DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Christoph Blocher, Stratege im neugeschaffenen Parteileitungsausschuss, spricht zu den Delegierten, an der SVP Delegiertenversammlung am Samstag, 23. April 2016, in Langenthal. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

«Sorgen bereitet mir im Zusammenhang mit den Problemen rund um die Zuwanderung aber auch der damit verbundene Siegeszug der Extremisten, die eine geordnete Politik ablehnen», sagt Blocher im Interview.  Bild: KEYSTONE

Blocher: «Der Aufstieg der Extremisten macht mir Sorgen»

In einem grossen Interview mit dem «Sonntags Blick» äusserst sich Blocher besorgt über den Aufstieg von AfD, Front National, Donald Trump und Co. Die Bürger hätten den Glauben an die etablierten Politiker verloren. Dank der SVP und der Demokratie sei es in der Schweiz noch nicht so weit. 



SVP-Chefstratege Christoph Blocher äussert sich in einem Interview mit dem «Sonntags Blick» besorgt über die in Europa und den USA aufkommenden «Extremisten, die eine geordnete Politik ablehnen». In der Schweiz, sei es dank der SVP und der direkten Demokratie nicht soweit. 

Das Aufkommen der Populisten, zu denen er sich – wie Roger Köppel vergangene Woche in der deutschen Politsendung «Hart aber Fair» – nicht zählt, sei darauf begründet, dass die Bürger den Glauben an die etablierten Politiker verloren hätten.

«Weil die SVP die Zuwanderung und den Asylmissbrauch nicht nur anprangert, sondern ernsthaft Abhilfe schafft, gibt es hier keinen Raum für extremistische Bewegungen», sagt Blocher. Es bringe nichts, die SVP als populistisch stigmatisieren zu wollen, genau das führe zu Extremismus. «Parteien, welche die herrschenden Zustände hinterfragen und den Finger auf die Versäumnisse der Politik legen, sind keine ‹rechtspopulistischen› Bewegungen.»

Die Stimmung im Volk gegen Massenzuwanderung und Asylmissbrauch müsse man ernst nehmen, führt Blocher weiter aus, aber mit FPÖ, AfD, Front National und Ukip habe die SVP trotzdem nichts zu tun. Er kenne weder Frau Marine Le Pen, noch habe er jemals etwas mit dem 2008 verstorbenen Jörg Haider, der das populistische Bündnis Zukunft Österreich gründete, zu tun gehabt. 

In nächster Zeit will Blocher sich ganz auf den Kampf gegen den geplanten Rahmenvertrag mit der EU konzentrieren. 

Dennoch sei die SVP bereit, sich bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative auf die anderen Parteien zuzubewegen. (rar)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Die Franken-Schwäche hält an

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So gedenkt die Schweiz heute Freitag der über 9000 Corona-Opfer

Mit einer Gedenkminute und Glockengeläute gedenkt die Schweiz heute Mittag der über 9300 Menschen, die in der Corona-Pandemie gestorben sind. Vor genau einem Jahr ist in der Schweiz der erste Todesfall wegen des Coronavirus bekannt geworden.

Bundespräsident Guy Parmelin hatte zum Wochenbeginn die Kirchen in der Schweiz aufgerufen, am Freitagmittag die Glocken läuten zu lassen. Die Schweizerinnen und Schweizer rief er gleichzeitig zu einer Schweigeminute auf.

«Gemeinsam im Gedenken: Ich lade alle …

Artikel lesen
Link zum Artikel