Schweiz
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Albert Roesti, SVP-BE, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 27. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Albert Rösti stänkert gegen das Schweizer Fernsehen. Chefredaktor Tristan Brenn kontert. Bild: KEYSTONE

Propagandaschlacht? SRF-Chefredaktor kontert Kritik von SVP-Chef Albert Rösti

Die SVP hat bei den Wahlen im Kanton Zürich eine empfindliche Niederlage erlitten. Schuld am Debakel sei das SRF, sagt Rösti. TV-Chefredaktor Tristan Brenn weist die Anschuldigung weit von sich.

Doris Kleck / CH Media



SVP-Parteipräsident Albert Rösti ist nach vielen Niederlagen stark unter Druck geraten. Mitschuld am Wahldebakel in Zürich sei SRF: «Das Staatsfernsehen hat aus dem Klimastreik eine nie dagewesene Propagandaschlacht gemacht», sagte Rösti in einem Interview, das in den Tamedia-Zeitungen erschienen ist.

HANDOUT - Portrait von Tristan Brenn. Der neue Chefredaktor TV von Schweizer Radio und Fernsehen heisst Tristan Brenn, wie das SRF am Donnerstag, 27. Febrauar 2014 mitteilt. Der bisherige Nachrichtenchef und stellvertretende Chefredaktor tritt per 1. Maerz 2014 die Nachfolge von Diego Yanez an, der MAZ-Direktor wird. (HANDOUT SRF/Oscar Alessio) *** NO SALES, NO ARCHIVES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN, DARF NUR IM ZUSAMMENHANG MIT DER BERICHTERSTATTUNG UEBER DEN NEUEN CHEFREDAKTOR VERWENDET WERDEN  ***

Tristan Brenn Bild: SRF

Nun nimmt SRF-Chefredaktor Tristan Brenn Stellung. Er kontert Röstis Kritik: «Der Klimawandel ist schon länger ein grosses gesellschaftliches und politisches Thema. Der Klimawandel gehört denn auch bei Umfragen immer wieder zu den meistgenannten Themen, die die Schweizer Bevölkerung beschäftigen.»

Bedeutung des Klimas nimmt zu

Tatsächlich zeigt ein Blick auf das Wahlbarometer der SRG, dass das Thema Klima in den Fokus der Wählenden rückt. Top-Thema sind zwar nach wie vor die Krankenkassenprämien. Stark an Bedeutung gewonnen hat in den vergangenen Monaten nebst den Beziehungen zu Europa auch der Klimawandel und zwar von 30 auf 38 Prozent Nennungen. Die Klimapolitik verdrängt dabei sogar die Reform der Altersvorsorge. Das einstige Top-Thema Migration liegt derzeit nur noch auf Platz fünf der grössten politischen Herausforderungen.

Beim CS-Sorgenbarometer 2018 hingegen steht die Altersvorsorge an oberster Stelle vor den Gesundheitskosten. Die Umwelt liegt erst auf Platz fünf der grössten Sorgen der Schweizer Stimmberechtigten. Allerdings hat das Thema im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen.

Claudio Zanetti, Nationalrat SVP, haelt das Buch

Claudio Zanetti Bild: KEYSTONE

Brenn sagt, im Sinne des Service Public sei es selbstverständlich, dass sich auch SRF in seiner Berichterstattung mit diesem drängenden Thema und der jüngsten Entwicklung rund um die Klimastreiks annehme – dies aber stets unabhängig und kritisch. Als Beispiel nennt er die «Arena»: «Die jungen Klimaschützer wurden mit den schärfsten politischen Gegnern und deren Argumenten konfrontiert.» In der Sendung war auch die SVP vertreten und konnte ihren Standpunkt darlegen. In der besagten «Arena» vor knapp zwei Wochen diskutierte der Zürcher SVP-Nationalrat Claudio Zanetti mit.

Europa, nicht Klima

SVP-Exponenten wie Roger Köppel und Christoph Mörgeli kritisierten insbesondere den «Rundschau talk» mit GLP-Fraktionschefin Tiana Angelina Moser, der nur wenige Tage vor den Zürcher Wahlen ausgestrahlt wurde.

GLP-Fraktionspraesidentin Tiana Angelina Moser, spricht mit Journalisten waehrend einer Stellungsnahme zu den Bundesratswahlen, am Dienstag, 27 November 2018 am Rand der Wintersession der Eidgenoessischen Raete. Die Wahl des neuen Bundesrates wird am 5. Dezember stattfinden. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Tiana Angelina Moser Bild: KEYSTONE

Brenn sieht darin kein Problem, wie er sagt: «Frau Moser ist als nationale Politikerin zu nationalen Themen befragt worden – so wie es der «Rundschau talk» als Gesprächsformat zur Session vorsieht. Sie kandidierte nicht bei den Zürcher Wahlen und diese waren in der Sendung auch kein Thema.»

Auch die Klimapolitik sei kein expliziter Themenblock im «Rundschau talk» gewesen. Im Zentrum sei klar die Europapolitik gestanden: «Moser wurde in die Sendung eingeladen, weil sie als Aussenpolitikerin eine wichtige Akteurin beim Rahmenabkommen ist. Im Sinne der Meinungsbildung war es ein bewusster Entscheid, nicht die Bundesrats- und Polparteien zu berücksichtigen, sondern eine Vertreterin der Mitte», sagt Brenn.

Roland Rino Buechel (SVP-SG) spricht im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 15. Dezember 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Roland Rino Büchel Bild: KEYSTONE

Und er fügt an, dass die Positionen der GLP im «Rundschau talk» kritisch hinterfragt worden seien, wobei auch Vertreterinnen und Vertreter von SP, FDP und SVP zu Wort kamen. Für die SVP sprach Nationalrat Roland Rino Büchel. Mit Kritik an der europapolitischen Haltung von Tiana Angelina Moser hielt er sich aber zurück. Er bezeichnet die GLP-Position als «sehr ehrlich». Die GLP sei, im Gegensatz zu anderen Parteien, seit Beginn der Diskussion klar.

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    Alle Leser-Kommentare
  • chäsli 27.03.2019 14:34
    Highlight Highlight Nein, Herr Brenn, das sind Ausreden, natürlich ist Tiana Moser keine Zürcher Kantonalpolitikerin, aber sie ist Mitglied der grünliberalen Partei und diese 40 minütige Rundschau, war Werbung für die Grünliberalen. 4 Tage vor den Kantonsratswahlen im Kanton Zürich, hofiert die Rundschau, der Grünliberalen Tiana Angelina Moser in einer 40 minütige Werbe-Sendung, das ist eine Frechheit und Sie wissen das. Dass unser Fernsehen, notabene mit Zwangsgebühren finanziert, politisch Mitte links ist, müssen wir mittlerweile akzeptieren, aber solche Spässe können Sie unterlassen.
  • Kramer 27.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Das typische "wir sind sowieso die Besten" denken der SVP. Wenn es läuft sind sie die "Siebensiechen", die einzigen die fähig sind. Wenn es aber nicht läuft, dann muss ein Sündenbock von ausserhalb her, den man beschuldigen kann. Es fehlt ihnen an der Grösse eigene Fehler einzugestehen.
  • Nik G. 27.03.2019 09:14
    Highlight Highlight Kann di Wahlschlacht nicht erst im Sommer beginnen? Sorry liebe SVP aber ihr macht euch nicht glaubwürdig und liebes SRF kontern macht bei solchen dämmlichen Angriffen überhaupt keinen Sinn. Ich würde einfach nichts sagen. Sie sollen ruhig "täubele".
  • Tooto 27.03.2019 08:32
    Highlight Highlight Irgendwann hat auch ihr hochgelobtes Volk genug.
    Wenn man immer nur sagt: "nein, nein, nein" oder "das ist nicht gut, das ist auch nicht gut, das auch nicht" und auch entsprechende Initiativen ohne durchdachten Lösungsvorschlag bringt.
    Die Menschen wollen sich vorwärts bewegen und das geht mit der Partei SVP leider nicht.
  • Gubbe 27.03.2019 08:20
    Highlight Highlight Ich finde es schade und dumm, dass sich Parteien Schlammschlachten liefern. Es ist nicht so, dass eine Partei in ihrer Meinung zu einem Thema immer und vollkommen recht hat. Dieses 'sich verteidigen müssen', raubt viel Zeit für Besseres. Diskussionen zwischen Parteien muss es geben, aber mit Anstand. Jede Medienlandschaft tendiert zu beeinflussen, wie hier bei den Kommentaren auch. Es sind zum Glück immer noch Menschen, welche ihre Meinung kund tun.
  • Morgan Wlan 27.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Wann wird der rechte Flügel endlich begreifen, dass die Existenz des Klimawandels keine politische Angelegenheit ist?

    Schon nur Berichte über den Klimawandel und seine Auswirkungen werden als linke Propaganda abgetan.

    Herr Rösti erwähnte auch, die SVP wolle mehr Geld in die Forschung investieren. Das können sie gerne machen, aber dann sollen sie den Forschern auch Glauben schenken, wenn diese bestätigen, dass der Klimawandel existiert und gebremst werden muss!
  • Walser 27.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Ist halb so wild. Abgerechnet wird letztlich an der Urne. Diejenigen Parteien welche künftig den Klimaschutz nicht ernsthaft auf dem Programm haben, werden das teuer bezahlen. Die Grünen sind nicht umsont derart im Aufwind.
  • dorfne 27.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Schuld an der Wahlniederlage ist also das Fernsehen! Und wer war "Schuld" an den früheren Wahl- und Abstimmungssiegen der SVP? Die Millionen von Blocher und Auto-Frey! Dann verdoppeln wir doch zur Strafe die Steuern für diese superreichen Förderer und dann, erst dann, reden wir über die Halbierung der SRG-Gebühren. Ende Ironie.
  • violetta la douce 27.03.2019 07:42
    Highlight Highlight Es ist doch super wenn die SVP endlich verliert. Und das SRF steht dabei auf unserer Seite, ist ja klar.
    • dorfne 27.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Das nennt man Verschwörungstheorie.
  • hämpii 27.03.2019 07:42
    Highlight Highlight Wieso verwundert mich dieses Verhalten seitens der SVP nicht? Tatsachen und Fakten gekonnt ignorieren und dann den anderen die Schuld für die eigene Ignoranz geben...
    • Denk Mal 27.03.2019 08:04
      Highlight Highlight So ticken eben Ideologien im Gegensatz zu Denkern
  • Herbert Anneler 27.03.2019 07:36
    Highlight Highlight Lassen wir doch die SVP mit ihrer Sündenbock-Mentalität wie töibelnde Kids einfach sitzen. Bäri bellt und die Karawane zieht vorbei - durch die politische Wüste, welche viel zu viel Sünneli entstehen liess, wo früher einmal die Bäume des Anstandes, des Respekts, der Verständigung und Toleranz blühten. Nun wird die SVP Opfer ihrer eigenen Fata Morganas. Aber das Herrliberger Empire wird mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zurückschlagen: Was nicht sein darf, darf nicht sein! Hoffen wir, dass ihr Pulver feucht geworden ist..,
    • Denk Mal 27.03.2019 08:06
      Highlight Highlight BRAVO!
    • dorfne 27.03.2019 08:17
      Highlight Highlight Lasst Euch nicht einreden, dass eine Mitte-links Mehrheit, ob nun in Zürich oder Bundesbern eine wirtschaftsfeindliche Politik machen wird. Aber man wird wieder kompromissbereit sein, es wird wieder Lösungen für Anstehendes geben. Was wir jetzt haben sind Blockaden.
  • malina2 27.03.2019 07:25
    Highlight Highlight Der Vollständigkeit halber sollte ihr einfach auch erwähnen, dass sich auch andere Parteien über die SRF Sendung beschwert haben, so zum Beispiel die SP und ihr Generalsekretär M.Sorg. Die Sendung mit Moser war einfach Murks so kurz vor den Wahlen, die Reaktion vom SRF auf die Kritik wie gewohnt ohne Selbstkritik und selbstherrlich.
    • dorfne 27.03.2019 08:25
      Highlight Highlight Es ist doch lächerlich, einer Rundschausendung die Schuld für diese Niederlage zu geben! Kaum eine Arena, oder einen Sonn-Talk inkl. Talk-täglich auf Tele-Züri ohne einen SVP- Vertreter! Dass SVP-Zanetti in der Arena-Sendung mit der Klima-Streik-Jugend einen ganz schlechten Auftritt hatte ist sicher nicht die Schuld des Fernsehens.
    • Astrogator 27.03.2019 09:02
      Highlight Highlight Die SP hat andere Probleme, die Grabenkämpfe innerhalb der Partei und mit dem Steuer-AHV-Deal haben sie sich auch keine Freunde gemacht.
    • malina2 27.03.2019 09:05
      Highlight Highlight Lies nochmal was ich geschrieben habe, da steht nicht dass ich dem SRF die Schuld gebe. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass nicht nur die pöse SVP das SRF kritisiert sondern auch Linke.
  • Dreamtraveller 27.03.2019 07:23
    Highlight Highlight Das sind doch nur infantile Schuldzuweisungen der SVP. Hauptsache alle anderen sind am eigenen Scheitern schuld. Hätte nichts anderes erwartet von der Partei. Gestern bekamen sie die Chance, im SRF Club ihr Image aufzupolieren, haben jedoch gänzlich versagt und diese Chance verspielt. Noch mehr Schuldzuweisungen und wiedersprüchliche Argumente gabs zu bewundern. Mir ist es ein Rätsel wie man in der heutigen Zeit noch hinter einer solchen Partei stehen kann...
    • dorfne 27.03.2019 08:30
      Highlight Highlight Wir und die "Andern", wobei die "Andern" alle linksgesteuert sind, auch die FDP. ich meine die SVP, die wählerstärkste Partei der Schweiz. Reicht ihr das nicht? Will sie das alleinige Sagen, die heimliche Einparteiendiktatur, während sie gleichzeitig dauernd von der direkten Demokratie redet?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.03.2019 08:42
      Highlight Highlight @Mogad
      So wie sich gewisse Exponenten der SVP ständig als einzige Retter der Schweiz aufspielen, sind wohl gewisse Ambitionen in diese Richtung durchaus vorhanden.
      Nur bin ich mir nicht sicher, ob ich das erschreckend, lächerlich oder einfach nur traurig finden soll.
    • dorfne 27.03.2019 13:13
      Highlight Highlight Wenn ich die Wirtschaftsmacht von Blocher, Köppel, Marullo, Frey, Spuhler usw. bedenke, find ich es eher erschreckend.
  • dracului 27.03.2019 07:03
    Highlight Highlight Die Schweiz hat geringere Inlandklimaziele definiert als die EU, hat eine steigende und abgasreichere Fahrzeugflotte (jedes 2. Auto ein SUV) und tut sich schwer mit (CO2-)Klimamassnahmen. Neue Konflikte mit der EU sind also bereits vorprogrammiert. Das Erreichen der Klimaziele würde für die Schweiz die Verhandlungsposition stärken, und eine proaktive Wirtschaft könnte zudem sogar Wissen und Erfahrung exportieren. Das Erreichen der Klimaziele wird somit ein Erfolgsfaktor für die Sicherung der künftigen Unabhängigkeit der Schweiz und zur Abwendung von neuen Konflikten mit der EU.
  • wasps 27.03.2019 06:37
    Highlight Highlight Heulsusen.
  • Bert der Geologe 27.03.2019 06:36
    Highlight Highlight Das fehlte ja noch, dass sich da jemand vom SRF rechtfertigt. Der Vorwurf von Rösti und Kollegen ist derart offensichtlich birenweiches Mimimi. Da muss sich niemand rechtfertigen.
  • Dubliner 27.03.2019 06:35
    Highlight Highlight Die Forderung ist nichts als konsequent. Schliesslich hat die SVP auch eine Verdoppelung der Gebühren gefordert, als regelmässig über die Flüchtlingskrise berichtet worde ist.

    Ernsthaft: Da bleibt echt nur noch Kopfschütteln übrig...
  • Schneider Alex 27.03.2019 06:06
    Highlight Highlight Zürcher Wahlen: SVP-Rösti übt Kritik am SRF: Zu Recht!

    Mit der ständigen Berichterstattung über Klima-Strassenaktionen hat SRF nicht unwesentlich zum Klima-Hype im Vorfeld der Zürcher Wahlen beigetragen. Dieser hat den unbedarften Teil der Wählerschaft in Alarmzustand versetzt und zu den entsprechenden Wahlresultaten geführt.

    Zudem gab SRF NR Tiana Angelina Moser von den Grünliberalen ein paar Tage vor den Zürcher Wahlen zur besten Sendezeit eine Rundschau-Plattform: Das ist ein klarer Verstoss von SRF gegen seinen Auftrag nach politischer Ausgewogenheit.
    • Roman Loosli 27.03.2019 07:55
      Highlight Highlight Warum haben denn nur 32% gewählt?
    • Signor_Rossi 27.03.2019 08:23
      Highlight Highlight Albert bisch es du?
    • wasps 27.03.2019 08:47
      Highlight Highlight Unbedarfter Teil der Wählerschaft? Was ist denn das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 27.03.2019 06:04
    Highlight Highlight SRF ist zwar tendenziell Links aber wurde in den letzten 20 Jahren allen Statistiken zu folge nicht linker. In derselben Zeitspanne erlebte die SVP sagenhafte Gewinne aber eben auch Verluste.
    Der Einfluss des Staatsfernsehens dürfte dabei sehr gering bis inexistent sein. Empirisch belegbar ist er jedenfalls nicht.
    • Oban 27.03.2019 06:35
      Highlight Highlight Gut Statistiken zeigen ja auch auf, das besser gebildete Menschen eher Links wählen als weniger gut gebildete.
      Jetzt ist es halt nun mal so, oh wunder, es werden eher Menschen mit einer besseren Bildung Journalisten und jetzt muss man sich noch vor Augen führen was die SRG ist, oh Schreck ein Medienunternehmen das Journalisten einstellt.
      Natürlich gibt es auch Ausnahmen der Regel, wobei ich nicht weiss ob Köppel als Journalisten bezeichnen will.
    • Ökonometriker 27.03.2019 06:46
      Highlight Highlight @Oban: Ich würde hier nicht die Journalisten verantwortlich machen, sondern eher die Redaktionen der jeweiligen Medien. Bei vielen Medienhäusern hat man als Journalist leider nicht die freie Wahl, worüber man berichten will.
    • Tapsi 27.03.2019 07:02
      Highlight Highlight Kleines Detail: In der Redaktion sitzen ebefalls Journalisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jong & Hässig 27.03.2019 01:32
    Highlight Highlight Seit ich denken kann war und ist die SVP immer die stärkste Partei. Ich konnte ihre Politik nie verstehen und spätestens seit sie zusammen mit der FDP eine bürgerliche Mehrheit innehaben im Parlament hätten sie etwas liefern müssen - haben sie aber nicht. Wenn wir Probleme haben, die man nicht einfach auf die Ausländer abschieben kann gerät die SVP ins rotieren. Ich bin gespannt ob sie den Kopf noch aus der Schlinge ziehen können.
    • P. Silie 27.03.2019 08:06
      Highlight Highlight Das mit der FDP stimmt nur in Wirtschaftsfragen. Was Sozialthemen anbelangt, grast die FDP tendenziell auf der 'linken Seite' der Wiese.
    • RETO1 27.03.2019 09:00
      Highlight Highlight Die bürgerliche Mehrheit hat nichts geliefert??
      Es ist also Zufall, dass es der Schweiz so gut geht wie noch nie?
    • Jong & Hässig 27.03.2019 11:04
      Highlight Highlight @P. Sillie, Das sehe ich komplett anders. Genau in Wirtschaftsfragen unterscheiden sich die beiden doch? Siehe MEI, InstA, etc. Verbinden tut die beiden, dass sie sich beide für die soziale Oberschicht einsetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Schmid 27.03.2019 01:20
    Highlight Highlight Die SVP stört sich daran, dass die Medien darüber Berichten, dass tausende Menschen auf den Strassen für ein Anliegen demonstrieren.
    Ein weiteres Beispiel für das egozentrische Demokratieverständnis der SVP.
  • Faceoff 27.03.2019 00:25
    Highlight Highlight Alles, was nicht dem Ausbau oder dem Erhalt der eigenen Macht dient, wird unreflektiert und systematisch angegriffen. Ich hoffe, diese Meute erhält eine deutliche Absage bei den Parlamentswahlen.
  • Aurum 27.03.2019 00:17
    Highlight Highlight SVP gewinnt: "Das Volk hat entschieden, akzeptiert das!"
    SVP verliert: "Die Medien haben nicht über unsere Kernthemen berichtet, das ist unfair."
  • violetta la douce 27.03.2019 00:08
    Highlight Highlight Das Klima ist ein Thema, dass diskutiert werden muss.
    Die heutige Klima Hysterie, ist klar eine Mediale Erfindung. Angeführt in der CH, von der SRG.
    Ziel ist es, linker Politik zum Durchbruch zu verhelfen.
    Die Wirtschaft (und das sind wir alle) und die Mittelschicht werden ev einen hohen Preis für diesen politischen Winkelzug zahlen.
    • wasps 27.03.2019 07:45
      Highlight Highlight Die SRG geht auf die Strasse? Die Jugend ist hysterisch?
    • najaundso 27.03.2019 07:48
      Highlight Highlight im ernst?
      Benutzer Bild
  • FrancoL 27.03.2019 00:06
    Highlight Highlight Es ist störend wie die SVP das SRF beschuldigt, geisselt und erst noch deren Einkünfte als Erpressung zu Hilfe nimmt. Erinnert mich immer mehr an die Glanzzeiten von Berlusconi in Italien, aber der hatte wenigstens den Anstand eine eigenes TV auf die Beine zu stellen.
    Die SVP zeigt in der Niederlage ihre wirkliche Fratze und es ist eher eine hässliche.
    Anstelle sich einmal selbst wenigstens ein bisschen zu hinterfragen wird in bester populistischer Natur den anderen die Schuld in die Schuhe geschoben.
    Und das soll nun eine Staats tragende Partei sein?
    • rodolofo 27.03.2019 07:52
      Highlight Highlight Ja, das ist eben Staatsterror.
      Tut mir leid, dass ich Dir das sagen muss...
      Der Staat ist nicht immer nur gut, vor allem wenn viele SVP'ler in der Staatsbürokratie hocken!
      Die sind dann knallharte und sparwütige "Pfennigfuchser"!
      Ein solcher Rechtsbürgerlich dominierter Staat ist schlimmer, als jeder Private!
      Auf Kulanz und en soziales Herz hoffst Du dann vergebens.
      Aber da ändert sich ja gerade etwas!
      Ich hoffe, diese Wende hin zur Nachhaltigkeit wird auch nachhaltig sein...
      Sobald wieder mehr Flüchtlinge und MigrantInnen kommen, schreit das Volk wieder nach den "Starken Männern"...
    • Denk Mal 27.03.2019 08:02
      Highlight Highlight Rösti und die SVP entwickeln sich sfetig und trotzig rückwärts, währen "das Volk" die Zeichen der Zeit langsam erkennt.
    • dorfne 27.03.2019 08:11
      Highlight Highlight Es ist ein Akt der Verzweiflung. Und einfach nur schäbig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 27.03.2019 00:04
    Highlight Highlight Die berner zeitung bzw wohl alle tamedia-Titel legen einem von srf das Wort "peinlich" zum svp-Vorwurf in den Mund, im Artikel fehlt das allerdings komplett...
    könnt ihr nachprüfen ob jemand von srf das tatsächlich gesagt hat?
    • Juliet Bravo 27.03.2019 00:34
      Highlight Highlight Also ein Journalist sagt zu einem Vorwurf von Exponenten einer politischen Partei „peinlich“? 😱
    • c_meier 27.03.2019 01:59
      Highlight Highlight https://m.bernerzeitung.ch/articles/29175454
    • Marius Egger 27.03.2019 07:40
      Highlight Highlight @c_meier: Das Zitat stammt offenbar von Diego Yanez. Er ist ehemaliger Chefredaktor beim Schweizer Fernsehen, heute jedoch als Direktor an der Journalistenschule tätig und nicht mehr beim SRF.
  • Clife 27.03.2019 00:03
    Highlight Highlight Wir hatten 5 Jahre Migration und Grenzen zu. Hat die SVP damit gerechnet, dass dieser „Trend“ über weitere Jahre hinwegherrscht? Das ist in etwa so effizient wie wenn man im Fussball über 5 Jahre hinweg dieselben 11 Spieler einsetzt ohne Aussicht auf Zukunft (hat man bei Deutschland gesehen). Innovation ist das Sprichwort aber die SVP hat doch immer schon auf Tradition gesetzt...denen würde ich noch zutrauen eine Dirndl und Latzhosen als Schuluniform einzuführen
  • Cadinental 26.03.2019 23:58
    Highlight Highlight Wenn der Chefredaktor auf diese Behauptungen persönlich reagiert stellt sich aber auch so ein bisschen die Frage, ob vielleicht was dran ist....
    • Fly Baby 27.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Wer soll denn sonst reagieren? Der Kameramann?

Eine Sozialhilfe-Empfängerin und ein Betreuer übertrumpfen in der «Arena» die Politiker

Eine neue Studie zeigt, dass der Grundbedarf von 986 Franken der Schweizer Sozialhilfe zu knapp berechnet ist. In der «Arena» streiten sich nun die Politiker darüber, wie die Zukunft des Schweizer Sozialstaates aussehen soll. Doch die Show wird ihnen von zwei Personen aus der Praxis gestohlen. 

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