Schweiz
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Das sind die Löhne in der Bundesanwaltschaft von Michael Lauber

In der Bundesanwaltschaft von Michael Lauber verdienen Generalsekretär und Informationschef mehr als die meisten Staatsanwälte. CH Media hat nachgefragt.

Henry Habegger / ch media



Bundesanwalt Michael Lauber kommt zu einer Anhoerung bei der Gerichtskommission, am Mittwoch, 20. Mai 2020 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesanwalt Michael Lauber nach einer Anhörung bei der Gerichtskommission. Bild: KEYSTONE

In der Bundesverwaltung herrscht ziemliche Lohntransparenz. Was ein Amtsdirektor verdient, ein Mitarbeiter eines Bundesrats - das ist bekannt. Die sogenannten Referenzfunktionen beim Bund werden vom Eidgenössischen Personalamt (EPA) im Internet publiziert.

Nicht so die Lohnstruktur bei der Bundesanwaltschaft, die laut Gesetz eine «unabhängige, sich selbst verwaltende Behörde» ist. Mit Ausnahme der gesetzlich festgelegten und daher öffentlich bekannten Löhne des Bundesanwalts und seiner beiden Stellvertreter herrscht bisher keine Transparenz zu den Gehältern.

Und eine Anfrage von CH Media Mitte Juni an die Informationsabteilung des Bundesanwalts unter André Marty blieb ohne Resultat. Weit kooperativer war, nicht zum ersten Mal, der Rechtsdienst der Bundesanwaltschaft. Er lieferte gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz die bisher unter Verschluss gehaltenen Eckdaten (siehe Tabelle).

Bild

Tabelle: © CH Media

Von Interesse sind insbesondere die Löhne von Informationschef Marty selbst und von Mario Curiger, dem Generalsekretär der Behörde. Die beiden Funktionäre werden vom Bundesanwalt gewählt und bilden mit Lauber und seinen beiden Stellvertretern die fünfköpfige, nur aus Männern bestehende Geschäftsleitung der Bundesanwaltschaft.

Generalsekretär besser bezahlt als Staatsanwälte

Die Lohntabelle offenbart jetzt, was Insider vermutet haben: dass Generalsekretär Curiger zu den bestbezahlten Angestellten der Bundesanwaltschaft gehört. Er ist in Klasse 32 angesiedelt, was derzeit einen Maximallohn von 225'000 Franken (ohne Zulagen) ausmacht.

Der Sekretär, der seine Abteilung auf über 60 Leute vergrössert hat, verdient damit mehr als die meisten Chef-Staatsanwälte bei Lauber.

Das Gehalt des Generalsekretärs liegt knapp unter jenem der vom Parlament gewählten Stellvertretenden Bundesanwälte (Klasse 33). Der Bundesanwalt selbst, ebenfalls vom Parlament gewählt, ist in Klasse 36 angesiedelt, was derzeit maximal 301'000 Franken ausmacht.

Informationschef André Marty, dessen Abteilung sechs Leute umfasst (Stand 2018, CH Media erhielt die Zahl ebenfalls erst mittels Öffentlichkeitsgesetz), ist in Lohnklasse 29 eingereiht, was einen Maximallohn von 192'000 Franken ergibt. Extrem ausfüllend kann der Job nicht sein: Marty erwarb laut seinem LinkedIn-Profil in den Jahren 2018 bis 2020 berufsbegleitend einen Master in Arbeitspsychologie.

Zum Vergleich: Kommunikationschefs in einem Bundesamt, also in vergleichbarer Position, sind in Lohnklasse 24 bis 27 eingereiht.

Pikant ist: Generalsekretär Curiger schuf seine Stelle laut Insidern gewissermassen selbst. «Er hat die Funktion kreiert, den Lohn festgelegt, sich um die Stelle beworben und sie erhalten», sagt ein Ex-Mitarbeiter.

Curiger, zunächst noch als Mitarbeiter des Beratungsunternehmens PWC für Lauber tätig, prägte das neue Einreihungssystem «BA-Profiles». In diesem Projekt wurden die Stellen neu bewertet mit der primären Folge, dass das operativ tätige Personal, namentlich Staatsanwälte und Protokollführerinnen, lohnmässig zurückgestuft wurden. Dieses Lohnsystem ist für Experten einer der Gründe dafür, dass die Bundesanwaltschaft heute nur noch über wenig erfahrenes Strafverfolgungspersonal verfügt.

2016 kündigte beispielsweise Stefan Lenz, erfolgreicher Ermittler im Korruptionsfall Petrobras. Er kritisierte «die grundsätzliche Rückstufung» der Staatsanwälte, der Assistenzstaatsanwälte und der Verfahrensassistenz als «weder angezeigt noch nachvollziehbar». Die Rückstufungen zeugten «insgesamt von fehlendem Interesse und damit auch einer fehlenden Auseinandersetzung mit der konkreten Beanspruchung der Verfahrensleiter und deren Teams in grösseren Fallkomplexen».

So wurden die verfahrensleitenden Staatsanwälte mit «BA-­Profiles», seit Anfang 2016 in Kraft, von Lohnklasse 31 in Lohnklasse 29 zurückgestuft. Assistenzstaatsanwälte stiegen von Lohnklasse 26 in Klasse 23 ab. Protokollführerinnen von Klasse 18 in Klasse 14.

Kein aktiver Strafverfolger im Leitungsgremium

Unter Bundesanwalt Lauber wurde augenscheinlich nicht die Strafverfolgung priorisiert, sondern die Administration und die Kommunikation. So sitzt bis heute in der fünfköpfigen Geschäftsleitung kein operativ tätiger Staatsanwalt, dafür Funktionäre wie Curiger und Marty, beides enge Lauber-Vertraute.

Das führte laut Insidern zu dramatischem Kompetenzmangel an der Spitze, was sich etwa in den Vorzeigeverfahren um die Fifa-Korruption zeigte. Die Leitung der Bundesanwaltschaft versäumte trotz wiederholter Aufforderung, genügend Personal einzusetzen. Lauber und ­Curiger, die über den Ressourceneinsatz entschieden, hatten laut Insidern keine Vorstellung davon, welche Ressourcen für derart komplexe Verfahren nötig waren. (aargauerzeitung.ch)

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • paete 08.07.2020 13:51
    Highlight Highlight "unabhängige, sich selbst verwaltende Behörde» das tönt für mich schon ein wenig gutgläubig. Ob das überhaupt einmal gutgehen kann ist fraglich.
  • Galius Julius 08.07.2020 13:38
    Highlight Highlight Also mich schockieren eher die 97000-120000 für eine Sachbearbeiter-Stelle...
  • Rethinking 08.07.2020 13:21
    Highlight Highlight „Extrem ausfüllend kann der Job nicht sein: Marty erwarb laut seinem LinkedIn-Profil in den Jahren 2018 bis 2020 berufsbegleitend einen Master in Arbeitspsychologie“

    Diese Aussage finde ich heikel. So habe ich sämtliche meiner Weiterbildungen (Fachausweis, Diplom, MAS, EMBA) erworben während dem ich 100% gearbeitet habe... Man verzichtet dafür auf Hobbys, Freunde und Familie...
  • Hüendli 08.07.2020 12:38
    Highlight Highlight André Marty war mal integrer Nahost-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Geld verdirbt den Charakter 😔
  • Wesley 08.07.2020 11:36
    Highlight Highlight Guter Artikel, sehr informativ. Und jetzt, wird von der Politik eine PUK angestrebt, oder bleibt dieser Missstand.
  • De-Saint-Ex 08.07.2020 11:34
    Highlight Highlight Also ich hatte eigentlich mit schlimmerem, sprich weitaus höheren Zahlen gerechnet, wenn man schon nur weiss, wieviel ein Anwalt pro Stunde kassiert.
    • De-Saint-Ex 08.07.2020 12:44
      Highlight Highlight An die Blitzer hier: ein Anwaltshonorar beträgt nicht selten 400-500 Fr/Stunde. Selber rechnen. Abzuziehen: Büromiete/Telefon-Internet/Laptop + falls vorhanden Gehalt Sekretärin.
    • who cares? 08.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Ein normaler Anwalt wird auch von seinem Kunden bezahlt. Es gibt unzählige Anwaltskanzleien, wo man sich eine aussuchen kann, die bzgl. Honorar und Skills genehm ist. Die Staatsanwaltschaft wird vom Steuerzahler bezahlt gezwungenermassen. Da kann man keine high end Preise verlangen.
    • Marat 08.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Bis Anwälte auf der freien Wildbahn soviel verdienen (nach Abzug einer exzellenten Altersvorsorge) müssen sie schon ziemlich Gas geben. Die meisten Anwältinnen und Anwälte können CHF 250-300 verrechnen. Der eigentliche Skandal ist das Gehalt von Informationschef Marty. Dem schläft ob seiner vielen Aufgaben das Gesicht ein beim Arbeiten. Das erste Mal wirklich zu tun hat er erst, seit sein Chef im Rampenlicht steht. Und da ist es eigentlich erst recht ein Skandal, dass er von uns Steuerzahlern finanziert wird...
  • Amarillo 08.07.2020 10:36
    Highlight Highlight Die Bundesanwaltschaft geriet auch unter früheren, in der Öffentlichkeit populäreren Chefs immer wieder in die Kritik. Aktuell kommen nun auch noch massive fachliche Fehler hinzu. Wenn sich der langjährige Trend aber fortsetzt, wird ein Rücktritt / die Absetzung Laubers nur vorübergehende Wirkung zeigen. Nicht erst aus aktuellem Anlass steht die Forderung von Experten im Raum, die BA grundsätzlich zu reorganisieren.
  • Hangover 08.07.2020 09:15
    Highlight Highlight Wie viele Verfahren wurde durch die äusserst kompetente Bundesanwaltschaft schon in den Sand gesetzt oder fielen der Verjährung zum Opfer?

    Würde sie leistungsbezogen entlöhnt, dann ...


    (Der fünfte Mann beim Fifa-Treffen, ist der eigentlich jetzt bekannt?)

    • Hierundjetzt 08.07.2020 09:53
      Highlight Highlight Letzter Punkt: Ja, der Staatsanwalt des Kantons Wallis (Kollege Infantino und Marty)
  • Stefan Morgenthaler-Müller 08.07.2020 09:02
    Highlight Highlight Leider muss man sagen, dass dieser ganze Sicherheits- und Justizapperat den Staat sehr viel Geld kostet und nichts zum wirtschaftlichen Wachstum beiträgt. Dies ist in jedem Land der Fall.
    • Hierundjetzt 08.07.2020 09:54
      Highlight Highlight Hoffentlich😃 alles andere wäre Korruption
    • Stefan Morgenthaler-Müller 08.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Sie verstehen den springenden Punkt nicht. Ich erkläre es Ihnen: Sie haben ein Unternehmen, das mit dem Produkt X am Markt ist und gute Umsätze erziehlt. Damit machen Sie den Gewinn.

      Aus Gründen Y müssen sie aber eine kostspielige Sicherheitsabteilung unterhalten, die das Produkt X stark verteuert, was zu einer geringeren Nachfrage führt. Gewinn wird kleiner bei höheren Kosten.

      Wären keine Kosten für "Sicherheit" nötig, wäre das Produkt günstiger, es könnte mehr Menschen davon profitieren, die Produktion könnte ausgebaut werden.

      Dies einfach als Idee, Sie dürfen gerne selber weiter denken.
    • Etniesoph 08.07.2020 10:41
      Highlight Highlight Vielleicht sollten Sie Herr Morgenthaler-Müller Ihre Denke nochmal überdenken um nicht zu sagen nochmal ganz von vorne anfangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 08.07.2020 08:52
    Highlight Highlight «Curiger hat die Funktion kreiert, den Lohn festgelegt, sich um die Stelle beworben und sie erhalten»

    Wie bitte ?

    Ist das ein Druckfehler ? Ich gehe mal davon aus, dass dies eine Meldung ist, um uns ein wenig zum schmunzeln zu bringen.

    Falls das wahr ist, kann ich nur sagen:

    Was zur Hölle geht da in der BA
    eigentlich ab ? Kompetenzgerangel, Intransparenz, die Casa Lauber etc, etc.

    Wahrlich, wahrlich ein richtiger Lotterladen auf nicht rutschiger Unterlage.
  • Mätse 08.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Kleines Detail am Rande: Frauen dürfen in der BA lediglich in ein paar ausgewählten Positionen arbeiten. Interessant wo die weibliche Formulierung benutzt (Praktikantinnen, ...).
    Da hat die BA noch einige Baustellen... Oder was sagt der gutbezahlte Informationschef dazu?
  • Hierundjetzt 08.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Marty als SRF-Tagesschau Reporter, sollte es ja eigentlich besser wissen.

    Ernsthaft: Eine Stabsstelle (!) mit gesetzlichem (!) Informationsauftrag verweigert gesetzlich (!) zulässige Informationen. Das ist BA live. Meine Güte, was für eine KITA
    • DuSaliDu 08.07.2020 11:38
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist eine Beleidigung. Nein, nicht für die BA...
    • Hierundjetzt 08.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Ok stimmt, hast recht.
  • Ophelia 08.07.2020 08:51
    Highlight Highlight Diese Genderpaygap... Einfach zu erklären wenn die so tief verankert ist. Sogar hier wird einzig die letzte Lohnklasst weiblich...

    «So wurden die verfahrensleitenden Staatsanwälte mit «BA-­Profiles», seit Anfang 2016 in Kraft, von Lohnklasse 31 in Lohnklasse 29 zurückgestuft. Assistenzstaatsanwälte stiegen von Lohnklasse 26 in Klasse 23 ab. Protokollführerinnen von Klasse 18 in Klasse 14.»
    • Polmo Neut 08.07.2020 18:18
      Highlight Highlight Eventuell liegt dies genderunfreundliche Benamsung am Autor des Artikels...

      Schaut man sich nämlich die Tabelle des Rechtsdienstes und der darin erwähnten Funktionsbezeichnungen an, so taucht an keiner Stelle "Protokollführerin" noch ist heisst es dort "Assistenzanwälte" sondern "Assistenzanwälte*innen" ..

      Entweder muss Habegger ins Gendersprachtraining oder seine Kommunikation ausschnittsweise vorzeigen, um den vom Rechtsdienst verwendeten Wortlaut klarzustellen.
  • Warumnicht 08.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Und weswegen zieht man diese Leute nicht in die Verantwortung welche offensichtlich massgebend am FIFA Schlamassel mitschuldig sind? Unglaublich, was sich
    dieser feine Herr Lauber heraus nimmt.
  • N. Y. P. 08.07.2020 08:38
    Highlight Highlight Unter Bundesanwalt Lauber wurde augenscheinlich nicht die Strafverfolgung priorisiert, sondern die Administration und die Kommunikation.

    Ganz genau !

    Was dem Volk schon lange klar ist, will das politische Bern einfach nicht sehen. Sie sehen es schon, ignorieren es aber.

    Das politische Bern will, dass das globale Kapital sich bei uns wohlfühlt (zum Beispiel die FIFA) und weiss, dass es vor Strafverfolgung geschützt ist.

    In der Schweiz darf Kapital, egal welcher Herkunft, sein Plätzchen haben.

    Wir sollten uns sowas von schämen.
  • Blaumeisli 08.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Blaumeisli 08.07.2020 08:21
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  • Leader 08.07.2020 07:52
    Highlight Highlight Was sagt uns dieser erneute Artikel über diese Behörde:
    Im wesentlichen nichts was wir nicht schon wüssten. Solange sich niemand getraut etwas dagegen zu unternehmen ändert sich nicht‘s. Aber die Damen und Herren des Parlaments, die Aufsichtsorgane, selbst der Bundesrat sehen keinen Handlungsbedarf.
    Jämmerlich eigentlich, aber halt typisch.
  • quad 08.07.2020 07:29
    Highlight Highlight ... da kommen noch ganz viele andere Privilegien dazu. Verpflegung, Hotel, Auto, GA, versüsste PK, EK-Vorteile (Ja Staatsangestellte profitieren bei zig Firmen über vorteilhafte Preise)

    Kein Wunder das immer mehr Leute beim Staat arbeiten wollen. Die aktuelle Gehaltsstruktur passt jedenfalls auf keine Kuhhaut mehr und mit den zu erwartenden Steuerausfällen sollte man nun beim Staat die Reissleine ziehen ... die Hoffnung stirbt zuletzt
    • Baccaralette 08.07.2020 07:44
      Highlight Highlight Oh, dann hätte ich bitte gerne eine Liste der ZIG Unternehmen, bei denen Staatsangestellte profitieren.

      Diejenigen, die nämlich grosszügig Rabatte gewähren sind High End Produkte, die der normale Staatsangestellte gar nicht kaufen kann, weil - haha! - Rückstufung.
    • Hierundjetzt 08.07.2020 08:49
      Highlight Highlight Quad: kannst Dich ja in Bern bewerben. Steht Dir frei. Musst halt dann auch dort wohnen.
    • Baccaralette 08.07.2020 09:07
      Highlight Highlight Hierundjetzt - nein, um beim Bund zu arbeiten, muss du nicht in Bern wohnen. Warum auch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 08.07.2020 07:26
    Highlight Highlight Der Wasserkopf ist eher uninteressant. Spannend find ich das jeder Jusabgänger bei 130k zu starten beginnt. Als MINT Abgänger, der mit seiner Arbeit effektiv gesellschaftlichen Mehrwert schafft und zum BIP beiträgt, kann man davon nur träumen.
    • Baccaralette 08.07.2020 07:47
      Highlight Highlight Jus-Abgänger werden in der Regel nicht als Assistenzstaatsanwälte angestellt, das ist eher eine Ausnahme und da hatte jemand viel Glück.

      Ausserdem publiziert der Rechtsdienst keine Mindestlöhne, so dass das Bild nicht komplett ist (der Mindestlohn steht fest, obwohl er nirgends publiziert wird, lediglich die Höchstlöhne einer Lohnklasse werden angegeben).
    • Theor 08.07.2020 07:51
      Highlight Highlight Zugegebenermassen suggeriert der Begriff "Juristischer Mitarbeiter" etwas anderes, aber als frischer Jura-Absolvent kommst du nicht in die Bundesanwaltschaft hinein. Ein Anwaltpatent, zwei Landessprachen und mehrjährige Erfahrung in der Strafverfolgung sind meist Pflicht - und ja, mit dem Aufwand der diese Zusatzausbildung mit sich bringt, sind 130k durchaus angemessen.
    • Nate Smith 08.07.2020 07:56
      Highlight Highlight @Baccaralette: da steht juristische Mitarbeitende, also nicht nur Assistenzanwälte. Selbst wenn dies das Lohnband darstellt wird dies ja wohl kaum zwischen von 85k bis 130k breit sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 08.07.2020 07:23
    Highlight Highlight Was unterscheidet die Schweiz von einem Bananenstaat? Nichts, ausser das hier keine Bananen wachsen, diese aber in der Regierung gedeihen.
    • Hangover 08.07.2020 09:20
      Highlight Highlight Nun zerstöre uns doch bitte nicht das Bild der heilen Welt Schweiz!



    • Erwin 08.07.2020 10:55
      Highlight Highlight Gut getroffen
  • Theor 08.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Das primäre Problem an Lauber ist nicht, wie viel er vom Steuerzahler für seine Arbeit erhält, sondern wie viel er von der Fifa und anderen Wirtschaftsbossen dafür erhält. Wäre der publizierte Lohn hoch genug für Lauber, hätte er niemals an privaten Meetings teilgenommen...
    • Leader 08.07.2020 07:57
      Highlight Highlight An Theor
      Gestatten sie mir, dass ich ihnen widerspreche: Lauber ist dem gleichen Phänomen verfallen wie alle Machtmenschen die nicht kontrolliert werden: Sie setzen die Grenzen immer weiter, weil nichts passiert.
      Ich spühr die Gier, die Gier nach noch mehr Macht und Geld in mir.
    • format C: 08.07.2020 08:26
      Highlight Highlight Ach so, DAS ist das Problem. Der kleine Lohn 😂 Jo, da muss man ja fast korrupt werden, wenn man so am Hungertuch nagt...
    • saynomore 08.07.2020 10:31
      Highlight Highlight Es gibt Leute, denen ist kein Lohn der Welt „hoch genug“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 08.07.2020 06:40
    Highlight Highlight Curiger, zunächst noch als Mitarbeiter des Beratungsunternehmens PWC für Lauber tätig, prägte das neue Einreihungssystem «BA-Profiles».

    Hat er gut gemacht. Gelerntes aus PWC für sich selbst benutzt und seinen Job vergoldet. Viel mehr Erwarte ich von Menschen die bei PWC, E&Y, KPMG und wie sie alle heissen nicht.
    • c_meier 08.07.2020 09:33
      Highlight Highlight das ist doch meistens so:
      beraten
      Jobprofil erstellen auf sich selber
      Anstellung

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