamentsdienste am Donnerstag mitteilte. Eine knappe Mehrheit lehnt diese Variante ab: Die Kommission sprach sich mit 12 zu 11 Stimmen bei 1 Enthaltung dagegen aus.

Variante mit Samenspende

Heute steht die Samenspende nur gemischtgeschlechtlichen Ehepaaren offen. Die Kommission stellt zur Diskussion, mit einer Änderung des Zivilgesetzbuches die Samenspende auch miteinander verheirateten Frauen zu ermöglichen.

Die Gegnerinnen und Gegner argumentieren, dies würde zu einer Ungleichbehandlung zwischen lesbischen und schwulen Ehepaaren führen, da Eizellenspende und Leihmutterschaft verboten blieben. Ausserdem befürchten sie, dass die Kernvorlage damit überladen wäre und zu einem politischen Risiko für die Öffnung der Ehe werden könnte.

Ehe statt eingetragene Partnerschaft

Der Gesetzesentwurf geht auf eine parlamentarische Initiative der Grünliberalen zurück. Heute steht die Ehe in der Schweiz nur heterosexuellen Paaren offen. Für gleichgeschlechtliche Paare besteht die Möglichkeit der eingetragenen Partnerschaft.

Diese ist aber nicht mit denselben Rechten und Pflichten verbunden. Unterschiede gibt es beispielsweise bei den Einbürgerungsvoraussetzungen. Zudem besteht in eingetragenen Partnerschaften kein Recht auf die gemeinschaftliche Adoption von Kindern. Künftig sollen die Bestimmen, die sich auf die Ehe beziehen, auch auf gleichgeschlechtliche Ehen Anwendung finden. So würden für alle dieselben Adoptionsbestimmungen gelten.

Umwandlung der Partnerschaft

Neue eingetragene Partnerschaften gäbe es nicht. Jene, die bereits in eingetragener Partnerschaft leben, sollen das aber weiterhin tun dürfen. Sie sollen zudem die Möglichkeit erhalten, die Partnerschaft ohne bürokratische Hürden in eine Ehe umzuwandeln.

Die Kommission will in den nächsten Wochen die Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf eröffnen. Die Weichen hatte sie bereits letztes Jahr gestellt. Sie beauftragte die Verwaltung, eine Vorlage auszuarbeiten, welche nur die wesentlichen Elemente zur Öffnung der Ehe enthält.

Ohne Verfassungsänderung

Damals traf sie auch den Grundsatzentscheid, auf eine Verfassungsänderung zu verzichten und die Umsetzung auf Gesetzesstufe anzugehen. In der Lehre wird kontrovers diskutiert, ob eine Verfassungsänderung nötig ist oder nicht.

Das Bundesamt für Justiz hatte sich in seinem Bericht zuhanden der Kommission auf den Standpunkt gestellt, dass eine Gesetzesänderung ohne Verfassungsänderung möglich ist.

Begriff der Unfruchtbarkeit

Was den Zugang zu Verfahren der Fortpflanzungsmedizin betrifft, ist dies weniger klar. Gemäss vorherrschender Lehrmeinung beruhe der Ausschluss gleichgeschlechtlicher Paare von Fortpflanzungsverfahren direkt auf der Bundesverfassung, schrieb das Bundesamt.

Der Grund sei, dass der verfassungsrechtliche Begriff der Unfruchtbarkeit nur auf heterosexuelle Paare anwendbar sein könne. Damit würde der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin für gleichgeschlechtliche Ehepaare in jedem Fall eine Verfassungsänderung bedingen.

Am Donnerstag hatten zwischen 50 und 100 Menschen auf dem Berner Bärenplatz demonstriert. Sie forderten, dass lesbische Frauen Zugang zur Fortpflanzungsmedizin erhalten. Zur Kundgebung aufgerufen hatte der Dachverband Regenbogenfamilien und mehrere weiterer Organisationen. Für lesbische Paare sei die Samenspende von grosser Bedeutung, betonten die Demonstrierenden. Sie sollte gleichzeitig mit der Einführung der «Ehe für alle» zugelassen werden. (kün/sda)

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181Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 15.02.2019 18:55
    Highlight Highlight Ich finde es uncool, dass im 21. Jahrhundert ausgerechnet die Schwulen sowas altmodisches und religiöses wie die Ehe fordern. Ich dachte bisher immer, die Schwulen seien modern und der Zeit voraus; die Avantgarde. Aber offensichtlich gibt's auch rückständige schwule Betonköpfe. Was für eine Enttäuschung. ;)

    Besser fände ich, die Ehe ganz abzuschaffen, respektive den Pfarrern, Rabbis und Imanen zu überlassen, statt nur so zu tun, als ob hier Kirche und Staat tatsächlich getrennt seien, um dann aber sowas biblisches wie die Ehe zu kultivieren. Das ist Bigotterie und passt nicht in die Zeit.
    • Fabio74 15.02.2019 22:11
      Highlight Highlight es geht auch nicht um die Ehe an und für sich sondern um die damit verbundenen Rechte, die der Staat mir verweigert und mich somit diskriminiert
    • Ueli der Knecht 16.02.2019 10:46
      Highlight Highlight Wäre es aber dann nicht vernünftiger, solche religiöse Sonderrechte und Privilegien für angepasste "Normalos" abzuschaffen, statt diesen Unsinn für alle einzufordern, Fabio74?

      Ich finde auch ziemlich heuchlerisch, diesen altmodischen Unsinn unter dem Label "Gleichberechtigung" zu fordern, obwohl es offensichtlich langfristige Paarbeziehungen gegenüber allen anderen Beziehungsformen privilegiert, nur diese Beziehungsform zu "normal" macht, sie mit Sonderrechten ausstattet, und alle anderen Beziehungsformen dadurch subtil als abnormal kennzeichnet. Das ist weder emanzipiert noch tolerant.
  • zaphod67 15.02.2019 11:37
    Highlight Highlight Hab nichts dagegen. Wenn allerdings der traditionelle Ehebegriff aufgegeben wird, gibt es keine sachlichen Gründe dafür, weiteren Konstellationen - z.B. polygamen Beziehungen - die Ehe zu verwehren.
    • Ueli der Knecht 15.02.2019 19:02
      Highlight Highlight Die Ehe sollte sowieso ganz abgeschafft werden, resp. nur noch religiöses/kirchliches aber nicht mehr zivilrechtliches Instrument sein. Schliesslich müsste Kirche und Religion von Staat und Gesetz klar und deutlich getrennt sein. Ist es aber mit dem Ehe-Institut nicht.

      An Stelle der Ehe könnte zB. zivilrechtlich die Einfache Gesellschaft treten. Eine einfache Gesellschaft können zwei oder mehrere Personen zusammen gründen. Es braucht nicht einmal ein grosses Bürokratie-Traritrara. Und das Geschlecht oder die Anzahl der beteiligten Gesellschaftspartner wäre völlig irrelevant.
  • MrNiceGuy 15.02.2019 10:26
    Highlight Highlight Quo Vadis Helvetia?


    als würde die eingetragene Partnerschaft nicht schon reichen. Denkt mal nur an die armen Kinder.


    Ich find es einfach falsch und nicht richtig, euer Downvoting ist mit egal.
    • loree_n 15.02.2019 10:58
      Highlight Highlight Das Geschlecht der Eltern bestimmt nicht die Qualität der Kindheit!
    • MrNiceGuy 15.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Natürlich, sorry ein Kind braucht einfach eine Mutter und definitiv keine zwei Väter! Da können sie sich noch so Mühe geben.

      Der Bund zwischen Mutter und Kind ist etwas biologisches!

    • Damian derungs 15.02.2019 12:25
      Highlight Highlight Ja klar aber das kind wird dann in der schule den ganzen tag über jahre fertig gemacht und nicht die Eltern, denkt weiter als bis zu eurer nasenspitze
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scalina58 15.02.2019 10:02
    Highlight Highlight wen oder was betrifft die “Ehe für alle”? eigentlich nur die, die heiraten wollen! schei..-egal ob Mann&Frau oder Mann&Mann oder Frau&Frau - DIE müssen zusammenleben 🤔 und nicht ich! für mich ändert sich nichts!

    welches Recht haben wir darüber zu entscheiden, wer mit wem zusammen leben soll? oder was für wen richtig ist?
  • Eh Doch 15.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Jetzt kommt es raus ob wir noch im Mittelalter bleiben wollen oder endlich auch ein Vorbild für andere Länder werden und Verantwortung übernehmen.
    • Fabio74 15.02.2019 10:00
      Highlight Highlight Vorbild? Andere überholen uns laufend
    • Eh Doch 15.02.2019 10:50
      Highlight Highlight Hast du recht, ich meine auch nicht, dass wir das einzige Vorbild wären
  • Pafeld 15.02.2019 09:30
    Highlight Highlight Die Ehe als staatliche Rechtsform gab es schon, bevor Jesus (angeblich) ans Kreuz genagelt worden ist. Ich sehe beim besten Willen nicht ein, was dessen Meinung in unserer Rechtsgrundlage zu suchen hat.
  • Snowy 15.02.2019 09:06
    Highlight Highlight War grad kurz drüben bei 20min und hab mich druch ein paar Kommentare gelesen... : Leider zeigen diese wohl eher die Stimmung in der Schweiz bezüglich "Ehe für alle" als hier.

    Es gibt noch immer einen signifikanten Teil, der offensichtlich nicht fähig und gewillt ist, allen Teilnehmern der Gesellschaft die gleichen Rechte zuzugestehen.

    Einfach nur armselig.
    Denke aber, dass es diesmal (trotzdem) reichen wird.
    • Fabio74 15.02.2019 09:34
      Highlight Highlight Zuerst muss das Referendum zustande kommen
    • Jason84 15.02.2019 09:34
      Highlight Highlight Ich habe dort einige PRO-Kommentare geschrieben. Nicht einer wurde veröffentlicht. Ich denke auf 20min ust die Diskussion bewusst gelenkt.
    • Snowy 15.02.2019 09:46
      Highlight Highlight @Jason: Das denke ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nikON 15.02.2019 08:59
    Highlight Highlight ich verstehe es einfach nicht. meines erachtens ist es eine tragik für sich dass dafür abgestimmt werden muss/soll. “deckel namal”! MENSCH ist MENSCH und jeder/jede sollte die gleichen rechte haben ohne wenn und aber - in allen belangen.
  • Der Rückbauer 15.02.2019 08:38
    Highlight Highlight Diese Kinder werden eines Tages ihre natürlichen Eltern suchen, wie das heute Adoptivkinder tun, sobald sie realisieren, dass "Papi und Mami" eben nicht "Papi und Mami" sein können. Man wird dann fragen: "Wie konnte das diesen Kindern nur angetan werden"? So, wie man das heute auch bei Verdingkindern tut. Es geht ja nicht um die Kinder, es geht nur ums Ego.
    Juristisch und finanziell könnte die Sache für Samenspender und Eispenderinnen ein böses Erwachen werden. Der Schuss ins Glas könnte vor allem für Männer teuer werden. Erste Prozesse laufen.
    • Lisbon 15.02.2019 09:21
      Highlight Highlight Ernsthaft? Sie stellen Verding- und Adoptivkinder auf die gleiche Ebene?
      Meine Cousine hat eine Lebenspartnerin und 3 Kinder. Sie sind bessere Mütter, als ich und mein Partner selbst jemals sein können!
    • Fabio74 15.02.2019 09:35
      Highlight Highlight Wo fehlts für solch abartigen Vergleiche?
      Verdingkinder wurden ausgenutzt, missbraucht den Elten weggenommen.
      Adoptivkinder wurden aktiv weggegen und wachsen in guten Verhältnissen auf
    • Eh Doch 15.02.2019 09:57
      Highlight Highlight Was labersch du?
      Hast du selber Kinder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 15.02.2019 08:00
    Highlight Highlight Leihmutterschaft für männliche Paare? Oder ist da Gleichberechtigung nicht mehr so cool?
    • Eh Doch 15.02.2019 09:57
      Highlight Highlight Alles für alle. Punkt
  • Spako 15.02.2019 06:42
    Highlight Highlight Eigentlich sollte jede Ehe verboten werden. Ich habe fertig ;-)
  • Magnum44 15.02.2019 06:35
    Highlight Highlight Gut gibt es auch fortschritliche Länder, die Samenspenden und Leihmutterschaft erlauben. Immerhin hat man darauf verzichtet, den entsprechenden Kommentar von Andrea Geissbühler verzichtet.
  • bullygoal45 15.02.2019 06:27
    Highlight Highlight Endlich! 😃 Ich freu mich schon auf die peinliche Gegenkampagne der Freikirchler!

    Grüsse von einem Freikirchler 🤭😉
  • violetta la douce 15.02.2019 01:02
    Highlight Highlight Schön und gut.
    Bei der Adoption von Kindern frage ich mich allerdings, ob jemals empirisch abgeklärt wurde, ob ein Kind nicht ev geschädigt wird, wenn es mit homosexuellen Eltern aufwachsen muss.

    Beispielsweise in der Schule dürften die hänseleien der Mitschüler unerträglich sein.
    Aber auch auf psychologischer Ebene werden da Probleme auftauchen für die uns die Kinder solcher Paare in 20 Jahren möglicherweise schwer verurteilen werden.
    • Eh Doch 15.02.2019 09:16
      Highlight Highlight Oh mann, also ein Kind von Heteros kann es doch genau so geschädigt werden. Vergewaltigung, verbale Misshandlungen, Sucht beim Elternteil etc etc
      Sind wir mal ehrlich, ob hetero oder homo, es gibt Menschen die sollten keine Kinder haben
    • Ale Ice 15.02.2019 09:27
      Highlight Highlight In 20 Jahren werden die Menschen über solche Kommentare nur noch müde lächeln.
    • canadienne 15.02.2019 09:29
      Highlight Highlight Kinder werden immer etwas finden, womit sie andere hänseln können. Das ist für mich kein Argument. Abgsehen davon dass Eltern die die ganzen Hürden der Adoption auf sich nehmen sicher ein liebevolleres Umfeld bieten als das Kind in Heimen und bei zig Pflegefamilien hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sandra86 15.02.2019 00:42
    Highlight Highlight Endlich...
  • sunshineZH 15.02.2019 00:28
    Highlight Highlight Die armen Kinder...sorry aber ist nunmal so, in der Schule und überall...
    • phreko 15.02.2019 09:17
      Highlight Highlight Weil du mithilfst sie zu "armen Kindern" zu machen, indem du dieses Märchen weiterverbreitest?
    • Eh Doch 15.02.2019 09:17
      Highlight Highlight Die können dir ja egal sein, sind ja nicht deine
    • Silly_Carpet 15.02.2019 09:30
      Highlight Highlight https://www.aerzteblatt.de/archiv/66250/Studie-Kindern-gleichgeschlechtlicher-Eltern-geht-es-gut
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turi 15.02.2019 00:02
    Highlight Highlight eigentlich wärs ein klacks, allen gleiche rechte zuzugestehen. ...wobei, moment: dann müssten wir ja den heteromännern auch gleiche rechte zugestehen, das dann doch nicht. ...mh, jetzt wirds kompliziert. warten wir doch einfach nochmal 10 jahre.

    (der sozialdemokratische gedankengang zu dem thema).
    • Fabio74 15.02.2019 09:39
      Highlight Highlight Der Hetenmann hat wohl am meisten Rechte und hockt an allen Schalthebeln der Macht
    • Eh Doch 15.02.2019 09:46
      Highlight Highlight und nochmals für alle die das noch nicht realisiert haben:
      Benutzer Bild
  • Ale Ice 14.02.2019 23:41
    Highlight Highlight Wie schön! :)
    Aber wann dürfen wir dieses Valentinstagsgeschenk auspacken?
    In der NZZ steht etwas von Jahren...
  • egemek 14.02.2019 23:27
    Highlight Highlight Man sollte auch Leihmutterschaft für die schwulen Paare erlauben. Ansonsten werden die Männer (einmal mehr) diskriminiert.
    • little.saurus 15.02.2019 08:18
      Highlight Highlight Leihmutterschaft kannst du aus ethischen Gründen vergessen! Es gäbe zu viele Schlupflöcher und Abers als das es jemals durchkommt. In der Schweiz gilt die Frau als Mutter, die das Kind austrägt und gebärt, egal ob es ihre DNA trägt oder nicht. Um das zu kippen bräuchte es sehr viel mehr Zeit und Diskusionen und eine komplette Verfassungsämderung und man würde in die Menschenrechte hineimgreiffen. Samenspende ja.
    • Walter Sahli 15.02.2019 08:25
      Highlight Highlight Du forderst, dass Männer den Körper einer Frau "mieten" können, um ihre Wünsche zu erfüllen und schreibst von Männerdiskriminierung?
      Dein Radar ist ziemlich anders eingestellt als meines.
    • Le Tintin 15.02.2019 09:01
      Highlight Highlight Leihmutterschaft ist generell für alle in der CH verboten - im Gegensatz zur Leihmuttersuche im Ausland. Das hat nichts mit der Ehe für alle zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frereau 14.02.2019 23:15
    Highlight Highlight Dass bei diesem Thema überhaupt so lange diskutiert werden muss...
    Es ist an der Zeit diese Diskriminierungen aus der Welt zu schaffen - und JA: zur Leihmutterschaft, Samen-, und Eizellenspende. Den Wunsch Kinder gross zu ziehen soll nicht nur den heterosexuellen Paaren vorenthalten sein. Menschen die genug Liebe mit sich bringen können Kinder gross ziehen. Da spielt doch die sexuelle Orientierung keine Rolle.
    • Troxi 15.02.2019 06:33
      Highlight Highlight Gehe mehr oder weniger einig mit Ihnen nur die Leihmutterschaft muss zwingend verboten bleiben. Dafür das Adoptionsverfahren eher vereinfachen, so kann auch für Schwulepaare der Kinderwunsch in Erfüllung gehen. Könnte man auch auf die Lesbischenpaare beziehen, wobei ich dort auch offen für die Öffnung des Zugangs der Samenbank bin.
    • Gubbe 15.02.2019 09:25
      Highlight Highlight Der Wunsch Kinder gross zu ziehen, ist nur Heteros vorenthalten?
  • Toni.Stark 14.02.2019 23:15
    Highlight Highlight Ehe für Alle. Was ist mit poligame Paare, die heiraten wollen? Oder Halbgeschwister? Oder andere Gemeinschaftsformen? Warum nicht ganz öffnen? Es ist doch Liebe! ❤️
    • River 14.02.2019 23:36
      Highlight Highlight Sag doch was du uns damit sagen willst❤
    • Alnothur 15.02.2019 01:05
      Highlight Highlight Ehe einfach abschaffen, Problem gelöst.
    • ChlyklassSFI 15.02.2019 06:18
      Highlight Highlight Was ist dein Problem mit Homosexuellen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • franzfifty 14.02.2019 23:13
    Highlight Highlight Hm...als Homosexueller wird man von der Kirche verstossen. Wer Atheist ist, will wohl kaum eine Ehe im religiösem Sinn. Wieso kann man die Partnerschaft nicht einfach in den Rechten der Ehe angleichen?
    • Herr Hans Müller 14.02.2019 23:54
      Highlight Highlight Wenn hier von Ehe gesprochen wird, ist auch lediglich das rechtliche Konstrukt gemeint.
      Insofern, wird auch einfach "angeglichen".
      Zudem würde es keinen Sinn ergeben zwei unterschiedliche Rechtsformen mit denselben Rechten und Pflichten zu haben.
    • Astrogator 15.02.2019 02:35
      Highlight Highlight Auch heute wird niemand gezwungen in der Kirche zu heiraten, ist rechtlich gesehen auch nichts verbindliches sondern ein folkloristischer Brauch den man NACH der zivilrechtlichen Trauung ausleben kann oder eben nicht. Ich zum Beispiel habe darauf verzichtet.
    • Magnum44 15.02.2019 06:28
      Highlight Highlight Ähm Kirche und ZGB haben absolut nichts miteinander am Hut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 14.02.2019 22:45
    Highlight Highlight Alle Jahre fügt man mutiger der Vorlage etwas zu, nur umgesetzt wird es nie..
    • Eh Doch 15.02.2019 09:20
      Highlight Highlight organisiert abstimmen dann gelingt es schon
  • Freddie Quecksilber 14.02.2019 22:21
    Highlight Highlight Das wird sich sicher leider noch ein weilchen rauszögern weil es sicher ein Referendum geben wird.
    • Fabio74 15.02.2019 09:40
      Highlight Highlight Vermutlich. Gibt genug Ewiggestrige.
      Wir müssen kämpfen für die gleichen Rechte
  • LupaLouu 14.02.2019 22:20
    Highlight Highlight Ändlech ❤
  • Finöggeli 14.02.2019 22:13
    Highlight Highlight Einerseits wird es langsam Zeit. Andererseits : heiratet heute überhaupt noch jemand?
    • Majoras Maske 15.02.2019 06:23
      Highlight Highlight Schwule und Lesben haben ja keine Wahl, weil z. B. die EDU das aktuell für sie entschieden hat.
    • Troxi 15.02.2019 06:45
      Highlight Highlight @@cyclingsimon wenn man gegenseitig Verantwortung für den Partner übernehmen will muss man zwingend Heiraten, sonst sind plötzlich die Finanzen des Partners weg, wenn er aus dem Leben scheidet.
  • paulinapalinska 14.02.2019 21:43
    Highlight Highlight yes!
    Benutzer Bildabspielen
    • DemonCore 15.02.2019 08:07
      Highlight Highlight Abwarten. Das Projekt ist in den Händen unserer Politiker, freu dich mal nicht zu früh...
    • paulinapalinska 15.02.2019 10:41
      Highlight Highlight @demoncore ich bin schon froh, dass es überhaupt diskutiert wird. es geht in die richtige richtung.
  • Mia_san_mia 14.02.2019 21:32
    Highlight Highlight Das wäre nicht nötig.
    • brunnerf 15.02.2019 01:58
      Highlight Highlight Das haben Sie zum Glück nicht zu entscheiden!
    • ChlyklassSFI 15.02.2019 06:20
      Highlight Highlight Vielleicht hilft Empathie.
    • Troxi 15.02.2019 06:48
      Highlight Highlight Jedem seine Meinung, jetzt bin aber neugierig weswegen denn ihrer Meinung nach unnötig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 14.02.2019 21:16
    Highlight Highlight Für mich als direkt Betroffenen stellt sich ernsthaft die Frage, ob die Ehe überhaupt erstrebenswert ist. Staat und Religion gehören für mich strikt getrennt.

    Daher sollte der Ehebegriff mit seiner religiösen Aufladung ganz verschwinden und ersetzt werden. Ich möchte niemandem seinen Glauben madig machen, aber es wäre an der Zeit, diese Dinge endlich mit aller Konsequenz sauber zu trennen.
    • Astrogator 15.02.2019 02:37
      Highlight Highlight Die Trennung gibt es bereits, weder meine Frau noch ich sind in einer Kirche, Religion spielt bei der zivilrechtlichen Trauung auch keine Rolle.

      Es ist im Gegenteil so, dass die kirchliche Trauung rechtlich überhaupt keine Televanz hat. Mehr Trennung geht gar nicht.
    • DonChaote 15.02.2019 07:44
      Highlight Highlight @faceoff
      Meines wissens schliesst man eine ehe auf dem standesamt. Da geht man den rechtsgültigen vertrag ein.
      Das in der kirche ist doch dann nur noch das religiöse ritual und ist nicht notwendig für die eheschliessung. Oder irre ich mich da?
      Somit wäre das bereits getrennt...
    • Aglaya 15.02.2019 08:09
      Highlight Highlight DonChaote, nein du irrst dich nicht. Als Präzisierung: das religiöse Ritual ist aus rechtlicher Sicht nicht nur unnötig für die Eheschliessung, sondern diesbezüglich sogar absolut irrelevant. Du kannst 100x kirchlich heiraten, bist rechtlich gesehen aber immer noch ledig, wenn du nie auf dem Standesamt unterschrieben hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 14.02.2019 21:10
    Highlight Highlight Längst überfällig! 👍

    Hoffe wir können das ohne Referendum durchziehen. Mir grauts schon vor den „Argumenten“ der Besitzstandswaherern..
    • WID 15.02.2019 03:15
      Highlight Highlight @Posersalami: warum ohne Referendum? Hast Du Angst vor Diskussionen?
    • DemonCore 15.02.2019 08:17
      Highlight Highlight Welchen Besitzstand? Es verliert ja niemand etwas, wenn andere auch die gleichen Rechte erhalten. Es geht eher um diejenigen, die mental noch im Palästina der späten Bronzezeit leben.
    • Posersalami 15.02.2019 09:35
      Highlight Highlight @WID: Ja, ich fürchte mich vor dem Menschen verachtendem Müll, den Rechtsaussen in Verbund mit der Kirche in dieser Debatte absondern wird. Genügend Kostproben haben sie ja schon gegeben. Mir tun einfach die davon herabgewürdigten Menschen leid, das wäre total unnötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 14.02.2019 21:09
    Highlight Highlight Kann man gut finden oder nicht.

    Aber es ist zu früh für eine (mögliche) Volksabstimmung, so den die Gesetzesvorlage beide Kammern passiert und das Referendum ergriffen würde.

    Nicht auf den letzten Metern alles auf Jahre hinaus verbauen.

    Die Gesellschaft als ganzes ist noch nicht soweit für diesen Schritt.

    Da kann man sich noch so auf Umfragen abstützen, da wird eine erwünschte Antwort gegeben und keine echte (siehe dazu Minarettverbot, MEI, DSI, Sozialdedektive etc)
    • Hierundjetzt 15.02.2019 00:01
      Highlight Highlight Ja liebe Blitzer, nicht nur im Forum dicke Eier umschnallen und Sprüchlein klopfen.

      Sich aktiv für die Mitmenschen und Ihre Rechte einsetzen sieht ganz anders aus.

      Wie war das noch mal, 50 Personen waren an der Demo? Gemäss Euren tollen Sprüchlein müssten es ja 1'000ende sein.

      Eben.

      Beweisführung abgeschlossen.
    • Mutzli 15.02.2019 00:59
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Eine Spontandemo aus Anlass einer Debatte in einem vorbereiteten Gremium ist also für Sie repräsentativ für das Maximum der Unterstützung für LGBT-Rechte?

      Ok.

      Ich bin z.B. ein aktives und durchaus informiertes Mitglied einer linken Partei in der Stadt Bern und hätte mitgemacht, wenn ich a) Zeit gehabt hätte und vor allem b) davon gewusst hätte. An der Zürcher Pride waren 24'000. Was heisst das jetzt?

      Die Anzahl der Teilnehmenden an dieser einen Demo sagt so ziemlich gar nix aus. Da verlass ich mich lieber auf Abstimmungen oder repräsentative Umfragen, wie die im BIld unten:
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    • Fabio74 15.02.2019 07:32
      Highlight Highlight Warten und warten bis der letzte Freikirchler und AUNSler tot ist geht mir zu lang. JETZT das Gesetz auf den Weg bringen und einführen und zwar Pronto
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 14.02.2019 21:01
    Highlight Highlight Interessantes, emotionales Interview mit Ellen Page vor kurzem bei Colbert zu dem Thema.
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  • dä dingsbums 14.02.2019 20:53
    Highlight Highlight Wird ja auch langsam Zeit!
    • OSB1 15.02.2019 00:31
      Highlight Highlight Ich würde ja sogar sagen, wird höchste Zeit! ☺
    • Eh Doch 15.02.2019 09:50
      Highlight Highlight Deadline war vorvorgestern
  • Spiessvogel 14.02.2019 20:37
    Highlight Highlight Der Begriff Ehe bezeichnet über Jahrhunderte hinweg die heterosexuelle Verbindung zwischen Mann und Frau. Für die Verbindung gleichgeschlechtlicher Paare müsste unbedingt ein neuer Name kreiert werden. Wie wär´s z.B. Aha für Ehe. Alle gesetzlichen Regelungen, die für heterosexuelle Paare gelten könnten grundsätzlich für die Aha übernommen werden.
    • Stiggu LePetit 14.02.2019 20:45
      Highlight Highlight Machst deinem Nicknamen alle Ehre.
    • Na_Ja 14.02.2019 21:05
      Highlight Highlight Es geht ja genau darum, dass Homosexuelle das gleiche dürfen wie Heterosexuelle. Wenn man es anders nennt, ist die Gleichberechtigung wieder unerreicht.
    • Platon 14.02.2019 21:11
      Highlight Highlight @Spiessvogel
      Ist so, weil war so, weil bleibt so. Super Ansatz für eine Gesellschaft seine Gesetze zu machen.
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  • Fabio74 14.02.2019 20:32
    Highlight Highlight Vorwärts machen. Endlich

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