Schweiz
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«Unverheiratet seit 10 Jahren – aus politischen Gründen»: Die Operation Libero wirbt mit einem schwulen Hochzeitspaar für die «Ehe für alle». Bild: operation libero

Dürfen Homosexuelle heiraten, verbessert sich ihr Image – zeigt eine Zürcher Studie

Seit 2013 drückt sich das Parlament um einen Entscheid zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Forscher zeigen nun auf, dass die «Ehe für alle» die Akzeptanz von Schwulen und Lesben erhöht. Die eingetragene Partnerschaft hingegen kann das Gegenteil bewirken.



Am Donnerstag wird ein nächstes Kapitel in der endlosen Geschichte der «Ehe für alle» geschrieben: Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) beugt sich einmal mehr über das Geschäft mit der Nummer 13.468. Die parlamentarische Initiative für eine «Ehe für alle» hatte die grünliberale Fraktion bereits im Dezember 2013 eingereicht. Seither steckt sie in den Mühlen des Parlaments fest. Im letzten Jahr verlängerte der Nationalrat die Behandlungsfrist bis zur Sommersession 2019.

Über diese Verzögerungen regt sich nicht zum ersten Mal Unmut. Am Sonntag schickte die Operation Libero gleichgeschlechtliche Paare in Hochzeitsaufzug ins Berner Marzili-Schwimmbad, um die Aktion #DieSchweizWartet zu lancieren, die dem Parlament Beine machen soll.

Während beispielsweise das katholische Spanien die Ehe bereits 2005 für Homosexuelle geöffnet hatte, zogen in den vergangenen Jahren immer mehr europäische Staaten nach. Auch Nachbarländer der Schweiz: Der deutsche Bundestag führte die «Ehe für alle» im Sommer 2017 ein, Österreich wird das nach einem höchstrichterlichen Urteil per Anfang 2019 tun. Betrachtet man Westeuropa, wird die Schweiz zunehmend zur rückständigen Insel.

Die politischen Debatten rund um die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Homosexuellen in Europa unterscheidet sich von Land zu Land. Doch laut einem in Kürze erscheinenden Forschungspapier der Politikwissenschaftler Tarik Abou-Chadi und Ryan Finnigan gibt es einen gemeinsamen Nenner: Die geltende Gesetzgebung hat einen signifikanten Einfluss auf die Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft.

Ehe für alle als Symbol für Gleichwertigkeit

Die «Ehe für alle» hat einen positiven Einfluss auf deren Akzeptanz, stellten die Politologen fest. Eheverbote sowie eingetragene Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare hingegen haben einen negativen Effekt auf die Einstellung gegenüber Homosexuellen. Diese Erkenntnis belegen die beiden Forscher mit Daten aus dem European Social Survey von 2002 bis 2017.

«Öffnet man die Ehe für alle Paare, sendet das ein eindeutiges Signal, dass verschiedene sexuelle Orientierungen gleichwertig sind», sagt Tarik Abou-Chadi gegenüber watson. Er ist Assistenzprofessor am Institut für Politikwissenschaften der Uni Zürich.

Deshalb sei die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen in Spanien seit der Öffnung der Ehe 2005 signifikant stärker angestiegen als in der Schweiz, wo es wenig Veränderung gab. Hier stimmten 2017 nur rund die Hälfte der Befragten der Aussage vollständig zu, Schwule und Lesben sollten so leben dürfen, wie sie es sich wünschten.

Negative Einstellungen verstärkt

In der Schweiz blieb es gesetzlich bei der 2004 eingeführten eingetragenen Partnerschaft. Bei dieser «gesonderten Rechtsform» für gleichgeschlechtliche Paare ist der Effekt laut Abou-Chadi entgegengesetzt: «Damit werden die Homosexuellen als so genannte Out-Group gekennzeichnet und das führt zu einem – oft religiös geprägten – Diskurs der Ungleichwertigkeit».

Umfrage

Befürwortest du die «Ehe für alle»?

1,319 Votes zu: Befürwortest du die «Ehe für alle»?

  • 90%Ja
  • 8%Nein
  • 1%Weiss nicht

Aus der Forschung wisse man, dass Ressentiments verstärkt würden, wenn der Eindruck entstehe, eine spezifische Gruppe erhalte neue Rechte – wie das bei der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft der Fall sei: «Das kann man derzeit auch in der Migrationsdebatte beobachten», erläutert Abou-Chadi.

Wer mit der Ehe nichts anfangen kann, profitiert auch

In der Bevölkerung vorhandene negative Einstellungen gegenüber Homosexuellen verstärkten sich gemäss den Daten des European Social Surveys mit der Einführung der eingetragenen Partnerschaft. Dieser Effekt war bei nicht-religiösen und wenig gebildeten Personen besonders ausgeprägt. «Ausserdem motiviert die eingetragene Partnerschaft konservative Kreise dazu, die Institution der Ehe aus religiösen Gründen zu verteidigen.» Werde die Ehe für alle Paare geöffnet, gehe dieser Bewegung oft rasch die Luft aus.

Die Öffnung der Ehe für alle hingegen verstärke vorhandene positive Einstellungen, erklärt Abou-Chadi, der auch am Zentrum für Demokratie in Aarau tätig ist. Die wichtigste Erkenntnis für die Schweizer Politik aus dem Forschungspapier: «Wer zum Ziel hat, die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen zu verbessern, kann sich nicht mit der eingetragenen Partnerschaft zufrieden geben.»

Die «Ehe für alle» bringe nicht nur jenen gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche Gleichstellung, welche heiraten wollten. «Sie verbessert auch die Situation für Homosexuelle, die mit der Institution der Ehe nichts anfangen könnten.»

Quelle: Der Artikel «Rights for Same-Sex Couples and Public Attitudes toward Gays and Lesbians in Europe» von Tarik Abou-Chadi und Ryan Finnigan wird demnächst in «Comparative Political Science» publiziert.

Australischer Abgeordneter macht seinem Partner einen Antrag

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Video: watson

Deutsches Parlament sagt Ja zur Homo-Ehe

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68
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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Painless 05.07.2018 11:41
    Highlight Highlight Von mir aus sehr gerne und bin Hetero. Doch viele reden nur, das sie nichts dagegen haben, das Homosexuelle heiraten dürfen...denn ich beobachtete erst gerade eine Situation im Bahnhof Bern. Ein schwules Pärchen verabschiedete sich voneinander, da der eine in den Zug stieg, dann umarmten sie sich und Knutschen was das Zeug hält. Das Perron war plötzlich leer im Umkreis von paar Meter und diese Blicke von diversen Leuten...auch Sprüche waren zu hören. Traurig... einfach nur traurig.
    33 5 Melden
    • Snowy 05.07.2018 14:12
      Highlight Highlight Vor ein paar Jahren an der Fasnacht auf dem Land (wo ein schwuler Freund von mir herkommt).

      Der Dorftrottel beleidigt ihn wiederholt unter der Gürtellinie bis mein Freund anfängt zu weinen (mein Freund ist kein Cliché-Schwuler der wegen jedem Scheiss weint). Darunter waren sehr persönliche Beleidigungen u.a. auch gegen seine Mutter (eine Alkoholkerin) etc.

      Da sind bei mir die Sicherungen durchgebrannt. Bin nicht stolz drauf, aber es hat mir das Herz gebrochen...

      Disclaimer: Bin gegen Gewalt. Auch in dieser Situation wäre es besser (und nachhaltiger) gewesen ihn mit Worten fertigzumachen.
      28 3 Melden
    • wädenswiler 06.07.2018 12:01
      Highlight Highlight @Snowy Bei solchen Menschen wie dem, der deinen Freund beleidigt hat, fragt man sich schon, was da schief gelaufen ist. Wenn ich so was erleben würde, würde ich mich wahrscheinlich auch vergessen, obwohl ich sonst nicht gewalttätig bin.
      6 0 Melden
  • Fabian Studer 05.07.2018 00:47
    Highlight Highlight Homoehe? Klar.

    Konservative Religionsgemeinden zur Durchführung der Trauung zwingen? Nein danke.

    Heiratsabzug bei den Steuern? Schon bei kinderlosen heterosexuellen Paaren ist diese Praxis seit Verbreitung von Verhütungsmethoden und der Wahl dessen ob man Kinder will oder nicht veraltet. Ich sehe nicht ein warum ich damit homoehen quersubventionieren sollte, denn nicht nur bei der Senkung der Steuern von Konzernen muss es irgendwo anders her aufgetrieben werden sondern auch bei Steuergeschenken an Minderheiten.
    4 48 Melden
    • Swizzly_ZH 05.07.2018 07:30
      Highlight Highlight Tja, da sind Sie falsch informiert. Die allermeisten eingetragenen Partnerschaften führen zu mehr Steuereinnahmen. Ausserdem geht ein Grossteil der Steuern an die Schulen für Kinder, die diese nicht haben dürfen. Wer subventioniert hier wen?
      33 5 Melden
    • Fabio74 05.07.2018 09:26
      Highlight Highlight 1. Gilt in einem säkularen Rechtsstaat NUR das Standesamt als Relevant. Dein xter Versuch deine Religion reinzubringen ist immer noch faldch!
      2. Gleiche Rechte beinhaltet die genau gleichen Steuerrechte. Wie sie Heten wie du auch haben! Deine Privilegien sind allesamt unverdient und gehören weg!
      37 3 Melden
    • Fabian Studer 05.07.2018 17:57
      Highlight Highlight Mehr Steuern durch eingetragene Partnerschaft? Wie denn das bin ich wirklich interessiert daran.

      Und fabio: ich habe keine Religion netter Versuch aber cool wie das 'heten wie du' durchgeht anders als 'homos wie du' Kompliment ;)
      1 8 Melden
  • Gubbe 04.07.2018 18:36
    Highlight Highlight Geht das nicht, dass ihr wie Heteros auch, in die eingetragene Partnerschaft, das Erbe usw. regelt?
    6 65 Melden
    • Fabio74 04.07.2018 23:34
      Highlight Highlight Nein das geht nicht! Wir wollen die GENAU GLEICHEN RECHTE samt Namen dazu. Und nicht irgendwelche dummen Spiele
      66 11 Melden
    • PhilippS 04.07.2018 23:50
      Highlight Highlight Das Erbrecht ist nicht das Problem. Ist ja glücklicherweise nicht grad das Alltagsproblem...

      Hier findest du einige relevante Punkte, wo sich Ehe und eingetragene Partnerschaft unterscheiden (nicht abschliessend): https://www.network.ch/de/index.cfm/news/ausgabe-maerz-2016/ehe-und-eg-partnerschaft-die-unterschiede/
      25 2 Melden
    • Gubbe 05.07.2018 07:33
      Highlight Highlight PhilippS: Danke, hab's gelesen. Ich würde da nicht jeden Punkt... aber einige stossen mir auch auf.
      7 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • wädenswiler 04.07.2018 18:02
    Highlight Highlight Da wir ja beim Thema Sprache und Abwertung sind... Liebes Watson-Team, was jetzt folgt, ist nicht böse gemeint: Bitte verwendet doch bei Artikeln, bei denen es um gleichgeschlechtliche Beziehungen geht, nicht mehr das Wort "(Lebens-)Partner" oder - noch schlimmer - "Lebensgefährte/-in". Diese Begriffe werden überwiegend im Kontext von gleichgeschlechtlichen Beziehungen verwendet. Ihr könnt gerne "er heiratet seine(n) Freund/in" sagen, wie das bei Hetero-Beziehungen normalerweise auch gemacht wird, vgl. Headline zum Video oben.
    33 6 Melden
  • Flying Zebra 04.07.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb viele Menschen immer noch gegen die Homoehe sind. Bitte um Erklärung.
    63 15 Melden
    • Snowy 05.07.2018 14:14
      Highlight Highlight Wegen der Angst des Mannes vor seiner eigenen Homosexualität.

      Und wegen der Angst der Frau, dass sie keine süssen Babies begrossmuttern kann.
      21 3 Melden
  • Psychonaut1934 04.07.2018 16:27
    Highlight Highlight Eigentlich erbärmlich, das im Jahr 2018 immer noch die sexuelle Orientierung eines Menschen im Mittelpunkt steht. Soll jeder so leben wie er will, gleiches Recht für alle!
    57 10 Melden
  • Jazzdaughter 04.07.2018 15:45
    Highlight Highlight Schweiz, bitte mach vorwärts! Wir haben genug gewartet.
    92 19 Melden
  • happybeast 04.07.2018 15:28
    Highlight Highlight Einmal mehr. Was versteht man unter dem juristischen Grundsatz "gleiches Gesetz für alle" falsch??? Aber eben, ich bin halt gleichererererererer als der andere. Gopf grummel Pummel nerv pfressi.
    67 12 Melden
  • Herr Jung 04.07.2018 15:05
    Highlight Highlight Konsequenterweise darf diese Diskussion eigentlich nicht auf Homopaare beschränkt werden. Wie steht es um die Verwirklichung von Wünschen polyamorer Paaren oder schariaorientierten Menschen. Muss dann nicht der Ehebegriff auf Gruppen etc. ausgedehnt werden/ die Vielehe erlaubt werden etc., wenn das Ziel der Ehe Verhinderung jeglicher Diskriminierung sein soll?
    32 126 Melden
    • Juliet Bravo 04.07.2018 19:44
      Highlight Highlight Wieso sollen wir das diskutieren? Zur Debatte steht die Homoehe. Punkt.
      43 8 Melden
    • Ale Ice 04.07.2018 22:29
      Highlight Highlight @Jung: Thema verfehlt.
      35 6 Melden
    • Fabio74 04.07.2018 23:35
      Highlight Highlight Plumper Versuch. Aber falsch
      29 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 04.07.2018 14:34
    Highlight Highlight Gleichberechtigung ist keine frage von demokratie sondern ein menschenrecht. Kannst vorstellen das nur hellhäutige heiraten dürften und alle andere nur partnerschaft? Undenkbar!!! Gleichberechtigung und zwar sofort!
    91 16 Melden
  • Sarius 04.07.2018 13:37
    Highlight Highlight Warum will man uns vermitteln, das es keine "Homoehe" gibt? Es ist ja nicht so, dass Homosexuelle bei uns nicht heiraten dürfen. Es nennt sich einfach "eingetragene Partnerschaft". Hat rechtlich die gleiche Wirkung bis auf die Adoption von Kindern, was aber eine andere Debatte sein sollte. Ist das nicht alles ein bischen übertrieben?
    39 224 Melden
    • phreko 04.07.2018 14:13
      Highlight Highlight Ein bisschen ausgrenzen und diskriminieren ist OK?

      Was verlieren Heteros, wenn man Homos etwas mehr Würde gibt?

      Sogar die stockkonservativen Iren haben es hingebracht die Ausgrenzung zu beenden.
      152 30 Melden
    • Claudi92 04.07.2018 14:19
      Highlight Highlight Ich kann Ihnen nur raten sich damit zu befassen, dann wird Ihnen schnell klar, dass es noch weitere beträchtliche Unterschiede gibt... Zum Beispiel die Sache mit der Wittwerrente etc.
      114 15 Melden
    • DailyGuy 04.07.2018 14:22
      Highlight Highlight Wir können gerne deine Rechte auf Grund deines Partner / deiner Partnerin beschneiden und dann schauen wie nicht übertrieben du deine Reaktionen findest.
      114 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • PhilippS 04.07.2018 13:32
    Highlight Highlight ....Hier stimmten 2017 nur rund die Hälfte der Befragten der Aussage vollständig zu, Schwule und Lesben sollten so leben dürfen, wie sie es sich wünschten....

    Aha. Und ich wünsche, dass alle Kühe rosa werden. Gohts no?!? Das Privatleben anderer ist doch kein öffentliches Wunschkonzert! Niemand hat das Recht sich ins Privatleben und die sexuelle Gesinnung einzumischen - solange niemand drittes damit negativ beeinflusst wird, alles im gegenseitigen Einvernehmen passiert. Egal ob’s um die Lebensform, Sexualpartner oder Kleidervorschriften geht....
    140 21 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 04.07.2018 16:56
      Highlight Highlight So kann auch nur ein heterosexueller, weisser Mann, der alle Vorzüge geniesst, argumentieren!
      Pfui!
      Beam dich bitte mal ins Jahr 2018! Danke!
      23 6 Melden
    • Jason84 04.07.2018 17:06
      Highlight Highlight @Abstimmungsbetrug
      Was hat das mit Lebenswandel zu tun? Niemand entscheidet sich heterosexuell oder homosexuell zu sein. Oder haben sie sich entschieden?
      36 0 Melden
    • PhilippS 04.07.2018 23:18
      Highlight Highlight Ich verstehe dein Argument grad nicht. Ich bin schwul, mit meinem Lebenswandel so grad sehr zufrieden. Dennoch bin ich es leid das ich überall, wo ich meinen Zivilstand angeben muss, dazu gezwungen werde, meine sexuelle Orientierung outen zu müssen. Es geht doch den Versicherungsagenten nichts an, ob ich mein Bett mit einer Frau oder Mann teile... Das hat nichts mit Widerspruch und Unzufriedenheit zu tun, sehr wohl aber mit Diskriminierung...
      44 1 Melden
  • B-Arche 04.07.2018 13:30
    Highlight Highlight Solange selbst Homosexuelle Paare immer noch in die Schweiz ziehen wegen Geld Geld Geld Tiefsteuer Tiefsteuer Tiefsteuer und damit offiziell ein Downgrade ihrer Ehe zu einer Partnerschaft akzeptieren (das Schweizer Recht zwingt einem dazu) wird sich nichts ändern. Geld und tiefe Steuern lässt jeden Ultrakonservatismus akzeptieren und selbst nach ihm zu leben. Leider.
    3 103 Melden
    • phreko 04.07.2018 14:14
      Highlight Highlight Seit wann sind in der Schweiz ausländische Ehen nicht anerkannt?
      50 2 Melden
    • B-Arche 04.07.2018 15:57
      Highlight Highlight @phreko: Die Ehe gilt in der Schweiz nicht als Ehe. Sie wird in der Schweiz als eingetragene Lebenspartnerschaft geführt. Das heisst keine erleichterte Einbürgerung des Ehepartners und vieles mehr.
      17 3 Melden
  • Jason84 04.07.2018 13:18
    Highlight Highlight Ich bin schwul und stehe dazu. Ich weiss nicht ob ich heiraten oder Kinder adoptieren würde, aber ich möchte die Möglichkeit dazu haben wie alle anderen auch.
    Es wird Zeit!
    274 41 Melden
    • phreko 04.07.2018 15:41
      Highlight Highlight @Abstimmungsbetrug: Wer kann denn nicht heiraten? Aus welchen Gründen?
      48 2 Melden
    • Majoras Maske 04.07.2018 16:26
      Highlight Highlight Ja, aber bei "dem Hetero" entscheiden bisher nicht irgendwelche schrulligen Politiker ob, wann und wie er heiraten darf.
      32 1 Melden
    • phreko 04.07.2018 17:58
      Highlight Highlight Ja klar. Als ob da kein Gegenbeweis möglich wäre. Das verzögert eine Hochzeit höchstens. Und nieder ist das Argument.
      20 0 Melden
  • dding (@ sahra) 04.07.2018 13:04
    Highlight Highlight Na ja. Ich würde generell abraten zu heiraten.
    38 23 Melden
    • Chris Olive 04.07.2018 16:49
      Highlight Highlight Aber jeder sollte die Möglichkeit haben, diese Erfahrung selbst machen zu können.
      35 5 Melden
    • Fabio74 04.07.2018 21:18
      Highlight Highlight Es geht nicht ums müssen oder wollen, sondern ums können. Und um dir Beseitigung von Diskriminierung
      23 1 Melden
  • Claudi92 04.07.2018 13:01
    Highlight Highlight Peinlich wie die Schweiz wieder einmal hintenherhinkt...
    205 54 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.07.2018 12:52
    Highlight Highlight Frage, die mir aus dem Text so nicht klar wird. Verbessert eine liberale Gesetztgebung die Aktzeptanz oder führt grosses Mass an Aktzeptanz zu einer liberalen Gesetztgebung?
    Ansonsten typisch CH. Zuerst sehr liberale (entkriminalisierung 1942, dann irgendwo auf halbem Wege hängen geblieben.) Ansonsten sind diese Vergleiche zwischen der CH und dem Ausland immer ein bisschen verzerrt, weil wir ein komplet anderes politisches System haben.
    10 4 Melden
    • Christoph Bernet 04.07.2018 14:00
      Highlight Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum: Die Schlussfolgerung der beiden Forscher ist folgende: Die Einführung der Ehe für alle hat einen eindeutig messbaren positiven Effekt auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexuellen, der nicht mit anderen Faktoren erklärbar ist. Wo die Ehe für alle eingeführt wurde, stieg die Akzeptanz signifikant mehr an, als in Ländern wo diese nicht eingeführt wurde. Das heisst aber nicht, dass es keine Beispiele von Ländern gibt, wo die generelle Akzeptanz von Homosexuellen aus anderen Gründen gestiegen ist und als Reaktion darauf die Ehe für alle eingeführt wurde.
      40 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.07.2018 14:19
      Highlight Highlight Ah sehr interessant, vielen Dank für die Richtigstellung.
      17 0 Melden
  • Mia_san_mia 04.07.2018 12:52
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was das Thema soll. Die müssen nicht heiraten, die haben es ja schon gut genug.
    17 158 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.07.2018 14:18
      Highlight Highlight Ich schlage vor, der Bund erlässt ohne schlüssige Begründung einfach mal eine kleine Ausreisesperre für sie, hier in der CH haben sie es ja schon gut genug.
      Es geht einfach darum, dass alle Menschen in diesem Land unabhängig von ihrer Sexualität Heiraten dürfen.
      Ganz einfach.
      97 9 Melden
    • Claudi92 04.07.2018 14:20
      Highlight Highlight Immer schön, wenn man eine Gesellschaftsgruppe mit "Die" bezeichnet... Molmol, Sie sind sicher eine aufgeschlossene Person
      98 7 Melden
    • Mia_san_mia 04.07.2018 15:25
      Highlight Highlight Als ich reise sehr gerne, ich weiss nicht, was das damit zu tun hat 🤔
      5 82 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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